Versch. Kulturen und die Geburt

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    Re: Versch. Kulturen und die Geburt

    suse - 18.07.2006, 21:55

    Versch. Kulturen und die Geburt
    Guckt mal, hab ich eben aus`m Elternforum gemopst.
    Find ich ganz interessant.
    also, quelle: elternpage.de

    Die kanadischen Eskimos glauben, daß die Lebenskraft schon zu Beginn der Schwangerschaft dem Baby innewohnt und daß die Mutter folglich schon frühzeitig mit ihrem Kind reden und ihm viele Dinge beibringen kann.


    Maya - Frauen schlafen nach der Niederkunft mit dem Neugeborenen im Arm ein und trennen sich zum ersten Mal von ihrem Kind, wenn sie nach 20 Tagen ihren normalen Tagesrythmus wiederaufnehmen.


    Die Bambura und andere afrikanische Stämme meinen, daß der Geist des väterlichen Klans in einem frühen Stadium der Schwangerschaft in das Baby eintritt, während der Geist des mütterlichen Klans erst beim Ritual der Namensgebung (mehrere Monate nach der Geburt) zum Zuge kommt.


    In Jordanien heißt es, die werdende Mutter müsse mit dem Ungeborenen in ihrem Leib genauso sachte umgehen wie mit einem rohen Ei.


    Bei den amerikanischen Ureinwohnern war es früher üblich, daß Neugeborene und ihre Mütter sofort nach der Niederkunft im nächsten Fluß gebadet wurden. Befand sich kein fließendes Gewässer in erreichbarer Nähe, tauchte man das Baby in ein Gefäß mit kaltem Wasser. Indianer, die am Meer lebten, vollzogen das Ritual mit Salzwasser. Die "kalte Dusche" sollte das Neugeborene auf die Wichtigkeiten vorbereiten, die auf dieser Welt seiner harrten.


    Das philippinische Volk der Luzon glaubt, daß einer Frau, die während der Schwangerschaft mit ihrer Mutter oder Schwiegermutter Streit hat, eine schwere Geburt bevorsteht.


    Für die Jarara in Südamerika ist eine Entbindung etwas so Selbstverständliches, daß sie in aller Öffentlichkeit stattfindet.


    Maya-Frauen auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán lassen ihren Töchtern schon in der ersten Stunde nach der Entbindung Ohrlöcher stechen, weil sie gleich nach der Geburt angeblich keine Schmerzen empfinden. Einen Tag später, so die traditionelle Meinung, würde das kleine Mädchen dann schon etwas spüren.


    Bei den Maya sitzt eine Frau hinter der werdenden Mutter, stützt ihr den Rücken und hilft ihr, den richtigen Atemrhythmus zu finden.


    Bei den Comanchen begibt sich eine Frau, bei der die Wehen eingesetzt haben, zu einer Lichtung in der näheren Umgebung des Lagers, wo im Abstand von gut drei Metern einige vier Fuß hohe Pfosten aufgestellt sind. Zwischen diesen läuft sie herum, kniet sich bei jeder Kontraktion vor einen Pfosten und umfaßt ihn in Kopfhöhe. Eine Verwandte hilft ihr dabei!


    Wenn eine Frau während der Wehen ermüdet oder nichts vorangeht, ist es bei vielen Naturvölkern üblich, ihre Brustwarzen zu stimmulieren, wodurch Oxytocin ausgeschüttet wird - dasselbe Hormon, das Ärzte in westlichen Industrienationen zur Einleitung der Geburt spritzen.


    Bei einer Reihe von Naturvölkern wird der Geburtsskanal mit Ölen eingerieben, um die Entbindung leichter zu machen.


    Bei fast allen Naturvölkern wurde und wird die Plazenta nach der Entbindung begraben.


    Bei den Tolong auf den Philippinen wird die Plazenta in ein Tongefäß gegeben, geräuchert und dann begraben.


    Manche Mütter auf den Philippinen erhalten nach der Entbindung eine besondere Stärkungsmahlzeit: gekochtes Hühnchen, Maisbrei und ein kleines Stück gebackene Plazenta.


    In Südostasien wird in der Gebärhütte ein Feuer entzündet, dessen Wärme und Rauch die Schmerzen lindern und verhindern soll, daß sich die Gebärmutter verlagert.


    Bei manchen Naturvölkern ist während der Stillzeit kein Geschlechtsverkehr erlaubt. Die Arapesh in Neuguinea müssen sogar enthaltsam leben, bis das Kind seine ersten Schritte macht.


    Bei den Indianern der mexikanischen Halbinsel Yucatán ist es üblich, daß der Ehemann bei der Geburt dabei ist. Es heißt, er soll ruhig zusehen, was seine Frau durchmacht. Drückt sich der Mann, gibt man ihm die Schuld, wenn bei der Entbindung Probleme auftreten.



    Re: Versch. Kulturen und die Geburt

    sugarcube - 19.07.2006, 06:38


    cool...das ist ja echt interessant :bussi :bussi



    Re: Versch. Kulturen und die Geburt

    Sylli - 19.07.2006, 19:02


    gibt schon seltsame bräuche,aber das mit der plazenta vergraben kenne ich auch aus deutschland, habe da mal berichte gesehen, bei mein baby.
    is genauso das man auch einen baum pflanzen soll. :)



    Re: Versch. Kulturen und die Geburt

    TaLaLe - 19.07.2006, 19:42

    Re: Versch. Kulturen und die Geburt
    suse hat folgendes geschrieben:

    Das philippinische Volk der Luzon glaubt, daß einer Frau, die während der Schwangerschaft mit ihrer Mutter oder Schwiegermutter Streit hat, eine schwere Geburt bevorsteht.






    :lach also ehrlich gesagt, stelle ich mir das schon etwas schwierig vor. Ich kenne ein paar Phillipinos und ihre Eigenarten....
    Naja.. und dann die Hormone und wir kennen ja alle unsere Mutter/Schwiegermutter. Jeder hat doch MINDESTENS 1 Exemplar zu hause, das sich sehr gerne einmischt. Das ist überall so.



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