"Jede Sehnsucht ist die Sehnsucht nach dir selbst"

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    Re: "Jede Sehnsucht ist die Sehnsucht nach dir selbst"

    Gaia - 12.07.2006, 13:05

    "Jede Sehnsucht ist die Sehnsucht nach dir selbst"
    Auszüge aus dem Buch "Jede Sehnsucht ist die Sehnsucht nach dir selbst" , das hoffentlich bald erscheinen wird.

    Einleitung

    Gaia: Wir können diesen Satsang nutzen, um diesen Moment hier als das, was wir sind, zu erkennen, und wir können alles, was darin erscheint, als uns selbst erkennen. Wir können aufhören, irgendwo anzukommen, wir können damit aufhören, auf einen Moment zu warten, der besser ist als dieser hier, wir können aufhören loszulassen, wir können aufhören zu akzeptieren, wir können einfach sein. Der typische spirituell Suchende fragt dann gleich: „Wie mache ich das?“ – So! Das hier ist schon das, was wir suchen – ohne vielleicht wirklich zu wissen, dass es das schon ist. Dadurch, dass wir es nicht wissen, suchen wir weiter nach irgendetwas, das anders ist als das. Weil unsere Vorstellung uns sagt: „Erleuchtung, innerer Frieden oder hier und jetzt müsste anders sein als hier und jetzt.“

    Aber das ist hier und jetzt. Was uns das Hier und Jetzt anstrengend oder schwer erscheinen lässt, ist entweder der Versuch, ins Hier und Jetzt zu kommen, oder die Idee, dass das Hier und Jetzt anders sein sollte, ohne jemals hinterfragt zu haben, ob das stimmt. Es sind unsere Kategorien von gut und schlecht; wir übernehmen viele Dinge, von denen wir vollkommen überzeugt sind, dass sie gut beziehungsweise schlecht sind. „Das ist richtig, das ist falsch.“ Ohne jemals geschaut zu haben, ob das überhaupt stimmt.

    Eine weit verbreitete Meinung bei Spirituellen ist: „Bewusstsein ist gut, Unbewusstheit ist schlecht. Stille ist gut, Lärm ist schlecht. Satsang ist gut, Alltag ist schlecht.“ Und mit diesen Einteilungen können wir natürlich den Alltag nie genießen.

    So ist meine Einladung hier, zu schauen und bewusst zu erfahren: Wann hört dieser Moment auf? Wo höre ich auf und wo fängt das, was ich nicht haben will, an?

    Der Moment hier ist immer gut. Jeder, der zu mir kommt und den ich frage: „Was fehlt dir jetzt?“, sagt: „Jetzt ist alles gut.“ Hier ist kein Problem. Und auf einmal taucht die Idee auf: „Aber, ich weiß schon, wenn ich hier rausgehe, dann ...“ Und meine Frage ist: „Ist das wahr? Kannst du wirklich wissen, was dann passiert?“ Wir können diese Zeit hier nutzen, es wirklich einmal zu untersuchen.

    Alles, was ich bisher gesagt habe, kannst du in vielen Büchern nachlesen. Es ist keine Kunst, etwas, was da geschrieben steht, zu sagen. So ist die Einladung hier, auch gar nicht auf meine Worte zu hören und zu nicken. Denn das, worauf ich hinweise, ist genau das, was zwischen den Worten ist, was man nicht verstehen kann, nicht anfassen kann, nicht erfahren kann – sondern du kannst nur sein, was du jetzt schon bist.

    Es gibt eine Möglichkeit, diesen Moment anders zu erfahren, als wir es gewohnt sind. Meistens erfahren wir den Moment in der Form, dass wir auf einen besseren warten – in der Zukunft. Wir können aber auch diesen Moment so erfahren, wie er tatsächlich ist. Es gibt verschiedene Bilder dazu. Eins ist, dir vorzustellen, dass du gerade frisch geboren bist und nichts weißt von dem, was die anderen wissen. Du weißt nicht, dass das ein „Stuhl“ ist, dass das „gelb“ ist, dass das ein „Raum“ ist, dass das „Ich“ ist. Du bist nur einfach hier, staunend. Das andere Bild ist zu versuchen, diesen Moment hier zu beschreiben in seiner Gesamtheit. Wie willst du anfangen? Womit?

    Auf einmal kannst du erfahren, dass etwas auftaucht, das ziemlich still ist. Stiller, als es das Wort „Stille“ beschreiben könnte, friedlicher, als es das Wort „Frieden“ beschreiben könnte, lieblicher, als es das Wort „Liebe“ beschreiben könnte, perfekter, als es das Wort „perfekt“ beschreiben könnte, absoluter, als es das Wort „absolut“ beschreiben könnte, präsenter, als es das Wort „präsent“ beschreiben könnte. – Es stoppt, die Sehnsucht hört auf, die Suche hört auf. Das Leben wird voll. Ganz simpel und einfach. Keine Technik ist notwendig, keine Übung, keine Hingabe. Einfach so.



    Re: "Jede Sehnsucht ist die Sehnsucht nach dir selbst"

    Anonymous - 10.05.2007, 18:34

    Re: "Jede Sehnsucht ist die Sehnsucht nach dir selbst&a
    Gaia hat folgendes geschrieben: Weil unsere Vorstellung uns sagt: „Erleuchtung, innerer Frieden oder hier und jetzt müsste anders sein als hier und jetzt.“

    :lol: :lol: :lol:

    Ja! Das ist aber sehr schwer abzustellen, da fängts ja an. Es sind eingefleischte Strukturen, die uns unseren Kokon aus Routinen bauen, die wiederum der Baustoff unserer Neurosen und Unglück sind, wir wohnen in unserer Neurose! Neurose heißt für mich, widersprüchliche Intentionen zu haben, inneren Kampf und Zweifel. Nichts Schlimmes, hat jeder.

    Zitat: Aber das ist hier und jetzt. Was uns das Hier und Jetzt anstrengend oder schwer erscheinen lässt, ist entweder der Versuch, ins Hier und Jetzt zu kommen, oder die Idee, dass das Hier und Jetzt anders sein sollte, ohne jemals hinterfragt zu haben, ob das stimmt.

    Ich denke, wir haben zuviele Buddhafilme geguckt, wo erhabene Lehrer in erhabener Meditation zu sehen sind, die nie auch nur furzen.

    Erleuchtung, dann ist man so und so, mitfühlend und isst nur vegan etc. Da haben die buddhistischen Priesterkasten ihren Anteil dran, und es mischt sich nochwas Christentum mit rein, heilig sein und demütig, der liebe Gott im Himmel und Frauen dürfen nur Mönche zweiter Klasse sein. Und vor allem das schlümme Ego! Der neue Satan der Intellektuellen. *fiesgrinz* Sündendenken, das zu Untertanenerziehung nötig ist, der christliche Rootvirus.




    Zitat: Eine weit verbreitete Meinung bei Spirituellen ist: „Bewusstsein ist gut, Unbewusstheit ist schlecht. Stille ist gut, Lärm ist schlecht. Satsang ist gut, Alltag ist schlecht.“ Und mit diesen Einteilungen können wir natürlich den Alltag nie genießen.

    Aber du redest vom anderen Ufer her, Dualität und Verstand funktioniert nun mal so, ich glaube, es geht nicht anders.

    Wer drüben ist, der hat leicht reden.

    Wer Regeln macht für Erleuchtung, noch einen langen Weg vor sich.





    Zitat: Der Moment hier ist immer gut. Jeder, der zu mir kommt und den ich frage: „Was fehlt dir jetzt?“, sagt: „Jetzt ist alles gut.“ Hier ist kein Problem. Und auf einmal taucht die Idee auf: „Aber, ich weiß schon, wenn ich hier rausgehe, dann ...“ Und meine Frage ist: „Ist das wahr? Kannst du wirklich wissen, was dann passiert?“ Wir können diese Zeit hier nutzen, es wirklich einmal zu untersuchen.

    Ich glaube, da passiert eben Angst davor, Routinen und Grenzen zu verlieren. Sorgen schaffen Identität, man ist wichtig.



    Zitat: Du bist nur einfach hier, staunend. Das andere Bild ist zu versuchen, diesen Moment hier zu beschreiben in seiner Gesamtheit. Wie willst du anfangen? Womit?

    Es geht nicht, beschreib mal Tokio in allen Details.



    Zitat: Es stoppt, die Sehnsucht hört auf, die Suche hört auf. Das Leben wird voll. Ganz simpel und einfach. Keine Technik ist notwendig, keine Übung, keine Hingabe. Einfach so.

    Das kenne ich aus der craniosacralen Stille. Das ist ein Stillpoint. :licht:

    Ich finde nicht, daß es so einfach ist, weil es zu einfach ist. *grinz*

    lieben gruss



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