Daytona Night

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    Re: Daytona Night

    Helgrave - 05.07.2006, 18:00

    Daytona Night
    Haben fertig, 13 Bilder erforderlich. Da mir nicht klar ist, ob überhaupt Bilder gemacht werden hab ich den Bericht noch niemand zugeschickt. Ggf. hier anfordern.

    Ich würde vorschlagen, die nächsten Rennen so nach zwei Rennen nur ein kurzen Abriss zu geben und dazu zwei/drei Bilder pro Race.

    Helge

    SNOS in Daytona


    Auf dem Internationalen Speedway von Daytona gab es zum zweiten Mal in dieser Saison eine „Zusammenkunft“ der Sunday Night Open Serie. Entsprechend der Namensgebung der Serie wurde diesmal während der Nacht gefahren. 4 Cautions bei 20 Fahrern liegen im Rahmen, wobei eine Yellow auf Motorschaden zurückzuführen war.

    Zum Renngeschehen:

    In der Qualifikation sicherte sich Marco Rajan #53 seine zweite Pole in dieser Saison. Sein Teamkollege Helge Gravemeyer #02 mochte da nicht nachstehen und platzierte sich ebenfalls für die erste Startreihe. In der zweiten Startreihe neben Florian Schmelz #13 Conrad Wegener #1. Damit lagen die drei Führenden der Gesamtwertung mal wieder ganz dicht zusammen. Die dritte Startreihe besetzten Matthias Reinert #93 und Rene Müller #181.

    1. #53 Marco Rajan
    190.279 mph 47.299 s
    2. #02 Helge Gravemeyer
    190.150 mph 47.331 s
    3. #13 Florian Schmelz
    190.098 mph 47.344 s
    4. #1 Conrad Wegener
    190.090 mph 47.346 s
    5. #93 Matthias Reinert
    189.882 mph 47.398 s
    6. #181 René Müller
    189.870 mph 47.401 s

    Startfoto

    Beim Start kamen die beiden Insanepiloten Marco und Helge am besten los und machten bis zum Zwangsboxenstop (Spritmangel) die Pace.

    Ferdinand Wildner #3 wurde anscheinend durch das „Gewarpe“ von Sven Colin Preukschat #20 völlig genervt und legte bereits in Turn 1 ein wildes Manöver an den Tag. Nach Abfangen seines Ford’s durfte er sich bereits gleich zu Rennbeginn in die Box schleppen lassen.

    Foto CL

    In Runde 7 dann ein Big One, wie er auf Superspeedways immer wieder vorkommt. Matt Fisch #38 kommt auf den Apron und kann seinen Ford unter rustikalem Einsatz der Bremse wieder einfangen. Thomas Kögler #43 bekommt dabei jedoch einen freundlichen Stups und befördert seinerseits Vitali Blokow #27 in die Mauer. Ein wunderschöner Abflug mit Totalschaden von Vitali war die Folge. Für Vitali war das Rennen damit bereits früh zu Ende. In dem nachfolgenden Chaos erwischte es auch Andre Rohloff #94 und Ulrich Pechtold #83. Peter Gess #87 sowie Sebastian Gerhart #4 kamen relativ unbeschadet davon. Hochbetrieb in der Boxengasse war angesagt. Die Crews schwangen bereits frühzeitig den Hammer.

    Foto Abflug Vitali

    Nach dem Restart ein seltenes Bild, als in Lap 14 Conrad Wegener #1 seinem Dodge eine neue Schleiflackierung verpasst.

    Foto

    In Lap 15 gleich die nächste Yellow, als Stephan Peters #85 auf Platz 5 liegend den Lapper Ferdinand Wildner #3 anscheinend völlig übersieht. Der Schuss ging nach hinten los, da sich die Nr. 85 dadurch nur selbst in die Wand beförderte. Yellow 2 wurde ausgerufen.

    Foto

    Während Conner #1 und Florian #13 und weitere Piloten die Chance zum nachtanken nutzten, blieben die beiden Insane-Fahrer auf der Strecke. Ein entscheidender Moment für den weiteren Rennverlauf. In der Boxengasse kam es zu einem kleineren Tumult in Lap 17, da sich zwei Fahrer nicht über die Vorfahrtsregelung im klaren waren.

    Foto 181 vis ??

    In Lap 29 konnte der spätere Zweitplatzierte Stefan Grieger #55 nach Besuch des Apron seinen Dodge ebenfalls nur mit Mühe auf die Strecke zurückbringen und musste das Feld ziehen lassen. Die beiden Insanepiloten Marco #53 und Helge #02 spulten derweil ihr Pensum unbeeindruckt ab und hatten auch bei zwei Überholversuche des Feldes über die Außenbahn keine großen Schwierigkeiten, ihre Spitzenposition zu verteidigen.

    Foto

    Nach 42 Leadlaps benötigte Marco #53 dann Sprit und gab die Führung ab. Teammate Helge #02 folgte ihm direkt, wurde aber von seinem Teamkollegen nach dem Boxenstop unverständlicherweise allein gelassen. Conrad Wegener #1 nutzte die Gelegenheit und sicherte sich einige Leadlaps. In der 49 Runde eine Yellow mit Folgen für die Insanepiloten. Thomas Kögler’s Motor versagt aufgrund der Beschädigungen aus Lap 7 den Dienst und die dritte Yellow wird ausgerufen.

    Foto

    Gabriel Stöhr #16 träumte selig vor sich hin, während Conrad #1 leicht Geschwindigkeit abbaute, um den Lucky Dog vorbei zu lassen. Matt Fisch #38 und Lucky Dog Marco #53 bekamen die Träumerei schmerzhaft zu spüren.

    Foto

    Danach war abzusehen, dass die beiden Insanepiloten mit –1Lap kaum noch Siegchancen haben dürften. Für die beiden ging es nur noch darum, den Schaden möglichst klein zu halten. Das Feld nutzte die günstige Gelegenheit, um den fehlenden Spritvorrat aufzufüllen. Beim Restart führten die beiden Insanepiloten das Feld nochmals an (Marco Inside, Helge Outside).

    Foto

    Aber auch diese Gelegenheit konnte nicht genutzt werden und auf der Außenbahn verhungerte Helge #02. Im Interview nach dem Rennen äußerte sich der Insanepilot kritisch über die Nr. 1 im Team. Zitat: Rennverständnis bei Marco heute gleich Null

    Eine Siegchance bestand nach der Yellow nicht mehr, die schlechten Platzierungen waren aber vollkommen überflüssig. Da haben wir deutlich Plätze verschenkt.

    In Lap 74 dann die letzte Yellow des Rennens. Stefan Schrader #84 mit sehr viel Optimismus bei Überrundung eines Lappers räumt Sebastian Gerhart #4 ab und endet selbst in der Wand.

    Foto

    Marco Rajan #53 kann sich dadurch seine Runde zurückholen. Beim Restart holte er sich jedoch eine Black Flag ab und konnte daher keine Plätze mehr gutmachen. Die Führung in der Gesamtwertung war damit Geschichte und geht nach 17 Rennen erstmals an Conrad Wegener #1.

    Im Rennen selbst behaupteten sich zwei Fahrer an der Spitze, die zu Beginn des Rennens bereits weit abgeschlagen waren und erst durch die Yellows wieder Anschluss an die Spitze fanden. Sven Colin Preukschat #20 führte das Feld in den letzten 23 Runden an und gewann das Rennen problemlos.

    Siegerfoto

    Stefan Grieger #55 zeigte zum wiederholten Male, dass auf Superspeedways mit ihm zu rechnen ist. Aber auch er konnte erst durch die Yellows aufschließen. Durch ein sehenswertes Überholmanöver über die Außenlinie gelang es ihm kurz vor Rennende (Lap 73) noch, sich vor Conrad #1 zu setzen und diesem den zweiten Platz wegzuschnappen.

    Foto Lap 73

    Kein berauschendes Rennen, für Daytona eigentlich typisch. Überholmavöver an der Spitze sind eher die Ausnahme, dafür ist das Gerangel auf den nachfolgenden Plätzen meist um so spannender. Das nächste Rennen in Chigagoland wird wieder höhere Anforderungen an die Fahrer stellen. Hoffen wir, dass die Anzahl der Yellows weiterhin im Keller bleibt.


    Helge Gravemeyer



    Re: Daytona Night

    Florian Schmelz - 10.07.2006, 09:02


    Vitali will ja anscheinend nicht mehr... :roll:

    Mal sehen, wann ich mal abends Zeit finde, wobei ich ab jetzt jeden Tag wohl nicht vor 19.00h zu Hause sein werde.



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