ISLAM = FRIEDENMACHEN

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    Re: ISLAM = FRIEDENMACHEN

    M.M.Hanel - 27.07.2006, 08:36

    ISLAM = FRIEDENMACHEN
    Zu Islam, Frienden und Friedenmachen (1):

    http://www.al-islam-web.de/ZU_ISLAM_FRIEDEN_UND_FRIEDENM.16.0.html

    Zu Islam, Frieden und Friedenmachen (2):

    http://www.al-islam-web.de/ZU_ISLAM_FRIEDEN_UND_FRIEDENM.31.0.html

    Zu Islam, Frieden und Friedenmachen (3):

    http://www.al-islam-web.de/ZU_ISLAM_FRIEDEN_UND_FRIEDENM.36.0.html

    Zu Islam, Frieden und Friedenmachen (4):

    http://www.al-islam-web.de/ZU_ISLAM_FRIEDEN_UND_FRIEDENM.38.0.html

    ___________________________

    Resümee (aus: Zu Islam, Frieden und Friedenmachen (4) von Ahmad von Denffer)

    Fassen wir zusammen: Die vorliegende Untersuchung ging von der Frage danach aus, was das Wort „islam“ bedeutet, konkret: Ist es sinnvoll und berechtigt, „islam“ im Deutschen mit „das Friedenmachen“ wiederzugeben? Der muslimische Gelehrte Abu-l-Khair ibn al-Dschadsari sagte über die verschiedenen Koranlesarten:

    „Jede Lesart in Übereinstimmung mit dem Arabischen, und wenn (nur) auf eine Weise, und in Übereinstimmung mit einem der masahif von Osman,[142] und wenn (nur) wahrscheinlich, und mit guter Überliefererkette, ist eine korrekte (sahih) Lesart, die nicht verworfen werden darf und nicht geleugnet werden darf…“[143]

    Hier wird unmißverständlich davon ausgegangen, daß es nicht unbedingt nur eine einzige verbindliche Lesart des Textes geben muß. Als Kriterien gelten auch nicht bloß überlieferte, am weitesten verbreitete oder auf bestimmte Autoren bezogene Meinungen. Vielmehr müssen die folgenden drei Bedingungen erfüllt sein:

    1. Übereinstimmung mit der arabischen Sprache, ihren Regeln und ihrem Gebrauch.

    2. Vorkommen des Wortes in der anerkannten schriftlichen Fixierung des koranischen Textes.

    3. Stützung auf anerkannte Autoritäten.

    Dementsprechende Voraussetzungen möchte ich im Hinblick auf die Koranauslegung und damit die Koranübersetzung angewendet wissen, denn letztendlich ist Übersetzung eine besondere Form der Exegese, und der Exegese ihrerseits liegt der Text mit seinen Lesarten zugrunde. Konkret auf den Versuch bezogen, das koranische Wort „islam“ in deutscher Sprache wiederzugeben, bedeutet dies:

    Es muß nicht unbedingt nur eine einzige „richtige“ Übersetzung geben. Auch Übersetzungen, die älter oder weiter verbreitet sind oder von bestimmten Autoren stammen, sind nicht ausschließlich verbindlich. Vielmehr gilt:

    Jede Übersetzung ist dann eine korrekte, zulässige Übersetzung, die nicht verworfen oder in Abrede gestellt werden sollte, wenn

    1. die Übersetzung nach den Regeln und dem Gebrauch der Sprache Sinn macht,

    2. die Übersetzung von dem vorgegebenen koranischen Text ausgeht und aus diesem, um zu einer bestimmten Bedeutung zu gelangen, nichts streicht und ihm auch nichts hinzufügt.

    3. wenn die für die Übersetzung herangezogenen Wortbedeutungen von anerkannten Autoritäten gestützt sind.



    Ich halte diese Voraussetzungen im Hinblick auf die Wiedergabe des Wortes „islam“ mit „Friedenmachen“ für erfüllt. Damit ist nicht bestritten, daß „islam“ u.a. auch die Konnotationen von „Ergebung“, „Fügung“ ja sogar „Unterwerfung“ hat, aber ich wende mich dagegen, daß dies jeweils die einzig mögliche und einzig richtige Bedeutung des Wortes darstellen soll.

    Wie ein roter Faden zieht sich die, wie Smith sie bezeichnet, „linguistische Definition“[144] von „islam“ als „ad-duchul fi-s-silm“, d.h. „das Eintreten in den Frieden“ durch nahezu alle die großen Korankommentare, von der Frühzeit bis in die Moderne. Wenn auch vergleichsweise weniger beachtet, hat doch kaum einer der angesehenen muslimischen Gelehrten sie ausgelassen.

    Diese Definition „dachala fi-s-silm“ (eintreten in den Frieden) meint nicht zuerst das Eintreten in einen abstrakten Zustand des Wohlbehaltenseins (as-salamah), sondern zunächst ganz konkret das Ende von Krieg und Kampf, also genau das, was mit „Frieden machen“ ausgedrückt ist.

    Dafür, daß dieser Ausdruck in diesem Sinn gebraucht wird, haben sich ausreichend Belege finden lassen, darunter solche wie bei Tabari und Razi, aber auch schon im außerkoranischen Arabisch. Muhammad Abduh betonte sogar im Hinblick auf 49:14: „und seine Bedeutung ist (hier) nicht die Aufrichtigkeit und das Folgen mit Unterwerfung (ids’an)“ sondern eben „das Friedenhalten (musalamah) mit den Gläubigen, nachdem wir mit ihnen im Krieg waren.“[145]



    Wörter haben sehr oft einen mehrfachen Sinn, wobei der eine den anderen eben nicht ausschließt, sondern ergänzt oder einen jeweiligen Aspekt der Gesamtbedeutung hervorhebt. Schon Smith machte darauf aufmerksam, daß in den modernen arabischen und insbesondere den nichtmuslimischen Lexika und Wörterbüchern bei der Definition des Begriffs „islam“ die Gemeinschaft der Muslime in ihrer historischen und auch politischen Gestalt anstelle des Aspekts der persönlichen religiösen Haltung in den Vordergrund gerückt ist.[146]

    „Islam“ als „Friedenmachen“ fällt natürlich in den letzteren Bereich, und insofern verwundert es weniger, daß es bei den moderneren Definitionen kaum eine Rolle spielt. Verfolgt man indes die Spur aus der Moderne zurück in die früheren Epochen, scheinen sich die Belege dafür, je weiter man zurückgeht, zu mehren. Jedenfalls ist das Konzept durchaus nachweisbar. Es läßt sich, wie aufgezeigt, bis in die frühesten erhaltenen Korankommentare zurückverfolgen. Die Definition von „islam“ bzw. „aslamna“ als „wir sind in den Frieden eingetreten, und wir haben den Krieg gelassen“ war nichts Neues, sondern gehörte von Anfang an zum Grundbestand des gesamten Bedeutungsfeldes.

    Die hier erfolgte Untersuchung beruht auf der bislang wohl vollständigsten Darstellung des relevanten Quellenmaterials, wenn nicht überhaupt, dann jedenfalls in deutscher Sprache. Sie hat ausreichend Belege geliefert, die darauf hinweisen, daß das Wort „islam“ nicht bloß „Ergebung, Fügung, Unterwerfung“ etc. bedeutet, sondern insbesondere auch „Friedenmachen.“ Wie ersichtlich, vertrete nicht ich allein diese Ansicht. Wenn ich aber zu denen gezählt werde, die das Verständnis vom Islam als „Friedenmachen“ in Erinnerung gerufen und in unserem deutschen Sprachraum eingeführt und verbreitet haben, bin ich froh und dankbar dafür.

    Im Übrigen befinde ich mich mit dieser Sicht der Dinge durchaus in guter Gesellschaft. Einer der bekanntesten, wenn auch - wie wohl jeder von uns - nicht gänzlich unumstrittenen zeitgenössischen Islamgelehrten Ägyptens schrieb:

    „Das Wort „islam“ ist aus der Materie von „s“ und „l“ und „m“ genommen, und „s“ und „l“ und „m“ hat eine Bedeutung, die in allen seinen Ableitungen enthalten ist und die hinausläuft auf „as-salamah mina-l-fasad“ (Wohlbehaltensein vor Schlechtigkeit), und die Bedeutung läuft auch hinaus auf „as-sulh“ (Friede) zwischen dem Menschen und sich selbst, und zwischen dem Menschen und seinem Herrn, und zwischen dem Menschen und dem Weltall, und zwischen dem Menschen und seinen Brüdern, es ist „salah“ (Friedlichkeit, Gedeihlichkeit) und das Fehlen von „fasad“ (Schlechtigkeit), jedes Element von „s“ und „l“ und „m“ weist darauf hin, und weil doch das daraus gebildete Wort „islam“ darauf hinweist, warum folgen wir ihm nicht?“[147]

    Als ich vor 20 Jahren davon sprach, daß „islam“ das „Friedenmachen“ des Menschen

    mit Gott, mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und mit seiner Umwelt, der Schöpfung überhaupt, betrifft, lag der hier zitierte „tafsir asch-Scha’rawi“ noch nicht vor. Auch hat Scha’rawi mit Sicherheit keinen meiner Vorträge zu diesem Thema gehört. Die Übereinstimmung in der Sicht dessen, was „islam“ nicht zuletzt und gerade auch bedeutet zeigt, wie wichtig es ist, daß sich in erster Linie Muslime dazu äußern, Menschen, die selbst bemüht sind, nach dem Islam zu leben. Denn was die Frage Scha’rawis angeht: „Warum folgen wir ihm nicht?“ mag neben manchen anderen eine Antwort darauf auch sein: Weil es uns Muslimen nicht wirklich bewußt geblieben ist, und weil wir Muslime deshalb vom „islam“ als „Friedenmachen“ kaum reden.



    Warum heute?

    Eingangs war davon die Rede, daß die Frage, ob „islam“ nun in der Tat „Friedenmachen“ heiße, vor ein paar Jahren noch eher als eine akademische zu betrachten war, während sie heute zu einer politischen Frage geworden ist. Politisch, weil heutzutage der Islam unverkennbar in den Mittelpunkt der politischen Debatte und Auseinandersetzung gerückt wurde. Noch viel mehr als in der Vergangenheit wird der Islam mit Krieg und Gewalt in Verbindung gesehen, insbesondere nun auch mit Terrorismus.

    Aus meiner Sicht der Dinge sind es derzeit hauptsächlich drei „Akteure“, die in dieser politischen Auseinandersetzung von immenser Wichtigkeit direkt davon tangiert sind, wie sie den Islam und nicht zuletzt auch die Bedeutung seines Namens verstehen:

    1. Die Muslime selbst, 2. ihre nichtmuslimischen Opponenten, und 3. die große Masse der an der Auseinandersetzung nicht unmittelbar Beteiligten, aber doch davon Betroffenen.



    1. Nur wenn wir uns selbst, die Muslime, beständig daran erinnern, daß unsere Religion essentiell eine Friedensangelegenheit ist und die Einladung zum Islam eine Friedensbotschaft darstellt, kann es gelingen, daß diejenigen, die meinen, dieser Sache des Islam sei per se mit Gewaltanwendung zu dienen, sich nicht zu den Meinungsführern entwickeln und vielleicht sogar selbst erneut darüber nachdenken. Wer wirklich und aufrichtig der Ansicht ist, daß es sich beim Islam um eine Friedensangelegenheit handelt, muß das auch immer wieder sagen und zudem nachvollziehbar begründen, selbst wenn er dabei vom allgemeinen Sprachgebrauch abweicht.

    2. Die nichtmuslimischen Opponenten des Islam haben im Grund genommen keine neuen Strategien entwickelt. Sie zielen letztendlich darauf ab und arbeiten daran, den Islam im Verständnis seiner Anhänger zu „entpolitisieren“. Eine Alternative, eine Konkurrenz oder gar eine Bedrohung für sie stellt der Islam in erster Linie dar, sofern er sich politisch auswirkt. Die Opponenten haben inzwischen begriffen, daß der Islam zukünftig auch in Deutschland und Europa weiter an Bedeutung gewinnen kann. Deshalb ergreifen sie jetzt die entsprechenden Gegenmaßnahmen. Sie nutzen vor allem die Möglichkeit der Beeinflussung der Öffentlichkeit durch die Medien, versuchen auch, die Kontrolle über muslimischen Religionsunterricht bis hin zur Lehrerfortbildung zu erlangen, schrecken nicht vor Einschüchterungsmaßnahmen verschiedenster Art bis hin zur Verunglimpfung und Rufmord zurück, bedienen sich auch schon der Ablehnung der Einbürgerung und arbeiten an einer „Islamistendatei“. Ihre Methoden und Instrumente erinnern dabei mehr und mehr an das, was schon zuvor totalitäre Regime auf deutschem Boden in Anwendung brachten, sei es die „Judenkartei“, die „Stasi-Akten“, oder am Ende die Zwangsausbürgerung. Entscheidend angesichts dieser Vorgehensweise der Opponenten ist, daß die Muslime immer wieder die Friedensbotschaft des Islam in Erinnerung bringen. Für die Opponenten selbst ist es zwar letztlich unerheblich, ob „islam“ „Friedenmachen“ oder „Unterwerfung“ oder irgend etwas sonst bedeutet, denn ganz unabhängig davon setzen sie sich gegen den Islam ein. Ihnen aber immer wieder entgegenzuhalten, daß anders als sie behaupten, der Islam in der Tat eine Friedensangelegenheit ist, bedeutet nicht nur angesichts der Lüge die Wahrheit zu sagen, sondern auch ihrem zugegebenermaßen massiven Unterfangen entgegenzuwirken, an ihrer Stelle den Islam als friedensstörend und friedensfeindlich darzustellen. Und gerade für sie ist es auch entscheidend, ihnen immer wieder in Erinnerung zu bringen, daß zwischen Frieden unter den Menschen und Frieden des Menschen mit Gott ein Zusammenhang besteht, weil dies der Punkt ist, der sie insbesondere stört.

    3. Was schließlich die große Masse der eigentlich an der Auseinandersetzung nicht Beteiligten aber dennoch Betroffenen angeht, dürfen wir Muslime nicht erwarten, daß die Gegner des Islam sie über den Islam als Friedensangelegenheit aufklären. Diese Aufgabe wollen sie natürlich nicht und können sie auch gar nicht erfüllen, vielmehr ist dies die ureigenste Angelegenheit von uns Muslimen selbst. Und hier schließt sich der Kreis, denn nur, wenn wir Muslime uns selbst über die Bedeutung des Islam als Friedensangelegenheit im Klaren sind, können wir dies auch anderen Menschen vermitteln. Darum ist es notwendig, auch und gerade heute erneut daran zu erinnern und immer wieder davon zu sprechen:

    Islam bedeutet „Friedenmachen.“



    Re: ISLAM = FRIEDENMACHEN

    Anonymous - 06.09.2006, 17:56


    "Islam bedeutet Friedenmachen?"

    Der Koran sieht's aber konträr.

    Sure 9,29: "Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten - von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) - kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!"

    Sure 2,244: Kämpft mit der Waffe für Allah! Ihr müsst wissen, dass Allah der Hörende und Wissende ist.

    Sure 9,123: O Ihr Gläubigen! Kämpft mit Waffen gegen diejenigen der Ungläubigen, die euch nahe sind.
    Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt. Und wisst, dass Allah mit den Muslimen ist.

    Sure 9,14: Kämpft mit der Waffe gegen sie! Allah wird sie mit euren Händen plagen und sie zuschanden machen, euch aber zum Sieg über sie verhelfen. So heilt er die Herzen der Leute, die glauben.

    Sure 5, Vers 51: O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg

    Sure 4/144. "O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben?"

    Sure 9:28 "O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein."

    Sure 98:6 "Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen):
    Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten".

    Sure 4,101: "Und wenn ihr durch das Land zieht, dann soll es keine Sünde für euch sein, wenn ihr das Gebet verkürzt, so ihr fürchtet, die Ungläubigen würden euch bedrängen. Wahrlich, die Ungläubigen sind euch ein offenkundiger Feind."

    Sure 64:15: "O ihr Gläubigen, ihr habt an euren Frauen und Kindern einen Feind, darum hütet euch vor ihnen".


    Sure 54,17: "Der Koran soll leicht verständlich und für jedermann zu begreifen sein."



    Re: ISLAM = FRIEDENMACHEN

    M.M.Hanel - 06.09.2006, 18:12


    Lieber Gast

    Ich werde dieser Art von Diskussion, wie Du sie zu beginnen versuchst, hier am board nicht zulassen und zwar aus folgenden Gründen.

    Es ist müssig Diskussionen zu führen, die auf der Grundlage von, aus dem Kontext gerissenen Zitaten aus der Heiligen Schrift geschehen und die darüber hinaus auch noch völlig verzerrt übersetzt werden und daher zu verfluchten Interpretationen verleiten und von Personen initiiert werden, deren einziges Ziel ist, die Religion oder die Menschen anderen Glaubens herabzuwürdigen.

    Es gäbe genug Zitate aus der Bibel anzuführen, mit welchen das gleiche - umgekehrte - böse Spiel getrieben werden könnte.

    Solche Diskussionen werden im Netzt zu hunderten geführt. Wenn Dir nach solchen Schlammschlachten ist, dann findest Du bestimmt andere Betätigungsfelder.

    Als nur ein Beispiel zur Darstellung unzulässiger Intentionen, folgender Qur'antextvergleich

    Quote: Sure 64:15: "O ihr Gläubigen, ihr habt an euren Frauen und Kindern einen Feind, darum hütet euch vor ihnen".
    Eure Reichtümer und eure Kinder sind wahrlich eine Versuchung; doch bei Allah ist großer Lohn.[64:15]

    Ich weise Dich daher darauf hin, dass künftige, in dem von Dir oben vorgegebenen Stil gepostete Beiträge ganz einfach gelöscht werden.



    Re: ISLAM = FRIEDENMACHEN

    M.M.Hanel - 07.09.2006, 20:33


    Nachtrag:
    Unser lieber Gast Michael - hat mich tatsächlich dazu gebracht, das erste mal von meiner Möglichkeit als boardadministrator Gebrauch zu machen - postings ersatzlos zu streichen.

    Mich mit jemandem auseinander zu setzen, um in vernünftigem Dialog - in Frage und Antwort - Verständnisse zu klären, unternehme ich nur mehr, wenn ein Minimum ein Einsichts- und Verständniswillen erkennbar ist.

    Wer den eklatanten Unterschied in den oben angeführten Übersetzungen nicht zur Kenntnis nehmen will - mit solch einer Person ist jegliches Gespräch Zeitverschwendung. Ich habe in den letzten Monaten in einem board mehr als 500 Beiträge abgeliefert - und bin nicht mehr gewillt, gegen vorgefasste Meinungen in endlosen Bemühungen vorzugehen.

    Ist jemand bereit, eine Frage nach der anderen zu stellen, auf Antworten wirklich einzugehen, einfache Fragen entgegenzunehmen und ebenso kurz und bündig zu beantworten - dann - sei dem Dialog keine Schranke gesetzt.

    Wir sind offensichtlich am Scheideweg angekommen zwischen:
    gemeinsam nach Verständnissen suchen - die allgemein verträglich sind :)
    Unverträglichkeiten geduldig zu ertragen (ob das funktioniert?) :roll:
    einander die Sturheit aus den Holzköpfen zu treiben (wo das hinführt?) :twisted:
    Denkt darüber nach!



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