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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Dieudonne Forum: PrisonS aus dem Unterforum: King at School Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 05.11.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 4. Kapitel Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 4 Monaten, 8 Tagen, 12 Stunden, 5 Minuten
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Re: 4. Kapitel
Dieudonne - 21.11.2009, 21:474. Kapitel
Der Wecker riss mich aus meinem schlaf, genervt seufzte ich. Mein Bett war heute wärmer als sonst, bemerkte ich als ich langsam wach wurde. Ich tastete nach der Wärmequelle und spürte kurz darauf weiches Fell. „Coyle?“, der kleine Wolf war wohl nachts in mein Bett gekrabbelt. Die Decke raschelte, als Coyle aufstand und mir freudig übers Gesicht leckte. „Dir auch einen wunderschönen guten Morgen“, ich lächelte ihn an und stand dann auf. „Komm lass uns erstmal etwas Frühstücken...“ Ich hob Coyle hoch und trug ihn in die Küche, dort machte ich mir ein Brot und aß es. „Du musst leider noch auf deines warten, ich muss erstmal Hundefutter kaufen. Tut mir leid“ Nachdem ich ihn absetzte schüttete ich in eine Schüssel Wasser hinein und stellte es vor ihm ab. „Hier bitte und ich muss mich jetzt fertig machen. Sonst komm ich noch zu spät“ Im Schlafzimmer angekommen zog ich meine Schuluniform an. Ich hörte ein leises schnauben, als ich mich zu dem Geräusch umdrehte sah ich Coyle der mich anstarrte. Irgendwie liegt in seinen Augen etwas Menschliches.... Schnell schüttelte ich den Kopf, dass bildete ich mir wahrscheinlich nur ein. „Heute haben wir nicht solange Schule, ich beeile mich ok? Und dann zeige ich dir meinen neuen Lieblings Park.“ Vorsichtig streichelte ich über sein Fell und verließ dann das Haus um noch rechtzeitig zum Unterricht zu erscheinen.
Wie ich es vermutet hatte, hatte niemand bemerkt das ich fast eine Woche nicht in der Schule war. Ich seufzte leise als Ian vor mir stand und mich anlächelte. „Was ist Ian? Freut es dich so sehr das ich heute erschienen bin? Oder wieso grinst du so?“
„Da hast du gar nicht mal so unrecht, ich freue mich wirklich dich zu sehen“, mit dieser Antwort hatte ich nicht gerechnet also lief mein Gesicht rot an. „Lüg mich nicht an!“
„Ich Lüge nicht, Belle.“
„Natürlich Lügst du...“, nuschelte ich, während ich meine Bücher hervorholte. Als ich wieder aufschaute merkte ich, dass heute irgendetwas anders war. „Komisch... wir haben neue Schüler?“
„Genau! Das sind Austauschschüler, sie sind nett, vertrau mir“
„Wenn du das sagst bezweifle ich es.“ Die neuen Schüler und Schülerinnen, insgesamt sechs neue Gesichter, sahen alle stark und bedrohlich aus. Sogar die Mädchen strahlten eine gewisse Bedrohung aus. „Bezweifle ich sehr...“ Einer von ihnen, ein Junge mit Stroh blonden Haaren und blauen Augen kam auf uns zu. „Guten Morgen Ian, und das muss Belle sein... sehr erfreut!“, er kommt mir so bekannt vor. Wieder schüttelte ich den Kopf.
„Das ist Rhage!“ Jetzt viel mir auf, warum er mir so bekannt vorkam. Coyle, Ian, Rhage und der Rest der Austauschschüler hatten den gleichen Schimmer in ihren Augen. „Ich will mit eures gleichen nichts zu tun haben“ platzte es aus mir heraus.
Rhage lachte, „Na dann! Zum Glück gehörst du ja zu uns!“ Fragend starrte ich ihn an. „Was soll das heißen? Ich gehöre zu euch? Ian! Ich gehöre niemanden also was hast du ihm erzählt?“ Mein Fragender Gesichtsausdruck wurde wütend und meine Stimme lauter. „Laufen hier nur noch verrückte herum?“ Alle starrten sie mich an, als wäre ich eine eklige Krankheit, alle bis auf die Neuen. Ein leises knurren, dass von Ian kam, lies die Gaffer ihren Blick abwenden. Was den Austauschschülern anscheinend nichts ausmachte.
Ian schenkte mir nun ein entschuldigendes lächeln. „Ich habe ihnen nichts schlechtes erzählt, falls du das meinst... Wir sind...nunmal alle...“ Rhage half ihm den Satz zu beenden. „Wir sind Außenseiter, sozusagen. Die wollen mit uns nichts zu tun haben, worüber ich eigentlich froh bin! Wir sind nunmal anders wie die“
Ich nickte zu Ian, „Ihn mögen sie, also ist er kein Außenseiter. Im Gegensatz zu dir liebe ich es aber meine Ruhe zu haben. Also...“ genervt und ein bisschen schmollend schaute ich ihm in die Augen, er wich meinem Blick aus und senkte den Kopf. Komisch. „Oho! Die Königin hat gesprochen!“ Rhage lachte, er sah fantastisch aus wenn er lachte. Bevor ich etwas darauf sagen konnte fuhr er fort. „Aber da Coyle nun bei dir wohnt wird es auch nicht mehr ruhig sein!“
„Er ist ein Hund, dass ist ein großer unterschied! Woher weißt du das eigentlich?“
„Ich bin Coyle´s großer B.... ähm Beschützer!“ Ich zog eine Augenbraue hoch und sah ihn stirnrunzelnd an. „Wieso hat Ian ihn mir dann Geschenkt, wenn er eigentlich dir gehört?“
„Na weil er dich beschützen soll! Ich hätte es ja übernommen...“ er grinste, „...aber das hat mir Ian nicht erlaubt, und ich wäre auch ein zu großer Hund gewesen!“
Neben mir ging die Türe auf und der Lehrer trat herein, es war wirklich ein wunder, dass niemand merkte, dass ich schwänzte. Er schaute mich kurz an, schüttelte dann nachdenklich seinen Kopf und trabte vor zum Lehrerpult. „Unterhaltung beendet der Lehrer ist da, also husch husch!“ Ich schlug eines meiner Bücher auf und tat so als würde ich darin lesen.
Obwohl ich eine Woche gefehlt habe, verstand ich den Stoff den wir gerade durchmachten. Worüber ich sehr froh war. Die vier Stunden Schule, kamen mir wie eine Ewigkeit vor.
Bevor die Schulglocke klingelte packte ich meine Sachen zusammen, und beeilte mich die Schule zu verlassen. Bei meinem Nachhauseweg nahm ich nicht den Umweg durch den Park. „Wenn ich eine Leine habe, dann gehe ich mit Coyle hier spazieren!“
Während ich meinen Schlüssel in meiner Tasche suchte, um meine Haustüre aufzuschließen, hörte ich es auf der anderen Seite der Türe wimmern.
„Ja Coyle! Gleich... Ah da ist der Schlawiner ja!“
Ich schloss auf und trat hinein. Coyle begrüßte mich mit einem wild wackelnden Schwanz. „Na? Hast du mich so sehr vermisst? Gehen wir gleich?“
Ich beugte mich vor und hob Coyle hoch. „Da du keine Leine hast muss ich dich wohl tragen...“
Alle streichelten sie Coyle, dem das gar nicht gefiel. Doch als wir wieder daheim ankamen und alles hatten was er brauchen könnte - eine Hundedecke, eine Leine, einen Futtertrog und das wichtigste Hundefutter, kuschelte er sich in seine Decke ein.
Aus irgendeinem Grund waren alle neuen Schüler in der Pause in meiner Nähe, genauso wie Ian, der nicht mehr von meiner Seite wich. Ich lernte die Austauschschüler kennen, zwar nicht freiwillig, aber eigentlich waren sie ganz in Ordnung. Sie wurden meine Freunde, die ersten die ich je hatte. Mit Claire, Stefano und Seth verstand ich mich am besten. Vielleicht lag es daran das sie ruhiger waren und es langsam angingen nicht wie Rhage und Damon die keine zwei Sekunden ruhig stehenbleiben konnten. Wir hatten gerade Mittagspause als mir auffiel das Alice, eine kleine Schönheit die es liebte wenn man sie beachtete, fehlte. „Wo ist Alice?“ Claire schaute mich mit ihren großen Augen an. „Sie wollte mal wohin gehen....“ Ich nickte und stand auf. „Ich schau mal nach ihr!“
„Nein!...“ Seth packte Claire am Arm und schüttelte den Kopf. „Lass sie nachschauen.“ dann flüsterte er ihr noch etwas zu, ich glaube er hatte gemeint das ich sie sowieso nicht finden würde.
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