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Alle Beiträge und Antworten zu "Tod"
Re: Tod
Sandra - 14.08.2006, 20:23Tod
Hallo Gaia :)
Schon oft habe ich mich gefragt, was passiert, wenn wir sterben. Dann malt mensch sich solche Sachen aus wie, die Seele tritt aus dem Körper und schwebt ins Licht...da hatte ich aber noch nie zuvor eine Leiche gesehen.
Am 22. Juli ist meine Schwiegermutter gestorben. Uli und ich wollten sie zum Einkaufen abholen, aber sie machte die Tür nicht auf. Ich hatte irgendwie schon eine Ahnung und als Uli mit dem Zweitschlüssel die Tür öffnete, sah ich einen verstörten Kater um die Ecke laufen und ich wusste, dass sie Tod ist. Wir fanden sie dann im Bett. Sie wollte vermutlich aufstehen und ist dann wohl Tod nach hinten gekippt. Wir waren natürlich geschockt und die Tränen fließen in Bächen...ich schaute sie an und dachte: 'Warum bewegt sich nicht ihre Brust? Eigentlich müsste sich doch jetzt ihre Brust bewegen...!' Doch dann sah ich sie an und wusste, das war sie nicht mehr. Da war kein Leben mehr drin - nur eine körperliche Hülle....
...doch, 'wo' war, bzw. ist sie jetzt? Wo gehen 'wir' hin, wenn die irdische Zeit abgelaufen ist? Hast Du da eine Ahnung oder weißt Du es gar?
Das macht mir nicht Angst, dass war das Tröstliche in diesem Moment, ich wußte, dass sie das nicht ist...aber kapiere ich es wirklich?
Lieben Gruß,
Sandra
Re: Tod
Katharina - 14.08.2006, 23:11
Liebe Sandra,
ich bin zwar nicht Gaia, aber ich erlaube mir trotzdem, dich etwas zu fragen, wenn das okay ist.
Habt ihr (deine Schwiegermutter und du) euch gut verstanden?
Du kannst sie fragen, wie es ihr jetzt geht. Vielleicht antwortet sie dir.
Wir sind es eher gewohnt, miteinander zu reden, wenn wir körperlich anwesend sind. Das ist aber nicht unbedingt notwenig.
Vielleicht lässt sie dich irgendwie spüren, dass sie da ist, und dann ist es auch nicht mehr so wichtig, „wo“ sie jetzt ist.
Was meinst du?
Liebe Grüße
Katharina
P.S.: Ich habe mich vielleicht noch nicht „ordentlich“ vorgestellt. Gaia habe ich kennengelernt vor 3 Jahren oder so (das weiß ich im Moment gar nicht so ganz genau). Und seitdem bin ich fast immer in Hannover, wenn er da ist. Ich schätze seine Menschlichkeit, sein einfaches So-Sein und sein nicht endendes ehrliches Schauen :-)
Re: Tod
Anonymous - 15.08.2006, 00:07
nach 49 tagen ist sie/jeder weg, da kann keiner mehr mit irgendwem reden
danach ist das alles unter "selbstgespräche mit dem unbewussten oder eingebildeten illusionen" zu führen :-D
Re: Tod
Sandra - 15.08.2006, 07:37
Hallo Katharina :)
Ich hatte ein gutes Verhältnis mit meiner Schwiegermutter (naja, Uli und ich sind nicht verheiratet, aber ich weiß jetzt kein anderes Wort) - wir waren gut befreundet und wir wussten, wir konnten aufeinander zählen, wenn es drauf angekommen wäre.
Ich glaube nicht, dass sie noch 'hier' ist...das würde ich fühlen...
Hi Walter,
warum denn gerade '49 Tage'? Dann wäre sie noch nicht 'weg'...
LG, Sandra
Re: Tod
Katharina - 15.08.2006, 10:00
hallo Sandra,
"Ich hatte ein gutes Verhältnis mit meiner Schwiegermutter (naja, Uli und ich sind nicht verheiratet, aber ich weiß jetzt kein anderes Wort) - wir waren gut befreundet und wir wussten, wir konnten aufeinander zählen, wenn es drauf angekommen wäre."
das ist ja schön :-)
„Ich glaube nicht, dass sie noch 'hier' ist...das würde ich fühlen... „
ja ...
Dann düst sie jetzt wohl frei herum, wo es ihr gefällt.
Doch wo endet das Hier-Sein? ... Wir Menschen ändern die Bezeichnungen der Räumlichkeiten und Universen, doch ändert sich damit das Hier-Sein? ...
Wer war das, der sagte: „Ich bin hier. Wo soll ich denn hin?“, als er im Sterben lag, und die Menschen um ihn herum traurig waren? War das Ramana? Gaia, ich glaube, du weißt das :-)
Hallo Walter,
49 Tage??
liebe Grüße
Katharina
Re: Tod
Anonymous - 15.08.2006, 12:18
Sandra hat folgendes geschrieben: Hallo Katharina :)
Ich hatte ein gutes Verhältnis mit meiner Schwiegermutter (naja, Uli und ich sind nicht verheiratet, aber ich weiß jetzt kein anderes Wort) - wir waren gut befreundet und wir wussten, wir konnten aufeinander zählen, wenn es drauf angekommen wäre.
Ich glaube nicht, dass sie noch 'hier' ist...das würde ich fühlen...
Hi Walter,
warum denn gerade '49 Tage'? Dann wäre sie noch nicht 'weg'...
LG, Sandra
na ja, ich will vorsichtig sein, aber als info:
die tibeter (ihres zeichens vor allem die buddhistischen yogis via ihrer stein auf knochen-praxis, stein auf knochen heisst klare ausrichtung des herzens) haben das in 1500 jahren ausprobiert, geforscht, gecheckt, ab einem gewissen bewusstseinszustand sieht man das auch, die einzige möglichkeit das herauszufinden ist "das geschenk der klarheit"
normalerweise dauert es 3 tage bis man aus der alten prägung nach dem tod des körpers rausgeht, danach geht man wieder in einen neuen körper, es gibt auch zwischenphasen des lernens, das kann dann ein "erdenjahr" dauern, je nachdem wie man sich ausrichtet
das längste ist 49 tage für den "normal-sterbenden" in seiner jeweiligen religiösen prägung, auch die, die dann keinen körper mehr haben, merken das irgendwann, die zeitspanne des "verabschiedens" birgt kontakt mit den noch lebenden, die hören einen in der regel aber nicht, können aber je nach nähe schon gespürt werden
genaueres hörte ich einige male als mündliche überlieferung oder belehrung meiner lehrer
das totenbuch der tibeter – meine ich – sagt ähnliches, falls da zeit genannt wird, ich müsste es nochmal lesen, ist auch schon länger her
dieser im anderen forum genannte phowa-kurs befähigt einen auch für aktive sterbehilfe, muss aber nicht sein, man lernt aber "einen möglichen ablauf" dafür am ende des phowa die sich dafür interessieren
wenn der mensch, in dessen nähe man ist, christlich orientiert war, beobachte ich nur, wenn ich es sehen kann, helfe aber nur geistig mit als präsenz, soweit dass dann eben auftaucht
bei buddhisten gibt man ein "phowa"
näher beschreiben kann ich das nicht, weil das alles ein individuelles erlebnis, erfahrung ist
ich kenn das zwar schon seit meiner kindheit, bin damit geboren, aber darüber reden ist so eine sache, erfahrung ist besser
aber hinweise wie die hier kann ich verantworten, weil sie eben auch "allgemeine buddhistische aussagen" sind
ins detail gehen ist da schwerer, ich bin kein "diamantweg-lehrer", also geh ich halt soweit ich das verantworten kann
die paar mal wo ich das bewusst mitbekommen habe, war es einfach schön und ich sah, dass da befreiuung stattfindet oder unterstützung dazu
sozusagen vertrauensbildende massnahmen
die bücher von der kübler-ross sollen auch gut sein, ich hab mal eins gelesen, ist aber auch schon wieder länger her
je mehr man sich - im respekt zum thema satsang hier - mit dem ganzen beschäftigt, umso mehr kommt da
da ist wie singen lernen oder einen beruf lernen, zwar etwas anderes, weil keine mechanik im tun entsteht aber sehr ähnlich
ich würde sagen, ich gebe mich der "aktivität dessen" hin, was ja nicht getan aber eingebracht werden kann :-D
Re: Tod
Anonymous - 15.08.2006, 12:30
selbstmörder haben auf jeden fall 49 tage, weil sie aufgrund der fatalen wirkung eine ebensolche unverantwortliche ursache für sich erzeugen
man kreiert sich alles selbst zum thema, damit meine ich nicht schuld sondern einfach ursache und ebensolche wirkung
der umgang mit der lösung ist halt im diamantweg, dass ich die wahl habe, mich wie ein idiot zu verhalten, oder die absicht erzeuge, die haltung von ursache und wirkung als bewusstes handeln zu wählen
wie man sich dem nun annähert ist in den verschiedenen spirituellen "schulen" anders und sollte nicht vermischt werden
dann entsteht verwirrung, am ende des jeweilgen weges ist alles dasselbe, klar, aber der weg ist unterschiedlich, die methoden und beleherungen sind unterschiedlich, keinen cocktail machen, sonst :hot:
oder ein gefestigtes "selbst" aufgrund der "stärkenden" guten erfahrungen haben, dann gehts, dass man auf mehreren hochzeiten tanzt
ich nenn das dann "brückenbauen" zwischen den verschiedenen individuen und ausrichtungen ... das war mir auch immer wichtig, sektiererei macht mich "wild", nach wie vor ...
:bigthump:
Re: Tod
Anonymous - 15.08.2006, 12:38
erleuchtung ist wie mathematik
ich verstehe zwar nix von mathematik und mittlerweile gar nix mehr von erleuchtung, kann sie aber fühlen, wenn richtig "gerechnet" wurde *looooooooool* :wave:
Re: Tod
Sandra - 15.08.2006, 13:11
Hallo :)
Ich danke Euch für die Antworten :knuddel:
Ja, was ich auch heute erlebte, wir hatten den Termin für die Beerdigungsformalitäten und suchten uns aus diesem privaten Urnenfriedhof eine schöne Stelle unter einer Buche aus. War schon irgendwie witzig, denn wie aus der Pistole geschossen sahen meine Schwägerin und ich den genialen Standort für das Grab. Alle drei hatten wir das Gefühl, dass es genau in Lore's Sinne ist.
Ich finde es sehr schön, wie da mit dem Tod umgegangen wird - als Teil des Lebens, keine Ausgrenzung und komische Grabtrennungen...Mutter Erde holt sich das wieder zurück, aus der der Mensch geboren wird. Sehr schöner und tröstlicher Gedanke ...
Liebe Grüße,
Sandra :)
Re: Tod
Gaia - 15.08.2006, 13:31Re: Tod
Sandra hat folgendes geschrieben: Hallo Gaia :)
Schon oft habe ich mich gefragt, was passiert, wenn wir sterben. Dann malt mensch sich solche Sachen aus wie, die Seele tritt aus dem Körper und schwebt ins Licht...da hatte ich aber noch nie zuvor eine Leiche gesehen.
Am 22. Juli ist meine Schwiegermutter gestorben. Uli und ich wollten sie zum Einkaufen abholen, aber sie machte die Tür nicht auf. Ich hatte irgendwie schon eine Ahnung und als Uli mit dem Zweitschlüssel die Tür öffnete, sah ich einen verstörten Kater um die Ecke laufen und ich wusste, dass sie Tod ist. Wir fanden sie dann im Bett. Sie wollte vermutlich aufstehen und ist dann wohl Tod nach hinten gekippt. Wir waren natürlich geschockt und die Tränen fließen in Bächen...ich schaute sie an und dachte: 'Warum bewegt sich nicht ihre Brust? Eigentlich müsste sich doch jetzt ihre Brust bewegen...!' Doch dann sah ich sie an und wusste, das war sie nicht mehr. Da war kein Leben mehr drin - nur eine körperliche Hülle....
...doch, 'wo' war, bzw. ist sie jetzt? Wo gehen 'wir' hin, wenn die irdische Zeit abgelaufen ist? Hast Du da eine Ahnung oder weißt Du es gar?
Das macht mir nicht Angst, dass war das Tröstliche in diesem Moment, ich wußte, dass sie das nicht ist...aber kapiere ich es wirklich?
Lieben Gruß,
Sandra
Liebe Sandra,
Es gibt viele Theorien (Wiedergeburt) und Sichtweisen darüber, was beim sterben geschieht oder was nach dem Tod geschieht.
In meinem Wissen ist es so, dass ich nicht mal weiß, was gerade jetzt passiert. Wir haben gelernt, diese verschieden Dinge zu benennen: Geburt, Leben, Tod. Anfang - Ende...
Aber ist die Geburt der Anfang oder die Empfängnis und wo war ich vorher, wenn die Empfängnis der Anfang sein soll. Ist der Tod das Ende?
In meiner Erfahrung ist alles hier! Nichts geht weg von Hier! Hier erscheinen Formen (Schwiegermütter) und verändern sich konstant. Je nach Sichtweise ist die Form Schwiegermutter, Mutter, Tochter, Ehefrau, Chefin, Kollegin usw. aber niemals war die Form konstant. Und so geht auch dieser Wandel jetzt weiter. Deine Schwiedermutter ist eine Empfindung - und war nie etwas anderes - und somit ist sie auch jetzt hier. Denn du kannst die jetzt empfinden. Die Form, in der sie lange aufgetaucht ist, hat sich geändert, und trotzdem ist auch die Emfindung noch da- und auch die ändert sich.
Meine Mutter hatte eine schwere OP hinter sich und lag einige Zeit im Koma. Als ich sie im Krankenhaus besuchte, lag da nicht mehr meine Mutter. Sie hatte die Rolle von Frau mit Schläuchen und Messinstrumenten übernommen. "Meine Mutter" war dort kaum noch zu finden. Aber in meinem Sein war sie als Empfindung - und das ist sie auch jetzt noch - voll lebendig.
Ich hoffe, du kannst ein bisl was damit anfangen.
Falls du weitere Fragen hast... gerne...
Alles Liebe
Gaia
Re: Tod
guugl - 15.08.2006, 14:17
Booar, das ist stark Gaia, das trifft für mich den Nagel auf den Kopf!
Ich wußte nicht warum, aber beim Tod meiner Oma ging es mir genauso, jetzt weiß ich warum, das öffnet Türen!
DANKE!
P.S.: Sorry Sandra das ich "reinspringe". Immer wieder wollte ich Dir auch was zu dem Thema schreiben, auch drüben schon. Aber dann habe ich es immer gelassen.
Ich kann nur sehr schwer über das Thema reden, zuviel Schmerz und zuviel Angst davor Schmerz zu erzeugen, zu verstärken...kann nicht richtig damit umgehen, fällt mir schwer.
Ich......entschuldige bitte. :roll:
Kann nur das... :knuddel:
Re: Tod
Sandra - 15.08.2006, 16:58
Hallo Gaia,
doch, ich kann damit was anfangen...sobald ich mein Herz öffne, verstehe ich es...aber der Verstand möchte da unbedingt eine be-greifbare Geschichte draus machen.
Ich fühle sie zwar nicht mehr im Sinne von, sie ist als 'Geist' in der Nähe, sondern, ich fühle und sehe sie erst jetzt so richtig in Dingen und vor allem Menschen (wie ihren Sohn und Tochter) viel 'intensiver'. Insofern ist sie 'nicht weg'...sie hat sozusagen eine andere Form angenommen - und sei es auch nur in meinem Verständnis und Erkenntnis...und das macht mich sehr glücklich und tröstet sehr...
Ich danke Dir, komme gern auf Dein Angebot zurück, bin allerdings heute mit Schnupfen geplagt und darum wollte ich nur kurz sagen, dass ich später gern noch mal zu den anderen Postings was sagen möchte...allerdings hab ich im Moment ein wenig die 'Nase voll' ;)
:lol:
In Liebe,
Sandra :knuddel:
Re: Tod
Kathrina - 15.08.2006, 20:15
Hallo Sandra,
erstmal gute Besserung für Dein Näschen :doc:
Mein Vater und mein Großvater sind vor 13 Jahren gestorben.
Für mich sind sie immer noch da, sobald ich an sie denke.
Die Empfindungen tauchen sofort auf, die sie in mir hinterlassen haben.
Im Nachhinein kan ich vieles von dem, was sie getan oder gelassen haben, verstehen. Auch das, was mir mal weh getan hat.
Wenn so etwas auftaucht und gesehen werden darf, mach ich meist aus dem Bauch heraus ein kleines Ritual. Manchmal zünd ich eine Kerze an, oder setze mich vor ein Photo, und gebe in Gedanken mein Verstehen und den daraus entspringenden Frieden weiter.
Manchmal gibts auch Situationen, in denen ich mit den beiden mein Glück teilen möchte. Ich schick dann einen Gedanken los, ein Lächeln...
Und wenn ich weiß, dass sie stolz auf mich wären, hol ich mir ein Schulterklopfen ab...
Und wenn ich meine, leise Kritik zu hören, beruhig ich sie und frage, ob schon mal jemals etwas schief gelaufen ist mit mir....
Tja, wie soll ichs beschreiben.
Körperlich sind sie nicht mehr anwesend. Es gibt keine Dialoge mehr, die man aufzeichnen könnte, und keine Berührungen mehr, die sichtbar wären.
Dennoch spüre ich Kontakt, im Bewusstsein.
Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.
Liebe Grüße
Kathrina
Re: Tod
Anonymous - 16.08.2006, 11:31
grundsätzlich – wollte ich noch hinzugefügt wissen – ist meine beschreibung sehr individuell zu sehen und möchte mich gaias "meinung" anschliessen zum thema
die buddhistische sicht der freiheit und erleuchtung ist so ausgelegt, zumindest im diamantweg respektive vajrajana-buddhismus, dass man erleuchtung zum wohle aller wesen erfährt
jedes wesen hat seinen individuellen tod, manche werden sogar komplett befreit und kommen "nicht wieder" weil sie verstehen, dass es etwas gibt das nie geboren wurde und nie stirbt ;)
Re: Tod
Angelika - 16.08.2006, 13:13
Zitat: Mein Vater und mein Großvater sind vor 13 Jahren gestorben.
Für mich sind sie immer noch da, sobald ich an sie denke.
Die Empfindungen tauchen sofort auf, die sie in mir hinterlassen haben.
Im Nachhinein kan ich vieles von dem, was sie getan oder gelassen haben, verstehen. Auch das, was mir mal weh getan hat.
Wenn so etwas auftaucht und gesehen werden darf, mach ich meist aus dem Bauch heraus ein kleines Ritual. Manchmal zünd ich eine Kerze an, oder setze mich vor ein Photo, und gebe in Gedanken mein Verstehen und den daraus entspringenden Frieden weiter.
Manchmal gibts auch Situationen, in denen ich mit den beiden mein Glück teilen möchte. Ich schick dann einen Gedanken los, ein Lächeln...
Und wenn ich weiß, dass sie stolz auf mich wären, hol ich mir ein Schulterklopfen ab...
Und wenn ich meine, leise Kritik zu hören, beruhig ich sie und frage, ob schon mal jemals etwas schief gelaufen ist mit mir....
Tja, wie soll ichs beschreiben.
Körperlich sind sie nicht mehr anwesend. Es gibt keine Dialoge mehr, die man aufzeichnen könnte, und keine Berührungen mehr, die sichtbar wären.
Dennoch spüre ich Kontakt, im Bewusstsein.
Liebe Kathrina, dass hast du wundervoll beschrieben, für mich sehr nachvollziehbar und so auch Teil meines Bewusstseins.
Viele Grüße, Angelika
Re: Tod
Sandra - 17.08.2006, 05:16
Ähm :oops: ...ich will mich ja nicht beschweren, aber könnte diese Diskussion vielleicht in einem anderen Thread weitergeführt werden...ich finde diesen Thread für mich ziemlich wichtig und hab keine Lust, Eure Auseinandersetzungen hier breit getreten zu sehen...'tschuldigt, aber das nervt mich gerade :roll:
Re: Tod
Angelika - 17.08.2006, 08:35
Hallo Sandra
hab lange über "dein" Thema nachgedacht. Mein Vater, den ich sehr geliebt habe und der für mich immer nicht nur Vater, sondern auch guter Freund war, ist vor 10 Jahren in meinen Armen gestorben.
Die erste Zeit war schlimm, ich war wie in Watte gepackt, kam mir blind, taub und gefühllos vor und ich hatte das Gefühl, dass da etwas aus mir selbst herausgerissen ist.
So merkwürdig sich das anhört, aber ich hab meinen Dad regelrecht gesucht. Ich war jeden Tag auf dem Friedhof, stand vor seinem Grab und habe versucht zu begreifen.
Irgendwann sagte eine ältere Frau zu mir, "eines Tages wird er wieder bei dir sein, anders als zuvor, aber er wird wieder dasein. Was ich damit meine wirst du merken, wenn es soweit ist".
Ich konnte mit ihren Worten wenig anfangen, sie nicht verstehen oder begreifen.
Aber es war genauso wie sie gesagt hatte. Nach nem guten Jahr hab ich aufgehört jeden Tag auf den Friedhof zu gehen, weil ich begriffen habe, dass das, was da in diesem Grab zu finden ist, nicht meinen Dad ausgemacht hat.
Mein Dad ist noch immer da, er war nie weg, denn er ist in meinem Bewusstsein, in meinem Herz.
Mir ist klar dass das, was ich da als mein erleben beschreibe, so nach christlichem oder buddhistschem Verständnis nicht stimmig ist, dass seine Seele oder wie du es auch immer nennen magst, noch immer hier ist, ich ihn weiterhin wahrnehmen kann. Aber ich sehe, fühle und begreife das für mich selbst eben anders.
Solange du jemanden im Herz trägst, Liebe empfindest und er Teil deines Bewusstseins ist, solange lebt er auch ein Stück weit auf dieser Ebene weiter. Da alles eins ist, finde ich das auch sehr nachvollziehbar für mich. Wer sagt uns, dass es diese Trennung zwischen Dieseits und Jenseits überhaupt gibt? Wer sagt uns, dass Tod bedeutet, dass dann etwas geht und für immer weg ist, auf einer anderen Ebene? Vielleicht ist das eben auch nur eine Projektion unseres beschränkten Denkens und der Tod ist nichts anderes, als eben mal der Gang in ein anderes Zimmer, des gleichen Hauses;-)
Hoffe, das war nicht zu verquer geschrieben und ein wenig nachvollziehbar, was ich damit meine.
Liebe Grüße, Angelika
Re: Tod
Katharina - 17.08.2006, 09:41
hallo Sandra und Angelika,
danke, dass ihr das Ursprungsthema zurückgebracht habt.
Sandra, wollte dir einfach noch sagen, dass es mich gefreut hat, dass sich deine Schwiegermutter durch euch einen schönen Platz ausgesucht hat.
liebe Grüße
Katharina
Re: Tod
Katharina - 17.08.2006, 10:03
wie im Himmel so auch auf der Erde
Re: Tod
Anonymous - 17.08.2006, 10:24
Sandra hat folgendes geschrieben: Ähm :oops: ...ich will mich ja nicht beschweren, aber könnte diese Diskussion vielleicht in einem anderen Thread weitergeführt werden...ich finde diesen Thread für mich ziemlich wichtig und hab keine Lust, Eure Auseinandersetzungen hier breit getreten zu sehen...'tschuldigt, aber das nervt mich gerade :roll:
der tod des egos, darum gehts beim tod generell ... sonst stirbt eh nix
ansonsten sorry, wenn du dich in deiner thread gestört fühlst, das wollte ich natürlich nicht :-D
Re: Tod
Sandra - 17.08.2006, 11:57
_walter_ hat folgendes geschrieben: Sandra hat folgendes geschrieben: Ähm :oops: ...ich will mich ja nicht beschweren, aber könnte diese Diskussion vielleicht in einem anderen Thread weitergeführt werden...ich finde diesen Thread für mich ziemlich wichtig und hab keine Lust, Eure Auseinandersetzungen hier breit getreten zu sehen...'tschuldigt, aber das nervt mich gerade :roll:
der tod des egos, darum gehts beim tod generell ... sonst stirbt eh nix
ansonsten sorry, wenn du dich in deiner thread gestört fühlst, das wollte ich natürlich nicht :-D
Hi Walter,
Du warst damit nicht gemeint...ich meinte Surdsha und Gaia, die sich ein wenig am Abdiskutieren sind...ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass dieses Thema eben für mich gerade wichtig ist und ich ehrlich gesagt keinen Bock auf persönlich Auseinandersetzungen habe...das ist alles und ist ja auch nicht bös gemeint :)
Ich werde später noch was zu den Beiträgen schreiben, bin wie gesagt im Moment krank und liege überwiegend im Bett und kurier mich aus...
Lieben Gruß,
Sandra
Re: Tod
Ranva - 17.08.2006, 12:43
Sandra hat folgendes geschrieben: Ähm :oops: ...ich will mich ja nicht beschweren, aber könnte diese Diskussion vielleicht in einem anderen Thread weitergeführt werden...ich finde diesen Thread für mich ziemlich wichtig und hab keine Lust, Eure Auseinandersetzungen hier breit getreten zu sehen...'tschuldigt, aber das nervt mich gerade :roll:
Schon geschehen Sweetheart :bussi:
Und gute Besserung für deinen Schnupfen! ;)
Der "Schüttelfrost" geht hier weiter ....
Re: Tod
Herr von Sonstwo - 17.08.2006, 14:00
Liebe Sandra!
Ich denke oft über den Tod nach. Im metaphorischen Sinn, steht der Tod ja stets neben uns, und wann er uns berührt ist ungewiss.
Die Formen des Lebens, und dazu zähle ich alles, was in unserem Bewusstsein geschieht, sind in einem stätigen Wandel begriffen. Und wir haben uns in diese Formen verliebt, weil sie so lebendig und schön wirken.
Es ist ja auch so: Durch alle diese Formen wirkt der eine Geist, das eine Herz.
Wenn nun eine Form, in der Gestalt eines geliebten Menschen, ein Ende nimmt, was stirbt dann wirklich?
Aus meiner Sicht, stirbt eine Gewohnheit, denn das Herz dieses Menschen wurde niemals geboren und wird niemals sterben.
Ich stelle mir oft vor:
Was wäre, wenn meine Töchter sterben würden, meine Partnerin, ein guter Freund....
Mein Denken möchte mir dann erzählen: >Das ist schlimm, jetzt ist es verloren!<
Aber ich höre nicht auf mein Denken, und eine starke Liebe keimt in mir auf, stärker als der Tod, stärker als der Verlust. Ich sehe die Bilder und Szenen, in denen die Verstorbenen glücklich waren, in denen sie zufrieden waren. Ich sehe das eine Herz mich anlächeln, durch all diese Formen. Und sie beginnen sich aufzulösen, offenbaren langsam ihren traumähnlichen Charakter. Ein Traum meines Selbst. Wirklich nur in seiner Essenz, nicht in seiner Gestalt.
Das Leben ist ein Traum. Nur unser aller Herz ist wahrhaftig. Und aus diesem einen Herzen, ist der Traum geboren und in dieses Herz kehrt er heim.
In Liebe
Kai
Re: Tod
Anonymous - 17.08.2006, 14:06
Sandra hat folgendes geschrieben: ...ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass dieses Thema eben für mich gerade wichtig ist ...
Ich werde später noch was zu den Beiträgen schreiben, bin wie gesagt im Moment krank und liege überwiegend im Bett und kurier mich aus...
Lieben Gruß,
Sandra
BESTE BESSERUNG :licht:
Re: Tod
Angelika - 17.08.2006, 14:26
Herr von Sonstwo hat folgendes geschrieben:
Das Leben ist ein Traum. Nur unser aller Herz ist wahrhaftig. Und aus diesem einen Herzen, ist der Traum geboren und in dieses Herz kehrt er heim.
boooh, ist das schön....Gänsehaut!!!
Re: Tod
guugl - 17.08.2006, 15:16
Herr von Sonstwo hat folgendes geschrieben: Liebe Sandra!
Ich denke oft über den Tod nach. Im metaphorischen Sinn, steht der Tod ja stets neben uns, und wann er uns berührt ist ungewiss.
Die Formen des Lebens, und dazu zähle ich alles, was in unserem Bewusstsein geschieht, sind in einem stätigen Wandel begriffen. Und wir haben uns in diese Formen verliebt, weil sie so lebendig und schön wirken.
Es ist ja auch so: Durch alle diese Formen wirkt der eine Geist, das eine Herz.
Wenn nun eine Form, in der Gestalt eines geliebten Menschen, ein Ende nimmt, was stirbt dann wirklich?
Aus meiner Sicht, stirbt eine Gewohnheit, denn das Herz dieses Menschen wurde niemals geboren und wird niemals sterben.
Ich stelle mir oft vor:
Was wäre, wenn meine Töchter sterben würden, meine Partnerin, ein guter Freund....
Mein Denken möchte mir dann erzählen: >Das ist schlimm, jetzt ist es verloren!<
Aber ich höre nicht auf mein Denken, und eine starke Liebe keimt in mir auf, stärker als der Tod, stärker als der Verlust. Ich sehe die Bilder und Szenen, in denen die Verstorbenen glücklich waren, in denen sie zufrieden waren. Ich sehe das eine Herz mich anlächeln, durch all diese Formen. Und sie beginnen sich aufzulösen, offenbaren langsam ihren traumähnlichen Charakter. Ein Traum meines Selbst. Wirklich nur in seiner Essenz, nicht in seiner Gestalt.
Das Leben ist ein Traum. Nur unser aller Herz ist wahrhaftig. Und aus diesem einen Herzen, ist der Traum geboren und in dieses Herz kehrt er heim.
In Liebe
Kai
Das ist sehr schön, ja.
Nur eins wird mir nicht ganz klar, auch bei vorherigen postings schon.
Der Mensch den ich liebe besteht doch nicht nur aus dem "Herz" (Gott, ES usw.) Ich liebe in doch so wie er ist, d.h. mit seinem "Ego", mit seinen Besonderheiten.
Wenn nur dieser eine Kern zählt, die Basis die in uns allen ist, müßte ich ja alles und jeden gleichermaßen lieben. Es gäb keine Unterscheidungen mehr.
Das läßt mein Ego nicht zu, ich kann nicht George Bush so lieben wie meine Mutter, geht einfach nicht. Will ich auch ehrlich gesagt nicht.
Wenn das das "Ziel" ist, wenn das "Erwachen" bedeutet, träume ich lieber weiter. :roll:
Und wenn ich die Gegenwart meiner verstorbenen Oma zu spüren glaube, spüre ich sie so wie sie war. Mit allem was sie ausmachte, also auch mit ihrem Ego, ihren persönlichen Prägungen.
Liebe Grüße
Marcus
Re: Tod
Herr von Sonstwo - 17.08.2006, 16:14
guugl hat folgendes geschrieben:
Nur eins wird mir nicht ganz klar, auch bei vorherigen postings schon.
Der Mensch den ich liebe besteht doch nicht nur aus dem "Herz" (Gott, ES usw.) Ich liebe in doch so wie er ist, d.h. mit seinem "Ego", mit seinen Besonderheiten.
Wenn nur dieser eine Kern zählt, die Basis die in uns allen ist, müßte ich ja alles und jeden gleichermaßen lieben. Es gäb keine Unterscheidungen mehr.
Das läßt mein Ego nicht zu, ich kann nicht George Bush so lieben wie meine Mutter, geht einfach nicht. Will ich auch ehrlich gesagt nicht.
Wenn das das "Ziel" ist, wenn das "Erwachen" bedeutet, träume ich lieber weiter. :roll:
Und wenn ich die Gegenwart meiner verstorbenen Oma zu spüren glaube, spüre ich sie so wie sie war. Mit allem was sie ausmachte, also auch mit ihrem Ego, ihren persönlichen Prägungen.
Liebe Grüße
Marcus
Lieber Marcus!
Die Beziehungssysteme, in denen wir aufwachsen, bilden das Fundament des Erwachens unserer Liebe. Es hat schon seinen Sinn, dass du diese Mutter und diesen Vater hast, oder hattest, und nicht George Bush dein Vater ist, oder war. Doch wird sich die Liebe Schritt für Schritt von ihren Anhaftungen lösen, denn sie ist frei und tiefer als unsere Bindungen.
Die Besonderheiten eines Menschen sind ganz einfach nicht wesentlich. Wesentlicher ist da eher, dass es überhaupt Besonderheiten gibt, und noch wesentlicher ist es, dass alle Besonderheiten einen gemeinsamen Ursprung haben.
Die Besonderheiten, die wir erhalten haben, sind nicht unser Verdienst. Sie sind nicht entscheidend dafür, zu lieben, oder geliebt zu werden.
Ich liebe nicht den einen, weil er besonders gut Gitarre spielen kann, sondern ich liebe das Eine, wenn es besonders gut Gitarre spielt.
Wenn du in deiner Mutter, nur deine Mutter lieben würdest, würde sie sich irgendwann reduziert fühlen. So wie du dich beengt fühlen würdest, wenn deine Mutter nur ihr Kind in dir liebt.
Wenn wir die Besonderheiten mehr lieben würden, als den gemeinsamen Ursprung, wären wir todunglückliche Wesen. Alles wäre dem Untergang geweiht. Aber weil wir das Wissen unseres gemeinsamen Herzens in uns tragen, können wir aus dieser Kraft heraus auch unsere Besonderheiten lieben.
Und selbst ein George Bush, kann bis zu uns selbst durchschaut werden, obwohl ich eingestehe, dass dies schon ein harter Brocken ist. *ggg*
Lieben Gruß
Kai
Re: Tod
guugl - 17.08.2006, 16:29
Herr von Sonstwo hat folgendes geschrieben:
Ich liebe nicht den einen, weil er besonders gut Gitarre spielen kann, sondern ich liebe das Eine, wenn es besonders gut Gitarre spielt.
Wenn du in deiner Mutter, nur deine Mutter lieben würdest, würde sie sich irgendwann reduziert fühlen. So wie du dich beengt fühlen würdest, wenn deine Mutter nur ihr Kind in dir liebt.
Danke Kai, Du hast recht. :knuddel:
Herr von Sonstwo hat folgendes geschrieben:
Und selbst ein George Bush, kann bis zu uns selbst durchschaut werden, obwohl ich eingestehe, dass dies schon ein harter Brocken ist. *ggg*
Lieben Gruß
Kai
:lol:
Re: Tod
Sandra - 18.08.2006, 09:35
Hallo, Ihr lieben Leute, danke für den schönen Verlauf dieses Threads. Ich habe mir ihn noch mal durchgelesen und möchte ein paar Feedbacks hinzufügen…einfach nur aus mir spontan fließen lassen…das tut mir sehr gut, danke :-D
Katharina hat folgendes geschrieben: Doch wo endet das Hier-Sein? ... Wir Menschen ändern die Bezeichnungen der Räumlichkeiten und Universen, doch ändert sich damit das Hier-Sein? ...
Das Hier-Sein endet nicht, das spüre ich ganz tief im Herzen und lasse dabei einfach den Verstand ein wenig weiter herumwirbeln, er weiß es ja nicht anders…aber mein Herz weiß es :loveeye:
Lore ist hier, denn sie ist in unseren Herzen und somit ist sie für mich nur physisch nicht mehr da, aber DA ist sie trotzdem noch. Vielleicht kommt sie irgendwann als andere Form wieder ‚zurück’ auf diesen Planeten oder nie mehr…aber BLEIBEN wird sie, das ist mir klar und macht mich nicht mehr so traurig.
Gaia hat folgendes geschrieben: In meiner Erfahrung ist alles hier! Nichts geht weg von Hier! Hier erscheinen Formen (Schwiegermütter) und verändern sich konstant. Je nach Sichtweise ist die Form Schwiegermutter, Mutter, Tochter, Ehefrau, Chefin, Kollegin usw. aber niemals war die Form konstant. Und so geht auch dieser Wandel jetzt weiter.
Ich beschreibe das immer gern mit dem Sand und den Förmchen…da kam ich irgendwann mal drauf, als ich die Nachbarskinder im Sand spielen sah. Letztendlich ist es ‚egal’, welches Förmchen
auf den Sand gestülpt wird. Die Form kann verändern werden, aber der Sand bleibt immer Sand…auch wenn ich die Form wieder zerstöre und ein neues Förmchen benutze…das Wesen bleibt und in welcher Form es sich auch ausleben möchte, das entscheidet nicht das Förmchen oder die Hand, die das Förmchen führt, denn der Sand bleibt…kann man das ungefähr so beschreiben?
guugl hat folgendes geschrieben: Sorry Sandra das ich "reinspringe". Immer wieder wollte ich Dir auch was zu dem Thema schreiben, auch drüben schon. Aber dann habe ich es immer gelassen.
Ich kann nur sehr schwer über das Thema reden, zuviel Schmerz und zuviel Angst davor Schmerz zu erzeugen, zu verstärken...kann nicht richtig damit umgehen, fällt mir schwer.
Ich......entschuldige bitte.
Dafür brauchst Du Dich nicht zu entschuldigen, denn ich lese Deine Beiträge immer wieder gern, denn ich finde sehr viele Gedanken wieder, die mich selbst auch beschäftigen. Für mich habe ich erkannt, dass ich Schmerz, wenn ich ihn fühle, sofort zulasse, denn sonst bäumt sich irgendwann mein Körper dagegen und früher oder später kommt er sowieso … also kann ich auch gleich rauslassen, was raus will. In den letzten vier Monaten war ich auf zwei Beerdigung von Menschen, die mir sehr lieb waren. Und beide Male habe ich meine Traurigkeit einfach zugelassen und sie hat mich und meinen Körper durchschüttelt, bis alles entleert war. Dann war da eine Stille in mir und die Leere konnte wieder zur Fülle werden, bis es mich wieder schüttelte vor Traurigkeit. Das ist wie ein Fass mit Wasser, was sich füllt und dann aber vollkommen entleert (wird?)…also keine überlaufendes Fass, was immer weiter gefüllt wird und nie geleert…was ja letztendlich schmerzvoller ist, da man an dem vergossenen Wasser irgendwie noch fest hängt…
Kathrina hat folgendes geschrieben: Tja, wie soll ichs beschreiben.
Körperlich sind sie nicht mehr anwesend. Es gibt keine Dialoge mehr, die man aufzeichnen könnte, und keine Berührungen mehr, die sichtbar wären.
Dennoch spüre ich Kontakt, im Bewusstsein.
Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.
Ich weiß genau, wie Du es meinst und dem möchte ich mich gern anschließen…die Menschen, die uns ‚irdisch’ verlassen sind trotzdem DA…nicht weg…in uns leben sie weiter. Allerdings meine ich das nicht im Sinne von festhalten, das gibt es ja auch, dass man die Verstorbenen irgendwie nicht loslassen möchte und man hängt dann sozusagen in einer Schleife fest. Ich habe erfahren, dass, wenn wir sie einfach gehen lassen, los lassen, sind sie trotzdem bei uns … und manchmal sogar viel näher als zu Lebzeiten :-D
Angelika hat folgendes geschrieben: Irgendwann sagte eine ältere Frau zu mir, "eines Tages wird er wieder bei dir sein, anders als zuvor, aber er wird wieder dasein. Was ich damit meine wirst du merken, wenn es soweit ist".
Ist das Leben nicht wunder-voll und wunderschön, dass es uns solche Begegnungen schenkt?
Auch diese Begegnung hier mit Euch empfinde ich als Geschenk, was ich, auch wenn wir uns niemals ‚lebend’ sehen werden, nie mehr ‚verlieren’ kann…ihr seid in mir, mit mir, ein Teil von mir – so wie ich von Euch…nicht getrennt eben. Danke Angelika :bow:
Kai hat folgendes geschrieben: Das Leben ist ein Traum. Nur unser aller Herz ist wahrhaftig. Und aus diesem einen Herzen, ist der Traum geboren und in dieses Herz kehrt er heim.
… getroffen … mitten ins Herz *stille*
Ich danke Euch :bow:
Re: Tod
guugl - 18.08.2006, 10:01
Hey Sandra!
:lovely: :knuddel: :much: :Danke:
Re: Tod
Angelika - 18.08.2006, 10:24
Hallo Sandra
auch von mir eine :knuddel: an dich
Angelika :lovely:
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