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Re: Das malkavanische Haus
Niella - 27.03.2009, 20:57Das malkavanische Haus
(poste es mal für dich du wirst es wohl nich mehr haben XD)
Das malkavianische Haus
Kapitel 1: Der Einzug
Der junge, 24 jährige Vincent Brown, ein braunhaariger Mann mit markanten Gesichtszügen, saß in seinem Stuhl in seiner psychiatrischen Praxis. Gekleidet in einem gräulichen Anzug unterschrieb er gerade eine Überweisung ins staatliche Sanatorium für einen Patienten, bei dem er Schizophrenie diagnostizierte. Dieser Patient war ein 11 jähriger Junge, welcher dachte, von einem Geist belästigt und befehligt zu werden.
Ein Blick durch Browns Büro ließ auf seinen Erfolg deuten. Schränke aus echtem Holz, diverse Urkunden und Belobigungen. All das bot aber keinen Schutz vor dem Kuss des Wahnsinns und genau das wusste Vincent. Alles, was in seiner Macht lag, war, ein guter Vater zu sein, denn zu Mindest sollte es seiner Tochter gut gehen. Es klopfte an seiner Tür und seine Sekretärin kam herein. Man mochte eine gut aussehende Frau als seine Sekretärin erwarten, doch sie lag im Durchschnitt. Sie war nicht gerade schlank und hatte schulterlange, braune Haare. Sie trug eine Brille, mit etwas dicken Gläsern. Ihr Gesicht schien nichts gutes zu verheißen. „M.. M.... Mister Br... Brown, Ihr Vater ist gestorben“, waren ihre Worte, „Sie sollen diese Nummer anrufen.“ Sie gab ihm die Nummer und fragte: „Kann ich etwas für Sie tun?“ Brown nahm ganz perplex die Nummer entgegen und entgegnete seiner besorgten Sekretärin: „Nein, danke“
Seit dem Tod seiner Frau hatte, hatte Vincent ungern Kontakt zu seinem Bruder. Vincent wollte nur das beste für seine kleine Tochter Viktoria haben und ein Nichtsnutz wie Matt war in seinen Augen ein negativer Einfluss.
Trotzdem, war es sein Recht von dem Tod seines Vaters zu erfahren.
An einem anderen Ort, ungefähr eine Stunde. Ein Mann, Anfang 20, mittellange, schwarze Haare, hörte Musik via MP3-Player. Er trug eine Blue Jeans , ein weißes Sweatshirt und darüber ein kurzärmliges Hemd, welches offen stand. Mathew Brown war der Name des Mannes, doch ihm war sein Name zu förmlich. Deswegen bestand er darauf, Matt genannt zu werden. Das Lied, das er gerade hörte, war Mad World von Gary Jules. Es gefiel ihm wegen des Refrains.
„And I find it kinda funny
I find it kinda sad
The dreams in which I'm dying
are the best I'v ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in cirlces.
It's a very very mad world.“
Diesen Refrain machte er zu seiner Lebensphilosophie und lebte danach. Deswegen, und auf Grund der Tatsache, dass er nur von Gelegenheitsjobs lebte, hielten ihn viele für einen Nichtsnutz.
Er schloss die Tür auf zu seiner Wohnung und trat ein. Seine Wohnung hatte nur ein Zimmer, doch war das Chaos groß genug, dass es selbst reichte, um ein Haus unordentlich erscheinen zu lassen. Überall lagen leere Pappschachteln von Pizza-Diensten und Instant-Produkten. Einen Kleiderschrank schien Matt nicht zu besitzen, denn die Klamotten lagen oder hingen überall im Raum verteilt. Mathew mochte zwar sich gegen typisches Verhalten noch so sträuben, aber dies war buchstäblich eine typische Junggesellenbude.
Ein rotes Blinken fiel dem chaotischem Mann ins Auge. Es war das Blinken des Anrufbeantworters. Ein einfacher Druck auf die Taste zeigte, wer angerufen hatte. Die Stimme, die ertönte rief äußerste Überraschung hervor.
Seit dem Tod seiner Frau hatte, hatte Vincent ungern Kontakt zu seinem Bruder. Vincent wollte nur das beste für seine kleine Tochter Viktoria haben und ein Nichtsnutz wie Matt war in seinen Augen ein negativer Einfluss.
Die Stimme seines Bruders erzählte Matt, dass ihr Vater gestorben sei und sie sich mit dem Anwalt des Vaters treffen sollten.
Es war ein teuer eingerichtetes Büro. Massive Holzschränke. Auszeichnungen, selbst Skulpturen verzierten das Büro. Vincent würdigte Mathew keines Blickes.
„Wieso zeigst du mir die kalte Schulter?“, fragte der jüngere Bruder, doch Vincent schwieg, doch nach einem kurzen Moment gab er doch etwas von sich: „Bist du immer noch der Nichtsnutz?“ „Das mag im Auge des Betrachters liegen“, erwiderte Mathew.
All die Erinnerungen stiegen im dem älteren Bruder hoch, doch er sagte besonnen: „Du bist dabei dein Leben wegzuschmeißen.“
Manche mögen wirklich meinen, dass Matt sein Leben hingeschmissen hätte. Ihm standen viele Türen auf. Universitäten hatten sich damals um den jungen Schüler gerissen, doch alles hatte er abgelehnt.
Er wollte kein spießerhaftes Leben führen, selbst, als der Vater mit der Streichenung aus dem Testament drohte, ging Matt nicht auf die Angebote ein. Frei sein, das war sein Ziel.
Das Gespräch der beiden wurden unterbrochen, als ein älterer Mann, Anfang 50 das Büro betrat.
Er war gekleidet in einem schwarzen Anzug. Sein faltiges Gesicht und seine wenigen grauen Haare sind Spuren, seines stressigen Berufes. Er setze sich.
„Hallo ihr beide“, grüßte der alte Mann. Die Brown Brüder grüßten auch ihn.
„Euer Vater, mag er in Frieden ruhen, hat euch ein Haus vererbt. Es ist...“
„Woran ist er gestorben?“, unterbrach ihn Matt.
„Mathew“, mahnte sein Bruder ihn, doch der Anwalt schien alles im Griff zu haben und meinte nur: „Es war das Alter. Er ist friedlich eingeschlafen.“
Dem wollte der jüngere Bruder nicht ganz glauben. Doch ließ er den Anwalt fortfahren. Das Gespräch ergab, dass sie ein Haus in einem entlegenem Grundstück geerbt hatten und sie laut dem letzten Wunsch ihres Vaters, dort einziehen sollten. Es lag eine Intention daran, denn dem Vater war es wichtig, dass sich die Brüder wieder vertrugen. Er wollte, dass die Familie beisammen war.
Wie vereinbart, trafen sich alle Parteien am Abend vor dem Haus. Das kleine, dunkel-blonde Mädchen lief auf Matt zu.
„Onkel Matt, Onkel Matt!“, schrie es.
Der schwarzhaarige nahm seine kleine Nicht im Arm und drückte sie fest.
„Hi Vicky, wie groß du doch geworden bist. Ich habe dich vermisst“
„Ich dich auch“
Zu sehen, wie seine kleine Tochter überglücklich bei dem Anblick ihres Onkels ist, regte in ihm ein kleines Gefühl von Reue, welches er sofort wieder verdrängte.
„Komm her, Viktoria“ Sie hörte auf ihren Vater, der sie bei der Hand nahm.
Alle standen vor einem Haus, welches einen gewaltigen Eindruck machte. Es schien aus der Barrock Epoche zu stammen, denn es hatte viele Verzierungen und machte insgesamt einen sehr prachtvollen Eindruck. Die Fenster waren groß und geschmückt, wahre Kunst.
Der Anwalt schloss das Haus auf und alle betraten es. Irgendwie hatte Matt ein komisches Gefühl. Das Betreten des Hauses fühlte sich schwer an. Als ob irgendeine Kraft es nicht wollen würde, dass man das Haus betretete. Diese Wände hatten tausend Geschichten miterlebt, das wusste Mathew in diesem Augenblick genau, doch was für Geschichten, dieses konnte er nicht erahnen. Er hoffte nur, dass sie positiv waren.
Ein Geruch lag im Haus. Es roch nach Holzpolitur und etwas, was man nicht erkennen konnte. Vor den vier Personen erstreckte sich ein gewaltiger Raum. Viele Türen ließen nur erahnen, was hinter ihnen steckte. Eine gewaltige Treppe mit einem mit Engel verziertem Geländer führte zur höheren Etage. In diesem Moment teilten Vincent, Matt und Viktoria die selben Emotionen; Sprachlosigkeit und Erstaunen.
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