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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Angelyque Forum: Orden des Zorns Forenbeschreibung: Schwarzes Brett des Ordens aus dem Unterforum: Skriptorium der Schwesternschaft Antworten: 5 Forum gestartet am: Mittwoch 19.04.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Chronik eines Rachefeldzuges Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 8 Monaten, 7 Tagen, 12 Stunden, 23 Minuten
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Re: Chronik eines Rachefeldzuges
Angelyque - 12.07.2006, 09:44Chronik eines Rachefeldzuges
Ich, Angelyque vom silbernen Wald, Großmeisterin des Ordens und ernannte Skriptorin der Ereignisse um die Jagd auf die Mörder eines Dorfes, werde hier davon berichten, wie der Orden sich einer weiteren Bedrohung und Aufgabe in den Zeiten von Kampf und Zusammenhalt entgegenstellt. Ich werde versuchen chronologisch vorzugehen und nichts auszulassen, was den Kampf und die Suche betrifft. Für alle die nicht wissen wovon ich spreche, eine kurze Einleitung.
Re: Chronik eines Rachefeldzuges
Angelyque - 12.07.2006, 10:56
Ich richte die folgenden Zeilen an die Leserinnen und Leser, die nicht Schwestern des Ordens sind, immerhin ist Roseates Geschichte längst Bestandteil unserer Bibliothek und somit von allen Schwestern nachlesbar. Ferner werde ich mich kurzhalten und nur das Nötigste offenbaren, es ist Roseates Geschichte und sie hat sie uns berichtet, nicht der ganzen Welt.
So trug es sich also zu, das Roseates Dorf am Lordamere-See eines Tages überfallen wurde und ihre gesamte Familie in wenigen Stunden komplett ausgelöscht wurde. Ferner wurde das Dorf so gründlich zerstört, dass niemand mehr sagen kann wo es sich dereinst befand. Nach langer Zeit des Herumirrens fand Roseate den Weg in die Mauern unseres Ordens, als diese Mauern noch Burg Shadowfang hiessen. Doch es liess ihr keine Ruh, dass sie nicht wusste wer die Mörder an ihrer Familie waren und diese Unwissenheit frass sie auf. Abgelenkt durch den großen Krieg gegen die brennende Legion merkte ich nicht, wie sehr sie dieser Konflikt verzehrte. Als meine Mutter dann starb am Fusse des Mount Hyjal und ich zur Großmeisterin ernannt wurde, wurden ihre Probleme die meinigen und ihre Suche die meinige. Doch selbst jetzt merkte ich noch nicht wie tief der Groll in ihr festsass, zu sehr war ich mit meinem eigenen Kummer und der neuen Verantwortung beschäftigt. Fadmay, Führerin der Schattenwacht und somit Roseates Vorgesetzte, suchte mich eines Tages auf und berichtete mir von dem inneren Konflikt einer ihrer Schülerinnen. Roseate war weit vorgedrungen in den Künsten der Schattenhaftigkeit und Meuchelei und Fadmay bescheinigte ihr eine große Zukunft innerhalb dieser Elite. Doch stand zwischen ihr und dieser Zukunft immer noch ihre Vergangenheit. So beschlossen Fadmay und ich an diesem Abend die Suche nach den Attentätern aufzunehmen und alles daranzusetzen Roseates Seelenqual zu lindern. Soviel zur Vorgeschichte dieser Reise, die sich als länger und gefahrvoller herausstellen sollte, wie wir an diesem Abend dachten.
Re: Chronik eines Rachefeldzuges
Angelyque - 12.07.2006, 11:39
So begann nun eine Suche, die den Orden wieder vereinen würde nach der Zeit großer Entbehrungen. Nach dem Tod meiner Mutter und dem Verlust unserer Ordensfeste Shadowfang hatte ich nicht vor den Titel Herzogin des silbernen Waldes jemals wieder zu benutzen und doch sollte es anders kommen. Jeder kennt die Bibliothek und die Archive in Stormwind und selbst Lorderon hatte riesige Archive. Doch sind diese öffentlichen Archive nichts gegen die geheimen Archive beider großen Städte. Lorderon scheint für alle verloren und somit auch sein Wissen, ausser frau ist halt Herzogin vom silbernen Wald. Ich diente mit der heutige Bansheekönigin Sylvana Windrunner beim Kampf gegen die brennende Legion und sie kannte mich noch aus ihren Tagen, als sie als Nachtelfin durch die Lande streifte. Mit ihrer Gunst durchstöberte ich die Archive Lorderons und fand interessante Neuigkeiten heraus. Mehrere Tage ritt ich nun nach Stormwind und auch hier verschaffte mir mein Adelstitel Zugang zu den geheimen Archiven des Königshauses. Immer dichter wurde nun das Netz aus Informationen und ich konnte eine Richtung ausmachen, die mir nicht gefiel. Ich suchte Rat bei Fadmay und sie riet mir, die Sache mit meinen beiden Matriarchinnen Josemine, meine kleine Zwillingsschwester, und Jeanne, langjährige Freundin und Vertraute, zu besprechen. So traf ich mich mit den Beiden in einem abgelegenen Gasthaus im Park von Stormwind und wir berieten uns darüber, wie wir weiter verfahren sollten. Der Feind, der sich uns in diesem Moment offenbarte, wäre zu stark für Roseate gewesen und so entschieden wir, ihr zu helfen und ihre Rache zu einer Sache des Ordens werden zu lassen. Ich offenbarte den neuen Feind des Ordens nun den Schwestern und der Feind hiess "Syndikat". Einige Schwestern machten sich auf den Weg zu ihrem Versteck in Dandreds Senke und zu ihrem Anführer Lord Perenolde. So kam es, dass die Novzinnen Ayperi und Stropharia, die Ordenswächterin Roseate, die Matriarchinnen Josemine und Jeanne und ich selbst an diesem Tag nach Dandreds Senke gingen um Roseates Seelenheil wiederherzustellen. Oberin Wíntermoon hatte entschieden, diesen Angriff zu einer Prüfung für ihre Schülerin Ayperi werden zu lassen und beobachtete sie aus sicherer Entfernung, immer bereit einzugreifen und ihr zu helfen. Wie es sich für diese Meuchler geziemte stürzten sie sich zuerst auf die am schwächsten Ausgebildeten. Ayperi und Stropharia mussten schwere Schläge einstecken, doch mit jedem Schlag wuchs ihre innere Kraft und Überzeugung das richtige zu tun. Im Erdgeschoss eines alten Bauernhauses fanden wir einen Lakaien von Perenolde, schnell fand der Orkdiener sein verdientes Ableben. Im Sterben flüsterte er Roseate etwas von Schulden ihres Vaters zu. Sie war am Boden zerstört, die Auslöschung ihrer Familie wegen etwas Gold machte ihr zu schaffen. Schnell gingen wir ins nächste Stockwerk und töteten Lord Perenolde. Ich fand einen Brief von einem gewissen Jerris, der andere Hintergründe offenbarte. Der Ork hatte gelogen. Es schien das Fanatiker hinter diesem Auftrag standen und alles mit einem Hexer zu tun hatte, der durch das kleine Dorf gekommen war. Wieder erklärte ich mich bereit die Suche nach diesem Jerris aufzunehmen und wieder würde ich die geheimen Archive beider großen Städte durchsuchen müssen.
Re: Chronik eines Rachefeldzuges
Angelyque - 12.07.2006, 12:28
Es dauerte einige Zeit bis ich einen Hinweis auf Jerris fand. Es war mehr eine Randnotiz und ich schenkte ihr am Anfang keine große Bedeutung. Wieder rief ich Fadmay zu mir und erzählte ihr von meinem bisherigen Wissen. Sie ging der Sache nach was wiederum eine Woche dauerte, da sie von Stormwind in die entlegenen Pestländer reisen musste. Da sie kein Aufsehen erregen wollte, nutze sie nicht die Greifen als Transportmittel, sondern ritt die ganze Strecke immer bei Nacht, wie es ihre Vorfahren schon immer taten. Als sie zurückkam, bestätigte sie meinen schlimmsten Verdacht und ich setzte sofort ein Treffen mit dem Orden an. Doch es schien, wir waren nicht vorsichtig genug. Drohungen gingen bei mir ein, denen ich keine große Bedeutung beimaß und das sollte meine größte Niederlage einleiten.
Ich wartete wie verabredet bei den Toren von Stormwind auf meine Schwestern, als sich mir 5 Gestalten näherten. Ich war nicht auf einen Kampf vorbereitet, hatte nur das Ordensgewand an und mein Schwert "Zornsäher" an meiner Seite. Doch schienen mir diese fünf Halunken kein wirkliches Problem zu sein und arrogant und selbstsicher wie ich war, merkte ich den Meuchler in meinem Rücken nicht. In diesem Moment starb ich und nur die erweiterte Kraft meiner Zwillingsschwester Josemine holte mich ins Leben zurück. Für Novizin Stropharia war dies der zweite Kontakt mit den üblen Machenschaften unserer Feinde, die nun viel größer waren als es auf den ersten Blick schien. Meine Schwestern ahnten hier noch nichts von dieser neuen Bedrohung und so dachten sie, wir hätten bei Dandreds Senke jemanden übersehen. Doch das hatten wir nicht, die Dimension dieser Rache war nur größer geworden, viel größer. Schnell berichtete ich von dem Vorgefallenem und offenbarte unseren neuen Feind "Den scharlachroten Kreuzzug". Jerris, so schien es, ist Großknecht in ihrer Feste Hearthglen und er liess eine Warnung bei meiner Leiche zurück. Es war nun kein einfacher Rachefeldzug mehr, jetzt sollte es zu einem Ordenskrieg werden. Zu diesem Zeitpunkt keimte in mir ein weiterer Verdacht, den ich den anderen allerdings noch nicht sagen wollte. Vielmehr musste Fadmay noch einige Erkundigungen einziehen, bevor ich diesen Tatsachen meine Aufmerksamkeit widmen konnte. Viele Schwestern arbeiteten im Verborgenen, manche für und manche so schien es gegen uns. Auf jeden Fall entschieden wir, eine Maskerade aufzubauen, die den Orden testen würde. Ich sollte für die Schwesternschaft Tod bleiben und Josemine würde meine Nachfolge antreten, wie es Brauch ist. Meine geliebte Schwester beherbergte mich von nun an in ihrer Dachkammer und ich leitete den Orden über sie von dort aus. Ohne das Wissen von Josemine traf ich mich allerdings auch weiterhin mit Fadmay, die nun meine Recherche übernehmen musste. Doch nicht Hearthglen war nun ihr Ziel, vielmehr die halb zerstörte Bibliothek unsere Feste Shadowfang sollte nun meinen Wissensdurst stillen. Ich weiss nun schon wieder etwas mehr, doch ist die Zeit noch nicht gekommen, dieses Wissen zu offenbaren. Es wird aber die Zeit kommen, an dem ich auch meine eigene Rache vollziehen werde. Meine Schwester und ich vereinbarten, das ich in den geheiligte Hallen der Kathedrale von Stormwind verbrannt werde und dies den Kreuzzug in Sicherheit wiegen sollte, bevor wir ein Gemetzel in Hearthglen starten würden.
Wie gedacht, erschien auch Jerris zu dieser Bestattungszeremonie und auch einige uns unbekannte Gäste erwiesen mir an diesem Tag die "letzte" Ehre. Meine Schwester fand rührende Worte und klagte Jerris im gleichen Moment an. Schwester Juventas äscherte dann mein Double ein, den um nichts anderes handelte es sich auf dem Altar, und Jerris zog zufrieden seiner Wege. Schon am nächsten Tag machte ich einen Aushang in dem Gasthaus, welches dem Orden schon länger als Treffpunkt diente und rief nun offen zu den Waffen. Unser nächster Weg wird uns und unsere Verbündeten nach Hearthglen führen und ich hoffe hier hat das Martyrium für Roseate endlich ein Ende.
Re: Chronik eines Rachefeldzuges
Angelyque - 22.07.2006, 20:12
Ferner hängte ich an den Kasernen der Allianz weitere Pergamente aus und suchte für jenen denkwürdigen Tag unserer Schlacht nach Verbündeten. Ein Bote erreichte mich mit dem Treuebekunden der Enkilzar, scheinbar hatten auch sie Probleme mit dem Kreuzzug und wollten uns unterstützen. Ihre Führerin Milana sandte mir Grüße und das Angebot der Unterstützung. Dankend nahm ich an und übersandte meinerseits Dank und Grüße. Auch traf ich Fadmay wieder, ihre Nähe war beruhigend in diesen stürmischen Zeiten und auch sie brachte mir neue Informationen, diesmal aus den eigenen Reihen. Ich bettete mich zur Ruhe und liess den folgenden Tag auf mich zukommen.
Der Tag der Schlacht um Hearthglen war da. So trug es sich an diesem 12 Tag des Juli im Jahre 5 nach der Schlacht am Mount Hyjal zu, das die Schwestern erneut und geeint in eine Schlacht ziehen würden. Sollten mehr daraus gesund wiederkommen, wie aus der letzten. Ich würde Sorge und Obacht walten lassen, auf das keiner Schwester etwas zustiesse. Wie vereinbart trafen wir uns in den Abendstunden mit unseren neuen Verbündeten der Enkilzar an der Chillwindspitze. Von hier aus machten wir uns auf den Weg durch Andorhal nach Hearthglen. Milana und ihre Enkilzar-Verbündeten standen unserem Rachedrang in nichts nach, wer weiss was sie mit dem Kreuzzug verband. Unserer späteren Hilfe sollten wir diesen Tag überleben konnten sie auf jeden Fall gewiss sein. Wir metzelten jeden nieder der den Rock dieses fanatischen Ordens trug, selbst ihren Hochlord vor Ort töteten wir. Nur Jerris fanden wir nicht, dafür einen Brief an Dathrotan, Hochlord des Kreuzzugs in Stratholme, der besagte das Jerris wusste um unsere Ankunft und geflohen war. Roseates und unser Weg war also noch nicht zu Ende, wir würden weiterkämpfen und diesmal würden wir nach Stratholme gehen müssen.
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