Lebensgefahr!

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    Re: Lebensgefahr!

    ~Inga~ - 13.08.2006, 21:34

    Lebensgefahr!
    Eine kleine Short FF :-D Ich hoffe sie gefällt euch ^-^

    Lebensgefahr!

    Die Sommerhitze machte Inga ganz schön zu schaffen. Schon zum dritten Mal legte sie sich an diesem Vormittag zum Ausruhen hin. Als sie lag spürte sie ihr Bein wieder. Es schmerzte. Seit dem Motorradunfall mit Bill vor ein paar Wochen war es ganz schön angeschlagen. Laufen konnte Inga dadurch auch nicht richtig. Aber das war zweitrangig für sie. Mit Bill war sie schon seit einiger Zeit verstritten und durch den Unfall redeten sie noch weniger miteinander als vorher. Inga litt darunter. Wohnte sie auch noch mit Bill in einem kleinen Haus und würde ihm täglich begegnen müssen. Wie sollte es nur weitergehen?
    „Inga! Ich bring mich um! Ich sterbe jetzt!“
    Inga schreckte hoch. Hatte sie gerade wirklich Bills Stimme gehört? Oder war sie kurz eingeschlafen und hatte es geträumt? Stille breitete sich aus. Inga sah sich um. Wegen der Hitze hatte sie alle Türen offen stehen gelassen. Also war es doch möglich Bill gehört zu haben. Das Mädchen stand mühselig auf und humpelte auf den Flur. Vom Treppengeländer aus konnte man in die Küche blicken. Tatsächlich war Bill mal kurz zu sehen. Inga erinnerte sich plötzlich wieder an dessen Worte. Ich bring mich um. Ich sterbe jetzt. Die Treppe hinunterzugehen war die reinste Qual für ihr Bein. Auch war ihr unwohl beim Gedanken Bill einfach mal gegenüber zu treten. Schließlich stand Inga in der Küche, sich jedoch am Türrahmen festhaltend, da ihr Bein stark schmerzte. Alles schien in Ordnung. Kein Anzeichen von umbringen oder sonst irgendetwas. Bill saß auch am Küchentisch, hatte den Kopf in die Hände gestützt und schien zu überlegen. Inga atmete innerlich auf. Wer weiß, was sie sich wegen der Hitze eingebildet hatte. Doch ihre kurzzeitige Hoffnung wurde zerstört, als sie sah, was neben Bill auf dem Tisch war. „Bill! Was hast du getan!“, kreischte Inga und hastete zu ihm. Das etwas nicht stimmte war nun klar. Die halb leer getrunkene Flasche braunen Schnaps und die aufgebrochene Schachtel mit der Aufschrift „Schlaftabletten“ waren der beste Beweis dafür. Inga überkam ein Schweißausbruch: „Bill! Schnell! Du musst zum Arzt!“ Bill wendete sich ihr nur langsam zu: „Verschwinde!“ Ein kalter Blick unterstrich seine Antwort. Panik durchfuhr das Mädchen. Die Zeit rannte, es ging um Leben und Tod. Hastig blickte sie sich um: „Warte hier! Ich hole Hilfe!“ Inga wollte gehen. Jemanden holen, der sinngemäß handeln konnte. Plötzlich packte Bill sie fest am Arm. „Inga! Du bleibst hier! Verstanden!“, schrie er aggressiv. Inga riss sich los. Sie war den Tränen nahe. „Hör auf damit! Du brauchst einen Arzt!“ Wie vom Blitz getroffen sprang Bill auf. Er stürzte sich auf Inga und riss sie zu Boden. „Ich will keine Hilfe! Ich will sterben!“ Inga lag unter Bill. Ihr Bein schmerzte wieder. Sie konnte nicht weg. Bill hatte sie in seiner Gewalt. Und langsam schien er Junge das Bewusstsein zu verlieren. Inga wollte weg. Hilfe holen. Bill durfte nicht sterben! Vor allem nicht so! Nicht auf ihr! Es war schwer ihn behutsam zur Seite zu schieben und auch noch mit schmerzendem Bein aufzustehen. Inga musste jetzt los. Auch wenn Bill sich kaum noch rührte und nur noch schwer atmend keuchte: „Bleib hier…“ Die Tränen waren nun nicht mehr zu unterdrücken. Weinend hastete Inga auf die Straße. Sie humpelte den langen Feldweg entlang. Die Sommerhitze, die Schmerzen in ihrem Bein,…all das war nun noch intensiver. Aber nicht so stark wie der Wille Bills Leben zu retten. Die nächste Arztpraxis war zum Glück nur wenige Straßen entfernt, doch der Weg zog sich in die Länge.

    Sehr warscheinlich war das Schicksal an Ingas Seite, als sie in die Arztpraxis stürmte. Sogleich lief ihr ein Chefarzt über den Weg. „Hilfe! Ich brauche Hilfe!“ „Was ist denn passiert?“ „Jemand muss mit nach Hause kommen! Bill…er hat Alkohol und Schlaftabletten genommen! Er stirbt!“ „Ich komme zu ihnen! Und bis ich da bin…schütteln sie ihren Freund! Er darf auf keinen Fall einschlafen! Halten sie ihn wach!“ Inga gab dem Arzt noch ihre Adresse. Dann hastete sie zurück. Den Streit mit Bill hatte sie vergessen. Es galt nun ein leben zu retten.
    Inga war froh alle Türen wegen der Hitze offen gelassen zu haben. So musste sie nicht unnötig Zeit mit Türaufschließen verschwenden. Bill hing halb ohnmächtig keuchend am Küchentisch. Sofort ging Inga zu ihm. Doch der Schmerz in ihrem Bein wurde zu groß. Sie gab nach, setzte sich zu Boden und zerrte den fast leblosen Körper Bills auf ihren Schoß. „Bill? Bill hörst du mich?“, sagte Inga immer wieder laut. Dabei rüttelte sie Bill immer wieder. Selten stöhnte der Schwarzhaarige schwermütig. Immer wieder fielen ihm die Augen zu. Aber da Inga ihr immer ins Gesicht klatschte schielte Bill immer mal kurz. "Bill! Bleib wach! Bill!“ Inga war verzweifelt. Mehr konnte sie nicht tun. „Bill! Bitte! Du darfst nicht schlafen! Bill! Bleib wach! Ich liebe dich doch!“
    Endlich. Schritte waren zu hören. Der Chefarzt trat mit 2 weiteren Notärzten ein. „Wie sieht es aus? Ist er noch wach?“ „Ja, so halbwegs…“, wimmerte Inga. Die Notärzte packten Bill auf eine Trage und fuhren mit Blaulicht davon. Der Chefarzt widmete sich Inga: „Ich muss gleich hinterher, also erklär ich ihnen noch kurz was passieren wird. Wir werden ihm den Magen auspumpen. Sie haben schnell gehandelt, also dürfte es noch nicht zu spät sein. Nachher wird noch ein Kollege zu ihnen kommen. Suchen sie bitte alle Personalien ihres Freundes zusammen, die brauchen wir. Und die Namen der Tabletten und des Alkohols den er genommen hat.“ Inga verstand sofort. Der Chefarzt eilte ins Krankenhaus hinterher.

    Immer noch leicht neben sich stehend stand Inga nach einer Weile auf. Der Schmerz in ihrem Bein hatte nachgelassen. Sie tapste ins Schlafzimmer und kramte aus Bills Nachtschrank Ausweis und Krankenkarte hervor.
    Dabei fiel ihr Blick zufällig auf ihren eigenen Nachtschrank. Auf ihm lag ein weißer Briefumschlag mit der Aufschrift „Inga“. Eindeutig war es Bills Handschrift. Tief schluchzend nahm Inga den Brief, öffnete ihn und las ihn sich durch.

    „Liebe Inga,
    wenn du diese Zeilen liest bin ich nicht mehr am Leben.
    Trauere nicht um mich, ich habe meinen Tod selbst gewählt. Den Streit zwischen uns halte ich nicht länger aus. Ich hasse mich dafür, dass ich nicht einfach zu dir kommen kann und mit dir reden will. Ich bin zu stolz. Aber glaube mir, ich wünschte es wäre alles anders!
    Und dann noch unser Unfall. Hätte ich besser aufgepasst könntest du noch ordentlich laufen.
    Wie du siehst, mache ich dein und mein Leben nur kaputt. Also trauere nicht um mich. Es ist besser so.
    Ich liebe dich.
    Für immer.
    Dein Bill“

    Tränen tropften auf den Brief. Inga drückte ihn an sich. In diesem Moment wollte sie nur noch zu Bill. Hoffentlich würde er überleben.

    Inga rief sich am nächsten Tag ein Taxi und fuhr ins Krankenhaus. Ihr trauerndes und eisiges Gefühl ließ nach, als sie an der Rezeption erfuhr, dass Bill im Park des Geländes sein sollte. Sofort machte sich Inga auf. Schon nach kurzer Zeit trafen sich ihre Blicke. Bill sah noch ziemlich blass aus. Aber Inga war alles andere egal. Sie brach in Tränen aus und fiel Bill um den Hals. „Mach das nie wieder! Hörst du? Nie wieder! Lass uns immer reden, ja? Ich liebe dich…“ „Ich liebe dich auch…“, flüsterte Bill. „Mir tut alles so leid. Verzeihst du mir?“ Seine feste Umarmung bestätigte dass er es ernst meinte. Inga nickte. Freudig und glücklich küsste sie Bill.

    ENDE



    Re: Lebensgefahr!

    BILLtheBEST - 17.08.2006, 13:44


    echt schöne geschichte! Mirgefällt sie sehr gut!



    Re: Lebensgefahr!

    BillLoverin - 17.08.2006, 14:54


    ja mir auch.. ;)



    Re: Lebensgefahr!

    große rosa knutschkugel - 17.08.2006, 17:32


    och ja ganz schön



    Re: Lebensgefahr!

    jessie-bill - 10.09.2006, 15:12


    wunderschön geschrieben!!!



    Re: Lebensgefahr!

    ~Inga~ - 11.09.2006, 18:58


    dankeschön :-D



    Re: Lebensgefahr!

    jessie-bill - 13.09.2006, 18:19


    bitte, kein thema, ich sag nur wies is...



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