Das deutsche Fußball-Märchen geht weiter

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    Re: Das deutsche Fußball-Märchen geht weiter

    oranjepower - 30.06.2006, 22:42

    Das deutsche Fußball-Märchen geht weiter
    Halbfinale! Super-Jens packt zweimal zu
    Berlin - Adios Argentina - Deutschland steht nach einem Viertelfinale, das in die WM-Geschichte eingehen wird, im Halbfinale der Weltmeisterschaft.

    Die Entscheidung: Lehmann pariert den Strafstoß von Cambiasso
    Zum Held des an Spannung nicht zu überbietenden Freitagabends in Berlin wurde Jens Lehmann. Der Torwart von Arsenal London parierte in seinem 37. Länderspiel gleich zwei Strafstöße beim 5:3 (1:1, 1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen gegen Argentinien.
    "Als deutscher Torwart wird von einem erwartet, dass man im Elfmeterschießen Elfmeter hält. Die anderen vier haben aber auch toll geschossen. Das war das Viertelfinale, aber jetzt kommt die nächste große Herausforderung", sagte Held Lehmann nach der Partie.
    Pekerman tritt zurück
    Unmittelbar nach dem Aus trat Jose Pekerman zurück. "Es ist aus. Das Kapitel ist geschlossen. Ich werde bestimmt nicht weitermachen", erklärte der Coach des zweimaligen Weltmeisters.
    Dagegen steht Vertragsverlängerung Jürgen Klinsmanns nun wohl nichts mehr im Weg.
    Im Halbfinale trifft die glückliche DFB-Auswahl, die mit dem fünften Erfolg in Folge eine neue Endrunden-Bestmarke setzte, dagegen am Dienstag in Dortmund auf den Sieger der Partie Italien gegen Ukraine.
    Die 72.000 Zuschauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion wurden auf eine harte Probe gestellt. Auch Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Horst Köhler. Zu gut hatten sich beide Protagonisten aufeinander eingestellt.
    Geduldsspiel in Berlin
    Der zweimalige Weltmeister Argentinien hatte seine Formation auf zwei Positionen verändert. Trainer Jose Pekerman stellte den 1,83-m großen Fabricio Coloccini für Nicolas Burdisso (1,74 m) in seine Vierer-Abwehrkette. Ein Mittel gegen die Kopfballstärke der DFB-Elf. Zudem stürmte Carlos Tevez für Javier Saviola.
    Die spannungsgeladene Neuauflage zweier WM-Finals (1986 und 1990) entwickelte sich zum ungeheuren Geduldsspiel, bei dem das Lauern auf den Fehler des anderen dominierte.
    Beste Chance in Halbzeit eins
    Die "Albiceleste" hielt den Ball im ersten Spielabschnitt sicher in ihren Reihen, ohne dabei wirklich Gefahr aus dem Spiel heraus zu verbreiten (54:46 Prozent Ballbesitz).
    Die im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Schweden unveränderte DFB-Auswahl leistete sich über den gesamten Spielverlauf viele unnötige Ballverluste und Fehlpässe. Die Anspielstationen fehlten, das Spiel ohne Ball stockte.
    Dennoch hatten Klinsmanns Schützlinge in einer an Chancen armen Partie die besseren Tormöglichkeiten. Die beste vergab Kapitän Michael Ballack (16.) per Kopf nach toller Vorarbeit von Bernd Schneider.
    Viele taktische Fouls
    Schneider wurde ansonsten viel in der Defensive gebunden, weil die Argentinier die rechte deutsche Seite als Ziel ihrer Angriffe ausgemacht hatten, angetrieben von ihrem besten Akteur, Kapitän Juan Sorin.
    Viele Chancen der Südamerikaner ließ der Gastgeber aber nicht zu.
    Auf beiden Seiten wurde der Spielaufbau auch lange mit taktischen Fouls unterbunden. Dabei ging Gefahr von den zahlreichen Standardsituationen aus, die die "Gauchos" in der deutschen Hälfte erzwangen.
    Ayala mit dem Führungstreffer
    Der dritte Eckball der Argentinier führte dann beinahe folgerichtig zum Rückstand für die DFB-Elf.
    Juan Riquelme, der ansonsten bei Torsten Frings abgemeldet war, zirkelte den Ball hinein und fand in Roberto Ayala einen Abnehmer. Gegenspieler Miroslav Klose war im Kopfball-Duell unterlegen.
    Riquelme ausgewechselt
    Ein Tor, das dem Spiel gut tat. Angetrieben vom unermüdlichen Berliner Publikum, forcierte die DFB-Elf ihre Angriffsbemühungen und hätte durch Ballack (64.) zum Ausgleich kommen können. Aber er traf den Ball nach einem Schweinsteiger-Eckball nicht richtig.
    Argentiniens Torwart Roberto Abbondanzieri musste nach einem Zusammenprall mit Klose verletzt vom Feld (70.). Er wurde durch Leonardo Franco ersetzt. Zwei Minuten später ging Riquelme für Esteban Cambiasso.
    Mit der Vorarbeit zum Tor hatte der schwache Regisseur seinen Beitrag geleistet. Ohnehin zog Javier Mascherano die Fäden beim Sieger der Gruppe C.
    Klose zum Ausgleich

    Deutschland drängte, Argentinien verteidigte und lauerte auf Konter. Ein Fehler von Lahm ließ Maxi Rodriguez, Kunstschütze zum 2:1 gegen Mexiko, aus (73.). Zehn Minuten vor dem Abpfiff wurden die Angriffe der DFB-Elf belohnt, bei der David Odonkor den glücklosen Schneider (62.) und Tim Borowski Schweinsteiger ersetzte (75).
    Eine Kopfball-Stafette über Borowski versenkte Klose zu seinem fünften Turnier-Treffer (80.). Ballack hatte geflankt. Torschütze Klose hatte sich aufgerieben, war zudem angeschlagen. Für den Bremer kam Oliver Neuville (85.).
    Ayala und Cambiasso verschießen
    Die Verlängerung hatte sich der dreimalige Weltmeister redlich verdient. Die DFB-Elf bemühte sich in den 30 Extra-Minuten spielerisch um die Entscheidung, die Argentinier übten sich mit Distanzschüssen. Eine verunglückte Flanke von Coloccini fiel auf die Torlatte (115.).
    Den entscheidenden Impuls konnte der Partie aber keines der Teams mehr geben. Kapitän Ballack war sichtlich k.o., das Auswechselkontingent aber bereits erschöpft.
    Dafür watr Ballack nach dem Spiel umso erleichterter: "Das war sensationell. Von den Torchancen her war es für die Zuschauer nicht so interessant, aber das Spiel stand auf einem hohen taktischen Niveau. Wir haben bis zum Schluss gefightet und nicht viel zugelassen."
    Im Elfmeterschießen trafen Neuville, Ballack, Podolski und Borowski zum dritten WM-Erfolg einer deutschen Mannschaft gegen Argentinien. Torschütze Ayala und Cambiasso scheiterten an Lehmann. Unmittelbar danach überschatteten tumultartige Szenen die deutsche Jubelarie. Einige Argentinier gingen auf Per Mertesacker und Teammanager Oliver Bierhoff los.
    Unschlagbar im Elfmeterschießen
    An diesem denkwürdigen Abend in Berlin erhielt ein ungeschriebendes Fußball-Gesetz neue Gültigkeit: Deutschland verliert kein Elfmeterschießen bei einer WM. Es war das vierte erfolgreiche nach 1982, 1986 und 1990.
    Das Ganze am zehnten Jahrestag nach dem EM-Erfolg 1996. In ganz Deutschland hat der Traum vom vierten WM-Titel nach dem ersten Erfolg gegen eine große Fußball-Nation seit dem 7. Oktober 2000 (1:0 gegen England) neue Nahrung erhalten.



    Re: Das deutsche Fußball-Märchen geht weiter

    oranjepower - 30.06.2006, 22:45


    Mein Kommentar dazu alles Scheiße .Es regt mich sehr auf mit den Kartoffelköpfen (deutsche) das die so durch gehen.Diesmal war es nicht so leicht vieleicht gubt es ja doch noch eine Niederlage für die ...schen.
    Hoffe das die bald rausfliegen. Echt Scheiße die Mannschaft und ich rege mich nur auf.



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