Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe

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    Re: Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe

    Klugschnacker - 14.07.2006, 09:15

    Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe
    Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe
    Andreas Klöden (T-Mobile): "Ich bin völlig kaputt - mehr ging nicht. » Sport1 »



    Re: Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe

    Monster - 14.07.2006, 13:09


    Zu Klöden fällt mir nur dieser Artikel, heute erschienen auf Radsport-Aktiv, ein.


    Klöden: Übermut kommt vor dem Fall

    Von Pit Weber


    Schon fast provozierend lässig fuhr Andreas Klöden auf den ersten Anstiegen der Königsetappe rechts neben dem Feld im Wind. Am vorletzten Berg beorderte er Matthias Kessler an die Spitze. „Mach Tempo“, soll er zu seinem Edelhelfer gesagt haben. Und Matze, in einer Traumform befindlich, legte so los, dass auch seinem Chef die Puste wegblieb.

    „Andreas fühlte sich gut. Deshalb ließ er die Attacke schon am vorletzten Berg starten. Nur so kann man große Zeitabstände schaffen“, begründete Mario Kummer später den großen Fehler des Tages. Nicht mal der immer überlegene Lance Armstrong war so ein Risiko eingegangen. Er wartete immer bis zum letzten Anstieg, um dann alle aus den Socken zu fahren.


    Als dann gestern am 25 Kilometer langen Anstieg zum „Pla de Beret“ wirklich die Zeit für die Gesamtwertung gemacht wurde, kämpfte Klöden ums Überleben. Das Gelbe Trikot holte sich Floyd Landis. Wieder ging die Taktik des T-Mobile Teams nicht auf. Übermut kommt vor dem Fall!

    Schon am Tag zuvor hatte sich der Magenta-Express viel zu früh vor das Feld gespannt. Angeblich sei das nicht sehr anstrengend gewesen, möglicherweise fehlten aber doch ein paar Körner am „Pla de Beret“?

    Inzwischen verlassen sich die Konkurrenten schon darauf, dass die Deutschen irgendwann die Nerven verlieren und sich vors Feld spannt. „Wir machen nichts. T-Mobile und AG2R übernehmen bestimmt wieder die Arbeit“, hatte Floyd Landis vor dem Start der 11. Etappe in Tarbes vermutet und recht behalten.

    Andreas Klöden und T-Mobile werden den Fehler in dieser Tour sicher nicht wiederholen. Da weder Landis noch Mentschow bisher ohne Schwächen eine dreiwöchige Rundfahrt durchstanden, ist der Kampf ums Gelbe Trikot nicht ganz verloren. Aber wie schon in den „Ullrich-Jahren“ muss T-Mobile nach dem ersten echten Berg auf einen Patzer der Konkurrenten hoffen. Diesmal heißen sie nicht Armstrong, sondern Landis und Mentschow!



    Re: Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe

    Rene - 14.07.2006, 16:02


    Monster hat folgendes geschrieben: Zu Klöden fällt mir nur dieser Artikel, heute erschienen auf Radsport-Aktiv, ein.


    Klöden: Übermut kommt vor dem Fall

    Von Pit Weber


    Schon fast provozierend lässig fuhr Andreas Klöden auf den ersten Anstiegen der Königsetappe rechts neben dem Feld im Wind. Am vorletzten Berg beorderte er Matthias Kessler an die Spitze. „Mach Tempo“, soll er zu seinem Edelhelfer gesagt haben. Und Matze, in einer Traumform befindlich, legte so los, dass auch seinem Chef die Puste wegblieb.

    „Andreas fühlte sich gut. Deshalb ließ er die Attacke schon am vorletzten Berg starten. Nur so kann man große Zeitabstände schaffen“, begründete Mario Kummer später den großen Fehler des Tages. Nicht mal der immer überlegene Lance Armstrong war so ein Risiko eingegangen. Er wartete immer bis zum letzten Anstieg, um dann alle aus den Socken zu fahren.


    Als dann gestern am 25 Kilometer langen Anstieg zum „Pla de Beret“ wirklich die Zeit für die Gesamtwertung gemacht wurde, kämpfte Klöden ums Überleben. Das Gelbe Trikot holte sich Floyd Landis. Wieder ging die Taktik des T-Mobile Teams nicht auf. Übermut kommt vor dem Fall!

    Schon am Tag zuvor hatte sich der Magenta-Express viel zu früh vor das Feld gespannt. Angeblich sei das nicht sehr anstrengend gewesen, möglicherweise fehlten aber doch ein paar Körner am „Pla de Beret“?

    Inzwischen verlassen sich die Konkurrenten schon darauf, dass die Deutschen irgendwann die Nerven verlieren und sich vors Feld spannt. „Wir machen nichts. T-Mobile und AG2R übernehmen bestimmt wieder die Arbeit“, hatte Floyd Landis vor dem Start der 11. Etappe in Tarbes vermutet und recht behalten.

    Andreas Klöden und T-Mobile werden den Fehler in dieser Tour sicher nicht wiederholen. Da weder Landis noch Mentschow bisher ohne Schwächen eine dreiwöchige Rundfahrt durchstanden, ist der Kampf ums Gelbe Trikot nicht ganz verloren. Aber wie schon in den „Ullrich-Jahren“ muss T-Mobile nach dem ersten echten Berg auf einen Patzer der Konkurrenten hoffen. Diesmal heißen sie nicht Armstrong, sondern Landis und Mentschow!

    Aber es ist schön zu sehen, dass alles eben Sport ist und nicht planbar. Es hätten ja auch die anderen einbrechen können. Und die Tage vorher ließen diese Vermutung zumindest aufkommen.
    Ich sehe lieber ein T-Mob Zug, der das ganze Feld zerrupft und ein Landis isoliert, als das alle schön auf den letzten Berg warten. Und btw. T-Mob hat alles richtig gemacht, nur keiner hat erwartet, dass Rabobank so stark ist. Denn was ist besser als den Favoriten Landis zu isolieren. Und wer hat erwartet das Leipheimer so stark ist, wobei für ihn die Gesamtwertung eh gelaufen ist. Ganz nebenbei hat T-Mob für den schwärzesten Tag des DSC in den letzten 7 Jahren gesorgt. Sogar ein JB war schon während des Rennes bereit aus dem Auto interviews zu geben. Da sieht man mal wie di DSC zerlegt haben.

    Ich finde es gut so

    Gruß René



    Re: Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe

    meggele - 14.07.2006, 17:13


    Monster hat folgendes geschrieben: „Andreas fühlte sich gut. Deshalb ließ er die Attacke schon am vorletzten Berg starten. Nur so kann man große Zeitabstände schaffen“, begründete Mario Kummer später den großen Fehler des Tages. Nicht mal der immer überlegene Lance Armstrong war so ein Risiko eingegangen. Er wartete immer bis zum letzten Anstieg, um dann alle aus den Socken zu fahren.
    Yo, das hat Ulle mit Bianchi auch mal versucht. Am Tag vorher hatte er Armstrong ein paar Sekunden abgenommen und hatte gehofft, ihn richtig plattfahren zu koennen. Hat nicht geklappt, Armstrong ging mit und am letzten Berg auf und davon.



    Re: Tour de France 2006: Stimmen zur 11. Etappe

    Volkeree - 14.07.2006, 18:49


    Klöden hat eben im Interview gesagt, dass er sich sehr gut gefühlt habe und den "Befehl" zur Tempoverschärfung am vorletzten Berg gegeben hat.

    Aufgrund von Krämpfen konnte er das letzte Stück dann den anderen nicht mehr folgen.

    Die Tour ist zwar noch lang, denke aber die Etappe zeigt schon ein deutliche Tendenz.

    Volker



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