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Re: Die Elfen
Grimbor - 11.09.2010, 14:07Die Elfen
Noch so ein klassisches Volk, über das schon alles gesagt wurde. Aber gerade bei den Elfen gibt es in der Fantasy so viele Interpretationen, dass wir uns genau festlegen müssen. Das hier wird wahrscheinlich deutlich umfangreicher und interessanter als Menschen und Zwerge zusammen...
Fragestellungen:
-brauchen wir die verdammten Spitzohren wirklich? Können wir sie nicht einfach weglassen (nur'n Scherz!)
-verschiedene Elfenarten? Hochelfen, Dunkelelfen, Waldelfen? Trennung oder nicht, wenn ja: wie viele Fraktionen? Gegebenenfalls neue Threads für neue Elfenarten
-unsterblich oder nur langlebig?
-Magierelfen oder Waldläuferelfen? Elemente auf unterschiedliche Elfenvölker oder zumindest Nationen aufteilen oder alles in einem Volk?
-wie mächtig? Wie mächtig ist ihre Magie? Wie stark sind sie körperlich? Allen anderen überlegen oder nur meisterliche Schützen aber schwache Nahkämpfer?
-Zusammenleben mit dem Wald oder filigrane, hochzivilisierte Elfenstädte?
-Einstellung zu anderen Völkern, allen voran Zwergen?
u.v.v.v.m
Re: Die Elfen
Blaizer - 11.09.2010, 16:37
Hm...mir würden mehrer Elfensorten gefallen. Z.b. Waldelfen die die im Wald leben, wild und kräftig sind. Langlebig mit der Natur im Einklang leben. Gute Bogenschützen, im Nahkampf zwar nicht ganz so stark aber dennoch nicht zu unterschätzen. Den meisten Fraktionen stehen sie neutral gegenüber jedoch sollte jeder der sich in ihre Haine verirrt aufpassen den diese betrachten sie misstrauisch.
Dann die Hochelfen. Die wären ein wenig an die Sacred 2 Elfen angelehnt. Hochtechnologisiert, moderne Städte und auch Magie wird benutzt. Schwächter als ihre Waldelfen Geschwister dafür haben sie technisch und magisch die Nase vorn. Die Gesellschaft an sich wäre ans antike Rom angelehnt. Das heißt Gladiatorenkämpfe und so weiter. Und natürlich wären diese hier arrogant und würden sich als Spitze der Schöpfung sehen. :mrgreen:
Die Namen sind Platzhalter. Können das noch ändern-
Re: Die Elfen
Warmonger - 11.09.2010, 17:01
1) Ja
2) Würde sagen, verschiedene Arten. Hab schon meine Vorstellungen, grob könnte man sagen Dunkelelfen (Ungewöhnliche), Waldelfen und ... Naja, Waldelfen, die sich an die Menschen angepasst haben und mit ihnen zusammenleben.
3) Unsterblich. Punkt.
4) Alle in einem Volk, aber auf unterschiedliche Weise und unterschiedlichen Verhältnissen.
5) So mächtig wie Menschen, aber mit anderen Stärken.
6) Eher ersteres, aber auch Anklang von zweiteres.
7) Misstrauisch bis freundlich.
So, das war viel zu kurz, aber meine Hände zittern noch vom Rasenmähen.
Re: Die Elfen
Lias - 11.09.2010, 17:04
Würde gerne eine Art Nebelelfen machen. Sind recht spezifisch und wären mit dem Leyliniensystem verbunden. Aber so eine Rasse wollt ich schon machen, seit ich ein Buch dazu gelesen habe.
Re: Die Elfen
Redeyes - 11.09.2010, 17:20Re: Die Elfen
Grimbor hat folgendes geschrieben:
-Einstellung zu anderen Völkern, allen voran Zwergen?
Na ja im prinzip sind sie keine feinde aber auch nicht die besten freunde, zwar würde jedes volk dem anderen helfen wenn es in einer notlage steckt, aber einfach so aus gutdünken heraus zusammenarbeiten käme keinem von beiden in den sinn... die wortgefechte zwischen Gimli und Legolas sind einfach zu gut um sie auszuschliesen^^ (ja ich wies is halt fast zu klassisch diese einstellung aber halt nur fast... kann ja auch auf die elfenart ankommen)
Re: Die Elfen
Fellknäuel - 11.09.2010, 17:51
Blaizer hat folgendes geschrieben: Dann die Hochelfen. Die wären ein wenig an die Sacred 2 Elfen angelehnt. Hochtechnologisiert, moderne Städte und auch Magie wird benutzt. Schwächter als ihre Waldelfen Geschwister dafür haben sie technisch und magisch die Nase vorn. Die Gesellschaft an sich wäre ans antike Rom angelehnt. Das heißt Gladiatorenkämpfe und so weiter. Und natürlich wären diese hier arrogant und würden sich als Spitze der Schöpfung sehen. :mrgreen:
Bäh ich hasse die Sacred 2-Hochelfen... die sind so grauenhaft arrogant. Und ihre Stärke verdanken sie einzig und allein der T-Energie.
Freut mich jedes Mal diebisch, wenn ich das Spiel auf der guten Seite durch spiele und daran denken muß, daß die Hochelfen jetzt ganz schön blöd da stehen... muhaha :twisted:
Re: Die Elfen
Blaizer - 11.09.2010, 18:07
Zitat: Bäh ich hasse die Sacred 2-Hochelfen... die sind so grauenhaft arrogant. Und ihre Stärke verdanken sie einzig und allein der T-Energie.
Das wäre ja das geniala. Absolut arrogante Typen dessen Reich alleien auf Magie und Technik basiert und denen man am liebsten sofort die Fresse polieren will. :mrgreen: Im Herzen wären sie jedoch ein wenig barbarisch im Stile von blutigen Gladiatorenkämpfen, Lusthäuser etc.
Re: Die Elfen
Warmonger - 11.09.2010, 18:08
Bloß nicht, solche Elfen sind für mich nicht die Traumgestalten, die sie sein sollten.
Re: Die Elfen
Fellknäuel - 11.09.2010, 18:09
Wunderbare Ekelpakete, gegen die man am liebsten mit Gewalt vor gehen möchte... in Sacred 2 darf man´s ja leider nicht (also gegen die Obrigkeit), aber in einer MSG... *boshaftes Lachen*
Re: Die Elfen
Fellknäuel - 11.09.2010, 18:10
Warmonger hat folgendes geschrieben: Bloß nicht, solche Elfen sind für mich nicht die Traumgestalten, die sie sein sollten.
Warum müssen Elfen unbedingt so sein wie in Herr der Ringe oder ähnlichen Settings?
Re: Die Elfen
Warmonger - 11.09.2010, 18:21
Müssen sie nicht, aber zu einem Elfen gehört ... Naja, ewiges Leben bringt auch ein Stückchen Weisheit, glaube ich. So ein HAufen Hurenböcke kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie er tausend Jahre lebt und blöder und blöder wird ...
Re: Die Elfen
Redeyes - 11.09.2010, 18:23
Warmonger hat folgendes geschrieben: Bloß nicht, solche Elfen sind für mich nicht die Traumgestalten, die sie sein sollten.
wir können das elfenvolk ja aufspalten so das beides möglich wird können zum beispiel ja die dunkelelfen zu so nem aroganten und hochtechnisierten volk machen oder irgend ne neue elfenrasse erfinden... Vulkanelfen... oder hmm... Seeelfen... Wüstenelfen... gibt ja genug sachen die man verwursten kann um ein Elfenvolk zu schaffen das jeder gerne verprügeln möchte ... Sandsackelfen genau!!!
Re: Die Elfen
Grimbor - 11.09.2010, 18:26
Lias schreibt schon Nebelelfen. Wenn dann noch Wald-, Hoch- und Dunkelelfen hinzu kommen ist das schon wieder mehr als genug an Elfenvölkern. Und Hochtechnologie würde ich keinem von diesen Völkern zuschreiben, da haben wir schon genügend andere Völker, bei denen wir die finden...
Re: Die Elfen
Warmonger - 11.09.2010, 18:28
Hochelfen würde ich sogar auslassen. Aber, hm, die Dunkelelfen, die ich machen werde werden böse. Das werden gaaaanz besondere.
Re: Die Elfen
Redeyes - 11.09.2010, 18:29
Grimbor hat folgendes geschrieben: Lias schreibt schon Nebelelfen. Wenn dann noch Wald-, Hoch- und Dunkelelfen hinzu kommen ist das schon wieder mehr als genug an Elfenvölkern. Und Hochtechnologie würde ich keinem von diesen Völkern zuschreiben, da haben wir schon genügend andere Völker, bei denen wir die finden...
hmm dann vieleicht ein elfenvolk das irgendwie für alles Magie benutzt und deshalb so arrogant und dekadent sind das man sie einfach hassen muss (in etwa so wie die nachtelfen vor der ersten invasion durch die legion) ausserdem haben wir ja schon viele technisierte völker, aber eine magierhochburg fehlt meines wissens noch oder?
Re: Die Elfen
Warmonger - 11.09.2010, 18:30
Die dunkelelfen werden ziemlich viele Magier haben. Hassen wird man sie auch, aber nicht unbedingt wegen ihrer Arroganz.
Re: Die Elfen
Lias - 11.09.2010, 18:37
Da ich da die ganze Zeit schon drauf geier, hier die Nebelelfen.
Die Elfen von Kor'Morrha:
Für gewöhnlich auch als Sumpfelfen oder Nebelelfen bezeichnet. Ansässig in den Sümpfen von Kor'Morrha, was in ihrer Sprache "Herz der Nebel" bedeutet. Dort wohnen sie in einigen, wenigen Dörfern, die von einem Wall aus Nebel vor den neugierigen Blicken Durchreisender beschützt werden. Alle Nebelelfen unterstützen sich untereinander, da ein Überleben im Sumpf sonst nicht möglich wäre. Ein Nebelelf ist genauso groß, wie ein normaler Elf, allerdings ist die Haut aller Nebelelfen dunkel, wie bei sonnengebräunten Menschen. Ihre Haare hingegen sind zumeist schneeweiß bis ins Gräuliche. Fast alle Nebelelfen haben graue Augen. Das Bild eines Nebelelfen wird noch dadurch unterstützt, dass sie fast immer graue Kleidung anziehen. Jedem Dorf steht ein Anführer vor, eine Art Älteste oder Ältester, wobei nach Erfahrung, nicht nach Alter gewertet wird.
Die Nebelelfen treiben ein wenig Handel mit anderen Völkern oder geleiten Reisende durch die Sümpfe, gegen einen kleinen Obulus, versteht sich. Alle Nebelelfen sind geschickte Kämpfer und Bogenschützen, dafür findet man unter ihnen keine Magier. Allerdings beherrschen alle Nebelelfen zwei angeborenen Fähigkeiten, die sie von anderen Elfen unterscheiden. Alle Nebelelfen können mit den Leylinien reisen. Ihre Körper lösen sich auf und ihre Essenz reist mit Leylinie mit, bis der Elf entscheidet, dass er aussteigen will. Daraufhin formt sich der Körper erneut. Um mit einer Leyline mitreisen zu können, muss der Elf auf einer stehen und er muss ein Pentagramm zeichnen, das als eine Art Tor dient.
Die zweite angeborene Fähigkeit der Nebelelfen ist, dass sie sich in Nebel auflösen können. Allerdings funktioniert dies nicht auf lange Entfernungen. Jünglinge schaffen meist nur ein paar Meter. Wegen dieser Fähigkeiten sind Nebelelfen gefragte Assassinen und Meuchelmörder, wobei diese die Minderheit der Bevölkerung darstellen. Im Grunde lässt sich kaum ein Nebelelf zu diesem Berufszweig hinreißen.
Re: Die Elfen
Porphyrion - 12.09.2010, 00:22
Ich bin gegen unsterbliche Elfen.
Was mich mal reizen würde, wären Techno-Elfen, die zu fett sind, sich selbst zu bewegen. Oder Muskelelfen.
Oder Techno-Sadisten-Elfen. Wie die von Dark Eldar von Comorragh.
Re: Die Elfen
Vicati - 12.09.2010, 08:10
Wir haben schon Technomagier..
Re: Die Elfen
Grimbor - 12.09.2010, 14:12
Ich denke auch, dass wir bereits genügend technisch versierte Völker haben. Im übrigen gilt das auch schon für absolut primitive Völker. Was wir bräuchten wären mehr Völker mit absolut durchschnittlich-mittelalterlichem Technikverständnis.
Bei den Elfen würde ich mich darauf beschränken, noch Wald- und Dunkelelfen einzuführen, dass sollte dann wieder reichen. Zu den Nebelelfen äußere ich mich erstmal noch nicht, da bin ich noch ein wenig im Zwiespalt.
Im übrigen muss ich mich Phyr anschließen, was die Unsterblichkeit betrifft. Langlebig gerne, aber unsterblich passt mir auch nicht wirklich.
Re: Die Elfen
Warmonger - 12.09.2010, 14:24
Wat, meine Elfen sind un-ster-blich. Keine Chance, die bloß schlappe 300 Jahre leben zu lassen.
Re: Die Elfen
Vicati - 12.09.2010, 14:25
Langlebig hiesst nicht unbedingt 300 Jahre. Das kann von mir aus bis zu 1000 oder 2000 Jahre gehen, wobei letztere aber wirklich die oberste Grenze wäre.
Re: Die Elfen
Warmonger - 12.09.2010, 14:28
Un-ster-blich. Nach ein paar tausendern werden aber die zähesten Elfen ein bisschen des Lebens müde. Aber un-ster-blich. Sonst sag ich Spitzohrenmenschen dazu.
Re: Die Elfen
Vicati - 12.09.2010, 14:40
:roll:
1000 Jahre ist für die meisten Völker schon verdammt langlebig, praktisch unsterblich. Jetzt hab dich nicht so!
Re: Die Elfen
Warmonger - 12.09.2010, 14:42
Ich hab mich aber so. Unsterblich oder ich überlass die Elfen einem Anderen! Und werde NIE mit einem zusammen spielen! Elfen - sind - UNSTERBLICH!
Die ersten Worte vom AoW-Flavortext zu den Elfen, lol.
Re: Die Elfen
Grimbor - 12.09.2010, 14:45
Warmonger, du bist ein verdammter Sturkopf. Du hast deine Meinung dargelegt, aber entscheidend ist der Wille der Mehrheit. Und was die sagt ist noch vollkommen offen. Und "Sonst sag' ich Spitzohrmenschen dazu!" ist kein Argument, sondern eine kindische Drohung. Es steht dir aber natürlich jederzeit offen, mit begründeten Argumenten die Leute zu überzeugen zu versuchen. Was ich jetzt im übrigen auch bezüglich meiner Auffassung vorhabe.
Was mein ganz großes Problem mit unsterblichen Elfen ist, ist, dass sie aufgrund von jahrtausendelanger Übung auf zu vielen Gebieten zu perfekt sind. Sie sind die besten Bogenschützen der Welt, dass will ihnen ja niemand absprechen. Aber sie haben auch die weisesten und mächtigsten Magier und sind die absolut besten Nahkämpfer, die ihre mangelnde Körperkraft dutzendfach durch ihre Kampfgeschick ausgleichen. Sie sind ein perfektes Übervolk ohne Schwächen, dass auf all die Sterblichen nur von oben herab schaut und diesen moralisch generell überlegen ist. Diese furchtbaren Tolkien-Elben eben. Und die gehen mir massiv auf den Senkel. Weil sie eben zu perfekt sind, zu viele Fertigkeiten und zu wenig Schwächen haben. Das macht sie unglaubwürdig. Und deshalb wäre mir ein langlebiges aber sterbliches Elfenvolk lieber, bei dem sich all das relativiert.
Re: Die Elfen
Warmonger - 12.09.2010, 14:48
Heyhey, das ist ganz und gar nicht das, was ich will. Was du da beschreibst ist übrigens nicht Tolkien, sondern der Scheiß aus Eragon bzw. die Nachtelfen, die sind auch so rofelig drauf. Oder auch die lamen Warhammer-Elfen.
Aber. Auch bei Übung gibt es meiner Meinung nach Grenzen, und das letzte was ich ich bauen werde ist imba-crap - vertrau mir.
Re: Die Elfen
Grimbor - 12.09.2010, 14:57
Warum genau liegt dir denn so viel an der Unsterblichkeit? Doch nicht nur, weil das irgendwo in irgendeinem Spiel über sie erwähnt wird, oder? Weil dass Unserblickeit genau die von mir genannten Folgen hat hast du ja eben selber sehr schön mit Beispielen untermauert.
Und doch, angefangen hat das mit Tolkien. Dem seine Elben sind einem Menschen - vorausgesetzt es ist kein Numenorer - doch in wirklich allem überlegen. Die Elben lenken die Geschicke Mittelerdes. Und genau so ein Volk möchte ich eben nicht haben...
Re: Die Elfen
Warmonger - 12.09.2010, 15:02
Lenkten, vor dem Niedergang. Im Herrn der Ringe waren die Menschen schon überlegen.
Nein, das war auch vorher nur aufgrund der Zahlenverhältnisse so. Die Elfen waren mehr, disziplinierter, einiger. Aber sie sind weder stärker noch kampfesmächtiger. Die Waldelfen sind sehr gute Schützen, aber das kommt eben vom Waldläuferdasein. Gondolin hatte eine geniale Armee, aber die würde inzwischen - wenn auch nicht zahlenmäßig - von der Gondors aufgewogen werden.
Also, deine Vorwürfe ewiges Leben würde Imbaness bedeuten sind meiner Meinung anch einfach unzutreffend. Man wird nicht immer besser, wenn man immer länger kämpft, genauso, wie ein Maler nicht immer besser wird. Irgendwann ist einfach ide Grenze da, und bei Tolkien (und mir) liegt sie eben durchaus im menschlichen Rahmen.
Und warum mir die Unsterblichkeit so wichtig ist? Weil es ein extremer Bestandteil ihrer Lebensauffassung und Wesensart ist. Ohne das sind die Elfen nicht das, was ich von ihnen will.
Re: Die Elfen
Grimbor - 12.09.2010, 15:25
Warmonger hat folgendes geschrieben: Und warum mir die Unsterblichkeit so wichtig ist? Weil es ein extremer Bestandteil ihrer Lebensauffassung und Wesensart ist. Ohne das sind die Elfen nicht das, was ich von ihnen will.
Hmm, das macht natürlich schon Sinn, die Unsterblichkeit hat natürlich durchaus auch Auswirkungen auf die allgemeine Lebensauffassung der Elfen und den Wert, den sie dem Leben beimessen. Insofern kann ich deine Argumentation nachvollziehen. Man sollte dann natürlich aber auch wirklich darauf achten, dass die Elfen nicht zu extreme Allround-Spezialisten (hey, das ist mal ein interessantes Doppelwort!) werden. Lias hat seinen Nebelelfen ja schonmal die magische Befähigung abgesprochen, das ist ja in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
Du wolltest die Dunkelelfen schreiben, Monger, oder? Und du wolltest sie zu einem stark magisch geprägten Vok machen? Dann würde ich sie aber sehr stark in diese Richtung spezialisieren und ihnen Abstriche bei Nah- und Fernkampf auf den Leib schreiben. Dann können wir das meinetwegen auch mit der Unsterblichkeit machen...
Re: Die Elfen
Warmonger - 12.09.2010, 15:28
Die Waldelfen wollte ich auch machen. Eigentlich alle, wenn du mich lässt ;) Sind ja nur Dunkel- und Wald-, wobei ich bei den Waldeilfen eine ... hm ... menschlichere Form anfügen würde, die eben mit den Menschen zusammenlebt.
Re: Die Elfen
Grimbor - 12.09.2010, 15:36
Von mir aus darfst du die gerne schreiben. Ich hatte mir sowieso vorgenommen, mich um die "undankbaren" klassichen Fantasyvölker zu kümmern, also Menschen, Zwerge, eventuell Trolle, etc.
Re: Die Elfen
Warmonger - 13.09.2010, 12:19
Thoughts?
Aussehen
Elfen gelten als die schönste aller Rassen. Nun, dabei spielt wohl das Idealbild eines Menschen eine große Rolle, die dieses Klischee geprägt haben, aber man kann ihnen kaum ihre Eleganz und Ruhe, ihre natürliche Ebenmäßigkeit absprechen. Ihre Gesichtszüge sind meist gleichmäßiger als bei Menschen, die Stirn ein wenig höher, das Kinn so gut wie immer eher durchschnittlich ausgeprägt. Ihre Augen sind Menschenaugen sehr ähnlich, oft aber von einer dort kaum zu findenden dunklen Farbe, oder, in Ausnahmefällen, sogar von Silber. Ihr Haar ist fein, golden, schwarz, grau oder sehr selten rot, und es fällt nicht aus, zumindest erhöht sich die Rate des Haarausfalls nicht mit den Jahren. Ihr Bartwuchs ist sehr spärlich und tritt erst in sehr, sehr hohem Alter wirklich bemerkbar ein, davor hat jeder mit den Anlagen zu einem Bart höchstens einen feinen Flaum auf den Wangen, den man fast nicht sehen kann, falls man nicht gerade sehr nahe herankommt. Und das lassen die Elfen meistens nicht zu. Ihre Kleidung ist von Stoff und Leder, oft in den Tönen des Waldes selber gehalten, aber auch in Rot und anderen fröhlicheren Farben.
Beziehungen
Die Elfen haben oft schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Zuerst wurden sie von ihnen aus ihren Wäldern vertrieben, dann teilweise als Gefahr betrachtet und gejagt. Inzwischen jedoch hat sich eine Art Gleichgewicht eingestellt. Die Völker handeln miteinander, und es gibt auch viele Elfen, die vom Lebensstil der Menschen beeindruckt deren Lebensweise adaptiert haben und inter ihnen leben, in den Grenzregionen meist akzeptiert. Die meisten Kontakte sind aber rein ökonomische. Stoff etwa wird inzwischen zu einem großen Anteil von den Menschen importiert. Nur die abgeschiedeneren und auf Unabhängigkeit bedachten Menschen betreiben noch selbst ihre kleine, traditionelle Form der Viehzucht, bei der die Tiere nicht ausreichen um Fleisch zu liefern, sondern fast ausschließlich um der Wolle willen.
Zu den Salamandermenschen im Norden pflegen sie kaum einen Kontakt, da kein großes Interesse aneinander besteht, aber es kommt durchaus vor, dass Vertreter der beiden Rassen einander besuchen, um beispielsweise etwas über die Lebensweise und den Lebensraum des Anderen zu erfahren.
Gesellschaftsstruktur/Lebensführung/Kultur
Männer und Frauen sind bei den klassischen Elfen, die den Wald bewohnen, gleichberechtigt. Sie jagen beide, sammeln und widmen sich ebenso (wenn auch nach Belieben) der Kunst. Mit Magie haben die Waldelfen wenig zu tun, abgesehen von latenter Naturmagie und einigen wirklich begabten Naturmagiern, die sie ihre Druiden nennen. Vor allem diese leben abgeschieden vom Rest der Elfen inmitten der Natur, aber auch Paare und Familien wohnen oft locker um ein zentrales Dorf herum verteilt. In diesem Dorf, das entgegen verbreiteter Vorstellungen unter den Menschen durchaus aus Stein und Holz gebaut ist, findet vor allem gesellschaftliches Leben und Handwerk seinen Platz. Elfenkinder sind nicht sehr häufig. Das ist eher eine Sache des Willens als des Könnens, da Elfen so gut wie unbegrenzt fruchtbar sind. Sie möchten aber niemals den Wald überstrapazieren oder riskieren, einem Kind nicht alles geben zu können, was es braucht. Elfen feiern gerne, trinken gerne, einfachen Wein meist, den sie aus den Früchten des Waldes zusammentragen. Ungewöhnliche Musiker spielen dabei, und das unbeschwerte Gelächter eines Dorfplatzes voller Elfen hallt weit durch die Paläste, mit Säulen aus Stämmen und Dächern aus Blättern. Wenige Menschen sind je zu den Elfen gekommen, der umgekehrte Strom war viel stärker, aber diejenigen die unter Elfen gelebt haben und sie verlassen müssen sterben oft an gebrochenem Herzen, wenn sie sehen, was sie verloren haben. Bei all dieser Fröhlichkeit und Liebe sind die Elfen doch ein nachdenkliches Volk. Ihre Jugend ist oft übermütig, aber mit der ersten Hundertschaft an Jahren legt sich die Begeisterung und der Überschwang des Lebens langsam. Sie werden ruhiger, weiser, lernen die Nacht und ihre Stille lieben. Viele unter den Ewigen verlieben sich erst nach einer solch langen Zeit wirklich ineinander, in einer sanften Liebe, die weniger auf Leidenschaft als auf Einklang beruht, nicht auf Lust, sondern auf Erfüllung. Diese gelten als die Schönsten unter den Elfen, denn aus ihren Gesichtern strahlt Weisheit und Frieden. Dieser Prozess setzt sich fort, und nach einem halben Jahrtausend werden viele Elfen sehr zurückgezogen, leben zu zweit in einem entlegenen Winkel, wandern teilweise sogar bis zu den Marschen im Norden aus. Nur gelegentlich sieht man sie noch bei den größten Festen, wie etwa Sommer- und Wintersonnenwende. Schließlich, nach vielen Jahhunderten werden sie des Lebens müde, wenn sie gesehen haben was sie wollten, getan haben, was ihre Aufgabe war. Es ist nicht bekannt, was mit diesen Elfen geschieht, da sie einfach verschwinden. Einige sagen, sie würden auf eine letzte große Reise gehen, andere, die würden mit der Natur verschmelzen, wieder andere, sie würden zu Geistern, die allen guten Lebewesen helfen würden.
Moralvorstellungen
Diejenigen unter den Elfen, die noch nicht gegen die Menschen kämpfen mussten haben oft noch nie wirklich gegen ein intelligentes Wesen gekämpft und vertreten in dieser Hinsicht einen bedingungslosen und etwas naiven Pazifismus. Sie sind der Meinung, alles sei besser als sich gegenseitig zu töten. Diejenigen, die ihren Wald schon einmal verteidigen mussten sind ein wenig härter; Für sie ist ein Kampf gerechtfertigt, wenn er der Verhinderung von mehr Kampf, Tod und Zerstörung dient. Dennoch ziehen sie sich vielerorts zurück und lassen ihre Heimat abholzen, anstatt sie mit ihrem Blut zu verteidigen; Der Wald ist groß, das Leben ist lang, und irgendwann werden auch die Menschen genug Land haben. Die Elfen, die in den Städten der Menschen leben haben leider mehr von den Menschen übernommen als diese von ihnen; So handeln sie meist, wie ein Mensch auch handeln würde, egoistisch und unüberlegt.
Eigenschaften
Altersgrenzen
Der Übergang von einem Kind unter den Elfen zu einem ihrer Erwachsenen sind fließend. Ihre Geschlechtsreife ist mit etwa zwölf bis sechzehn Jahren abgeschlossen, aber meistens beginnen sie schon vorher, ihren Beruf zu erlernen und eigenständig zu handeln. Je weiser das Wort eines Elfen ist desto erwachsener ist er, das ist die einzige halbwegs offizielle Regelung. Eine Obergrenze gibt es nicht, und viele Elfen wissen ihr Alter nicht mehr. Der älteste bekannte Elf ist ein Naturmagier, der in der Nähe des Waldrandes lebt, und er zählt über eintausendachthundert Jahre. (Nebenbei hat er einen ziemlich markanten Vollbart.)
Berufe
Elfen haben den Menschen viel beigebracht, das diese dann weiterentwickelt haben. Mühelos haben sie ihre Lehrmeister in Sachen Landwirtschaft und Viehzucht überholt, die bei den Elfen eher ergänzungsmäßig genutzt werden, mit geringer Effizienz. Viel größeren Erfolg und Ehrgeiz haben Elfen bei der Schreinerei, in der sie Schnitzereien von unerreichter Qualität herstellen - vor allem ihr Mangel an Pragmatismus ist dabei eine große Hilfe. Auch in der Musik sind Elfen sozsagen Spitzenreiter, da sie beinahe als einzige über due Muße verfügen sie auszufeilen. Harfe, Flöte und Horn sind die bekanntesten Instrumente, die sie erfunden haben, aber nicht die einzigen. Auch in der Jagd sind Elfen beinahe unerreicht, was daran liegt, dass sie sich von ihr ernähren; Sie sind nicht gerade stolz auf diese Sorte Leistung. Als Schmiede fertigen sie schöne Stücke, aber sie erreichen nicht die kriegsgewohnte Qualität und Raffinesse eines menschlichen oder Salamanderschmiedes.
Armeeeinteilung
Die Elfen haben keine Armee, sind aber durchweg gut mit Bogen und Speer vertraut. Wenn sie einen Kampf für gerechtfertigt halten fechten sie ihn möglichst aus der Deckung aus - man mag es feige nennen, aber es sorgt für minimale Verluste und ist der Jagd, die ihr einziges Vorbild dafür ist, am ähnlichsten. Die Naturmagier der Elfen greifen in solchen Fällen mit in den Kampf ein und helfen etwa beim Legen von Hinterhalten oder bei der Versorgung von Verwundeten. Ein Elf ist einem Menschen im Nahkampf an Körperkraft meist ein wenig unterlegen, aber an Wendigkeit und Geschwindigkeit knapp vor ihnen. Trotz dieses Gleichstandes lassen sie sich nie auf eine Feldschlacht ein. Ihre magische Verteidigung ist unzureichend, ihre Rüstung schwach, ihre Disziplin nicht auf Formationskampf ausgelegt.
Mögliche Magieformen
Leymagie, Naturmagie, Elementarmagie
Native/Kulturelle Magieformen
Naturmagie
Beheimatung/Lokation
Die Wälder im Süden und Südosten des Westkontinentes.
Erste Zusammenstellung. Bitte um das ergänzen, was eurer Meinung nach fehlt.
Re: Die Elfen
Grimbor - 13.09.2010, 16:43
So, ich hatte versprochen, etwas zu den Nebelelfen zu schreiben und das tue ich nun - gerade auch, weil sich sonst ja auch niemand dazu berufen fühlt.
Insgesamt ist mir dein Artikel noch zu knapp, Lias, da fallen zu viele Bereiche raus. Du erwähnst zum Beispiel kaum etwas über den Entwicklungsstand. Wie steht es denn bei ihnen mit Architektur, Handwerk, Landwirtschaft, Ernährung? Ein paar kulturelle Details wären auch noch schön. Gibt es weitere gesellschaftliche Differenzierungen als die zwischen Ältesten und normalen Elfen? Gibt es einen Glauben, gibt es so etwas wie Priester? Wie sind die Familien der Elfen aufgebaut?
Außerdem noch ein paar Fragen und Anregungen zu den speziellen Fähigkeiten.
-Funktioniert die Leyreise nur zwischen verschiedenen Knoten - also Nexus - des Netzes oder von jeder beliebigen Stelle zu jeder beliebigen anderen Stelle? Bei einem so feinen Netz wie unserem Leyliniennetz kommt mir diese Fähigkeit in letzterem Fall nämlich arg mächtig vor...
-Wenn die Elfen über Leylinien reisen, dann müssen sie diese erkennen können. Haben sie alle eine gewisse (instinkt-)magische Begabung?
-Muss es denn ein Pentagramm sein, das sie zeichnen? Das ist zwar ein klassisches magisches Zeichen, aber kommt mir für Elfen anhand der kantigen Form recht unpassend vor. Eventuell ein anderes Zeichen, ein geschwungeneres? Würde mir persönlich besser gefallen...
-Können sie sich jederzeit in Nebel auflösen? Oder funktioniert das nur, wenn sie sich ohnehin bereits im (natürlichen) Nebel befinden?
Re: Die Elfen
Grimbor - 13.09.2010, 17:03
Zu Warmongers Waldelfen: Titel fehlt.
Ansonsten aber ein sehr schön, ausführlich und detailgetreu ausgearbeitetes Volk. Arg viel muss man da wohl gar nicht mehr verbessern und / oder abändern. Ich würde eventuell die Beziehungen vorerst noch ausklammern, da sie meiner Meinung nach viel eher in die Politik als zur Rasse gehören und ich die Beziehungen zwischen Völkern und Nationen gern nochmal separat und gemeinschaftlich absprechen würde. Außerdem gehst du - nach meinem persönlichen Geschmack - dafür, dass die beiden Völker eigentlich nichts miteinander zu tun haben, viel zu häufig auf die (noch nicht beschlossenen) Salamandermenschen ein. Aber das ist eher eine Formsache, das tut bezüglich des Konzepts ja nichts zur Sache.
Was du eventuell noch ein wenig ausbauen könntest wäre der Punkt mit der Kunst. Welcher Art von Kunst gehen Waldelfen nach? Bildhauerei (wohl am ehesten in Holz statt in Stein oder Metall)? Malerei? Zählt die Schnitzerei hier mit hinein?
Außerdem könntest du - wenn du willst und es so etwas bei deinen Waldelfen geben soll - noch auf einige typische Charaktereigenschaften eingehen.
Ansonsten habe ich hier nicht mehr viel anzufügen. Ich denke, die Waldelfen können schon recht bald in den Ergebnisthread. Warte damit aber bitte trotzdem noch bis auch andere Leute Gelegenheit hatten, Verbesserungsvorschläge anzubringen.
Re: Die Elfen
Lias - 13.09.2010, 17:29
Das ganze war nur ein Rohkonzept. Werde das beizeiten ausbauen. Von mir aus können wir das so regeln, dass die Reise durch die Leylinien nur zwischen Nexus funktioniert. Die Fähigkeit sich in Nebel aufzulösen funktioniert nur im Dunklen (Also bei Nacht/ in Höhlen oder Gebäuden.
Nebelelfen haben im Grunde keinerlei magische Begabung, von diesen Grundfähigkeiten abgesehen. Leylinien können sie allerdings Magiern ähnlich erspüren.
Re: Die Elfen
Lias - 13.09.2010, 20:15
Die Nebelelfen/ Elfen von Kor'Morrha:
Ansässig im Kor'Morrha Sumpf und nur dort, leben die Nebelelfen ein zurückgezogenes Leben in dem "Herz des Nebels", wie sie ihren Sumpf nennen. Schon vor langer Zeit haben sich die Nebelelfen sich von den anderen Elfenrassen abgewendet. Gejagt und gehasst von den Cherain (zweites Volk von mir) wurden sie stark dezimiert und fanden schließlich Zuflucht im unwirtlichen Gebiet der Sümpfe. Den Cherain konnten sie ohnehin nur wegen ihrer Fähigkeit durch die Leylinien zu reisen entkommen. Im verzweifelten Versuch ihr Volk zu retten, opferten sich die Nebelweber, die einzigen Magier des Volkes ausnahmslos, um eine Mauer undurchdringlichen Nebels um die Zuflucht der Elfen zu erschaffen. Für den Moment gerettet, richteten sich die Nebelelfen ihre Zuhause in den Sümpfen ein.
Aussehen: Ein Nebelelf ähnelt von der Statur und dem generellen Aussehen her einem gewöhnlichen Elf. Allerdings ist ihre Haut bräunlich, wie bei sonnengebräunten Menschen. Ihre Haare hingegen sind immer schlohweiß bis grau, ebenso die Augenfarben. Zumeist sind Nebelelfen etwas hagerer als ein gewöhnlicher Elf, was aber auf Mangelernährung zurückzuführen ist.
Magie: Seit dem Tod der Nebelweber sind die Nebelelfen grundsätzlich magisch völlig unbegabt. Sie verfügen nur über einige angeborene Fähigkeiten, die sich im Verlauf des Alterns zeigen. Die wichtigste wäre wohl die Fähigkeit von einem Leyliniennexus zum nächsten zu reisen. Dabei wird der Körper aufgelöst und am nächsten Nexus kann er wieder zusammengesetzt werden. Dafür müssen sie die Nebelrune, ein verschlungenes Zeichen, aufzeichnen.
Zum zweiteren können sie sich im Dunklen oder im Nebel in diesem auflösen und woanders wieder zusammensetzen.
Drittens können sie ein kleines Irrlicht beschwören, von den Händlern auch Hoffnungsfackel genannt, mit dem sie Eindringlinge durch den Sumpf leiten, ohne sich selbst zu zeigen.
Leben im Sumpf: Die Nebelelfen sind exzellent im Bogenschießen und im Nahkampf und ihr Lebensstil fördert dies noch. Ab ihrem Jugendalter werden die Elfen auf die Jagden mitgenommen, mit Speer, Bogen und Schwert. Die Kreaturen in den Sümpfen sind gefährlich und das Leben rau. Pflanzen wachsen dort kaum. Zwar beherbergt ein Dorf grade mal fünfzig Elfen, aber auch so reichen die Vorräte immer nur knapp. Die Elfen halten sich Humphs, schwerfällige Tiere, die Milch geben und geschlachtet werden können. Zusätzlich jagen sie Varrens, hundeähnliche Tiere, die Fleisch und Felle abgeben. Jedes Dorf liegt auf einem Nexus, sodass die Elfen jederzeit zu einem anderen Dorf fliehen können. Die Hütten sind nur aus Holz und Fellen, sodas sie schnell abgebaut und wieder aufgebaut werden können. Feste Architektur gibt es nicht.
Kinder bleiben unter der Obhut der Alten, alle waffenfähigen Elfen werden bei der Jagd gebraucht. Jedes Dorf hat einen Vorsprecher einen Ältesten, normalerweise der erfahrenste Elf. Aber dieser hat auch keine "Befehlsgewalt", sondern mehr eine Beraterstelle inne, wobei sich die Mehrheit des Dorfes fast immer dem Ältesten anschließt. Frauen stehen den Männern weder in Körperkraft, noch in Intelligenz nach und sind völlig gleichberechtigt.
Re: Die Elfen
Grimbor - 14.09.2010, 13:40
Lias: schon deutlich besser und gefällt mir inzwischen auch wirklich gut, aber ein paar kleinere Anmerkungen und Fragen hätte ich noch:
- Wie wird man im Sumpf, in dem allgegenwärtiger Nebel herrscht ein guter Bogenschütze? Können sie durch den Nebel sehen? Zumindest ein wenig? Oder behindert er ihre Sicht genauso wie die eines Menschen? Orientieren sie sich vielleicht stattdessen über ihr besonders feines Gehör? Haben sie längere und spitzere Ohren als andere Elfen (um einfach mal das alte Elfenklischee zu bemühen :twisted: )?
- Bezüglich ihrer Häuser: du hast sie als bloß aus Holz und Fellen gebaut und einfach abbaubar beschrieben. Sind es trotzdem mehr als primitive Zelte? Merkt man ihnen die elfische Eleganz an? Oder fehlt den Sumpfelfen sogar dafür die Kraft (und die Ressourcen)?
- Haben sie trotz ihrer bedauerlichen Lage die Zeit und die Kraft für so typisch elfische Kulturelemente wie Musik, Tanz und Kunst? Wenn ja, dann hatte ihr hartes Schicksal sicher Auswirkungen auf deren Form, oder?
- Und nochmal kurz zu ihrer Magie: wie weit können sie entlang der Leylinien reisen? Beliebigweit oder nur bis zum nächsten Knoten? Oder eine begrenzte Anzahl an Knoten weit, vielleicht?
Das wären so die Punkte, die mir noch einfallen würden.
Warmonger: hast du meine Anmerkungen zu deinen Waldelfen schon gelesen?
Re: Die Elfen
Warmonger - 14.09.2010, 13:56
Charaktereigenschaften stehen eigentlich so ziemlich im Text drin, künstlerischerweise werd ichs ein bisschen überarbeiten, was die Beziehungen angeht ... Schauen wir erst mal, worauf wir kommen, ich hab mir bei der geographischen Anordnung schon was gedacht, aber ich halt mich bereit es rauszunehmen.
Neuer Thread auch demnächst.
Was mich interessieren würde, auf welche Weise sind denn die Nebelelfen von den Waldelfen deszendiert? Müssen sie ja irgendwie ;P
Re: Die Elfen
Lias - 14.09.2010, 13:59
Der Nebel umgibt nur die Dörfer mit einer Art Wall, in der sich jeder, der die Wegpunkte nicht kennt verliert. Im übrigen Sumpf ist er zwar noch vorhanden, aber längst nicht so dicht. Und ein guter Bogenschütze ist man, wenn man ein fliehendes Beutetier selbst durch Nebelschwaden noch trifft.
Eventuell könnten die Streben der Zelte etwas kunstvoller gearbeitet sein, ansonsten sind die Nebelelfen weit von der Eleganz anderer Elfenvölker entfernt. Alle Erwachsenen werden bei der Jagd und beim Anbau von Nahrung benötigt, viel Zeit für Muße bleibt da nicht. Aber eventuell lässt sich ein Ritualtanz oder so etwas einbauen. Gedenken an die Ahnen usw.
Im Grunde können sie beliebig weit mit den Leylinien reisen, allerdings besteht die Gefahr, dass sich der Verstand des Elfen im Ley verliert. Die maximale Reichweite wären also vier oder fünf Knotenpunkte. Die Cherain blockieren mit ihren Sankten die Nexus, sodass die Nebelelfen aus dem Ley geworfen werden.
Re: Die Elfen
Vicati - 14.09.2010, 20:46
Wie steht es eigentlich mit Seeelfen? Das wäre auch eine interessante Meermacht.
Re: Die Elfen
Grimbor - 14.09.2010, 21:15
Ich persönlich bin ja der Meinung, dass drei Elfenvölker ausreichen, mehr wäre schon wieder zuviel. Aber vielleicht will Warmonger ja aus den Dunkelelfen noch Seefahrer machen. In Warhammer, zum Beispiel, sind sie das ja auch...
Re: Die Elfen
Vicati - 15.09.2010, 14:12
Grimbor hat folgendes geschrieben: Ich persönlich bin ja der Meinung, dass drei Elfenvölker ausreichen, mehr wäre schon wieder zuviel. Aber vielleicht will Warmonger ja aus den Dunkelelfen noch Seefahrer machen. In Warhammer, zum Beispiel, sind sie das ja auch...
Die Nebelelfen sind aber eigentlich nur ein kleines Völkchen und man könnte Seeelfen auch als Unterart der Waldelfen bezeichnen, die das Seefahrertum von den Menschen übernommen haben und selbst ein kleines Reichchen aufgebaut haben. Das würde mir noch gfefallen. :)
Re: Die Elfen
Vicati - 03.10.2010, 16:03
Ich wäre bereit, Seeelfen auszuarbeiten. Also? Meinungen?
Re: Die Elfen
Warmonger - 03.10.2010, 16:05
Hrm ... Also, die dunklen Elfen haben jetzt zumindest Schiffe. Sind nicht die besten Seefahrer, aber sie kommen sicher an.
Hrm ... Ein kleiner Stamm, ein paar hundert Leute, wäre schon in Ordnung. Aber lass sie alle wasserblaue, grüne oder silberne Augen haben. Ich hab zu viele Vorstellungen von so etwas xD
Re: Die Elfen
Vicati - 03.10.2010, 16:16
Werden nur ein paar Küstenstädtchen voll.
Re: Die Elfen
Grimbor - 03.10.2010, 16:20
Mir persönlich reichen drei Elfenvölker aus. Bei allem anderen habe ich die Befürchtung, dass sie sich zu wenig von den anderen Elfenvölkern abheben, als dass sie eine Daseinsberechtigung hätten. Ich würde ja statt einer eigenen Rasse lieber den bereits vorhandenen Elfenrassen mehrere Nationen geben, die sich gerne auch auf unterschiedliche Bereiche - etwa die Seefahrt - spezialisiert haben können...
Re: Die Elfen
Vicati - 03.10.2010, 16:21
Eben, sagte ich ja, Waldelfen, die sich sehr für Seefahrt interessieren und sich von den anderen abgespalten haben. Dunkelelfen sind ja was ähnliches, nur ein wenig radikaler.
Re: Die Elfen
Grimbor - 03.10.2010, 16:46
Aber wenn es nach wie vor Waldelfen sind, dann brauchst du sie nicht bei den Rassen erwähnen. Das würde dann in die Politik gehören. Die Dunkelelfen sind insofern schon eine eigene Rasse, da sie sich auch anatomisch von den Waldelfen unterscheiden und die Nebelelfen haben ihre speziellen Nebelkräfte, die sie abgrenzen.
Re: Die Elfen
Vicati - 05.10.2010, 21:35
Wie stehts denn mit Mischlingen von Wald- und Nebelelfen, die schon vor etwa einem Jahrtausend ein eigenes Reich an der Küste gegründet haben, über ihre eigenen Kräfte und über ein paar Unterschieden zu den anderen Elfen verfügen?
Re: Die Elfen
Vicati - 06.10.2010, 15:12
Vicati hat folgendes geschrieben: Wie stehts denn mit Mischlingen von Wald- und Nebelelfen, die schon vor etwa einem Jahrtausend ein eigenes Reich an der Küste gegründet haben, über ihre eigenen Kräfte und über ein paar Unterschieden zu den anderen Elfen verfügen?
Re: Die Elfen
Grimbor - 06.10.2010, 15:18
Ich weiß nicht, inwiefern Bastardisierung unter verschiedenen Elfenvölkern so häufig ist, dass da ein eigenes Reich entstehen könnte. Die Fähigkeiten müssten in jedem Fall den ursprünglichen Elfenvölkern noch sehr ähnlich sein und nichts komplett neues, denn 1000 Jahre sind für Elfen nicht viel...
Re: Die Elfen
Warmonger - 06.10.2010, 15:19
Ca. 3-4 Generationen. Wäre keine große Bastardisierung, da Nebelelfen sowieso Abkömmlinge der Waldelfen sind, eher eine Neuorientierung.
Re: Die Elfen
Vicati - 06.10.2010, 15:21
Ich hatte vor allem vor, die Sache mit den Irrlichtern zu übernehmen, die anderen Fähigkeite werden vom Waldelfenanteil weggefegt. Und sie sind ja unsterblich und damals waren die Nebelelfen ja noch zahlreicher.
Re: Die Elfen
Warmonger - 06.10.2010, 15:23
Nen neues Aussehen brauchen sie aber, sonst zählen sie kaum als Rasse. Magische Adaption ans Meer oder so was.
Re: Die Elfen
Vicati - 06.10.2010, 15:26
Lieben das Meer, nutzen Ley- und Elementarmagie und haben immer eine gebräunte Hautfarbe, blaue Augen und helles Haar.
Re: Die Elfen
Warmonger - 06.10.2010, 15:32
Aber nicht schokobraun, mein Lieber! Elfen haben doch nicht umsonst lange Haare, die sind ihr Sonnenschirm O.O
Re: Die Elfen
Vicati - 06.10.2010, 16:08
Es redet auch niemand von Schokobraun, ich schrieb gebräunt.
Re: Die Elfen
Warmonger - 06.10.2010, 16:12
War nur ne Warnung <.<
Re: Die Elfen
Vicati - 06.10.2010, 18:20
Lias, willst du deine Nebelelfen nicht einmal in einem eigenen Thread zum Diskutieren freigeben?
Re: Die Elfen
Lias - 06.10.2010, 18:40
Soll ich?
Re: Die Elfen
Vicati - 06.10.2010, 19:18
Ja.
Re: Die Elfen
Vicati - 27.12.2010, 13:59
Vicati hat folgendes geschrieben: Lias, willst du deine Nebelelfen nicht einmal in einem eigenen Thread zum Diskutieren freigeben?
Lias hat folgendes geschrieben: Soll ich?
Vicati hat folgendes geschrieben: Ja.
!
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