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Re: Olmert will Merkel persönlich um Hilfe bitten
nuryya - 05.08.2006, 18:44Olmert will Merkel persönlich um Hilfe bitten
#salaam#
Olmert will Merkel persönlich um Hilfe bitten
05. Aug 08:34, ergänzt 13:18
Israels Ministerpräsident Olmert will sich nachdrücklich dafür einsetzen, dass auch deutsche Truppen den Frieden im Nahen Osten sichern helfen. IDer israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat sich in bisher deutlichster Form für eine deutsche Beteiligung an einer internationalen Schutztruppe im Nahen Osten ausgesprochen. Er werde Deutschland ausdrücklich darum bitten, sagte er der Zeitung «Welt am Sonntag». Olmert fügte hinzu: «Wenn eine solche Bitte nötig ist, werde ich mit Angela Merkel reden». Er habe Bundeskanzlerin Merkel (CDU) aber schon gesagt, dass seine Regierung keine Bedenken gegen deutschen Soldaten in der Region habe, sondern «froh darüber» wäre.n der Nacht gab es
neue schwere Kämpfe zwischen Armee und Hisbollah.
In Deutschland stößt Olmerts Ansinnen überwiegend auf Skepsis. Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, sagte der Netzeitung am Freitag, Olmerts Wunsch sei «nachvollziehbar», angesichts der begrenzten Kapazitäten der Bundeswehr halte er aber eine Beteiligung an einer UN-Mission im Nahen Osten für «sehr schwierig». Unter den derzeitigen Umständen sei er daher «eher gegen einen Bundeswehreinsatz».
In Deutschland stößt Olmerts Ansinnen überwiegend auf Skepsis. Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, sagte der Netzeitung am Freitag, Olmerts Wunsch sei «nachvollziehbar», angesichts der begrenzten Kapazitäten der Bundeswehr halte er aber eine Beteiligung an einer UN-Mission im Nahen Osten für «sehr schwierig». Unter den derzeitigen Umständen sei er daher «eher gegen einen Bundeswehreinsatz».
Nahost: Neueste Meldungen auf einen Blick
Außerdem spreche gegen einen Einsatz, dass Deutschland aus historischen Gründen bei einer Beteiligung nicht glaubhaft als Vermittler auftreten könnte, sagte Kahrs der «Berliner Zeitung» am Samstag. Sollte der Bundestag über ein Mandat für den Nahen Osten abstimmen müssen, dürfe die Abstimmung nicht unter Fraktionszwang stehen. Das sei eine Gewissensentscheidung jedes einzelnen Abgeordneten.
Ausbildung statt Kampfeinsatz
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnte vor einer vorschnellen Festlegung. «Die Frage nach einer deutschen Beteiligung an einer internationalen Schutztruppe im Nahen Osten können wir noch nicht beantworten», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler (SPD), schloss direkte militärische Aufgaben der Bundeswehr in der Zeitung «Die Welt» am Samstag «allein schon aus historischen Gründen» eher aus. Die Aufgabe deutscher Soldaten könnte aber darin bestehen, bei der Ausbildung libanesischer Streitkräfte eingesetzt zu werden, sagte er.
Auch der Fraktionsvize der Union im Bundestag, Andreas Schockenhoff (CDU), warnte vor schnellen Zusagen. Es sei klar, «dass Deutschland in einem multinationalen Einsatz einen Beitrag leisten muss und kann», sagte er – zum Beispiel beim Wiederaufbau. Eine militärische Beteiligung sei nicht ausgeschlossen, «aber derzeit noch kein Thema.» Zuvor hatte der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion, Bernd Siebert (CDU), gesagt, die Bundeswehr verfüge derzeit «nicht über die notwendigen Ressourcen.»
Die außenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Kerstin Müller, sprach sich gegen eine Beteiligung deutscher Soldaten aus. Aufgrund der historischen Belastungen halte sie es für zu früh, die Bundeswehr in den Nahen Osten zu schicken, sagte sie am Samstag im Deutschlandfunk. Zuvor hatten sich auch der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Oskar Lafontaine, und der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Jörg van Essen, gegen einen solchen Einsatz ausgesprochen.
Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Reinhold Robbe, hält die Zeit für einen Einsatz deutscher Soldaten in Nahost «nicht ansatzweise reif». Selbst eine Beteiligung durch logistische Hilfe, Sanitäter oder Fernmelder sei derzeit schwer vorstellbar, sagte Robbe der «Thüringer Allgemeinen» am Samstag. «Das sind gerade die Bereiche, wo sich die Bundeswehr schon jetzt bis an die Decke streckt.»
Schwere Angriffe auf Tyrus und Beirut
Die israelische Luftwaffe flog in der Nacht zum Samstag etwa 70 Angriffe auf Ziele im Libanon. Dabei seien unterirdische Anlagen der Hisbollah, Waffenlager und Raketenstellungen zerstört worden, sagte ein Militärsprecher in Tel Aviv.
Kampfflugzeuge griffen am frühen Samstagmorgen erneut Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Nach Angaben der libanesischen Polizei wurden wieder die südlichen Vororte Haret Hreik und Hay Madi bombardiert, die als Hochburgen der radikal-islamischen Hisbollah gelten. Mindestens sechs schwere Detonationen hätten die Stadt erschüttert.
Auch aus dem südlibanesischen Tyrus wurden am Morgen Luftangriffe gemeldet. Über der Hafenstadt seien viele Flugzeuge zu hören, berichteten Anwohner. Nach Angaben der Polizei wurden Ziele in der Stadt und ihrer Umgebung angegriffen.
Der Hisbollah zufolge versuchten israelische Fallschirmjäger in der Nacht zum Samstag, nahe Tyrus zu landen. Die Miliz habe dies aber verhindert und einen israelischen Soldaten getötet, berichtete der Hisbollah-Sender Al Manar. Drei weitere Soldaten seien verletzt worden.
Bewohner berichteten, israelische Kampfflugzeuge und Hubschrauber hätten Tyrus überflogen und seien unter Abwehrfeuer geraten. Kurz nach Mitternacht hatte die Luftwaffe Leuchtbomben über der Stadt abgeworfen und später vermutete Stellungen der Hisbollah nördlich von Tyrus angegriffen. Am Mittwoch war ein israelisches Kommando in der ostlibanesischen Stadt Baalbek gelandet und hatte fünf Libanesen festgenommen.
USA und Frankreich «fast einig»
Frankreich und die USA stehen nach US-Angaben bei ihren Bemühungen um einen gemeisamen Entwurf für eine Nahost-Resolution kurz vor dem Ziel. Man sei diesem Ziel sehr nahe, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Sean McCormack, am Freitag. Sein Kollege Tom Casey sagte: «Wir hoffen, dass wir Anfang nächster Woche eine Resolution haben.»
Die UN-Botschafter beider Länder, Jean-Marc de la Sablière und John Bolton, trafen sich am Freitag drei Mal, um die bestehenden Differenzen auszuräumen. Nach Angaben von Diplomaten ist vor allem der Zeitplan strittig. Frankreich dringt auf ein sofortiges Ende der Kämpfe im Libanon. Die USA wollen dagegen, dass dieser Schritt von anderen Maßnahmen begleitet wird. (nz)
Admin: der soll bloß dableiben wo der pfeffer wächst und uns in Ruhe lassen mit seinem Kriegsgelüsten und Wahnvorstellungen! :säureschuss:
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