Seid ihr jetzt Engel? [Fortsetzung von 4ever2gether]

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: Seid ihr jetzt Engel? [Fortsetzung von 4ever2gether]

    Anonymous - 23.07.2006, 14:57

    Seid ihr jetzt Engel? [Fortsetzung von 4ever2gether]
    so, hier is die Fortsetzung. Ich würde mich über n paar kommis freuen^^.

    Viel spaß beim lesen^^


    1. Autor: Ich (also Mony)
    2. Art der Story: Depri
    3. Hauptpersonen: Tom
    4. Rating: kA
    5. Warnungen: gibt keine, denke ich
    6. Disclaimer: Tom, sein Bruder
    7. Claimer: Lilly und Mony
    8. Summary (muss nicht sein!): is nur ne kurz ff










    Seid ihr jetzt Engel?



    Wieder einmal stehe ich vor euren Gräbern und denke an euch. An dich mein liebster Bruder und an deine große Liebe. Ihr wart so ein tolles paar, doch das war vorbei, als du Bill, bei dem Unfall vor genau einem Jahr ums Leben kamst. Diese Tatsache riss Mony den Boden unter den Füßen weg. Manchmal sah ich zwar ihre schönen grünen Augen strahlen, aber das verflog wieder schnell.

    Einen Monat nach deinem Tot nahm sie sich das Leben. Das Bild wie sie damals auf dem Boden lag und ihr Leben so langsam verschwand, habe ich noch genau vor den Augen. Es war schrecklich. Auf unserem Küchentisch fand ich den Brief, den sie an mich geschrieben hatte. Ich trage ihn immer bei mir. Als Erinnerung.

    „Lieber Tom,

    es tut mir so leid, dass ich so von dir Abschied nehme,
    aber anders kann ich es nicht.
    Ich habe einen Entschluss gefasst, der alles beendet.
    Ohne Bill halte ich es nicht mehr aus.
    Du hast mich zwar ab und zu zum lachen gebracht,
    aber ich kann nicht mehr so tun, als ob nichts passiert wäre.
    Alles erinnert mich an Bill.
    Auch du , Tom.
    Das ist am schlimmsten.
    Jedes Mal, wenn ich in deine Augen sah, sah ich Bill vor meinen Augen.
    Wie er lächelt oder wie er mich küsst.
    Es zerreist mir das Herz, lässt mich verzweifeln.
    Du solltest noch wissen, dass Bill und ich vor hatten zu heiraten.
    Diese Tatsache zerfrisst mich innerlich.

    Bitte verzeih mir, doch ich halte es hier wirklich nicht mehr aus alleine ohne Bill.


    Leb wohl,
    Mony

    PS: Der andere Brief ist an meine Eltern. Ich habe eine Bitte an sie gerichtet.“

    Sie hatte ihre Eltern gebeten, sie neben dir zu begraben. Ihre Eltern erfüllten ihr diesen Letzten Wunsch. Jetzt liegt sie neben dir. Auf ihrem Grab steht: „Für die Liebe geboren, für die Liebe gelebt und für sie gestorben“. Ja, sie ist gestorben, weil sie dich geliebt hat. Mehr als alles andere. Auch wenn es nicht richtig war, dass sie den Freitot wählte, verstehe ich sie.

    Jetzt geht es ihr gut. Sie ist bei dir, bei meinem Bruder. Und ich bin so gut wie alleine. Habe seit gut fast einem Jahr kaum jemanden mehr an mich ran gelassen. Nur Georg, Gustav und eure Eltern. Ansonsten bin ich alleine in der Wohnung, in der einmal meine beste Freundin gewohnt hatte. Ja, meine beste Freundin. Wie sehr ich sie doch geliebt habe. Nicht nur freundschaftlich.

    Deswegen gehe ich kaputt. Jeder Gedanken an sie, zerfetzt mich innerlich. Es tut weh.

    Ich halte es nicht mehr länger an eurem Grab aus, will mich nicht mehr fragen, warum ausgerechnet euer Leben so enden musste. Ihr habt es doch nicht verdient, ihr wart so liebenswürdige Personen.

    Auf dem Weg zum Haupttor des Friedhofs läuft mir ein Mädchen entgegen. Sie hat Blumen in der Hand und den Kopf gesenkt. Als sie anscheinend meine Schritte hört sieht sie auf und blickt mir fest in die Augen. Ihre Augen, sie fesseln mich. Nach einer Weile fragt sie mich: „Hallo, bist du nicht Tom Kaulitz?“

    Meine Enttäuschung ist groß. Sie ist ein Fan. Trotzdem antworte ich: „Ja, der bin ich, warum?“ „Ich war eine Freundin von Mony. Leider habe ich gestern erst erfahren, dass sie vor einem Jahr gestorben ist, weil ich für zwei Jahre in den USA gelebt habe. Ich weiß, dass sie neben deinem Bruder begraben liegt. Und eben hab ich mir gedacht, als ich dich gesehen habe, dass ich dich fragen könnte, wo die beiden ihre letzte Ruhestätte haben?“

    Das Mädchen fasziniert mich. Ihre Art wie sie redet und ihr Mimik. Sie erinnert mich an jemanden. „Hallo? Tom? Bist du wach?“ Hab ich sie gerade angestarrt, ohne ihr zu antworten? Das muss ich schnell nachholen: „Ähm, ich kann dir den Weg zeigen, wenn du willst?“ „Das wäre nett von dir. Ich heiße Übrigens Lilly!“ „Ich bin Tom, freut mich dich kennen zu lernen!“

    Sie lächelt mich an und wir gehen auf euer Grab zu. Schweigend. Als wir angekommen sind, legt Lilly die Blumen auf Monys Grab und bleibt eine Weile davor stehen. Jetzt dreht sie sich wieder zu mir und ich sehe, dass ihr eine Träne über die Wange läuft. Sie muss Mony gut gekannt haben. Langsam gehen wir wieder zum Tor. Wieder schweigen wir, doch als wir dort ankommen durchbricht sie die Stille: „Willst du vielleicht mit mir einen Kaffee trinken gehen?“

    Ich zögere etwas, schließlich war ich lange nicht mehr weg. Nach kurzen überlegen nicke ich. Lilly lächelt wieder. Mit jedem lächeln, dass sie mir schenkt, wird mir wärmer ums Herz. Langsam trotten wir in Richtung Innenstadt, vorbei an der Einkaufspassage, bis wir beim ‚Alex’ sind. Dort setzen wir uns in eine Ecke und der freundliche Kellner nimmt unsere Bestellung auf.

    „Woher kanntest du Mony eigentlich?“ frage ich Lilly. Lilly antwortet: „Wir kannten uns von der Schule. Wir gingen zusammen in eine Klasse und waren eng miteinander befreundet. Leider brach der Kontakt ab, als ich, ohne ein Wort zusagen, nach Amerika ging.“ „Warum warst du dort?“

    „Meine Eltern haben sich getrennt und ich bin mit meiner Mum dort zu Verwandten gezogen. Jetzt bin ich wieder hier und wollte Mony gestern besuchen und mich entschuldigen, weil ich damals einfach wegging, doch als ich dann bei ihr war sagte mir ihre Mutter, sie sei schon seit knapp einem Jahr tot. Warum weiß ich leider nicht!“ In ihren Augen glitzern Tränen.

    Ich lege meine Hand auf ihre und sehe sie an. Auch sie schaut auf. Ich setze zum reden an: „Weißt du, dass sie gestorben is, ist besser für sie. Sie hat nach dem Tod von meinem Bruder sehr gelitten. Sie liebte ihn sehr.“

    „Woran ist dein Bruder denn gestorben?“ Ich will nicht drüber sprechen, es würde nur dazu beitragen, dass ich zusammenbreche. Trotzdem fange ich an: „Wir sind gerade aus Paris wiedergekommen und hatten kurz vor Leipzig einen schweren Autounfall. Ich, Gustav, Georg und unser Manager wurden ‚nur’ schwer verletzt, unser Fahrer trug nur einen Schock davon, doch Bill wurde dabei getötet.“

    „Das tut mir leid. Ihr wart Tokio Hotel, stimmt’s?“ Ich nicke. „Viel habe ich von euch nicht mitbekommen, Mony erzählte immer nur, dass sie euch kennen würde. Ich habe ihr das nie geglaubt, weil ich dachte, sie verarscht mich!“

    Wir reden weiter, bis sie nach Hause muss. Auch ich begebe mich auf den Heimweg. Zuhause gehe ich erstmal ins Wohnzimmer und mache den Fernseher an. Wirklich darauf konzentrieren kann ich mich nicht darauf, denn meine Gedanken kreisen nur um Lilly. Sie macht mich echt kirre. Ihr plötzliches Auftauchen verwirrt mich. Gegen neun mache ich mir meinen Schlafplatz fertig.

    Ich schlafe auf der Couch. Gähnend mummel ich mich in die Decke ein, schalte den Fernseher ab und schlafe langsam ein. Ich bin fix und alle heute.

    Am nächsten Morgen werde ich durch das Sturmklingeln an der Tür wach. Seufzend stehe ich auf und öffne. Vor mir steht Lilly und lächelt schüchtern. „Hab ich dich geweckt?“ fragt sie. Ich gähne und nicke. „Das tut mir leid.“ „Komm erstmal rein, du bist total nass.“ Sage ich. Es stimmt wirklich. Sie sieht aus, wie ein begossener Pudel. Wie ein süßer begossener Pudel.

    Im Wohnzimmer angekommen frage ich: „Ich mach Kaffee, willst du auch einen?“ Sie nickt. „Gut, dann setze ich mal welchen auf und geh mich dann umziehen. Du kannst dich ruhig auf das Sofa setzen.“ Wieder nickt sie und ich verschwinde erst in der Küche und gehe dann zu meinem Kleiderschrank.

    Als ich 10 Minuten später, mit zwei Tassen Kaffee im Wohnzimmer auftauche lächelt sie. „Schläfst du immer hier im Wohnzimmer?“ fragt sie und nippt vorsichtig an ihrem Kaffee. „Ja.“ Antworte ich kurz und knapp. Ich bin einfach noch viel zu müde, um großartig mit Worten umzugehen. „Und warum?“ Lilly scheint neugierig zu sein. Mich stört es nicht, doch vor der Antwort habe ich Angst.

    Ich schlucke kurz und erzähle: „Seitdem Mony damals aus dem Krankenhaus kam, weil sie bei der Beerdigung zusammengebrochen ist, wohne ich hier. Ich habe schon immer hier geschlafen und werde es auch weiter tun.“ „Ach so. Kannst du mir sagen, woran sie gestorben ist?“ Ich schlucke. An das Geschehene will ich nicht denken, es tut weh.

    Trotzdem erzähle ich es ihr: „Weißt du, sie und Bill wahren ein Paar. Die beiden wollten sogar heiraten. Als er damals starb, brach für sie eine Welt zusammen und hielt es nicht lange ohne ihn aus. Einen Monat nachdem er starb, nahm sie sich das Leben. Das Bild, wie ich sie auffand, werde ich nie vergessen. Auch ihre letzten Worte haben sich in mein Gedächtnis gebrannt.“

    Als ich ihr das erzähle, laufen mir Tränen über die Wangen. Ich beginne hemmungslos mit dem weinen. Lilly rutscht näher zu mir und nimmt mich in die Arme. Ich lasse mich in die Umarmung sinken, breche zusammen. Immer wieder streicht sie behutsam über meinen Rücken und flüstert: „Es wird alles wieder gut, Tom. Alles wird wieder gut, glaub mir.“

    Doch es beruhigt mich nicht. Wie soll alles wieder gut werden, wenn die wichtigsten Menschen in meinem Leben, nicht mehr da sind? Einfach fort.

    Nach einigen Minuten habe ich mich wieder beruhigt und lächele gequält. „Lilly, es tut mir leid.“ Stottere ich. Lilly schüttelt den Kopf und antwortet: „Tom, dir brauch nichts leid zu tun. Jeder Mensch muss weinen.“ „Ohne die beiden halte ich es nicht aus. Ich frage mich, wie ich das letzte Jahr gelebt habe. Alles würde ich dafür geben, sie nur einmal in die Arme nehmen zu können und ihnen sagen kann, dass ich die beiden liebe.“ Spreche ich verzweifelt.

    „Tom, so sehr du es dir auch wünscht. Du kannst sie nicht wieder holen.“ Ich nicke. Sie hat Recht. „Außerdem trägst du die beiden immer bei dir. Tief in deinem Herzen. Sie hätten dir bestimmt gesagt, du sollst dein Leben weiterleben.“ Sagt Lilly und streicht über meine, inzwischen wieder Tränen verschmierte Wange.

    „Meinst du, ihnen geht’s gut, dort wo sie jetzt sind?“ frage ich. Lilly nickt. „Den beiden geht es sicher sehr gut.“ Irgendwie beruhigt mich das.



    *2 Jahre später*


    „Schatz, bist du so weit?“ rufe ich ins obere Stockwerk des Hauses. Genau, Lilly und ich sind seit fast zwei Jahren ein Paar. Es ist, als ob sie Engel geschickt haben. Du und Mony, ihr wart die Engel und ich bin euch so dankbar dafür. „Ja Bärchen, ich bin soweit, wir können los!“ ruft meine große Liebe und taucht neben mir auf. Wir sind heute bei meinen Eltern zum Essen eingeladen und besonders nervös.

    Ich habe ihr nämlich vor ein paar Tagen einen Antrag gemacht und sie hat ihn angenommen. Wir sind glücklich. Wahnsinnig glücklich. Ich glaube, so wolltet ihr es immer.

    Auf dem Weg zu meinen Eltern halte ich noch mal am Friedhof. „Schatz, was hast du vor?“ fragt Lilly und sieht mich besorgt an. Ich lächle ihr zu und beruhige sie: „Maus, ich muss nur kurz was erledigen. Ich bin ja gleich wieder da. Tu’ mir bitte den gefallen und warte hier im Auto.“ Sie nickt. Oh man, wie ich sie dafür Liebe. Für alles hat sie Verständnis.

    Langsam und Schritt für Schritt gehe ich auf euer Grab zu. Was ich vorhabe, weiß niemand und es wird auch niemand erfahren, außer ihr. An euren Gräbern angekommen schweige ich eine Weile, doch dann fange ich an zu sprechen: „Ich möchte euch danken, dass ihr mir Lilly geschickt habt. So glücklich wie jetzt, war ich bisher nicht mehr. Ihr werdet immer in meinem Herzen sein, das verspreche ich euch. Ich liebe euch.“

    Danach wische ich mir die letzte Träne von meinen Wangen und drehe mich um. Auf dem Weg zum Auto kommt mir Lilly entgegen. „Was hast du gemacht?“ fragt sie. „Ich habe mich bedankt.“ Lächele ich und ernte dafür einen verdatterten Blick. Hand in Hand gehen wir zum Auto, steigen ein und fahren los. Wir sind auf dem Weg in Richtung Zukunft.




    *ENDE*



    Re: Seid ihr jetzt Engel? [Fortsetzung von 4ever2gether]

    Anonymous - 23.07.2006, 18:28


    Könntest du bitte noch den Header;

    1. Autor:
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    7. Claimer:
    8. Summary (muss nicht sein!):

    einfügen?

    Danke



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