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Re: Der Fluch des Puppenmachers
Niella - 27.03.2009, 20:58Der Fluch des Puppenmachers
(poste es mal für dich du wirst es wohl nich mehr haben XD)
Prolog
Es gab mal ein kleines Dorf. Dort lebte ein Puppenmacher mit seiner kleinen Schwester. Er war wirklich sehr beliebt und hatte nicht gerade wenig. Seine Schwester war erkrankt und keiner der トrzte wusste, was sie hatte. Deswegen zog er in das kleine Anwesen, nahe des Dorfes, und studierte verschiedene Schriften. Irgendwann starb die kleine Schwester und niemand wusste woran. Der einst so lebensfrohe Puppenmacher wurde traurig und abweisend. Der Tod seiner Schwester hatte ihn zu sehr mitgenommen. Er exhumierte die Augen seiner Schwester und zog sich ins Anwesen zurück. Nur die, die ihn manchmal das Essen lieferten, hatten ihn zu Gesicht bekommen. Sie berichteten, dass der junge Puppenmacher mittlerweile alt aussah. Falten zierten sein Gesicht. Nach ein paar Monaten kam er ins Dorf gelaufen, ein Lächeln zierte ein Gesicht. ワberall schrie er: „Sie lebt!“ Die Dorfbewohner wussten nicht, wovon er sprach und dachten, ihn hätte der Wahnsinn eingeholt, doch am nächsten Tag kam der Puppenmacher mit seiner kleinen Schwester ins Dorf. Niemand traute seinen Augen. Sie war doch vor wenigen Monaten gestorben, doch wie kann sie leben? Der Puppenmacher erklärte, dass er sich der Studie von Magie und Hexerei hingab. Er hatte eine Puppe gemacht, die das perfekte Ebenbild seiner Schwester war und die Augen seiner Schwester in die Puppe getan. Der Puppenmacher war voller Euphorie, so sehr, dass er nicht bedacht hat, was er in diesem Augenblick tat. Die Dorfbewohner hatten allesamt Angst. Sie stürzten sich auf die lebendige Puppe und verbrannten sie, während man den Puppenmacher festhielt. Am selben Abend wurde der Puppenmacher der Ketzerei angeklagt und hingerichtet.
Doch dies war nicht das Ende. Wenige Monate später berichteten viele Leute von einer komischen Erscheinung im angrenzenden Wald. Der Dorfälteste nahm ein paar starke Männer und durchsuchte den Wald. Sie fanden eine Frau von einer unglaublichen Schönheit. Sie berichteten, dass sie ins Haus des Puppenmachers eingezogen war und nicht weiter als den Wald gehen mochte. Die Männer waren ihr verfallen. Dies machte im Dorf die Runde. Es sei eine Frau, schöner als die Venus in das Anwesen gezogen. Ein Maler, der sein Leben lang nach der absoluten Schönheit suchte, machte sich sofort auf den Weg. Er erreichte das Anwesen und die Frau machte ihm auf. Sie bat ihn ins Haus. Entzückt von ihrer Schönheit baute der Maler wie von Sinnen seine Staffelei auf und malte. Er malte mehrere Stunden und scheiterte immer wieder daran. Irgendwann kam die Verzweiflung in ihm hoch, er konnte nicht damit fertig werden, diese Schönheit nicht einzufangen. Seine Augen hatte der Maler mit einem Pinsel ausgestochen, denn er konnte die Schande nicht ertragen.
In den folgenden Monaten kamen viele die Schönheit besuchen. Es kam jeder, au゚er die Kinder. Die Kinder hatten Angst vor ihr, was die Erwachsenen nicht verstehen konnten, denn selbst die Frauen waren ihr verfallen. Langsam fingen die Leute an, sich und ihre Häuser anzuzünden, denn das hatte sich die Schönheit gewünscht. So kam es, dass die Stadt ausgestorben war.. Das Ziel war erreicht. Diese Schönheit ist aus dem Hass und den Rachegelüsten des Puppenmachers entstanden. Die Dorfbewohner konnten nicht diese Liebe zu seiner Schwester nachempfinden, also wurden beide umgebracht. Der Geist, der daraus entstand, band sich an einen Mannequin, den der Puppenmacher gemacht hat und bildete Haare, Konturen und vor allem Fleisch und Blut. Der Rachegeist hatte aber kein Ziel mehr und lebte vor sich hin. Einsamkeit plagte ihn. Zur Frau geworden aber doch alleine, das war das Problem. Nach vielen vielen Jahren bekam der Rachegeist Besuch. Leute gingen in das Haus. Die Mordlust kam wieder hoch, doch der Geist wusste, dass er nur wieder an Einsamkeit leiden würde, wenn er die sich umbringen ließ. Also studierte der Geist die Unterlagen des Puppenmachers und fand einen Weg, die Seelen der Besucher an die Mannequins zu binden. So, dass er nie wieder Einsamkeit erleben musste, doch er musste was bemerken. Die Seelen blieben nicht ewig an die Mannequins gebunden. Irgendwann verfaulten die Mannequins, die zu Fleisch und Blut geworden sind. Die Frauen nach 140 Jahren, die Männer bereits nach 14 Stunden. Somit brauchte der Rachegeist immer wieder neue Opfer, damit er nicht litt.
Dies ist die Legende vom Fluch des Puppenmachers. Doch, wenn man eine Legende nicht weitererzählt, gerät sie in Vergessenheit und ist nicht mehr in der Lage, Leute zu warnen.
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