5. Kapitel

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    Re: 5. Kapitel

    Dieudonne - 21.11.2009, 21:47

    5. Kapitel
    Als ich die Türe hinter mir schloss seufzte ich. „Also! Wo könnte Alice stecken?!“ Nach den ersten drei Gängen die ich nach ihr abgesucht hatte blieb ich stehen. Ich roch sie, Alice roch immer nach Zitronen und Metall. Ich dachte nicht viel darüber nach wieso ich sie riechen konnte und folgte ihrem Geruch. Alice hatte sich unter einer Schultreppe versteckt. „A...“ Als ich sie sah blieb ich schockiert stehen. Alice war nicht alleine, ein Junge drückte sie an die Wand und strich über ihren schmalen Körper, während er sich rhythmisch in ihr bewegte. Sie achtete aber nicht auf den Jungen sondern auf etwas, dass an ihrem Arm hing. Ein mit Diamanten besetztes Armband. Nun erkannte ich auch den Jungen, seine Eltern waren stink reich. Ich starrte sie an, war es möglich das sie dieses dumme Armband dafür genommen hat, dass er mit ihrem Körper machen konnte was er wollte? Ich drehte mich um und kehrte zu den anderen zurück. Claire schaute mich forschend an. Wusste sie was Alice trieb? Beziehungsweise mit wem sie es trieb? „Habe sie nicht gefunden...“ Ich wollte nicht damit hineingezogen werden, schließlich war das Alice Sache. „Oh... na dann. Ian war gerade da und hat dich gesucht, ich soll dir sagen er vermisst dich schon“
    „Na klar und im Sommer schneit es!“
    Seth lächelte kurz, und sprach leise, mit einer Stimme die wie eine Glocke klang. „In manchen Länder trifft das sogar zu, Belle. Ich glaube Ian aber, dass er dich vermisst. Du bist etwas ganz besonderes für ihn, für uns alle“ Ich zuckte mit den Schultern und aß mein Brot fertig. Als ich gerade hineinbeißen wollte schob sich die Türe auf und Rhage kam herein. „Rhage! Da bist du ja. Ich wollte dich etwas fragen, wegen Coyle. Ist es normal, dass er so schnell wächst? In einer Woche ist er mindestens 25 cm größer geworden!“
    „Ja, ist es. Ganz normal in seinem Alter, genau richtig!“ er setzte sein typisches lächeln auf. „Gib ihm nur reichlich zu essen, dann wird er so stark wie ich es bin!“
    „Er frisst mir jetzt schon das Abendessen weg...“ ich seufzte und biss in mein Brot. Es war aber auch Vorteilhaft, dass er mein Essen verschlang. Ich nahm ab und bald würde ich mein Traum Gewicht erreichen, was Ian gar nicht gefiel. Normal sollte sich ein Junge freuen wenn sein Schwarm abnimmt oder? „Was das macht er wirklich? Das traut er sich?“ Rhage schien enttäuscht darüber zu sein das Coyle meine Portion mitaß. „Na ja wenn er fertig gegessen hat knurrt sein Bauch immer noch, deshalb gebe ich ihm einfach mein essen. Ich kann einfach nicht mit ansehen wenn ein Tier Hunger oder schmerzen hat“
    „Lass uns doch nach der Schule einkaufen gehen, wir kaufen soviel ein, dass eine ganze Armee satt wird! Und alles geht auf Ian“
    Ich lächelte Rhage an, er munterte mich immer auf, wenn ich traurig war. „Danke Rhage, aber ich glaube nicht, dass Ian dafür aufkommen will.“
    „Oh das glaube ich schon! Stimmt´s Leute?“
    Claire und Seth nickten Rhage zu. „Das werden wir sehen wenn wir ihn fragen... lasst uns jetzt fertig essen, bevor es wieder klingelt.“
    Ich war fertig mit meinem Brot als die Türe wieder aufging, Alice kam herein. Eigentlich wollte ich ihr nicht in die Augen sehen, doch jetzt, da sie vor mir stand starrte ich sie an. Fast wie eine Mutter, die ihre Tochter anstarrte, die unerlaubt auf einer Party war und dort sonst was getrieben hat. „Alice...“
    „Ja?“ Ihre Stimme war so Zucker süß, dass mein Blick weicher wurde. „War das Armband das wert?“
    Alice lief rot an und wendete ihren Blick ab, es war ihr peinlich, dass gerade ich es mitbekam. „Wenn du Pech hast weiß morgen die ganze Schule bescheid... und dann werden sie Schlange stehen.“
    „Na und! Unsere Art ist nunmal Freizügiger! Ich geh nach Hause!“ schwungvoll schlug sie die Zimmertür hinter sich zu.
    Seth brach als erster das Schweigen. „Ihr habt sie also doch gefunden?“
    Ich nickte. „Es wäre besser ich hätte es nicht getan...“
    „Nein, ihr habt recht. Es war dumm es hier in der Schule zu machen. Aber wenn es um Schmuck geht ist ihr alles egal“
    „Trotzdem...“ In diesem Moment kam der Lehrer herein. „Setzt euch alle auf euren Platz!“ Bellte er und machte dort weiter, wo er am Anfang der Pause aufgehört hatte. Wir hatten letzte Woche einen schweren Test und heute sollten wir ihn zurück bekommen. Ich hatte keine Angst, denn für mich war er ziemlich leicht gewesen. Doch einige mussten den Test nochmals schreiben, weil sie zu schlecht abgeschnitten hatten. Als er die Notenverteilung vorlas staunte ich, es wurde acht mal die volle Punktzahl erreicht, was den Schnitt deshalb ganz erträglich ausschauen lies. Ian und Rhage gehörten dazu, Damon und Stefano, sowie Seth, Claire und Alice. Doch was mich am meisten wunderte war, dass ich auch alle möglichen Punkte erreicht hatte. Sicher, ich fand das Thema leicht, aber dennoch hatte ich mit Flüchtigkeitsfehlern gerechnet. „Wow...damit habe ich wirklich nicht gerechnet“
    „Sei doch froh!“ flüsterte mir Rhage zu der neben mir saß. „Bin ich... wir müssen also nicht zur Nachprüfung!“
    „Richtig...“, nuschelte Claire die sich in meiner Richtung drehte. „Das ist echt toll das wir da nicht hin müssen!“ sagte Damon der von seinem Platz aufgestanden ist und nun neben mir stand. Ian lachte und sagt: „Wäre ein Skandal wenn wir Nachprüfung schreiben müssten!“ Ich starrte Ian an. „Sei nicht so eingebildet!“ Rhage lachte, aber ich wusste nicht warum. Plötzlich viel mir etwas ein. „Rhage...ich kann heute nicht! Ich muss heute zum Arzt“
    „Zum Arzt?!“ Seth schien entsetzt. „Was für ein Arzt? Bist du Krank?“
    „Jetzt beruhigt euch mal! Ach ich muss einfach nur Durchgecheckt werden.“
    „Kein Bluttest?“ flüsterte Claire schüchtern. Hat sie angst? „Nein... ich glaube nicht“
    „Gut“ sagte Rhage ernst.
    Als ich bei dem Arzt ankam, fand ich heraus, dass ich doch eine Blutprobe abgeben musste. Seufzend ging ich in das Wartezimmer, um darauf zu warten, dass mein Name aufgerufen wurde. Dr. Russell war mein neuer Arzt und da ich noch nie bei ihm in Behandlung war, wollte er einen kompletten check machen.
    Mein Name wurde aufgerufen und dann wurde ich in einer kleinen Kammer geführt. Ein Mädchen mit Honigblonden Haaren lächelte mich an und zeigt dabei auf einen Stuhl. „Bitte setzten sie sich doch!“ Ich tat was sie mir sagte und lies mir Blut abnehmen. Alles nicht so schlimm. Während Dr. Russell mein Blut untersuchte misste die Blonde Frau mir den Puls und noch einpaar andere Sachen. Der Doktor kam herein und schickte die Junge Frau heraus. „Miss Chanticleer. Entschuldigen sie, dass ich es so frei sage, aber ihr Blut ist wirklich eigenartig.“
    „Wie meinen sie das? Blut ist Blut oder nicht? Sagen sie welche Blutgruppe habe ich eigentlich? Das wollte ich schon immer mal wissen“ Er sah mich verwirrt und einwenig ärgerlich an. „Das ist es ja, Miss! Sie haben keine Blutgruppe, ihr Blut ist anders...“ Er nickte mir zu, und strich sich dann durch sein dichtes braunes Haar. „Wie kann das sein? Bin ich etwa Krank?“
    „Ich weiß es nicht.“ Dr. Russell lächelte, er war ein guter Arzt, er hatte schon viele Auszeichnungen bekommen. Sein Blick fiel auf den kleinen Einstich in meiner Armbeuge. „Das gibt’s doch nicht, zeigen sie mir ihren Arm!“ ich zuckte kurz mit den Schultern und streckte dann meinen Arm aus, der Einstich war verschwunden. Verwundert sah ich meinen anderen Arm an. Nichts. „Bekommt man nicht normal blaue Flecke vom Blut abnehmen?“ Er nickte nachdenklich. „Ja... aber bei ihnen ist nichts, noch nichtmal die Einstechwunde ist zu sehen. Warten sie hier, bitte!“ Er stand auf und verlies den kleinen Raum, wahrscheinlich um die Krankenschwester zu suchen, die mir das Blut abgenommen hatte. Ich seufzte und betrachtete meine Armbeuge. „Komisch...“
    Die Tür öffnete sich aber weder die Krankenschwester noch Dr. Russell kam herein. Nein Ian stand nun vor mir. „Kein Blut wird abgenommen?! Hast du das nicht gesagt? Verdammt lass uns von hier verschwinden!“ Ich starrte ihn verwirrt an. „Aber Dr. Russell muss mir doch noch erklären was mit meinem Blut los ist.“ Er grinste mich an. „Das kann er nicht mehr. Tut mir leid Belle. Komm, vielleicht erkläre ich es dir irgendwann.“
    „Was hast du mit Dr. Russell gemacht? Ihn auch beseitigt, wie diese Kerle?“ Ian schüttelte den Kopf und hielt mir seine Hand hin. Ich knurrte ihn an, als wäre ich ein Hund. „Ihm geht es gut, er kann es dir nur nicht mehr sagen. Deine Blutprobe ist vernichtet genauso wie die Daten die er aus ihr rausbekommen hat.“ Ich schlug seine Hand weg. „Was fällt dir ein Ian? Mit mir stimmt irgendetwas nicht und du vernichtest alles?“ In diesem Augenblick kam ein kleiner Junge herein. Ich kannte ihn, seine Art wie er sich bewegte, wie er mich anschaute. „Belle...“, sagte er leise. „Lass uns Heim gehen“ Auch ihn knurrte ich an, es war als wäre ich nicht ich selbst. „Coyle, wage es nicht mir einen Befehl zu geben!“ Er starrte mich entsetzt an. Ian nahm meine Hand und ich blickte in seinen Augen. Er war dumm es zu wagen, mich in meiner Verfassung anzufassen. Ich nahm seine Hand und schleuderte ihn über meine Schultern. Danach setzte ich mich rittlings auf ihn und fletschte meine Zähne.
    Langsam beugte ich mich nach vorne und leckte über seinen Hals, bis ich an seinem Ohr ankam an dem ich kurz reinbiss. Drohend flüsterte ich ihm ins Ohr: „Fass mich noch einmal an und ich Kastrier dich! Verstanden?“ Mit einer fließenden Bewegung stand ich auf und verließ den Raum. „Dann werde ich zu einem anderen Arzt gehen. Aber eins ist sicher! Ich werde es herausfinden, egal wie!“ Die Leute, an denen ich vorbei lief starrten mich an, eine alte Frau fragte mich ob ich verletzt sei. Ich leckte mir über die Lippen, sie waren voller Blut. Ian´s Blut. „Nein das ist nicht meines.“ Noch einmal leckte ich über meine Lippen. Er schmeckte wirklich gut.
    Ich ging nach Hause und schloss alle Türen ab und dann brach ich zusammen. Ohnmächtig zu sein ist wirklich kein schönes Gefühl, vor allem wenn man auf einen harten Paketboden fällt.
    Langsam wachte ich wieder auf, mein Kopf pochte vor schmerz. Ich kniff meine Augen zusammen und unterdrückte ein stöhnen. Warum habe ich so starke Kopfschmerzen? Und warum zum Teufel erinnere ich mich nicht mehr daran was Gestern passiert ist? Ich schaute mich in meiner Wohnung um. Coyle war nirgends zu sehen. Ich sprang auf und taumelte. „Verdammt... Coyle...oh bitte komm doch zu mir“ Wo ist er nur? Panik überviel mich, vielleicht ist ihm etwas passier? Ich konnte mir zwar nicht vorstellen was ihm hätte passieren können. Doch Tatsache war, das Coyle verschwunden war. Ich suchte mein Handy und rief die erste Nummer in meiner Wahlwiederholung an. Es war Ian´s Nummer. „Belle?“
    „Coyle...Coyle ist weg! Als ich aufgewacht bin...er ist weg, Ian!“ Meine Stimme zitterte vor Aufregung. „Beruhige dich, Belle“ er seufzte erleichtert auf. „Du kannst dich nicht an gestern erinnern?“ stellte er verwundert fest.
    „Nein, kann ich nicht...wieso?“
    „Coyle ist bei Rhage.“ er machte eine kurze Pause und redete dann weiter. „Du hast ihn gestern zu ihm gebracht. Du weißt doch, wegen dem Futter für ihn.“
    „Wirklich? Weißt du was ich gestern gemacht habe? Mein Kopf tut weh und ich kann mich einfach nicht an gestern erinnern“ Ich war erleichtert, zu hören das Coyle in Sicherheit war. “Dir ging es den ganzen Tag schon nicht so gut, deshalb bist du gleich nachdem du Coyle abgegeben hast nach Hause. Du wolltest dich hinlegen“
    „Ja? Hm... vielleicht sollte ich mal zu einem Arzt gehen“ Ich hörte wie Ian am anderen ende der Leitung tief Luft holte. „Wegen so etwas willst du zum Arzt? Du hast einfach in letzter Zeit zu wenig gegessen, deshalb bist du umgekippt“, ich nickte, obwohl Ian es nicht sehen konnte. „Ruh dich noch ein bisschen aus. Wir sehen uns dann morgen in der Schule“, Ian legte auf. Ich beschloss mir einen Tee zu machen und danach mein Buch weiterzulesen, dass ich mir vor kurzem erst gekauft hatte.



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    1. Kapitel - gepostet von Ciel am Donnerstag 05.11.2009



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