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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Dieudonne Forum: PrisonS aus dem Unterforum: Glass Wing Fairies Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 05.11.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 1. Kapitel Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 7 Monaten, 25 Tagen, 15 Stunden, 26 Minuten
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Re: 1. Kapitel
Dieudonne - 04.08.2010, 17:591. Kapitel
Das kleine Elfenwesen sah auf den Leblosen Körper herunter, der früher einmal ihr gehörte und schmiegte sich ein letztes mal an ihm, bevor er sich langsam auflöste. Die neugeborene Juliette stand von dem mit Blut triefenden Bett auf und sah sich um. Das viele Metall, das giftig für Elfen war machten ihr angst und sie suchte verzweifelt nach einem Ausgang. Ein offenes Fenster war schließlich ihr Tor in die Freiheit. Draußen angekommen atmete die kleine Elfe die frische Nachtluft ein und seufzte erleichtert auf. Ihre Flügel flatterten aufgeregt und hielten sie über den Boden. Spielerisch sauste sie durch die Zweige der riesigen Bäume.
„Das fühlt sich so toll an!“ kicherte Juliette aufgeregt bevor ein fürchterliches knurren sie inne halten lies. Sie setzte sich auf einen Ast und spähte in die Dunkelheit nach dem Geschöpf, welches das Geräusch verursacht hatte. Ein riesiger schwarzer Höllenhund schlich um sie herum und beobachtete sie mit blutroten Augen.
„Eine neugeborene Elfe... mhhh lecker!“ schnurrte das Wolf ähnliche Geschöpf. Der kleine Körper der Elfe zitterte und konnte vor lauter angst nicht fliehen. Laut atmete der Höllenhund die Luft um sich ein und kicherte.
„Du riechst besonders lecker, sag wie heißt du, und was für eine Elfe bist du?“
„Ich... ich heiße Juliette... und i.. ich bin eine Elfe... mit blauen Flügeln? Roten Haaren? Grüne Augen? Und du?“ stotterte sie leise vor sich hin, während ihre Flügel aufgeregt flatterten.
Dieser große bösartige Hund sah mich ungläubig an.
„Sehr interessant. Eine Elfen mit blauen Flügeln also... nun gut mein Wissensdurst ist größer als mein Hunger. Mein Name ist Zodica, Zodica Valherus. Merk dir diesen Namen!“Und dann verschwand der Höllenhund in die Dunkelheit.
Noch eine ganze weile nach dem zusammentreffen hockte Juliette auf dem Ast und durchsuchte die Nacht nach Feinden. Langsam stieg sie in den Nachthimmel auf und suchte nach einem geeigneten Schlafplatz.
„Mir ist kalt...“ murrte das kleine Kind und rieb sich die Arme. Mittlerweile bereute es, dass es nicht an dem warmen Ort geblieben war, wo ihr Menschliches ich gelebt hatte. Doch sie wusste, dass sie das nicht durfte also ergab sie sich ihrem Schicksal und suchte nach einer Unterkunft.
Nach einer weiteren stunde ohne erfolg fand sie schließlich eine kleine Höhle. Für einen Menschen wäre sie nicht geeignet gewesen, doch für den kleinen Körper der Elfe war es ein leichtes, sich durch die Öffnung zu schieben. Je tiefer sie in die Höhle trat umso wärmer wurde es, also ging sie immer weiter hinein.
„So schön warm...“ nuschelte sie erleichtert vor sich hin und strich über ihren kalten Körper, damit er die wärme besser aufnehmen konnte die sie dringend brauchte. Ein Lichtstrahl, der unter einem Schlitz am Boden die Höhle erhellte, forderte nun meine ganze Aufmerksamkeit.
„Woher kommt das?“Juliette wollte gerade den mysteriösen Schlitz untersuchen als sich etwas auf der anderen Seite bewegte und den Lichtstrahl somit unterbrach. Sie hielt kurz inne und wartete darauf, dass der Schatten verschwand, doch er tat es nicht. Stattdessen schob sich eine Tür auf, und noch mehr Licht flutete die Höhle. Der kleine Körper der Höhle war perfekt um sich in der übrig gebliebenen dunklen Ecke zu verstecken. Ein Mann betrat die Höhle und sah sich um. Worauf sie sich versuchte noch kleiner zu machen als sie ohnehin schon war. Bitte... bitte finde mich nicht! Bettelte sie in ihren Gedanken immer wieder bis der Mann weiter ging und schließlich verschwand. Erleichtert seufzte sie auf und schlüpfte durch die Geheimtüre in ein Zimmer, dass angenehm warm war und sehr nobel eingerichtet war. Aufgeregt sah sich die kleine Elfe um und strahlte über das ganze Gesicht. Der Raum war in warmen rot tönen gehalten und Spiegel überzogen eine ganze Wand. Sie betrachtete ihr Spiegelbild und legte ihre Handfläche auf die Spiegelfläche, damit es so aussah als würde sie ihr anderes ich berühren. Ein Geräusch lies sie jedoch zurück schrecken.
„Nicht schon wieder...“ nuschelte sie und versteckte sich in einem kleinen Schrank, der nur ein wenig Größer war als sie selbst.
Ein gut aussehender Fremder betrat das Zimmer und lies mein Herz schneller schlagen, nicht vor Angst, dass wusste Juliette. Er kam näher und nun konnte sie ihn auch besser aus den Löchern, die in dem Schrank eingebaut waren beobachten. Seine etwas längeren, dunkel braunen Haare, die er mit einer feinen schwarzen Schleife locker zurückgebunden hatte und seine goldenen Augen, die regelrecht strahlten, sahen alles andere als Menschlich aus. Er war kein Mensch, doch was war er dann? Angestrengt dachte Juliette über ihn nach, während ihr Herz sich so anfühlte als würde es bald aus ihrer kleinen Brust fallen. Der Fremde stand an der Spiegelwand, genau wo ihr zierlicher Körper vorher gestanden hatte und betrachtete sein Spiegelbild. Er stand mit dem Rücken zu ihr, seine breiten Schultern versperrten ihre Sicht auf das, was er gerade tat. Mit einem verschmitzten lächeln auf dem Gesicht sah er sich im Raum um.
„Na, wo ist denn unser kleiner Frischling?!“Unsicher, ob er gut oder böse war, drückte sie sich vorsichtshalber noch dichter an die Hinterwand des Schrankes. Nun stand er in der Mitte und atmete die Luft um sich herum ein.
„Ich weiß das du noch hier bist! Komm ich tu dir nichts, ich verspreche es dir.“ Naiv wie Juliette war kletterte sie aus dem Schrank und sah den Fremden mit großen Augen an.
„Bitte haltet euer Versprechen... bitte“
„Eine Elfe, ich habe schon lange keine mehr gesehen... mein Name ist Dragam und wie wirst du genannt?“ Dragam kniete sich vor dem kleinen Elfen Mädchen und lächelte es herzerwärmend an.
„Juliette... ja ich bin eine Elfe“ Juliette strahlte ihn an und kniete sich halbwegs ordentlich vor ihm hin.
„Du bist noch nicht mal gereinigt... war denn niemand in deiner nähe, der dir geholfen hat?“
„Dragam ist da... Hilfst du mir?“ Ihre großen, strahlend grünen Augen blitzten kurz auf, als er nickte.
„Danke, danke! Danke! Vielen herzlichen Dank!“Ihre Arme schlangen sich um seinen Körper und sie drückte sich an ihm.
„Ähm, Ich nehme deine Dank an, aber nun machst du mich auch voll...“ Schnell lies sie ihn los und verschränkte ihre Arme vor ihrer Brust.
„Verzeih mir! Das wollte ich nicht!“
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