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Re: Lloyd Alexander: Taran
Ciriel - 02.08.2006, 08:13Lloyd Alexander: Taran
Lloyd Alexander schrieb die berühmte Taran-Reihe, aus der dann auch dank Disney ein Film entstand (der von der eigentlichen Geschichte allerdings wenig Respekt hatte). Es sind 5 Bände erschienen, plus noch ein sechster namens "Der Findling", der andere Charaktere des Buches vertieft und einige kurze Geschiuchten enthält. Ich befasse mich hier aber mal mit den "Hauptbänden".
1. The Book of Three (früher "Taran und das zauberschwein", jetzt "richtiger" "Das Buch der Drei")
Der Hilfsschweinehirt Taran lebt auf Caer Dalben. Eines Tages wird Hen Wen, das Zauberschwein, das in die Zukunft sehen kann, entführt. Tarans Schrecken ist groß, als er erfährt, daß Arawn, der FDürst des Todes,m es geraubt hat. Er macht sich auf die Suche nach Hen Wen und trifft dabei auf allerlei Wesen, teils Freund (Pflam, Eilownwy, Gurgi), teils Feind. Und er muss sich beeilen, denn findet der Todesfürst heraus, was er wissen will, dann ist nicht nur Caer Dalben verloren...
2. "The Black Cauldron (früher "Taran und der Zauberkessel", jetzt "Der schwarze Kessel")
Wieder wirft die Herrschaft von Arawn Schatten über das Land. Er hat den Schwarzen Kessel gefunden und erschafft sich so seine eigene Armee von Untoten. Taran und die anderen müssen von den Drei Hexen erfahren, wie der Zauber zu brechen ist - auch wenn es ein hoher Preis ist, der gezahlt werden muss - aber das ist die einzige Möglichkeit, den Todesfürsten aufzuhalten.
3. The Castle of Llyr (früher "Taran und die Zauberkatze", jetzt "Die Prinzessin von Llyr")
Eilonwy wird zu Erziehungszwecken zur Insel Mona geschickt. Taran begleitet sie. Kaum angekommen, stößt er auf einen verkleideten Gwydion, der ihn warnt, die Prinzessin sei in Gefahr. Taran schwört sich, sehr auf sie acht zu geben. Zu seinem Schrecken ist Eilonwy aber bereits mit Magg dem Haushofmeister verschwunden. Es sieht so aus, als wurde sie entführt!
4. Taran Wanderer (früher "Taran und der Zauberspiegel", jetzt "Der Spiegel von Llunet")
Taran will endlich herausfinden, wer er ist und wer seine Eltern sind. Es heißt, es gibt einen magischen See, der sieht man hinein, zeigt, wer man wirklich ist... also macht er sich auf, diesen See zu finden.
5. The High King (früher "Taran und das Zauberschwert", jetzt "Der Fürst des Todes")
Alamierende Nachrichten erreichen Caer Dalben. Arawn holt noch einmal zum vernichtenden Schlag aus - und diesmal müssen die Helden sogar in seinen Palast eindringen. Von jedem wird sein Liebstes gefordert, um ihr Ziel zu erreichen...
Kritik: Obwohl für Kinder gemacht, lernt man die Feinheiten erst richtig verstehen, wenn sich etwas in der Mythologie der Kelten auskennt. Sehr intelligent und spannend verwickelte Geschichte, die sich der alten Stilmittel (Shwarzer Kessel) mit Respekt bedient (auch wenn sich dann schon einiges zumindest erahnen läßt). Das Ende erinnert ein wenig an Tolkien...
Re: Lloyd Alexander: Taran
Ciriel - 02.08.2006, 08:17
Wem das Lesen zu lange dauert: Der SWR hat die ersten beiden Folgen ("Das Buch der Drei" und "Der schwarze Kessel" - Achtung, trotz der "neuen" Titel die Übersetzung von Preußler!) inzwischen als Hörspiel von etwa 55 Minuten herausgebracht. Der dritte Band (noch bei Amazon Voranzeige unter "Taran und die Zauberkatze", ich vermute, das wird sich noch ändern) wird im März als Hörspiel erscheinen.
Teil eins habe ich mir gerade bestellt, Teil 2 gestern gehört. Gefällt mir sehr gut. Besonderes Plus: Die keltischen Namen werden richtig ausgesprochen (also z. B. Dallben = Dathben, Arawn = Araun, Adaon = Adaun), was am Anfang etwas iritierend sein mag, dann aber gut paßt. Auch die Musik ist "passend" keltisch). Ich habe gelesen, es ist ein walisisches Volkslied.
Zwar iritieren manche Sprecher im ersten Moment (was machen Alf und Captn Picard in Caer Dallben?), passen aber nach einer gewissen Gewöhnungsphase sehr gut zu ihren Figuren (auch wenn mir Gwydion nicht ganz so gefällt, dafür nervt aber Gurgi nicht, wie ich erst befürchtet hatte). Ansonsten sind mir alle anderen Sprecher (außer Doli und ich meine, ich kenne Taran auch irgendwoher...) unbekannt - was der Geschichte nur förderlich ist, da ich dann keine Vergleiche ziehe.
Aus Teil 1 ist mir außerdem Eiddileg bekannt, aber der hat dermaßen viel gesprochen, daß es kaum eine Rolle spielt.
Auch die Geräuschuntermalung gefällt mir gut - besonders schön sind die reißenden Harfensaiten. :grin:
Zu Teil 3:
Nachdem ich schon dachte, die Post habe die CD vielleicht einkassiert, kam sie Freitag endlich an und ich habe sie inzwischen ca. 5 Mal gehört.
Fazit: Das Warten hat sich gelohnt, auch wenn Doli diess Mal nicht mit von der Partie ist. Aber: Schöne Geschichte. Alexander ist einer der wenigen Autoren, dessen "Romantik" ich sehr mag, kommt nämlich eher nebenbei in Andeutungen und nicht zu offensichtlich, auch wenn es dieses Mal für ihn sehr offensichtlich war. Besonders, als Taran erfährt, daß Eilonwy Prinz Rhun heiraten soll (zumindest, wenn es nach dem Willen seines Vaters geht). Erzähler: "Alle seine heimlichen Träume, vorbei, mit einem Schlag vorbei..." Der arme Hilfsschweinghirt könnte einem leid tun, hätte Eilonwy nicht auch noch ein Wörtchen dabei mitzureden. <http://img.homepagemodules.de/grin.gif>
Besonders ist, daß es dieses Mal nicht um Arawn geht, sondern um Achren. Klingt aber nett, wenn auch der deutsche Titel etwas an Inhalt der Geschichte vorbei geht. Schade auch, daß Fürst Gwydion als Schuster gleich erkannt wird - viel verstellt hat er seine Stimme nicht.
Schön besonders zwei Sätze vom allseits beliebten Barden (dem dieses Mal nicht einmal eine Harfenseite reißt!):
Zu Taran und Gurgi, als sie gerade in Mona eingetroffen sind: "Wie man hört, treiben sich hier Hilfsschweinehirten, schwarze Raben und hungrige Gurgis herum!" <http://img.homepagemodules.de/grin.gif>
Und (in Bezug auf Llyan) zu Taran nach seiner Frage, ob er die Katze behalten will:
"Eine bessere Zuhörerin als sie werde ich nicht finden - außerdem wird sie eher mich behalten, denke ich..." ;)
Einziges Manko von Spinell (Einlonwy): Als die König und Königin von Mona vorgestellt werden und letztere dann meint, woher sie das schreckliche Kleid her hat, fragt Eilonwy : "Gefällt es Ihnen nicht?" Schöner und "richtiger" wäre wohl die Frage mit "Gefällt es Euch nicht?" gewesen. Das ist aber so ziemlich der einzige Kritikpunkt. Wie immer ist das Hörspiel etwas gekürzt - aber das ist nur ein Grund mehr, sich die Bücher (erneut) vorzunehmen. Z. B. kam Einlonwy (aus Neugier) nicht ganz unfreiwillig mit nach Caer Colur... - das nur als Appetitanreger.
Woher verdammt kommt mir nur Sven Plate (Rhun) so bekannt vor?
Wikipedia hilft immer. Aus "Star Trek - The Next Generation" (spricht Wil Wheaton) und aus "Space Jam" (spricht Bugs Bunny). Heureka!
Der Sprecher von König Rhuddlum (C. Rode) ist auch ein sehr bekannter Sprecher - gerne Bösewichte (u. a. "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" - der Professor, für den Indy anfangs loszieht). :)Sprach auch schon bei den Hörspielen der der ??? und anderswo.
"Der Zauberspiegel" erescheint nun im Oktober. Siehe auch bei Amazon oder beim VlB:
http://www.amazon.de/gp/product/3785731949/302-5090894-7108817?v=glance&n=299956
www.buchhandel.de (Taran Spiegel eingeben)
Prima, das wird mir den Herbst versüßen.
Somit fehlt nur noch "Der Fürst des Todes" - der erscheint dann vermutlich irgendwann im Frühling (März?).
Re: Lloyd Alexander: Taran
Ciriel - 12.09.2006, 14:50
Amazon ist mal wieder schneller als angegeben. Teil 4 der Hörspielreihe namens "Der Spiegel von Llunet" ist erschienen. Ich habe ihn mir heute bestellt und erwarte nur Gutes. Mal sehen, wann die CD hier ankommt.
Siehe
http://www.amazon.de/gp/product/3785731949/ref=pd_rvi_gw_3/302-5874692-9235239?ie=UTF8
Re: Lloyd Alexander: Taran
Ciriel - 24.09.2006, 15:03
Inzwischen ist "Der Zauberspiegel" bei mir angekommen und ich hatte gestern endlich Zeit, ihn mir anzuhören. Die Erwartungen wurden (was mich angeht) erfüllt. Ich finde den vierten Teil ebenso gelungen wie seine drei Vorgänger. Alle alten Sprecher sind wieder mit der Partie (soweit sie in der Geschichte vorkommen, Fürst Gwydion und Prinzessin Eilonwy fehlen natürlich) und was die neuen Charaktere angeht, dürfte besonders Walter Renneisen auffallen, der Craddoc spricht. Er hatte vor vielen Jahren auch die Rolle von Gimli im deutschen HdR-Hörspiel übernommen und taucht immer mal wieder als Sprecher von Haupt- oder Nebenrollen auf(Sherlock Holmes....).
Zur Geschichte: Taran möchte endlich erfahren, wer seine Eltern sind. Mit Gurgi zieht er hinaus in die Welt, auf der Suche nach dem Spiegel von Llunet (--> Lünett ausgesprochen), von dem man sagt, er zeige demjenigen, der in ihn blickt, seine wahre Herkunft.
Bevor er allerdings in die Berge eindringen kann, laufen ihm neben einem bekannten Barden namens Fflewddur auch noch ein verzauberter Dóli über den Weg. Letzterer bittet ihn um Hilfe gegen Morda (schön gesprochen), der in die Schatzkammer des Zergenvolks eingedrungen ist... Seine eigene Herkunft findet er zwar nicht, aber dafür erfährt er mehr über Eilonwys...
Später begegnen sie in einem kleinem Tal Craddoc. Hier scheint sich Tarans Herkunft zu lüften. Doch ist Craddoc wirklich Tarans Vater, wie er sagt?
Und der Spiegel? Wo ist er? Immer noch auf der Suche, begegnet Taran einem Schmied, einer Weberin und einem berühmten Töpfer, die ihm helfen, seine Weg zu finden - und das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften...
Mein Fazit: Auch dieses Mal scheint den Sprechern ihre Arbeit Spaß zu machen. Auch die Musik und Geräusche sind wieder sehr stimmig (Ich hätte das Intro gerne mal vollständig!).
Schön auch, daß Taran nun sich selbst gegenüber die Liebe zu Eilonwy zugeben kann - soweit, daß er sich dazu durchringen will, um ihre Hand anzuhalten (auch wenn er das nicht zugibt. Aber natürllich will er nicht als ein Niemand ohne Abstammung vor ihr stehen...). Schön!
Einziges Manko (ich weiss, ich bin pingelig) ist Taran Fluch "Schöner Mist!", auf dem Weg zu Morda durch die Brombeerhecke. Mir fällt es schwer zu glauben, daß ein fiktives keltisches Land solch einen modernen Fluch kennt... ;) Prinzipiell ist der Fluch an sich gut nachvollziehbar - aber doch etwas altmodischer, bitte, wenn wir in Prydain sind! :) Da paßt selbst Fflewddurs "Zahnstocher" noch besser....
Abgesehen davon: Eindeutig sehr empfehlenswert (trotz der nötigen Kürzungen).
Jetzt fehlt nur noch "Der Fürst des Todes", der etwa bei Einhaltung der Erscheinungsintervalle im März erscheinen müßte. Ich freue mich drauf! ;)
Re: Lloyd Alexander: Taran
Ciriel - 24.11.2006, 08:17
Hurra! Es ist soweit! Die letzte CD "Taran und das Zauberschwert/ "Der Fürst des Todes") erscheint laut Amazon im Februar:
http://www.amazon.de/Taran-das-Zauberschwert-Lloyd-Alexander/dp/3785733194/sr=8-2/qid=1164348844/ref=sr_1_2/028-1488646-9712567?ie=UTF8&s=books
Das ist noch etwas mit Vorsicht zu genießen, daß die Voranzeigen sich ändern können, aber immerhin ist eine Veröffentlichung in Sicht! :) Es wäre zwar schöner, wenn sie etwas früher erscheinen würde, aber dann muss ich mir eben einen Gutschein geben lassen. :D
Re: Lloyd Alexander: Taran
Ciriel - 09.03.2007, 09:00
So dieses Mal mußte ich auf die 5. CD etwas länger warten, weils ein Geschenk war und ich es mir nicht selbst bestellen konnte.
Ich habs gestern das erste Mal gehört. Zum ersten Mal sind mir die Kürzungen aufgefallen - was aber klar war, da aus dem ersten Teil die Episode mit dem gefangenen fliegenden Ungeheuer fehlt. Also kann es ja auch nicht im letzten Teil auftauchen und unseren Freunden Hals retetn. Schae eigentlich, denn als Fflewddur seine Harfe opfern muss, wird auch dem letzten Leser klar, daß man immer einen Preis für seine Handlungen bezahlen muss. Dafür brennt das Holz dann die ganze Nacht und gibt den Gefährten Hoffnung. Ich weiss noch, daß mich das sehr beeindruckt hat.
Schön allerdings die Reaktion der Leute aus den Freien Commods, die Taran nur deshalb folgen, weil er sie kennengelernt hat... Da geht Gefolgschaft über einen Befehl!
Das Ende Arawns kommt vergleichend unspektakulär daher - dafür umso schöner, daß Taran am Ende eben doch das Schwert benutzen darf. Nicht nur Herkunft beweist Edelmut...
Wobei ich gelacht habe: Die Reise ins Sommerland, wo Taran Eilonwy heiraten will. Anstatt sie aber erstmal zu fragen, meint er gleich: "Dort werden wir hei..." (und dann wird ihm klar, was er gerade sagt....)
Einlonwy: "Hei... was?" :)
Klar sagt sie am Ende ja, auch wenn sie vollkommen auf ihr Erbe verzichten muss. Aber Taran möchte nun mal lieber in Prydain bleiben, denn dort gehört er hin. Sogar eine Kriegsweise kann zu Königswürde aufsteigen.
Leider kein Wort davon, daß ALLE ansonsten davonziehen und die Zwerge die Eingänge in das unterirdische Reich verschließen (Doli ist bereits auf dem Weg nach Hause). Das bittersüße Ende schaffte es nicht ganz ins Hörspiel, und der Barde zieht einfach nur davon, ohne von der Schlacht zu erzählen (immerhin reisst ihm dort keine einzige Harfenseite!).
Trotzdem: Auch dieses Mal empfehlenswert!
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