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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: wusel - kat-we Forenurl: Klick aus dem Unterforum: Anime/Manga Antworten: 2 Forum gestartet am: Samstag 03.06.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Redrum 327 Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 7 Monaten, 29 Tagen, 16 Stunden, 42 Minuten
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Re: Redrum 327
wusel - 31.07.2006, 13:07Redrum 327
Da „Nabi – der Schmetterling“ ja auch eher Manhwa als Manga ist, habe ich mir jetzt einfach mal die Freiheit genommen, mich über einen weiteren zu äußern.
„Redrum 327“ von der Autorin Ko Ya-Seong erschien in 3 Teilen beim Egmont-Verlag und handelt von 7 Studenten, die zusammen ein bisschen Zeit in einem Haus (oder Villa) in den Bergen verbringen wollen.
Sie alle haben ihre eigene Geschichte und kennen sich, bis auf scheinbar zwei, schon aus Kindheitstagen.
Das wären Bagha und Jueun, die schon von Anfang an von ihrer Familie nah zu verlobt wurden, sich jedoch scheinbar gegenseitig verabscheuen und letztendlich die ganze Zeit doch mehr für einander empfinden, als sie vorgeben.
Hyeri ist die Jenige, die Gahwi (das neue Mitglied des Freundeskreises und der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte) mit den Anderen bekannt gemacht hat und diese als ihre beste Freundin betrachtet. Außerdem hat sie ein starkes Interesse an Taein, einem weiteren männlichen Charakter.
Übrig bleiben hier noch Gihu, ein eher zurückhaltender Junge, der auch gleichzeitig der Inhaber des Hauses ist und ebenfalls neu hinzukam, und Jeongun.
Um die Sache jetzt möglichst kurz zu fassen: Gahwi ist unheimlich attraktiv, intelligent, nett und aufrichtig um das Wohl der Anderen besorgt. Genau diese Perfektion ist es, die ihr eine Menge Probleme bereiten wird. Zuerst werden Hyeri und Jueun eifersüchtig, da ihre heimlich Verehrten sich wohl eher zu Gahwi hingezogen fühlen.
Als Hyeri dann Gahwi und Taein dabei beobachtet, wie die Beiden sich küssend in den Armen liegen, entschließt sie sich, das Haus sofort zu verlassen, was sie jedoch nicht überlebt.
Ein weiterer Toter taucht schon am nächsten Morgen auf. Es ist Jeongun, dem jemand Quecksilber verabreicht hat.
Nachdem man seine Leiche im Bad findet und kurz darauf auch die von Hyeri, nimmt die Handlung unaufhaltsam ihren Lauf. Jueun wird von Gihu von der Treppe gestoßen und überlebt dies ebenfalls nicht. Bagha, der sie findet und daraufhin auf Gahwi losgeht, weil er ihr die Schuld dafür gibt, stirbt durch langsames Verbluten, da Gihu ihn mit einem Messer nieder sticht.
Übrig bleiben also Gahwi, Gihu, Taein und die grausame Geschichte der doch miteinander verknüpften Vergangenheit. Nachdem Gihu die Hintergründe seiner 4 Morde aufgeklärt hat, beschließt Gahwi sich als Hauptgrund selbst zu töten und Gihu, der das nun doch nicht gewollt hat, folgt ihr.
Das Haus brennt ab und die Geschehnisse bleiben für die Außenwelt ungeklärt. Einziger Überlebender ist Taein, der nun sein ganzes Leben mit diesen Erinnerungen fortführen muss und auf den letzten Seiten erfährt, dass er dies alles hätte verhindern können, weil ihm Gihu die Chance dazu gab, die er schlichtweg einfach übersehen hatte.
Fazit der Geschichte: Lest eure Mails grünlich. Es könnte ein Mörder unter euch weilen. *g*
Spaß bei Seite. „Redrum 327“ ist eine wirklich lesenswerte Geschichte für alle, die einen leichten Hang zum Blutigen haben und überflüssige Liebesschwüre schnell als nervend empfinden. Sie ist komplex, bleibt nah zu unberechenbar bis zur letzten Seite und wurde auch nicht unnötig in die Länge gezogen.
Vielmehr kann (will) ich dazu auch gar nicht sagen. Ich bin mir nicht sicher, ob es hier auch eine Altersempfehlung gibt (glaube nicht) aber wer dann doch eher auf die „kleine-heile-Welt-Literatur“ steht, sollte dann vielleicht doch die Finger davon lassen.
Re: Redrum 327
kat-we - 31.07.2006, 16:22R.E.D.R.U.M.
Ich habe Redrum 327 an einen Abend gelesen und ob es nun an der späten Stunde lag oder nicht, ich fand und finde Redrum toll.
Den Mörder empfand ich eigentlich von Anfang an sympathisch :wink:, so dass ich ihm, angesichts seines Motivs, nie seine Taten übel nehmen konnte.
Bagha und Jueun hatten eine Beziehung wie sie oft dargestellt wird, wenn sich welche in ihrer Lage befinden. ("Wir tun so, als hassten wir uns, auch wenn das nicht stimmt!") Aber das war okay.
Der Sohn der Modeschöpferin war eigentlich der schlimmste von allen..... :evil:
Wer hatte in dieser Geschichte wohl das Schlimmste ertragen müssen?
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