Nahost: Neueste Meldungen auf einen Blick

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    Re: Nahost: Neueste Meldungen auf einen Blick

    nuryya - 05.08.2006, 18:39

    Nahost: Neueste Meldungen auf einen Blick
    #salaam#
    Die Weltgemeinschaft wünscht ein schnelles Ende der Nahost-Eskalation. Israel stellt sich aber auf einen längeren Kampf gegen die Hisbollah-Miliz ein. Im folgenden ein Überblick über aktuelle Meldungen.




    Samstag, 5. August 2006



    Israel kündigt Angriff auf Sidon an

    Die israelische Luftwaffe hat Flugblätter über der drittgrößten libanesischen Stadt Sidon abgeworfen. Darin fordert sie die Einwohner zum Verlassen der Stadt auf, denn es werde Angriffe geben.



    Fatwa gegen Hisbollah

    Ein ranghoher sunnitischer Geistlicher aus Saudi-Arabien hat eine Fatwa gegen die schiitische Hisbollah-Miliz erlassen. Die Hisbollah sei «die Partei des Teufels», heißt es in dem Edikt, das Scheich Safar al Hawali auf seiner Web-Site veröffentlichte. Bereits vor einer Woche hatte ein anderer Scheich in Saudi-Arabien dazu aufgerufen, die Hisbollah nicht länger zu unterstützen.


    Vier Tote bei Luftangriff im Gazastreifen

    Bei israelischen Luftangriffen im südlichen Gazastreifen sind in der Nacht zum Samstag vier Palästinenser umgekommen, darunter eine Mutter und zwei ihrer Kinder. Außerdem wurden in Rafah vier Zivilisten schwer verletzt.


    Ägypten verhaftet 130 Islamisten

    Die ägyptische Polizei hat in der Stadt Assiut im Süden des Lands 130 Mitglieder der islamistischen Moslem-Bruderschaft festgenommen. Medien zufolge hatten am Vortag rund 2000 Sympathisanten der Bewegung gegen die «passive» Haltung der Regierung zum Konflikt im Libanon demonstriert.



    Acht Israelis bei Kämpfen in Tyrus verletzt

    In der libanesischen Hafenstadt Tyrus hat es schwere Kämpfe gegeben. Die israelische Armee teilte mit, acht Soldaten seien verletzt worden. Die Hisbollha-Miliz sagte dagegen, sie habe einen Angriff israelischer Fallschirmjäger vereitelt und dabei einen Soldaten getötet. Nach Angaben libanesischer Behörden kamen bei den Kämpfen auch ein libanesischer Soldat und ein Zivilist ums Leben. Bei einem Mörserangriff der Hisbollah im Osten des Landes starb ein israelischer Soldat.


    Libanon traut USA nicht

    Der libanesische Präsident Émile Lahoud hat die Rolle der USA im Nahost-Konflikt scharf kritisiert. «Die USA sind kein ehrlicher Vermittler, sie stehen zu 100 Prozent Israel bei», sagte er im deutschen Magazin «Focus».


    70 neue Luftangriffe

    Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Samstag etwa 70 Angriffe auf Ziele im Libanon geflogen. Dabei seien unterirdische Anlagen der Hisbollah, Waffenlager und Raketenstellungen zerstört worden, sagte ein Militärsprecher in Tel Aviv. Die Angriffe betrafen auch den Süden Beiruts und die Hafenstadt Tyrus.



    Zehntausende demonstrieren in London

    In London haben rund 20.000 Menschen gegen die Kämpfe im Libanon protestiert und einen sofortigen Waffenstillstand gefordert. Sie kritisierten auch die britische Regierung, die es bisher ablehnt, einen schnellen Waffenstillstand zu fordern.



    Einigung auf Entwurf für Libanon-Resolution

    Die USA und Frankreich haben sich auf eine Nahost-Resolution für den Weltsicherheitsrat geeinigt. Die 13 anderen Mitglieder des Rates trafen am Samstagabend zusammen, um über das Papier zu beraten. Der genaue Inhalt wurde nicht bekannt gegeben, Frankreich sah aber offenbar von der Forderung eines umgehenden Waffenstillstands ab.



    Freitag, 4. August 2006



    23 Syrer unter Toten Zivilisten im Libanon

    Unter den Opfern des israelischen Angriffs auf einen landwirtschaftlichen Betrieb im Libanon sind 23 Syrer gewesen, meldete die amtliche syrische Nachrichtenagentur am Freitagabend.


    Dutzende Zivilisten im Libanon verschüttet

    Nach der Tötung von Zivilisten im Ostlibanon sind bei einer israelischen Attacke im Süden des Landes 57 Menschen verschüttet worden. Israel verwies darauf, die Bevölkerung sei aufgefordert worden, das Gebiet zu verlassen.


    Uno und EU «besorgt» um Infrastruktur

    Uno und EU haben «besorgt» auf die israelische Bombardierung der Nord-Süd-Autobahn im Libanon reagiert. Die Straße war laut UN-Welternährungsprogramm der einzige Weg für Hilfskonvois.


    Bislang südlichster Raketeneinschlag in Israel

    Drei Raketen der Hisbollah sind am Freitag nahe der israelischen Stadt Hadera und damit im bislang südlichsten Gebiet eingeschlagen. Hadera liegt rund 75 Kilometer südlich der Grenze zum Libanon.


    25 tote Zivilisten bei Angriff im Libanon

    Bei einem israelischen Luftangriff nahe der libanesischen Grenze zu Syrien sind mindestens 25 Landarbeiter ums Leben gekommen, wie ein Mitarbeiter des libanesischen Zivilschutzes mitteilte. Die nun Getöteten hätten in der Gegend Gemüse geerntet.


    Ägypter demonstrieren gegen Libanon-Konflikt

    Rund 5000 Ägypter haben am Freitag in der Al-Azhar-Moschee in Kairo gegen die israelischen Angriffe im Libanon demonstriert. Zu der Kundgebung hatten die islamistische Moslem-Bruderschaft, die oppositionelle Arbeiterpartei und andere regiimekritische Gruppen aufgerufen.


    Siniora sieht Ende der Hisbollah

    Der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora glaubt an ein Ende der Hisbollah-Miliz. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sich die Konfliktparteien im Nahen Osten auf einen dauerhaften Friedensplan einigen. «Die Hisbollah wird sich auflösen, wenn die Motive, die zu ihrer Schaffung geführt haben, ausgelöscht sind», sagte er der italienischen Zeitung «La Repubblica».


    Regierung verdoppelt Libanon-Soforthilfe

    Das deutsche Entwicklungsministerium hat seine Soforthilfe für den Libanon auf zwei Millionen Euro verdoppelt. «Die seit Wochen andauernden Kämpfe zwischen israelischer Armee und Hisbollah-Milizen haben zu einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Situation im Libanon geführt, sagte Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD). Geld geht unter anderem an das Welt- Ernährungsprogramm.


    Bislang schwerste Angriffe im Norden Libanons

    Israelische Kampfflugzeuge haben wichtige Brücken bombardiert, die Beirut mit dem Norden des Landes verbinden. Vier Zivilisten wurden getötet und zehn weitere verletzt. Ein hochrangiger Vertreter des israelischen Militärs hatte zuvor die Zerstörung der libanesischen Infrastruktur für den Fall angekündigt, dass die Hisbollah Tel Aviv angreifen sollte.


    Luftangriffe auf Beirut gehen weiter

    Die israelische Luftwaffe hat ihre Bombenangriffe auf Vororte von Beirut fortgesetzt. Auch eine Brücke in der überwiegend von Christen bewohnten Ortschaft Junieh wurde attackiert. (nz)



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