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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Selarg Ravenwing Forum: Past of Hogwarts Forenbeschreibung: Past of Hogwarts - each journey has its beginning aus dem Unterforum: Villa Ravenwing Antworten: 3 Forum gestartet am: Freitag 19.05.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Großes Wohnzimmer Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 8 Monaten, 15 Tagen, 10 Stunden, 47 Minuten
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Re: Großes Wohnzimmer
Selarg Ravenwing - 13.07.2006, 07:37Großes Wohnzimmer
pp: Spieleinstieg
Leyla balancierte gekonnt das schwere Tablett auf ihren Händen und sah sich dem Problem gegenüber auf diese Weise die Tür nicht öffnen zu können. Seufzend ging sie also ein paar Schritte zurück und stellte es auf den kleinen Tisch, welchen sie in den Flur gestellt hatte, damit er durch diese kleine Sitzecke angetan, ein wenig freundlicher wirkte.
Oft schon hatte Leyla daran gedacht kleine Elementargeister in ihre vier Wände einzuladen. Für ein winziges Luftwesen wäre es kein Problem gewesen, ihr die Tür zu öffnen. Der Haken daran war nur, dass Elementare sie zwar mochten, mit ihrem Mann jedoch nur wenig anfangen konnten und dann lieber gleich fortblieben.
Leyla schlich auf Zehenspitzen zur Tür zurück, öffnete sie, holte das Tablett, betrat den nahezu komplett dunklen Raum und schaffte es irgendwie ohne größere Unfälle mit ihrer Last zu dem runden Tisch zu kommen, der eine der Sitzgelegenheiten des Raumes bildete.
Leyla griff zu ihrem Zauberstab und bewegte ihn vorsichtig. In der Kuppel, die einen Teil der Decke ausmachte, begannen viele winzige Lichtpunkte aufzuglimmen, die an Sterne erinnerten, den Raum jedoch stärker erhellten. Es war ein mysteriöses, irgendwie kalt, dabei aber nicht bedrohlich wirkendes Licht- und darüber hinaus nicht im Entferntesten mit der Sonne zu vergleichen.
Leyla wandte sich zufrieden lächelnd um und machte einige Schritte auf das Sofa zu, welches sie häufig in eine größere Liegefläche verwandelten, da sich sowohl das Lernen, als auch das Diskutieren, Erörtern und machmal einfach das Schlafen darauf abspielten. Letzteres war auch jetzt der Fall, was Leyla jedoch nicht verwunderte.
Ihr Mann nahm seine Rituale häufig nachts vor, weil er in der Kühle der Finsternis besser arbeiten konnte. Kehrte er dann in den frühen Morgenstunden zurück, betrat er nur selten das Schlafzimmer aus Angst sie zu wecken. Und das obwohl er sich wesentlich leiser bewegen konnte, als sie und Leyla selbst war in diesem Punkt des alltäglichen Lebens schon eine Korriphäe.
Sie nahm sich einen Moment Zeit, den schlafenden Mann zu betrachten und dachte daran, dass sie noch nie einen Menschen gesehen hatte, der, während er ruhte, nicht auf seine ganz eigene Weise schön gewesen wäre. Vielleicht lag es daran, dass man sich im Schlaf nicht verstellte und sein wahres Gesicht zeigt. Vielleicht lag es auch daran, dass keinerlei Unruhe oder Gedanken die Züge veränderten, sondern sie friedlich und entspannt wirkten.
Leyla wusste es nicht, sie wusste nur, dass sie die Gesichter schlafender Menschen als schön empfand.
Vorsichtig schritt sie auf Selarg zu und ließ sich neben ihm nieder. Das dunkle Band, welches seine Haare zurückgehalten hatte, hatte sich gelöst und die seidigen Strähnen verteilten sich auf dem Arm, welchen er unter den Kopf geschoben hatte, auf seiner Wange und Stirn.. Die schwarze Decke hüllte ihn bis zur Brust ein, nur ein Arm lag gedankenverloren darüber, die helle Hand noch immer in ihren Handschuh gekleidet, auch der Ärmel der schwarzen Tunika gehörte nicht zu seinem Schlafanzug.
Leyla wischte ihm vorsichtig das Haar aus dem Gesicht und legte ihre Hand auf seine Wange. Der schlafende Körper bewegte sich, was sie anhand der zaghaften Regungen unter der Decke sehen konnte, verfiel allerdings wieder in seinen Ruhezustand und sie lächelte.
"Guten Morgen." sagte sie leise und küsste ihn sanft auf die Stirn.
Übergangslos öffneten sich die Lider der beiden ungewöhnlichen Augen und wie immer schienen sie ganz matt zu schimmern. Leyla blickte ohne Furcht in den Strudel aus facettenreichem, dunklem Rot und lächelte.
"Na? Alle Dämonen vertrieben?"
"Alle bis auf einen." entgegnete er leise und tippte ihr kurz auf die Nase. Sie lächelte und stand auf, um das Tablett zu holen.
"Glaube mir, gegen den wirst DU nichts unternehmen können." Ihr Blick fiel auf den dunkelroten Mantel, den er achtlos auf einem der Stühle liegen gelassen hatte.
"Es gibt Frühstück. Obst. Fruchtsäfte. Müsli. Alles, was das Herz eines Dämonologen begehrt."
Selarg hatte sich inzwischen aufgerichtet und nahm mit zügigen Griffen das Haar aus dem Gesicht.
Tatsächlich meinte Leyla ernst, was sie sagte. Das Bannen von Dämonen war eine extrem kräftezehrende Sache und wer nicht auf seine Gesundheit achtete, lief Gefahr den Strapazen nicht standhalten zu können. Da sie selbst in dem gleichen Feld wie ihr Mann tätig war, verstand sie die Bedürfnisse Selargs besser, als wohl jede andere Frau es gekonnt hätte, die nicht die gleiche Qualifikation besessen hätte.
ooc: Kaum im Spiel und erster Post gleich Grütze :p
Aber: kein Erbarmen, es wird weitergehen!
Admin edit: Grütze? Dieses Wort befindet sich nicht in meinem Wortschatz *zwinker* Davon abgesehen: MIR hat er gefallen! *grins* Keine Gnade: Ich will MEHR!
Re: Großes Wohnzimmer
Selarg Ravenwing - 13.07.2006, 21:02
"Das ist lieb von dir." entgegnete er leise und lächelte. "Ich werde mich allerdings vorher ein wenig frisch machen. Es muss ja nicht sein, dass du mit einem Kerl frühstückst, der aussieht wie ein Herumtreiber aus Londons Vorstadt."
Sie grinste, erwiderte seinen flüchtigen, aber ehrlichen Kuss und sah dabei zu, wie er sich über die Sofarückenlehne schwang und mit eleganten Bewegungen in Richtung Flur davonging.
"Hey, Herumtreiber! Nimm deine Sieben Sachen mit!" rief sie lachend und warf ihm seinen Mantel zu, ging mit den anderen Utensilien aber vorsichtiger um. Selarg tippte sich an die Schläfe und verließ sie endgültig mit diesem Gruß.
Leyla ließ sich auf der Couch nieder und nahm das Tablett zu sich. Lächelnd ließ sie ihren Blick darüber schweifen und lehnte sich zurück, um auf ihren Mann zu warten.
Es dauerte eine Weile, bis Selarg sich wieder zu ihr gesellte. Das Haar war nun sauber zurückgenommen und schimmerte noch ein wenig vor Nässe.
Der Magier hatte eine schwarze Tunika zu schwarzer Hose ausgesucht, deren weite, leichte Kapuze mit einem silbernen Saum eingefasst war. Die Ärmel waren ein wenig ausgestellt, was dazu führte, dass Selarg das Kleidungsstück niemals zur Arbeit trug. Auf dem Rücken, das wusste die Hausherrin, war ein großer Rabe mit ausgebreiteten Schwingen konturhaft eingestickt worden. Sie lächelte, denn obwohl es ein außergewöhnliches Kleidungsstück war, trug er es nur sehr selten.
Er hatte auf Handschuhe verzichtet und unweigerlich glitt Leylas Blick über die feinen, aber kräftigen weißen Hände, welche selten nur unbedeckt zu sehen waren.
"Ich verhungere, du Halodri!" sagte sie grinsend und er gesellte sich zu ihr, setzte sich mit unterschlagenen Beinen auf die Couch und zuckte unschuldig mit den Schultern. "Du hättest ja längst angefangen haben können."
"Rede nicht wirr, Selarg Rabenschwinge und iss lieber was!"
Minuten später saßen die beiden Magi mit ihren Müslischalen in den Händen auf dem Sofa.
"Was war nun heute Nacht?" fragte sie schließlich und Selarg musterte sie abschätzend. "Niederer Dämon. Ein einzelner. Besessenheit. Anfangsstadium. Das Biest ist wieder da, wo es hingehört."
"Wo ist das?"
"Ak'Zahrad-Domäne."
"Uh! Das ist ungewöhnlich... Niederer Dämon sagst du? Wo mag der hergekommen sein?"
"Der Vater ist Ägyptologe. Ich denke, dass er ihn unwissentlich mitgebracht haben wird bei seinen letzten Ausgrabungen."
Leyla sah Selarg unruhig an. "Es ist alles gut gegangen? Auch... bei dir?"
"Sicher. Du weißt doch, dass mir das Schwarze Feuer quasi im Blut liegt."
Ihr Lächeln war gequält. "Mir ist es lieber, bei der Ak'Zahrad und der Filjagarna-Domäne dabei zu sein."
"Asenschenaga... Ich glaube... die Komponenten treffen eher zu."
Sie nickte leicht und klärte dann ihre Züge. "Es ist geschafft und alles gut gegangen. Mehr will ich gar nicht."
"Die Familie wollte mich gar nicht wieder gehen lassen! Ich wusste nicht, wie ich ihnen zu verstehen geben sollte, dass ich nichts anderes will als das vereinbahrte Geld... Meine Güte, selbst darauf hätte ich verzichtet bei dem Leuchten in ihren Augen! Aber dann wären sie vermutlich beleidigt gewesen... Ein seltsamer Zug übrigens..."
"Ach," meinte Leyla. "So seltsam ist das gar nicht. Du würdest dem Menschen, der dir geholfen hat, auch gerne etwas überlassen zum Zeichen der Dankbarkeit.
"Wahrscheinlich, ja..."
ooc: Bitte sehr, lieber Admin. Hier nun also ist MEHR! ;-)
Re: Großes Wohnzimmer
Selarg Ravenwing - 14.07.2006, 22:56
"Was steht denn heute auf deinem Tagesplan?" fragte Selarg seine Frau und Leyla überlegte kurz.
"Ich muss mein Ticket abholen... und außerdem das eine oder andere einkaufen. Hast du heute Nacht einen Astraltrank gebraucht?"
"Was? Hör mal, ich bin kein dusseliger Anfängerexorzist mehr." sagte er, grinste und bewarf sie mit einem Kissen. "Ich sagte Niederer Dämon. Einer. Anfangsstadium. Bräuchte ich dafür n Trank, hätte ich meinen Beruf verfehlt!"
"Hoppla!" lachte sie und fing das Kissen auf. "Ich werde doch wohl mal fragen dürfen?! Nicht, dass du plötzlich den Über-Exorzismus planst und dann feststellst, dass nichts zu trinken mehr da ist!"
"Über-Exorzismus? Du meinst, so zehn Dämonen auf einmal?"
Sie lachte. "Ja, so ungefähr."
Selarg schüttelte den Kopf und erhob sich. "Nicht in nächster Zeit, nein. Kommen Sie, Mrs. Ravenwing. Wir haben noch ein wenig Training vor uns, bevor wir uns dem Tagesgeschehen widmen können."
"Muss das sein? Können wir nicht morgen...?"
"Morgen werden wir auch, aber heute fangen wir an."
Leyla zog einen Schmollmund und erhob sich dann. "Ich hasse diesen Aspekt unseres Jobs! Sport ist einfach nichts für mich."
Selarg schlang einen Arm um ihre Hüften udn zog sie an sich. "So schlimm ist es doch gar nicht." sagte er versöhnlich und küsste sie sanft. "Und je weniger du dich zierst, umso schneller ist es vorbei."
"Aber aber aber," sagte sie verzweifelt, konnte allerdings ein Grinsen nicht verbergen. "Morgen muss ich ja wieder. Und übermorgen! Und..."
Selarg lächelte ebenfalls, ergriff ihre Hand und zog sie sanft aus dem Wohnzimmer in Richtung Flur.
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