Wieso? (Bill-Fanfiction)

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 25.06.2006, 20:11

    Wieso? (Bill-Fanfiction)
    Hi!
    Hab mal wieder eine Fanfiction begonnen ;-) Bin auch fleißig am tippen. Hab jetzt hier mal das erste Kapitel. Wenn ihr das zweite und mehr auch noch haben wollt, dann hinterlasst mir doch einen Kommentar, damit ich weiß, ob die FF auch ankommt!!!! Jetzt viel Spaß und ratet ruhig mit, was und wer die beiden waren!

    1. Autor:
    2. Art der Story:
    3. Hauptpersonen:
    4. Rating:
    5. Warnungen:
    6. Disclaimer:
    7. Claimer:
    8. Summary (muss nicht sein!):


    _________________________________________

    1. Kapitel (Bill)

    Wie hatte es nur soweit kommen können? Und vor allem wieso? Jetzt sind es noch zwei Monate, dann beginnt endlich der Prozess. Noch ganze fünf Wochen. Sollten die zwei bis dahin einfach so weiter herumlaufen dürfen? Sie waren sogar noch minderjährig. Das heißt, dass sie noch nicht mal mit einer schweren Strafe rechnen mussten. Klar würde es eine Geldstrafe für die Eltern bedeuten und ein paar Wochen Stubenarrest für die Mädchen, aber das war’s dann auch schon. Ob die überhaupt ein schlechtes Gewissen hatten? Nein. Sie fühlten sich jetzt sicher ganz toll. Sie hatten schließlich das letzte Hindernis zu ihrem Glück beseitigt. Das dachten sie zumindest. Doch so einfach würde ich es ihnen nicht machen. Sie würden schon sehen, was sie davon hatten.
    Vorerst waren alle Termine abgeblasen, keine Konzerte, keine Interviews, keine Liveauftritte. Auch auf Autogrammstunden oder ähnliches würde es in der nächsten Zeit nicht geben. Gott sei Dank hatte mir David wenigstens diese Last abgenommen. Doch auch wenn er das nicht für mich erledigt hätte, würden die Fans jetzt auf mich verzichten müssen. Dann wäre ich einfach nicht auf die Bühne gegangen. Warum auch? Damit wieder so etwas passiert?
    In Gedanken surfte ich durch die ganzen Fanseiten im Internet, die unserer Band gewidmet waren. Es waren unzählige. Das erste Mal wollte ich wirklich wissen, was die Leute so über uns denken und um dies heraus zu finden war das Internet die beste Möglichkeit. Alle zwei Minuten stieß ich auf diese oder ähnliche Sätze: ‚Bill ich liebe dich!’ oder ‚Bill ist ja so süß, ich hätte ihn ja so gerne als Freund!’. Daran hatte ich mich ja inzwischen gewöhnt und lachte meistens nur mehr darüber. Doch dann sah ich eine weitere Fanseite. ‚Wenn Bill jemals wieder eine Freundin außer mich hat, dann bringe ich sie um! Er gehört ganz alleine mir!’ Wütend schlug ich meinen Laptop zu und stellte ihn auf den Tisch vor mir. Tickten die alle so? Würden die wirklich über Leichen gehen, nur um mich zu kriegen? Ja, das würden sie. Inzwischen war ich mir da sogar sicher.
    „Bill? Kommst du mit? Ich gehe Pizza essen!“, hörte ich plötzlich Tom, meinen Zwillingsbruder, sagen. Er war unauffällig in mein Zimmer gekommen.
    „Schau dir das an!“, sagte ich nur und nahm mir den Laptop wieder. Diese eine Fanseite war noch geöffnet und ich zeigte auf den besagten Satz und wartete, bis Tom ihn zu Ende gelesen hatte. Früher hätte er wohl darüber gelacht, genau wie ich, doch jetzt nicht mehr. Unsere Ansicht über die Aussagen der Fans hatte sich geändert, und zwar komplett. Die Versprechungen waren nicht leer.
    „Mach das zu!“, meinte Tom sofort. „Quäl dich nicht unnötig noch mehr.“ Doch ich wusste, dass er nicht nur wegen mir wollte, dass diese Seite vom Bildschirm verschwand. Dieser Vorfall hatte uns die Augen geöffnet. Tom wollte es nicht zugeben, aber auch ihn beschäftigte es sehr. Er hatte meine Freundin auch gern gehabt und dadurch vermisste er sie auch furchtbar. Zwar besuchten wir sie jeden Tag, aber sie war nicht mehr richtig da. Der zweite Grund war, dass Tom auch eine Freundin hatte. Er traute sich jetzt nicht mal mehr mit ihr zu telefonieren und getroffen hatte er sie seit mehr als einem Monat nicht mehr. Er liebte sie und wollte dieses Risiko einfach nicht eingehen.
    Georg hatte sogar zwei Tage nach dem Vorfall mit seiner Freundin Schluss gemacht. Nicht, weil er sie nicht liebte, sondern weil er sie nicht verlieren wollte. Der einzige, der sich nicht zu sehr von der Sache unterkriegen ließ war Gustav, obwohl auch er jetzt nicht mehr so glücklich und froh, über den derzeitigen Stand der Dinge, zu sein schien. Doch wer konnte es ihm verübeln?

    ___________________________________________________

    das war's erstmal. Hoffe, dass ihr den teil mochtet. Sagt mir eure Meinung dazu!
    Liebe Grüße,
    Moni



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 25.06.2006, 20:26


    *umguck*
    ohhhh bin erster *auch gecheckt hab*
    echt das is sau die geile ff bis jetz...bin voll gespannt, wie es weitergeht, also falls du ne Freundin vom Tom bracuhst, ich steh dir zur Verfügung *gg* *omg*
    jaja...aber bidde mach weiter..fehler sind mir kein aufgefallen...
    also weiter aber flott

    lg, deine treue leserin!!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 25.06.2006, 22:55


    Hi!!!!
    Freut mich, dass du dich gemeldet hast! *vor freude durch die gegend hüpf* Dann werd ich gleich mal das zweite Kapitel online stellen, wenn ich schon einen Fan der HP hab ;-) Hoffentlich gefällt dir der genauso gut! *wirklich ganz glücklich sei, dass FF so gut ankommt*

    __________________________________________________

    2. Kapitel (Tom)

    Bill und ich waren allein zuhause. Unsere Mutter hatte einen wichtigen Termin gehabt, den sie nicht absagen konnte. Da weder mein Bruder noch ich wirklich gut kochen konnten, beschloss ich ihn zu fragen, ob er nicht mit mir Pizza essen mitkommen wollte.
    Leise betrat ich sein Zimmer, da ich wusste, dass es ihm nicht gut ging. Gerade machte Bill irgendwas auf seinem Laptop. Doch dann versteinerte sich seine Miene und er stellte ihn, nicht gerade sanft, auf die Seite.
    „Bill? Kommst du mit? Ich gehe Pizza essen!“, sprach ich ihn dann von der Seite an. Anscheinend hatte er noch gar nicht bemerkt, dass ich ins Zimmer gekommen war. Doch er antwortete nicht auf meine Frage, sondern sagte nur zu mir, dass ich mir etwas anschauen solle. Dann schlug er den Laptop auf und zeigte auf eine Stelle im Text. Gleich erkannte ich, dass es eine unserer vielen Fanseiten war. Ich dachte mir zwar, warum er sich jetzt Fanseiten anschaute, normalerweise blätterten wir nur schnell mal durch, mehr aber auch nicht. Doch diesmal schien er sie wirklich gelesen zu haben.
    ‚Wenn Bill jemals wieder eine Freundin außer mich hat, dann bringe ich sie um! Er gehört ganz alleine mir!’, stand auf dieser Seite. Langsam und genau las ich den Text, dann sagte ich zu meinem Bruder, dass er die Seite schließen solle. Es war unmöglich. Was hatte dieses Ereignis vor einem Monat da bloß ausgelöst? Keiner von uns traute sich, noch etwas mit unseren Freundinnen zu unternehmen. Bill konnte nicht mehr viel mit Dana machen, aber auch Georg und ich trauten uns nicht mal mehr mit unseren Freundinnen zu telefonieren. Dabei vermisste ich Anka doch so. Aber es war sicherer für alle, wenn ich mich von ihr fern hielt und sie wusste ja, warum ich nichts mehr mit ihr zu tun haben wollte, auch wenn sie es nicht verstand und immer versuchte mich anzurufen oder mich zu treffen. Jeden Tag, ja fast jede Minute, dachte ich an Anka, und natürlich auch an Dana. Sie war Bills Freundin gewesen und sie war auch das einzige Mädchen, dass wir jeden Tag besuchten. Sie brauchte uns schließlich jetzt.
    „Hey, kommst du jetzt mit Pizza essen?“, fragte ich Bill dann noch mal.
    „Nee, hab keinen Hunger. Geh allein!“, antwortete er mir kalt.
    „Komm mit. Allein wird mir doch langweilig und wir können nachher gleich beim Krankenhaus vorbeischauen“, schlug ich dann vor. Das Krankenhaus war schließlich nicht weit weg von der Pizzeria.
    „Na gut!“, meinte er dann traurig und ging raus aus dem Zimmer, ins Bad. Nach ihm machte ich mich noch schnell fertig und dann konnte es auch schon losgehen. In der Pizzeria baten wir um einen Platz im Nebenzimmer, damit wir unsere Ruhe vor den Fans hatten. Einige ließen sich nicht aufhalten uns nach zu laufen, doch die Angestellten scheuchten sie dann weg von uns. Vermutlich weil sie nicht wollten, dass ihre berühmteste Kundschaft einen schlechten Eindruck vom Lokal bekam.
    Es dauerte nicht lange, bis wir unsere Pizza hatten und schnell waren wir auch fertig mit dem Essen. Klar konnten wir nicht einfach so nach draußen gehen, weil uns wieder die Fans belagerten, aber auch dieses Problem lösten wieder die Kellner der Pizzeria. Dabei waren sie nicht gerade höflich zu den anderen Gästen. Vielleicht dachten sie, dass wir mal in den Medien ein gutes Wort für ihre Arbeitsstätte einlegen würden…
    Bis zum Krankenhaus war es dann wirklich nicht mehr weit. Das Personal kannte uns bereits und wusste, dass die angehörigen nichts dagegen hatten, wenn wir jeden Tag vorbei kamen. Vor dem Zimmer von Dana beschloss ich eine Weile zu warten. Bill sollte vorher alleine mit ihr sein können. Langsam öffnete er die Tür und trat ins Zimmer.
    ____________________________________________________
    So, das war's erst mal wieder... Hab aber noch keine Ahnung, was der nächste Teil bringt, aber ich fang gleich mal an zu tippen!!! Hoff wieder auf viele viele Commis!!!! Und wenn ihr wollt, könnt ihr ja mal auf meiner HP (http://fantokio.fa.funpic.de) vorbeischauen ;-) Einige von euch kennen sie sicher schon!
    Und danke noch mal an dich, wegen dem ersten Commi!!! *noch immer nicht aufgehört hab durch die gegend zu hüpfen* ;-)
    Bis morgen dann hoff ich!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 26.06.2006, 11:14

    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)
    Hi!!!
    Hätte ein neues Kapitel am Start. Warte aber erst noch auf ein paar kommis von euch!!!! Also schreibt mal!
    Lg
    Moni



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 26.06.2006, 13:56


    na du?!
    sorry konnt net früher, ich sag nur Schule!!
    aber echt mal wieder voll geiles kappi!
    was Bill wohl mit Dana macht!? *neugirig sei*
    un Tom *hach* *träum* ja, der mit seiner....ähm... *namen vergessen**nachgugg* ah, ja, Jasmin...naja die Leibe geht kaputt, un dann komm ich!! *hehe* *g*
    naja bye!
    WEITER



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 26.06.2006, 15:03


    tokiogirl89 hat folgendes geschrieben: na du?!
    sorry konnt net früher, ich sag nur Schule!!
    aber echt mal wieder voll geiles kappi!
    was Bill wohl mit Dana macht!? *neugirig sei*
    un Tom *hach* *träum* ja, der mit seiner....ähm... *namen vergessen**nachgugg* ah, ja, Jasmin...naja die Leibe geht kaputt, un dann komm ich!! *hehe* *g*
    naja bye!
    WEITER

    @ tokiogirl89
    thx ;-) Was Bill mit Dana macht? :?: Komm grad net ganz mit... Eigentlich macht er nicht mehr viel mit ihr ;-) *schnell in Text nachkuck* ah, okay... kannst dir selber zusammenreimen :roll: ich sag dazu nix ;-)
    Mal schauen, ob Toms Liebe kaputt geht. Weiß selber noch nicht so genau. Fällt mir erst beim Schreiben ein.... Aber wenn sie kaputt geht, dann kriegste ihn, versprochen ;-)!!!!

    War heute übrigens schon ganz ganz viel am tippen!!! Hab jetzt gleich zwei Kapitel für euch und es kommt heute Abend nochmal Nachschub! :shock:

    @ alle anderen
    hinterlasst mal einen Commi!!!!! :twisted:

    __________________________________________________________
    3. Kapitel (Bill)

    Noch immer war alles so wie immer. Alles weiß in Danas Zimmer und sie lag da und schlief. Neben ihrem Bett saß ihre Mutter und weinte. Der Vater war gerade aus dem Zimmer gekommen, als ich durch die Tür ging.
    „Hi Bill. Ich muss dir was sagen“, sagte dann Danas Mutter, „bitte hör zu und unterbrich mich nicht.“ Ich schaute sie nur fragend an. Dann fiel mein Blick wieder auf meine Freundin. Seit einem ganzen Monat lag sie jetzt so da und man konnte nie irgendeine Verbesserung ihres Zustands erkennen. „Die Ärzte sehen keine Chance mehr, dass Dana wieder aufwachen könnte!“, fuhr sie dann fort. „Selbst wenn es ein Wunder geben sollte, so meinen die Ärzte, hat sie keine Chance mehr auf ein normales Leben. Sie wird nie wieder laufen können und sonst auch nichts mehr…“ Jetzt weinte ihre Mutter noch heftiger. „Ach Bill. Eigentlich wollten ich dir das gemeinsam mit meinem Mann sagen, aber…“ Jetzt stoppte sie und griff nach Danas Hand.
    „Was wollten sie mir sagen?“, versuchte ich nach zu helfen.
    „Wir werden die Maschinen abschalten lassen!“, sagte sie dann.
    „NEIN! Das können sie nicht machen!“, rief ich und lief auf die andere Seite des Bettes. Sie sah doch so friedlich aus. Schmerzen schien sie auch nicht zu haben.
    „Tut mir leid, aber es geht nicht anders!“, sagte jetzt plötzlich Danas Vater. Er war in der Tür aufgetaucht und auch er weinte. Ihre Mutter hatte den Kopf auf Danas Bett abgestützt und in ihrer Hand noch immer Danas. Das konnten sie doch nicht machen. Ein kleines bisschen Hoffnung war nie aus mir gewichen. Sollte es das gewesen sein? Irgendwann würde sie wieder aufwachen und alles würde wieder so sein wie früher.
    Ach, was machte ich mir da eigentlich vor? Nie wieder würde alles so werden. Wenn die Eltern daran dachten die Maschinen abschalten zu lassen, dann hatten sie sicher ihren Grund, aber den wollte ich einfach nicht verstehen.
    „Warum?“, fragte ich dann leise.
    „Selbst wenn sie wieder aufwacht, wird sie nie wieder normal denken können. Sie würde nur mehr im Bett liegen können und sonst nichts. Die Ärzte sagen, dass die Verletzungen zu schwer sind und auch Danas Gehirn zu viele Schäden abbekommen hat. Sie hätte nichts mehr von ihrem Leben. Gar nichts mehr“, erzählte ihr Vater. Danas Mutter weinte noch immer. Sie wollte Dana nicht loslassen. Auch ich griff jetzt nach einer Hand von Dana. „Schatz, komm mit raus, lassen wir ihn noch mal alleine mit ihr!“, fuhr er an seine Frau gewandt fort. Nur widerwillig ließ sich diese darauf ein. Er nahm sie sanft an den Schultern und zog sie hoch.
    „Wann?“, rief ich den beiden noch nach.
    „Heute Abend!“, antwortete mir der Vater und wieder hörte man die Mutter weinen.
    „Dana. Wach doch auf!“, sagte ich leise und strich meiner Freundin übers Haar. „Dana, hör zu. Ich liebe dich! Verlass mich jetzt nicht!“, jetzt spürte auch ich die ersten Tränen über meine Wange laufen. „Bitte, verlass mich nicht!“, sagte ich und schüttelte sie jetzt verzweifelt. Doch nichts hatte mehr Sinn. Egal was man ihr erzählte, sie hörte es nicht, egal was man mit ihr machte, sie spürte es einfach nicht.
    Hier konnte ich jetzt nicht mehr bleiben. Mich machte es verrückt zu sehen, wie Dana da lag und sich nicht bewegte. Ich wusste, dass heute Abend alles vorbei sein würde und konnte ihr nicht helfen. Ich gab ihr einen letzten Kuss, dann verließ ich weinend das Zimmer. Ich ging vorbei an Tom, vorbei an Danas Eltern. Sie hatten gerade mit Tom gesprochen. Ohne auch nur ein Wort zu sagen ging ich an ihnen vorbei, hinaus aus dem Krankenhaus.
    Das ist jetzt vier Wochen her.

    _________________________________________________________
    4. Kapitel (Sarah)

    Vor zirka zwei Monaten was das TokioHotel Konzert. Noch immer war es das Einzige, über das meine beste Freundin Jenny und ich sprachen. Es war wirklich das beste Konzert, auf welchem wir jemals gewesen waren. Weniger wegen der Musik, mehr wegen der Jungs. Die waren einfach nur hammergeil. Leider haben wir nach dem Konzert fast nichts mehr über sie gehört. Es gab zwar Gerüchte, warum sie alles abgeblasen hatten, aber die stimmten alle nicht. Nur wenige wussten, was wirklich passiert war. Dabei war es doch nicht mal Absicht gewesen.
    Heute Abend beschlossen wir ins Kino zu gehen. Jenny und ich wollten diesen Film schon seit Wochen sehen, hatten aber nie Zeit gehabt, ihn uns an zu sehen. Morgen war schon die letzte Aufführung und so blieb uns jetzt nichts anderes übrig als gleich heute noch zu gehen. Im Abendprogramm war er gar nicht mehr vorhanden und so mussten wir ihn uns noch dazu um drei Uhr nachmittags anschauen. Aber dann hatten wir wenigstens danach noch genügend Zeit über den Film zu reden und mussten nicht gleich ins Bett. Also alles hat auch seine guten Seiten.
    Als wir fünf Minuten vor drei in den Saal kamen, war die Freude groß. Kein anderer war hier. Ganz alleine im Kinosaal sitzen, das war doch mal was. Anscheinend kannten alle den Film schon, oder er war einfach so mies, dass ihn keiner mehr sehen wollte. Umso besser für uns. Wir hatten Karten für die zweite Reihe gekauft und wenn keiner mehr kam, dann konnten wir doch einfach auch ganz nach hinten gehen. Niemand würde uns aufhalten und wir hatten alle Freiheiten.
    Doch die Freude dauerte nicht all zu lange an, da kamen auch drei andere Gestalten. Sie gingen an uns vorbei und setzten sich in die letzte Reihe. Na toll. Also doch kein eigener Kinosaal. Sauer blickte ich zu Jenny und auch sie sah nicht gerade fröhlich aus. Dabei hatten wir uns so gefreut. Das hieß also, dass wir unseren Platz behalten mussten. Hätte ziemlich blöd ausgesehen, wenn wir einfach mitten unter der Vorführung aufgestanden und zurückgegangen wären. Aber schließlich hatten wir uns schon lange auf den Film gefreut und diese Freude wollten wir uns jetzt nicht nehmen lassen.
    Plötzlich ging die Tür wieder auf. Ich schaute gar nicht hin und verdrehte gleich die Augen in Richtung Jenny. Als der Typ an uns vorbei ging, sprang Jenny plötzlich auf. Ich schaute sie nur an und runzelte die Stirn.
    „Bin gleich wieder da!“, meinte sie, dann war sie verschwunden. Ich schaute ihr nach, wie sie die Treppen bis nach oben hinauf lief. Oben redete sie mit den jetzt vier Personen, dann kam sie wieder herunter. „Los, mach, dass du da rauf kommst, das musst du sehen!“, rief sie mir schon von weitem zu. Ohne nach zu denken lief ich ihr dann einfach nach. Sie hatte sich schon auf dem Platz links neben diesen Leuten gesetzt, als ich hinauf kam. Da stockte mir der Atem.
    „Seid ihr das?“, fragte ich.
    „Das kommt ganz drauf an, wen du meinst!“, fragte mich dann einer der Jungs. „Wenn du denkst, dass ich Tom bin und die anderen drei Bill, Georg und Gustav, dann hast du recht!“
    „Oh mein Gott“, sagte ich und starrte die vier der Reihe nach an. Sie waren es wirklich, daran gab es keinen Zweifel. Meine Freundin hatte sich neben Gustav, ihren Liebling, gesetzt und ich ging an den vieren vorbei und setzte mich auf die andere Seite neben Bill. Hoffentlich wusste er nicht wer ich war. Doch er blickte mich nur kurz an und schaute dann weg. Also erkannt schien er mich nicht zu haben.
    __________________________________________________________
    Das war's erst mal! Bin gerade so voll Ideen, dass ich aber gleich weitertipp. Hab ja genug zeit die nächsten zwei Monate! Sommerferien...
    Würd mich sehr darüber freuen, wenn viele Commis kommen. Auch Kritik ist erwünscht ;-)
    Jetzt könnt ihr mir mal die Daumen drücken. Meine Schwester und ich gehen jetzt zum Chef von meinem Papa eine kleine Katze fangen. Wenn wir es schaffen eine zu erwischen, dann dürfen wir sie uns behalten!! :)
    Also bis am Abend und viel Spaß mit den 2 Kapiteln!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 26.06.2006, 15:58


    hey süße!
    echt supergeile kappis...hammer
    un ahhhhhhhh *im zimmer rumhüpf* *zitter*, dein Versprechen, ah das is geil, ich bekomme ihn *hoff, dass Liebe zerbricht*
    naja gut alos dann viel glück bei katze fangen...
    bis dann



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 26.06.2006, 18:39


    @ tokiogirl89
    Weiste was? Als dank, weil du die erste und einzige bist, die mit commis hinterlässt, kriegst du Tom gleich ;-) Sagst mir deinen Namen. Du bist 16, oder? Das müsst ich auch noch wissen ;-) Dann kriegst ihn gleich!
    Na gut. Da mir heute etwas langweilig war, hab ich jetzt gleich noch drei Teile. Die letzten zwei sind aber kürzer, deshalb gleich mehrere!
    Also wünsch dir mal wieder viel Spaß und nicht vergessen: Ich brauch noch deinen Namen!!! ;-)

    _______________________________________________________

    5. Kapitel (Bill)

    Na toll. Eigentlich wollte ich ja nicht mal ins Kino. Aber die anderen drei hatten mich dazu überredet, weil sie meinten, dass es mir mal wieder gut tun würde raus zu kommen. Die letzten Wochen seit der Beerdigung hatte ich mich nämlich größtenteils im Zimmer eingeschlossen und war noch nicht mal zum Essen hinaus gekommen. Mir war in letzter Zeit alles egal gewesen. Ich hatte meine Freundin verloren wegen… Nein, nicht dran denken! Doch zu spät. Wieder dachte ich daran. An die Leute, an die Sanitäter. Doch auch sie konnten nichts mehr machen. Dana war tot. Ich kämpfte mit den Tränen. Hier und Jetzt konnte ich doch nicht weinen.
    Dieses Mädchen da neben mir mochte ich nicht mal ansehen. Sie war ja schließlich auch so ein Fan. Mit denen konnte ich im Moment gar nichts anfangen. Tom hatte mich nur überreden können mit zu gehen, als er mir versprochen hatte, dass in dieser Vorstellung sowieso keine Leute mehr sein würden, weil der Film alt und schlecht war und noch dazu um drei Uhr nachmittags ausgestrahlt wurde. Aber das war uns wohl nicht vergönnt.
    Nach ein paar Minuten gingen die Lichter aus und ich tat so, als würde mich das interessieren, was da an der Leinwand vor sich ging. Aber in Wirklichkeit hatte ich andere Dinge im Kopf.
    „Ich bin Sarah!“, sagte das Mädchen neben mir plötzlich und streckte mir die Hand entgegen. Mit ‚andere Dinge’ meinte ich zum Beispiel, dass ich auf keinen Fall mit ihr reden wollte. Aber andererseits konnte ich sie nicht einfach ignorieren. Sie würde dann ein ganz anderes Bild von mir bekommen, schließlich wusste sie ja nicht, warum ich so traurig war.
    „Hallo Sarah. Ich bin…!“, versuchte ich zu sagen, doch schon unterbrach sie mich.
    „Ja, du bist Bill, ich weiß. Wer weiß das nicht? Sag mal, warum hört man in letzter Zeit nicht mehr viel von euch?“, fragte sie dann. Mich nervte diese Unterhaltung jetzt schon sehr.
    „Darüber will ich nicht reden!“, sagte ich etwas scharf und schon wieder erinnerte ich mich an das Konzert vor zwei Monaten. Auch an den Prozess in knapp einem Monat erinnerte ich mich. Dann würde ich die zwei Mädchen wieder sehen. Wie würde ich ihnen wohl entgegen treten? Am liebsten würde ich… Nein. Das war auch keine Lösung.
    „Ja ja, ist ja schon gut. Ich will dir nicht auf die Nerven gehen!“, sagte Sarah dann ein wenig ängstlich. Sie hatte wohl Angst, dass sie mich irgendwie verletzt hatte, mit dem was sie gesagt hatte. Das stimmte ja auch, aber sie wusste ja nicht warum.
    „Nein, ist schon okay. Tut mir leid!“, entschuldigte ich mich bei ihr. Sie schien nett zu sein und ich wollte ihr nicht wehtun. Während des ganzen Kinofilms quatschten wir dann weiter über irgendwelche Dinge. Das Beste war ja, dass sie mich nicht mal nach einem Autogramm oder so fragte. Auch fragte sie nicht weiter, wenn sie merkte, dass ich über manche Sachen nicht reden wollte. Sie schien anscheinend kein so ausgeflippter Fan zu sein, sondern eher an unserer Musik interessiert, als an uns. Das gefiel mir. Doch richtig genießen konnte ich das Gespräch nicht. Immer wieder kreisten meine Gedanken um Dana. Wo war sie jetzt wohl? Was würde sie sagen, wenn sie mich jetzt sehen würde? Im Kino, neben einem anderen Mädchen. Aber ich konnte ja nichts dafür. Freiwillig hatte ich mich ja nicht neben sie gesetzt. Das hätte ich nie getan. Viel zu sehr vermisste ich Dana.
    Egal was diese Sarah auch sagte. Ich dachte immer nur an Dana. Immer wieder an diesen einen schrecklichen Tag…

    6. Kapitel (Sarah)

    Keine Ahnung, ob es das schlechte Licht war, oder ob er mich einfach so nicht erkannt hatte. Aber darüber war ich eigentlich auch ganz froh. Bill behandelte mich wie jemanden, den er noch nie gesehen hatte.
    Irgendetwas bedrückte ihn, das merkte ich. War es das was ich dachte? Nein, das war doch schon so lange her. Trotzdem bemühte er sich interessiert zu klingen und er redete die ganze Zeit mit mir. Er war wirklich nett, aber das hatte ich mir schon gedacht. Als ich ihn auf seine Musik ansprach, verbesserte sich seine Laune ein bisschen, also beschloss ich bei diesem Thema zu bleiben. Vielleicht kam es ja gut an, wenn ich mich so stellte, als würde ich mich mehr für die Musik von TokioHotel interessieren, als für die Jungs.
    Am Ende lachte er sogar ein paar Mal, also war das wohl die richtige Entscheidung. Ich konnte es noch immer nicht glauben. Vorher hatte ich die Leute noch verflucht, weil ich und meine Freundin jetzt den Saal nicht mehr für uns alleine hatten. Jetzt saß ich hier neben Bill. Das war doch noch besser als jedes Konzert.
    Kurz vor Ende der Vorstellung beschlossen Bill und seine Jungs zu gehen, da sie nicht erst zu Beginn der nächsten Vorstellung den Saal verlassen wollten. Dann hätten zu viele Leute sie gesehen. So hatten sie vielleicht noch eine Chance unbeobachtet hinaus zu kommen.
    „Bill, hat mich gefreut mit dir zu reden!“, sagte ich dann noch. Ich hatte während der Vorstellung auch einen Zettel geschrieben, auf dem mein Name und meine Handynummer standen. Ich drückte ihn ihm in die Hand und dann dachte ich mir: Jetzt oder Nie. Schnell gab ich ihm einen Kuss. Recht zu genießen schien er den Kuss nicht, doch er wehrte sich auch nicht dagegen. Das war gut, denn schließlich war es wichtig, dass er mich mochte. Aber dann zog Tom ihn von mir weg und sie verließen schnell den Saal.


    7. Kapitel (Tom)

    „Na, was läuft da zwischen der einen und ihr?“, fragte ich Bill auf dem Nachhauseweg. Ich freute mich total für ihn. So lange hatte er jeden Kontakt abgelehnt. Nicht mal mit mir wollte er reden. Mit keinem. Georg und Gustav hatte er nicht mal mehr zu sich gelassen. Mir tat es weh ihn so zu sehen.
    „Nein. Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist!“, sagte Bill dann und schaute traurig zu Boden. Richtig glücklich schien er nicht darüber zu sein. Doch ich verstand ihn da auch. Schließlich hatte er vor noch nicht mal einem Monat seine Freundin verloren. Wenn mir das passiert wäre, dann hätte ich es auch nicht einfach so geschafft das zu vergessen.
    Mehr redete ich dann nicht mehr mit Bill darüber. Zuhause ging er auch gleich wieder auf sein Zimmer. Mum fragte nur, was passiert sei, aber wenn er es ihr erzählen wollte, dann würde er das schon selber machen. Ihr erzählte ich dann einfach, dass ich es auch nicht wüsste. Damit gab sie sich Gott sei Dank zufrieden.
    Den Rest des Nachmittags beschloss ich mich dann aufs Sofa zu schmeißen und fern zu sehen. Etwas Besseres hatte ich auch nicht zu tun. Mit Bill etwas zu unternehmen, das war unmöglich. Schnell warf ich einen Blick aus dem Fenster und dann war mir klar, dass ich auch draußen nichts machen konnte. Vor unserem Haus standen schon wieder haufenweise Mädchen. Früher hätte ich mit ihnen geredet und hätte mir den Spaß gegönnt, aber jetzt nicht mehr. Schnell zog ich den Vorhang noch weiter zu.

    __________________________________________________________
    Also für heute war's das glaub ich. Aber morgen geht's sicher gleich weiter! Wenn ihr die Story noch hören wollt, oder besser wenn du sie noch hören willst tokiogirl89. Willst du?
    Na gut! Viel Spaß!!!!!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 26.06.2006, 18:52


    ob ich weiter lesen will?! hast du en knall?! gerade jetzt, wo ich vielleicht bald mit Tom...*garnicht dran denken will*
    also erstmal die drei Teile waren echt total hammergeil...*will, dass es heute noch wieter geht*
    bidde mach schnell schnell weiter...



    alsooooo: ich heiße Ann-Kathrin, werde aber anka genannt =)
    ne ich bin net 16 ich bin 14....warum ich 89 genommen hab we´ß ich selber net..
    also schenl weida bidde


    achso, du glaubst mir garnet wie ich im Zimmer rumgehüpft bin, als ich gelesen hab, dass...*träum* *aufwach* achso ja....es ist einfach geil danke!!

    hdgdl, tokiogirl89



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 26.06.2006, 22:45


    So, da ich morgen erst abends ins board kommen kann, gibt's gleich noch mal zwei Teile. Viel Spaß damit. Und tokiogirl89, bevor du den nächsten teil ließt, ließ dir nochmal teil 2 durch. hab ihn ein bissi bearbeitet!!!! ;-) Viel Spaß damit! Und hüpf ruhig weiter!

    @ alle anderen. schau, das habt ihr davon, dass ihr keine commis hinterlasst. ihr seid jetzt nicht mit tom zusammen. ätsch!!! ;-)

    ________________________________________________________
    8. Kapitel (Anka)

    Ich wohnte in Magdeburg. Nur ein paar Kilometer weg von Tom. Trotzdem hatte ich ihn schon so lange nicht mehr gesehen. Natürlich wusste ich warum. Schließlich hatte ich Dana gekannt, und sie war eine meiner besten Freundinnen gewesen. Aber mir musste es doch nicht auch so ergehen wie ihr. Die ersten paar Wochen nach ihrem Unfall, wenn man das so nennen konnte, und die erste Zeit nach ihrem Tod, hatte ich gar keine Lust irgendjemanden zu sehen, doch jetzt hielt ich es zuhause fast nicht mehr aus. Ich musste Tom wieder sehen.
    Ich wusste von Toms Angst, und hatte selber kein gutes Gefühl einfach so bei ihm vorbei zu schauen, aber was blieb mir anderes übrig? Ich machte mich also fertig und setzte mich in den nächsten Bus nach Loitsche. Als ich vor dem Haus ankam, sah ich sie schon. Sieben mir unbekannte Mädchen standen am Zaun vor Toms Haus. Jetzt konnte ich nicht einfach so hineingehen. Also stellte ich mich vor den Zaun zu ihnen und tat so, als wäre auch ich ein normaler Fan, so wie sie.
    „Und, wen findest du am Besten von denen?“, fragte mich ein bisschen später eines der Mädels. Sie hatte langes, schwarzes Haar und war ziemlich groß.
    „Gustav!“, log ich. Warum ich ihr das vorlog, das wusste ich nicht. Aber irgendwie kam mir das sicherer vor.
    „Habt ihr schon gehört, warum TokioHotel keine Liveauftritte und so mehr haben?“, fuhr das Mädchen dann an alle gewandt fort. Alle schauten sie fragend an, auch ich. Natürlich wusste ich es, aber die wussten ja Gott sei Dank nicht, dass ich die Freundin von Tom war.
    „Bills Freundin soll im Koma liegen!“, sagte sie dann und senkte ihre Stimme. Dabei sah sie ein Mädchen nach dem anderen an.
    „Ich hab gehört, dass sie schon tot sein soll!“, sagte dann ein anderes Mädchen. Jetzt konnte ich ihnen wirklich nicht mehr zuhören. Sie redeten hier über meine Freundin und nicht über irgendjemanden. Doch das ganze wurde noch schlimmer.
    „War das der Vorfall beim Konzert in Berlin?“, fragte dann wieder ein anderes Mädchen. Dieses Mal war es eines mit blonden Haaren.
    „Ja. Und wisst ihr auch, wie es dazu gekommen ist?“, fragte dann das zweite Mädchen wieder. Sie war etwas kleiner als die anderen. „Es gibt Augenzeugen. Zwar nicht viele, aber es gibt welche. Zwei Mädchen sollen Bills Freundin…“ Wütend unterbrach ich sie.
    „Man, was glaubt ihr eigentlich alles, was man euch erzählt? Die werden auch mal Urlaub brauchen. Sie stehen ein ganzes Jahr auf der Bühne, dann haben sie sich doch mal ein paar freie Wochen verdient. Da muss nicht gleich jemand gestorben sein! Warum seid ihr jetzt nicht in der Schule? Weil ihr Ferien habt. Bei euch ist auch nicht der Direktor gestorben, oder? Also ihr habt auch eine anderen Grund, warum ihr nicht in der Schule seid“, sagte ich wütend. Die Mädchen schauten mich zwar komisch an, aber sagten nichts weiter dazu.
    „Aber diese zwei Mädchen hätten dann wenigstens mal was für ihren Traum getan!“, sagte dann die Blonde wieder und lachte. Ich warf ihr nur einen bösen Blick zu. Oh man. Die wussten also was passiert war, oder sie glaubten es zu wissen. Aber das Beste war ja, dass sie es nicht mal für falsch hielten. Sie schienen diese Mädchen für das zu bewundern, was sie getan hatten.
    Ich war so froh, als sie das warten aufgegeben hatten und sich von mir verabschiedeten. Sie wollten ins Café gehen. Als sie weg waren, schlich ich zur Tür und klingelte.

    9. Kapitel (Tom)

    Missmutig stand ich auf und ging zur Eingangstür, weil es gerade geklingelt hatte. Dabei war es gerade so spannend geworden im Fernsehen. Wer hatte nun das Haus ausgeraubt. War es die nett aussehende Nachbarin, oder war es doch der drogensüchtige Bekannte der Familie. Jetzt würde ich die Auflösung doch glatt verpassen... Ja, das war schlimm…
    Als ich aufmachte, machte mein Herz einen Sprung. Anka stand vor der Tür und viel mir um den Hals. Ich schaute mich schnell um, ob uns auch niemand gesehen hatte und schloss schnell die Tür.
    „Was fällt dir ein hier aufzutauchen?“, fragte ich sie dann. Doch eigentlich freute ich mich ja über ihren Besuch. Als sie mir daraufhin traurig in die Augen schaute, konnte ich nicht anders. Ich strich ihr übers Gesicht und küsste sie. Darauf hatte ich solange gewartet. Aber noch immer war es nicht richtig. Es war einfach zu gefährlich, doch jetzt verdrängte ich dieses Gefühl der Angst und genoss es einfach sie im Arm zu haben. „Hey Süße, du weißt doch, wie ich das gemeint habe! Ich freu mich natürlich tierisch, dass du hier bist! Aber dich hat doch keiner gesehen, oder?
    „Doch. Da draußen sind ein paar Fans, aber ich hab mich eine Weile zu ihnen gestellt und dann meinten sie irgendwann, dass sie jetzt ins Café gehen würden. Ich sagte, dass ich lieber hier warten wolle und als sie weg waren, bin ich hereingekommen. Bitte sei nicht sauer. Ich hab’s nicht mehr ausgehalten!“, erzählte sie dann und schaute mich mit großen unschuldigen Augen an. Diesem Blick konnte ich einfach nicht wiederstehen.
    „Du gehst aber alleine nicht mehr aus dem Haus. Du weißt doch, was passiert ist. Und ich lass nicht zu, dass dir auch was passiert!“, antwortete ich ihr besorgt. Sie lächelte mich daraufhin nur an.
    „Ich kann ja auch hier bleiben. Mich stört das gar nicht!“, antwortete mir Anka und ich nahm sie mit ins Wohnzimmer.
    „Du weißt aber schon, dass ich jetzt wegen dir verpasst hab, wer das Haus ausgeraubt hat!“, meinte ich scherzhaft zu Anka. Sie blickte mich etwas verständnislos an, und ich zeigte auf den Fernseher und redete weiter: „Jetzt weiß ich nicht, ob es das nette Nachbarsmädchen oder der drogensüchtige Bekannte war!“
    „Ach so. Na wenn du unbedingt diese Richtershows weiter sehen willst, dann will ich dich nicht aufhalten. Ich kann auch wieder gehen!“, meinte sie ebenso lächelnd. „Aber ich will es dir verraten. Es war die nette Nachbarin. Die netten sind nämlich immer die bösen.“
    „Na so wichtig war mir das jetzt auch nicht. Du weißt doch, dass mir andere Sachen wichtiger sind!“ Ich nahm sie noch mal in den Arm.
    „Ich zum Beispiel?“ Sie legte ihre Arme um meine Schultern. Aber ich kam zum Entschluss, dass es nicht gut ankam, wenn ich jetzt ja sagte, also küsste ich sie einfach wieder. Da ging plötzlich die Haustüre wieder auf und als ich aufsah, merkte ich, dass es Mum war. Sie hatte sich vorher kurz zum Einkaufen verabschiedet.
    „Hi Tom,… hi Anka“, meinte sie. Mit meiner Freundin hatte sie anscheinend nicht gerechnet. „Haben sie dich eh nicht gesehen? Die Fans da draußen mein ich!“
    „Nein, das geht schon in Ordnung. Sie wissen nicht, dass ich hier drinnen bin!“, antwortete Anka meiner Mutter. Diese ging dann auch schnell wieder in die Küche und ich blieb mit Anka noch eine Weile im Wohnzimmer.

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    So, viel Spaß und bis morgen Abend. Hoffe auf viele Commis. Geh dann mal schlafen! Gute nacht! und träumt was schönes, vor allem du tokiogirl89!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 27.06.2006, 14:14


    HEYYYYYYY süße!
    naa gut geschlafen *spam* *g*
    nene also erstmal ich hab voll gehuelt, als da als anka stand un dann mit tom, boah hammergeilo!!!!!
    echt un die kappis an sich auch wieder total geil!
    weiß ja nich, wieso keiner sonst ein kommi schreibt aber is ja auch egal, ich jedenfall lese weiterhin deine GEILE ff!
    also biddö weiter



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 27.06.2006, 18:44


    HI!!!! Sehr gut geschlafen!!! Wie ein baby bis halb 12 mittags! ;-)
    Auch egal, wenn keiner schreibt. Einen Fan hab ich ja ;-) Und ich bin happy darüber ;-) :-D
    Da gefällt einem die story ja gleich noch besser, wenn sein name darinnen vorkommt, oder? Hoffe ja doch mal!!!!
    Bald kommt auch eine zweite FF von mir on. Wahrscheinlich morgen, oder aber heute noch. Sie heißt: "Wenn sich alles ändert"
    Aber erstmal hab ich bei der hier zwei neue Kapitel. Hier:

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    10. Kapitel (Bill)

    Warum hatte ich das zugelassen? Was war bloß los mit mir? Ich liebte Dana immer noch, auch wenn sie schon seit einem Monat nicht mehr hier war. Daran würde sich nie wieder etwas ändern. Ich hatte sie schon so lange gekannt. Dann hatte es endlich geklappt zwischen uns zwei und nicht mal zwei Wochen später passierte es. Was fiel mir bloß ein, jetzt eine andere zu küssen? Noch dazu einen Fan. Das konnte doch nicht mein Ernst sein. Ich vergrub mein Gesicht im Kopfpolster und krallte mich mit den Fingernägeln fest in die Matratze.
    Ich war mir darüber im Klaren, dass ich nicht ewig Dana nachtrauern konnte, aber noch war es einfach zu früh, so zumindest erschien es mir. Klar, Sarah war nett, aber das änderte nichts daran. Oder doch? Nein, das durfte einfach nichts daran ändern. Ich war noch immer der Freund von Dana und nicht der von Sarah. Immer mehr Schuldgefühle überkamen mich.
    Bald hielt ich es in meinem Zimmer nicht mehr aus. Langsam stand ich von meinem Bett auf und ging hinaus auf den Flur. Eigentlich wollte ich nur vorbeigehen am Wohnzimmer, als ich Tom sah. Schnell erkannte ich auch, dass es Anka war, die er da gerade im Arm hatte.
    „Sag mal, spinnst du? Du kannst hier doch nicht so einfach auftauchen. Willst du, dass es dir auch so geht wie… wie…?“, brüllte ich Anka an. Danas Namen konnte ich im Moment einfach nicht aussprechen. Es war zu schrecklich. Wirklich akzeptiert hatte ich es noch immer nicht, dass sie jetzt nicht mehr da war. Sie war tot. Ich musste mir das eingestehen, aber das war damals gar nicht so einfach.
    „Bill… Ich weiß. Nein, ich will nicht, dass wieder das gleiche passiert wie mit Dana. Aber ich pass schon auf!“, meinte Anka ein bisschen eingeschüchtert. Mir tat es furchtbar weh zu hören, wie sie so ohne weiteres Danas Namen aussprechen konnte.
    „Ja, und du denkst, dass… dass… sie nicht aufgepasst hat!“, schrie ich sie weiter an.
    „Nein, doch, ja ich weiß es. Natürlich weiß ich, dass sie, dass ihr aufgepasst habt. Aber…!“, versuchte sie die richtigen Worte zu finden. „Bill, bitte komm mal rein. Ich muss dir was erzählen. Eigentlich geht es euch beide was an!“, fuhr sie fort. Eigentlich wollte ich nicht mit ihr in einem Raum sein, aber ich machte trotzdem, was sie sagte. Ich hatte sie auch gern. So gern, wie man die Freundin seines Bruders eben hatte. Aber ich wollte nicht in ihrer Nähe sein, weil ich Angst hatte, dass auch ihr wieder etwas passiert und wir auch sie verlieren könnten. Wie schaffte Tom es nur, ihr nicht böse zu sein, obwohl sie hier einfach so aufgetaucht war. Dabei hatte er es ihr doch ausdrücklich verboten.
    „Bill. Ich hab da draußen vorher mit ein paar Fans geredet.“ Ich machte die Augen weit auf und Anka merkte das auch. „Nein, keine Angst. Sie wissen nicht, dass ich hier bin. Aber der Punkt ist, dass die gut finden, dass die die ganze Sache gut finden.“
    „Diese Sache?“, antwortete ich. „Das mit… Dana?“ Es war das erste Mal, dass ich ihren Namen benutzt hatte seit ihrem Tod. Ich fühlte… Nein, ich durfte jetzt keine Gefühle zulassen. Nicht vor allen anderen. So verdrängte ich jetzt einfach alle Gefühle und blickte nur kalt in Ankas Gesicht.
    „Ja. Die halten diese Mädchen für Vorbilder. Die bewundern sie dafür!“, meinte Toms Freundin. Also hatten ich doch recht gehabt. Die würden über Leichen gehen, nur um mit mir zusammen sein zu können. Länger konnte ich ihr nicht mehr zuhören. Ich lief schnell wieder hinauf in mein Zimmer. Anka erzählte Tom zwar noch mehr über ihr Gespräch mit den Fans draußen, aber ich wollte nichts mehr hören. Es war genug!

    11. Kapitel (Sarah)

    „Hey Jenny! Weißt du was?“, fragte ich meine beste Freundin, als wir vom Kino nachhause kamen. „Die können sich nicht mehr an uns erinnern. Unsere Chancen sind doch größer, als ich dachte! Wer konnte damit rechnen, dass wir die vier heute treffen?“ Sie wusste natürlich genau von wem und von was ich rede.
    „Ja, wir haben Glück. Schleim dich ein bei Bill. Ich versuchs bei Gustav. Ich denke, dass mich der mag!“, antwortete sie. Ja, jetzt hatten wir wirklich mal Glück gehabt und Glück brauchten wir im einem Monat auch genug.
    „Bill mag mich auch. Und nicht wenig glaub ich. Der ist zwar nicht gerade das, was man glücklich nennen kann, aber ist auch irgendwie klar. Das mit seiner Freundin war ja auch schlimm, das können wir nicht abstreiten, aber er hat mich nicht davon abgehalten ihn zu küssen!“, meinte ich stolz und strahlte übers ganze Gesicht.
    „Was? Du hast ihn geküsst? Und er hat das zugelassen?“ Jenny schaute mich ungläubig an. Doch als ich zur Antwort nickte, fiel sie mir um den Hals. „Sarah, du bist unsere Rettung! Mach jetzt nichts falsch. Triffst du ihn wieder?“
    „Ja, ich bin mir sicher. Hab ihm meine Handynummer in die Hand gedrückt. Der meldet sich ganz sicher bei mir!“, sagte ich zuversichtlich. Ich hatte es ihm doch angesehen, dass er mich gern hatte und so wäre er doch blöd gewesen, wenn er sich nicht mehr gemeldet hätte.
    „Toll. Hoffentlich meldet der sich wirklich. Gustav und ich treffen uns morgen Vormittag bei mir!“, erwiderte sie ebenso stolz wie ich vorher, als ich ihr von dem Kuss erzählt hatte.
    „Echt?“, fragte ich mit weit aufgerissenen Augen.
    „Ja klar. Ich sagte doch, dass er mich mag. Er will nicht riskieren, dass uns irgendjemand sieht und deshalb kommt er zu mir. Sollte das zwischen dir und Bill nicht klappen, dann kann Bill nicht so hart sein, weil ich doch Gustavs Freundin sein, oder?“
    „Klasse Plan! Jetzt müssen wir die beiden nur noch rumkriegen. Also an uns sollte es nicht scheitern“, meinte ich, als ich die Haustüre aufgehen hörte. Das musste meine Mutter sein. Sie kam immer um diese Zeit von der Arbeit nach Hause. „Jenny komm. Lass es uns Mum erzählen!“
    „Ja klar!“, rief sie mir nach. Ich war schon aus dem Zimmer gelaufen.
    „Hey Mum. Gute Nachrichten!“, schrie ich ihr schon von weitem zu.
    „Hey, hey, was ist denn los. Nicht so stürmisch!“, antwortete mir diese.
    „Jenny und ich waren heute im Kino und haben die Jungs von TokioHotel getroffen. Sie wissen nicht wer wir sind und Jenny hat morgen ein Date mit Gustav und ich… na ja, Bill mag mich!“, erzählte ich ihr.
    „Na ja, ich würde es nicht gleich Date nennen!“, unterbrach mich Jenny.
    „Passt auf, dass ihr es nicht noch schlimmer macht, hört ihr?“, meinte meine Mutter. Doch auch sie schien es toll zu finden. „Seid nett zu denen. Je mehr die euch mögen, desto besser!“
    „Ja Mum, deswegen machen wir das ja. Obwohl…“ Jenny lachte mich etwas schief an. Dann fuhr sie fort, „ich finde Gustav ja schon ganz süß!“
    „Ich Bill auch! Als eine Bestrafung sehe ich das Ganze nicht an!“, flüsterte ich ihr zu, so dass meine Mutter es nicht hören konnte. Also hatte das Ganze vielleicht doch etwas Gutes an sich gehabt, obwohl es gar keine Absicht war. Es war ein Unfall, aber wer sollte uns das schon glauben? Na ja, vielleicht nicht ganz ein Unfall, aber es hatte andere Gründe… Jenny schien das Gleiche zu denken wie ich und grinste nur weiter glücklich vor sich hin.

    __________________________________________________________
    So, das wars. Morgen kommen die nächsten 2 kappis!!! Hoffe, dass euch (dir) dieser teil gefallen hat! Und jetzt noch einen schönen tag und wenn du willst, kannst du ja nachher nochmal bei meiner 2ten ff auch vorbeischauen. die wird unter PG16 zu finden sein!!!
    Tschau!!!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 27.06.2006, 18:57


    hey süzze!!
    echt wieder geile kappis!!!
    jaaaaaaaaaaa die ff war ja shcon vorher geil, aber jetz mit MIR!!! voll geil..einfach unbeschreiblich!
    weiter!


    lg, roxy <333



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 27.06.2006, 22:50


    So, mir war gerade fad! Und da ich ja soooooooo viele Leser hab hab ich mir gedacht, stellen wir gleich mal die nächsten...... Taratata..... 5!!! Kapitel rein! Viel spaß damit und vielleicht hat ja mal irgendwer bock einen commi zu hinterlassen!
    Wenn nicht, dann hoffe ich, dass ich wenigstens auf dich tokiogirl89 zählen kann ;-)

    __________________________________________________________-
    12. Kapitel (Bill)

    ‘Ma ma ma ma ma ma Maria…’ Noch bevor ich die Augen aufmachte gab ich meinem Radiowecker einen Stoß, sodass er am Boden weiterspielte. ‚Cómo estás my sweet Senorita…’ Aber wenigstens musste ich so aus dem Bett steigen um dieses Lied nicht fertig hören zu müssen. Sonst wäre ich wahrscheinlich am nächsten Morgen noch immer nicht aufgestanden.
    Wütend sprang ich auf und gab dem Wecker einen Tritt und er rutschte über den Boden unters Bett. Na sollte er doch. Mir doch egal. Die Arbeit ihn auf zu heben wollte ich mir auch nicht machen. Sollte er doch seine Maria weiter spielen. Wenn ein Tag einmal so beginnt, dann sollte man sich wirklich nicht aus dem Haus wagen, dachte ich mir.
    Ohne den Wecker auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, ging ich aus dem Zimmer, die Treppen hinunter, bis in die Küche. Tom war schon unten und gemeinsam mit Anka stopfte er sich gerade mit Waffeln voll.
    „Morgen“, brachte ich verschlafen hervor. Dabei schaute ich von Tom zu seiner Freundin und dann zurück. „Wie lange bleibst du noch?“ Ich schaute Anka an.
    „Frag deinen Bruder. Der muss wissen, wann er mich wieder loswerden will!“, antwortete diese grinsend. Tom lachte blöde zurück und ich verdrehte genervt die Augen. Die spielten hier eins auf verliebtes Pärchen und ich… ich dachte plötzlich wieder an Dana. Der Hunger war verschwunden und ohne das Frühstück nur angeschaut zu haben, drehte ich mich wieder um und ging ins Wohnzimmer. Nicht mal zwei Wochen hatte unser Glück gedauert. Zwar hatten wir uns schon Jahre lang gekannt und waren immer gute Freunde gewesen, aber gefunkt hatte es erst viel später. Doch dann hatten wir uns verraten. Sie hatten uns zusammen gesehen. Das war das Ende.
    Nein, fang jetzt bloß nicht wieder zu weinen an, dachte ich. Vergiss sie einfach. Bitte vergiss sie einfach. Doch so einfach war das nicht. Wütend schlug ich mit der Faust auf den Tisch. Die da drüben waren glücklich. Sie konnten sich jetzt den ganzen Tag sehen. Mit Dana war ich einen Tag vor Beginn unserer dritten großen Deutschland-Tour zusammen gekommen. Die nächsten zwei Wochen sahen wir uns kaum.
    Als sie nach dem Konzert in Berlin auftauchte, wollte sie eigentlich den Rest der Tour mit uns kommen… Doch dann… Nein! Bill hör auf! Ermahnte ich mich selber. Warum dachte ich nur immer wieder darüber nach?
    Wieder lachten Tom und Anka im Nebenzimmer. Ich konnte ihnen nicht mehr zuhören. Tom war nun schon seit einem halben Jahr mit Anka zusammen. Sie schafften es immer wieder zu verhindern, dass die Fans etwas merkten. Einmal war sie mit auf einer Aftershow-Party und die beiden hatten etwas zu viel getrunken und sich dann in der Öffentlichkeit geküsst. Aber sie hatten Glück. Tom konnte das Ganze so hindrehen, dass jetzt alle glaubten, dass es nur eine einmalige Sache war. Anka hatte zwar einige Hass-Briefe und sogar einige Morddrohungen bekommen, aber das Ganze war gut ausgegangen. Inzwischen dachte kaum einer mehr daran.
    Und Dana? Einmal hatten sie uns gesehen, wie wir uns geküsst hatten. Das hatten wir jetzt davon. Sie war nicht mehr da. Nur wegen eines Kusses. Ich nahm mein Handy und, keine Ahnung warum, aber ich schrieb eine SMS an Sarah. Was ich mir davon erwartete weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich hielt ich es einfach nicht mehr aus, immer traurig zu sein, während Tom in der Küche gerade mit seiner Freundin lachte.

    13. Kapitel (Sarah)

    „Hey Jenny! Ich bin’s, Sarah!“, rief ich aufgeregt ins Telefon.
    „Was ist los?“, meldete sich Jenny verschlafen, „es ist Sonntag und noch nicht mal halb zehn Uhr!“
    „Oh, sorry. Aber ich muss dir was sagen. Bill hat mir geschrieben. Er will sich mit mir treffen, bei mir zuhause!“ Jetzt war auch sie wach geworden.
    „Boah! Echt? Dann hast du ja auch schon dein Date mit ihm. Viel Glück! Wann trefft ihr euch?“, fragte sie jetzt eben so aufgeregt wie ich.
    „Dann gleich. Er kommt gleich vorbei! Wollte nur noch wissen, wo ich wohne. Hab ihm auch angeboten, dass ich zu ihm kommen könnte, aber das wollte er aus irgendeinem Grund nicht!“ Den Grund dafür wusste ich ja. Schließlich war ich früher auch schon mal vor seinem Haus gestanden und hatte einen halben Tag vergeblich darauf gewartet ihn auch nur einmal zu Gesicht zu bekommen. Er wollte wohl nicht, dass die Fans etwas mitbekamen. Davon gab es ja jetzt in Loitsche schon genug.
    Als ich aufgelegt hatte lief ich gleich ins Badezimmer um mich für Bill hübsch zu machen. Dann ging ich vor die Haustüre und setzte mich auf die Stufe die ins Haus führte und wartete. Hoffentlich machte ich heute nichts falsch. Was war, wenn er mich doch nicht mochte? Das konnte ich nicht riskieren. Es war zu wichtig. Doch schnell wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als ich Bill kommen sah. Ich stand auf und ging hin zu ihm.
    „Hi! Freut mich, dass du vorbei kommst!“, rief ich ihm schon von weitem zu. Dann überlegte ich. Er war traurig und ich wusste auch den Grund dafür. Sollte ich ihn auf Dana ansprechen? Sie war in meiner Klasse gewesen und ich wusste, dass ihn ihr Tod bedrückte. Ich hatte sie zwar nie gemocht, aber das musste er ja nicht wissen. Wenn ich jetzt auch ein bisschen traurig tat, dann würde das doch sicher ein paar Pluspunkte bringen. Aber erst Mal ließ ich ihn ins Haus und wir gingen in mein Zimmer.
    Nachdem ich ihn im Kino getroffen hatte, habe ich extra alle TokioHotel-Poster abgenommen die die Wände meines Zimmers bedeckten. Jetzt sah es zwar ein bisschen langweilig aus, aber ich dachte nicht, dass es gut rüberkommt, wenn ich tausend Poster von dem Jungen im Zimmer hab, der mich besuchen kommt. Nur eins habe ich hängen lassen und extra noch ein US5-Poster und einige andere dazugehängt, damit es nicht so aussah, als wäre ich total auf TokioHotel fixiert. Eigentlich war ich das ja, aber das musste Bill ja nicht erfahren. Dann würde er sich nur denken, dass ich irgend so ein ausgeflipptes Groupie von ihm bin.
    Diese Taktik hatte wohl geklappt. Zufrieden schaute er sich im Zimmer um und sah die ganzen Poster, die nichts mit seiner Band zu tun hatten. Aber da auch ein TokioHotel-Poster hing, sah er, dass ich die Band gut fand.
    „Ich muss dich was fragen!“, fragte ich Bill vorsichtig, als er sich auf einen Stuhl in meinem Zimmer gesetzt hatte. Er nickte und so fuhr ich fort: „War Dana deine Freundin?“ Plötzlich versteinerte sich seine Miene.
    „Von wo kennst du sie?“, sagte er in einem etwas schärferen Ton.
    „Sie war in meiner Klasse. Schon seit der Grundschule. Sie hat es mir mal erzählt, dass sie mit dir zusammen ist. Hab mich immer gut mit ihr verstanden!“, log ich. In meiner Klasse war sie ja wirklich, aber gemocht hatte ich sie noch nie.
    „Ja, sie war meine Freundin… Bis…“, sagte er traurig und blickte starr zu Boden, als hätte er Angst mich an zu schauen.
    „Ja ich weiß bis wann. Die Lehrer haben es uns erzählt, schließlich wollte die ganze Klasse wissen, was passiert ist und warum sie nicht mehr in die Schule kam…“

    14. Kapitel (Tom)

    „Man, wo ist mein Handy!“, rief ich so laut, dass ich sicher war, dass es die Nachbarn noch hören konnten. Auch die Fans draußen hatten es gehört, denn plötzlich begannen die wie wild zu kreischen. Anka blickte nach draußen und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und ich machte es ihr nach.
    „Für was brauchst du jetzt bitte dein Handy?“, fragte sie und guckte mich komisch an.
    „Bill!“, rief ich noch lauter. Die Fans kreischten noch lauter.
    „Schrei nicht so, die kippen um. Und für was brauchst du Bill?“, fragte sie weiter. Schön langsam hielt sie mich wohl für bekloppt. Ich hatte mich also doch nicht geirrt und es war Bill gewesen, der vorher das Haus verlassen hatte.
    „Jetzt schau mich nicht an, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. Ich such Bill, dafür brauch ich das Handy. Möchte nur gern wissen wohin der sich verzogen hat.“ Noch immer ging ich durch den ganzen Raum um mein Handy zu finden.
    „Du hast das Handy sicher nicht in der Mikrowelle!“, hörte ich sie dann von hinten lachen, als ich gerade die Tür der Mikrowelle aufgemacht hatte. Nein, da hatte ich es wohl wirklich nicht gelassen, aber eigentlich dachte ich auch mehr nach, so es sein könnte und weniger schaute ich dorthin wo ich suchte. „Da hast du!“, meinte Anka dann und zog mein Handy aus ihrer Hosentasche.
    „Danke auch, dass du mich so lange suchen lassen hast!“ Ich tat gespielt böse, schnappte ihr das Handy aus der Hand und gab ihr einen Kuss. Dann setzte ich mich gegenüber von Anka auf einen Sessel und wählte Bills Nummer.
    „Tüüüt – Tüüüt – Tüüüt – Tüü… Tüt Tüt Tüt!“, hörte ich das Telefon sagen.
    „Der hat mich weggedrückt!“, meinte ich dann mehr in Gedanken als zu Anka.
    „Vielleicht hat er Besseres zu tun als mit seinem nervigen Bruder zu reden, oder er will einfach, dass sein Bruder anstatt mit ihm zu telefonieren, etwas mit seiner Freundin unternimmt, die ihn jetzt schon so lange nicht mehr gesehen hat!“, meinte sie und setzte sich auf meinen Schoß.
    „Das ist leicht möglich!“, gab ich zurück und nahm sie in den Arm. Etwas Wahres hatten ihre Worte ja schon an sich. Ich hatte sie so lange nicht gesehen, da war es eigentlich blöd sich mit etwas anderem als mit ihr zu beschäftigen. „Trotzdem möchte ich wissen, warum er einfach so gegangen ist. Aber denken kann ich es mir! Und wie um alles in der Welt hat der es geschafft nicht von diesen Hühnern da draußen erdrückt zu werden…“
    „Wieso ist er einfach so gegangen ohne uns was zu sagen? Ich kann es mir nämlich nicht denken!“, sagte Anka dann nachdenklich.
    „Wenn du tot wärst, dann hätte ich auch keine Lust zu sehen, wie mein Bill und seine Freundin zusammen im gleichen Haus sind!“ Nein, das hätte ich wirklich nicht. Daran wollte ich gar nicht denken, doch schon wieder meldete sich mein Gewissen. Erstens, weil Bill mich mit Anka sehen musste, obwohl ich wusste, dass ich das auch nicht ausgehalten hätte an seiner Stelle und zweitens, weil Anka hier saß. Was war, wenn sie doch jemand sah? Dann war ich schuld, wenn ihr etwas passierte. „Aber wo er hin ist, würde ich schon gern wissen.“
    „Tom, mach dir keine Sorgen. Bill kommt schon zurecht. Er weiß schon wie er es macht an diesen Groupies vorbei zu kommen und er weiß auch wo er hingehen kann, da bin ich mir sicher“, antwortete meine Freundin. „Hast du nicht Lust wieder in dein Zimmer zu gehen?“, fragte sie weiter und stand auf. Eigentlich eine gute Idee. Es war Sonntag und erst ein bisschen nach zehn Uhr. Ich machte es ihr nach und küsste sie und eng umschlungen gingen wir wieder nach oben in mein Zimmer.

    15. Kapitel (Gustav)

    Anziehen, Haare machen, Zähne putzen, Schuhe anziehen… Hatte ich noch was vergessen? Nein. Es konnte losgehen. Das erste Mal, dass ich mich mit einem Mädchen traf, seit einem Jahr. Kurz nach Beginn unserer Karriere hatte ich es ja mal mit einer Freundin versucht, aber das hatte nicht lange gehalten. Die Zeit war sehr knapp gewesen und auch meine Freundin hatte bald die Nase voll, von den Liebesbriefen und anderen Dingen, die mir immer wieder geschickt wurden. Außerdem mochte sie es nicht, dass mir immer wieder Mädchen zuriefen, dass ich mit ihr Schluss machen sollte.
    Aber jetzt war sowieso erst mal nichts mit Konzerten und Interviews. Zumindest nicht bis nach dem Prozess und bis dahin konnte ich mich ja wenigstens Mal mit einem Mädchen treffen. Als ich die Haustür, merkte ich, wie gut ich es eigentlich hatte. Alles war still und keiner schrie blöd herum. Wäre ich aus dem Haus von Bill und Tom gekommen, dann hätte ich jetzt schon zehn Autogramme geben müssen und hätte fünf Telefonnummern bekommen. Aber ich hatte ja Gott sei Dank noch meine Ruhe, genau wie Georg. Zwar verirrten sich manchmal ein paar besonders besessene Groupies vor mein Haus, aber das störte niemanden hier.
    „Wo gehst du denn hin?“, hörte ich plötzlich meine Schwester rufen. Sie hatte ihren Kopf durch ihre Zimmertür heraus auf den Flur gestreckt und sah mich in der offenen Tür stehen.
    „Ach, nur jemanden besuchen!“, sagte ich und drehte mich weg.
    „Ein Mädchen?“, fragte sie frech nach. Doch als ich nickte, wurde sie ernster. „Du weißt doch, was mit Dana passiert ist!“
    „Ja ja, ich pass schon auf!“, rief ich ihr noch zu und sie verdrehte die Augen und verschwand wieder in ihrem Zimmer und ich durch die Tür nach draußen. Ja, sie hatte ja Recht. Ich musste echt vorsichtig sein, weil es keine Garantie dafür gab, dass nicht das Gleiche noch mal passierte, aber ich konnte nicht den ganzen Tag alleine irgendwo herumsitzen. Das letzte Jahr alleine herumsitzen war ja nicht schlimm, weil wir immer noch die Konzerte, Interviews und Bandproben hatten, aber jetzt gab es das ja alles nicht mehr und überhaupt Bill und Tom traf ich fast nicht mehr. Das Kino gestern war eine Ausnahme.
    Hausnummer 3, Hausnummer 5… Und wo um alles in der Welt war Hausnummer 4? Verzweifelt suchte ich die ganze Straße ab, doch nirgendwo war Hausnummer 4. Hausnummer 20, Hausnummer 21, Hausnummer 4! Endlich. Was hatte das Haus mit der Nummer 4 neben dem mit der Nummer 21 zu suchen? Aber war ja auch egal. Jetzt hatte ich es gefunden und schon kam Jenny auf mich zugelaufen und bevor ich etwas sagen konnte umarmte sie mich.
    „Hi. Lass uns erst mal reingehen!“, sagte ich und drückte sie weg von mir. Dabei schaute ich mich um, aber Gott sei Dank hatte uns keiner gesehen.
    „Was…?“, versuchte sie mich auszufragen, doch ich schüttelte nur den Kopf.
    „Bitte frag nicht!“, meinte ich nur und ging mit einigem Abstand hinter ihr ins Haus.
    „Hier drinnen können wir nicht viel machen, aber da du dich nirgends anders mit mir treffen wolltest…“, sagte sie, als sie die Türe hinter uns geschlossen hatte. Dann zog sie mich an der Hand in ihr Zimmer. „Aber wir können ja immer noch quatschen!“
    Tja, nach kurzer Zeit wusste ich auch, was Tom früher immer so an den Fans gemocht hatte. Beim reden war es nämlich nicht lange geblieben, aber Jenny war wirklich sehr nett und man konnte sich gut mit ihr unterhalten… wenn ihr danach war. Im Moment war ihr aber eher nach rumknutschen und nachdem sie mir versprochen hatte, dass das unter uns bleiben würde, machte ich auch gern mit.

    16. Kapitel (Bill)

    Jetzt sprachen wir schon seit einer halben Stunde über Dana. Warum hatte mich Sarah überhaupt darauf abgesprochen? Sie hatte mir inzwischen erzählt, dass es nicht immer reibungslos mit ihr und Dana geklappt hatte, aber dass sie sich im Großen und Ganzen gemocht hatten und dass ihr der ‚Unfall’, wie sie es nannte, von Dana, noch immer schwer im Magen lag.
    „Ist das der Grund warum du so traurig ausschaust?“, fragte sie mich kurz später. Ich hatte mich gerade wieder im Zimmer umgeschaut und immer wieder erstaunte mich das. Sie hatte sich gestern gleich neben mich gesetzt im Kino und mich am Ende sogar geküsst. Jedes andere Mädchen an ihrer Stelle hätte ein Zimmer in dem Poster von TokioHotel hängen, aber sie hatte sogar ein US5-Poster hängen. Dabei wussten doch alle, dass wir keine besten Freunde von US5 waren. Anscheinend war sie auch offen für andere Sachen und nicht nur für TokioHotel und nichts anderes. Das freute mich.
    „Sag mal, wie würdest du aussehen, wenn dein Freund wegen dir gestorben wäre?“ Fragend sah ich sie an. Aber nur kurz, dann schaute ich wieder auf den bunten Teppichboden in Sarahs Zimmer.
    „Quatsch nicht so einen Blödsinn. Ich weiß, was passiert ist, aber es war nicht wegen dir, da bin ich mir sicher!“, antwortete sie und kam auf mich zu.
    „Wie kannst du dir da so sicher sein?“, fragte ich sie wieder, doch anstatt zu antworten zuckte sie nur mit den Schultern und setzte sich dann auf ihr Bett. Jetzt läutete schon wieder mein Handy. Vor einer viertel Stunde hatte mich Tom angerufen. Aber Lust darauf mit ihm zu reden, hatte ich wirklich nicht. Ich wollte schon ausdrücken, als ich sah, dass es gar nicht Tom war, sondern Gustav. Klar, Tom wusste, dass ich nicht daheim war und wollte fragen, wo ich mich rumtrieb, aber Gustav… Was wollte er?
    „Hi Bill!“, meldete er sich aufgeregt.
    „Was gibt’s?“, fragte ich. Doch er hätte auch ohne diese Frage zu erzählen begonnen.
    „Du weißt doch noch diese eine vom Kino gestern. Jenny heißt sie!“, sagte er.
    „Ja“, antwortete ich nur, doch er hörte gar nicht zu.
    „Sie ist gerade in der Küche was trinken und ich sitz hier in ihrem Zimmer“, redete er weiter. Schön langsam wurde er aber langsamer mit dem erzählen.
    „Was machst du in ihrem Zimmer?“, fragte ich ihn und wurde langsam wütend. Hatte er das mit Dana schon vergessen? Andererseits. Was machte ich hier in Sarahs Zimmer? Ich sah kurz zu ihr und kurz sah ich ein komisches Funkeln in ihren Augen, als ich gefragt hatte, was Gustav in Jennys Zimmer mache.
    „Nein, nein. Nicht das was du denkst. Nur rumknutschen. Was soll ich machen?“, fragte er dann doch noch. Er hatte es also auch nicht vergessen.
    „Pass einfach auf, dass euch keiner zusammen sieht, dann geht das schon in Ordnung. Bye!“, sagte ich und bevor er sich verabschieden konnte, hatte ich schon aufgelegt. Was bildete er sich eigentlich wirklich ein? Er kannte sie seit gestern, war jetzt in ihrem Zimmer und knutschte mit ihr rum. Ihm war auch wirklich alles… Nein. Jetzt sah ich mich wieder um und sah Sarah. Warum fand ich das schlecht was Gustav machte? Ich selber war gar nicht besser. Ich redete zwar nur mit ihr und knutschte nicht gleich mit ihr, aber sonst war das ja das Gleiche.
    Aber Sarah und Jenny wussten ja, warum Dana tot war und sie wussten, auf was sie sich da einließen. Trotzdem würde ich es mir nie verzeihen, wenn ihnen auch etwas passierte. Außerdem, was sollte ich sonst machen? Heimgehen konnte ich nicht. Nicht wenn Tom mit Anka einen auf verliebtes Pärchen machte. Dann doch lieber hier bleiben.

    _________________________________________________________
    bitteschön! ich hoffe, dass ihr euch auch die mühe macht und mal ein bissi was schreibt, sonst mag ich vielleicht auch bald nicht mehr...
    Gute nacht!!!!!!!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 28.06.2006, 14:32


    *heul* bidde net aufhören zu schreiben!!!!!!!

    aber jetz zum kappi:
    *schreibstil perfekt
    *keine r-fehler
    *geile 5 kappis!!!

    echt wieder soooooo hammergeil! un nochmal danke, dass ich mit tom zusammen bin, das is supaaa, *freu* voll cool, un du beschreibst das so schön
    naja bill tut mir shcon irgendwie leid!
    also bidde schreib wieter!

    hdgggdl roxy <33



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 28.06.2006, 20:41


    Hi!
    Bitteschön, hier kapitel 17 bis 23. Die Story ist bereits fertig. Hab gestern (oder besser heute) bis halb 5 uhr morgens geschrieben. Der Schluss ist ein bisschen kurz, aber aussagekräftig denk ich. Wollt ihn nicht länger hinauszögern und so kurz wie möglich machen. Damit Sarah sieht was sie davon hat! ;-) Okay. Aber soweit sind wir noch nicht. Morgen werden dann die letzten Paar Kapis online gestellt. Jetzt wünsch ich dir mal viel Spaß beim lesen von diesen kapis!!!
    Viel Spaß!

    ____________________________________________________
    17. Kapitel (Sarah)

    Gustav hatte bei Jenny also angebissen. Besser konnte es gar nicht laufen. Bill schien es auch ziemlich gut zu gefallen. Irgendwie hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich ihm erzählt hatte, dass ich mich mit Dana immer gut verstanden hatte, aber er mochte die Vorstellung wohl, dass ich seine ehemalige Freundin gemocht hatte. Man sah ihm auch an, dass er gerne über sie redete. Wer konnte es ihm verübeln? Sie war seine Freundin gewesen und man sah ihm an, dass er ein bisschen einsam und alleine war.
    Aber was sollte ich machen? Sollte ich ihn wieder küssen? Ich wusste genau, dass er nichts dagegen haben würde. Er hätte sich ja sonst schon gestern darüber beschwert, aber irgendwas hielt mich davon ab. Was es war, das wusste ich nicht. Ich wollte ihn küssen, aber ich konnte nicht. Wir redeten noch ein bisschen weiter, dann stand er vom Sessel auf und setzte sich neben mich aufs Bett.
    „Ist doch viel bequemer als auf dem Sessel!“, sagte er und schaute mich genau an. Was sollte ich darauf antworten? Warum war er jetzt aufgestanden? Doch sicher nicht, weil ihm die Sessel zu unbequem geworden sind.
    ‚Man Sarah, jetzt küss ihn doch endlich!’, dachte ich, doch ich machte es nicht. Er wollte es, für mich konnte es nur von Vorteil sein. Es war wichtig, dass er mich mochte und je mehr er mich mochte, desto besser. ‚Mach schon!’, redete ich mir ein, doch ich machte immer wieder genau das Gegenteil. Mein Gewissen redete strikt dagegen.
    „Was hast du?“, fragte mich Bill plötzlich. Durch meinen Konflikt mit mir selbst, hatte ich ihn schon fast vergessen.
    „W… Was? Ach ja. Nein, nichts!“, stotterte ich. Er schaute mich ein bisschen komisch an, grinste und erzählte mir dann irgendetwas. Was es war, das weiß ich gar nicht mehr. Ich konnte mich einfach nicht mehr aufpassen. Es war das erste Mal, dass er heute gelächelt hatte. Es war schön, ihn lachen zu sehen. Das zeigte, dass es ihm ein bisschen besser ging und ich bessere Chancen hatte. Doch ich musste feststellen, dass ich so nur noch weniger aufpassen konnte. Man, der sollte mal aufhören zu lachen. So ging das nicht.
    ‚Sarah, was ist mit dir los. Reiß dich zusammen!’, dachte ich. Doch es half nichts. Ich schaute ihn an und nickte ab und zu. Nach dazu merkte ich, dass ich das blödeste Grinsen überhaupt draufhatte und ich konnte es nicht mal abstellen.
    „Geht’s dir gut?“, fragte er dann und erst als er mich an der Schulter antupfte, merkte ich, dass er etwas gefragt hatte. Nur was es war, das war jetzt die Frage.
    „Ja… Ja, das glaub ich!“, stotterte ich wieder. Nein, das war wohl nicht die richtige Antwort gewesen. Jetzt schaute er mich nur schon blöder an als vorher.
    „Muss ich mir Sorgen machen?“ Er schaute mir direkt in die Augen und lachte.
    ‚Gib ihm eine Antwort und hör auf so blöd zu schauen!’, ermahnte ich mich selber.
    „Nein, musst du nicht. Mir ist nur heiß!“, sagte ich und stand auf. Das war zwar nicht ganz gelogen, aber mit meinem Verhalten hatte das Ganze nichts zu tun. Ich machte das Fenster auf und noch wärmere Luft kam herein.
    Ich sollte es nicht noch schlimmer machen, als es schon war. Warum konnte ich ihn nicht einfach küssen? Es würde nicht mehr lange dauern, und wir würden zusammen sein. Das würde das Ganze für mich viel leichter machen. Warum also tat ich es nicht einfach? Er saß jetzt am Bett und schaute noch immer etwas verwirrt.
    „Hab ich irgendetwas falsch gemacht?“, fragte er dann und stand auf.
    „Nein, nein!“, sagte ich und starrte weiter aus dem Fenster in den blauen Himmel und zu der Sonne, die hoch am Himmel stand.
    Mein Verstand sagte, dass alles so leicht wäre. Doch mein Herz meinte etwas anderes…

    18. Kapitel (Bill)

    Was war jetzt plötzlich los? Vorher hatte ich mit ihr ganz normal reden können und jetzt war sie auf einmal ganz komisch. Genauso hatte mich damals Dana angesehen, als ich mit ihr zusammen gekommen war. Hatte sie sich in mich verliebt? Es musste wohl so sein, sonst würde sie sich jetzt nicht so komisch verhalten. Ich mochte sie ja auch ziemlich gerne, wobei man das ziemlich eigentlich durch sehr ersetzen konnte.
    Jetzt stand sie da und schaute beim Fenster raus. Kurz drehte sie sich um, grinste nur komisch und drehte sich dann wieder zum Fenster. Auf meine Fragen antwortete sie nur ganz komisch. Da musste ich was dagegen machen. Langsam stand ich auf und trat lautlos hinter sie. Dann legte ich meine Hände von hinten um sie.
    „Bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?“, fragte ich vorsichtshalber noch mal. Sie drehte sich um und bevor sie etwas antworten konnte, küsste ich sie. Genau wie ich gestern wehrte sie sich jetzt auch nicht. Es hört sich vielleicht blöd an, aber in diesem Moment war Dana für ganz kurze Zeit vergessen. Es gab nur mehr Sarah und mich.
    Glücklich schlug sie die Augen wieder auf, als sich unsere Lippen voneinander lösten. Sie hatte ein Glitzern in den Augen, das ich das letzte Mal bei Dana gesehen hatte. Dana. Jetzt dachte ich wieder an sie und das schlechte Gewissen holte mich ein. Warum machte ich das nur? Ich durfte sie nicht gefährden, aber genau das tat ich doch im Moment. Sollte ihr das gleiche passieren wie Dana? Nein natürlich nicht, aber wieso tat ich es dann? Ich wollte ihr nichts Böses, trotzdem hatte ich sie geküsst.
    Doch ein Blick in ihre blauen Augen ließ meine Bedenken und die Schuldgefühle Dana gegenüber verblassen.
    „Was war das?“, fragte sie mich plötzlich, ohne auch nur für einen winzigen Moment ihre Augen von meinen abzuwenden.
    „Ein Kuss!“, antwortete ich ihr, meinen Blick ebenso fixiert auf ihre Augen gerichtet.
    „Aber warum?“, fragte sie weiter. Das Strahlen aus ihren Augen verschwand. Irgendetwas bedrückte sie.
    „Mir war einfach danach!“ Ganz kurz sah ich ihre Augen wieder aufleuchten, doch wirklich nur ganz kurz. War sie doch nicht verliebt in mich? Wollte sie nur Freundschaft? Was war, wenn ich damit jetzt alles zerstört hatte? Aber sie hatte im ersten Moment doch so glücklich ausgesehen. Auch jetzt wirkte sie zufrieden, aber sie schien sich über einiges nicht ganz klar zu sein. „Dich bedrückt doch irgendwas, oder? Willst du darüber reden?“, fragte ich sie und hoffte auf ein Ja als Antwort.
    „Nein!“, antwortete sie in einem Ton, der eine Widerrede nicht zuließ. Irgendwie war dieser Ton traurig, aber irgendwie versuchte sie auch ihre Stimme stark klingen zu lassen. Das musste ich dann wohl akzeptieren.
    Wirklich viel konnte ich jetzt mit ihr nicht mehr anfangen. Sie sollte erst mal über das nachdenken, was sie bedrückte. Ich sagte dann, dass ich noch etwas Wichtiges zu erledigen müsste und deswegen nicht länger bleiben konnte. Sie nickte nur stumm und zum Abschied gab ich ihr noch einen langen Kuss. Sie reagierte genau wie vorher. Sie ließ den Kuss zu, wehrte sich nicht, auch danach schien sie glücklich darüber zu sein, aber irgendetwas in ihr, verhinderte, dass sie wirklich glücklich darüber war. Mich interessierte nur, was das war, dass sie so verunsicherte, aber zum richtigen Zeitpunkt würde sie es mir schon noch sagen, da war ich mir sicher. Na ja, zumindest hoffte ich es.
    Ich ging dann langsam den Weg zurück zu mir nach Hause. Die Vorstellung jetzt wieder Tom mit Anka zu sehen, war für mich jetzt nicht mehr so schwer zu ertragen. Warum sollte er eigentlich nicht glücklich mit ihr sein? Ich vergönnte es ihm, schließlich war er mein Bruder, ja sogar mein Zwillingsbruder.

    19. Kapitel (Tom)

    „Hey, das war die Haustür!“, sagte ich. Anka verdrehte die Augen.
    „Und du willst jetzt sicher raus zu Bill gehen, oder?“, sagte sie in einem etwas genervten Ton, „Aber ich will nicht!“
    „Weißt du, ich hab auch gar keine Lust. Lass uns hier bleiben. Warum soll ich ihm jetzt nachlaufen, wo er vorher nicht mal mit mir telefonieren wollte!“, sagte ich und wandte meinen Blick von der Zimmertür ab. Anka hatte sich jetzt aufgesetzt und es mir so ermöglicht, das Gleiche zu tun. Gleich darauf öffnete sich die Tür und Bill kam herein.
    „Tom, ich hab riesen Scheiße gebaut!“, sagte er aufgeregt und ließ sich zu Anka und mir aufs Sofa fallen.
    „Also erst mal Hallo! Zweitens, danke, dass du uns gesagt hat, wohin du gehst und drittens, hättest du als ich angerufen habe…“
    „Jetzt mach mal halblang. Ihr hattet doch sicher besseres zu tun, als mit mir zu telefonieren oder mich zu fragen wo ich bin!“, sagte Bill, schaute auf das nicht mehr ganz ordentlich gemachte Bett und dann zu mir. Jetzt musste ich lachen. Da hatte er Recht. Das konnte man wohl als besseres zu tun bezeichnen.
    „Was hast du den für Scheiße gebaut, kleiner Bruder!“, fragte ich ihn dann. Darauf wollte er ja eigentlich von Anfang an hinaus.
    „Ich bin größer als du!“, sagte er und streckte mir die Zunge entgegen. Obwohl er angeblich riesen Scheiße gebaut hatte, hatte ich ihn schon lange nicht mehr so glücklich gesehen.
    „Ich war bei Sarah!“, meinte er und schaute mich so an, als hätte er Angst, dass ich ihn gleich anbrüllte.
    „Ja und weiter!“, versuchte ich ihn zum weiterreden zu bringen.
    „So wie die sich verhält ist sie total verknallt in mich!“, erzählte er weiter ganz aufgebracht, „und ich Trottel hab sie auch noch geküsst!“
    „Magst du sie?“, fragte ich weiter. Keine Ahnung, auf was er eigentlich hinaus wollte.
    „Ja klar. Sonst hätte ich sie ja nicht geküsst!“, gab er zurück, schaute mich an und runzelte die Stirn.
    „Ja und was ist dann bitte so schlimm daran, dass du mich jetzt hier damit nerven musst? Mach dir mal keine Sorgen. Das geht schon gut. Pass auf, dass euch keiner zusammen sieht und falls doch, dann erzähl einfach, dass du zu viel getrunken hattest und alles ist in Ordnung!“, versuchte ich ihm gut zu zureden. Jetzt war ich darauf gekommen, was er mir eigentlich sagen wollte. Er hatte Angst, dass Sarah dasselbe oder etwas Ähnliches passiert wie Dana. „Und jetzt mach, dass du raus kommst. Wir haben wirklich noch besseres zu tun!“, sagte ich dann, legte einen Arm um Anka, welche mir dafür gleich einen Kuss gab und mit dem zweiten schubste ich Bill vom Sofa, der uns ansah, etwas überauffällig den Kopf schüttelte und dann durch die Tür verschwand.
    „Dein Bruder macht sich ja echt Gedanken!“, sagte Anka, als die Tür wieder zu war.
    „Die hab ich mir auch gemacht, bis du ganz plötzlich vor der Tür gestanden bist und mich nicht mal mehr meine Richtershows fertig schauen lassen hast“, sagte ich zuerst ernsthaft und dann tauschte ich diesen ernsthaften Gesichtsausdruck gegen einen schelmisch Grinsenden.
    „Ich hab auch noch immer schlechtes Gewissen deswegen!“, antwortete sie mir.
    „Ne, aber ernsthaft. Ich mach mir auch echt Sorgen. Wenn du wieder nach Hause musst, dann müssen wir das so anstellen, dass dich auch wirklich keiner sieht!“
    „Jetzt stell dich mal nicht so an!“, flüsterte sie mir ins Ohr und zog mich näher zu sich um mich zu küssen. Das war es, was mich meine Angst um sie wieder vergessen ließ.

    20. Kapitel (Sarah)

    „Och man, Jenny!“, sagte ich am Abend, als ich meiner besten Freundin einen Besuch abstattete.
    „Jetzt tu mal nicht ganz so glücklich!“, meinte diese, als sie mein gequältes Lächeln sah. „Ist’s nicht gut gelaufen? Nicht so schlimm. Bei mir umso besser. Gustav und ich haben den ganzen Nachmittag nur rumgeknutscht! Ihn rum zu bekommen war nicht schwer.“
    „Das ist es nicht. Es ist zu gut gelaufen. Bill hat mich mehr als einmal geküsst und wir haben uns gut unterhalten, aber…“ Ich schaute jetzt auf die weiße Decke in Jennys Zimmer und langsam traten mir die Tränen in die Augen.
    „Aber was ist dann so schlimm?“, fragte sie mich und nahm mich in den Arm um mich zu trösten. Dabei sah sie mich die ganze Zeit fragend an.
    „Es ist nur so, dass… Ich muss ihn belügen und ich will nicht! Ich hab ihn ja schon immer gut gefunden, aber jetzt…“, erzählte ich und sie kannte mich ja schon lange genug um heraus zu finden was ich eigentlich sagen wollte.
    „Nein, Sarah. Du hast dich doch nicht in ihn verliebt, oder?“ Sie sah mich fast flehend an, doch die Antwort kannte sie bereits. Auf dem Weg zu ihr hatte ich es mir eingestehen müssen. Das war der Grund warum mein Gewissen immer etwas dagegen hatte, wenn ich ihn küssen wollte. Ich wusste, dass er mich auch ziemlich gern hatte und das Ganze würde ich früher oder später zerstören müssen, wegen etwas, das mit ihm nicht das Geringste zu tun hatte. Aber es sah nun mal so aus, als wäre es wegen ihm gewesen und wir konnten es keinem verdenken, wenn er glaubte, dass Bill der Grund gewesen war. „Du weißt, dass er es herausfindet. Sarah?“ Ich hatte jetzt angefangen zu weinen und Jenny hielt mir ein Taschentuch hin.
    „Ja klar weiß ich, dass er es herausfindet. Ich wollte das nicht, aber ich kann auch nichts dafür. Ich will ihn nicht verletzen!“ Ich bemühte mich so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten. Aber es war einfach zu schwierig.
    Ich war an allem Schuld. Eigentlich war ich Bill eine Erklärung schuldig. Je schneller er diese Erklärung bekam, desto besser, aber ich konnte es ihm doch nicht so einfach sagen.
    „Hey Bill, ich liebe dich, aber ich muss dir was sagen. Ich hab dein Leben zerstört, aber bitte hass mich nicht dafür! Soll ich ihm das etwa sagen? Ich weiß nicht, was ich machen soll!“, fuhr ich fort.
    „Erzähl ihm erst mal nichts. Genieß die Zeit mit ihm. Ein paar Wochen hast du ja noch. Dann werden wir schon sehen wie er reagiert!“, schlug Jenny vor. Doch das schien mir auch keine Lösung zu sein.
    „So lange kann ich nicht warten. Ich muss es ihm selber…!“ Doch schon unterbrach mich Jenny. Sie kannte mich wirklich zu gut und wusste was ich sagen wollte.
    „Du sagst es ihm auf keinen Fall. Das vermindert unsere Chancen nur!“, sagte sie und ich traute mich nicht mehr ihr zu widersprechen. Plötzlich läutete mein Handy. Es war eine Kurzmitteilung.

    Hi Sarah! Hast du morgen
    Zeit? Wenn ja, dann hol ich
    dich morgen ab und du
    kommst zu mir. Bill

    „Soll ich?“, fragte ich Jenny und hielt ihr das Handy vors Gesicht.
    „Da fragst du noch? Los, schreib ja!“, antwortete sie und drückte mich noch mal.

    21. Kapitel (Bill)

    Da hatten wir wieder den Grund, warum ich vorher gegangen war. Dass sie besseres zu tun hatten, habe ich mir gleich gedacht. Schnell ging ich aus Toms Zimmer und schloss dir Tür hinter mir. Anka war lange nicht mehr bei uns zu Besuch gewesen und es war klar, dass die zwei jetzt Zeit für sich haben wollten. Aber trotzdem. ‚Und jetzt mach, dass du raus kommst.’ Was war denn das für eine Art seinen Bruder aus dem Zimmer zu jagen.
    Aber was die konnten, konnte ich schon lange. Sarah würde sicher nicht nein sagen, wenn ich sie zu mir einlud. Irgendwie würden wir es schon schaffen, sie ins Haus zu schmuggeln, ohne, dass die Fans es mitbekamen. Gerade fiel mir auch ein passender Plan ein… Schnell nahm ich mein Handy und tippte eine SMS ein, die ich kurz später an Sarah schickte. Vielleicht hatte sie sich ja bis morgen schon wieder eingekriegt. Hoffentlich…
    Zwei Minuten später kam auch schon die Antwort. Hatte ich es doch gewusst, dass sie nicht ablehnen würde. Da ich ihr meinen genialen Plan noch mitteilen musste, rief ich sie noch kurz an und erzählte ihn ihr. Dann war ja wenigstens der morgige Tag gerettet. Ein bisschen fröhlicher, als die letzten Tage, setzte ich mich ins Wohnzimmer und drehte den Fernseher auf. Eine Weile später kamen auch Anka und Tom aus dem Zimmer und leisteten mir Gesellschaft.
    „Na, doch nichts mehr wichtigeres zu tun?“, fragte ich und wandte den Blick nicht vom Fernseher ab.
    „Ach sei still und gib mir die Fernbedienung!“, meinte Tom, der sich neben mich gesetzt hatte und nahm sie mir aus der Hand. Dafür bekam er dann auch einen Stoß von mir. Die Streiterei, was wir uns nun im Fernsehen anschauten, ging dann noch den ganzen Abend weiter. Irgendwann war ich müde und verabschiedete mich von den beiden.

    ‘Ma ma ma ma ma ma Maria. Cómo estás my sweet Senorita! Looking so good, I would like to meet…’ Hatten die keine anderen Songs? Schon den zweiten Tag mit diesem Lied geweckt zu werden, verbesserte nicht gerade meine Stimmung, aber wenigstens blieb der Wecker diesmal stehen und landete nicht irgendwann unterm Bett.
    Aber ein gutes hatte diese ‚Maria’ ja. Sie machte mich immer hellwach und es war schon neun Uhr und schließlich hatte ich noch etwas zu erledigen. Schnell lief ich ins Bad und machte mich zurecht. Vor der Haustür atmete ich noch mal tief durch, dann trat ich einen Schritt hinaus.
    „Hi Mädels!“, sagte ich und ging zu den fünf Fans, die vor unserer Haustüre standen. Obwohl es dieses Mal gar nicht so viele waren, machten sie einen Lärm wie hundert normale Menschen ihn machten. „Kommt mit rüber da, dann kriegt ihr alle eure Autogramme!“ Ich ging zu ihnen und sie liefen mir nach, bis wir hinter der nächsten Ecke verschwunden waren und sie die Haustüre nicht mehr sehen konnten. Um genau halb zehn spürte ich, dass jemand auf meinem Handy anrief. Ich hatte es nämlich zuvor auf Vibrieren eingestellt. Das war also das Signal, dass Sarah im Haus war. Schnell umarmte ich noch jede der Fünf und weitere zehn Minuten später hatte ich es auch wieder geschafft ins Haus zu kommen und die kreischenden Girlys hinter mir zu lassen. Wenn die wüssten, dass jetzt wegen diesem einen Autogramm und der Umarmung meine ‚Freundin’ oder was auch immer sie war, ins Haus gekommen war, dann hätten sie wohl losgeheult, oder mich nie wieder angeschaut, oder vielleicht… ‚Nein, nicht daran denken!’, ermahnte ich mich und ging ins Wohnzimmer, wo Sarah schon wartete.

    22. Kapitel (Gustav)

    Verschlafen schlug ich die Augen auf und sah mich um. Wo war ich? Ach ja richtig. Noch immer bei Jenny zuhause. Was würden Bill, Tom und Georg dazu sagen? Tom hatte seine Freundin seit über zwei Monaten nicht mehr gesehen, Georg hatte mit seiner Freundin Schluss gemacht und Dana war jetzt tot.
    Und was machte ich hier? Ich übernachtete einfach mal so bei Jenny. Bill wollte ich nicht schon wieder nerven. Er hatte schon gestern nicht glücklich geklungen, aber Tom, der war doch eigentlich nie aus der Ruhe zu bringen oder zu nerven. Also stand ich auf, ging zur Toilette und nahm unauffällig mein Handy mit. Eigentlich hätte ich aber auch gleich im Zimmer telefonieren können, so fest schien Jenny zu schlafen.
    Aber ich musste es ihnen einfach sagen und durfte nicht verschweigen, was ich machte, weil wenn sie es dann erfahren würden, ich dann dran wäre. Schließlich verzichteten im Moment alle Mitglieder der Band auf eine Freundin, schon allein, um die Mädchen zu schützen und ich machte genau das Gegenteil.
    „Was ist los?“, meldete sich der verschlafene Tom am anderen Ende der Leitung. Plötzlich hörte ich neben ihm eine Mädchenstimme die mit ihm sprach.
    „Wer war das?“, fragte ich.
    „Das? Anka!“, antwortete er noch immer nicht ausgeschlafener. Aber was um alles in der Welt hatte Anka bei ihm zu suchen?
    „Was macht Anka bei dir?“ Schön langsam wurde ich sauer. Ich hatte hier ein schlechtes Gewissen und Tom ist bei Anka oder wie auch immer. Dabei hatte er doch so auf Abstand bestanden.
    „Sie ist seit zwei Tagen bei mir!“, meinte Tom ganz ruhig und gähnte. Das ging jetzt echt zu weit. Wütend drückte ich das Gespräch weg und rief dann bei Bill an.
    „Muss das jetzt sein, Gustav?“, meldete er sich und schien echt keinen Bock darauf haben mit mir zu reden.
    „Ja, das muss jetzt sein. Warum hast du es so eilig und was macht Anka bei Tom?“, fragte ich schnell, weil Bill schon etwas sagen wollte.
    „Ich kann jetzt echt schlecht reden. Sarah aus dem Kino ist bei mir!“, sagte er, als wäre das nichts besonderes. „Anka hat es einfach nicht mehr ohne Tom ausgehalten. Deswegen ist sie hier!“
    „Na gut, dann sag ich’s eben auch. Ich bin jetzt mit Jenny zusammen und bin seit gestern noch immer bei ihr!“, schrie ich wütend ins Telefon. Nicht nur Tom, jetzt war auch Bill schon so komisch und lud einfach so mir nichts dir nichts diese Sarah ein. Das wäre ja nicht das schlimmste gewesen, aber ich hatte mir echt Gedanken darüber gemacht, was die sagen würden und sie hielten es nicht mal für angebracht, mich darüber zu informieren.
    „Was hast du denn jetzt auf einmal?“, antwortete Bill in einem Ton, als würde er mich für total bescheuert halten. Doch genau wie bei Tom vorher, drückte ich dann wütend das Gespräch weg und ging wieder zurück ins Zimmer
    „Wo warst du?“, fragte mich Jenny, als ich ins Zimmer kam und mich wieder zu ihr legte. Ich nahm sie in den Arm und küsste sie.
    „Nur auf der Toilette!“, antwortete ich und verschwieg ihr meine Telefonate. Kurz später stand ich dann auf und musste nach Hause gehen. Als ich mich von Jenny verabschiedet hatte und die Haustüre hinter mir geschlossen war, wählte ich gleich Georgs Nummer. Vielleicht war ja er noch halbwegs normal geblieben. Ich erzählte ihm die ganze Geschichte und Gott sei Dank reagierte er so wie ich. Er war total sauer und sagte, dass das was sie konnten, er auch konnte.

    23. Kapitel (Sarah)

    ‚Jetzt benimm dich bloß besser als gestern!’, dachte ich mir, als Bill durch die Tür ins Wohnzimmer kam. Sein Handy hatte er in der Hand und als er es auf den Tisch legte, schüttelte er leicht den Kopf und atmete tief durch. Das Gespräch, welches er geführt hatte, war wohl nicht besonders gut verlaufen.
    „Na, geht’s wieder besser als gestern?“, sagte er und lächelte mich dabei an.
    „Ja, mir ging’s gestern nicht mehr so wirklich gut!“, log ich. Tja, jetzt log ich schon wieder, aber das war wohl die kleinste Lüge. Dabei wollte ich ihn doch gar nicht anlügen. Tatsächlich schaffte ich es bei der Sache zu bleiben, zumindest kurz. Nach einer Weile sagte Bill, dass ich doch mit in sein Zimmer kommen solle und das ließ ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen. Lange redeten wir in seinem Zimmer nicht mehr und es hatte sich gelohnt, dass ich mich so bemüht hatte normal zu klingen. Ich hatte mich schon gefragt, warum er mich noch gar nicht geküsst hatte. Jetzt war ich der Meinung, dass es wohl daran lag, dass er Rücksicht auf meine Gefühle nehmen wollte, die gestern ja nicht ganz beisammen gewesen waren.
    Doch da ich mich wirklich gut so stellte, als wäre nichts, dachte er bald, dass wieder alles in Ordnung war. Es dauerte nicht lange, bis wir auf dem Bett langen und uns küssten. Ich versuchte gegen dieses Gefühl anzukämpfen und es als gleichgültig zu empfinden, aber das gelang mir nicht. Von Minute zu Minute mochte ich ihn mehr und ich konnte es nicht abstellen. Schon jetzt mochte ich ihn viel zu viel und er mich anscheinend auch. Er schien mir zu vertrauen und ich nützte dieses Vertrauen einfach so aus. Aber im Gegensatz zu Jenny, die Gustav nur als Mittel zum Zweck benutzte, hatte ich Bill wirklich gern und somit war die Lüge gar nicht so groß. Ich verschwieg ihm nur viel. Viel zu viel!
    „Was denkst du nach?“, sagte Bill eine Weile später und schaute mich fragend an.
    „Wie kommst du darauf?“ Ich runzelte die Stirn, was so aussehen sollte, als wüsste ich nicht, wovon er redet.
    „Ich merk’s dir doch an, wenn du nicht bei der Sache bist!“, meinte er nur und wartete weiter auf eine Antwort. Wie konnte er beim rumknutschen merken, dass mich schon wieder mein schlechtes Gewissen plagte? Ich schüttelte nur den Kopf und küsste ihn dann wieder. Jetzt fasste ich den Entschluss einfach alles auf mich zukommen zu lassen. Klar blieb ein bisschen war von meinem schlechten Gewissen immer noch zurück, aber ich unterdrückte es einfach und genoss das Hier und Jetzt.
    Nach einer Weile fiel es mir auch gar nicht mehr so schwer, das Ganze zu verdrängen und einfach nur mehr zu handeln und nicht mehr zu denken. So lagen wir eine gute Stunde später noch immer im Bett und knutschten. Bill war auch nicht mehr darauf zurückgekommen, dass ich nicht bei der Sache sei.
    „Sind wir jetzt eigentlich zusammen?“, fragte Bill dann. Ich sah ihm an, dass er an Dana dachte und tief im Inneren mit sich kämpfte, weil er sie noch immer liebte. Aber er mochte auch mich…
    Was sollte ich ihm antworten? Dass wir hier lagen und uns küssten, dass war die eine Sache. Eine andere Sache, war das, ob wir zusammen waren. Das würde nämlich bedeuten, dass er in einem Monat die nächste Freundin verlieren würde und das wollte ich ihm ersparen.
    „Nein, das geht nicht!“, antwortete ich traurig und schaute zur Decke von Bills Zimmer. Plötzlich öffnete sich die Tür und Tom kam herein.
    „Na, ihr scheint ja Spaß zu haben… Hallo Sarah! Bill ich muss mit…!“, meinte er.
    „Man, Tom. Hat man hier nicht einmal seine Ruhe?“, fuhr Bill seinen Bruder an.
    ____________________________________________
    Fragen, anregungen, wünsche, beschwerden?



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 28.06.2006, 21:29


    Wünsche!!!!!!! einen einzigen *heul*, wenn die ff morgen vorbei is dann bring ich mich um^^
    das geht net, bidde net! das kannst du net machen!
    *heul*

    aber wieder geile kappis, jaja der tom un ich hatten viel Spaß *hehe*, das glaub ich dir sogar!
    bidde net aufhören!!! sonst sterb ich noch! dann komm ich in keiner ff mehr vor *heul*
    oder du musst ganz shcnell en neue schrieben!! *g*

    hdggggggggsmdl anka <333333


    BIDDE!!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    1989moni1989 - 29.06.2006, 21:03


    Hi!!!!
    Nein, nicht umbringen ;-) Ich kann dir sagen, auch wenn es nicht in der FF steht, dass Tom und du glücklich wurdet, geheiratet habt und viele kinder bekommen habt ;-)

    So, jetzt mal die letzten Teile (24-29)
    ________________________________________________________
    24. Kapitel (Georg)

    Ja, was die konnten, das konnte ich auch. Wenn Anka bei Tom war, diese Sarah bei Bill und Gustav bei Jenny war, was tat ich dann hier eigentlich noch alleine? Vor mein Haus verirrten sich nur sehr selten Fans, also war auch die Gefahr gesehen zu werden nicht wirklich groß, trotzdem hatte ich damals mit Maike Schluss gemacht, obwohl ich sie über alles liebte. Den Grund hatte sie ja gekannt, aber ihn nie richtig verstehen wollen.
    Erst vor zwei Tagen hatte sie mich angerufen und mich gefragt, ob wir uns nicht treffen könnten. Aus Angst um sie, hatte ich nein gesagt, aber wenn die anderen sich auch mit irgendwelchen Mädchen trafen, dann konnte die Situation nicht so schlimm sein.
    Als ich mit Maike geredet hatte, war sie auch sofort Feuer und Flamme dafür zu mir zu kommen. Sie sagte, dass sie in fünf Minuten bei mir sein würde. Es waren drei Kilometer zwischen uns und ich bezweifelte, dass sie das in fünf Minuten schaffen würde, aber irgendwie schaffte sie es dann doch. Ich wartete schon draußen vor dem Haus auf sie.
    „Hi, Georg!“, sagte sie und näherte sich mir vorsichtig. Seit unserem letzten Treffen hatte sie sich sehr verändert. Ihre braunen Haare, die normalerweise immer bis zu ihrer Taille gegangen waren, gingen jetzt nur noch bis zu ihren Schultern und auch so sah sie irgendwie anders aus, aber sie sah hübsch aus. Fast noch hübscher als sonst immer.
    „Hi, mein Schatz!“, begrüßte ich sie und näherte mich ihr genau so vorsichtig. Ich wusste ja nicht, wie sie jetzt reagieren würde, nach den letzten zwei Monaten, in denen wir uns nur einmal gesehen hatten. Eigentlich wollte ich sie ins Haus ziehen, aber sie wehrte sich dagegen und blickte mich nur ernst an.
    „So geht das nicht. Wenn du mich noch länger versteckst und irgendwann sehen sie uns zusammen, dann ist das doch noch schlimmer!“, sagte sie, aber was sie damit meinte, war mir nicht klar. „Ich halte dieses ewige Verstecken nicht aus. Bitte, Georg. Lass es uns öffentlich machen. Mir passiert schon nichts. Bill ist der Sänger, er hat die meisten und somit auch die meisten verrückten Fans. Ich brauche mir also keine Sorgen zu machen!“, fuhr sie fort und das Ganze hörte sich aus ihrem Mund total logisch an. Noch vor einer Stunde sprach alles dagegen sie zu treffen, doch jetzt?
    Ich war zwar davon noch immer nicht ganz überzeugt, aber Maike bestand wirklich darauf. Sicher hatte es etwas Wahres. Die Anzahl an weiblichen Verehrern die ich hatte, war nicht zu übersehen, aber Bill hatte wohl die zehnfache Anzahl von Fans. Außerdem waren seine Fans hauptsächlich dreizehn- und vierzehnjährige Teenies, meine Fans waren dann doch schon siebzehn, achtzehn, oder neunzehn Jahre alt und dementsprechend reifer, redete ich mir dann ein.
    „Aber wie?“, fragte ich und ließ ihre Hand los, da ich ihren Wunsch akzeptieren und sie nicht mehr ins Haus bringen wollte. Sie fasste meine Hand aber gleich wieder und ging dann auf das Gartentor zu, hinaus aus dem Garten. Als ich sie küssen wollte, sagte sie schnell: „Nein, noch nicht!“ Was war das jetzt? Sie hatte mir doch immer gesagt, wie sehr sie mich vermisst, oder war das nur ein gutes Schauspiel von ihr gewesen? Fünf Minuten später waren wir in die Altstadt gekommen. Hunderte von Leuten liefen von Geschäft zu Geschäft, einige Teenies wollten Autogramme.
    „So, jetzt!“, meinte sie und küsste mich. Drehte sie jetzt durch? Mitten unter all diesen Leuten. Doch nachdem ich sie solange nicht gesehen oder geküsst hatte, vergaß ich bald auf die Leute um uns herum und konzentrierte mich nur noch auf sie. Plötzlich kam ein Mann mit Kamera und Mikrofon zu uns.
    „Guten Tag, sind sie Georg von TokioHotel? Ich bin hier um eine Reportage über diesen Gemüseladen zu machen, aber diese Story ist interessanter. Darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?“, sagte er und ich nickte nur. „Ist dieses Mädchen Ihre Freundin?“

    25. Kapitel (Tom)

    Na der war ja heute schon gut drauf. Vielleicht hätte ich doch anklopfen sollen, aber normalerweise schlief er ja bis zum Mittagessen, wenn ihn keiner weckte und er war ja selber schuld, dass er mir nicht gesagt hatte, dass Sarah auch hier war. Ich sah Sarah an und plötzlich sah ich, dass sie irgendwie ärgerlich das Gesicht verzog und sich wegdrehte. Aber sie hatte nicht mich angesehen, sondern Anka, die hinter mir stand.
    „Sagt mal, kennt ihr euch?“, fragte ich, als ich sah, dass Anka den gleichen Gesichtsausdruck wie Sarah drauf hatte.
    „Nicht der Rede wert!“, sagte Anka feindselig ohne den Blick von Bills ‚Freundin’ abzuwenden. ‚Mädchen’, dachte ich nur und ging dann hin zu Bill, der auch noch immer böse schaute, weil ich ihn wohl gestört hatte.
    „Zieh mal nicht so ein Gesicht, ich verschwinde ja gleich wieder. Mich hat vorher Gustav angerufen!“, begann ich zu erzählen.
    „Ja und? Der hat uns eh beide angerufen“, antwortete er.
    „Dich auch? Der war anscheinend total wütend, als ich ihm erzählt habe, dass Anka hier ist. Was hatte der wohl?“, meinte ich weiter und hoffte auf eine brauchbare Antwort, aber da schien ich wohl heute kein Glück mehr zu haben.
    „Weiß nicht, und jetzt geht bitte wieder!“, sagte er nur und drehte sich von mir weg, wieder zu Sarah.
    „Man, ja. Ich mach ja schon!“, rief ich ihm noch zu und dann wandte ich mich an Anka, welche noch immer sauer auf Sarah starrte. „Jetzt bringt euch mal nicht gleich um und vertragt euch!“, sagte ich und zog Anka aus dem Raum. Heute wollte mir wohl keiner sagen was abging.
    „Kennst du die?“, fragte mich meine Freundin draußen noch immer wütend.
    „Nein, erst seit kurzem aus dem Kino. Soweit ich das sehe ist sie mit Bill zusammen!“, antwortete ich ihr.
    „Mit dieser… Die war in meiner Parallelklasse, gemeinsam mit Dana. Egal wann wir sie gesehen haben, wir haben uns immer mit der gestritten. Sie und ihre blöde Freundin. Jenny oder wie die hieß!“, erzählte sie ganz außer Atem und fuchtelte wütend mir ihren Armen durch die Luft.
    „Beruhig dich mal. So schlimm wird’s schon nicht sein!“, antwortete ich ihr, „Komm wieder mit ins Zimmer. Ich bin sowieso noch müde. Ist ja erst knapp vor elf Uhr!“
    „Ja ja, erzähl das mal jemand anderem, dass du müde bist. Ich weiß doch, was du vorhast“, meinte sie und grinste mich an. Na ja, immerhin hatte ich sie dazu gebracht zu lachen. „Aber ich komm trotzdem mit!“, fügte sie hinzu.
    Eine gute Stunde später kamen wir wieder ins Wohnzimmer, wo jetzt auch Bill und Sarah saßen und knutschten. Ich wusste, dass ich mir nur wieder etwas anhören konnte, wenn ich ihn jetzt von ihr los riss, aber Anka hatte mich doch gebeten mit ihm zu reden und das wollte ich auch machen.
    „Bill, kommst du mal mit?“, fragte ich und zog ihn von seiner Freundin weg. Er murmelte nur irgendetwas, das ich nicht verstand und kam dann widerwillig mit mit mir.
    „Was ist jetzt?“, fragte er, als wir in die Küche kamen.
    „Du weißt, dass Sarah Dana kannte, oder?“, fragte ich ihn. Als er nickte fuhr ich fort, „Und du weißt auch, dass sich Anka und Dana nur mit ihr gestritten haben?“
    „Von wo willst du das wissen? Du vergönnst mir doch nur meinen Spaß nicht!“, antwortete er. Doch er überlegte jetzt irgendetwas. Er hatte es also nicht gewusst, dass sich die Mädchen nicht sonderlich gut verstanden hatten. Aber eigentlich konnte es ihm auch egal sein, weil nicht jeder Mensch jeden mögen konnte.

    26. Kapitel (Bill)

    Warum beschäftigte es mich eigentlich so, dass sich Sarah mit Dana doch nicht zu verstanden haben schien? Klar, weil ich Dana immer noch über alles liebte und der Gedanke mit jemandem anderen zusammen zu sein, war an sich schon schlimm. Dann aber noch der Gedanke mit jemandem zusammen zu sein, der Dana früher nicht leiden konnte. Doch andererseits war ich aus irgendeinem Grund ja gar nicht mit Sarah zusammen. Ich ließ es mir vor ihr nicht anmerken, aber es tat mir weh, dass sie sagte, dass sie mit mir keine Beziehung wollte.
    „Doch Bill. Ich vergönn dir das, vor allem nach den letzten Wochen. Aber du solltest alles über sie wissen, was ich auch weiß!“, redete Tom weiter auf mich ein und ich umarmte ihn dann. Erst jetzt hatte ich bemerkt wie unfreundlich ich zu ihm in der letzten Zeit gewesen war und schließlich machte er sich ja nur Sorgen um mich und wollte mir helfen. Er drückte mich ebenfalls und ich flüsterte ihm ein „Entschuldigung!“ zu. Tom strahlte mich an und drehte mir dann den Rücken zu, um wieder zu seiner Freundin zu gehen. Ich machte es ihm nach, allerdings küsste ich Sarah nicht, wie er Anka, sondern half ihr etwas unsanft auf und schleppte sie mit in mein Zimmer. Da konnten wir wieder ungestört reden.
    „Warum mochtest du Dana nicht?“, fragte ich mit versteinertem Gesicht und ohne irgendeine Einleitung. Dabei schaute ich Sarah fest in die Augen und fesselte sie mit meinem Blick, so dass auch sie keine Chance hatte weg zu schauen.
    „Ich… nein… Ich kann nicht!“, sagte sie, weiterhin den Blick fest auf meine Augen gerichtet. Sie wollte mich anlügen, das merkte ich. Aber ich merkte auch, dass sie für mich Freundschaft empfand, wenn nicht sogar mehr. Viel mehr. Sonst würde sie jetzt den Blick abwenden order mir beinhart ins Gesicht lügen. Ich war erleichtert, dass sie mich wenigstens nicht anlog, aber war es nicht beinahe dasselbe, dass sie mir den Grund verschwieg? In meinem tiefsten Inneren hatte ich die ganze Zeit über gewusst, dass sie keine gute Freundin von Dana gewesen war, doch ich wollte es mir nie eingestehen. Doch es würde schon einen Grund haben.
    „Ist schon okay!“, beruhigte ich sie und nahm sie in den Arm. Wenn sie es nicht sagen konnte, dann würde sie schon wissen warum und sie würde es mir auch sicher sagen, wenn es einen wichtigen Grund hatte, den auch ich wissen sollte.
    „Danke Bill!“ Sie hatte jetzt angefangen zu weinen. Im inneren kämpfte sie jetzt wieder mit sich, das merkte ich. Es war genauso wie gestern. Irgendetwas ging in ihr vor und irgendetwas hatte das auch mit mir zu tun, weil dies auch sicher der Grund war, warum sie nicht ja zu unserer Beziehung sagte. Aber eigentlich war es ja so was wie eine Beziehung. Tröstend legte ich wieder einen Arm um sie und drückte sie fest an mich. Daraufhin begann sie immer mehr zu weinen.
    „Du weißt, dass du mir alles sagen kannst, oder Süße?“, fragte ich sie kurz später. Sie nickte stumm. Irgendwie war ihr wohl nicht wirklich zum Reden zumute. So saßen wir noch gut eine Stunde da, dann musste sie nach Hause, weil sie noch was für ihre Mutter erledigen musste. Ich wurde aber den Verdacht nicht los, dass das nur eine Ausrede war, weil sie von mir weg wollte. Aber warum wollte sie von mir weg. Das würde ich so schnell nicht herausfinden, denn sie machte keine Anstalten mir davon zu erzählen. Doch böse konnte ich ihr deswegen auch nicht sein, dafür mochte ich sie zu sehr. In ihrer Nähe fühlte ich mich immer besonders wohl. Auch wenn ich schlecht drauf war, dann munterte sie mich immer wieder auf.
    Auch sie wurde immer glücklich, wenn wir uns in den nächsten Tagen trafen. Doch immer, wenn ich ihr sagte, wie sehr ich sie mochte, wurde sie traurig und blockte ab.

    27. Kapitel (Maike)

    Als mich Georg heute angerufen hatte, wusste ich sofort was ich wollte, deshalb nahm ich ihn auch mit in die Fußgängerzone der Stadt. Dort waren immer besonders viele Leute und heute auch noch ein Kamerateam. Das man mir gerade rechtzeitig. Als ich bemerkte, dass uns der Kameramann anblickte, und dass er Georg erkannte hatte, küsste ich ihn. Ich hatte ihn schon die ganze Zeit küssen wollen, aber jetzt war der richtige Zeitpunkt.
    „Ist dieses Mädchen Ihre Freundin?“, fragte der Reporter Georg neugierig. Dieser wusste aber nicht recht, was er sagen sollte und fest entschlossen schob ich meinen Freund zur Seite und stellte mich genau vor die Kamera.
    „Ja, das bin ich!“, sagte ich und gab dem verduzt aussehenden Georg dann noch einen Kuss. Aus den Augenwinkeln sah ich das zufriedene Gesicht des Reporters. Da hatte er jetzt wieder den Hauptgewinn gemacht. Fünf Minuten später verstauten sie die Kamera im wagen und nahmen nicht mal mehr die Rufe der Besitzerin des Gemüseladens wahr, die sich schon so sehr auf die Werbung freute. Wütend fluchte sie in unsere Richtung und schmiss einen Apfel auf den Boden. Ihr Mann stieg darauf und gab ihm dann einen Tritt, woraufhin er in der offenen Tür des Fleischhauers landete.
    „Was war das“, brüllte mich Georg kurz darauf an, „Ich dachte, dass du anders wärst, dabei bist du auch nur darauf aus gewesen, dass du ins Fernsehen kommst!“ Ich erkannte in seiner aufgebrachten Stimme genau die Trauer, die er in diesem Moment empfand. Er war total enttäuscht von mir. Seine Gefühle verstand ich. Ich hätte es wahrscheinlich an seiner Stelle genauso interpretiert, aber das war nicht meine Absicht gewesen ins Fernsehen zu kommen.

    Vier Wochen sind um. Mit Georg war ich jetzt mehr denn je zusammen, denn endlich konnten wir uns in der Öffentlichkeit zeigen. Die Fans akzeptierten mich besser als angenommen. Ich hatte nur drei Hass-Briefe bekommen, sonst eigentlich nur Glückwünsche. Das freute mich total. Ich hatte Georg damals erklärt warum ich das gesagt hatte und er verstand es auch auf Anhieb. Inzwischen wussten wir, dass das damals die beste Entscheidung war, die ich treffen konnte.
    Doch jetzt wurde die Stimmung immer trüber. Georg war immer mehr in seinen Gedanken versunken. Wieder mal saß ich neben ihm im Bett und schaute ihn an. Er hatte keine Lust irgendetwas zu machen. Morgen war der Prozess und er musste aussagen, obwohl er gar nichts gesehen hatte. Er konnte für die Eltern von Dana und vor allem für Bill nichts besser machen. Wenn er irgendetwas falsch rüber brachte, dann konnte es nur gut für die andere Seite sein.
    „Jetzt hab dich mal nicht so. Das geht schon gut!“, meinte ich dann nach einer Weile. Doch Georg glaubte mir kein Wort.
    „Du hast leicht reden. Du sitzt morgen nicht vor dem Richter und erzählst ihm Dinge, die du gar nicht mitbekommen hast“, antwortete er mir schroff. Eigentlich war mir jetzt nach Gehen zumute, weil ich doch auch nichts dafür konnte. Ehrlich gesagt ging mich die ganze Sache ja gar nichts an. Ich kannte weder die Mädchen noch Dana. Bill kannte ich zwar, aber mein bester Freund war er nie gewesen und auch wenn Dana seine Freundin war, kannte ich trotzdem nur ihren Namen.
    Georg hatte sie aber gemocht und er mochte auch Bill und alle die sonst noch betroffen von Danas Tod waren. Deshalb nahm ihn das alles sehr mit, und ich spürte, dass er meine Nähe jetzt brauchte. So blieb ich noch weiter bei ihm sitzen und starrte ihn nur stumm an, während er die weiße Bettdecke eingehend betrachtete.

    28. Kapitel (Sarah)

    Mit gesenktem Kopf betrat ich den das Gebäude in dem heute der Prozess stattfinden sollte. Ich hoffte, dass er mich nicht sehen würde, aber was hatte das eigentlich für einen Sinn? Dann hätte ich diesen ersten Blick hinter mir und spätestens im Gerichtssaal würde er mich ja doch erkennen. Es war nun schon so lange her, dass ich ihn kannte und ich hatte es immer noch nicht gesagt, dabei hätte ich es ihm persönlich vielleicht erklären können. Hier, vor dem Richter, vor den Geschworenen glaubte mir ja sowieso keiner. Aber wer glaubte schon einem sechzehnjährigen Mädchen…
    „Sarah, kommen Sie bitte mit in den Saal!“, wurde ich plötzlich von einer dicken, blonden, unfreundlich klingenden, älteren Dame angesprochen. Ohne mich eines Blickes zu würdigen, ging sie weiter. Hinter ihr war Jenny. Sie hatte ihren Blick stumm auf den Steinboden unter ihren Füßen gerichtet. Wahrscheinlich hatte sie Angst vor dem Urteil. Ja, das Urteil. Daran hatte ich noch fast nicht gedacht. Mehr besorgt war ich darum, wie Bill reagieren würde, wenn er mich hier sah.
    „Hi!“, sagte ich zu meiner besten Freundin, als ich den beiden in den Saal folgte. Doch sie antwortete nichts, ignorierte mich vollkommen. Das war einfach ihre Weise um mit dieser Sache umzugehen, das wusste ich. Ich kannte sie ja schon lange genug. Neben uns tauchte plötzlich jemand auf. Er hatte kurze, dunkelblonde Haare und wir, vor allem Jenny, kannten ihn nur allzu gut. Es war Gustav.
    „Was macht…?“, begann er, aber dann sah er, dass wir uns auf den Anklagestühlen niederließen. „Oh nein. Jenny, das ist jetzt nicht dein Ernst?!“ Sie schaute ihm gar nicht in die Augen, ignorierte auch ihn. Schnell drehte er sich weg, aber dennoch bemerkte ich, wie er sich eine Träne aus den Augen wischte. Wir hatten es geschafft. Einen hatten wir schon enttäuscht und weitere würden folgen. Aber vielleicht sagte Gustav Bill ja jetzt schon Bescheid und er kam nicht völlig ahnungslos in den Raum. Wenn er schon wusste, was ich ihm verheimlicht hatte, dann würde das alles nicht so schlimm für mich sein. Er würde mich einfach gar nicht mehr ansehen, nie wieder. Das war aber immer noch besser, als seinen Blick zu sehen, wenn er nichts ahnend hier herein kam und mich hier sitzen sah.
    Es vergingen weitere zehn Minuten. Leute schauten uns aus allen Ecken des Raumes an, doch Bill war Gott sei Dank noch nicht gekommen. Tom war auch schon hier gewesen. Jetzt hatte es sicher schon jemand Bill erzählt. Erleichtert atmete ich durch. An den Augen der anderen sah ich, dass sie mich und Jenny verachteten. Sie würden uns kein Wort glauben, nicht ein Einziges, auch wenn es die Wahrheit war. Es war ein anderer Grund gewesen. Es war ein Unfall gewesen und der war auf keinen Fall zu Stande gekommen, weil wir uns wegen Bill stritten. Doch die Presse hatte dies so hochgespielt, dass das jeder jetzt glaubte. Ja, es war auch komisch, dass es gerade auf einem Konzert passierte und, dass Dana gerade vorher Bill geküsst hatte, vor den Augen von allen. Sicher war ich eifersüchtig gewesen, doch es ging ja vielen Leuten so. Trotzdem wäre ich aus diesem Grund nie zu so etwas fähig gewesen. Aber der Richter und auch alle anderen kannten mich nicht so gut, um das zu wissen.
    Plötzlich sah ich ihn. In einer Menge von Leuten sah ich Bill den Saal betreten. Sie versperrten ihm die Sicht zu mir, aber ich konnte ihn erkennen. Wusste er es jetzt schon oder nicht? Tom hatte es ihm sicher gesagt. Als er sich auf seinen Platz setzte, hob er plötzlich den Kopf und suchte etwas. Dann hatte er es gefunden. Er hatte die Anklagebänke gesucht. Vorher sah er zu Jenny, jetzt ließ er seinen Blick auf mir ruhen. Er riss die Augen auf, schloss sie wieder und machte sie wieder auf. Dann sprang er auf und lief aus dem Saal.

    29. Kapitel (Bill)

    Überall Geschrei, tausende von Leuten um mich herum. Sie stehen in einem großen Kreis um mich, der immer kleiner wird, doch sie schauen nicht auf mich. Nein, einmal stehe ich nicht im Mittelpunkt. Langsam knie ich mich neben ihr hin und lege ihren Kopf auf meinen Schoß. Langsam färbt sich meine blaue Jeans dunkelrot. Ein Mann kniete neben mir auf dem Boden. Gegen sein Auto war Dana gestoßen worden.
    Durch die Menschenmassen, vor allem zwölf- bis siebzehnjährige Mädchen, kommen zwei Männer in roten Uniformen. Sie sind die Sanitäter. Sie sollen sich beeilen. Ich sehe erst ihren Köpfe über denen der Mädchen. Jetzt sind sie hier, stoßen mich zu Seite, setzen sich rund um Dana. Ein kleiner Lichtstrahl durchbricht die schwarzen Wolken, die sich in meinem Kopf gebildet haben. Ist das Hoffnung?
    Als der Blick auf meine Freundin wieder freigegeben wird, schieben sich diese Wolken wieder vor den kleinen Sonnenstrahl. Sie liegt da, bewegt sich nicht. Inzwischen ist sie auf eine Trage gebettet, ihr Kopf in einen dicken Verband gewickelt. Die kleinen Mädchen schreien, weinen. Jetzt fällt mein Blick auf die Zwei. Sie sind an allem schuld und jetzt weinen sie am meisten. Das ist doch das, was sie gewollt hatten. Schnell wende ich meinen Blick ab, ohne auch nur weiter lange in ihr Gesicht zu schauen, um wieder zu Dana zu blicken. Es hat keinen Sinn. Die Männer haben sie bereits weggetragen.
    Vier Arme packen mich von hinten, ziehen mich vom Boden hoch. Ich will nicht aufstehen, doch sie sind zu stark. Widerwillig lasse ich mich von ihnen mitziehen. Zwei weitere Bodyguards machen den Weg durch die kreischenden und heulenden Mädchen frei, damit mich die anderen zwei weg bringen können. Ich schaue nicht so ich hinlaufe, sondern blicke immer noch in die Richtung in die Dana getragen wurde.
    „Bill, Bill, wach doch auf! Du träumst nur!“ Plötzlich rüttelte jemand an mir. „Hey, es ist nur ein Traum!“ Ich schlug die Augen auf. Tom hatte sich über mich gebeugt. Wieder dieser Traum. In der letzten Zeit träumte ich fast jeden Tag von dem Unfall. Genauso war es abgelaufen. Wieso hatte ich die zwei Mädchen nicht länger angeschaut. Irgendjemand erinnerte mich an sie, aber wer war es? Ich wusste es nicht. Hätte ich doch länger hingeschaut. Doch heute im Gerichtssaal würde sich das Rätsel lösen.
    Langsam ging ich in den Saal. Die Neugier zerfraß mich fast, weil ich unbedingt wissen wollte, wie Menschen aussahen, die zu so etwas im Stande waren. Doch ich wollte nicht einfach so hinüber blicken. Vorher wollte ich mich hinsetzen. Warum, das weiß ich nicht. Ich hielt es einfach nicht für angemessen, die Mörder meiner Freundin schnell im Vorbeigehen an zu blicken. Ich setzte mich hin, schloss die Augen. Direkt gegenüber saßen die beiden nun. Ich musste nur mehr die Augen öffnen. Ich hatte den Entschluss gepackt. Jetzt würde ich ihnen in die Augen schauen.
    Ruckartig öffnete ich meine Augen und blickte in die Gesichter der Mädchen. War das…? Nein, das konnte nicht sein. Ich träumte schon wieder. Schnell machte ich die Augen wieder zu, um sie gleich noch mal zu öffnen. Doch, das war sie. Es war Sarah. Kurz sah ich ihr in die Augen, dann rannte ich hinaus. Ich kam nicht wieder in den Gerichtssaal, war nicht im Stande gegen sie auszusagen. Erst jetzt merkte ich, dass ich sie liebte. Ich liebte sie genauso wie ich damals Dana geliebt hatte, doch jetzt konnte ich ihr nicht mehr in die Augen sehen. Doch ich konnte, aber ich wollte es nicht.
    Die Mädchen wurden freigesprochen. Sie konnten alle davon überzeugen, dass Dana auch Schuld am Streit gehabt hatte und jetzt genauso gut Jenny oder Sarah tot sein könnten. Es war ein Unfall gewesen. Sie hatten es tatsächlich geschafft alle zu überzeugen. Was aus ihnen geworden ist, weiß ich nicht. Ich habe nie wieder was von Sarah gehört. Sie war kurz danach weggezogen und ich weiß nicht mal wohin.
    _________________________________________________________
    Ich hoffe, dass dir auch diese letzten teile gefallen haben!!!!
    Und keine Sorge! Ich schreib zwar nur Bill FFs, aber wenn du willst, dann bau ich dich in die FF nach 'wenn sich alles ändert' wieder ein, als Toms freundin. Ist zwar nur eine Nebenrolle, aber macht ja nix ;-)
    Bitte bitte, hinterlass mir noch einen letzten kommi, wie dir die FF gefallen hat!



    Re: Wieso? (Bill-Fanfiction)

    Anonymous - 30.06.2006, 18:43


    man...einerseits bin cih total enttäuscht, weil die ff jetz schonm zu Ende ist, aber die war echt super geil. nur eben ein bisschen kurz!
    naja...ja..mach mich dann eben in die neue rein
    =)

    alos ich werde da auch wieder fleißig kommis schreiben!^^

    lg, roxy <333



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