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Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
Schugi - 03.08.2006, 23:28Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
IRONMAN USA
Lake Placid 2006
Es brauchte schon viel Geduld bis der Startplatz für die amerikanischen Meisterschaften beim Ironman in Lake Placid gesichert war. Aber die Freude auf dieses Rennen stieg vor dem Abflug von Tag zu Tag.
Da sich dieses Jahr im sportlichen Bereich bisher durch langwierige Verletzungen auszeichnete hoffte ich auf einen erneuten Schub der sich im letzten Jahr nach dem Ironman Lanzarote einstellte. Aber auf Grund ständig neuer Probleme war dieser nach dem diesjährigen Lanza - Rennen leider noch nicht wirklich spürbar.
Die Strecke ist ja als sehr anspruchsvoll bekannt. Die Höhen-Profile
der Radstrecke
wie auch der Laufstrecke
gehören zu den extremsten aller Ironman – Rennen
Papier ist geduldig, also hab ich mir nicht weiter den Kopf über meine tatsächliche Form und die Umsetzbarkeit in bestimmte Zielzeiten zerbrochen. Nach zuletzt gutem Wassergefühl hatte ich nur das Ziel meine Schwimmzeit ein weiteres Stück nach unten, also unter 1.03 drücken zu können…alles andere sollte sich zeigen.
Die Anreise über Frankfurt / Bosten war zwar lang aber problemlos. In Boston haben Gregor „Else“ Elskamp und ich uns wie verabredet am Flughafen getroffen. Dank der Zwischenübernachtung in Boston waren wir fitt und setzten unsere Reise im Van fort.
Je weiter wir in das Naturschutzgebiet der Adirondacks fuhren um so schöner wurde die Landschaft. Unser Hotel lag am Rand von Lake-Placid direkt am Ufer des Sees „Lake Placid“ Mit kleiner Kochnische und Kühlschrank ausgestattet und großzügigem Raumangebot war alles bestens für den Aufenthalt zweier Extremsportler und deren Equipment. Dieses war durch die großartige Logistig der Swiss-Air zunächst noch stark eingeschränkt, da Gregors Radkoffer mit allem Zubehör nicht mitgereist war….dieser wurde dann am Freitagnachmittag gegen 16.00 Uhr vom Paketdienst zugestellt! Nicht gerade förderlich für Elses Rennvorbereitung. Zwischenzeitlich hatte er schon erste Notfallpläne mit ansässigen Radhändlern und durch Einkäufe neuer Kleinigkeiten wie Laufschuhe und Neo für den Ernstfall vorbreitet.
Die verbleibende Zeit wurde zum ausruhen und leichten letzten Trainingseinheiten genutzt.
Beim schwimmen im „Mirror Lake“ in welchen beim Rennen geschwommen wird, musste ich feststellen das dieser sehr warm war. Schon die drei kurze Steigerungen führte zu einem starken Hitzegefühl im Neo, was nicht sehr angenehm für mich ist…ich kam schon auf die Idee noch die Arme an meinem Neo abzuschneiden oder mir noch schnell nen Kurzen auf der messe zu gönnen. Aber, niemals was neues im Wettkampf ausprobieren….lies mich diesen Gedanken wieder verwerfen.
Eine letzte Radausfahrt die ich mangels Ortskenntnis einfach die Hauptstrasse runter unternahm, machte mir klar das es dem überwiegenden Teil der Bevölkerung dieser Gegend, und hier besonders den Truck-Fahrern am Arsch vorbeigeht ob Du ein IRONMAN beim Radtraining bist. Also nichts neues, alles wie zu Hause in Deutschland. Schade…
Das stark wellige Gelände und die hohen Temperaturen machten zeigten das hier wieder einmal wahrer Sportsgeist gefordert sein wird…aber darauf war ich vorbreitet.
Ein erstes Gänsehautgefühl kam auf der Welcome-Party auf als ich dieses riesige Zelt gefüllt mit 2450 Teilnehmern und deren Anhang betrat. Boh wat Lück! Das erste Video wurde eingespielt, Fatboy Slim hämmerte den Ironman Klassiker „Right here, Right Now“ in meine Ohren und ab hier war es da, dieses Gefühl…, „I R O N M A N“….
Leider gab es gleich am nächsten Morgen erste Dämpfer. Das Wetter hatte gedreht und es goss aus Kübeln…einchecken im Dauerregen kannte ich auch noch nicht…braucht auch keiner….die letzte Nacht war unendlich lang …und ich hab eigentlich fast gar nicht geschlafen….so viele Gedanken, Träume, Ängste…..unbeschreiblich….
Raceday
Es regnet immer noch und die dicken Wolken versprechen nichts Gutes für diesen langen Tag.
Ich denke an die Hammer-Abfahrten im Regen und hab ein mulmiges Gefühl im Magen…
Shitt, aber was solls, da müssen alle durch. Ich denke an die mir von Freunden zugedachten Kampfnahmen „Niehler Kampfsau „und „Gladiator“, also raus und ran an die Nummer…
Der Fußweg von ca. 25 min tut gut und der Regen lässt schon etwas nach…Kriegsbemalung mit den Schriftzeichen 1298 und letzte Vorbreitungen am Rad. Die Spannung steigt…Neo an…und auf zum Schwimmstart.
Schwimmstart mit 2450 Leuten ist für einen Schwimmer meiner Klasse nicht einfach
Ständig eingekesselt hatte ich selten Gelegenheit frei zu schwimmen um meine verbesserte Technik einzubringen. Ich hatte mich an der Startlinie (ca.100 m breit) so um 2/3 der Breite rechts von der Ideallinie aufgestellt. Hier erwartete ich freier schwimmen zu können, da es ja erst mal 900 m geradeaus ging.
Scheinbar waren hier aber die Schwimmer die so ne 1:05 /1:10 schwimmen. Jedenfalls sind das ganze Rennen kaum Leute an mir vorbei. Ich hab aber auch kaum überholen können. Nach 32:45 in Runde 1 wollte ich in Runde 2 zulegen. Bin aber wieder in einer Gruppe gelandet die mich genau über die Schwimmleine einkeilte wo ich ständig den Bojen ausweichen musste.
Das Wasser war immer noch sehr warm. War ich doch schon bei den drei kurzen Steigerungen in der 1/2 Std. Probeschwimmen heftig gekocht worden. Ein Neo ohne Arme wäre sicherlich besser gewesen! Hab ich NOCH nicht !!!
So war das schwimmen ein ermüdender Start mit dem ersten Dämpfer.
Nach 1:06:58 und müde aus dem Wasser war nicht mein Ziel.
Der Weg zur Wechselzone ist ca. 300 m lang. Der Wechsel war gut vorbereitet und war noch einigermaßen erträglich. Also raus auf den Bock und ab in das nächste Abenteuer.
Durch den Dauer-Regen an Vortag, der Nacht und am Wettkampfmorgen war die Strecke noch sehr nass. Vorsichtig raus aus der Stadt und von nun an erst mal die „Schwimmer“ einsammeln. Die rasante Abfahrt auf nasser Strasse war nicht gerade was für schwache Nerven. Meine erste Devise war auf Abflüge zu verzichten, also immer leicht gebremst vor den Kurven.
Die Radstrecke ist traumhaft schön. (Soweit man das beim Rennen mitkriegt).
Die erste Runde habe ich es wie gewollt ruhiger angehen lassen.
Umso überraschter war ich als ich für die erste Runde grob ne 2:45 hochgerechnet hatte welche sich später sogar als 2:42:36 rausstellte. Beim Start der zweiten Runde fühlte ich mich immer noch prima. Aber schon beim ersten leichten Anstieg merkte ich wie die Beine müder wurden. Ein erster leichter Hänger! Es hatte aufgehört zu regen und die Strassen waren schon fast ganz trocken, allerdings wurde es auch gleich wärmer und somit leicht schwül.
Auf trockener Strecke bin ich die lange Abfahrt diesmal volles Rohr gefahren. Auf dem darauf folgenden nur unmerklich ansteigende Flachstück lief eigentlich gut, allerdings wurde ich schon von Zeit zu Zeit von einzelnen überholt...grrrr
Zusätzliche Gel´s brachten mich auch nicht weiter nach vorn. Der erste ernstere Anstieg brachte ein tiefes Leistungsloch. Zwischendurch gab´s auch Rumoren im Bauch welches sich schon mal kurz durch den Mund Platz machte…. Ich hatte starken Druck auf der Blase konnte aber nicht ablassen. Also noch ein Gel reingedrückt und kurz darauf lief es wieder besser.
Das folgende out/back stück lief wieder ganz gut ...bis zu ner kurzen Diskussion mit nem Ami der zweimal hintereinander meinte er müsse schon nach rechts fahren wenn sein Hinterrad neben meinem Vorderrad ist. Auf sein „relax“ hab ihm dann zu verstehen gegeben das wir beide das Rennen nicht zu ende machen werden wenn er das noch mal macht.
Noch völlig außer mir vor Wut ging es 90° rechts ab und irgendwie hab ich mich völlig vertreten. Dabei gab es einen schönen Schlag im hinteren Oberschenkel bis in die Pobacke. Im ersten Moment dachte ich, das war es dann…! Fühlte sich an wie ne Zerrung. Die nächsten Kilometer waren sehr schmerzhaft, aber wenn ich auf enge Knieführung geachtet habe war es erträglich. Hatte nur Muffe vor dem kommenden langen Schlußanstieg am Wintersportgebiet „Whiteface“ vorbei wieder hoch nach Lake Placid. Kraft war nun wieder da, aber ich hab mich nicht getraut mehr zu drücken aus Angst das ganze noch schlimmer zu machen. Am Ende war ich froh als die Radstrecke hinter mir lag. Die zweite Runde war trotz der trockenen Abfahrt, dank der Tiefs und dem Muskelproblem mit 2:58.30 um 16 min langsamer als die erste. Ich hab aber noch nicht mal beim Wechsel auf die Uhr gesehen.
Insgesamt hab ich mit ner 5:41.06 noch ne gute Radzeit auf dieser schweren Strecke gefahren. Nur drei der vielen pros bleiben überhaupt unter 5 Stunden. Wenn ich allerdings darüber nachdenke wie locker ich eigentlich die erste Runde empfunden habe…what shalls
Der Wechsel zum laufen wurde versaut durch einen übereifrigen Helfer der meinte mein wie immer gepacktes Bündel aus Stirnband, Sonnenbrille, Gels und Armtasche aufmachen zu müssen! Ergebnis war das ich nun schon vor dem losrennen alles verstauen musste, was ich sonst erst beim laufen erledige...grrr. Waren wohl nur ein paar Sekunden, aber es ärgert mich wenn meine Logistik sabotiert wird!!!
Zum Laufstart hatte ich mal wieder ne Flasche Red-Bull gebunkert, hatte aber keinen Sinn, da ich durch die Umstellung rad/laufen nicht richtig trinken konnte. Die Flasche war aber zu umständlich um Sie ne Weile mitzuschleppen. Das nächste will ich es noch mal mit ner kleineren versuchen.
Ich konnte gut anlaufen und fand schnell meinen Rhythmus. Gott sei Dank hat mich die Oberschenkelgeschichte nicht behindert. Die Schmerzen in den unteren Waden (ein Problem beim laufen in den letzten Wochen und besonders beim letzten Lauf in Lake Placid) war zwar spürbar, aber irgendwie hatte ich das Gefühl das es hier keine Gefahr eines großen Problems geben sollte.
Schlachtplan war wie bei den letzten vier IM durchzulaufen, egal was passiert.
Weiter, den Laufstil zu kontrollieren und locker zu laufen.
Die erste Runde wollte ich mit gutem GA-Tempo schauen was der Körper so mit mir vorhat. Dann wollte ich nach Möglichkeit das Tempo noch mal leicht anziehen, spätestens nach 30 km!
Auf der Strecke gibt es praktisch kein richtig flaches Stück, entweder geht es rauf oder runter, mal steiler mal flacher. Gleich nach dem Wechsel geht es richtig steil runter was nicht so einfach ist.
Auf den bergab Passagen hab ich dann versucht es gut rollen zu lassen und auf den bergauf Stücken mit gutem Armeinsatz meinen Body hochzudrücken. Die Laufstrecke ist schön aber auch sehr schwer. Es gibt einen Schlußanstieg über ein paar Kilometer mit zwei langen Steilstücken bei denen jeder der hier noch läuft auf jeden Fall zum Vorfußläufer wird. Die Steigung wird dann zwar flacher aber zieht sich noch bis fast zum letzten Wendepunkt. Von hier gehts dann die letzten 2,0 km leicht bergab zum Eis-Speedstadion welches Wechselzone, Halbmarathon und auch Ziel ist.
Die Zwischenzeiten hab ich wieder gar nicht kontrolliert, sondern bin einfach nach Gefühl gelaufen. Die erste Runde gab mir ein gutes Gefühl. Der Magen war ok, pinkeln konnte ich auch immer recht schnell bei ansteigenden Druck…also was tun…Vom Gefühl her schätzte ich mein Tempo auf nen 3:45 er Marathon ein. Wie ich später erfuhr bin ich diese erste Hälfte in 1:51 gelaufen was ja gepasst hat. Leider fehlte mir der Mut das Tempo hier nochmal anzuziehen. Lieber noch mal warten bis km 30. Auch bis hier lief es gut und ich hatte nicht den Eindruck langsamer geworden zu sein, da ich immer schneller an den anderen Athleten auf der Strecke „vorbeiflog“. Ich hatte sogar den Eindruck schneller als in der ersten Runde zu sein…daher hab ich das Tempo auch bei km 30 nur weiter halten wollen bis zur letzten Marke bei km 40 um dann bergab ins Ziel zu stürmen. Dies hat dann auch funktioniert.
Ein unbeschreibliches Gefühl in dieses Stadion einzulaufen. Ich hatte jetzt schon seit knapp 6 Stunden nicht mehr auf meine Uhr gesehen und die Gesamtzeit von 10:45:58 machte mich überglücklich auf dieser schweren Strecke und dem Verlauf meines Rennens…
Die zweite Laufrunde war dann mit 1:59 wohl doch 7 min langsamer als die erste, was eine Marathonzeit von 3.49.59 brachte. Nein nicht 3:50 !!! Ich hatte keinen wirklichen Tiefpunkt beim laufen und bin nun schon zum fünften Mal hintereinander den Marathon im Ironman unter 4 Stunden gelaufen. Beim nächsten Mal muss ich mal riskieren ein wenig mehr Speed aufzunehmen…
Nach der leckeren Pizza und ein paar Kübeln Cola im Ziel, machte ich mich auf um nach Gregor zu sehen. Diesen hatte ich schon früh auf der Radstrecke überholt. Er hatte gleich wieder Krämpfe nach dem schwimmen. Später bei meinem Einbruch auf dem Rad hat er mich zurücküberholt, war aber wohl mit mir zusammen in der zweiten Wechselzone wo ich durch den schnelleren Wechsel vor Ihm auf die Laufstrecke gegangen bin. Da ich hier wohl ziemlich in meinem „Tunnel“ lief hab ich ihn beim laufen trotz der Wendepunktstrecke nicht gesehen. Da er bei der zweiten Begegnung immer noch von Schmerzen sprach dachte ich er sei ausgestiegen. Um so glücklicher war ich als er plötzlich mit Finisher Shirt bekleidet vor mir stand. Alles wird gut…
Einen schöneren Platz für einen Ironman als Lake Placid gibt es auf der Welt sicher nicht.
Und dieses Erlebnis Lake Placid zu Toppen wird ganz schwer….aber es geht weiter…
irgendwo auf der Welt wenn es wieder dröhnt….
Right here, right now
Hennes „dat Böckchen“
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
meggele - 03.08.2006, 23:56
Cooooool 8) und Glueckwunsch zu dem tollen Rennen! :D
Ich hab ja bloss ein paar bloede Fragen: mit wie vielen Leuten bist Du mit Deiner Schwimmzeit aus'm Wasser gekommen? Wie ging's dann da auf der Radstrecke ab?
Wie ueberlebt man 2500 Starter auf 100m breiter Startlinie? :shock:
Wie kriegt man ueberhaupt seine ganze Laufraeder da rueber? Also ein paar fuer's Training, ein paar fuer den WK und ein paar fuer den WK, falls die netten Flughafenmitarbeiter den ersten Satz zerstoert haben :?
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
Rene - 04.08.2006, 00:11
Sehr schöner Bericht. Der Wettkampf hört sich echt interessant an. Aber ich will erstmal eine flache Laufstrecke:)
Und jetzt erhol dich erstmal gut.
Wo wird der nächste sein?
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
PeterMuc - 04.08.2006, 09:26
Super Bericht und Herzlichen Glühstrumpf zum Finish !!!
Das Schwimmen hoert sich wirklich wild an, da bekomme ich schon wieder Muffensausen....
Erhol dich gut.
Peter
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
BSE - 04.08.2006, 10:49
Supaaaa - Glückwunsch!
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
Volkeree - 04.08.2006, 13:45
Klasse!
Glückwunsch! Hat Spaß gemacht, deinen Bericht zu lesen, auch wenn du einen Satz bestimmt noch für die Nicht-Rheinländer übersetzen musst.
Volker
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
Triarugger - 04.08.2006, 14:03
Jo, Glückwunsch. Scheint ja durchaus ein spannendes Rennen zu sein!
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
sebBo - 04.08.2006, 15:32
schöner bericht!
als ehemaliger rochesterian kann ich dir nur zustimmen, dass es wohl kaum eine schoenere radstrecke geben kann, als in placid. besonders die abfahrt relativ am anfang ist der hammer. das rennen steht auf jeden fall noch auf meiner liste auch wenn die laufstrecke mir nun ueberhaupt nicht liegt!!
habs leider in 2 jahren upstate ny nicht geschafft, da mitzumachen. aber 1x epicman und 1x tupper lake halfironman war auch schoen.
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
Schugi - 06.08.2006, 11:10
Danke, schön das Euch der Bericht gefallen hat.
Zu den Nachfragen:
@Meggele ; Ich hab mal gerade grob in die Liste gesehen. von ner 1:05 bis zur 1:08 kamen 200 Atlethen aus dem Wasser !!! Das ganze reiht sich schon leicht durch die 300 m bis zur Wechselzone, im Wechselzelt und beim verlassen der Zone. Die ersten drei Meilen hab ich trotz verhaltener Fahrweise fast nur überholt. Da kommt dann schon der erste längere Anstieg der das ganze neu sortiert. Sicher ist dann der ein oder andere Abstand zubemängeln, ich hatte aber nicht den Eindruck das hier jemand Vorteile daurch bekam. Insgesamt ein sehr faires Rennen. Sicher gibt es die ein oder andere Gruppe, aber ich hatte den Eindruck das waren immer nur für ein paar Sekunden bedingt durch den Rennverlauf. Durch die ständigen Ansteige trennt sich das ganze schnell wieder. Kampfrichter haben auch den ein oder anderen mal "nachdenken" lassen. :-)
Wie ich das schwimmen überlebte ? Tja ich denke auf Grund meiner Start-Position war ich in dieser grossen Gruppe. Und da diese sehr nah zusammenschwamm gabs kaum Überholtmanöver. nach 300-400 m hatte ich auch so ne leichte Streßminute wo ich einfach nur Da RAUS wollte. Konnte mich aber wieder beruhigen weil ich einfach dachte, wenn Du jetzt hier aufhörst mitzuschwimmen dann geht alles über Dich drüber und dann wirds noch schlimmer. Leider bin ich nicht Asi genug um selber über andere drüberzuschwimmen. Auch ein Grund für die mäßige Schwimmzeit.
Hauptgrund war aber mit Sicherheit das für mich zu warme Wasser!
Laufräder. Hab ne geschlossenen harten Koffer. Also kein Thema! Nehm auch immer nur einen Laufradsatz mit! Was nicht immer klug ist (gelle Michel :-) )
@Rene : Zunächst, Danke für die Ehre in Deinem Wettkampfbericht Lanza06 erwähnt zu werden :-) Bin geschmeichelt. In LP waren die letzten 2-3 Kilometer noch wesentlich schneller als auf Lanza...uuuaaaaa war das geil...
Der nächste ???
Erlebe gerade das beschriebene Phänomen!!! Radpower ohne Ende...
und ich habe keinen Wettkampf mehr geplant in diesem Jahr !!! Da werd ich wohl noch was darn ändern müssen...
Der nächste IRONMAN wird sicher wieder unsere geliebte schwarze Insel werden...wenn ich nicht noch was anderes ausgrabe. Schade mit Frankfurt. Da war ich ja eigentlich dieses Jahr dabei hab den Startplatz ja dann wegen der Möglichkeit LP zu machen zurückgegeben. nächstes Jahr hät ich den sehr gerne gemacht, aber dafür war ich zu spät informiert das es soooo schnell gehen würde!
@PeterMuc: Keine Angst, alles wird Gut !!!
Mann sollte sich halt nur immer in etwa seinen Möglichkeiten entsprechend an der Startlinie postieren( was natürlich nicht einfach ist) und 300-400 m schnell anschwimmen zu können ist kein fehler) Werd ich im Winter auch dran arbeiten...
@BSE Danke
@Volkeree (aus der südlichsten Stadt Hollands ???, :-)))) ) sorry, ja ich weis welchen Satz Du meinst !!! :-) Danke
@Triarugger
Den sollte eigentlich jeder auf seine Liste nehmen. Trotz der Entfernung würd ich den sogar einzweites mal machen. Aber dann noch ein paar Tage durch die Gegend streifen...traumhaft schön.
@sebBo Schade das Du den nicht hast machen können. Wäre ja ein Katzensprung gewesen. Aber das Du ja die Strecken kennst weist Du ja was Dich erwartet und für die Leiden entschädigt wirst!!!
@all: Die Story geht weiter:::
Gestern wollt ich mich zum erstan Mal wieder aufs Rad schwingen.
Also meine im Juni neu gekauften tollen Diadorra proracer Carbon an die Füsse, den Thyphoon unter den Hintern und losrollen. Bei der ersten Steigung denk ich komisches gefühl beim ziehen. Hast Du Sandalen an den Füssen. Ein paar Meter weiter hat ich dann die Möglichkeit einbeinig fahren zu üben. Allerdings nur links, weil sich recht die komplette Sohle vom Schuh gelöst hat!!!!!!!
Im ersten Moment hab ich nen superdicken Hals. Die Dinger haben zwar zwei drei Regenfahrten mitgemacht aber so was, neeee. Der zweite Gedanke war...alles wird gut...wenn mir das im Rennen passiert wäre....oje das wäre ein gaaaaanz langer und bitterer Tag geworden....
Gruß Schugi
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
strwd - 06.08.2006, 14:36Schuhe
Hallo Schugi,
fahre die Schuhe auch seit Anfang März, bisher in allen Trainings und auch in Roth.
Was mir an dem Schuh sehr gut gefällt, er ist hinten an der Ferse nicht so hoch, gut wegen meiner Achillessehnenprobleme, die ich Anfang des Jahres hatte.
Das mit der Sohle war Pech.
Gruss strwd
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
rhoihesse - 06.08.2006, 16:20
Schöner Bericht, wenn es klappt will ich nächstes Jahr auch LP machen. Wie bist du denn an den Startplatz gekommen?
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
BSE - 06.08.2006, 20:24
rhoihesse hat folgendes geschrieben: Schöner Bericht, wenn es klappt will ich nächstes Jahr auch LP machen. Wie bist du denn an den Startplatz gekommen?
Hannes (Hawaii-Tours) hat immer welche.
http://www.hannes-hawaii-tours.de.klarekoepfe.virtualhosts.de/Reiseprogramm.36.0.html?&L=0
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
rhoihesse - 06.08.2006, 23:07
BSE hat folgendes geschrieben: rhoihesse hat folgendes geschrieben: Schöner Bericht, wenn es klappt will ich nächstes Jahr auch LP machen. Wie bist du denn an den Startplatz gekommen?
Hannes (Hawaii-Tours) hat immer welche.
http://www.hannes-hawaii-tours.de.klarekoepfe.virtualhosts.de/Reiseprogramm.36.0.html?&L=0
Ja, ich weiss, bin auch mit ihm in Kontakt deswegen. Kann ja sein dass Schugi über eine andere Quelle drangekommen ist.
Re: Schugi beim IM USA 2006 in Lake Placid
sebBo - 07.08.2006, 08:07
hannes duerfte die einzige chance sein. das rennen ist immer binnen stunden ausverkauft. es gibt allerdings in new york und z.t. auch in canada kleinere lokale rennen, bei denen man sich qualifizieren kann. die sind allerdings meist 4-6 wochen vorher und kommen somit natuerlich fuer die meisten nicht in frage.
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