Thailand

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    Re: Thailand

    White_Tiger - 25.07.2006, 14:57

    Thailand
    Thailand


    Ratcha Anachak Thai
    Königreich Thailand
    Amtssprache Thai
    Hauptstadt Bangkok (auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon etc., Stadt der Engel)
    Regierungsform Konstitutionelle Monarchie
    Staatsoberhaupt König Rama IX. Bhumibol Adulyadej
    Regierungschef Thaksin Shinawatra
    Fläche 513.115 km²
    Einwohnerzahl 64.185.502 (Stand Juli 2005)
    Bevölkerungsdichte 126,4 Einwohner pro km²
    Währung Baht
    Währungsabkürzung nach ISO 4217 THB
    Währungssymbol ?
    Zeitzone UTC+7 (MEZ+6, MESZ+5), keine Sommerzeit
    Zeitrechnung Nach Buddhas Geburt (2549 = 2006 n. Chr.)
    Nationalhymne Phleng Chat
    Kfz-Kennzeichen THA
    Vorwahl +66
    Strom 220 V ~50 Hz ; Eurostecker und Stecker-TypA
    Mobilfunkstandard GSM auf 900 MHz und 1800 MHz
    Fernsehnorm PAL

    Portal Thailand

    Das Königreich Thailand (#2
    -221#D", Ratcha Anachak Thai; Kurzform: Prathet Thai oder Muang Thai), auch Siam genannt, ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar (früher: Birma oder Burma), Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks).

    Geographie

    Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km. Insgesamt hat Thailand eine Fläche von 513.113 km².

    Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2565 m). Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit dem Laotischen verwandt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos.

    Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des Landes. Deshalb ist Thailand auch einer der südostasiatischen Tigerstaaten. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Daher wird er in Thailand auch als „dünner Hals“ bezeichnet. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankara Khiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr Malaiisch.

    Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen Niederschlagsmengen. Es gibt drei Jahreszeiten. Ganz grob gilt Folgendes: (1) vom November bis Februar führen die vorherrschenden Nord- bis Nordostwinde trockene und kühle Luft heran, (2) in der Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft deutlich über 35° C), (3) von Juni bis September dauert die Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest. Über 60.000 km² der Landfläche und mehr als 6000 km² Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark, Wildschutzgebiet oder Meerespark ausgewiesen, siehe dazu Nationalparks in Thailand.

    Größere Städte sind neben der Hauptstadt Bangkok: Chiang Mai, Nonthaburi, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (früher Khorat), Khon Kaen und Chonburi.
    Es gibt etwa einhundert Inseln in Thailand.

    Bevölkerung
    Bevölkerungszahl

    75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die restlichen Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten, Malaien, Moken, Inder, Lolos und Weiße (Farangs).
    Die Bevölkerung Thailands von 1960 bis heute Jahr Bevölkerung in Mio. Geburten/Todesfälle pro 1000 Einw.
    1960 23,3 34,2 / 9,7
    1964 29,7 34,8 / 7,9
    1965 30,5 34,8 / 9,7
    1966 31,5 34,8 / 9,7
    1971 35,3
    1974 41,0
    1978 45,1
    1982 48,5 30,0 / 7,9
    1987 52,6 26,0 / 7,9
    1988 53,6 26,0 / 7,9
    2000 60,8 17,2 / 7,3
    2005 65,4 15,7 / 7,02

    Bevölkerungswachstum: 0,95 % (Schätzung 2003)

    Bevölkerung 2025: 73,26 Millionen (Prognose 2003)

    Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 71,2 Jahren, Frauen 73,5 Jahre und Männer 69,1 Jahre.

    Die Kindersterblichkeit beträgt 22 Todesfälle pro 1000 Lebendgeburten.

    Religion

    Der Buddhismus ist in Form des Theravâda Thailands quasi Staatsreligion (deren offizielle Einführung derzeit angestrebt wird). Mehr als 94 % der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere Religionen genießen staatlichen Schutz: 4 % Moslems (überwiegend Malaien im Süden), 0,6 % Christen und ca. 65.000 Hindus (meist Inder). Nur 0,4 % bezeichnen sich als religionslos.

    Es gibt etwa 18.000 Wats (buddhistische Tempelanlagen), die vor allem in ländlichen Gebieten nicht nur Zentrum des religiösen, sondern auch des sozialen Lebens sind. Die Zahl der Mönche beträgt rund 160.000. Traditionell treten fast jeder männliche Thai, aber nur wenige Frauen, einmal im Leben für mehrere Wochen in ein Kloster ein, um sich in der Meditation zu üben und den Regeln der Mönchs- bzw. Nonnengemeinschaft (siehe auch Sangha) zu unterziehen. Etwa ein Drittel der männlichen Jungendlichen zwischen 12 und 18 / 20 Jahren lebt für ein bis sechs Jahre als Novizen im Tempel und geht von dort aus in besondere Mönchsschulen mit Schwerpunkt „Religionsunterricht“, aber auch mit anderen Fächern. Nach Beendigung der Schule legen die meisten von ihnen die Robe ab und kehren als Laien in die Gesellschaft zurück, um zu studieren, eine Lehre zu machen oder einen Job zu suchen. Sofern ein Novize mit 20 Jahren noch im Tempel ist, muss er sich entscheiden auszutreten oder Mönch zu werden. Stirbt jemand in der Familie, ist es üblich, dass ein Familienmitglied, meist ein Sohn, Enkel oder Neffe, ordiniert wird, um die Totenfeiern als Mitglied der Sangha zu begleiten; meistens dauert dieser Tempelaufenthalt nur drei, fünf oder sieben Tage. Ist jemand in einer persönlichen Krise, vom Geschäftsleben gestresst, hat seine Pflichten als Familienvater erfüllt oder ist Witwer geworden, kann er bis zu dreimal Mönch auf Zeit sein, wobei er das Kloster und die Dauer seiner Ordination frei wählen kann. Dieser Rückzug hat häufig die Dauer einer Regenzeit (3 Monate) oder eines Jahres. Ältere nehmen damit auch Abschied vom Berufsleben und bleiben Mönche für den Rest ihres Lebens. Mönche, Novizen und Nonnen werden als Vorbilder gesehen und genießen in der Gesellschaft hohen Respekt.

    Geschichte

    Thailand, das bis 1939 (und für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens, der dem Kolonialismus trotzen konnte, im Gegensatz zu seinen Nachbarn Malaysia, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam. Aus diesem Grund wurde der Name „Thailand“ angenommen, was übersetzt in die deutsche Sprache „Land der Freien“ bedeutet.

    Politik
    Politisches System

    Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist der König. Dieser hat keinen direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt nur repräsentative Aufgaben wahr. Regierungschef ist der Premierminister, der vom König ernannt wird, sobald er durch das Repräsentantenhaus gewählt wurde. Die Legislative besteht aus einem Zweikammernsystem mit einem Repräsentantenhaus (500 Mitglieder) und einem Senat (200 Mitglieder). Wahlberechtigt sind alle Bürger Thailands ab dem 18. Lebensjahr. Für das politische Leben gilt die Verfassung vom 11. Oktober 1997. Das Oberste Gericht (Sandika (2%52 wird vom König ernannt.

    Frauen mussten sich das Wahlrecht nicht erkämpfen, es wurde zugleich für alle Bürger eingeführt. In der Vergangenheit übernahm oft das Militär die Macht, während in den neunziger Jahren das Land große Schritte in Richtung Demokratie und Bürgerrechte gemacht hat. Das Parlament (Ratha Sapha #1* 2 besteht aus zwei Kammern: das Repräsentantenhaus (Sapha Phu Thaen Ratsadon * 29IA#2)# hat gegenwärtig (2004) 500 gewählte Mitglieder. Davon werden 400 in Wahlkreisen gewählt, während 100 weitere Abgeordnete proportional zu der Stimmenzahl bestimmt werden, die die Parteien für ihre Parteilisten erhalten haben. Die Wähler haben also zwei Stimmen, die auf zwei verschiedenen Wahlzetteln abgegeben werden. Eine Parteiliste muss mindestens 5 % der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, um Personen von ihrer Liste ins Parlament schicken zu können. Der Senat (Wuthi Sapha '84* 2 besteht aus 200 gewählten Mitgliedern (seit den ersten Senatswahlen im Jahr 2000, basierend auf der Verfassung von 1997; vorher wurden die Senatoren von der Regierung ernannt). Allgemeine Wahlen finden alle vier Jahre statt. Es besteht Wahlpflicht für alle Bürger ab 18 Jahren.

    Aktuelle politische Situation

    Die wichtigsten Parteien (Stand nach der Parlamentswahl am 6. Februar 2005, in Klammern alte Sitzverteilung) sind

    1. Pak Thai Rak Thai (TRT, Thai lieben Thai), 376 Sitze (248 Sitze)
    2. Pak Prachatipat (PP, Demokratische Partei), 97 Sitze (128 Sitze)
    3. Pak Chart Thai (PCT, Nationalpartei), 25 Sitze (41 Sitze)
    4. Pak Khwamwang Mai (PKWM, New Aspiration Party), - (36 Sitze)

    Am 2. April 2006 fanden nach monatelangen Protesten gegen die Amtsführung des Premierministers Thaksin Shinawatra Neuwahlen statt. Die Proteste richteten sich insbesondere gegen den zunehmend autoritären Regierungsstil, die Einschüchterung der Presse und die persönliche Bereicherung der Thaksin-Familie. In die Kritik geriet insbesondere der Verkauf von Thaksins Familienunternehmen an einen Singapurer Konzern. Thai Rak Thai hat die Wahlen gewonnen, wobei alle größeren Oppositionsparteien die Wahl boykottierten. Das Parlament konnte aber nicht zusammentreten, da in einigen Wahlbezirken nicht das erforderliche Quorum erreicht wurde und damit der Abgeordnete der TRT nicht gewählt wurde. Der Oberste Gerichtshof des Landes entschied am 8. Mai 2006, dass die Wahl vom 2. April ungültig sei. Neuwahlen sind nun für den 15. Oktober 2006 vorgesehen.

    König Rama IX. ist der dienstälteste Monarch der Welt, die allgemein anerkannte moralische Instanz des Landes, das Gewissen der Nation und Identifikationsfigur des Staates. Er feierte am 9. Juni 2006 sein 60. Thronjubiläum. Sein hohes Ansehen in der Bevölkerung, die ihn als Vater der Nation betrachtet, ist überall sichtbar und wird von Arm und Reich genauso wie von Buddhisten und Moslems geteilt. Sein Bild (meist zusammen mit dem der Königin Sirikit) hängt in fast jedem Haus. Die Anerkennung geht so weit, dass sich selbst im benachbarten Laos Porträts von König Bhumipol finden.

    Für die politische Entwicklung siehe Artikel: Geschichte Thailands (seit 1946) und Premierminister von Thailand sowie Liste der Außenminister von Thailand.

    Außenpolitik

    Thailand ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen, unter anderem in der UNO und in der ASEAN.

    Verwaltung

    Provinzen

    Die heutige Verwaltungsgliederung in Provinzen, Kreise (oder die kleineren King Amphoe, Kommunen und Dörfer erfolgte unter König Rama V. Chulalongkorn 1897. Allerdings wurden zahlreiche Provinzen später neu geschaffen oder verändert.

    Die 76 Provinzen sind zu 5 Regionen zusammengefasst: Norden, Nordosten (Isaan), Zentralregion, Osten und Süden. Die Zuordnung der Provinzen zu den Regionen ist nicht einheitlich, so kann eine Provinz manchmal der einen, manchmal einer benachbarten Region zugeordnet sein.

    Die Provinzen sind in Amphoe und King Amphoe, diese wiederum in Tambon und dann in Mubaan unterteilt. Der Name einer Provinz entspricht dem Namen ihrer Hauptstadt. Die Amphoe von Bangkok heißen offiziell Khet, werden aber manchmal fälschlicherweise auch Amphoe genannt.

    Im Zuge der Errichtung des neuen Großflughafens Bangkok ist auch die Schaffung einer neuen Provinz im Gespräch: sie soll aus den Khet Lat Krabang und Prawet sowie aus den zu Samut Prakan gehörenden Amphoe Bang Phli und Bang Sao Thong bestehen. Als Name ist Nakhon Suvarnabhumi vorgesehen. Die Provinz soll bis 2007 gebildet werden und wird wohl eine Sonderverwaltungszone sein.

    Provinzhauptstädte

    Norden

    1. Chiang Mai (@
    5"C+!H
    2. Chiang Rai (@
    5"#2"
    3. Kamphaeng Phet (3A@
    #
    4. Lampang (%32
    5. Lamphun (%39
    6. Mae Hong Son (A!H.H-*-
    7. Nakhon Sawan (#*'##L
    8. Nan (H2
    9. Phayao (0@"2
    10. Phetchabun (@
    #9#L
    11. Phichit (44#
    12. Phitsanulok (4)8B%
    13. Phrae (A#H
    14. Sukhothai (*8B1"
    15. Tak (2
    16. Uthai Thani (-81"25
    17. Uttaradit (-8#4L



    Nordost (Isaan)

    1. Amnat Charoen (-32@#4

    2. Buriram (8#5#1!"L
    3. Chaiyaphum (
    1" 9!4
    4. Kalasin (2,*48L
    5. Khon Kaen (-AH
    6. Loei (@%"
    7. Maha Sarakham (!+2*2#2!
    8. Mukdahan (!82+2#
    9. Nakhon Phanom (#!
    10. Nakhon Ratchasima (##2
    *5!2
    11. Nongbua Lamphu (+-1'%3 9
    12. Nong Khai (+-2"
    13. Roi Et (#I-"@-G
    14. Sakon Nakhon (*%#
    15. Sisaket ((#5*0@)
    16. Surin (*8#4#L
    17. Ubon Ratchathani (-8%#2
    25
    18. Udon Thani (-8#25
    19. Yasothon ("B*#

    Mitte

    1. Ang Thong (-H2-
    2. Ayutthaya (#0#(#5-"8"2
    3. Bangkok (#8@/
    4. Chainat (
    1"2
    5. Kanchanaburi (2
    8#5
    6. Lopburi (%8#5
    7. Nakhon Nayok (#2"
    8. Nakhon Pathom (#!
    9. Nonthaburi (8#5
    10. Pathumthani (8!25
    11. Phetchaburi (@
    #8#5
    12. Prachuap Khiri Khan (#0'5#51L
    13. Ratchaburi (#2
    8#5
    14. Samut Prakan (*!8##22#
    15. Samut Sakhon (*!8#*2#
    16. Samut Songkhram (*!8#*#2!
    17. Saraburi (*#08#5
    18. Sing Buri (*4+L8#5
    19. Suphanburi (*8##8#5



    Osten

    1. Chachoengsao ( 0@
    4@#2
    2. Chanthaburi (18#5
    3. Chonburi (
    %8#5
    4. Prachinburi (#258#5
    5. Rayong (#0"-
    6. Sakaeo (*#0AI'
    7. Trat (#2

    Süden

    1. Chumphon (
    8!#
    2. Krabi (#05H
    3. Nakhon Si Thammarat (#(#5##!#2

    4. Narathiwat (#24'2*
    5. Pattani (125
    6. Phang Nga (12
    7. Phattalung (1%8
    8. Phuket ( 9@G
    9. Ranong (#0-
    10. Satun (*9%
    11. Songkhla (*%2
    12. Surat Thani (*8#2)#L25
    13. Trang (#1
    14. Yala ("0%2

    Provinzen in der Nord-Region

    Chiang Rai, Mae Hong Son, Chiang Mai, Phayao, Nan, Lampang, Lamphun, Phrae, Tak, Sukhothai, Uttaradit, Phitsanulok, Kamphaeng Phet, Phichit, Phetchabun, Uthai Thani, Nakhon Sawan
    Loei, Nongbua Lamphu, Udon Thani, Nong Khai, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Khon Kaen, Kalasin, Mukdahan, Chaiyaphum, Maha Sarakham, Roi Et, Yasothon, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Si Saket, Ubon Ratchathani

    Provinzen in der Zentral-Region

    Kanchanaburi, Suphanburi, Chainat, Sing Buri, Lopburi, Ang Thong, Saraburi, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Pathum Thani, Nakhon Nayok, Prachinburi, Sa Kaeo, Chachoengsao, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Nonthaburi, Bangkok, Samut Songkhram, Samut Sakhon, Samut Prakan, Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan

    Chumphon, Ranong, Surat Thani, Phangnga, Phuket, Krabi, Nakhon Si Thammarat, Trang, Phatthalung, Satun, Songkhla, Pattani, Yala, Narathiwat


    Wirtschaft

    Wirtschaftsgeschichte

    Jahrhundertelang war die Wirtschaft Thailands agrarisch strukturiert und basierte im Wesentlichen auf dem Reisanbau. Obwohl der Reisexport einem staatlichen Monopol unterliegt, ist Thailand auch heute noch mit den Vereinigten Staaten einer der größten Reisexporteure der Erde.

    Schon früh entwickelte sich aufgrund der günstigen geographischen Lage ein Handel mit Indien und dem Kaiserreich China sowie auch Japan. Es entstanden erste Verarbeitungswerkstätten für Keramiken im Norden des Landes bereits im 14. Jahrhundert. Erst 2004 wurden die Zollbarrieren mit der Volksrepublik China gelockert, um den bilateralen Handel zu stärken.

    Allgemeines

    Thailands Wirtschaft ist marktwirtschaftlich-liberal orientiert und durch eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Eine Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Stimulierung der heimischen Wirtschaft durch gesteigerte Ausgaben zugunsten der benachteiligten Regionen Thailands prägten die Wirtschaftspolitik des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin. Die „zweigleisige“ („dual-track-“) Wirtschaft soll den Strukturwandel von der Landwirtschaft hin zu dienstleistungs- und technologieorientierten Bereichen der Wirtschaft aktiv unterstützen.

    Wirtschaftskrise 1997

    Zwischen 1985 und 1995 hatte Thailand die höchste Wachstumsrate der Weltwirtschaft, fast 9 % pro Jahr. Dies erhöhte den spekulativen Druck auf die lokale Währung, den Baht. 1997 trieben Spekulanten die Währung in eine Krise, der nach und nach mehrere asiatische Staaten („Tigerstaaten“) zum Opfer fielen und zu einer dramatischen aber kurzfristigen Schrumpfung des Wachstums führte.

    Hier zeigten sich strukturelle Schwächen der thailändischen Wirtschaft.

    Kenndaten

    Seit 1999 hat sich die Wirtschaft wieder erholt und legt stetig zwischen 4,2 % und 6,1 % (2004) zu. 2005 lag das BIP Wachstum bei 4,5 % (Vorjahr: 6,2%). Dabei haben hauptsächlich der stark gestiegene Ölpreis, aber auch die Auswirkungen des Tsunami auf den Tourismus sowie eine Dürre, zu einer Verlangsamung des Aufschwungs geführt.

    Die Inflationsrate des thailändischen Baht lag 2003 bei 1,8 %.

    Das Bruttoinlandsprodukt Thailands Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2002 in Summe bei 107,2 Milliarden Euro, pro Kopf der Bevölkerung bei 1.700 Euro und setzt sich wie im Folgenden dargestellt zusammen:

    * 46,7 % Dienstleistungen
    * 44,3 % Industrie
    * 9 % Landwirtschaft und Fischfang

    Trotz des geringen Anteils am BIP ist der Agrarsektor in Thailand als Arbeitgeber und sozialpolitisch sehr wichtig. Die Anzahl der Arbeitskräfte lag 2001 bei 37,2 Millionen, die in den folgenden Sektoren beschäftigt waren:

    * 49 % Landwirtschaft und Fischfang
    * 14 % Industrie
    * 37 % Dienstleistung

    Die Arbeitslosenrate liegt bei 1,5 %.

    Staatsausgaben

    Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

    * das Gesundheitswesen bei 6%
    * das Bildungswesen bei 17%
    * das Militär bei 7%

    Die Staatsausgaben Thailands beliefen sich 2000 auf 18,375 Milliarden Euro, die Einnahmen lagen bei 16,3 Milliarden Euro.

    Internationale Beziehungen

    Weiterhin ist Thailand Mitglied im ASEAN, der regionalen Freihandelszonen AFTA und APEC.

    Kultur

    Die thailändische Kultur hat eine jahrhundertelange Tradition, die sich jedoch durchaus neuen Anforderungen und Gegebenheiten anpassen kann. Sie ist geprägt vom Buddhismus, der als quasi Staatsreligion als verbindendes Element fast aller Thais dient. Um die Alltagskultur zu verstehen, ist es wichtig den synkretistischen Charakter thailändischer Religiosität zu beachten, insbesondere die große Bedeutung des Animismus.

    Die Achtung vor dem Älteren, aber auch der Respekt vor dem Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der Thais untereinander. Dazu werden beide Handinnenflächen aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der Beteiligten. Der niedriger Gestellte beginnt den Wai, wobei die Fingerspitzen ungefähr an der Nasenspitze liegen. Zugleich wird der Kopf geneigt, so dass beim beginnenden Wai oft kein Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte wird den Wai erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder Kinnhöhe hält. Dies ist begleitet von einem freundlichen bis huldvollen Lächeln. Der „höher Gestellte“ kann z. B. aus sozial besserer Familie kommen, eine Amtsperson sein, oder unter sozial Gleichgestellten der Ältere. Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher gestellte Mönche oder Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien nicht. Der Wai wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es üblich, dass die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai begrüßt und Kassierer sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft nach Beendigung des Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird. Diese neuere Sitte wird von einigen einheimischen und ausländischen Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert. Wenn ein Tourist als Kunde ein Geschäft oder als Gast ein Restaurant betritt und das womöglich jüngere Personal als erster mit einem beflissenen „Wai“ bis an die Stirn begrüßt, um zu zeigen wie gut er sich einpasst, ist dies ziemlich peinlich, macht er doch gleich drei Fehler auf einmal.

    In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der laotischstämmigen Bevölkerung u. a. in der typischen Mor-Lam-Musik und in ihrer Webkunst fort. Der Norden gehörte zur Lanna-Kultur und unterscheidet sich vom Rest des Landes auch heute noch durch einen anderen Menschenschlag, eigene Sitten, besondere Speisen und unterschiedliche Sprache.

    Literatur

    Die thailändische Literatur wurde sehr von der indischen Kultur geprägt. Dies kann man vor allem in der Anfangszeit erkennen, als die meisten Geschichten mit Göttern und anderen Wesen aus der buddhistischen und hinduistischen Mythologie versehen waren. Eines der bedeutendsten Werke der thailändischen Literatur ist das Epos Ramakien. Dieses Epos basiert auf dem Nationalepos Ramayana und wurde am Ende des 18. Jahrhunderts durch den König Rama I. erweitert. Seit dieser Zeit haben die darauffolgenden Könige viel Wert auf Kultur und Literatur gelegt. Im 17. Jahrhundert wurde die lyrische Gattung Nirat erfunden.

    Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Versform verworfen und durch Prosa ersetzt. Viele bedeutende Schriftsteller bzw. Autoren brachten in den 1950er Jahren zahlreiche bekannte Bücher heraus. Zu den bekanntesten Vertretern der modernen thailändischen Literatur zählen Mae Anong, der späterer Premierminister Kukrit Pramoj und Pira Sudham. Die bekanntesten Werke der thailändischen Literatur sind das Epos Ramakien, die Erzählung Inao sowie die zwei Bücher von Kukrit Pramoj (Many Lives und Four Reigns).

    Bildung

    Thailand rangiert seit 5 Jahren auf einem hinteren Platz des asiatischen Bildungsrankings. Formales, wie kostspielige Schuluniformen für verschiedene Wochentage in der Grundschule, lenkt von strukturellen und inhaltlichen Mängeln ab. Die thailändische Regierung plant deshalb, das Schulsystem komplett zu reformieren.[1]

    Thailand (ebenso wie Siam als Vorgänger) war nie Kolonie, hatte also nie direkten Kontakt mit zeitgenössisch modernen Bildungssystemen des Westens. Dies macht sich heute negativ bemerkbar, insbesondere was die Sprachausbildung anbetrifft. Während in Staaten wie Malaysia und Singapur die englische Sprache fast eine Selbstverständlichkeit ist, ist dies in Thailand keineswegs der Fall.

    Dazu kommt, daß das thailändische Schriftsystem nur von wenigen Ausländern beherrscht wird, was zu einer gewissen Isolierung führt. Bildungsmaterialien in Thai müssen im wesentlichen von Einheimischen geschaffen oder lokalisiert werden.

    Schulsystem

    In Thailand herrscht allgemeine Schulpflicht für 9 Jahre. Die von der Unesco ermittelte Analphabetenrate liegt bei nur ca. 3 % und damit auf dem Niveau der Europäischen Union.

    Der Besuch der sechsjährigen Grundschule ist verbindlich und im Prinzip kostenfrei, in den letzten Jahren haben die Schüler jedoch immer mehr die Kosten für Unterrichtsmaterialien und Uniformen für die unterschiedlichen Wochentage selber zu zahlen. Die Unterrichtsmethoden entsprechen nicht dem modernen westlichen Standard. Eigenverantwortliches Lernen wird nur wenig gefördert. Demgegenüber steht - gerade auf dem Land - ein stark ausgeprägtes Autoritätsdenken. Die Prügelstrafe wurde zwar vor wenigen Jahren abgeschafft, autoritäre Lehrmethoden sind aber immer noch üblich.

    Wohl einzigartig in der Welt ist, dass das Pfadfindertum (Scouting) Teil des Curriculums ist. Alle Schüler einer Schule kommen an einem festgelegten Tag jeder Woche in ihren Pfadfinderuniformen in die Schule.



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