Reecee

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    Re: Reecee

    Aaliyah nhe'Shagaa - 27.06.2006, 16:11

    Reecee
    Hazuki hat folgendes geschrieben: Reecee ist ein Planet unweit vom inneren Kern. Er ist abgelegen von den Handelsrouten. Seine Vegetation ist eine Mischung aus Naboo und Tatooine.
    Wobei die Wüste überhand nimmt, gibt es vor allem in der Nähe der Städte, grosse Oasen, die als Wälder erkennbar sind.
    Der Planet wird von Menschen bewohnt, es sind Siedler die vor langer Zeit den Planeten in Besitz genommen hatten.

    [Name aus der Wookieepedia, Rest frei erfunden]



    Re: Reecee

    Aaliyah nhe'Shagaa - 27.06.2006, 16:12


    Hazuki hat folgendes geschrieben: Das Schiff glühte noch leicht, als es durch die dunkle Nacht steuerte. Langsam glitt es über einen Felsspalt und setzte kurz darauf auf einer der Landeplattformen auf. Reecee war fernab von einer Handelsroute und so fand man es nicht weiter verwunderlich, das die Hafengebühren hoch waren. Die Luke, die sich am Heck des Schiffes befand öffnete sich und der Corellianer folgte ihrem Lauf nach unten. Es rieselte leicht und der Boden hatte einen wässerigen Glanz angenommen, die zusammen mit der Nacht alles noch einmal dunkler erscheinen liess. Einige Lichter erhellten das Hauptgebäude.
    „Willkommen auf Reecee. 110 RepCredits Hafengebühr.“ Ryo nickte und streckte dem Raumhafenarbeiter seinen Creditchip hin. Der Arbeiter buchte das Geld ab. „Der nächste örtliche Händler?“ fragte Ryo. Der Hafenarbeiter wies auf einen alten Protokolldroiden, der vor dem Eingang stand. Ryo nickte und verliess den Menschen.

    „Was kann ich für sie tun?“ Der Droide schaute ihn mit leeren Sensoren an. Seine Stimme versuchte einen freundlichen Ton zu imitieren. „Ich suche einen Händler der Interessen an Fisch und Wasser hat.“ Wenige Sekunden später erhielt er eine Adresse. „Danke.“
    Sein Weg führte ihn durch die kleine Stadt, die mit kleinen Geschäften und Restaurant besetzt war. Sein Chrono wies ihn darauf hin, dass er noch 1 Stunde Zeit hatte, bis er seine eigentliche Ware abliefern musste. Bis dahin, hatte er hoffentlich sein Geschäft unter Dach und Fach gebracht.
    Die Sonne lechzte nach der Nacht. Strahlen erhoben sich am Rande des Horizontes und ein violettes Schimmern erschien am Himmel. Die Strassen waren selbst für diese Uhrzeit ziemlich voll. Diese Stadt schien nie zu schlafen. Aus einigen Bars konnte man die typische Musik hören, die als modern galt. Tiefe Basstöne, gepaart mit hohen, manchmal ziemlich schrägen Synthesizertönen. Ryo schüttelte den Kopf. Einige Geschäfte hatten geschlossen und manch eines öffnete in dem Moment, in dem Ryo durch die angrenzende Strasse ging. Rollläden wurde nach oben gefahren, Beleuchtungen eingeschaltet und neue Ware in den Schaufenstern ausgelegt. Alles in allen ein anständiger Planet. Dann bog er um eine Ecke und landete in dem Viertel, das eher an einen Outer Rim-Planeten erinnerte. Hier sammelten sich die dunkeln Gestalten und genossen die Gesetzlosigkeit.

    Ryo las das Schild an der Tür und vergewisserte sich, das er am richtigen Ort war. „Sirrells Delikatessen“, laut Droiden der einzige Händler der für Fisch etwas zu zahlen hatte. Er öffnete die Tür und eine altmodische Klingel läutete. Ein Twi’lek kam aus dem hinteren Bereich des Ladens.
    „Guten Tag Fremder, wie kann ich ihnen dienlich sein?“ Ryo hasste diese schleimigen Typen. Weibliche Twi’leks gingen ja meist in Ordnung, aber die männlichen Vertreter dieser Rasse machten eher den Anschein eines Blutegels, dessen Ziel es war Profit aus Schleimerei zu gewinnen.
    Seine grüne Haut roch nach Schweiss und der Gestank brannte in Ryos Nase. „Ich komme gerade von Velusia. An Bord meines Schiffes sind 500l reines Wasser und 350 kg feinster Gratsch. Das ist ein Fisch, der als Delikatesse gilt, sollten sie das nicht wissen.“ Fügte er hinzu, als er einen verwirrten Blick des Twi’leks auffing. „Der Droide am Dock hat mich zu ihnen geschickt.“ Ein entnervter Blick auf seinen Chrono bedeutete dem Twi’lek, dass es schnell gehen sollte. Dieser schien überrumpelt worden zu sein, fand aber dann schnell seine Fassung wieder. „Okay, das ist...Sie wollen es bei mir verkaufen?“ Ryo schüttelte den Kopf. „Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit, schliesslich habe ich noch andere Termine. Natürlich möchte ich ihnen die Ware verkaufen. Nehmen sie sie, oder muss ich erst Wurzeln schlagen?“ Der Twi’lek begriff und wuselte los. „Nicht den ganzen Tag Zeit...pöh“ wiederholte er mehr zu sich gewandt und dann lauter. „Natürlich will ich die Ware, ich hole die Preisliste, dann können wir abrechnen.“ Die beiden Tentakel seines Kopfes wippten beim Laufen hin und her. Ryo schaute sich in dem Laden um. Es erinnerte an eine Metzgerei, wie man sie in Elendsviertel von Corellia finden konnte. Weisse Fliessen, oder zumindest waren sie einmal weiss gewesen, gepaart mit einer steril wirkenden Inneneinrichtung, machten einen ziemlich unwirklichen Eindruck. Mehrere Glaskästen waren mit komischen Speisen gefüllt. Eine alte Überwachungskamera surrte in einer der Ecken hin und her. Ryo schenkte dem nicht mehr Beachtung als einer Toilette. Innerlich fühlte er sich abgestossen. Es war ein notwendiges Übel immer wieder solche unseriösen Geschäfte auf zu suchen. Mit schlurfenden Geräuschen kam der Twi’lek wieder zurück. Auf seinem Gesicht ein Lächeln.

    Die Sonne befand sich nun schon über dem Horizont und die Strassenbeleuchtung wurde nicht mehr länger benötigt. Einige Hafenarbeiter würden in diesem Moment seinen Frachtraum ausräumen und die Ware in einen der Frachträume für den Weitertransport bringen. Sein Konto hatte erheblich zugenommen. Doch wenn er die Bilanz anschaute, waren die Gratsch sowieso schon teuer genug gewesen und waren hier auch nur etwas besser bezahlt als auf Velusia. 10 Credits pro Kilo hatte er mehr verdient, aber das war für seinen Transport gerade ausreichend um nicht in die Spalte „sinnlos“ zu fallen.

    Seine Füsse führten ihn nun etwas von den Häusern weg. Die Sonne erhellte einen Trampelpfad, der ihn zu einem kleinen Wäldchen führte. Er hatte sich den Plan genau gemerkt. Noch 10 Meter, dann musste er rechts auf einen abzweigenden Pfad treffen. Da war er auch schon. Er folgte ihm und traf auf einen kleinen, im Wald eingebetteten Betonplatz. An ihn grenzte ein kleines Gebäude, das vage an einen Bunker erinnerte, aber mit leeren Fenstern mehr auf eine Ruine deutete.
    Ein Rodianer bemerkte seine Ankunft. Ein Ausruf liess 4 Leute aus der türlosen Öffnung treten.
    „Ah, Mister Hazuki. Es freut mich sie zu sehen. Es gab doch keine Komplikationen.“ Hazuki musterte seinen Auftraggeber, etwas machte ihn stutzig. „Es war kein Problem. Ich hoffe, es wird kein weiteres Problem geben und meine Bezahlung ist bereit?“
    Jetzt bemerkte er umso auffälliger, was ihn störte. Die dunkle Mündung des Blasters, der auf ihn gerichtet war. „Ihre Bezahlung geht in Ordnung. Sie verstehen, es sind gefährliche Zeiten und Söldnern kann man heute genauso wenig vertrauen, wie seinem Kameraden.“

    Er liess den Blaster langsam sinken. „Sind sie an den Informationen interessiert?“
    Ryo wusste nicht, was jetzt von ihm erwartet wurde. „Nein. Mir ging es vom Anfang an nur um das Geld. Ich muss schliesslich meine Schiffsenergie irgendwo aufladen, oder Reparaturen durchführen können und das kann ich nur mit harten Credits.“ Das war immer die beste Ausrede. Sich selbst als armen Schlucker darstellen, der für Geld alles machte. „Trotzdem, ich habe Prinzipien. Nie Fragen stellen und nie einen Auftraggeber betrügen. Dazu kommt Pünktlichkeit.“ Der Boss schaute auf seinen Chrono. „Das stimmt. Sie sind überpünktlich. Das Problem ist nur, das einer meiner Männer sie in den Laden von Sirrell hat gehen sehen und das, ist nicht positiv.“
    Jetzt begriff Ryo. „Ach so.“ Er grinste breit. „Ich wusste nicht dass sie Konkurrenten sind. Ich habe auf dem Rückweg von Velusia, Fische und Wasser mitgenommen. Die wollte ich hier verkaufen und der Droide am Dock hat mir seine Adresse gegeben.“

    Kurze Zeit später lief er zufrieden den Weg entlang. Zwar war die Masche vom armen Schlucker, eine Lüge gewesen, aber der Boss hatte ihm zumindest die Wahrheit abgekauft. Nun hatte er die Credits und seine Ladung war abgeliefert.
    Bisher hatte er nur wenige Aufträge gehabt, in denen es nicht um Schiessereien ging. Jedoch hatte er diesen Auftrag als eine kurze Pause eingeplant.

    Jetzt würde er wieder nach Coruscant gehen und wieder einen härteren Auftrag einsacken, mit dementsprechend höherer Entlöhnung. Er legte den Rest des Weges in einem langsamen Jogging Tempo zurück. Er wollte schliesslich fit bleiben.
    Der Tag war herein gebrochen und die Menschen drängten sich durch die dicht gestopften Strassen der Stadt. Ryo hatte es nicht eilig. Er ging langsam durch die Strasse und genoss, das hektische Treiben. Als Corellianer war man sich Hektik gewöhnt und man fand es schwierig nicht in einer Grossstadt zu sein. Zumindest die, die in den Städtischen Teilen der 4 Planeten aufgewachsen waren, so wie Ryo. Die Anderen lebten im Einklang mit der Natur.

    Als er beim Dock ankam, wartete schon ein Hafenarbeiter auf ihn. „Wir haben die Fracht verladen. Wenn ich hier eine Unterschrift kriege, ist die Ware freigegeben und ihr Kunde kann sie abholen bzw. wird informiert.“ Leierte er den Text herunter, als ob er ihn mehrmals am Tag irgendjemandem vorsagen musste. „Verstanden.“ Ryo lächelte verschmitzt und unterschrieb auf dem Datapad.

    Die Repulsoren surrten mit voller Lautstärke als sie das Gewicht des Schiffes in die Höhe hoben. Nach dem er auf die Starthöhe abgehoben war, aktivierte er seine Hauttriebwerke.
    - Auf, auf, nach Coruscant. – summte er leise vor sich hin.



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