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Re: Eine kleine Einführung in die Kryptozoologie
Morgan McDylan - 01.07.2006, 18:08Eine kleine Einführung in die Kryptozoologie
Eine kleine Einführung in die Kryptozoologie
1. Woher kommt der Begriff Kryptozoologie?
2. Was machen Kryptozoologen?
Woher kommt der Begriff Kryptozoologie?
Die Kryptozoologie wurde von dem belgisch-französischen Zoologen Dr. Bernhard Heuvelmans in den 50ern erfunden."Der Vater der Kryptozoologie", wie Heuvelmans auch gerne genannt wird, führte durch sein 1955 erschienenes Buch "Sur la Piste des Bêtes Ignorées", das 1958 ins Englisch übersetzte "On the Track of Unknown Animals" nicht nur den begriff "Kryptozoologie" ein ,sondern begründete diesen neuen Forschungszweig der Anomalistik.
Heuvelmans verstarb leider am 22. August 2001 im Alter von 84 Jahren. Als Gründer und Vorsitzender der
International Society of Cryptozoology (gegr. 1982) stand er bis zu seinem Tode im Dienst.
Was machen Kryptozoologen?
Um hier eine kleine Einführung in die Aufgabengebiete eines Kryptozoologen zuverfassen, soll der Begriff Kryptozoologie einmal in seine Bestandteile zerlegt werden. "krypto", "zoo" und "logie" sind alles Wörter die aus dem griechischen stammen, so steht "(Krypto)" für versteckt oder geheimnisvoll, (zoo)für das Tier und (logie) ist die Studie. Im übetragenden Sinne heißt somit Kryptozoologie "Studie der versteckten Tiere"!
Zu den Aufgaben gehören das sammeln von Berichten, alter Schriften und sonstigen Medien die dabei weiterhelfen könnten, das unbekannte Wesen aufzuspüren. Ein ganz wichtiger Bestandteil ist aber der direkte Kontakt mit Menschen die jenes Tier gesehen haben wollen.
Aus diesen Informationen und weiteren Indizien wird nun die "heiße Spur" aufgenommen. Oftmals sind diese "Expeditionen" aber sehr Zeit und Kostspielig und mit Erfolglosigkeit gekrönt - es ist eben nicht ganz einfach an den entlegendsten Stellen der Erde ein Tier aufzuspüren, das sogar Einwohner der Region eher selten zu sehen bekommen. Die Kryptozoologie sucht, trotz von westlichen Wissenschaften als unzureichend gekennzeichneten Informationen, nach dem unbekanntem Tier. Oft sind es nur wenige Berichte oder eine handvoll Leute die etwas gesehen haben wollen. Nicht selten aber stehen weder Beweise noch Zeugenaussagen zur Verfügung, die eine reale Existenz beweisen könnte, und man nur auf Legenden zurückgreifen kann. Das sind mit die Gründe warum die Kryptozoologie nicht als ernstzunehmende Wissenschaft anerkannt wird.
Nichts desto trotz lohnen sich solche Ausflüge ins Ungewisse, denn es gab doch schon einige sensationelle Funde. So wurde z.B. 1938 an der Ostküste Südafrikas in ungefähr 70 Meter Tiefe ein Unbekannter toter Fisch gefangen, den der Fischkundler Prof. Smith aus Grahamstown in Südafrika, als Quastenflosser identifizierte! 15 Jahre später fand man weitere Nachfahren des vor rund 70 Millionen Jahren lebenden Quastenflosser - unter anderem ein lebendes Exemplar.
Dieser längst ausgestorben geglaubte Beweis und nur durch Versteinerte Abdrücke bekannte Quastenflosser zeigt eindeutig das die Kryptozoologie durchaus ernst zunehmen ist, und so mehr und mehr ins rechte Licht der Wissenschaft rücken wird.
Natürlich gehört zu dem Aufgabengebiet auch das nachgehen von Legenden und Sagen, die von mysthischen Tieren erzählen. Jede Geschichte hat in gewisserweise einen Funken Wahrheit, und somit stehen solche legende haften Wesen wie Meerjungfrauen im Zwiespalt von Zoologie und Mythologie. Die Kryptozoologie ist in diesem Sinne eine Brücke zwischen den Fronten. Allerdings muss hier nochmal eindeutig gesagt werden: Kryptozoologie ist keine Wissenschaft die sich nur mit Fabelwesen aus Märchen und anderen Welten beschäftigt, sie ist aber eine Wissenschaft die sich durchaus mit "Fabelwesen" Beschäftigt, wenn die Sichtung dieser, durch Naturvölker oder anderen Einwohnern bestätigt worden ist, bzw in alten Büchern oder Erzählungen immer wieder auftreten. Hier gilt es abzuwägen inwiefern manche Tiere oder Wesen nur symbolisch gemeint,oder welche tatsächlich der realen Existenz angehören.
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