Offene Briefe

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    Re: Offene Briefe

    Uniwut - 27.07.2006, 01:25

    Offene Briefe
    Schade, das die Leute, die daseigentlich machen wollten, die Infos nicht rumgeschickt haben.

    Der Offene Brief von Gudrun Hauenstein (Grammatik, Komma- und Plenkfehler sind Orginal, Rechtschreibfehler eher von mir):
    Zitat:
    Gudrun Hauenstein [PLZ] Berlln [Straße]


    Offener Kanal Berlin
    Hen Linke
    Voltastr. 5 Berlin, 27.06.2006
    13355 Berlin



    Offener Brief
    An den Leiter des Offenen Kanal Berlin
    Herrn Linke,


    in einem Schreiben vom 20. April 2006 kÜndigen Sie im letzten Abschnitt dieses Schreibens an, daB
    mit Wirkung ab dem 01. Juli ZO06 weder Video-Kameras noch Video-Schnitttlätze fÜr die Nutzer
    mehr buchbar seien.
    Zitat: "Vom 1. Juli 2006 an werden Video-Kameras und Video-Schnitttplätze nur noch
    für Projekte des Offenen Kanal Berlin zur VerfÜgung stehen. Diese Technik ist also fÜr
    Nutzer nicht mehr buchbar.


    Zu dieser Ankündigung habe ich, eine Nutzerin, einige Fragen an Sie und bitte um schriftliche
    Beantwortung.



    1. Auf welcher gesetzlichen Grundlage haben Sie die Entscheidung getroffen Nutzer von der Nutzung
    der o. g. Technik auszuschließen.

    2. Ist diese Entscheidung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg bekannt ?

    3.Was ist unter der Formulierung "Projekte des Offenen Kanal Berlin" allgemein zu ventehen und wo
    gibt es für den Nutzer nachvollziehbare schriftliche Erläuterungen oder Informationen über diese?

    4. Sind "Projekte des Offenen Kanal Berlin" Bestandteil der Satzung des Offenen Kanal Berlin?

    5. Wem steht ab dem 1. Juli 20006 die o.g. Technik dann noch zur VerfÜgung - wer also realisiert
    diese Projekte - sind es Nutzer, Praktikanten, Mitarbeiter des OKB ?

    6. Sind die technischen Geräte zum sichten, von Videomaterial, die im Schnittraum der Casablanca-
    Schnittplätze auch aufgestellt sind weiterhin durch die Nutzer buchbar ?

    7. Welche Technik steht im Fernsehbereich über das "Grosse Studio" hinaus den Nutzern zur
    Realisierung ihrer Beiträge für das Fernsehen noch zur Verfügung - welche Unterstützung in
    technischer Hinsicht wollen, Sie den Nutzern bei der Produktion von Beiträgen für das Fernsehen
    zukünftig anbieten - Stichwort Medlenkompetenz ?

    8. Auf der Info-Seite 112 des Videotextes des OKB war auch noch am 26.06.2006 zu lesen :
    ZITAT:"Der ZUGANG zum Offenen Kanal Berlin ERFOLGT CHHANCENGlEICH, d. h.
    JEDER hat das GLEICHE RECHT AUF Sendezeit und PRODUKTlONSMITTEL."
    Wenn ich davon ausgehe, dass es ja Bürger geben wird, die ab dem 1.Juli die o.g. Technik weiter
    nutzen koennen, stelle ich an dieser Stelle die Frage nach der Changchengleicheit an an Sie !?

    9. Zitat Jürgen Linke in einer Broschüre des Bundesverbandes Offener Kanäle (BOK) e.V. vom Juni
    2004
    " Die Offenen Kanäle... Ihr Angenot ist ein Gegengewicht zu der sich verstärkenden Reduktion des
    Menschen zum Konsumenten. Menschen müssen immer wieder Steine von innen gegen die
    Mattscheibe des Fernsehens werfen können, bis sie einen Sprung bekommt..."
    Um in Ihrem Bild zu bleiben, ich sehe wie sie gerade Steine wegräumen oder wie glauben Sie sollen
    Menschen, die keine eigenen Produktionsmittel besitzen "von innen werfen können"?



    Gudrun Hauenstein


    Hier ist der Antwortbrief von Herrn Linke:

    Zitat: Frau
    Gudrun Hauenstein
    [Straße]
    [PLZ] Berlin

    30.06.2006
    Sehr geehrte Frau Hauenstein,

    sie haben sich in einem offenen Brief vom 27.06.2006 mit Fragen zur Vergabe von Fernsehproduktionstechnik an mìch gewandt. Ich bin sicher, dass Sìe keine Einwände dagegen haben, dass ich meine Antwog auch als offenen Brìef behandele.

    vom 01.07.2006 an stehen Kameras und Videoschnittplätze Nutzern nìcht mehr zur Verfügung Die Nutzung des Sichtplatzes diente der Vorbereitung des Videoschnitts und entfällt daher ebenfalls. Dies ist vom Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg auf meinen Vorschlag hin so festgelegt und am 27.04.2006 durch Aushang bekannt gegeben worden.
    Grundlage für diese Entscheidung ist die Tatsache, dass der Offene Kanal Berlìn mit hohem Personal- und Sachaufwand Produktionstechnik zur Verfügung stellt. Die im Fernsehprogramm sichtbaren Ergebnisse stehen in keinem vetretbaren Verhältnis zu dem dargestellten Aufwand. Auch der Offene Kanal Berlin ist gehalten, seìne Leistungen unter Wirtschaftlichkeitsaspekten anzubieten.

    Den Nutzern steht also vom 01.07.2006 an als Technik für die Produktion von Fernsehsendungen weiterhin das Studio zur Verfügung. Hiefür werden wie bisher Einführungskurse und Hilfestellung durch die Mitarbeiter des Offenen Kanal Berlin angeboten.

    Gemäß § 43 Abs. 1 des Staatsvertrages über die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg im Bereich des Rundfunks vom 29.02.1992 i.d. Fassung vom 13./26.02.2001
    berät die Medienanstalt die Nutzer in organisatorischer Hinsicht und stellt Produktionsmittel zur Verfügung. Die Kompetenz zur Festlegung, welche Produktionsmittel Nutzern zur Verfügung gestellt werden, liegt also beim Direktor der Medienanstalt.

    Der offenen Kanal wird Kooperationsprojekte in der Regel mit Institutionen abschließen. Diese Projekte sind auf eine gewisse Dauer angeiegt und dienen überwiegend der Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen dieser Projekte hat der Kooperationspartner einen Eigenanteil an den vereinbarten Leistungen zu erbringen, z.B. bei der personellen Betreuung.

    Ich hoffe mit meinen Ausführungen ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben. Auch nach dem beschriebenen Veränderungen können Nutzer also weiterhin im Offenen Kanal Berlin produzieren und senden.

    Mit freundlichen Grüßen


    Linke
    Leiter


    Kann sein, das da noch ein paar Vertipper mehr drin sind (eher schlechter Output von gocr korrigiert), ich habe gerade keine Lust intensiv danach zu suchen.



    Re: Offene Briefe

    forumfrank - 27.07.2006, 13:37

    Konrad-Adenauer-Stiftung = Institution ?? !!
    Herr Linke schreibt:
    (Zitat:)
    Der offenen Kanal wird Kooperaionsprojekte in der Regel mit Institutionen abschließen.

    Die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschland)
    -hieß es-,
    sei der bewußteste Teil der Deutchen Proletarischen Bewegung
    und deshalb war meines Wissens die SED
    im sog. ehem. Osten eine Institution.

    Bei uns sind Staat und Partei voneinander unabhängig.
    Die Partei und ihre Spendenstiftung als Institution zu bezeichnen
    ist also mit großer Ironie möglich.

    Handelte es sich aber tatsächlich um eine Institution,
    dann wäre,
    was herauskommt
    bei einem Kooperationavertrag zwischen
    der Institution OKB und
    und einer anderen Institution
    nur schwer als Bürgerinnenfernsehen zu verkaufen.

    Da aber nun mit großer Ironie
    von Spendeninstitutionen gesprochen werden kann,
    ist, getragen von dem Umstand,
    daß ja jede vom Volk in die Partei eintreten kann (*)
    der Begriff "Bürgerinnenfernsehen"
    durchaus gerechtfertigt.

    Liebe Grüße, Frank

    (*)(was übrigens auch nicht stimmt, aber egal)



    Re: Offene Briefe

    Uniwut - 30.07.2006, 02:54


    Wie man leicht sehen kann, hat sich Herr Linke um die Beantwortung der wirklich interessanten Frage, nämlich 8. und die Zusatzausführung in 9., herum gedrückt.

    Wo bleibt die Chancengleichheit, wenn ich als Einzelnutzer ohne Produktionsmittel in den OKB komme und gerne eine Sendung für das Fernsehen produzieren will? Wie soll man alleine eine Livesendung im großen Studio produzieren?

    Leider war die Schreiberin des Offenen Briefes trotz Koordination mit Cordula und des Sonntagstermin bei der Sitzung nicht anwesend.



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