4ever2gether

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: 4ever2gether

    Anonymous - 01.07.2006, 21:49

    4ever2gether
    hab mich mal an eine kurz-ff gewagt^^


    1.Autor: Ich (also Mony)
    2.Art der Story: Depri & Death
    3. Hauptpersonen: Bill und „Mony“
    4. Rating: ich denke PG14-16!
    5. Warnungen: evtl. Rechtschreibfehler und falsche Grammatik möglich. Ich entschuldige mich schon im Voraus. Das Kursiv geschriebene is die Vergangenheit.
    6. Disclaimer: Mir gehört (leider) der Bill nicht und alles was mit ihm zu tun hat auch nicht^^. Songs auch nicht und Geld verdiene ich eh keins!
    7. Claimer: Alles was mit Mony zu tun hat, gehört mir!
    8. Summary: Is nur ne Kurz-FF!



    4ever2gether




    Wieder sitze ich da, heule mir die Augen aus. Wir waren glücklich, bis dieser Gottverdammte Plattenvertrag kam und du mit deiner Band berühmt wurdest. Natürlich freue ich mich, dass ihr so viel Erfolg habt, doch ich gehe daran kaputt. Du vernachlässigst mich. Und du weißt das. Es kommt mir so vor. Als wäre es dir egal!

    An unser letztes zusammentreffen erinnere ich mich noch genau. Es war wunderschön. Du nahmst mich in den Arm und sprachst: „Ich lasse dich nie wieder gehen. Du fehlst mir immer so sehr.“ Mit Tränen in den Augen hattest du mich damals angesehen. Damals, das war vor zwei Monaten. Wo du im Moment bist, weiß ich nicht. Zuhause auf keinen Fall.

    Das Telefon klingelt, ich bewege mich wie in Zeitlupe und gehe ran: „Safran?“ „Schatz? Ich bin’s, Bill.“ Ertönt es fröhlich vom anderen Ende. Meine Augen fangen an zu leuchten. „Mony, bist du noch dran?“ „Was? Ja sicher bin ich noch dran. Ich freue mich, dass du anrufst. Was gibt es?“ frage ich. „Wir sind bald in Magdeburg. Das heißt also, ich bin bald zuhause! Und ich habe sogar eine Überraschung für dich!“

    Stumme Tränen liefen mir die Wangen runter. Danach habe ich mich so lange gesehnt.

    „Das ist toll!“ schluchze ich in den Hörer. „Maus, warum weinst du denn?“ wieder klingst du besorgt. Weißt nix, von meinen Problemen. Ich beruhige dich: „Is nicht sonderlich wichtig. Wir sehen uns ja nachher!“ „Dann erzählst du mir, warum du weinst, okay?“ „Mhm“ gebe ich tonlos zu Protokoll. „Also bis später dann!“ schon hast du aufgelegt. Auch ich lege nun den Hörer auf und setze mich erstmal auf die Fliesen unseres Hausflures.

    In mir kommen Schuldgefühle auf. Ich hatte mein Versprechen gebrochen. Wieder einmal. „Tu dir das bitte nie wieder an. Bitte versprich es mir! Du gehst kaputt, wenn du dir weiterhin die Arme aufschneidest!“ Das hattest du damals zu mir gesagt. Nein, du hattest es fast geschrieen. Danach nahmst du mich in die Arme und ich weinte. Es tat mir so schrecklich leid.

    Auch jetzt tut es mir leid. Doch ändern kann ich es nicht. Eine Weile sitze ich noch da, bis ich mich wieder beruhigt hab und gehe dann is Bad. Ich sah schrecklich aus, bis auf die Knochen abgemagert, tiefe Augenringe und ich war Leichenblass. ‚Bill bekommt sicherlich einen Schrecken, wenn er mich so sieht.’ Schießt es mir durch den Kopf und ich beginne, alles zu richten.

    Ich wasche mir die schwarzen langen Haare, föhne sie und zum Schluss style ich sie. Danach bedecke ich meine Augenringe mit Make-up, ziehe einen dicken Kajal und Lidstrich und tusche mir die Wimpern. Jetzt sehe ich so aus wie immer. Dass ich leide, sieht man nur noch an meinen Armen und an meine Figur. Aber auch diese Spuren verwische ich, in dem ich einfach einen Pullover anziehe.

    Bereit für das Treffen setze ich mich vor den Fernseher und sehe mir Viva an. ES läuft „Rette mich“. Ich erinnere mich noch genau, wie du mir davon berichtet hattest. „Das Lied hab ich geschrieben, als für einige Zeit Schluss war! Damit will ich dir zeigen, dass du wichtig für mich bist!“ Du hattest Tränen in den Augen, als du damals mit der Band im Probenraum standest und ich auf einem der zwei Sofas saß.

    Am Ende hatte ich auch Tränen und Schuldgefühle. Ja, Schuldgefühle, weil ich damals die Beziehung beendet hatte. Du hattest gelitten und ich fühlte mich toll. Für eine gewisse Zeit aber auch nur. Nach einer Woche hatte ich mich schon nach dir gesehnt und habe wieder angefangen mich zu ritzen.

    Als „Rette mich“ zu Ende läuft klingelt es. Ich setze wieder meine Maske auf und gehe öffnen. Was ich sehe, lässt mich lächeln, denn vor mir steht ein riesiger Strauß roter Rosen. Hinter den Rosen bist du versteckt. Du lächelst mich an, gehst an mir vorbei in meine kleine Wohnung, läufst in die Küche und suchst nach einer Blumenvase. Diese füllst du mit Wasser und stellst den Strauß hinein.

    Dann kommst du, immer noch lächelnd, auf mich zu, nimmst mich in deine dünnen Arme und küsst mich. „Ich hab dich so vermisst, Maus.“ Flüsterst du mir zu. Ich nicke und lächle dich an. „Ach ja, ich hab ja noch eine Überraschung für dich.“ Sagst du und ziehst eine Schachtel aus deiner Hosentasche. Du drückst sie mir in die Hand und ich öffne sie. Darin steckt ein Ring. Ich betrachte ihn genauer und entdecke eine Gravur „M+B = 4ever2gether“.

    Mir schießen Tränen in die Augen, doch du nimmst den Ring und ziehst ihn mir über. „Mony, wir sind zwar erst 18, aber trotzdem, ich kann einfach nicht mehr ohne dich leben. Willst du mich heiraten?“ fragst du und auch du bist den Tränen nahe. Ich bin sprachlos, kann nichts anderes tun, außer nicken. Freudestrahlend hebst du mich hoch und drehst dich im Kreis. Die nächsten paar Stunden sind wir unzertrennlich und Glücklich.

    Nach drei Tagen der Glückseeligkeit musst du wieder los. Paris is das nächste Ziel. Einen Tag später kommt die schrecklichste Nachricht meines Lebens. Als ich den Fernseher an mache sehe ich:

    „Soeben erreicht uns eine schreckliche Nachricht. Die vier Jungs von Tokio Hotel hatten einen Autounfall. Von den 6 Insassen sind vier leicht verletzt, einer von ihnen mit einem Schrecken davon und einer starb. Genaueres werden wir noch berichten! “

    Panik steigt in mir auf. Was ist, wenn du dabei verstorben bist? Ich möchte nicht daran denken! Nach einigen Minuten, in denen ich stumm vor mich herweine klingelt das Telefon. Innerlich hoffe ich, dass du es bist. „Safran?“ melde ich mich wie immer. „Mony, bist du das?“ ruft die aufgebrachte Stimme deiner Mutter. „Ja, ich bin’s. Was ist passiert?“

    „Die Jungs, sie waren wieder auf dem Weg nach Magdeburg. Sie hatten einen Unfall. Gustav, Georg und Tom sind schwer verletzt, David auch, der Fahrer is wohlauf, doch Bill…“ sie fängt an zu weinen. „Was ist mit Bill? Bitte sag nich das er…“ weiter konnte ich nicht sprechen, deine Mutter hat mich unterbrochen. „ach Kind. Er hat es nicht überlebt. Es ist so schrecklich. Es tut mir so leid.“

    Ich knalle den Hörer auf die Station und breche weinend zusammen. Ich schreie. Es sind Schreie nach dir, die dich auffordern, wieder zu mir zurück zu kommen. Doch dies wird nicht von dir erhört.

    Eine Woche nach deinem Unfall ist deine Beerdigung. Deine Familie, Andreas, meine Eltern, mein Bruder und ich sind dabei. Die Jungs und David liegen noch im Krankenhaus. Ich liege in den Armen von Andreas, deinem besten Freund, und weine. Am Ende muss jeder einmal nach vorne treten und Blüten und Erde in dein Grab werfen. Andreas stützt mich, damit ich nicht zusammenbreche.

    Doch als ich deinen Sarg dort unten sehe, kann ich nicht mehr. Ich breche wirklich zusammen. Jemand ruft den Krankenwagen. Die Ärzte sagen, ich hätte einen Nervenzusammenbruch und nehmen mich mit ins Krankenhaus. Hier besuchen mich viele. Auch Tom und die anderen. Sie reden viel über dich, doch ich starre an die Decke und sage nichts. Ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Trauer und der damit verbundene Schmerz.

    Ein Psychologe riet mir, über meine Trauer zu sprechen, doch ich schaffe es einfach nicht.

    Nach einigen Tagen komme ich wieder nach Hause. Ich habe deinen Bruder gebeten, bei mir zu bleiben, er hat mir zu gestimmt! Jetzt wohnen wir zusammen, ab und zu bringt er mich mal zum lachen, ich fühle mich wohl. Trotzdem habe ich das Gefühl, kaputt zu gehen. Ich halte es einfach nicht länger ohne dich aus, habe einen Entschluss gefasst.

    Auf dem Ring, den du mir geschenkt hast steht: „M+B = 4ever2gether“ und ich will mich daran halten. Nachdem ich einen Brief an Tom und meine Familie geschrieben habe, in dem steht, dass ich neben dir begraben werden möchte, nehme ich die Klinge und verschwinde damit ins Badezimmer. Die Tür lasse ich offen, damit man mich findet.

    Ich setze mich auf den Boden, den Rücken an die Wand gelehnt, atme noch einmal tief durch und setze an. Tief drücke ich die Klinge ins Fleisch und ziehe von Handgelenk nach oben hoch. Schnell schießt das Blut aus den Adern und ich merke wie mir schwarz vor Augen wird. Ich höre noch, wie die Wohnung aufgeht und Tom nach mir ruft.

    Er eilt durch jeden Raum und entdeckt mich im Bad. „Tom…es tut mir leid…ich konnte nicht anders. Ich muss zu ihm.“ Sage ich und schließe für immer die Augen.

    Ende



    Re: 4ever2gether

    Anonymous - 03.07.2006, 15:08


    wohah da sind wirklich sehr viele gefühle drin... du schreibst toll *träne aus dem auge wisch*

    schön echt <3



    Re: 4ever2gether

    MarenTH - 17.07.2006, 17:20


    Oh man....das ist so geil geschrieben!
    Ich bin hier gerade voll am heulen.
    Echt hammer...
    Dein Schreibstil ist wirklich super gut... :shock:

    Kuss Maren



    Re: 4ever2gether

    Anonymous - 17.07.2006, 20:18


    danke für die kommis...

    hab au noch ne art fortsetzung, wenn ihr interesse habt, poste ich die mal



    Re: 4ever2gether

    MarenTH - 17.07.2006, 20:26


    Boa ja bitte das wäre echt zu geil... <33



    Re: 4ever2gether

    Anonymous - 17.07.2006, 21:54


    okay, dann poste ich gleich morgen^^



    Re: 4ever2gether

    [D.I.V.A] - 22.07.2006, 18:30


    boa also ich find die FF voll geil!

    Klasse schreibstil und auch die Idee find ich hammaZzZ!

    Ist voll traurig und ich heul grad nur noch.... :cry:

    echt geil!

    KizZ



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