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Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 10.09.2010, 23:53[Diskussionsthread]: Bestiarium
In diesem Thread dürft ihr euch mal so richtig austoben. Hier geht es um alles, was kreucht und fleucht und unserer Welt leben einhaucht. Grob unterteilt geht es hier um drei verschiedene Dinge: Pflanzen, (Wild-)Tiere und Monster. Monster können dabei ruhig halbintelligente Halbhumaoide sein, die jedoch zu primitiv sind um als Volk durchzugehen, genauso aber auch all jene Fantasymonster, wie man sie aus anderen Settings kennt. Im Gegensatz zu allen anderen Themen werden hier wohl keine allzu ausführlichen Diskussionen notwendig sein. Vielmehr geht es darum, Vorschläge zu jenen drei Themen zu bringen, diese von anderen knapp beurteilen zu lassen und diese dann entweder zu übernehmen, um Vorschläge der anderen zu korrigieren oder sie zu verwerfen. Ihr müsst also nicht wegen jedem Tier seitenlang hin- und herreden, es sei denn, es ist natürlich extrem kontrovers. Aber fühlt euch nicht von der Überschrift des Threads genötigt, alles totzudiskutieren.
Fertig ausgearbeitete Tier-, Pflanzen- und Monsterartikel - gerne ausführlich, aber hier müsst ihr es nicht übertreiben - postet ihr bitte in den [Ergebnisthread]: Bestiarium. Dieser ist bitte von Diskussionen freizuhalten, stellt dort also nur fertig ausgearbeitete und von der Gruppe abgesegnete Konzepte in fertiger Artikelform ein. Ich danke für die Einhaltung der Trennung.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Redeyes - 11.09.2010, 18:50
Wilde Harpien
Monster
Manchmal kommt es bei den Harpien vor das einige Kinder mit einem genetischen defekt zur Welt kommen. dies äussert sich in einem sehr agressiven verhalten, erstenmal fremden rassen gegenüber, danach gegen fremde stammesmitglieder und wenn selbst solche nicht vorhanden sind gegen den eigenen stamm. Hinzu kommt noch ein um vielfaches verstärkter Jagdtirieb und eine dadurch resultierende blutrünstigkeit. In frühren, kriegerischen zeiten, fanden solche Harpien ihren Platz auf dem schlachtfeld, doch als sich die Kultur der Harpien weiterentwickelte und kriege untereinander und mir Fremden völkern selten wurden stellte sich heraus das es damahls leider unmöglich war diese Harpien zu Heilen oder sonst irgendwie dauerhaft ruhig zustellen und sie wieder in die gesellschaft zu integrieren.
Die Wilden einfach zu töten hielt man für Barbarisch deshalb wurden sie eingesperrt oder oft vertrieben. Diese ausgestossenen verteilten sich über das ganze land und rotteten sich zu neuen kleineren stämmen zusammen, die dann begannen nahe siedlungen oder Karawanen zu überfallen. dies brachte den Harpien, zu ihrem bedauern, traurige berühmtheit ein. Und obwohl Wilde Harpien als gefahr gelten und bekämpft werden vermehren sie sich so schnell das sie die gefallenen rasch ersetzen können. Oft entführen sie auch angehörige anderer rassen um sich mit ihnen zu paaren und sie danach erst töten.
edit: eigentlich hatte ich gehofft etwas mehr zu erfahren als nur das ihr korrektur lest... hab das ganze ma gelöscht, weil die rasse die ich "erfunden" habe nenne ich auch Harpien und diese Wilden versionen stammen von denn also nennen wir sie auch gleich... und ob da jetzt wirklich noch nen y dazwischen käme ist mir eigentlich egal, jeder weis was damit gemeint ist, also bidde jetzt nur noch kritik oder verbesserungsvorschläge die net auf den namen bezogen sind danke
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Basol - 11.09.2010, 20:14
Sandmaus:
Harmloses Tier
Sandmäuse sind sehr kleine Tiere, die, wie der Name schon sagt, so ähnlich wie Mäuse aussehen.
Sie sind ausschließlich in der Wüste verbreitet, dort allerdings sehr zahlreich und es gibt keine Wüste, wo sie nicht vorkommen.
Sandmäuse stehen ganz unten in der Nahrungskette und können Wochen ohne Wasser überleben.
Drachenvogel:
Raubtier
Diese Tiere haben Vogelfüße und einen langen Schnabel, allerdings sind Kopf und Körper schuppig und der Schwanz ist der eines Drachen, ebenso wie die Flügel. Sie sind vom Kopf bis zum Fuß etwa dreißig Zentimeter groß.
Sie sind meistens in der Prärie oder auch in der Savanne anzutreffen und jagen alles, was kleiner ist, als sie selbst.
Drachenvögel brüten die Eier aus und ziehen die Jungen auf, wie normale Vögel, doch wenn die Tiere die Hälfte ihrer Erwachsenengröße erreicht haben, werden sie flügge.
Drachenvögel sind Einzelgänger, brüten aber in Paaren.
Meeresräuber:
Monster
Ein gigantischer Fisch, gut fünfzehn Meter lang, mit unzähligen Reißzähnen, die denen des Hais sehr ähneln.
Kein anderes Meerestier ist vor diesen Raubtieren sicher, die dank ihrer kräftigen Flossen extrem hohe Geschwindigkeiten erreichen und durch ihre scharfen Augen jedes noch so kleine Beutetier erkennen.
Änderungen reineditiert(Würde die Drachenvögel schon als Raubtier ansehen)
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Nemthos - 12.09.2010, 13:30
Yoma Ewll:
Gefährliche Pflanze
Eine Pflanzenart in dem Wald der Ado'mog. Yoma Ewll bedeutet übersetzt Fressende Pflanze. Diese Pflanzenart wird bis zu zwei Meter hoch einen Meter breit.Ihre Mäuler können einen Durchmesser von zwei Metern erreichen. Sie besitzt eine tiefe Grünfärbung, wodurch sie im Urwald kaum wahrgenommen wird und besitzt keine auffälligen Farben. Lediglich einmal alle drei Jahre bekommt diese Pflanzenart weiße Blüten. In dieser Zeit hört sie auch auf zu Fressen, da sie ihre Bestäuber nicht töten will. Nach der Bestäubung werden aus den Blüten murmelgroße rote Früchte, die von den Pflanzenfressern gefressen werden. Allerdings sind diese Früchte für Menschen und Ado'mog giftig und können schon in geringen Mengen zum Tod führen. Die meisten Vertreter dieser Art besitzen klebrige dünne Blätter mit denen sie ihre Beute fangen und in ihr Maul führen. Andere bilden mit ihren Blättern Stolperfallen, durch die die Beute in eine Grube und somit direkt in ihr Maul fallen.
Lama Prrwll :
Pflanze
Eine Moosart, die durch eine chemische Reaktion im Dunkeln leuchtet. Die Leuchtfarben reichen von einem helle Blau über Grün bis hin in den Infraroten Bereich. Das Moos wird nur einige Zentimeter hoch, allerdings kann sich eine Kolonie über mehrere 100 Meter erstrecken. Das Moos selbst hat eine unscheinbare moosgrüne Farbe und dient als Nahrung für die meisten Pflanzenfresser des Urwalds. Sie kommt häufig in den Baumhausern der Ado'mog und am Rand des Urwalds vor. Selbst wenn sie von ihrem Wirt getrennt wird, erlischt sie erst nach mehreren Tagen und eignet sich dadurch sehr gut für die Jagd im Wald. Eine andere Art des Lama Prrwll leuchtet auf, wenn Druck auf es ausgeübt wird und dient als Warnsystem gegen Eindringlinge.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Redeyes - 13.09.2010, 23:10
Drachen
Monster
Das gefürchtetste, tödlichste und geachtetste Geschöpf, das diese Welt durchstreift, ist der Drache. Diese Wesen können jeden Draufgänger zur Strecke bringen, ohne ins Schwitzen zu kommen. Sagen über vergangene Nationen, die Mitgliedern dieser höchst intelligenten Spezies zum Opfer fielen, sind genauso zahlreich wie Gemälde, alte Prophezeiungen und Artefakte, die zu Ehren dieser wundersamen Wesen erschaffen wurden.
Drachen gibt es in verschiedenen grössen und Farben, ihr erscheinungsbild ist aber meistens klassischer art und abweichungen sind selten.
Diese wesen sind sehr selten und haben ihre Horte oft an orten die ohne Hilfsmittel nur schwerlich zu erreichen sind. Auch suchen sie nicht den direkten kontakt zu den, aus ihrer sicht, jungen Völkern und mischen sich auch nicht in deren angelegenheiten ein. Im prinzip kann man sie nur sehen wenn sie zur Nahrungsjagd ab und zu mal die Ebenen druchstreifen.
Trotz alldem gibt es immer wieder Abenteuerer die nach Drachen suchen um sie zu töten. zum einen des Ruhmes wegen und zum anderen weil es viele gerüchte gibt, die aber nicht unbedingt wahr sind. Das beste Beispiel dafür ist wohl der Glaube, das ein Bad in Drachenblut ewige Jugend und unsterblichkeit verleihen würde. Es gibt mehere Dokumentierte versuche mit Drachenblut, doch keiner führte irgendwie zur unsterblichkeit oder auch nur zur Lebensverlängerung, eher zum gegenteil. Dennoch ist dieser Aberglaube immernoch stark im gemeinen Volk verankert. Ein weiteres Gerücht ist, das es in Drachenhorten unermässliche schätze geben soll. Dies stimmt zwar, aber das kommt nur davon das die Drachen einfach alles Sammeln was die erfolglosen möchtegernhelden bei ihrem ableben so zurücklassen. über die Jahrzehnte und Jahrhunderte sammelt sich dabei einiges an, auch Gold und andere wertsachen. Hingegen ist das gerücht wahr das eine Rüstung aus Drachenschuppen einen beinahe perfekten Schutz vor Waffen und Magie bietet. Angeblich soll ein altes Elfenvolk sogar heute noch im besitz einer solchen Rüstung sein.
Drachen sind intelligent und sprechen sogar die gebäuchlichsten Sprachen der jungen Völker und sollte sich mal jemand zu ihnen verirren der sie nicht töten möchte, sind sie auch durchaus zu einem gespräch bereit, es sei den sie haben gerade Junge, dann sollte man nicht in die nähe des Hortes kommen.
Welplinge
Junge Drachen die gerade erst geschlüpft sind. Oft wird berichtet das Welplinge bereits Menschen angreiffen, was allerdings so nicht stimmt. Raufereien sind unter Welpen an der tagesordnung da es ihre art von spielen ist, dadruch lernen sie bereits wie sie ihren Schwanz, klauen, zähne und Feuerlungen einsetzen können. Eine solche Spielstunde kann für einen Menschen bereits tödlich sein, weshalb man sich vor Welplingen fernhalten sollte. Danaben kann man sich sicher sein das die Mutter der kleinen immer in der nähe ist und eine falsche bewegung in der nähe der Welplinge und sie wird den unglücksraben ohne zu zögern zerfleischen.
Uralte Drachen
Drachen hält man allgemein für die stärksten existierenden Lebewesen, doch was die meisten Leute nicht wissen, ist die Tatsache, daß ein Drache immer stärker wird, je älter er ist. Die meisten von Abenteurern angetroffenen Drachen sind relativ jung - drei- bis vierhundert Jahre alt. Das sind einfach junge Schnösel. Manche Drachen leben sehr viel länger als ihre verwundbare Jugend - das sind die "Uralten" oder "Älteren" Drachen. Auch die normalerweise furchtlosen jüngeren Drachen werden zögern, ehe sie eine dieser kraftvollen Gestalten angreifen. Auch wenn einige von ihnen die Fähigkeit zu fliegen inzwischen verloren haben (Drachen wachsen immer weiter, und ihre mächtigen Flügel schaffen es schließlich nicht mehr, die große Masse anzuheben), schränkt sie das während eines Kampfes nicht im geringsten ein, und viele Dummköpfe ereilte ein gräßliches Schicksal, weil sie glaubten, ein an den Boden verbannter Drache gäbe ein leichtes Ziel ab.
Eisenungeheuer
Bei Eisenungeheuern denkt man am besten an Verwandte der Drachen. Auch wenn sie ihren größeren Vettern ähneln, leiden Eisenungeheuer an genetischen Defekten, die sie der eigentlichen Macht berauben, die einen echten Drachen ausmacht. Sie können nicht fliegen und haben längst nicht die Kraft und Ausdauer eines echten Drachens, doch die Eisenungeheuer sind ausgesprochen raffiniert. Da sie wissen, daß alle Rassen gerne Drachen auf ihrer Seite haben, vermieten die Eisenungeheuer ihre Fähigkeiten für das höchste Gebot und werden auf diese Weise zu einer Art Super-Söldner. Sie sind intelligent genug, ihre eigenen Schwächen zu erkennen (obwohl sie sie niemals zugeben würden) und haben gelernt, im Wasser zu atmen. Das ist das einzige Gebiet, auf dem sie ihre tollen und mächtigen Vettern, die Drachen, ausstechen, denn die haben unter Wasser keine Macht.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 13.09.2010, 23:25
Gefällt mir so eigentlich bereits ganz gut, wobei ich allerdings noch ein paar Fragen zu deinem letzten Unterpunkt habe:
- Heißt es Eisungeheuer oder Eisenungeheuer? Du hast es im Titel anders als im Artikel.
- Sind Eisungeheuer einfach genetisch defekte Drachen - schlüpfen also aus den Eiern ganz normaler Drachen und haben ganz normale Drachengeschwister - oder sind sie eine komplett eigene, eng mit den Drachen verwandte Rasse?
- Warum lassen sich Eisungeheuer als Söldner anwerben? Was kann man ihnen als Bezahlung bieten? Gold wohl kaum, wenn sie dieses - wie normale Drachen - nicht horten. Nahrung?
Ansonsten könntest du eventuell noch grobe Größenangaben für durchschnittliche Drachen in charakteristischen Lebensphasen angeben, damit man zumindest eine ungefähre Vorstellung hat (Reden wir hier bei einem jungen Drachen von zwanzig oder von fünfzig Metern? Sind uralte Drachen eher vierzig Meter lang oder hundert? Wie groß sind frisch geschlüpfte Welpen in etwa?).
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Redeyes - 14.09.2010, 00:21
Grimbor hat folgendes geschrieben: Gefällt mir so eigentlich bereits ganz gut, wobei ich allerdings noch ein paar Fragen zu deinem letzten Unterpunkt habe:
- Heißt es Eisungeheuer oder Eisenungeheuer? Du hast es im Titel anders als im Artikel.
- Sind Eisungeheuer einfach genetisch defekte Drachen - schlüpfen also aus den Eiern ganz normaler Drachen und haben ganz normale Drachengeschwister - oder sind sie eine komplett eigene, eng mit den Drachen verwandte Rasse?
- Warum lassen sich Eisungeheuer als Söldner anwerben? Was kann man ihnen als Bezahlung bieten? Gold wohl kaum, wenn sie dieses - wie normale Drachen - nicht horten. Nahrung?
Ansonsten könntest du eventuell noch grobe Größenangaben für durchschnittliche Drachen in charakteristischen Lebensphasen angeben, damit man zumindest eine ungefähre Vorstellung hat (Reden wir hier bei einem jungen Drachen von zwanzig oder von fünfzig Metern? Sind uralte Drachen eher vierzig Meter lang oder hundert? Wie groß sind frisch geschlüpfte Welpen in etwa?).
- ups sorry verschrieben, es ist das Eisenungeheuer, so geschrieben wie das Metall mit gleichem namen
- Im prinzip sind es Drachen, eben halt mit diesem Genetischen Defekt. Sie wachsen also in einem Hort mit anderen Welpen auf. allerings wird dort schon schnell klar das sie diesen genetischen defekt haben, da sie ihren geschwistern je länger je mehr unterlegen sind. Wenn sie alt genug sind (und bisdahin überleben) ziehen sie sich von den anderen Drachen zurück, wer möchte schon gerne tag für Tag voraugen geführt bekommen das er mit diesem defekt gebohren wurde.
- Die sache mit den Söldnern war zufall, früher (und auch heute noch) lebten eisenungeheuer in der Wildniss, allerdings sind sie keine besonderen Jäger, weil ihnen eben gewisse eigenschaften der Drachen fehlen. (vorallem die unfähigkeit zu fliegen machte ihnen da zu schaffen) Eine kleine Gruppe traf auf ein Heer, welches sie natürlich für echte Drachen hielten. Diese missverständniss klärte sich schnell und der General hatte die idee die Eisenungeheuer anzuwerben, da er davon ausging das seine Gegner genau so reagieren würde wie er selbst und seine Truppen. Einige Eisenungeheuer nahmen das angebot an und wurden dafür mit Nahrung versorgt. So fing das an, zu der zeit kam auch der Name Eisenungeheuer auf, den sie sich selber gaben um sich von den Drachen abzugrenzen. Den namen selber führten sie auf ihre beinahe undruchdringliche verteidigung zurück. Da Eisenungeheuer halt schlechte Jäger sind (zumindest an land) ist es für sie einfacher sich als Söldner anweben und von ihrem auftraggeber versorgen zu lassen (da sie werder so stark oder so gross werden wie Drachen, brauchen sie auch erheblich weniger). zwar kann man immernoch auf Wild lebende Eisenungeheuer treffen, doch die meisten befinden sich heute oft in Küstennahen Städten. Oft werden sie angeheuert um Schiffe zu eskorterien, da ihre alleinige anwesenheit Piraten und Meeresungeheuer fernhällt. Im Meer finden sie zudem auch noch Nahrung, die für sie Jagdbar ist.
die idee zu den eisenungeheuern kam mir als ich von der idee der Handelsgilde gelesen habe... dachte mir das es trotzdem noch viele Transporte auf dem Seeweg geben muss und wollte dort eigentlich die eisenungeheuer ansiedeln und da sie zu den Drachen gehörten musste ich sie natürlich auch einbauen... Eisenungeheuer sind also in Küstenregionen desöfteren anzutreffen während Drachen zwar da sind aber halt nur selten anzutreffen sind, es sei den man sucht nach ihnen.
wegen der grösse bin ich mir nicht ganz sicher, denke so ein ausgewachsener Drache ist etwa so gross wie z.b. Onyxia oder Saphiron (solche Drachen währen dann so zwischen 400 und 800 Jahre alt), Eisenungeheuer sind maximal etwa Halb so gross (was ja immernoch ganz beachtlich ist) während Uralte Drachen (+800 jahre) nochmals ein stück grösser sind da sie immernoch weiter wachsen
Welpen sind in etwa so gross wie ein Hund (nein ich denke jetzt nicht an einen Dackel, sondern in etwa an nen ausgewachsenen Husky oder Schäferhund) Drachenwelpen haben mit 50 bereits ihre grösse verdoppelt und verlassen ihren Hort etwa zu diesem zeitpunkt. Sie können nun bereits schon ganz pasabel fliegen und haben auch ansonsten alles nötige um zu überleben. Voll ausgewachsen sind sie dann so mit 350/400 Jahren.. kommt etwas aufs individuum an.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Nemthos - 17.09.2010, 14:06
Utral arusey:
Monster
Diese Monsterrasse lebt in Kelna'rìng. Sie haben das Aussehen von Bäumen und werden bis zu 3 Meter hoch. Sie verlassen nie den Wald und sind meistens friedlich und verstecken sich lieber, als das sie kämpfen. Vorallem, da es nur sehr wenige von ihrer Art gibt und sie nur alle 100 Jahre einen Sprössling bekommen können. Sie kümmern sich ausschließlich um den Wald und ihre Gärten (dies sind Lichtungen, auf denen verschiedene Pflanzenarten wie in Beeten angelegt wachsen) und mischen sich nicht in die Angelegenheiten der anderen Völker ein. Leidglich, wenn Fremde ihre Gärten betreten werden sie agressiv und verteidigen diese bis zum letzten. Da sie selbst Teil des Walds sind, beherrschen sie alle Waldkräfte und sind dadurch ernstzunehmende Gegner. MIt den Ado'mog haben sie ein Bündnis, da diese den Wald ebenso respektieren und verteidigen wie sie. So dürfen die Ado'mog in ihre Gärten und auch von diesen Nahrung nehmen. Im Austausch dafür müssen sie dafür sorgen, dass niemand diese unerlaubt betritt. Untereinander unterhalten sie sich durch Blätterrauschen und Knarren, aber sie haben auch die Sprache der Ado'mog erlernt.
Nìwin Ioang:
Raubtier
Diese Raubtiere sehen aus wie große schwarzer Jaguar, bei dem noch schwach die gelbliche Grundfarbe zu erkennen ist. (So wie hier: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/72/Black_jaguar.jpg)
Jedoch haben sie 3 Beinpaare, von denen das mittlere oberhalb der Magengegend anfängt. Sie messen bis zu 4 Meter in der Länge und 1,5 Meter in der Höhe und können einen ausgewachsenen Ado'mog ohne Schwierigkeiten tragen. Diese Tiere sind sehr schnelle Läufer und gute Jäger. Sie werden von Fremden, die nach Kelna'rìng kommen oft als schwarzer Wirbelsturm bezeichnet - sofern die Fremden die Begegnung überlebt haben. Die Weibchen haben durchschnittlich alle 2 Jahre einen Wurf von bis zu 5 Jungtieren. Diese sind nach 5 Jahren ausgewachsen, bleiben jedoch meistens noch einige Jahre bei ihrer Mutter.
Ikranay:
Raubtier
Diese Flugechsen leben auf den größten Bäumen von Kelna'rìng. Sie werden mehrere Meter lang und besitzen sitzend eine Durchschnittshöhe von 1,50 Metern. (Aussehen wie ein Flugsaurier). Sie haben scharfe Klauen und Zähne, mit denen sie ihre Beute, meist kleinere Flugtiere, fangen und fressen. Ihre ledrige Haut hat meistens einen braunen Ton, mit dem sie sich an den Baumstämmen tarnen können. Ihre Flügelarme sind starkt genug, um einen Passagier mehrere Stunden lang zu tragen. Besonders berüchtigt sind sie bei Fremden für ihre Sturzflugmanöver. Ikranay haben jeweils nur ein Jungtier, dass nach 6 Monaten flügge ist.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 18.09.2010, 15:56
Bergziegen
Harmloses Tier
Bergziegen sind eine zähe, genügsame und anpassungsfähige Paarhuferart, die in beinahe allen höheren Gebirgen der Welt und sogar in den südlichen Ausläufern der Tundra von Norrsk zu finden sind. Sie sind geschickte Kletterer, die sich auch auf schmalen Gebirgspfaden und über Felder lockeren Schutts trittsicher bewegen können. Auch was ihre Nahrung anbelangt sind sie sehr genügsam und anpassungsfähig, sodass sie selbst in hohen Gebirgslagen, in denen wenig mehr als Flechten und hartes, stoppeliges Gras wächst, immer etwas zu fressen finden.
Bergziegen sind für Ziegen relativ groß. Sie können Risthöhen von über 1,30 Meter erreichen und messen von der Schnauze bis zu ihrem kurzen, buschigen Schwanz nicht selten zwei Meter und mehr. Ihre Körper sind kräftig und ein wenig gedrungen, ein Eindruck, der von dem langen, zottigen Fell, das sie umgibt, noch weiter verstärkt wird. Die Männchen sind zumeist deutlich größer als die Weibchen. Auch tragen sie mächtige, nach hinten gebogene Hörner während den Weibchen zumeist nur kurze Hornstummel aus der Stirn wachsen.
Bergziegen werden schon seit Jahrtausenden von den Zwergen der Gebirgszüge Khar'dragorhs und Khar'ganochgh gezähmt und gehalten. Die Ziegen versorgen die Zwerge mit Wolle, Milch, Fleisch und Leder und stellen somit einen essentiellen Anteil an der Lebensmittel- und Kleiderversorgung des stämmigen Bergvolkes. Zumeist werden die Ziegen nachts in die Bergstädte der Zwerge getrieben und am nächsten morgen wieder auf die Weiden hinaus gelassen, wo sie von ihren Hirten gehütet und vor den gefährlicheren Bewohnern des Gebirges beschützt werden.
Seesäbler
Raubtier
Seesäbler sind eine Gattung von großen Pelzrobben, die vor allem an der Südküste des Nordkontinents häufig angetroffen werden kann.
Seesäblerbullen sind ein beeindruckender Anblick. Sie erreichen Längen von bis zu 2,75 Metern und scheinen aus nichts als Muskeln zu bestehen. Weibchen sind zumeist deutlich kleiner, nicht länger als zwei Meter und deutlich schlanker gebaut. Der Pelz der Seesäbler ist von brauner oder schwarzer farbe, nur wenige Millimeter lang aber sehr dicht und wasserabweisend. Bekannt sind die Seesäbler vor allem für ihr Gebiss, dass keinem anderen in der Natur zu finden Gebiss ähnelt. Der Oberkiefer ist von Dutzenden, nadelartiger, spitzer Fangzähne besetzt, im Unterkiefer befinden sich hingegen scharfkantige Reisszähne, die nur vereinzelte Pendants im Oberkiefer besitzen. Auffällig sind vor allem die sehr kräftig entwickelten unteren Eckzähne, die drungsätzlich über die Lefzen hinweg ragen und bei den Männchen Längen von bis zu fünfundzwanzig Zentimetern erreichen können.
Seesäbler leben in großen Kolonien am Strand zusammen, wobei die Männchen innerhalb der Kolonien fest abgesteckte Reviere besitzen. An land wirken die Tiere recht ungelenk wenn sie ihre schweren Körper auf den stämmigen Flossen vorwärts ziehen, ein Revierkampf zweier Leitbullen ist dennoch furchteinflößend. Der Gebrüll der Tiere kann meilenweit tragen und die schieren Massen, die aufeinander prallen sind beeindruckend. Humanoiden gegenüber sind Seesäbler für gewöhnlich nicht aggressiv, kommen diese ihnen jedoch zu nahe oder wagen sich gar mitten in die Kolonie können einzelne Tiere sich bedroht fühlen und zum Angriff übergehen, was dann oft zu einer Massenreaktion führt.
Wirklich in ihrem Element sind die Seesäbler jedoch im Wasser. Hier bewegen sie sich agil und flink vorwärts, sind unglaublich wendig und jagen mit tödlicher Präzission ihre Lieblingsbeute: Fisch. Dabein haben sie es vor allem auf größere Arten abgesehen, denen sie mit ihren mächtigen Kiefern tiefe Wunden reissen und die Fische dann oft einfach daran verenden lassen anstatt sie gezielt zu töten. Verzehrt werden die erlegten Fische teilweise direkt im Wasser, teilweise werden sie dafür jedoch auch an Land gezogen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 19.09.2010, 09:54
Ich denke, zu den Drachen und Eisenungeheuern sollten nun alle relevanten Fragen geklärt sein. Könntest du die neuen Informationen und Verdeutlichungen noch mit in den Text einarbeiten, Red? Danach sollte man die Drachen zu den Ergebnissen stellen können. Alle anderen Kreaturen, die bisher unkommentiert sind, haben offenbar auch keinen Widerspruch erregt und können somit ebenfalls abgehakt werden. Ab zu den Ergebnissen damit!
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 22.09.2010, 20:01
Reißmaul
Dämon
Reißmäuler sind eine verkommene Abart des gängigen Wolfes, welcher durch dämonische Verderbnis so weit verzerrt wird, das nur die wenigsten über den Ursprung dieser Wesen bescheid wissen, nämlich die Erschaffer. Anstatt eines Felles wachsen aus dem Körper dieser Bestien Stopplige Hornbüschel die eine unglaubliche Festigkeit besitzen, und meistens so spitz sind, das sie mühelos in organisches Gewebe eindringen und je nach Eintrittsort schwere Schäden hinterlassen können – der Schmutz auf den Stoppeln tut sein übrigstes in Form von Entzündungen und ähnlichem. Zusätzlich zu den Stoppeln am ganzen Körper bilden sich auf dem Rücken feste Stacheln, die spitz nach oben gerichtet zwar eher weniger im Kampf nutzbar sind, sie dienen jedoch durch ihre relative Festigkeit als Schutz gegen Angriffe von oben, wie durch die Pranken eines größeren Tieres, wobei der Schutz eher daraus besteht, das nur wenige Tiere auf riesige Stacheln schlagen, und sich dadurch selbst verletzten. Der Schwanz dieses Tieres ist ebenfalls mit etlichen Dornen besetzt und wird gerne dazu Eingesetzt Angreifer die sich von hinten nähern damit zu schlagen, die Erfolgschancen dabei sind leider etwas gering. Den Namen Reißmaul haben sich diese „Tiere“ jedoch durch ihr Dornenbesetztes Maul zugelegt, welches sich in 3 Teile aufklappen kann und ein Gebiss mit messerscharfen Reißzähnen enthält, leider sorgt dieser Mund auch dafür, dass Reißmäuler nicht richtig essen können, zumindest nicht ohne sich selbst Schmerzen zuzufügen. Die Beine von Reißmäulern sind sehr kräftig und von Muskeln durchsetzt, und sorgen dafür, das diese Wesen auf kurzen Strecken sehr schnell eine sehr hohe Geschwindikeit erreichen können. Das weitere aussehen des Biestes wird durch blutrote Augen, und verhältnismäßig kleinen, bis nicht vorhandenen Ohren bestimmt, und einer festen, ledrigen Haut, welche durch die Borsten hindurch stellenweise zu sehen ist.
Reißmäuler sind hoch aggressive Wesen, die alles Leben auf Sichtweite angreifen und dabei wie in Raserei erscheinen. Sie geifern stark, knurren und heulen wie im Wahn, und schnappen und beißen ohne darauf zu achten wohin, letzterer Punkt jedoch nur, falls ein Kampf zu lange dauert. Die Erfolgschance beim Jagen ist für sie dennoch recht hoch, wo sie doch die meisten Tiere durch ihre schier unendliche Ausdauer einfach zu Grunde gehen lassen. Vermutungen darüber wieso sie so Angriffslustig sind unter anderem folgende: eine Theorie besagt, das diese Tiere durch ihre Verderbnis so sehr in den Wahn getrieben wurden, dass sie so aggressiv wurden, eine andere, dass der beständige Schmerz den diese Tiere erleiden sie verrückt macht. Vermutlich Stimmen alle diese Theorien, und fließen sogar noch zusammen. Eins ist jedoch gewiss: sollte man ungeschützt einem Reißmaul begegnen sollte man um sein Leben rennen. Sich tot stellen verleitet diese Biester nur einen lebendig aufzufressen.
Der Lebensraum von Reißmäulern ist überall da wo es wölfische Versuchsobjekte gibt die verderbt werden können, es kann also passieren, das beinahe überall ein Reißmaul auftauchen kann.
Die Angriffsweise von diesen Wesen besteht grundlegend aus Prankenhieben, Angriffen mit ihren massigen Körpern, an denen noch immer die Stacheln sind, und dem beißen und reißen mit ihren schnappenden Mäulern. Als Zusatz haben sie noch den besagten Schwanz den sie wie eine Peitsche nutzen können um Gegner damit dank den Dornen schwere Verletzungen zuzufügen, oder die Stacheln an ihrem Kopf, die bei einem Frontalangriff tief in Haut und ähnliches eindringen können. Fast alle Angriffe haben jedoch ihren Tribut, da sich Stacheln und ähnliches zusätzlich in den eigenen Körpern bohren und unglaubliche Schmerzen verursachen, das Tier jedoch nie töten könnten. Da sie sich jedoch selbst Schmerzen zufügen geraten sie je länger der Kampf dauert in einen unglaublichen Blutrausch der das Tier wirr und ungezielt angreifen lässt, ihm jedoch nicht von seiner Gefährlichkeit nimmt, da es einfach unberechenbar wird.
Im Gegensatz zum ursprünglichen Wolf gibt es auch kein Rudelverhalten, alle Reißmäuler sind Einzelgänger. Sehen sie einen Artgenossen kommt es zu einem verbitterten Kampf bis zum Tod, wobei der unterlegene gefressen wird. Unter diesen Umständen gibt es auch keine Fortpflanzung dieser Lebewesen, ihre Lebensdauer ist jedoch, solange sie nicht getötet werden um ein unnormales Maß erhöht worden, sie werden geschätzt an die 50 Jahre alt.
Beim normalen Volk sind diese Monster gemeinhin als Dämonen bekannt, und wer kann es den Bürgern übel nehmen das sie nicht wissen das dies einst ein normaler Wolf war? Viele Ähnlichkeiten komplett eingebüßt und mit einem dämonischen Wahnsinn im Blut ist dieser Gedanke gar nicht so abwegig. Und außerdem sind sie auch teilweise dämonisch, da sie durch Magie verderbt wurden. Ein weiterer Grund warum sie bei den meisten Völkern verhasst sind ist ihre Ungenießbarkeit. Wer mag schon Tiere die man nicht essen kann?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 28.09.2010, 09:35
Habe Kategorien für verschiedene Kreaturen eingeführt und diese in eure Posts editiert. Die Kategorien dienen der groben Klassifizierung und bieten später eventuell ein gutes Ordnungssystem. Wenn ihr eure Kreaturen jetzt jedoch zu den Ergebnissen postet müsst ihr nicht darauf achten, das macht vorerst nichts aus, wenn alles ein wenig durcheinander ist.
Die Kategorien sind:
- Pflanze
- Gefährliche Pflanze
- Harmloses Tier
- Raubtier
- Monster
- Dämon
Außerdem bin ich all eure Ideen nochmal durchgegangen und habe nach kleineren Fehlern gesucht.
@Redeyes: Wilde Harpyien und Drachen passen so, können zu den Ergebnissen. Eventuell nochmal Groß- und Kleinschreibung korrigieren.
@Basol: Sandmaus und Meeresräuber sind so in Ordnung. Bei den Drachenvögeln hast du eine Größe von Kopf bis Schnabel angegeben. Soll das nicht eher Kopf bis Schwanz sein? Außerdem würde mich bei denen noch interessieren, ob das Einzelgänger sind oder ob sie in Gruppen leben und jagen.
@Brokknar: Reißmäuler passen so, ab zu den Ergebnissen.
@Nemthos: viele Ideen, deshalb auch etwas mehr Kritik. Utral arusey und Nìwin Ioang passen so, da muss wohl nichts mehr gemacht werden. Bei allen anderen ist mir die Beschreibung des Äußeren noch zu knapp, sowohl bei den Echsen als auch den fleischfressenden Pflanzen als auch den Moosen. Größen, Färbungen, Form... da fehlt noch ein bisschen was...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 28.09.2010, 09:53
Eventuell noch die Kategorie Elementar oder Elementares Wesen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 28.09.2010, 09:56
Kann ich noch nachtragen sobald jemand ein solches beschreibt. Vicati, du darfst dich da ruhig direkt selber angesprochen fühlen. :wink:
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 28.09.2010, 10:09
:mrgreen:
In Arbeit, in Arbeit!
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 28.09.2010, 16:10
Schattengrundlauerer
Raubtier
Schattengrundler sind eine geradezu monströse Spinnenart, welche nur in den Tiefen des Schattengrundwaldes auftaucht. Sie erreichen eine Größe von bis zu 150cm, welche ungleichmäßig auf 3 Körpersegmente (Kopf (klein), Oberkörper(mittel), Unterleib(groß)) aufgeteilt sind, und jedes der 8 Beine kann eine zusätzliche Größe von 80cm erreichen. Insgesamt also eine beachtliche Größe für einen Arachnoiden – die Angaben gelten für weibliche, wie auch männliche Tiere. Der pechschwarze Körper, und die ebenso schwarzen, aber Licht reflektierenden, Augen tun ihr übriges um der Spinne ein furchteinflößendes Aussehen zu geben. Kommt man näher an eines der Tiere heran kann man erkennen, dass der aus der ferne aalglatt erscheinende Chitinpanzer von etlichen Kerben und Kratzern durchzogen ist, die sich dieses Tier auf ihren Raubzügen durch den Wald zuzieht. Zusätzlich findet man auf den unteren Beinsegmenten dünne Wiederhaken, und an den Enden direkt Klauen, mit denen sich diese Tiere an Bäumen emporziehen, oder, je nach Beute, zuschlagen. Aus dem Kiefer dieser Bestien ragen zwei Fangzähne die etwa die Größe eines Langdolches erreichen können, diese werden unter anderem dazu verwendet einen Kampf zu bestreiten, oder die Beute nur zu vergiften, und direkt zwischen diesen beiden liegt der klaffende Schlund eines Mundes, welcher einen in den gruseligsten Alpträumen verfolgen kann.
Schattengrundler sind grundlegend nicht aggressiv Humanoiden gegenüber, schrecken jedoch nicht davor zurück einen unvorsichtigen Wanderer niederzustrecken und als Nahrung zu verwenden. Überhaupt greifen sie hauptsächlich Tiere an die nicht gegen ihr Gift immun, oder resistent sind, oder zu schwach um sich gegen sie zu wehren. Was die Fortpflanzung betrifft sendet ein befruchtbares Weibchen Pheromone aus, welche das männliche Pendant dieser Tierart anlockt, und lässt sich von diesem befruchten . Sollte das Männchen nicht kurz nach dem Akt fliehen kann es passieren, das dieses als Ablageplatz für ein Ei fungiert, vorher wird es natürlich getötet, und den ca. 10-20 Jungtieren als fressen dient, bis sie aus der Panzerung brechen und sofort ein selbstständiges Leben führen: nur gar zu häufig sind ihre Geschwister das erste Fressen (neben dem Brutfressen) welches sie zu sich nehmen. Sollte nicht das Männchen als Ablageplatz dienen sucht sich das trächtige Weibchen entweder einen bereits erlegten Leichnam von einem anderen Tier, oder erlegt selbst ein Tier um in dieses das Ei zu pflanzen.
Diese Spinnenart jagt, im Gegensatz zu etlichen ihrer kleinen Vettern, ihre Beute am Boden, wie ein „gewöhnliches Raubtier“. Die Prozedere ist hierbei simpel wie auch erfolgreich: Ist die Beute erspäht, so schleicht sich das riesige Spinnentier an sie heran, und prescht schließlich, sobald sie nah genug am Fressen ist, nach vorn und injiziert diesem nach Möglichkeit sofort eine Ladung ihres tödlichen Giftes. Je nachdem wie gefährlich das erbeutete Tier ist flieht der Arachnoid sofort wieder in das Dickicht, oder erlegt das Tier mit gezielten Bissen, oder Schlägen mit dem vordersten Beinpaar. Sollte es sofort in den Wald zurück fliehen, bleibt der Arachnoid so lange in der Nähe des Gegners, bis das Gift es hingerafft, oder zureichend geschwächt hat, und greift dann erneut an. Das Tier hat zu diesem Zeitpunkt meistens kaum noch eine Chance. Dank den Klauen an ihren Beinen können Schattengrundler sogar auf Bäumen Beute jagen, hierbei sind sie jedoch wesentlich ungeschickter, und gehen nur wenn sich die Gelegenheit anbietet in das Blätterdickicht um Beute zu schlagen. Ist die Beute erst ein mal Tod erkennt man einen weiteren gravierenden Unterschied zu ihren kleineren Verwandten: Sie sorgen nicht dafür dass die Beute in einen essbaren Zustand gerät, die Gefahr auf Aasfresser wäre zu groß, sondern reißt sofort große Brocken aus dem Tier, welche über einen längeren Zeitraum im Magen der Spinne verdaut werden. Die nur leicht angefressenen Kadaver werden einfach zurückgelassen, und dienen wie bereits oben beschrieben manchmal als Nistplatz für ein Weibchen. Während der Zeit des Verdauens ist diese Bestie am leichtesten zu töten, da es nur noch träge reagiert, und die meisten Vitalfunktionen auf ein Minimum beschränkt sind, um den Akt der Verdauung nicht zu stören. Hierfür ziehen sich die Spinnen meistens in ein geeignetes Versteck zurück, und warten die (ca.) 6 Stunden ruhig ab, bis das Fleisch größtenteils verdaut ist. Danach sind sie wieder bereit für die Jagd.
Bei Menschen als zu töten geltende Monster bekannt sind diese Arachnoiden ein beliebtes Futter für die Bur’ey die aus dem Gift des Tieres ebenfalls eigene Gifte mischen, und das Fleisch, welches unter dem Chitinpanzer verborgen ist, essen. Für Menschen ist das Fleisch jedoch ungenießbar, da es mit einem für Menschen giftigen Stoff durchsetzt ist, der zwar nicht für den Tod sorgt, dafür aber für Furore im Magen-Darm-Trakt sorgt, und zu starken Magenkrämpfen führen kann.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Basol - 28.09.2010, 17:40
Gibts eigentlich auch ganz normale Tiere? So wie Wölfe, Wildschweine etc? In WoW gibts die ja auch^^
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 28.09.2010, 18:28
@Basol: klar gibt es die auch. Aber da die hinlänglich bekannt sein sollten ist es wohl nicht nötig, sie zu beschreiben. Es sei denn natürlich, du willst das gern machen. Dann stelle ich mich dem natürlich nicht in den Weg.
@Nemthos: eigentlich hatte ich die Kritik an deinen Ideen gerade deshalb geschrieben, dass du sie ERST ausbesserst und die neue, abgesegnete Idee DANN zu den Ergebnissen postest. Unfertiges Zeug gehört da nicht rein. Bitte nochmal auf die Punkte eingehen, die ich erwähnt habe...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Nemthos - 28.09.2010, 18:32
Zitat: @Nemthos: eigentlich hatte ich die Kritik an deinen Ideen gerade deshalb geschrieben, dass du sie ERST ausbesserst und die neue, abgesegnete Idee DANN zu den Ergebnissen postest. Unfertiges Zeug gehört da nicht rein. Bitte nochmal auf die Punkte eingehen, die ich erwähnt habe...
Ich habs nach deinem Post reingestellt:
Zitat: Ich denke, zu den Drachen und Eisenungeheuern sollten nun alle relevanten Fragen geklärt sein. Könntest du die neuen Informationen und Verdeutlichungen noch mit in den Text einarbeiten, Red? Danach sollte man die Drachen zu den Ergebnissen stellen können. Alle anderen Kreaturen, die bisher unkommentiert sind, haben offenbar auch keinen Widerspruch erregt und können somit ebenfalls abgehakt werden. Ab zu den Ergebnissen damit!
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 28.09.2010, 18:38
Sorry, mein Fehler, dachte, du hättest die heuet erst neu reingestellt. Nicht aufs Datum geschaut. Tut mir leid, dass ich dich so scharf angefahren habe. Missverständnis. Könntet du die neuesten Kritiken meinerseits eventuell trotzdem noch einflechten?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Nemthos - 28.09.2010, 18:39
Mach ich auf jeden Fall, sobald ich Zeit und nen richtigen PC zum tippen habe.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 28.09.2010, 19:20
Rotschwingenadler
Raubtier
Rotschwingenadler sind tückische, große Greifvögel, die in allen gebirgigen und felsigen Gebieten des Ostkontinents südlich des Äquators zu finden sind. Ihren Namen verdanken sie ihrem rostroten Gefieder, dass an den Schwingen ein wenig heller und rötlicher ist als am Körper. Rotschwingenadler erreichen Rumpflängen von 85 bis 95 Zentimeter und Spannweiter von über zwei Metern. Ihre Schweiffedern sind verhältnismäßig kurz und stehen weit gefächert. An ihrem Hinterkopf befinden sich einige lange, kranzartig angeordnete Federn, die eine Krone um den Schädel bilden und bewusst angelegt oder aufgestellt werden können. Rotschwingenadleraugen sind von gelber oder oranger farbe und sitzen tief im schmalen Schädel, was ihnen ein sehr ernstes, bedrohliches Aussehen verpasst. Und zu recht: denn er kräftige, hakenartige Schnabel und die Greifkrallen an den kurzen Hinterläufen sind tatsächlich tödliche Waffen.
Rotschwingenadler leben im Hochgebirge ab einer Höhe von etwa eintausendfünfhundert Metern und bauen ihre Horste bevorzugt in geschützten Felsnischen oder sogar in Höhlen, die weit genug sind um darin fliegen zu können. Sie nutzen thermische Aufwinde - besonders von Vulkanen - um sich von ihnen tragen zu lassen und spähen so gleitend nach Beute. Dabei sind sie dafür bekannt, dass sie im Gegensatz zu anderen Greifvögelarten nicht nur kleine Beutetiere wie Vögel und Nagetiere erbeuten, sondern auch vor größeren Kreaturen wie Bergziegen und auch humanoiden Wanderern nicht Halt machen. Bei der Jagd auf solche Beute gehen die Adler äußerst aggressiv vor. Mit aufgestellten Nackenfedern stürzen sie sich laut kreischend auf ihre Beute hinab und hacken mit ihren Klauen nach ihr. Ihr Ziel ist es dabei, das Beutetier in Panik zu versetzen, es auf einen Abhang zuzutreiben und zu hoffen, dass es abstürzt. Es wurde sogar schon beobachtet, wie Rotschwingenadler Beutetier gezielt durch Sturzflüge zu Sturz brachten.
Rotschwingenadler sind sehr territoriale Tiere und strikte Einzelgänger. Sie teilen sich ihr Revier lediglich mit ihrem Partner, dem sie ein Leben lang treu bleiben und nach dessen Tod sie sich für gewöhnlich auch keinen neun Partner nehmen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 28.09.2010, 20:13
Ich würde mich übrigens sehr über Kritik zu meinen eigenen Konzepten freuen. Da ich hier ja irgendwie der einzige bin, der kritisiert sind meine Konzepte immer die, die unkritisiert bleiben...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 28.09.2010, 20:17
Grimbor hat folgendes geschrieben: Ich würde mich übrigens sehr über Kritik zu meinen eigenen Konzepten freuen. Da ich hier ja irgendwie der einzige bin, der kritisiert sind meine Konzepte immer die, die unkritisiert bleiben...
Ich würde ja, aber ich finde nichts.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 28.09.2010, 20:50
Aschekondor
Raubtier
Aschekondore sind die größten Vögel des Khar'ganochgh und zählen mit zu den größten Raubvögeln der Welt. Sie sind bekannt für ihre Hässlichkeit und ihre Ungenießbarkeit, doch dabei vergisst man häufig eine viel wichtigere Tatsache: wohl kaum ein Tier hat so gute Augen wie ein Aschekondor.
Kondore werden annähernd zwei Meter lang und bringen es auf Spannweiten von gut und gerne sechs Metern. Ihr Gefieder weist Grau- oder Schwarzfärbungen auf und auch die Haut - nur sichtbar an ihren Klauen und ihren langen, nackten Hälsen und den Schädeln - ist hell-gräulich gefärbt. Lediglich die äußersten Spitzen der Schwingenfedern glänzen in reinem Weiß. Aschekondore haben sehr lange, scharfkantige, graue Schnäbel, die mühelos Knochen zerbeissen können. Ihre Schädel sind lang gezogen, kaum breiter als der lange, runzlige Hals und wirklich überaus hässlich, was nicht zuletzt an den von einem feinen Netz rotgefärbter adern durchzogenen, wässrig-blauen, tränenförmigen Augen liegt, die es jedoch mit beinahe allem aufnehmen können, was man sonst im Tierreich finden kann.
Aschekondore sind reine Aasfresser und machen nur in äußersten Notfällen Jagd, wobei sie sich dabei an kleine Nagetiere oder auch an dicht and er Meeresoberfläche schwimmende Fische halten. Doch dieser Fall tritt selten ein. Kondore fliegen höher als jeder andere Vogel der Khar'ganochgh - der einzigen Gegend der Welt, in der sie zu finden sind - und von dort aus haben sie derart weite Gebiete im Blick, dass sie meistens einen Kadaver erblicken.
Ihren Namen haben Aschekondore von der Angewohnheit, zumeist in unmittelbarer Nähe von Vulkanen zu nisten und ihre Horste auf den höchsten Spitzen solcher Berge zu bauen, die oft unmittelbar dem Ascheausstoß ausgesetzt sind. Dem Kondor jedoch - der über äußerst robuste Lungen verfügt und so selbst in den dünnen Luftschichten, in denen er gleitet atmen kann - schadet dies wenig. Der grund hierfür ist jedoch weniger - wie früher angenommen wurde - dass der Kondor sich in der Aschewolke tarnen will, sondern vielmehr dass die heiße, aus dem Krater aufsteigende Luft allein ihn in die kondor-typischen Höhen tragen kann, die zu erreichen ansonsten bei seiner schieren Masse mit einem unverhältnismäßigen Kraftaufwand verbunden wäre.
Aschekondore nisten und brüten zwar grundsätzlich allein, wobei Nestbau und Brut die Pflicht des Männchens ist, doch sind sie ansonsten keine expliziten Einzelgänger. Oft teilen sich mehrere Dutzend von ihnen einen Vulkangipfel oder eine thermische Spalte im Fels und auch wenn sie Beute erspähen, so zeigen sie dies ihren Artgenossen mit gellendem Kreischen an.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 29.09.2010, 20:19
An den Schattengrundlern kann ich eigentlich auch keine Kritikpunkte finden, eigentlich sollten die auch schon so wie sie sind zu den Ergebnissen können. Das einzige, was mich ein wenig stört, ist der Name. Bei Grundler muss ich irgendwie eher an Fische als an Spinnen denken, oder vielleicht auch noch an Entenvögel. Aber sicher nicht an Spinnen. Aber das ist eine persönliche Geschmackssache, da will ich dir nichts vorschreiben...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 29.09.2010, 20:34
Jaaah, das klingt doch gleich viel besser. Danke dir, Brokk.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 29.09.2010, 20:41
Ich hab den Namen noch in "Schattengrundlauerer" geändert und es zu den Ergebnissen geschrieben.
Nun zur Kritik:
Bergziegen: Im großen und ganzen eine komplett passende Tierart, und "typisch" für Zerge sind sie auch, mit anderen Worten habe ich nichts an den Ziegen auszusetzen.
Seesäbler: Gerade was so "normale" Tiere betrifft ist es immer schwer Kritikpunkte zu finden, und auch hier habe ich nur das Gefühl das sich Seesäbler stimmig in die Welt einfügen.
Rotschwingenadler: Auch hier wieder ein passendes Konzept, wobei ich denke, dass die Jagdmethode der Adler, gerade was die kleinen Beutetiere betrifft, leicht Fehlschlagen kann, weil diese zu früh gewarnt sind, aber da sie sich ja nicht nur auf Kleintiere beschränkt haben sollte damit alles in Ordnung sein.
Aschekondor: Find ich toll.
Mehr konnte ich leider nicht finden :>
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Nemthos - 29.09.2010, 20:48
Hab jetzt mal die Pflanzen und Flugechsen überarbeitet. Hoffe es passt so
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 29.09.2010, 21:43
Wüstengeister
Wüstengeister sind humanoide Elementare, die man hauptsächlich in der Wüste antrifft und über deren Entstehung und Lebensweise man nur sehr wenig bis gar nichts weiss. Zu dieser Kategorie gehören Afriten, Mariden, Laguren und Dschinn.
Afriten
Afriten, auch Feuergeister genannt, sind die wohl bekanntesten der Wüstengeister, auch wenn diese Bekanntheit nicht gerade positiv ist. Ein Afrit ist gut und gerne zwei Meter zwanzig gross, muskelbepackt und hat glutrote Haut, die mit schwarzen Flammentätowierungen übersät ist. Sie haben am ganzen Körper keine Haare und die Augen glühen wie zwei Kohlenstücke. Gekleidet sind Afriten meist nur mit einer kohlenschwarzen, knielangen Hose.
Ihre Bekanntheit haben die Feuergeister ihrer Aggressivität und Zerstörungslust zu verdanken. Oft kommt es vor, dass sie durch die Wüste reisende Karawanen anhalten, verspotten und dann zerstören, wobei sie auch vor Frauen und Kinder nicht Halt machen. Deshalb werden sie meist gefürchtet und Karawanen müssen von teuren Wachmännern begleitet werden.
Wenn die Afriten angreifen, verwandelt sich ihr Unterkörper bis zur Hüfte in eine gewaltige, nach unten zeigende Stichflamme, so dass sie in der Lage sind zu fliegen. Ihre Hände werden von Flammen umgeben, mit denen sie Flammenstösse und Feuerstrahlen verschiessen und Dinge in Flammen aufgehen lassen können. Ausserdem können sie jederzeit eine astrale Form annehmen und in Sekundenschnelle überall hinreisen, wo es sehr heiss ist.
Wem es aber gelingt, einen Afriten zu retten, zum Beispiel vor einem Mariden, den Erzfeinden der Afriten, oder vor einer zu starken Söldnergruppe, den wird der Afrit sein Leben lang begleiten und ihn vor allen Gefahren schützen. Ansonsten sind sie Einzelgänger und ein Revierkampf zwischen zwei Afriten ist eine brenzlige Angelegenheit.
Mariden
Mariden, auch Glasgeister genannt, sind, im Gegensatz zu Afriten, meistens friedlich. Sie haben silberne Haut, weiss glühende Augen und einen – im Gegensatz zu den äusserst muskulösen Afriten - korpulenten Körper, der mit weissen Runenzeichnungen übersät. Die meisten haben einen geschorenen Schädel, allerdings lassen sie meist ein im Nacken zusammengebundenes, schwarzes Zöpfchen übrig. Gekleidet sind sie für gewöhnlich in eine weisse Weste und weisse Segeltuchhosen, die bis zu den Knöcheln reichen.
Anzutreffen sind Mariden oft bei Glas, das in der Wüste durch Magie oder einen Kometeneinschlag entstanden ist. Sie bewachen dieses meist in Gruppen von bis zu zwanzig Mariden und sind für gewöhnlich freundlich, ausser man ist ein Afriten oder versucht, das Glas zu stehlen – oder nur anzufassen. Dann werden sie aggressiv und greifen mit ihrer rätselhaften Glasmagie an, die sich entweder in durchscheinenden Strahlen oder sich aus dem Boden bohrende Glassplitter zeigt. Auch durch die Luft sausende Glasscherben und Dinge, wie Schwerter oder Seile aus purem oder zusammengesetztem Glas sind nicht ungewöhnlich. Allerdings können sie diese Magie nur in der Nähe von Glas wirken, weshalb es ratsam ist sich so schnell wie möglich von den Mariden zu entfernen, da sie einem nicht allzu weit folgen werden.
Es soll Wesen gegeben haben, denen die Mariden ihre Glasmagie beigebracht haben sollen, nachdem sie sich irgendwie bei diesen verschuldet hatten. Ob das tatsächlich wahr ist und ob es noch solche Glasmagier gibt, ist nicht bekannt.
Laguren
Laguren, auch Sandgeister genannt, sind die wohl häufigsten, aber auch friedfertigsten der Wüstengeister. Sie bestehen aus herumgewirbeltem Sand, den sie durch ihre Magie kontrollieren und nach ihrem Willen formen können. Meist stellen sie junge Mädchen oder Männer oder alte Männer dar. Diese Formen sind aber von Lagur zu Lagur verschieden.
Laguren kann man eigentlich überall antreffen. Wüstenreisende berichten immer wieder von über die Dünen tanzende Sandmädchen oder plötzlich auftauchende Sandmänner, die ihnen den Weg weisen. Oft retten Laguren auch Karawanen vor oder aus Sandstürmen und warnen sie vor kämpfenden Elementaren oder ähnlichem. Allerdings hat man noch nie einen Laguren kämpfen oder sprechen sehen. Wenn jemand sie anzugreifen versucht, hört man nur das einzige Geräusch, das Laguren von sich geben. Ein leises, ätherisches Lachen, während die Klinge einfach durch den Körper hindurchrutscht. Töten kann man einen Laguren nur, wenn man ihn mit magischen Fesseln festhält und ebenfalls mit Magie vernichtet.
Dschinn
Dschinn, auch Wunschgeister genannt, sind die rätselhaftesten und seltensten der Wüstengeister. Sie sind Gestaltwandler und können jede Gestalt annehmen, die sie wollen, weshalb niemand weiss, wie ein Dschinn wirklich aussieht. Auch ansonsten ist nicht viel über diese Geschöpfe bekannt, denn nur selten treffen Angehörige anderer Völker auf einen Dschinn. Was man aber weiss, ist, dass wenn man einen Dschinn aus einer Flasche befreit – Dschinn sind in der Lage, ihren Körper in Rauch zu verwandeln und erkunden so mit Vorliebe Flaschen, und ähnliche geschlossene Gefässe. Dabei kann es dazu kommen, dass ein Dschinn eingesperrt wird -, erfüllt er einem drei Wünsche. Was man aber meistens nicht weiss, ist, dass die Wunschmagie der Dschinn von der Lebenskraft des Wunschenden zerrt. Wenn dieser also jemanden tot wünscht, muss er selbst sein Leben lassen.
Insgesamt sind die Dschinn wohl die geheimnisvollsten, aber auch mächtigsten der Wüstengeister und man sollte vorsichtig sein, falls man einem begegnet, denn es wird ihnen nachgesagt, dass sie bisweilen auch ein wenig hinterhältig sein können.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 30.09.2010, 10:01
Nemthos, Basol: danke für die Korrekturern. Eure Ideen sollten dann jetzt so passen, von mir aus könnt ihr sie zu den Ergebnissen posten. Bei den Ikranay, Nemthos, kannst du ja eventuell noch ein Bild irgendeines Flugsauriers einfügen, der dir gefällt. Normalerweise bin ich ja kein Freund von Bildern statt Beschreibungen, aber in diesem Fall würde ich das durchgehen lassen.
Vicati: bei Afriten und Mariden fällt es mir noch schwer, sie mir anhand der Beschreibung vorzustellen. Wie genau sehen ihre Körper denn aus? Humanoid? Gibt es da irgendwelche deutlichen Anweichungen von einem klassischen Menschen, abgesehen von der Haut?
Bei den Laguren: in Mädchen oder alte Männer welcher Rasse genau verwandeln sie sich? Menschen? Bewohner der jeweiligen Wüste? Oder in die Rasse ihres Gegenübers?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 30.09.2010, 10:42
Schneefederadler
Raubtier
Schneefederadler sind die seltensten, aber wohl auch mächtigsten Raubvögel der Welt. Es gibt wenige Kreaturen, die höher, weiter und ausdauernder Fliegen als sie, doch vor allem zeichnen sie sich durch einige Eigenschaften aus - Tapferkeit, Loyalität, Ehre -, die beinahe schon humanoid anwirken, weshalb man den Schneefederadlern eine hohe Intelligenz zuspricht.
Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von deutlich über eineinhalb Metern bis zu zwei Metern und Spannweiten zwischen viereinhalb und sechs Metern und einer selbst für Vögel außergewöhnlich kräftigen Brustmuskulatur ist allein die bloße Physis der Schneefederadler bereits beeindruckend. Ihr gesamtes Gefieder ist von einem sanft glänzenden Weiß, das bei besonders alten Adlern stumpf und sogar leicht gräulich werden kann. Aus dieser einheitlichen Tracht stechen der kräftige, hakenartige, gelb-orange Schnabel, die mörderisch scharfen Klauen - die Beine der Adler sind bis zu den Klauenansätzen befiedert - und die großen, dunklen Augen deutlich hervor. Die Schwanzfedern sind für Raubvögel verhältnismäßig lang und relativ wenig gefächert.
Ausnahmslos alle Schneefederadler nisten an den höchsten Hängen des Doragh'cir, des Himmelspfeilers, doch heißt dies nicht, dass sie ihr ganzes Leben in der Nähe dieses Berges verbringen würden. Für gewöhnlich gleiten sie endlos weit über das Khar'dragorhs, verteilen sich über das gesamte Gebirge und kommen lediglich einmal im Jahr - im Frühling - am Doragh'cir zusammen um Nester zu bauen, Partner zu finden und Junge groß zu ziehen. Zu dieser Zeit, die nur etwa dreieinhalb Monate andauert - junge Schneefederadler werden sehr rasch flügge - ist der Gipfel des Himmelspfeilers von einer Wolke anfliegender Adler umgeben.
Schneefederadler sind extrem gefährliche Beutegreifer, denn ihre Kraft und ihre rasiermesserscharfen Klauen und Schnäbel erlauben es ihnen, Beutetiere bis zur Größe kleiner Humanoiden fortzutragen und sogar noch weit größere - etwa Bergziegen oder Hirsche - zu erlegen. Bei ihrer Jagd sind Schneefederadler außergewöhnlich wenig territorial. Sie fliegen wohin der Wind und ihre Flügel sie tragen, akzeptieren Artgenossen klaglos in ihrer Nähe und sind sogar bereit, ihre Beute mit diesen zu teilen. Gegen artfremde Tiere - und seien es nur kleine Aasfresser wie Füchse oder Krähen - verteidigen sie ihre Beute jedoch unerbittlich und es wurden schon Schneefederadler beobachtet, die Reißmäuler erlegten, welche ihnen ihre Beute streitig machen wollten.
Die Schneefederadler haben eine enge Bindung zu den Zwergen des Khar'dragorhs und erlauben diesen nicht selten, auf ihre Rücken zu steigen, ja, tragen sie sogar in die Schlacht und stürzen sich gemeinsam mit ihren Reitern sogar auf so mächtige Kreaturen wie Trolle. Dabei sind die Adler jedoch nicht etwa die gezähmten Diener der Zwerge, sondern gleichberechtigte und verehrte Partner, die nachdem der Zwerg abgestiegen ist wieder ihrer eigenen Wege ziehen. Nicht selten aber bilden sich enge Bindungen zwischen Zwerg und Adler und der Greifvogel kehrt im Laufe seines langen Lebens - Schneefederadler werden bis zu achtzig Jahre alt - immer wieder zur Heimatstadt des Zwergs zurück.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 30.09.2010, 11:03
Grimbor hat folgendes geschrieben:
Vicati: bei Afriten und Mariden fällt es mir noch schwer, sie mir anhand der Beschreibung vorzustellen. Wie genau sehen ihre Körper denn aus? Humanoid? Gibt es da irgendwelche deutlichen Anweichungen von einem klassischen Menschen, abgesehen von der Haut?
Bei den Laguren: in Mädchen oder alte Männer welcher Rasse genau verwandeln sie sich? Menschen? Bewohner der jeweiligen Wüste? Oder in die Rasse ihres Gegenübers?
Sie sind humanoid, wie in der Beschreibung steht, Abweichungen gibt es eigentlich nicht.
Laguren habe ich mir immer als Menschen vorgestellt, allerdingst können sie theoretisch auch die Gestalt anderer Völker, wie z. B. den Cherain annehmen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 01.10.2010, 21:32
Phönix
Elementar
Phönixe sind magische Vögel, die vor allem in möglichst heissen Gegenden, hauptsächlich Vulkane, anzutreffen sind. Sie erreichen eine durchschnittliche Flügelspannweite von zwei Metern und messen vom Kopf bis zu den Schwanzfedern etwa siebzig bis achtzig Zentimeter. Ihr Gefieder schillert in allen möglichen Rottönen und Schnabel und Klauen sehen aus, als würden aus reinstem Gold bestehen. Die Schwanzfedern sind besonders imposant und lang und stechen, genau wie der auffällige hohe Federkamm auf dem Kopf eines Phönixes, sofort ins Auge. Die Schwanzfeder haben eine etwa dunklere Färbung als das restliche Gefieder. Insgesamt bieten fliegende Phönixe ein wunderschönes, auffälliges Bild.
Trotz ihrer nicht sehr beeindruckenden Grösse sind diese Elementare geheimnisvolle, aber auch gefährliche Geschöpfe. Das Feuer ist ihr Element und sie können es nach Belieben zu Hilfe rufen und nutzen dies auch bei der Jagd. Statt sich im Sturzflug auf ihre Beute zu stürzen, nutzen Phönixe als ihre Magie und senden feurigen Wellen aus, die Beutetiere verbrennen und meist sofort töten. Beutetiere sind meistens kleinere Säugetiere oder Vögel, aber wenn nichts anderes zu finden ist, machen Phönixe auch vor Bergziegen oder grossen Vögel wie Aschekondore nicht Halt. Auch diese können sie dank ihrer magischen Begabung relativ mühelos erledigen.
Werden sie massiv bedroht, sind Phönixe auch noch in der Lage, die Gestalt eines riesigen Vogel aus purem Feuer anzunehmen. In dieser Gestalt haben sie eine Flügelspannweite von bis zu acht Metern und messen von Kopf bis Schwanzfedern gut und gerne zwei Meter. In dieser Gestalt können sie gewaltigen Schaden anrichten und sind kaum aufzuhalten, allerdings ist sie sehr kräftezehrend und es kommt nicht selten vor, dass sie nach dieser Verwandlung zu Asche werden und wiedergeboren werden.
Ihre Horste bauen Phönixe oft inmitten von Vulkanen. In einem einzelnen Vulkan können mehrere Dutzend Phönixe nebeneinander leben, denn sie sind gesellige Geschöpfe und teilen auch ihre Beute gerne. Allerdings sind Phönixe nicht in der Lage, sich zu vermehren, aber sie sind auch nicht zu vernichten, denn wenn sie tödlich verletzt oder sehr alt – bis zu hundert Jahre – sind, verbrennen sie von ihnen heraus und entstehen in der zurückbleibenden Asche als Küken neu. Das Küken ist wächst sehr schnell wieder zu einem ausgewachsenen Phönix heran. Da es allerdings nur etwa fünfhundert Exemplare dieser Elementargattung gibt, sind sie dennoch recht selten anzutreffen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 01.10.2010, 21:45
Klassischerweise ersteht der Phönix ohne Ei aus seiner Asche, was ich auch stilvoller finde ;) Würde die Population konstant und ihren Ursprung im mythischen lassen - sie sind halt da, vermehren sich nicht und sind unvorstellbar unsterblich, würde ich sagen.
Gehört aber mal wieder zu meinen eigenen Traumbildern (Ich liebe Phönixe) ...
Ach, nur zwei Meter Flügelspannweite? Ich wäre mehr für acht ... oh, well, deine Rasse ;) Bloß wieder eine Idealvorstellungen ... Dann mach ich wohl mal den Lindwurm.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 01.10.2010, 22:15
Im großen und ganzen bin ich Warmongers Meinung, was einen Phönix betrifft. Lese ich Phönix, dann denke ich an einen wirklich großen bis riesigen Flammenvogel, und nicht an einen kleinen Pippmatz. Naja, "klein", größer als ein Spatz ist dein Phönix ja auch ;)
Und das der Phönix aus der Asche neu entsteht würde mir persönlich ebenso besser gefallen. Aber entscheid du ruhig wie du den Phönix gestalten willst, ich will da gar nicht zu viel dran rumpfuschen.
Sonstige Kritik:
Afriten:
Vom Aussehen her: so stell ich mir einen Afriten vor! Einziger Kritikpunkt hier: Die Beine. Nach persönlicher (!) Meinung, würde es diesen Wesen besser stehen, wenn sie durchgehend einen flammenden Wirbel um die Beine hätten, und nicht nur wenn sie in die Lüfte aufsteigen wollen. Es würde ihr feuriges Wesen besser darstellen. Natürlich alles nach eigener Meinung.
Was die Treuezuweisung eines Afriten betrifft bin ich ebenfalls sehr skeptisch, denn Afriten sind für mich die Bad-Ass Wüstengeister. Sie mögen zwar kurz freundlich zu dir sein, aber das sollte sich höchstens in einem einzelnen Wunsch oder so wiederspiegeln. Wieder eigene Meinung.
Mariden:
Einziger Kritikpunkt meinerseits: Die silberne Haut. Mag es zwar zu ihrer Magie passen, schleicht sich mir bei dem restlichen von dir gezeichneten Bild eines Mariden eher leicht bräunliche Haut in den Sinn.
Laguren:
Keine Probleme was diese Elementare betrifft.
Dschinn:
Typisch Dschinn. Erfüllt Wünsche, kann aber ziemlich gemein sein wenn er es drauf anlegt.
Ich Wiederhole und betone es nur zu gerne: Gerade was deine Elementare betrifft waren das fast alles persönliche Meinungen, nimm sie dir also nicht zu sehr zu Herzen ;)
Ansonsten:
Schneefederadler:
Als das Äquivalent zum Greifen in der WoW, welche eine innige Beziehung zu den Wildhammerzwergen hegen (wird vermutlich noch in ein paar anderen Welten ähnlich sein), finde ich auch diese wieder gelungen, und habe nichts gefunden, was ich bemängeln würde.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 02.10.2010, 09:38
Wegen der Größe der Phönixe habe ich keine Bedenken, das variiert ja sowieso von Setting zu Setting. Wenn ich mir zB den Phönix aus Harry Potter anschaue, dann stimmen Vicatis Maße, wenn man sich die wirklich großen WoW-Phönixe (sprich: Al'ar) anschaut, dann kommen eher Warmongers acht Meter hin. Wobei ich persönlich wenn dann eher zu einem Mittelmaß tendieren würde...
Was die Sache mit der Asche betrifft haben Warmonger und Brokknar natürlich einen recht wichtigen Punkt angesprochen, wobei das mMn wichtigste Argument für ihre Position noch gar nicht genannt wurde: Phönixe sind Elementare, keine Tiere. Und das ist auch mein großer Kritikpunkt an dem ganzen Konzept: du beschreibst die Phönixe wie Tiere, mit Paarung, klassischer Jagd auf Beutetiere, Brut, etc. Damit sind mir die Phönixe irgendwie zu wenig elementar und zu weltlich. Wenn sie Elementar sind, dann wäre es doch wesentlich stilvoller, wenn sie aus dem Feuer, bzw. aus der Asche entstehen und nicht aus Eiern wie jeder gewöhnliche Feld-, Wald- und Wiesenvogel...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 02.10.2010, 10:46
Ja, genau. Ein Phönix istr ein Mythenvogel, der hat eigentlich einfach nur geil zu sein. Hm ... Würde vielleicht sogar dafür plädieren dass es nur einen einzigen gibt, der ist eben ... Unsterblich. Wie es ein Phönix eben ist.
Zu den Genien, gerade erst gesehen: Keine Beine! Haben Genien nicht xD Sonst ... Afaik erfüllen alle jeweils drei Wüsche, wenn man sie einfängt, nicht nur D'jinns
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Redeyes - 02.10.2010, 11:13
Grimbor hat folgendes geschrieben: Wegen der Größe der Phönixe habe ich keine Bedenken, das variiert ja sowieso von Setting zu Setting. Wenn ich mir zB den Phönix aus Harry Potter anschaue, dann stimmen Vicatis Maße, wenn man sich die wirklich großen WoW-Phönixe (sprich: Al'ar) anschaut, dann kommen eher Warmongers acht Meter hin. Wobei ich persönlich wenn dann eher zu einem Mittelmaß tendieren würde...
Was die Sache mit der Asche betrifft haben Warmonger und Brokknar natürlich einen recht wichtigen Punkt angesprochen, wobei das mMn wichtigste Argument für ihre Position noch gar nicht genannt wurde: Phönixe sind Elementare, keine Tiere. Und das ist auch mein großer Kritikpunkt an dem ganzen Konzept: du beschreibst die Phönixe wie Tiere, mit Paarung, klassischer Jagd auf Beutetiere, Brut, etc. Damit sind mir die Phönixe irgendwie zu wenig elementar und zu weltlich. Wenn sie Elementar sind, dann wäre es doch wesentlich stilvoller, wenn sie aus dem Feuer, bzw. aus der Asche entstehen und nicht aus Eiern wie jeder gewöhnliche Feld-, Wald- und Wiesenvogel...
Wobei Al'ar eigentlich auch ein Elementar sein müsste und trotzdem wird er in Warcraft 3 zu einem Ei, also von daher werden wir wohl nie einer meinung sein was die Phönixe im allgemeinen angehen...
ansonsten gäbe es nur die möglichkeit das auf verschiedenen kontinenten verschidene arten leben, aber nur so ne idee
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 02.10.2010, 11:21
In WArcraft 3 muss man den Phönix ja auch irgendwie balancen, oder? ^^ Bis Blizz mit den Einern zm balancen kam war der Phönix immer eine Aschengeburt :}
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 11:26
Wenn euch so viel daran liegt, kann ich eine Art Feuergestalt einfügen, in der der Phönix dann riesenhaft ist. Ich hab mich hier tatsächlich en wenig an Harry Potter orientiert. Und wenn ich die Eier rausnehme, dann sind Phönixe enfach ziemlich unsterblich.
Warmonger es sind Afriten, keine Genien, die können ihr Beine also behalten. Wünsche erfüllen nur die Dschinn.
Brokk, ich habe mich an diesen Mariden orientiert.
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Ich habe leider kein besseres Bild gefunden.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 02.10.2010, 11:48
Genien ist der Überbegriff für alle 4. Na ja. Aber auch mit Feuergestalt wäre der Phönix dann immer noch nur ein Tier, und eigentlich ... wenns meiner wäre würde ich ihn mystischer machen, wie es ihm zusteht, aber bla. Unsterblichkeit ist doch nichts schlimmes, oder? Ein unsterblicher, ewiger Phönix. Phönixe sind eher gut als böse, von daher dürfte es eigentlich eher keine Probleme damit geben
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 02.10.2010, 12:29
Das wäre ein generell zu diskutierendes Thema: wie sieht es mit der Zerstörbarkeit und Sterblichkeit von Elementaren und Dämonen aus? Die Körper kann man wohl zerstören, soviel ist klar. Aber das Wesen an sich? Kann es permanent gebannt werden? Wie lange dauert es, bis ein zerstörter Körper regeneriert? Gibt es Bedingungen, die die Regeneration fördern? Können z.B. Afriten und Phönixe in der Nähe von Feuer- oder Hitzequellen schneller wieder Gestalt annehmen? Und wie verwundbar sind so neu geschaffene Körper? Erstehen sie so mächtig wie zuvor wieder auf?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 02.10.2010, 13:09
Bei Phönixen zumindest wäre es klassischerweise so dass sie jeden Morgen in alter, unverminderter Stärke wieder auferstehen, unabhängig von anderen Einflüssen. Was die anderen Elementare angeht, da halte ich das schon für plausibel ...
Hm, schweben dann deren Seelen einem "Regenerationspunkt" zu oder wi wär das?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Redeyes - 02.10.2010, 13:23
Is irgendwie witzig wie jeder auf Teufel komm raus versucht die Darstellung des Phönix zurechtzuhämmern bis er seinen persönlichen vorstellungen entspricht, anstatt sich auf konstruktive kritik zu beschränken und den rest zu akzeptieren... ähnlich wie in anderen bereichen, aber egal.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 02.10.2010, 13:30
Von wem auch immer du redest, von mir sicherlich nicht ...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 13:30
So, ein wenig herumeditiert. Und Monger, die Lindwürmer gehören mir!
Was mir am Schneefederadler auffällt: Sind eineinhalb Meter Länge nicht ein wenig wenig? Ich kenne mich da zugegeben nicht so aus, aber das erscheint mir im Verhältnis zu fünf bis sieben Meter Flügelspannweite ziemlich gering.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 02.10.2010, 13:32
Wat? Nein, du machst Phönixe, ich Lindwürmer. Reicht, wenn du mir eine Sache klaust ._.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 13:36
Ich hab sie nicht geklaut, ich bin dir zuvor gekommen!
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 02.10.2010, 13:37
Lass mich in Frieden und die Lindwürmer auch ...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 02.10.2010, 13:43
Vicati hat folgendes geschrieben: Was mir am Schneefederadler auffällt: Sind eineinhalb Meter Länge nicht ein wenig wenig? Ich kenne mich da zugegeben nicht so aus, aber das erscheint mir im Verhältnis zu fünf bis sieben Meter Flügelspannweite ziemlich gering.
Schwierig zu sagen, da wir in der realen Welt keine derart großen Vögel haben. Für Andenkondore, das größte, was wir so aufzubieten habe, habe ich auf wikipedia 320 cm Spannweite auf 110 cm Körperlänge gefunden. Ich habe mich bei den Proportionen für meine Adler ein wenig an Flugsauriern orientiert, da große Vögel ja auch primär auf der Thermik schweben und die Muskulaturunterschiede da keine so große Rolle spielen sollten. Aber ich kann die Größen der Adler noch ein wenig editieren...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 13:48
LINDWÜRMER!
@Grimbor: wenn man da proportional zu den Andenkondoren geht, kommt man auf etwa zwei Meter. Wenn du es ein wenig steigerst, sag ich nichts mehr. Sonst bricht der Adler ja durch, wenn ein Zwerg darauf sitzt. :mrgreen:
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 02.10.2010, 16:37
Da es ja scheinbar keine Elementarebene, oder etwas in der Art giebt auf die sich zerstörte Elementare zurückziehen können (so weit ich das verstanden habe), wäre ich der Meinung, dass man Elementare so weit zerschlagen kann, dass man sie in eine handliche, "fassbare" Essenz prügelt sozusagen, welche, sollte sie einer extremen Elementbedingung ausgesetzt werden, welche zu dem eigenen Element passt, wieder aufblüht, und den ehemals zerstörten Elementar wiederbelebt. Noch natürlich nur ein grober Vorschlag, aber so fände ich es irgendwie stimmig. Dann könnten auch manche dieser Geiste je nach Bedarf "getötete" Kumpanen wiederbeleben, zumindest falls sie dessen Überreste finden.
@ Vicati: Genau solche "Beine" sollten die Afriten haben :O Nur eben Feuertypischer.
Ich bleib dennoch bei meiner Meinung das ein Wüstenbraun kewler wäre bei Mariden, aber das ist ein so minimaler Kritikpunkt dass es eigentlich gar nicht lohnt, dass ich darauf rumreite.
Edit: Den neuen Phönix findsch gut so.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Lias - 02.10.2010, 16:57
Wüstenläufer:
Warane von der Größe kleinerer Zugpferde. Die Schuppen sind meist braun bis grünlich, die Augen hingegen geschlitzt und von einem Goldton. Die Körper der Echsen sind schlank und bewegen sich schlängelnd auf den vier Beinen fort. Die Krause ist fast durchsichtig und wird bei Gefahr oder kurz vor einem Angriff aufgestellt. Zwischen den Krallen sind feste Häute gewachsen, die es den Wüstenläufern erlauben über den Sand zu sprinten ohne einzusinken. Damit sind sie jedem anderen Reittier in der Wüste überlegen. Die Cherain benutzen die Echsen für ihre Kavallerie, aber auch für Transporte. Wüstenläufer sind Herdentiere, die in Rudeln von zwanzig bis dreißig zusammenleben. Sie mache Jagd auf kleinere Tiere, fressen aber hauptsächlich Pflanzen, weswegen sie auch meistens in der Nähe des Flusses gesichtet werden.
Donnerfalken:
Eigentlich nicht einmal richtige Vögel, sondern eher den Flugechsen zuzuordnen. Gefiederte Flügel, aber ein schuppiger Körper, gepaart mit dem Kopf einer Schlange. Die Federn und Schuppen sind meist rot bis rotbraun. Ein Donnerfalke kann blitzschnell durch die Luft rasen, auf dem Boden jedoch sind sie eher langsam. Donnerfalken fliegen fast immer zu zweit, sobald sie einen Lebenspartner gefunden haben. Ihre herausragendste Fähigkeit ist jedoch die geringe Nutzung von Magie, die sich in Form von Blitzschlägen manifestiert. Bei Gefahr oder für die Jagd verschießen die Tiere Blitze, die jeden Verfolger abschrecken oder die Beute betäuben. Aggressiv sind die Donnerfalken jedoch nicht, aber einem Gelege sollte man dennoch nicht zu nahe kommen. Donnerfalken werden bis zu 70 Zentimeter lang und ernähren sich von kleinen Beutetieren und Früchten. Solange ein Donnerfalkenpäarchen nicht grade brütet, ziehen sie durch die Wüste, wobei es nie zu Kämpfen mit anderen ihrer Gattung kommt.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 17:05
@Brokk
Das ist ein Marid. Die Afriten in dem Spiel haben auch keine Beine, wenn ihr alle darauf beharrt, kann ich die Beine auch entfernen und die Stichflamme anmchen.
Das wäre so einer.
Ich finde deine Idee gut, das könnte man mMn so einführen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 02.10.2010, 17:24
Die neuen Phönixe sind - denke ich - ein ganz akzeptabler Kompromis, von mir aus gibt es da nichts einzuwenden, wobei du die Feuerform noch ein wenig detaillierter beschreiben könntest, Vicati.
Lias, deine Konzepte sind mir beide noch ein wenig zu knapp. Eventuell könntest du da noch mehr schreiben. Bei den Waranen fehlt mir noch ein bisschen was zu Ernährung und Sozialverhalten.
Bei den Donnerfalken hätte ich gerne noch Größenangaben und ebenfalls Ernährung.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 17:29
Ein vergrösserter Phönix aus Feuer?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 17:43
Und noch das eisige Äquivalent.
Kryophönix
Elementar
Im Gegensatz zu ihren feurigen Verwandten sind Kryophönixe die Herren des Eises. Anzutreffen sind sie meist in eisigen Gegenden, wie die höchsten Gipfel im Gebirge oder selten auch in den eisigen Weiten von Norssk. Sie sind grösser als gewöhnliche Phönixe und erreichen eine Flügelspannweite von bis zu drei Metern und messen von Kopf bis Schwanzfedern hundertdreissig bis hundertfünfzig Zentimeter. Ihr Gefieder ist weiss und hellblau und Schnabel wie Klauen glitzern silbern. Ansonsten sind sie von gleicher Gestalt. Kryophönixe sind wunderschön anzusehen, allerdings auch unglaublich gefährlich.
Kryophönixe jagen sich ihre Beute – Lebewesen die auf den eisigsten Berggipfeln überleben – mit der Magie des Eises. Eisige Splitter töten ihr Beute, die dann sorgsam auf den Gipfel geschleppt, oder, falls sie zu gross ist, gleich an Ort und Stelle verzehrt wird. Auch sonst sollte man einen Kryophönix nicht unterschätzen, sonst endet man ganz schnell als hübsche Eisstatue.
Auch Kryophönixe verfügen über die Fähigkeit, wie Phönixe eine elementare Gestalt anzunehmen. Sie werden zu gewaltigen Vogel aus wirbelnden Eissplittern und reiner Eismagie. In dieser Gestalt haben sie eine beeindruckende Flügelspanweite von zehn bis elf Metern und messen von Kopf bis Schwanzfedern bis zu drei Meter. Eisige Temperaturen bis zu -150°C können in seiner Nähe zu Stande kommen. Heftiger Schneefall ist auch keine Seltenheit.
Die Horste von Kryophönixen befinden sich meist in luftiger Höhe, hoch auf den Gipfeln der eisigsten Berge. Im Gegensatz zu Phönixen sind Kryophönixen eher Einzelgänger und nur selten trifft man sie zu zweit an. Auch Kryophönixe verfügen über die Fähigkeit zur Wiedergeburt, wenn sie schwer verwundet werden oder ein Alter von hundertfünfzig Jahren erreichen. Allerdings gestaltet sich diese bei ihnen anders als bei Phönixen. Kryophönixe erstarren zu Eis und lassen das Eis dann nach einiger Zeit, in der sie wieder zum Küken geworden sind, von innen heraus zerbrechen, um hinaus zu kommen. Auch sie wachsen schnell wieder zu grossen Kryophönixen heran.
Kryophönixe scheinen auch eine Abneigung gegen gewöhnliche Phönixe zu haben. Immer wenn die beiden Phönixgattungen aufeinander treffen, was zugegebenermassen selten vorkommt, da ihre Lebensräume so unterschiedlich sind, kommt es zu Kämpfen. Diese sind allerdings selten so heftig, dass einer der beiden zur Wiedergeburt gezwungen wird. Es scheinen eher eine Art Machtbehauptungskämpfe zu sein.
Kryophönixe sind noch seltener als Phönixe. Es existieren lediglich etwa dreihundertfünfzig Exemplare dieser frostigen Gattung.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Nemthos - 02.10.2010, 17:52
Kyrophönix...woher kenn ich den Namen nur? :wink:
Ansonsten...ich glaube, da fehlt ein Minus bei 273°C.
Außerdem finde ich diese Temperatur etwas zu heftig.
Ich meine, 0,15°C über dem absoluten Nullpunkt? Da existiert dann nix mehr in seiner Nähe, wobei die nach den irdischen Naturgesetzen dann auch nicht mehr da ist.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 17:54
...Okay, ich schraub die Zahl ein wenig hoch....
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Porphyrion - 02.10.2010, 18:49
Muss intervenieren. Wenn, dann Kryophönixe. Kälte heißt Kryos. Kyrios ist der Herr. Kyrie Eleison etc.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 19:29
Ups, Edit.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Redeyes - 02.10.2010, 19:31
Erinnert mich irgendwie an den Eis-Phönix den man in LoL als char aussuchen kann
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Lias - 02.10.2010, 19:32
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 02.10.2010, 19:34
Man wird sich noch inspirieren lassen dürfen... Ausserdem hatte ich die Idee für einen Eisphönix schon bevor ich LoL gespielt habe...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Redeyes - 02.10.2010, 20:06
war ja auch net böse gemeint sondern eher als kleiner stoss mit dem ellenbogen begleitet von nem augenzwinkern^^
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 02.10.2010, 21:02
Seelenfresser
Insektoid
Seelenfresser sind eine Zeckenart, die etwa 0,5cm im blutleeren und bis zu 3cm im vollgesogenen Zustand lang ist. Ihr vorkommen ist hauptsächlich in gemäßigten Klimazonen zu verzeichnen, wo im Winter keine Temperaturen unter -20° erreicht werden. Ansonsten unterliegt dieses Spinnentier nur der Bedingung der Nahrungsfindung. Sie haben neben einem schwarzen Kopf, in welchem ein Paar Facettenaugen direkt über einem stecknadelartigen Saugrüssel sitzt, welcher 2 Kanäle, einen zum saugen, einen zum injizieren, besitzt, gesäumt von 2 kleinen Beißwerkzeugen, einen grauen, leicht behaarten Hinterleib, in welchem sich der Magen befindet. Der Hinterleib des Tieres ist, genau wie der Magen, stark dehnbar, und sorgt für die Länge von bis zu 3cm, ebenso verfärbt sich der Hinterleib, je nach Blut welches das Insekt aus dem Opfer gesogen hat, meistens, etwas durch das grau abgestumpft, leicht rot. Direkt hinter der Abtrennung zwischen Kopfstück und Hinterleib sitzt das erste von 4 Beinpaaren, die nach hinten gesäumt weiterverlaufen, und trotz vollgesogenem Körper noch immer ein schwerfälliges Fortbewegen ermöglichen. Ist der Magen leer, so bewegen sie sich in Relation zu ihrem kleinen Körper sehr schnell fort.
Man kann nicht sagen, dass Seelenfresser Humanoiden gegenüber aggressiv sind, dafür wählen sie ihre Beute viel zu ungezielt aus, viel mehr sind sie rein instinktgesteuert und beißen sich an allem fest dem sie habhaft werden können.
In einem kompletten Lebenszyklus einer Zecke saugt sich das Tier insgesamt nur 4 mal mit Blut voll, sollte es nicht vorher irgendwie getötet werden, und zwar in allen 4 Lebenszyklen ein mal. Zwischen jeder Nahrungsaufnahme liegt ein Mehrstündiger Prozess der Häutung, und natürlich der Nahrungsfindung. Der erste Status ist direkt nach dem Schlüpfen erreicht. Die jungen Larven suchen sich einen Wirt, saugen sich fest, wachsen, häuten sich, und gehen aus der Schale im ersten Nymphenstadium hervor – dieser Prozess wiederholt sich im ersten und zweiten Nymphenstadium, wie auch im Stadium des Erwachsenen Tieres, bei letzterem mit Ausnahme des Punktes der Häutung. Hat sich das Erwachsene Männchen vollgesogen lässt es sich vom momentanen Wirt fallen, und sucht sich ein befruchtbares Weibchen. Kurz nach der Befruchtung stirbt das Männchen, das Weibchen erst direkt nach der Eiablage, welche möglichst an geschützten Stellen vollzogen wird. Aus einer Eiablage entspringen bis zu 2000 Jungtiere von denen nur ca. die Hälfte den ersten Lebensabschnitt übersteht. Am ende des 4en Lebensabschnitt lebt nur noch etwa ein fünftel, dies reicht jedoch bei weitem um den Fortbestand zu sichern.
Die Nahrungsfindung dieser Insektoiden ist recht willkürlich. Hierzu platziert sich ein solches Tier hauptsächlich in hohen Gräsern, oder anderen pflanzlichen Gewächsen, angeblich können sie sich sogar von niedrigen Bäumen oder Büschen fallen lassen und so ihr Opfer erreichen, „beobachtet“ hat sie dabei jedoch noch keiner, und setzten sich von dort aus an ihrem Opfer fest. Haben sie erst mal ein Opfer erreicht suchen sie sich eine geeignete Stelle, meistens sind diese unter Fell, Kleidung, oder Rüstung verborgen, und beginnen dann sich „festzusaugen“. Hierbei ritzen sie zuerst mit den Beißwerkzeugen neben dem Saugrüssel die Haut des Beutetieres auf, und stecken dann den Saugrüssel in die Wunde, wo sie ihn bis zur Hälfte im Fleisch des Wesens versenken. Ist der Saugrüssel in Position injiziert die Zecke ein Sekret in die Wunde, welches für die meisten Humanoiden hochgradig gefährlich ist, und unter anderem folgende Effekte (mit Sicherheit) erzielt:
- Die Blutgerinnung wird Zeitweise stark gehemmt , sodass das Insekt so lange wie möglich Blut saugen kann.
- Ein Klebstoff im Speichel verhindert, dass der Saugrüssel einfach aus dem Opfer herausrutscht.
- Ein Betäubungsmittel sorgt dafür, dass die befallene Kreatur nichts von dem Stich mitbekommt.
- Ein Toxin, löst bei den meisten Humanoiden einen mehrstündigen Rausch aus, gepaart mit schrecklichen Wahnvorstellungen und ähnlichem – nicht selten bleiben manche Humanoide in dieser Horrorwelt „stecken“, und werden unempfindliche für Reize durch die reale Welt.
Mögliche andere Wirkungsweisen sind diverse Wundkrankheiten und Vergiftungen, welche durch Erreger im Speichel ausgelöst werden. Teilweise können auch diese Erkrankungen tödlich enden, sollte nicht genügend gegen sie vorgegangen werden.
Ist der Name Seelenfresser zwar anfangs irreführend hat dieser doch einen Hintergrund, welcher auf den Rauschzustand zurückzuführen ist welchen diese Tiere zurücklassen. Die Opfer, welche in der Wahnvorstellung gefangen bleiben sind kaum noch zu Regungen fähig, und reden können sie gar nicht mehr, und das, während sie vorher im Rausch meistens wie am Spieß geschrieen haben. Da über eine lange Zeit keine Erklärung für solche Zwischenfälle gefunden werden konnte schlossen die meisten Lebewesen darauf, dass ein unsichtbarer Dämon die Seele aus dem Leib des Opfers gesaugt haben muss: Ein Seelenfresser. Mittlerweile ist der Übeltäter zwar enttarnt, ist aber dennoch verhasst bei den meisten Völkern, da sich seine Wirkungsweise kaum verändert hat, denn nur die wenigsten Humanoiden sind gegen das Toxin immun, oder resistent.
OoC: Ich hoffe niemand hat etwas dagegen wenn ich die Bezeichnung Insektoid einführe, oder? Zwar ist eine Zecke ein Spinnentier, aber ich hoffe da ist keiner so kleinlich ;)
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 09:38
Zwei Kritikpunkte, Brokk:
- Du wirst wohl keine gemäßigten Klimazonen finden, in denen es selbst im Winter noch über 20° C hat. Das findest du höchstens in den Tropen, wo es nicht einmal einen Winter gibt. Aber in gemäßigten Zonen definitiv nicht. oder hätte das -20°C heißen sollen?
- Welche Rassen haben inzwischen die Zecken als Überträger des Rauschs erkannt. Sehr viele Rassen sind ja noch verhältnismäßig primitiv und die Ermittlung von Insekten als Krankheitsüberträger - speziell über Bakterien - ist ja doch schon fortgeschrittene Medizin. Insofern werden das wohl eher die wenigsten sein, die das wissen, oder?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 10:14
Ich finde, wir brauchen mal konkrete Definitionen für Dämonen und Elementare. In WoW ist das ja recht klar eingegrenzt, was ein Dämon und was ein Elementar ist. Ein Elementar ist ein Geschöpf der Elementarebene, das in unsere Welt - sprich: Azeroth - beschworen wurde; ein Dämon ist eine korrumpierte Kreatur, die durch die Macht des wirbelnden Nethers verdorben wurde. So etwas ähnliches bräuchten wir hier auch. Ich würde direkt mal mit einer Definition für Dämonen anfangen...
Definition: Dämonen
Leymagie ist eine ungemein mächtige Kraft, die Lebewesen und Dinge gleichermaßen verändern, verwandeln und verdrehen kann. Doch während eine einzelne Leylinie nicht genügend Energie führt um auch nur bemerkbare Veränderungen in ihrer Umwelt hervorzurufen und sich die Mutationen in der Nähe kleiner Nexusmeist auf rascheres Wachstum beschränken können in der Nähe der Knotenpunkte von vier oder mehr Leylinien deutlich stärkere Verwandlungen und noch schlimmeres auftreten. Und an den größten Nexus ist die Energiedichte so hoch, dass aus der rohen Magie Wesenheiten entstehen können, die die gelehrten Magier als 'seelenloses Bewusstsein' bezeichnen. Während dieser Ausdruck ziemlich exakt beschreibt, womit man es bei solchen Entitäten zu tun hat - einem körper- und formlosen Geist, der über keinerlei Vorstellungen außer dem Sein verfügt - hat sich landläufig ein anderer Name eingebürgert: Dämonen.
Ein seelenloses Bewusstsein an sich ist weitgehend harmlos und kann von den meisten Wesen - abgesehen von Magiern mit einem feinen Gespür für den Ley und einigen Tierarten, die die Dämonen instinktiv wittern - nicht einmal wahrgenommen werden. Damit aus einem solchen Bewusstsein ein wirklicher Dämon wird, wie man ihn sich vorstellt, benötigt er einen Körper. Manche Dämonen erreichen dies, indem sie den Geist von Tieren oder willensschwachen Humanoiden brechen, ihre Leiber besetzen und diese daraufhin bis zur Unkenntlichkeit mutieren. Andere Dämonen - vor allem die höheren - nutzen die wilden Magie ihres Entstehungsnexus, leiten diese in den Boden und formen sich aus diesem ihre Leiber, die dabei durchaus zu Fleisch, Knochen und anderem, organischem Material verwandelt werden. Wieder andere Dämonen suchen sich lediglich einen Bindungspunkt und umspannen um diesen herum eine körperlose Äthergestalt.
Treffen mehrere seelenlose Bewusstseinswesen aufeinander - etwas, das nur an den größten Nexus passiert, da dort sehr rasch viele dieser Kreaturen entstehen können - dann vereinigen diese sich oft zu einem höheren Bewusstsein. Diese neu verschmolzenen Wesen sind mächtiger, tückischer, berechnender und sich ihrer selbst bewusster als ein einfaches seelenloses Bewusstsein es wäre. Sie werden zu den höheren Dämonen, während einzelne Entitäten zu niederen Dämonen werden. Der Anzahl der verschmelzenden Bewusstseinswesen ist nach oben keine Grenze gesetzt und so könnten in der Theorie beliebig mächtige Dämonen entstehen. Die Verschmelzung ist jedoch nur möglich, solange der Dämon noch körperlos ist.
Ein korporaler Dämon lebt genauso wie es ein Tier oder humanoid tun würde, kann sich bewegen, denken, fühlen und in manchen Fällen sogar sprechen. Ebenso braucht er jedoch auch Nahrung. Dabei muss es sich jedoch nicht zwangsläufig um die selbe Nahrung handeln, die auch normale Wesen aufnehmen würden: Dämonen ernähren sich von Leid und Gewalt, Tod und Schmerz, noch warmem Fleisch und Blut. Dämonen haben keinerlei Moralempfinden, jedoch ohne Ausnahme einen starken Tötungstrieb. Dabei gehen sie auch gegen sich selbst äußerst schonungslos vor. Furcht kennen sie keine und Schmerz lässt sie nur noch wilder werden, die jedoch würde ein Dämon fliehen.
Um einen Dämonen zu zerstören gibt es mehrere Möglichkeiten: die sicherste ist es, bereits das seelenlose Bewusstsein zu zerstören, allerdings ist dies - schon allein, weil man ein solches Wesen erst einmal wahrnehmen muss - äußerst kompliziert, da diese körperlosen Kreaturen nicht auf normalem Weg verwundet werden können. Es gibt jedoch einige fortgeschrittene Zauber, die ein solches Wesen durch Überladung mit oder Entzug von Leymagie zur Explosion bzw. zum Zerfallen bringen können. Ein korporaler Dämon hingegen kann ganz normal mit dem Schwert oder anderen Waffen zerstört werden - auch wenn sie zumeist äußerst zäh sind. Dämonen in Äthergestalt lösen sich auf, wenn ihr Bindungspunkt zerstört wird. Die Zerstörung eines Dämonenkörpers vernichtet jedoch nicht immer auch das Wesen an sich. Während die meisten niederen Dämonen bei der Vernichtung ihres Leibes mit zerrissen werden passiert es gerade bei hohen Dämonen oft, dass die Wesenheit hinter dem Leib überlebt. Allerdings wird sie oft zerschmettert und in ihre Einzelteile - einzelne seelenlose Bewusstseinswesen oder kleine Gruppen solcher - zerteilt. Wenn solche Bruchstücke nicht in der Nähe eines Nexus sind und nicht rasch einen neuen Wirtskörper finden, dann können sie jedoch auch von selbst von innen heraus weiter zerfallen und sich schließlich ganz auflösen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 03.10.2010, 10:17
Jap sollte -20° heißen, hab das Minus vergessen :X
Welche Völker die Zecke bereits erkannt haben... Grundlegend dachte ich da natürlich hauptsächlich an den Allrounder schlechthin, den Menschen, denke mir aber, dass die meisten ein wenig zivilisierten Völker die Zecke in irgendeiner Art bereits entdeckt haben, und seien es nur Vermutungen über ihren Effekt. Ich gehe also grundlegend davon aus das man vom Menschen als grundlage ausgehen kann, und alle Völker die leicht darunter am Entwicklungsstand liegen sie bereits entdeckt und als Auslöser identifiziert haben, die darüber vermutlich auch. Natürlich sollte bzw. kann es auch Ausnahmen geben, dass entweder ein hochentwickeltes Volk noch im Dunkeln tappt, oder ein halbwegs verwildertes schon über den Effekt bescheid weiß.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 10:56
Silberhirsche
Harmloses Tier
In den gemäßigten Breiten des Ost- und Südwestkontinents lebt in lichten Wäldern und Birkenhainen eines der schönsten und anmutigsten Tiere der Welt: der Silberhirsch. Diese Kreaturen werden mit einer Risthöhe von durchschnittlich 150 cm für Männchen und 120 cm für Weibchen deutlich größer als die meisten anderen Hirscharten, sind jedoch insgesamt deutlich schlanker und filigraner gebaut als ihre Artgenossen. Der ganze körper der Silberhirsche ist von einem kurzen, weichen, matt silbrigen Fell bedeckt, dem sie ihren Namen verdanken, die Männchen tragen zusätzlich am Hals einen 'Bart' aus fingerlangen, silbrig glänzenden Fransen. Wie alle Hirscharten tragen auch männliche Silberhirsche Geweihe - rein weiße! - die von Jahr zu Jahr mächtiger werden, allerdings dienen diese vor allem dem Imponierverhalten und weniger tatsächlichen Brunftkämpfen, die unter Silberhirschen äußerst selten sind.
Silberhirsche leben in Herden von zehn bis dreißig Individuen zusammen, wobei Hirschkühe und Kälber die Mehrheit stellen und es selten mehr als fünf erwachsene Hirsche in der Herde gibt. Viele Männchen streifen als Einzelgänger umher bis ihre Geweihe groß genug sind, dass sie sich einen Platz in den Herden erstreiten können.
Die bevorzugte Nahrung von Silberhirschen sind Birkenknospen und auch an der Rinde verbeißen sie sich oft und gerne. Darüber hinaus äsen sie auch diverse Kräuter und Moose ab, allerdings keine Gräser, die meist zu hart für ihre weichen Lippen sind. Silberhirsche sind leicht zu erschreckende Fluchttiere und sind sie erst einmal in Panik versetzt, so können sie Geschwindigkeiten erreichen, mit denen kaum ein Tier mithalten kann. Dies verdanken sie vor allem ihren langen, trittsicheren Beinen und ihrer leichten Körperbauweise.
Silberhirsche gelten weithin als Symbol für Anmut und Eleganz, aber auch ihre weichen Felle, die prächtigen Geweihe und das zarte Fleisch sind sehr begehrt, sodass Silberhirsche auch rigoros bejagt werden. Es ruht daher, dass sie inzwischen vor allem in abgelegenen Gegenden, wie etwa dem Karkargasgebirge, verbreitet sind.
Schlickschweine
Harmloses Tier
Schlickschweine sind die kleineren aber nichtsdestotrotz äußerst wehrhaften Verwandten der Wildschweine. Sie erreichen Schulterhöhen von wenig mehr als fünfzig Zentimeter und Körperlängen von achtzig bis neunzig Zentimetern. Ihr Fell ist deutlich heller als das das Schwarzkittel und zumeist in einem Haselnussbraun gefärbt. Ein wenig ähneln Schlickschweine damit Wildschweinferkeln, doch es gibt einige deutliche Unterschiede: zum einen ist ein erwachsenes Schlickschwein deutlich kräftiger und stämmiger gebaut als ein Wildschweinferkel, hat einen festen Nacken, einen breiten Brustkorb und äußerst kräftige Haxen. Zum anderen ragen aus seinem Maul zwei Paar dolchartiger, gebogener Hauter, die geradezu unverhältnismäßig groß im Vergleich zu dem ansonsten eher possierlichen Tier sind..
Schlickschweine ziehen in Familienverbänden herum, die wie bei Wildschweinen als Rotten bezeichnet werden. Was ihre Nahrung angeht sind Schlickschweine wenig wählerisch, sie fressen beinahe alles pflanzliche, was sie in ihre Schnauzen bekommen können und scheuen auch vor Aas oder Insekten nicht zurück. Am liebsten ernähren sie sich jedoch von weichen Moosen, saftigen Knollen oder Tang.
Schlickschweine sind hervorragende Schwimmer und Taucher und nicht selten findet man sie in der Nähe von Seen, Tümpeln odeer Mooren, von deren Grund sie Algen und Tang abweiden. Auch sind sie bekannt für ihren hervorragenden Geruchs- und Gehörsinn, dafür ist ihre Sicht nur recht schwach.
Schlickschweine gehen, wenn sie sich bedroht fühlen, grundsätzlich zum Angriff über. Dies mag bei einem Tier, das kaum größer als ein mittelprächtiger Hund ist, wenig bedrohlich wirken, doch bedenkt man ihre tödlich scharfen Hauer, ihre ungestüme Wildheit, die schiere Muskelkraft in ihren gedrungenen Körpern und vor allem die Tatsache, dass man es stets mit einer ganzen Rotte zu tun hat, so ist es doch für einen einzelnen Jäger weiser, trotz des äußerst schmackhaften Fleischs einen großen Bogen um Schlickschweine zu machen und so mancher Jagdhund hat schon sein Leben gelassen als sich die Hauer eines tobenden Schlickebers in seinen Bauch gebohrt hat.
Schlickschweine sind in beinahe allen gemäßigten Zonen und auch einigen borealischen Wäldern zu finden, sofern nur offene, stehende Gewässer in der Nähe sind.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 13:15
Lindwürmer
Elementare
Die Inkarnation von Wasser und Blitz, der Lindwurm, lebt meist in den Tiefen des Ozeans. Lindwürmer werden oft als zwanzig Meter lang und eineinhalb dick beschrieben. Das ist nicht sehr einfach zu bestimmen, denn erstens sind sie recht selten gesehen und zweitens sieht man sie auch dann nicht unbedingt wenn man sie sieht, sie sind nämlich durchscheinend und wasserblau, was eine nahezu perfekte Tarnung im Wasser darstellt. Sie sind Schlangen, haben aber keine Schuppen, sondern eine sonderbar weiche, glatte Haut, sogar dann wenn sie trocken ist, was nur bei toten Exemplaren der Fall ist. Dennoch sind sie gut geschützt; Jeder, der sie angreift und dabei Leiterkontakt zu ihrer Haut hat wird von einem elektrischen Schlag getroffen der stark genug ist um einen durchschnittlichen Erwachsenen sekundenlang zu lähmen und für Minuten zu desorientieren, außerdem heilen ihnen geschlagene Wunden schnell. Sie können auch selbst elektrische Schläge abgeben, über ihre lange, gegabelte Zunge. Mit den Zähnen jagen sie weniger, denn die sind lang und spitz, würden bei massiver Beute eher brechen als sie zu halten. Lindwürmer bewegen sich auf ihre schlangenhafte, schnellende Weise sehr rasch fort, was ihnen auch bei der Jagd hilft, da die Stärke ihrer elektrischen Schläge radial abnimmt. Große Gegner, die sich nicht so leicht betäuben lassen, werden umschlungen und sowohl von einem muskulösen Leib erdrückt als auch von massiven Schocks von allen Seiten angegriffen.
Je länger ein Lindwurm lebt, desto tiefer lebt er; Zu Beginn seines Lebens, frisch aus einem Ei am Meeresgrund geschlüpft, steigt er sofort an die Oberfläche auf und frisst, etwa eineinhalb Meter lang, Fische und andere kleinere Tiere, während er rasant wächst. Mit dem Alter kommt ein Abstieg in die Tiefsee, wo größere Beute wie Wale, Haie, Oktopusse und ähnliche warten. Irgendwann, in nie gesehenen Größen von über hundert Metern (Lindwürmer hören nie zu wachsen auf) ringen sie mit anderen Schrecken der Tiefsee. Bis zu einer Länge von zwanzig Metern allerdings erscheinen sie immer wieder an der Oberfläche und sind gelegentlich sogar auf dem Land anzutreffen, wie sie Flüsse hinauf und über feuchte Wiesen streben.
Der Ursprung der elektrischen Begabung der Lindwürmer ist magischer, elementarer Natur, denn sie haben keine Organe, die für deren Erzeugung gebraucht werden würden. Überhaupt haben sie ziemlich wenige Organe, die unerkennbar vor dem Rest des Körpers verschwimmen,selbst wenn gerade Beute verdaut wird.
Lindwürmer sind Einzelgänger, die sich wenn sie sich begegnen bis zu einmal im Jahr paaren und daraufhin wieder trennen. Die Eier, meist nicht mehr als drei oder vier, werden abgelegt und sinken zum Meeresboden. Sie sind ebenso ungenießbar wie ihre Eltern, weshalb etwa zwei Drittel überleben.
Lindwürmer sind nicht unbedingt aggressiv, wenn man nicht gerade ihre Beute ist, aber es ist dennoch keine gute Idee, sich ihnen in den Weg zu stellen. Es gibt Lindwurmjäger, die die magisch geladenen Teile, Haut, Knochen und Zähne, begehren, etwa die dunklen Elfen - dennoch ist der Erfolg dieser Jagd eher sporadisch und unsicher.
Was Elementare angeht: würde einfach sagen, jedes Wesen, dessen Kräfte auf den vier Elementen beruhen und nicht leymagischer Natur sind.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 13:42
In Anbetracht der Tatsache, dass wir - respektive du selbst, Warmonger - bei den Phönixen die Eiablage kritisiert haben, habe ich große Bedenken, den Lindwürmern eben das durchgehen zu lassen. Allerdings würde ich da zuerst gerne noch eine Definition für Elementare abwarten - ich könnte mir z.B. gut vorstellen, dass Vicati eine solche schreiben wollen würde. Aber wenn es darauf hinaus läuft - wie ich es mir persönlich vorstellen würde - dass wir Elementare als körperliche Manifestation der Elementarkräfte beschreiben, dann würde mir eine Reproduktion mittels Fortpflanzung einen ziemlichen Dorn im Auge darstellen. Das ist mir zu tierisches verhalten, für Elementarmanifestationen würde es mir eher zusagen, wenn sie auch aus ihrem Element geborden werden. Könnten Lindwurmeier nicht vielleicht entstehen, wenn während besonders heftigen Gewittern der Blitz ins Meer einschlägt?
Edit: ich bitte übrigens um Kommentare zu meiner Dämonendefinition. Das ist ein Diskussionsthema und nicht nur ein Kreaturenkonzept, das von Logikfehlern bereinigt aber ansonsten abgenickt wird. Also sagt mir, was ihr davon haltet und wie ihr es verbessern würdet!
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 13:47
Wegen den Phönixen hab ich das eben so gemacht - dass ich den ursprünglichen Plan, Elementare als reine Verkörperung anzusehen, geändert hab, sodass es nur noch sozusagen elementar infusierte Kreaturen sind. Blame Vicati! Na ja, die Umstände ließen sich vllt noch diskutieren, abe rich wollte eine einheitliche Reihe von Elementaren/Elementaroiden schaffen
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 14:08
Also sorry, Warmonger, ich habe mir den Satz jetzt dreimal durchgelesen, aber ich werde nicht schlau daraus. Da ist irgendwie konfus formuliert. Also, verstehe ich das richtig: du warst ursprünglich dafür, Elementare deutlich von Tieren abzugrenzen - sprich keine eierlegenden Phönixe - aber hast jetzt dann deine Meinung geändert? Verstehe ich das richtig?
Und wenn dir an einer einheitlichen Reihe der Elementare gelegen ist, dann muss ich sagen, dass gerade deine Lindwürmer am deutlichsten aus der bisherigen Sammlung heraus stechen...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 14:55
Erster Satz: Genau das. Ich wollte eine Serie von legendären Elementaren, mit den Phönixen als Tieren war das ziemlich vereitelt. Also immer noch legendär, aber eben nur elementare Tiere. In ideser Reihe stünden bisher nur Phönixe, Kryophönixe und Lindwürmer, mit irgendeiner Erdinkarnation yet-to-come, und noch was mit Luft, wenn die Kryos nicht dahin zählen sollten.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 16:18
Mir gefällt der Lindwurm nicht, so stelle ich mir ehrlich gesagt keinen vor. Ich hätte sie eher der Erde und dem Tierreich zugeordnet.
Was die Definitionen angeht: Die Dämonendefinition gefällt mir an und für sich ganz gut, allerdings, wie soll das denn mit der Narbe funktionieren? Wo sllen die Dämonen ihren Körper herhaben? Eine Elementardefinition kann ich schreiben.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 16:26
Die Narbe hat einerseits ein menschliches Königreich und nicht komplett von der Fauna verlassene Gebiete in der Nachbarschaft, sodass es da durchaus Potential für besessene Körper gibt - ich denke da nur an Brokknars Reißmäuler. Und andererseits hatte ich auch erwähnt, dass Dämonen ihren Körper auch auf magischem Wege aus der Erde oder was-auch-immer erschaffen können. Somit sollten auch deine Narbendämonen durchaus möglich sein.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 16:30
In diesem Fall spricht eigentlich nichts dagegen, diese Defnition so zu übernehmen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 16:58
Na ja, mein Lindwurm sieht so aus - ich kann verstehen, dass der Name, der ja auf einen Drachen verweist, nicht unbedingt einen Wasserdrachen meint, aber was-auch-immer.
Was für ne Erdlegende würdet ihr eigentlich nehmen? Dachte an den Basilisken, dessen eine Ausprägung ja eine riesige Echse ist. (Die andere ein ziemlich lächerliches Vieh, hurhur ...)
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 03.10.2010, 16:59
Hat sonst noch jemand etwas an den Seelenfressern auszusetzen? Ansonsten poste ich sie zu den Ergebnissen... oder sollte ich noch editieren welche Völker die Zecken bereits entdeckt haben könnten?
Edit: Achja, zu den Lindwürmern: Wenn ich mir die durchlese drängt sich mir ganz stark die Bezeichnung "Monster" als Überbegriff auf, wie die Drachen ihn tragen, und nicht Elementar es mag sein das manche das anders sehen, aber sollten sie, wie es meiner Meinung nach passender wäre, als Monster klassifiziert werden, dann würde auch die Möglichkeit bestehen, das sie Eier legen, und somit dieser Konflikt aus der Welt geschaffen wäre.
Sonstiger Nachtrag: Das Dämonen-Konzept finde ich so in Ordnung, und könnte meiner Meinung nach so übernommen werden.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 17:06
Warmonger hat folgendes geschrieben: Na ja, mein Lindwurm sieht so aus - ich kann verstehen, dass der Name, der ja auf einen Drachen verweist, nicht unbedingt einen Wasserdrachen meint, aber was-auch-immer.
Was für ne Erdlegende würdet ihr eigentlich nehmen? Dachte an den Basilisken, dessen eine Ausprägung ja eine riesige Echse ist. (Die andere ein ziemlich lächerliches Vieh, hurhur ...)
Unter einem Lindwurm stelle ich mir einfach etwas anderes als dein Ding vor, das erinnert mehr an einen grossen Aal. Es ist das selbe Problem wie bei Helbrands Rattenmenschen, wo dies ja auch deine Meinung war.
Insofern würde ich sagen, dass du den Namen ändern solltest, er ist mMn einfach unpassend. Auch Brokknars Vorschlag solltest du überdenken.
Als Erdelementar würde sich wohl etwas Golemartiges anbieten, Basilisken sind eher Monster.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 17:06
Womit aber der Elementarzirkel wieder gebrochen wäre, Brokk ... Eigentlich sollten es ja gar keine Tiere werden, aber da ich sie an die Phönixe angepasst hab, die ja auch Elementare sind ...
Und komm jetzt nicht auf die Idee die Phönixe in Monster umzubenennen xP
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 17:07
Ein Golem ist aber definitiv keine Legende ... Sollte ich das evtl in "Weltenschlange" umbenennen? Habs mir sowieso nur knapp verkniffen, den Mythos da mit einzubauen
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 17:16
Der Phönix ist überhaupt nicht tierisch, er jagt nur und wohnt in einem Nest. Das hat er sich von anderen Vögeln abgeschaut. Und Weltenschlange triffts auch nicht so. Eher "Weltenaal". Wenn du das mit den Eier rausnimmst passts, sich fortflanzende Elementare assen sowieso nicht.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 17:19
Aber der Phönix legt Eier, oder? ...
Und wenn dann Weltenschlange, einen Weltenaal gibts nicht ^.- Nebenbei IST es eine Schlange. Bewgt sich wie eine Schlange, hat einen Kopf wie eine Schlange, eine Zunge wie eine Schlange und eine Haut wie weder eine Schlange noch ein Aal sie haben ...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 17:21
Nö, nicht mehr, lies es dir nochmal durch, ich hab das rauseditiert.
Es gibt Stromschläge ab, lebt unter Wasser, ist lang und dünn und erinnert an einen Aal. Also passt Weltenaal besser, vorallem weil Schlangen eher an Land leben und Aale im Wasser, was auch seine Wassernatur besser bezeichnet.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 17:27
Es gibt genug Wasserschlangen, Vicati ;P Außerdem, wie scho ngesagt, es GIBT keinen Weltenaal. Damit alleine fällt der Name sehr, sehr flach. Lang und dünn ist übrigens nicht DAS Unterscheidungsmerkmal. Und wenn du genau gelesen hättest hättest du auch gesehen dass die Stromschläge nichts mit denen eines Zitteraals zu tun haben.
Edit: Also, ich benenns in Weltenschlange um und nehm den Paarungs- und Eierteil raus. Dafür mach ich sie noch ein bisschen stärker, weil es dann ja nur noch ein paar gibt.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 17:29
Nenn es weder Weltenschlange noch Weltenaal noch Lindwurm. Uns wird da doch noch etwas besseres einfallen. Eventuell etwas mit einem Bezug auf sein Blitz-Element?
Und was hältst du denn von der Idee, dass die Eer durch Blitzschläge ins Meer entstehen könnten? Das wäre dann eine Geburt aus den Elementen und du könntest deinen Lebenszyklus beibehalten.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 17:32
Fällt dir eine legendäre Wasserschlange ein? Wenn ja sag Bescheid, bis dahin ist die Wahl eben entweder Weltenschlange oder Lindwurm. Und dass Einer durch Blitzschläge entstehen ist nicht ganz so cool ... Vielleicht, dass die Schlangen sich verdoppeln und teilen, wenn sie von einem Blitz getroffen werden?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 17:35
Nach meiner, noch kommenden Definition sind Elementare elementare Strukturen, die Bewusstsein und einen Körper erlangt haben, also passt Grimbors Idee, wenn man einfach en Teil mit dem Ei weglässt und gleich eine Schlange entstehen lässt.
Ausserdem muss der Name ja nicht schon bestehen, es ist durchaus erlaubt, etwas eigenes zu erfinden. Etwas mit Aal würde eben einfach passen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 17:37
Genau das hab ich ja auch eben geschrieben, Vicati ...
Was den Namen angeht versteht ihr mich nicht. Es geht um einen Zirkel von Legenden, die schon existieren. So was wie Einhorn, Drache, Phönix - und eben die Weltenschlange, die in der nordischen Mythologie die Welt umschlingt und zusammenhält. Und etwas mit Aal würde einen verdammten Dreck passen, wie oft soll ich denn noch erklären dass es in jeder Hinsicht eine Schlange ist?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Nemthos - 03.10.2010, 17:40
Midgardschlange, oder auch Jormungand.
Sind beides Name für die Weltenschlange.
Oder du nennst sie Ouroboros
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 17:41
Wie wäre es schlicht und einfach mit Seeschlangen, wie sie seit Jahrhunderten in Seefahrermythen existieren? Das würde ziemlich gut auf deine Kreaturen passen, jedenfalls deutlich besser als die Weltenschlange, bei der es sich um ein einzelnes, göttliches Wesen und nicht eine ganze Rasse von Kreaturen handelt.
Ich verstehe aber auch nicht, was dieser Mist mit dem Set von Legenden soll, wo daran der Reiz liegen soll? Krampfhaftes ausbalancieren der vier Elemente? Und warum überhaupt müssen es Kreaturen aus bestehender Mythologie sein? Wir sind immerhin dabei, eine Welt neu zu erfinden, nicht nur Dinge zusammen zu tragen...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 17:45
Jormungand wäre ja noch drin, aber es bedeutet doch nichts anderes als Weltenschlange, und Weltenschlange hört sich besser an.
Was die Legenden angeht, ich mag einfach die Idee von berühmten Inkarnationen jeden Elementes. Und da neue zu erfinden wäre von mäßigem Vergnügen für mich : /
Seeschlange ist ein bisschen langweilig, findest du nicht? Ich meine, eine Seeschlange namens Seeschlange. Hm. Was das göttliches-Einzelstück-Dings angeht, das ist ein Phönix erstens eigentlich auch, und zweitens wäre es eher die Bezeichnung, die Seeleute der Weltenschlange einfach aufgrund ihrer Größe geben würden.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 17:46
Das habe ich auch schon erwähnt, Grimbor. Was Seeschlangen angeht, sind die auch eher Monster oder Raubtiere als Elementare. Für diese Art von Elementar muss einfach was eigenes her, da so etwas eigentlich in keiner Legende existiert. ( zumindest meines und scheinbar auch eures Wissens nach nicht.)
Und du hast geschrieben, dass sich das Ding teilt (Woher soll die überhaupt wissen, wo der Blitz einschlägt und das er sie einfach so trifft, ist sehr unwahrscheinlich, da sie in den Meerestiefen leben) und nicht, dass eines neuentsteht.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 03.10.2010, 18:03
Ich habe einmal versucht, eine Definition für Elementare zu schreiben un hoffe, sie findet Anklang. Ich habe mir ausserdem erlaub, Brokks Idee zu klauen. :mrgreen:
Definition: Elementare
Elementare sind elementare Strukturen, die ein Bewusstsein und in den meisten Fällen auch einen materiellen Körper erlangt haben. Elementare sind normalerweise nicht bösartig, allerdings haben sie, wie die sterblichen und unsterblichen Völker auch, alle möglichen verschiedenen Charaktereigenschaften. Manche sind freundlich, liebenswürdig und hilfsbereit, andere aggressiv, gemein und auch hinterhältig. Manche Elementare sind in der Lage, die Sprachen von Sterblichen zu erlernen, dies sind vor allem Elementare, die eine menschenähnliche Gestalt haben, andere übernehmen Gewohnheiten von Tieren, denen sie ähneln, wie zum Beispiel Phönixe die Nist- und Jagdgewohnheiten von Vögeln übernommen haben. Elementare verfügen auch immer über eine gewisse Intelligenz, auch wenn manche öfters recht instinktgesteuert wirken und gemeinhin sind Elementare auch nicht sterblich. Wenn man einen Elementar schwer oder tödlich verwundet, was gemeinhin als Vernichtung des Elementars bezeichnet wird, werden sie mit wenigen Ausnahmen zu einer kugelförmigen Manifestation ihres Elementes oder ihrer Elemente. Diese Elemente sind Wasser, Feuer, Erde und Luft, es gibt aber auch Unterelemente wie Eis bei Wasser, Blitz bei Luft oder Wald bei Erde. Die Kugeln glühen leicht und haben die Farbe ihres Elementes. Blau für Wasser, Rot für Feuer, Grün für Erde und Luftkugeln sind als einzige farblos, also durchscheinend. Elementare, die aus zwei oder mehreren elementaren Strukturen bestehen, werden zu Kugeln, in denen sich die Farben umwabern, allerdings nicht vermischen.
Wenn eine dieser Kugeln mit einer Stelle, an dem ihre Element - oder im Falle von Kugeln mit mehreren Elementen, einer Stelle, an der eines dieser Elemente - besonders stark ist, zum Beispiel das Meer, ein Sturm, ein grosses Feuer oder ein Tunnel unterhalb eines Berges, können sie nach zwei bis fünf Stunden ihre alte Elementargestalt wieder annehmen. Oft helfen andere Elementare den vernichteten Elementaren, ihre alte Gestalt wieder anzunehmen, vor allem, wenn sie demselben Element angehören, denn Elementare desselben Elementes verspüren oft eine freundschaftliche Bindung zueinander. Auch sind manche Elementare in der Lage, ihren Körper rein durch Willenskraft zu einer Elementkugel zu komprimieren, aus welcher sie auch wieder aus eigener Kraft zu ihrer alten Gestalt erwachsen können, da sie ihre Macht, die bei einem vernichteten Elementar zerstört wird, mit in die Kugel nehmen. Diese Kugeln sind bei manchen Magiern sehr begehrt, da ihnen, im Gegensatz zu den Kugeln von vernichteten Elementaren, die keine Macht mehr enthalten, oft noch viel Macht innewohnt. Allerdings sind sie sehr gefährlich, da man den Elementar mittels Magie bändigen muss, damit er nicht wieder seine Gestalt annimmt.
Es gibt sehr viele verschieden Elementargattungen, die alle über verschieden viel Macht verfügen. Phönixe sind sehr mächtige Feuerelementare, Mariden sind dem Element der Erde zuzuordnen, d sie aus dem Unterelement des Glases entstanden sind und Dschinn gehören zu den sehr seltenen Elementaren, die aus allen vier Elementen bestehen und so über ihre ganz eigene Art der Magie verfügen, im Falle der Dschinn die Wunschmagie. Bekannt Elementare werden von Beschwörern, Magier, die sich der Kunst der Beschwörung widmen, klassifiziert und in sieben verschiedene Kategorien der Macht eingeteilt. Der Kategorie Sieben gehören Elementare wie Dschinn an, die man nicht beschwören kann, da sie zu mächtig oder zu unbekannt sind. In den Kategorien Sechs und Fünf sind Elementare, die äusserst schwer zu beschwören sind und deshalb nur mit äusserster Vorsicht herbeigerufen werden sollen. Phönixe, Kyrophönixe und Mariden gehören in diese Kategorie. Den Kategorien Vier und Drei gehören starke Elementare an, die zwar mächtig sind, von gut ausgebildeten Beschwörern aber sicher beherrscht werden können. In der Kategorie Zwei sind Elementare zu finden, die von den meisten Beschwörern ohne grosse Probleme und ohne grossen Aufwand beschworen werden können und schlussendlich in der Kategorie Eins befinden sich Elementare, die schon fast zu schwach sind, um den Material- und Zeitaufwand für die Beschwörung zu rechtfertigen und die oft nur von den unerfahrensten und neusten in diesem Gebiet der Magie herbeigerufen werden.
Es gibt sehr viele Elementare, manche sind einzigartig, andere sind recht zahlreich vorhanden. Viele sind den Beschwörern unbekannt und kommen nur in Legenden vor. Manche Elementare sind alt wie die Zeit selbst und ebenso weise, andere sind blutjung, naiv und unerfahren. Wieso, wie viele und wo überall es Elementare gibt, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 03.10.2010, 18:14
Ich mag die Elementar-Definition, sie lässt Elementaren ihre mystische Seite. Kann nach meiner Meinung so übernommen werden.
Edit: Die Idee war extra zum klauen da! :D
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 03.10.2010, 19:36
Weltenschlange wird passend umgearbeitet. Basilisk kommt vermutlich demnächst ... Es sei denn mir fällt was noch cooleres ein.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Brokknar - 03.10.2010, 19:58
Von Basilisk als Erdwesen hallt ich persönlich gar nichts, Basilisken sind reine Monster meiner Meinung nach, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Und gerade als Erdelementare find ich den Golemvorschlag schon super.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 03.10.2010, 20:30
Ich muss Brokknar zustimmen. Basilisken haben herzlich wenig mit Erde zu tun, mal abgesehen davon, dass sie sich auf der Erde bewegen. Überlege dir lieber ein komplett eigenes Erdwesen, so schwer kann das doch nicht sein. Und der Name Weltenschlange passt auch überhaupt nicht. Sogar der Lindwurm war da noch besser. Die Mitgardschlange hat diesen Beinamen eben, weil sie die ganze Welt umschlingt und das trifft definitiv nicht auf deine 20-Meter-Würmer zu. Zum Teufel, Junge, sei mal kreativ!
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 09:33
Dann wäre aber der Zyklus von vier BEKANNTEN Legenden nicht da. Verstehst du, BEKANNTEN. Ich hab nichts dagegen was neues zu erfinden, wie man an den Salamandern sieht, was bekanntes zu ändern, wie bei den Elfen (Halt im Rahmen ...). Aber in diesem Fall geht es mir darum, vier bereits bekannte Legenden aller Elemente zusammenzulegen.
Wenn du willst nenn ich sie wieder Lindwürmer, macht mir nichts aus. Aber Vicati vielleicht ... Was die Größe angeht, sie werden beliebig groß, nur werden sie für gewöhnlich nicht in größerer Länge als 20 Meter gesehen, weil sie danach zu tief leben. Es sei denn es gibt einen Sturm (wobei sie auftauchen, was noch geschreiben wird), oder ein Taucher sieht sie. Wollte Vicati eigentlich mal fragen ob es ihm recht wär wenn ich seine Tidenwesen dazu eine Legende haben ließe.
Was die Erde angeht: Golems sind stinklangweilig und außerdem keine Berühmtheiten :< Vielleicht so ne Art Sandwurm. Wäre aber keine historische Legende ... Steindrachen ...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 09:36
Lindwürmer als Seeschlangen sind auch keine real bekannten Legenden, dann noch eher Lindwürmer als Erddrachen. Das wäre eine bekannte Legende. Seeschlangen wären bekannte Legenden. Kryophönixe sind übrigens keine bekannte Legende, insofern hat deine Idee der bekannten Legenden schon hier ihren Knick. Und warum du diese vier zwingend bekannten Legenden einbauen musst hast du auch noch nicht erklärt...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 10:09
Ätherhetzer
Dämon
Für gewöhnlich wartet ein frisch entstandenes seelenloses Bewusstsein bis ihm ein passender Wirtskörper über den Weg läuft oder die Magie es so weit genährt hat, dass es sich selbst einen Körper erschaffen kann, doch manche dieser Leywesen sind zu ungeduldig dafür und zu begierig, korporale Gestalt anzunehmen. Statt eines Wirtskörpers suchen diese Bewusstseinsgeister sich Bindungspunkte, die ihnen als Wirtsersatz dienen und die von da an als Kern ihres dämonischen Leibes dienen. Ein solcher Bindungspunkt kann vieles sein, jeder nur mögliche Gegenstand, solange er nur eine einzige Bedingung erfüllt: es müssen Emotionen an ihm hängen. Dies kann der Fall sein bei den zerbrochenen Überresten der treuen Klinge, die ein vor langer Zeit gefallener Ritter voller Zuversicht in die Schlacht getragen hat, dies kann das verlorene Medaillon sein, die Geliebte einem Abenteurer schenkte ehe der auszog, ja, sogar die modrigen Reste der weichen Wolldecke, in die ein Kind sich in kalten Winternächten so gern geschmiegt hat, können ein Bindungspunkt sein, um den ein Dämon entsteht.
Solche Dämonen, die über keinen wirklichen Körper, sondern nur einen Bindungspunkt verfügen, werden Ätherwesen genannt. Die Ausprägung ihrer Körper kann ganz unterschiedlich sein, doch ihnen allen ist eines gemeinsam: ihre Leiber mögen klare Formen und Umrisse haben, doch sie sind nicht stofflich. Sie bestehen aus bläulichen, unstet wabernden Dämpfen und Strömen aus Leyenergie, die eine durchsichtige, oft neblig trübe Form bilden, einen Leib, der irgendwo - scheinbar schwebend - den Bindungspunkt trägt. Helle, bläuliche Funken gehen von diesem aus und fließen zu ihm, huschen über glitzernd über die immaterielle Haut des Wesens.
Ätherhetzer sind solche Wesen und sie sind sogar die bösartigsten und tückischste ihrer Gattung, was für Dämonen einiges heißen mag. Ein Ätherhetzer entsteht grundsätzlich um ein Schmuckstück herum, ein Medaillon, eine Brosche, manchmal sogar nur um einen kleinen Ring, doch ihre äußere Form ist dadurch nicht weniger furchteinflössend. Ihre Leiber sind schlank, beinahe schlangenhaft - ein Eindruck, der durch den langen, starren Schwanz und den gestreckten, dürren Hals noch bekräftigt wird - und schweben ohne Beine etwa einen Meter über dem Boden. Zwei dürre, lange Armpaare mit tödlich scharfen Klauen an den Händen ragen aus dem dürren Brustkorb heraus. Am auffälligsten ist jedoch der Schädel, eine längliche Reptilienschnauze mit einem Maul, das aus nichts als rasiermesserscharfen Zähnen zu bestehen scheint, blitzende Funkenaugen und einer lange, gespaltenen Zunge im Rachen.
Ätherhetzer rotten sich oft zu Gruppen von etwa einem halben Dutzend Individuen zusammen und sie zählen zu den aggressivsten aller Dämonenarten. Getrieben von einem ewigen Hunger nach heißem Blut zischen sie wie Pfeile durch die Luft, den Schwanz starr nach hinten gerichtet um ihren Flug zu stabilisieren, die Klauen eng an den Leib gezogen, die Schnauzen im Wind. Durch ihre ätherischen Nüstern saugen sie die Luft ein, wittern nach ihren Opfern. Finden sie ein Lebewesen - sei es ein Tier oder ein Humanoid - dann stürzen sie sich mit Zähnen und Klauen auf es. Normalerweise können feste Gegenstände ätherische Wesen nicht berühren: sie gleiten wirkungslos durch deren Körper; und genauso ist dies auch umgekehrt: auch eine ätherische Klaue kann einen festen Körper nicht verwunden. Durch für den kurzen Augenblick bevor die Fänge zuschnappen oder die Klauen treffen ist es den Hetzern möglich, diese - und nur diese Körperteile - korporal werden zu lassen. Für wenige Herzschläge werden sie dunkel, undurchsichtig und von hornigem Aussehen, nur um wieder astral zu werden sobald sie ihr Werk vollrichtet haben.
In diesem Zustand ist es einem flinken Kämpfer durchaus möglich, einem Hetzer Klauen oder Zähne zu zerschmettern und auch wenn er wieder ganz Äthergestalt annimmt ist er nicht dazu in der Lage, diese Verluste zu regenerieren, doch die Zeit für solche Manöver ist mehr als knapp bemessen. Die zuverlässigste Methode, einen Ätherhetzer auszuschalten ist es, seinen Bindungspunkt zu zerstören. Meist trägt er diesen, wie auch ein Humanoid ihn tragen würde: eine Kette um den Hals, einen Ring um einen Krallenfinger, eine Brosche auf der Brust, ein Diadem auf der Stirn. Die Zerstörung dieses Gegenstandes lässt den Hetzer augenblicklich vergehen.
Ätherhetzer sind nicht der Sprache mächtig, doch sie verständigen sich untereinander instinktiv. Auch sind sie möglich, ein gefährlich zischendes Brüllen anzustimmen, mit dem sie ihre Opfer oft vor sich hertreiben.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 10:41
Immerhin sind Phönixe bekannt ...
Aber Riesenschlangen sind bekannt, und Seeschlange oder Riesenschlange ist als mythischer Name einfach zu langweilig. Bleibts also bei Weltenschlange. Hrm, ich glaub, ich knall noch einen zweiten Knick rein, Drachen aus Stein gibts nämlich auch nicht ...
Vielleicht die Tarasque mit Schuppen aus Stahl ^^
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 10:51
Felsbehemoths
Elementar
Sieht man von Kreaturen wie Drachen ab, so wandelt wohl nur weniges auf der Erde, das größer ist als die Felsbehemoths, oder wie sie sich selbst gern nennen: die Steinwächter. Diese Kreaturen werden nicht selten zehn Meter oder größer und sind dabei noch so stämmig und gedrungen gebaut wie ein Zwerg. Ihre Form ist annähernd humanoid, jedoch die eines stark gebückt laufenden Humanoiden mit einem gewaltigen Buckel. Ihre mächtigen Arme sind sehr lang und hängen ihnen bis weit unter ihre Kniekehlen herab. Ihre Oberkörper und vor allem die Schultern sind breiter als bei wohl jedem wirklich humanoiden Wesen und können von unbeherrschbarer, elementarer Urkraft. Die Gesichter ihrer im Verhältnis zu den hünenhaften Leibern eher kleinen Köpfe sind grob und ungeschlachten, recht breit und mit gewaltigem, kantigem Unterkiefer und Kinn, die Stirn hingegen eher flach und der Schädel insgesamt recht rund. Milde funkelnde Augen in dunklem Blau oder Grün und oftmals auch schwarz wie Onyx sitzen unter wulstigen Brauen tief in ihren Höhlen, eine flache Nase mit steil abfallendem Rücken sitzt zwischen ihnen. Vor allem jedoch - und dies ist das auffälligste an ihnen - bestehen Felsbehemoths zur Gänze aus Stein. Risse und Absplitterungen überziehen ihre Körper und nicht selten sind sie - vor allem die ältesten Behemoths - dicht bemoost. Bei jedem Schritt und jeder Bewegung geht von ihnen das Geräusch knirschenden Steins aus und setzen sie ihre wuchtigen Füße auf den Boden, so meint man, die Erde würde beben.
Felsbehemoths sind der Sprache mächtig, doch sie sind nicht sonderlich gesprächig. Allerdings sind sie keineswegs übelwollend und so kann es durchaus vorkommen, dass sie das Wort an einen ihr Gebiet durchquerenden Wanderer richten. Wenn sie sprechen, so tun sie dies mit tiefer, dröhnender Stimme, die aus den Tiefen der Welt selbst zu kommen scheint.
Wie ihr selbst gewählter Name es schon andeutet sind Felsbehemoths die Wächter der Steine. Man findet sie in abgeschiedenen Gebirgsregionen und überall dort, wo der Stein unmittelbar an die Oberfläche tritt, sehr häufig sind diese gewaltigen Kreaturen jedoch nicht. Zumeist streifen sie einsam umher und halten Wacht, damit niemand dem Fels etwas zu leide tut. Felsbehemoths sind sehr gutmütige Elementarwesen und greifen nur ungern auf die gewaltigen Körperkräfte zurück, über die sie verfügen. Denen gegenüber, die dem Stein nichts böses wollen sind sie hilfsbereit und freundlich und selbst denen gegenüber, die ihm etwas antun werden sie nur aggressiv, wenn Worte versagen. Dann jedoch werfen sie sich mit ihrem ganzen Zorn auf ihn und in seinem Zorn ist ein zehn Meter hoher Koloss aus purem Fels durch nichts und niemanden außer der mächtigsten Magie aufzuhalten.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 10:53
Warmonger, ich kann meine Frage nur wiederholen: warum? Warum musst du krampfhaft dieses Set aus Kreaturen bekannten Namens einbringen, die absolut nichts mit ihren bekannten Namensgebern zu tun haben? Der Name Weltenschlange ist absolut unpassend. Und warum denkst du dir nicht ein eigenes legendäres Erdwesen aus?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 10:59
Was ist denn daran so unpassend? Ich hatte wie gesagt eh schon daran gedacht eine zur Weltenschlange zu machen, die wirklich die ganze Welt umwindet ...
Okay, es sind Lindwürmer und haben nichts mit den bekannten zu tun. Steindrachen kommen noch dazu und wir sind alle glücklich. Wenn Vicati noch Lindwürmer machen will ... Ich wollte auch noch Phönixe machen, also :roll:
Dann sind es eben nur vier Elementarlegenden von der Welt. Meinetwegen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 04.10.2010, 12:57
Vicati hat folgendes geschrieben:
Definition: Elementare
Elementare sind elementare Strukturen, die ein Bewusstsein und in den meisten Fällen auch einen materiellen Körper erlangt haben. Elementare sind normalerweise nicht bösartig, allerdings haben sie, wie die sterblichen und unsterblichen Völker auch, alle möglichen verschiedenen Charaktereigenschaften. Manche sind freundlich, liebenswürdig und hilfsbereit, andere aggressiv, gemein und auch hinterhältig. Manche Elementare sind in der Lage, die Sprachen von Sterblichen zu erlernen, dies sind vor allem Elementare, die eine menschenähnliche Gestalt haben, andere übernehmen Gewohnheiten von Tieren, denen sie ähneln, wie zum Beispiel Phönixe die Nist- und Jagdgewohnheiten von Vögeln übernommen haben. Elementare verfügen auch immer über eine gewisse Intelligenz, auch wenn manche öfters recht instinktgesteuert wirken und gemeinhin sind Elementare auch nicht sterblich. Wenn man einen Elementar schwer oder tödlich verwundet, was gemeinhin als Vernichtung des Elementars bezeichnet wird, werden sie mit wenigen Ausnahmen zu einer kugelförmigen Manifestation ihres Elementes oder ihrer Elemente. Diese Elemente sind Wasser, Feuer, Erde und Luft, es gibt aber auch Unterelemente wie Eis bei Wasser, Blitz bei Luft oder Wald bei Erde. Die Kugeln glühen leicht und haben die Farbe ihres Elementes. Blau für Wasser, Rot für Feuer, Grün für Erde und Luftkugeln sind als einzige farblos, also durchscheinend. Elementare, die aus zwei oder mehreren elementaren Strukturen bestehen, werden zu Kugeln, in denen sich die Farben umwabern, allerdings nicht vermischen.
Wenn eine dieser Kugeln mit einer Stelle, an dem ihre Element - oder im Falle von Kugeln mit mehreren Elementen, einer Stelle, an der eines dieser Elemente - besonders stark ist, zum Beispiel das Meer, ein Sturm, ein grosses Feuer oder ein Tunnel unterhalb eines Berges, können sie nach zwei bis fünf Stunden ihre alte Elementargestalt wieder annehmen. Oft helfen andere Elementare den vernichteten Elementaren, ihre alte Gestalt wieder anzunehmen, vor allem, wenn sie demselben Element angehören, denn Elementare desselben Elementes verspüren oft eine freundschaftliche Bindung zueinander. Auch sind manche Elementare in der Lage, ihren Körper rein durch Willenskraft zu einer Elementkugel zu komprimieren, aus welcher sie auch wieder aus eigener Kraft zu ihrer alten Gestalt erwachsen können, da sie ihre Macht, die bei einem vernichteten Elementar zerstört wird, mit in die Kugel nehmen. Diese Kugeln sind bei manchen Magiern sehr begehrt, da ihnen, im Gegensatz zu den Kugeln von vernichteten Elementaren, die keine Macht mehr enthalten, oft noch viel Macht innewohnt. Allerdings sind sie sehr gefährlich, da man den Elementar mittels Magie bändigen muss, damit er nicht wieder seine Gestalt annimmt.
Es gibt sehr viele verschieden Elementargattungen, die alle über verschieden viel Macht verfügen. Phönixe sind sehr mächtige Feuerelementare, Mariden sind dem Element der Erde zuzuordnen, d sie aus dem Unterelement des Glases entstanden sind und Dschinn gehören zu den sehr seltenen Elementaren, die aus allen vier Elementen bestehen und so über ihre ganz eigene Art der Magie verfügen, im Falle der Dschinn die Wunschmagie. Bekannt Elementare werden von Beschwörern, Magier, die sich der Kunst der Beschwörung widmen, klassifiziert und in sieben verschiedene Kategorien der Macht eingeteilt. Der Kategorie Sieben gehören Elementare wie Dschinn an, die man nicht beschwören kann, da sie zu mächtig oder zu unbekannt sind. In den Kategorien Sechs und Fünf sind Elementare, die äusserst schwer zu beschwören sind und deshalb nur mit äusserster Vorsicht herbeigerufen werden sollen. Phönixe, Kyrophönixe und Mariden gehören in diese Kategorie. Den Kategorien Vier und Drei gehören starke Elementare an, die zwar mächtig sind, von gut ausgebildeten Beschwörern aber sicher beherrscht werden können. In der Kategorie Zwei sind Elementare zu finden, die von den meisten Beschwörern ohne grosse Probleme und ohne grossen Aufwand beschworen werden können und schlussendlich in der Kategorie Eins befinden sich Elementare, die schon fast zu schwach sind, um den Material- und Zeitaufwand für die Beschwörung zu rechtfertigen und die oft nur von den unerfahrensten und neusten in diesem Gebiet der Magie herbeigerufen werden.
Es gibt sehr viele Elementare, manche sind einzigartig, andere sind recht zahlreich vorhanden. Viele sind den Beschwörern unbekannt und kommen nur in Legenden vor. Manche Elementare sind alt wie die Zeit selbst und ebenso weise, andere sind blutjung, naiv und unerfahren. Wieso, wie viele und wo überall es Elementare gibt, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.
Grimbor hat folgendes geschrieben:
Definition: Dämonen
Leymagie ist eine ungemein mächtige Kraft, die Lebewesen und Dinge gleichermaßen verändern, verwandeln und verdrehen kann. Doch während eine einzelne Leylinie nicht genügend Energie führt um auch nur bemerkbare Veränderungen in ihrer Umwelt hervorzurufen und sich die Mutationen in der Nähe kleiner Nexusmeist auf rascheres Wachstum beschränken können in der Nähe der Knotenpunkte von vier oder mehr Leylinien deutlich stärkere Verwandlungen und noch schlimmeres auftreten. Und an den größten Nexus ist die Energiedichte so hoch, dass aus der rohen Magie Wesenheiten entstehen können, die die gelehrten Magier als 'seelenloses Bewusstsein' bezeichnen. Während dieser Ausdruck ziemlich exakt beschreibt, womit man es bei solchen Entitäten zu tun hat - einem körper- und formlosen Geist, der über keinerlei Vorstellungen außer dem Sein verfügt - hat sich landläufig ein anderer Name eingebürgert: Dämonen.
Ein seelenloses Bewusstsein an sich ist weitgehend harmlos und kann von den meisten Wesen - abgesehen von Magiern mit einem feinen Gespür für den Ley und einigen Tierarten, die die Dämonen instinktiv wittern - nicht einmal wahrgenommen werden. Damit aus einem solchen Bewusstsein ein wirklicher Dämon wird, wie man ihn sich vorstellt, benötigt er einen Körper. Manche Dämonen erreichen dies, indem sie den Geist von Tieren oder willensschwachen Humanoiden brechen, ihre Leiber besetzen und diese daraufhin bis zur Unkenntlichkeit mutieren. Andere Dämonen - vor allem die höheren - nutzen die wilden Magie ihres Entstehungsnexus, leiten diese in den Boden und formen sich aus diesem ihre Leiber, die dabei durchaus zu Fleisch, Knochen und anderem, organischem Material verwandelt werden. Wieder andere Dämonen suchen sich lediglich einen Bindungspunkt und umspannen um diesen herum eine körperlose Äthergestalt.
Treffen mehrere seelenlose Bewusstseinswesen aufeinander - etwas, das nur an den größten Nexus passiert, da dort sehr rasch viele dieser Kreaturen entstehen können - dann vereinigen diese sich oft zu einem höheren Bewusstsein. Diese neu verschmolzenen Wesen sind mächtiger, tückischer, berechnender und sich ihrer selbst bewusster als ein einfaches seelenloses Bewusstsein es wäre. Sie werden zu den höheren Dämonen, während einzelne Entitäten zu niederen Dämonen werden. Der Anzahl der verschmelzenden Bewusstseinswesen ist nach oben keine Grenze gesetzt und so könnten in der Theorie beliebig mächtige Dämonen entstehen. Die Verschmelzung ist jedoch nur möglich, solange der Dämon noch körperlos ist.
Ein korporaler Dämon lebt genauso wie es ein Tier oder humanoid tun würde, kann sich bewegen, denken, fühlen und in manchen Fällen sogar sprechen. Ebenso braucht er jedoch auch Nahrung. Dabei muss es sich jedoch nicht zwangsläufig um die selbe Nahrung handeln, die auch normale Wesen aufnehmen würden: Dämonen ernähren sich von Leid und Gewalt, Tod und Schmerz, noch warmem Fleisch und Blut. Dämonen haben keinerlei Moralempfinden, jedoch ohne Ausnahme einen starken Tötungstrieb. Dabei gehen sie auch gegen sich selbst äußerst schonungslos vor. Furcht kennen sie keine und Schmerz lässt sie nur noch wilder werden, die jedoch würde ein Dämon fliehen.
Um einen Dämonen zu zerstören gibt es mehrere Möglichkeiten: die sicherste ist es, bereits das seelenlose Bewusstsein zu zerstören, allerdings ist dies - schon allein, weil man ein solches Wesen erst einmal wahrnehmen muss - äußerst kompliziert, da diese körperlosen Kreaturen nicht auf normalem Weg verwundet werden können. Es gibt jedoch einige fortgeschrittene Zauber, die ein solches Wesen durch Überladung mit oder Entzug von Leymagie zur Explosion bzw. zum Zerfallen bringen können. Ein korporaler Dämon hingegen kann ganz normal mit dem Schwert oder anderen Waffen zerstört werden - auch wenn sie zumeist äußerst zäh sind. Dämonen in Äthergestalt lösen sich auf, wenn ihr Bindungspunkt zerstört wird. Die Zerstörung eines Dämonenkörpers vernichtet jedoch nicht immer auch das Wesen an sich. Während die meisten niederen Dämonen bei der Vernichtung ihres Leibes mit zerrissen werden passiert es gerade bei hohen Dämonen oft, dass die Wesenheit hinter dem Leib überlebt. Allerdings wird sie oft zerschmettert und in ihre Einzelteile - einzelne seelenlose Bewusstseinswesen oder kleine Gruppen solcher - zerteilt. Wenn solche Bruchstücke nicht in der Nähe eines Nexus sind und nicht rasch einen neuen Wirtskörper finden, dann können sie jedoch auch von selbst von innen heraus weiter zerfallen und sich schließlich ganz auflösen.
Dann sind die Definitionen von Elementaren und Dämonen so in Ordnung und können eurer Meinung nach übernommen werden oder will noch jemand Kritik anbringen?
Und was Mongers Dinger angeht, das sind weder Lindwürmer noch Weltenschlangen und wenn du schon einen eigenen Erdelementar erfindest, kannst du dir genau so gut einen eigenen Namen für die Dinger ausdenken. Und du hast Grimbors Frage immer noch nichte beantwortet. Wieso bestehst du so krampfhaft auf deine vier Legenden, von denen du erst eine beschrieben hast.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Basol - 04.10.2010, 14:53
Einhorn:
mystisches Tier
Einhörner sind eine Pferdeart, welche ihren Namen dem charakteristischen, ellenlangen Elfenbeinhorn auf dem Kopf zu verdanken haben. Ihre Heimat ist der Schattengrundwald, wo sie in nicht unerheblicher Zahl vorkommen.
Anmutig, majestätisch und schön. Das sind die Attribute, unter denen Einhörner in weiten Teilen der Welt bekannt sind. Doch dies beschreibt nur einige Aspekte von ihnen.
Sie haben auch wilde und gefährliche Eigenschaften. Aus der Ferne sind sie schön anzusehen, doch wenn man ihnen zu nahe kommt und sie Angst bekommen oder wütend werden, wünscht man sich, man stünde einem tollwütigen Stier gegenüber. Das liegt unter Anderem daran, dass ihre Hörner mit ihrer Härte, die aus besonders hoher Dichte herrührt, sogar das härteste Gestein durchbohren können, und den harten Hufen, die äußerst kraftvoll zutreten und zertrampeln können.
Einhörner können durch ihre kräftigen Beine und eine gewisse magische Affinität Geschwindigkeiten von bis zu über hundert Stundenkilometer erreichen, doch sie haben selten einen Grund, so schnell zu rennen. Sie sind ungefähr so groß, wie normale Pferde, kommen aber in den verschiedensten Farben vor. Gelegentlich gibt es sogar Exemplare, deren Horn leuchtet. Diese sind eine besondere Erscheinung.
Jeder, der mal ein Einhorn gesehen hat, wird künfig großen Respekt vor diesen Tieren haben.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 17:12
Die Einhörner sind nicht schlecht, aber ich vermisse noch ein paar Aspekte in dem Artikel. Wie ernähren sie sich? Wie ist ihr Verhalten im allgemeinen? Aggressiv? Scheu? Zutraulich? Freundlich? Leben sie in Herden oder allein? Wie alt können Einhörner als mystische geschöpfe werden? Was genau sind das für 'verschiedenste Farben' die du da erwähnst?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 18:10
Ich hab aufgehört auf 4 Legenden zu beharren. Gut, immer noch 4 Legenden, aber keine reellen mehr. Nur noch in der Welt legendäre.
Und ein Lindwurm ist eine Schlange, und der Lindwurm IST eine Schlange, also was ist lindwurmiger als der Lindwurm? Hm? X-akt, nichts. Von daher,denk du dir doch einen eigenen Namen für das ebenfalls-lindwurmige-Ding aus, das du anscheinend noch machen wirst.
Ne Weltenschlange wärs übrigens auch gewesen, aber Lindwurm ist Lindwurm. Also keine Weltenschlange MEHR.
Warum ich im allgemeinen 4 Legenden will? Um die 4 Elemente zu verkörpern eventuell, wie gesagt ... Sozusagen als Avatare, Inkarnationen, Dings.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 18:38
Warmonger hat folgendes geschrieben: Und ein Lindwurm ist eine Schlange, und der Lindwurm IST eine Schlange, also was ist lindwurmiger als der Lindwurm? Hm? X-akt, nichts. Von daher,denk du dir doch einen eigenen Namen für das ebenfalls-lindwurmige-Ding aus, das du anscheinend noch machen wirst.
Vicati hat schon recht, Warmonger. Deine Assoziation hier ist mehr als dürftig. Genauso könnte ich sagen: eine Kreuzotter ist eine Schlange, oder eine Boa Constrictor ist eine Schlange. Warum nennst du deine Seeschlangen also nicht Boa Constrictor? Oder Anaconda? Anacondas halten sich nämlich wirklich viel im Wasser auf. Während Lindwürmer das nicht tun. Lindwürmer sind für gewöhnlich in der Mythologie kleine, flugunfähige Vettern der Drachen. Sie sind im übrigen KEINE Schlangen, auch wenn der Namensteil "-wurm" darauf hindeutet. Normalerweise werden Lindwürmer aber mit Beinenund deutlicher Körper-Schwanz-Unterteilung dargestellt. Insofern ist der Name für deine Kreaturen nur bedingt gerechtfertigt...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 18:42
Lint- ist der Stamm, der Schlange bedeutet, Grim :D
Kann sein dass ich einen besseren, schönen Namen finde. Bisher ist Lindwurm aber gut genug und die Assoziation ... Hm, ich kenne mindestens eine Referenzstelle zum Lindwurm als Wasserschlange.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 19:07
Lindwürmer
Elementare
Die Inkarnation von Wasser und Blitz, der Lindwurm, lebt meist in den Tiefen des Ozeans. Lindwürmer werden oft als zwanzig Meter lang und eineinhalb dick beschrieben. Das ist nicht sehr einfach zu bestimmen, denn erstens sind sie recht selten gesehen und zweitens sieht man sie auch dann nicht unbedingt wenn man sie sieht, sie sind nämlich durchscheinend und wasserblau, was eine nahezu perfekte Tarnung im Wasser darstellt. Sie sind Schlangen, was sich an ihrem dreieckigen Kopf am ehesten äußert, haben aber keine Schuppen, sondern eine sonderbar weiche, glatte Haut, sogar dann wenn sie trocken ist, was nur bei toten Exemplaren der Fall ist. Dennoch sind sie gut geschützt; Jeder, der sie angreift und dabei Leiterkontakt zu ihrer Haut hat wird von einem elektrischen Schlag getroffen der stark genug ist um einen durchschnittlichen Erwachsenen sekundenlang zu lähmen und für Minuten zu desorientieren, außerdem heilen ihnen geschlagene Wunden schnell. Sie können auch selbst elektrische Schläge abgeben, über ihre lange, gegabelte Zunge. Mit den Zähnen jagen die weniger, denn die sind lang und spitz, würden bei massiver Beute eher brechen als sie zu halten. Lindwürmer bewegen sich auf ihre schlangenhafte, schnellende Weise sehr rasch fort, was ihnen auch bei der Jagd hilft, da die Stärke ihrer elekrischen Schläge radial abnimmt. Große Gegner, die sich nicht so leicht betäuben lassen, werden umschlungen und sowohl von einem muskulösen Leib erdrückt als auch von massiven Schocks von allen Seiten angegriffen.
Je länger ein Lindwurm lebt, desto tiefer lebt er; Zu Beginn seines Lebens lebt er an der Oberfläche und frisst, etwa eineinhalb Meter lang, Fische und andere kleinere Tiere, während er rasant wächst. Mit dem Alter kommt ein Abstieg in die Tiefsee, wo größere Beute wie Wale, Haie, Oktopusse und ähnliche warten. Irgendwann, in nie gesehenen Größen von über hundert Metern (Lindwürmer hören nie zu wachsen auf) ringen sie mit anderen Schrecken der Tiefsee. Bis zu einer Länge von zwanzig Metern allerdings erscheinen sie immer wieder an der Oberfläche und sind gelegentlich sogar auf dem Land anzutreffen, wie sie Flüsse hinauf und über feuchte Wiesen streben.
Der Ursprung der elektrischen Begabung der Lindwürmer ist magischer, elementarer Natur, denn sie haben keine Organe, die für deren Erzeugung gebraucht werden würden. Überhaupt haben sie ziemlich wenige Organe, die unerkennbar vor dem Rest des Körpers verschwimmen,selbst wenn gerade Beute verdaut wird.
Lindwürmer sind Einzelgänger, also sehen sie sich nur zufällig – oder bei einem Gewitter. Dann nämlich wirbeln Kugeln aus den vermischten Essenzen von Wasser und Blitz durch die Luft, streifen das Wasser und bilden gelegentlich einen neuen kleinen Lindwurm. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt stark, wenn andere Lindwürmer dem „Neuen“ ihre Kraft zur Verfügung stellen, sodass bei den heftigsten Stürmen das Wasser manchmal von gewaltigen, glasigen Leibern zu wimmeln scheint.
Lindwürmer sind nicht unbedingt aggressiv, wenn man nicht gerade ihre Beute ist, aber es ist dennoch keine gute Idee, sich ihnen in den Weg zu stellen. Es gibt Lindwurmjäger, die die magisch geladenen Teile, Haut, Knochen und Zähne, begehren, etwa die dunklen Elfen - dennoch ist der Erfolg dieser Jagd eher sporadisch und unsicher. Einen Lindwurm zu bannen ist ziemlich aussichtslos, verglichen damit, ihn einfach mich Waffengewalt umzubringen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Lias - 04.10.2010, 19:17
Warmonger hat folgendes geschrieben: Lint- ist der Stamm, der Schlange bedeutet, Grim :D
Kann sein dass ich einen besseren, schönen Namen finde. Bisher ist Lindwurm aber gut genug und die Assoziation ... Hm, ich kenne mindestens eine Referenzstelle zum Lindwurm als Wasserschlange.
Die mythologischen Lindwürmer haben zwar einen schlangenähnlichen Körper, aber kurze Beine, Stummelflügel und Klauen, auf denen sie sich fortbewegen. Es gibt auch einige, sehr wenige Darstellungen, auf denen Lindwürmer keine Beine haben, diese sind aber ausgesprochen selten. Zudem ist der Lindwurm ein Landlebewesen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Basol - 04.10.2010, 19:19
Ernähren tun sie sich eigentlich genau, wie normale Pferde, also dass sie Gras fressen und Buschblätter und Blumen.
Wie schon beschrieben sind sie eigentlich harmlos, solange sie sich nicht bedroht fühlen, aber wenn sie es tun, können sie sehr aggressiv werden. Scheu dachte ich eigentlich weniger.
Die meiste Zeit verbringen sie alleine, aber zur Paarung und Jungenaufzucht kommen sie schon zu größeren Gruppen zusammen.
Alter weiß ich nicht genau. Wie wärs mit 100 Jahren?
Was die Farben angeht, habe ich eigentlich an alle Farben, die es gibt gedacht.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 19:19
Sobald ich wsas schöneres finde wirds geändert. Aber erst dann ...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 20:07
Die Entstehung von neuen Lindwürmern (oder wie auch immer sie einmal heißen werden) gefällt mir recht gut, so wie du sie beschrieben hast, vor allem, da sie einen Grund dafür enthält, dass Lindwürmer sich an der Meeresoberfläche blicken lassen. Auch ansonsten habe ich relativ wenig Kritik an dem Konzept. Was ich mich allerdings noch frage ist: was genau machen sie mit den Zähnen, wenn nicht Beutegreifen? Denn so wie du sie beschrieben hast ("lang und spitz") eignen sie sich zu wenig anderem. Für mich ist das ja ein klassisches Fischfressergebiss, wobei die Beute aber am Stück verschlungen wird. Zerkleinern kann man sie mit solchen Nadeln im Maul nicht...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 20:09
Exakt das machen Schlangen ja auch. Beute damit halbwegs festhalten, wobei sie in diesem Fall vorher gelähmt wird, weil sie sonst wahrscheinlich das Gebiss rausreißt, und dann MASSIVE GL0RP.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 04.10.2010, 20:12
Ach so sind die Zähen gemeint? Ich musste irgendwie an ein Kaimangebiss denken...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 04.10.2010, 20:15
Weil Kaimane auch so lange, spitze Zähne haben und aussehen wie Schlangen xD Nein, sieht fast aus wie die Giftzähne bei richtig bösen Injektorschlangen. Nur ein bisschen stabiler und mehrfach
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 04.10.2010, 22:00
Wieso nennst du deine Dinger nicht Sturm-irgendwas oder Gewitter-irgendwas. Würde insofern passen, weil sie immer bei Unwettern auftauchen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 05.10.2010, 08:48
Mit Sturm ließe sich vllt was machen, behalt ich im Hinterkopf.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 05.10.2010, 19:45
Gewaltenbringer
Monster
Gewaltenbringer gehören wohl zu den grössten Lebewesen überhaupt. Sie messen vom Kopf bis zum unteren Ende der Schwanzflosse gut und gerne fünfundfünfzig Meter und sind vollkommen mit grauen, schwarzen und sehr selten auch weissen Schuppen bedeckt. Ihr gewaltiger, speerförmiger Kopf, der alleine schon etwa fünfzehn Meter misst, ähnelt dem eines Tintenfisches, allerdings haben sie ein grosses, mit äusserst spitzen Zähnen bewehrtes Maul und zwei bösartige, giftgrüne Fischaugen. Danach kommt ein etwa zehn Meter langer Teil, von dem zwei gut zwanzig Meter lange, recht schlanke Flossen abstehen, mit denen sich Gewaltenbringer, zusätzlich zu den Tentakeln und der Schwanzflosse, schnell fortbewegen können. Etwa fünf Meter dahinter befindet sich ein Ring aus zwölf etwa fünfunddreissig Meter langen Tentakeln, die am vorderen Ende zuerst breiter werden und sich dann zu einer abgerundeten Spitze verengen. Diese Tentakel sind mit Saunäpfen besetzt, mit denen Gewaltenbringer ihre Beute oder auch Schiffe festhalten und zerreissen können. Nach den Tentakeln folgt eine etwa dreissig Meter lange Fischflosse, mit der Gewaltenbringer Geschwindigkeiten von bis zu siebzig Stundenkilometer erreichen können.
Den Namen „Gewaltenbringer“ haben diese Geschöpfe erhalten, weil um sie herum immer ein Sturm tost. Unter Wasser wirbelt das Meer um sie herum und die heftigen Strömungen reissen Angreifer und Angegriffene hin und her. Aber erst, wenn ein Gewaltenbringer die Meeresoberfläche durchstösst, entfesselt er sein wahres, wahrhaftig gewaltiges Potenzial. Um den Gewaltenbringer herum tobt dann nämlich ein ewiger Sturm, die Wellen werden aufgepeitscht und Schiffe zwischen Strömungen hin und her geworfen. Deshalb ist es ein Glück, dass Gewaltenbringer normalerweise niemals hinauf an die Oberfläche schwimmen. Allerdings gibt es einige Gerüchte, denen zufolge ein selbst für diese Spezies gewaltiger, weiss geschuppter Gewaltenbringer einst einem König der Tidenwesen die Treue geschworen hat und immer aus den Untiefen der Meere auftaucht, wenn ein Gefäss des Loresz ihn ruft, um den Tidenwesen im Kampf beizustehen.
Gewaltenbringer werden unermesslich alt und bestehen schon seit Anbeginn der Zeit. Und noch heute erzählt man sich vor allem an den Küsten der Kontinente Schauergeschichten von diesen riesigen Geschöpfen, die immer einen ewigen Sturm mit sich bringen und vor Jahrhunderten einmal die ganze Küstenlinie den östlichen Kontinents verheert haben sollen. Ob diese Geschichten wahr sind oder nicht, wissen wohl nur jenen, die damals schon gelebt haben.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 05.10.2010, 22:29
Hmm, meinem ersten Eindruck nach eine Mischung aus Moby Dick und Davie Jones' Kraken. Und obwohl ich absolut nichts dagegen habe, dass hier reale Seefahrermythen verwendet werden, so finde ich die Gewaltenbringer doch ein bisschen überladen. Nicht einmal unbedingt von den Mythen her, sondern viel mehr vom rein äußerlichen. Sie sind ja - so wie ich das verstanden habe - ein ziemlich perverser Hybrid zwischen Wal und Tiefseekraken. Aber irgendwie stelle ich mir sie der Beschreibung nach ziemlich merkwürdig vor. Könntest du die Schwanzflosse eventuell rauslassen? Das würde den Gesamteindruck mMn schonmal deutlich verbessern...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Lias - 05.10.2010, 23:05
Zumal es dabei ein Problem gibt. Tentakel können nur Vortrieb in die Richtung erzeugen, die ihrer Ausrichtung am Körper entgegen gesetzt ist. Tintenfische beispielswiese bewegen sich immer mit dem Kopf zuerst und den Tentakeln hinten. Wenn das Viech also eine Schwanzflosse in die eine und die Tentakeln in die andere Richtung hat, bremst es sich permanent selbst, weil die Tentakeln einen brutalen Wasserwiderstand haben. Stellt euch vor, ein Tintenfisch, der mit dem Maul voranschwimmt, während sich die Tentakeln nach hinten ausbreiten, was den Umfang von dem Tier locker verdoppelt.
So monströs (im positiven Sinne) diese Idee auch ist, so gibt es keine Erklärung, wie solche Wesen auf natürlichem Wege entstanden sein könnten (ohne Magie) oder wie sie jagen könnten. Jegliche Beutetiere verziehen sich, bevor diese Viecher rankommen können.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 06.10.2010, 10:32
Eigentlich ist es ja ein Tintenfisch mit einer Schwanz- und zwei anderen Flossen. Es sollte wegen dem Fortbewegen eigentlich kein Problem geben, die Tentakel funktionieren wie bei Tintenfischen, nur mit einer zusätzlichen Schwanzflosse. Aber wenns euch zu viel ist, kann ich die beiden anderen Flossen noch wegmachen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 06.10.2010, 10:34
Ich persönlich stört die Schwanzflosse mehr als die anderen beiden Flossen. Weil sie eben irgendwie den Tentakeln im Weg ist. Wie soll das mit dem Rückstoß funktionieren, wenn die Flosse einer Kontraktion im Weg ist? Streich lieber die Schwanzflosse und lass die anderen beiden dran...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 06.10.2010, 10:50
Und wenn die Tentakel nicht zur Fortbewegung, sondern einfach zum Töten benutzt werden? Ohne die Schwanzflosse ist der Gewaltenbringer deutlich kleiner und es sieht dann auch viel anders aus.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 06.10.2010, 10:56
Dann würde ich sie ja eher um das Maul herum anbringen als am Körperende. Sonst müsste der Gewaltenbringer sie ja jedesmal um sich selbst herum nach vorne biegen, damit er damit angreifen kann. Er muss ja auch sehen, wo er hin greift. Aber ein Tentakelkranz um Kopf / Maul herum wäre wohl möglich. Der Hinterleib wäre dann halt ziemlich identisch mit dem eines Wals. Was für eine Schwanzflosse ist das eigentlich? Eine walartige, also horizontal zum Körper oder eine fischartige, vertikale?
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 06.10.2010, 10:59
Eine walartige. Man könnte die Tentakel auch etwas höher ansetzen, gleich nach dem Maul und über den Flossen (wenn die nicht wegsollen).
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 06.10.2010, 11:01
Das wäre so etwa die Möglichkeit, die mir vorgeschwebt hätte...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 06.10.2010, 13:47
Ich würd die Tentakel schon kalmarartig lassen und einfach die Fortbewegungsfunktiion dafür rausnehmen. Wenn das ein Kranz wäre würd das scho neher mal absurd wirken :D
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 06.10.2010, 15:01
Mhánathair
Elementare
Die Inkarnation von Wasser und Blitz, der Mhánathair, hat viele Namen. Viele nennen ihn Lindwurm, andere Sturmschlange, andere Blitzfresser. Größtenteils setzte sich jedoch der elfische Name durch. Er lebt meist in den Tiefen des Ozeans. Mhánathaire werden oft als zwanzig Meter lang und eineinhalb dick beschrieben. Das ist nicht sehr einfach zu bestimmen, denn erstens sind sie recht selten gesehen und zweitens sieht man sie auch dann nicht unbedingt wenn man sie sieht, sie sind nämlich durchscheinend und wasserblau, was eine nahezu perfekte Tarnung im Wasser darstellt. Sie sind Schlangen, was sich an ihrem dreieckigen Kopf am ehesten äußert, haben aber keine Schuppen, sondern eine sonderbar weiche, glatte Haut, sogar dann wenn sie trocken ist, was nur bei toten Exemplaren der Fall ist. Dennoch sind sie gut geschützt; Jeder, der sie angreift und dabei Leiterkontakt zu ihrer Haut hat wird von einem elektrischen Schlag getroffen der stark genug ist um einen durchschnittlichen Erwachsenen sekundenlang zu lähmen und für Minuten zu desorientieren, außerdem heilen ihnen geschlagene Wunden schnell. Sie können auch selbst elektrische Schläge abgeben, über ihre lange, gegabelte Zunge. Mit den Zähnen jagen die weniger, denn die sind lang und spitz, würden bei massiver Beute eher brechen als sie zu halten. Mhánathaire bewegen sich auf ihre schlangenhafte, schnellende Weise sehr rasch fort, was ihnen auch bei der Jagd hilft, da die Stärke ihrer elekrischen Schläge radial abnimmt. Große Gegner, die sich nicht so leicht betäuben lassen, werden umschlungen und sowohl von einem muskulösen Leib erdrückt als auch von massiven Schocks von allen Seiten angegriffen.
Je länger ein Mhánathair lebt, desto tiefer lebt er; Zu Beginn seines Lebens lebt er an der Oberfläche und frisst, etwa eineinhalb Meter lang, Fische und andere kleinere Tiere, während er rasant wächst. Mit dem Alter kommt ein Abstieg in die Tiefsee, wo größere Beute wie Wale, Haie, Oktopusse, Gewaltenbringer und ähnliche warten. Irgendwann, in nie gesehenen Größen von über hundert Metern (Mhánathaire hören nie zu wachsen auf) ringen sie mit anderen Schrecken der Tiefsee. Bis zu einer Länge von zwanzig Metern allerdings erscheinen sie immer wieder an der Oberfläche und sind gelegentlich sogar auf dem Land anzutreffen, wie sie Flüsse hinauf und über feuchte Wiesen streben.
Der Ursprung der elektrischen Begabung der Mhánathaire ist magischer, elementarer Natur, denn sie haben keine Organe, die für deren Erzeugung gebraucht werden würden. Überhaupt haben sie ziemlich wenige Organe, die unerkennbar vor dem Rest des Körpers verschwimmen,selbst wenn gerade Beute verdaut wird.
Mhánathaire sind Einzelgänger, also sehen sie sich nur zufällig – oder bei einem Gewitter. Dann nämlich wirbeln Kugeln aus den vermischten Essenzen von Wasser und Blitz durch die Luft, streifen das Wasser und bilden gelegentlich einen neuen kleinen Mhánathair. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt stark, wenn andere Mhánathaire dem „Neuen“ ihre Kraft zur Verfügung stellen, sodass bei den heftigsten Stürmen das Wasser manchmal von gewaltigen, glasigen Leibern zu wimmeln scheint.
Mhánathaire sind nicht unbedingt aggressiv, wenn man nicht gerade ihre Beute ist, aber es ist dennoch keine gute Idee, sich ihnen in den Weg zu stellen. Es gibt Mhánathair-Jäger, die die magisch geladenen Teile, Haut, Knochen und Zähne, begehren, etwa die dunklen Elfen - dennoch ist der Erfolg dieser Jagd eher sporadisch und unsicher. Einen Mhánathair zu bannen ist ziemlich aussichtslos, verglichen damit, ihn einfach mich Waffengewalt umzubringen.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 06.10.2010, 15:12
Klingt zwar komisch, aber da kann niemand sagen, dass es nicht passt. Naja, dann sind die Lindwürmer ja wieder frei. :mrgreen:
Und was die Gewaltenbringer angeht, kann ich auch das Fortbewegen rausnehmen. Zehn Meter weiter oben oder unten machen auch keinen grossen Unterschied.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 06.10.2010, 15:16
Sturmschlange auf irisch, unter Auslassung eines Konsonanten zur Klangverbesserung ...
Sagte ich irisch? ich meinte natürlich elfisch.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 20.10.2010, 08:49
Steindrachen
Es gibt Drachen mit Schuppen aus Stein, die unter der Erde leben und wirklich gefürchtete Monster sind. Dennoch sind es keine Steindrachen, und wenn man sie so nennt, dann fälschlicherweise. Ein Steindrache nämlich besteht vollständig aus Stein, sodass der Name ungleich passender ist. Andererseits ist hier der zweite Teil des Namens nicht unbedingt der Richtige. Flügel hat ein Steindrache nämlich nicht, auch keine Schuppen, und auch wenn er Feuer speien kann tut er das doch aus einem anderen Grund als die klassischen Flugechsen. Er ist die Inkarnation von Erde und Feuer. Insgesamt sehen sie etwa aus wie eine sehr massige Echse, etwa ein Leguan, aus Granit. Ihr Schwanz ist kürzer und Stämmiger, ebenso ihre Zehen. Die Muskeln sind nicht rundlich geformt, sondern kantig, wie grob herausgemeißelt. Die größten von ihnen werden groß genug für ein mittleres Wäldchen auf ihrem Rücken, mehrere hundert Meter lang. Kleiner als zehn Meter lang trifft man sie dagegen nicht an, da sie einfach nicht kleiner entstehen. Ihre Augen sind Moosgrün, aber so klein, dass man sie fast immer mit ebendem verwechselt. Geschlossen bemerkt man ihr Maul nicht, denn es schließt nahtlos; Öffnet es sich allerdings bemerkt man, dass es riesige, dreieckige Dinger sind, die wohl kaum dazu geeignet sind Beute festzuhalten. Das ist auch naheliegend, denn während Steindrachen Fleich gegenüber nicht abgeneigt sind ist das doch eher eine Sache der Gewöhnung. Ihre normale Nahrung ist nämlich ausschließlich Wärme, sei es die Wärme der Sonne oder die Wärme der Erde, die durch die Berge dringt und das innere Feuer der Drachen vorantreibt. Auch im Innneren nämlich sind sie aus nichts als Stein, bloß aus geschmolzenem. Von diesem ausgehend können sie Feuer speien, gewaltige Flammenwolken, die schlimmstenfalls stundenlang etwa einen halben Meter pro Meter Körperlänge aus ihnen heruasschießen - meistens aber nur in Ausnahmefällen ein oder zwei Sekunden. Kühlt die brodelnde, magiebeheizte Lava im Inneren des Drachen ab wird er inaktiv, stirbt beinahe, ruht, und seien es tausend Jahre. Irgendwann verwächst er dann so mit der Umgebung, dass man ihn nicht mehr von einem Berg unterscheiden kann - und dann, eines Tages, wird er wieder von Magie und Wärme wachgerufen, hebt alles, was auf seinem Rücken ist in die Luft und spaziert sehr, sehr langsam davon. Neue Steindrache nwerden nur unter außergewöhnlichen Umständen, etwa bei gewaltigen Bränden in Gebirgswäldern oder bei vulkanischer Aktivität. Sie lösen sich einfach aus dem Gestein und wandern davon, ein steindrachenförmiges Loch zurücklassend. EInen Steindrachen zu töten hat nur dann Aussichten wenn man ihn in Stücke hackt, was bei einem riesigen Berg von Granit siene Zeit dauert. Andererseits bemerkt der Drache das nicht einmal unbedingt, wehalb er einen vermutlich nicht daran hindern würde ...
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 21.10.2010, 19:26
Derp, Feedback missing.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Vicati - 26.10.2010, 21:33
kA, mir fällt nichts auf, nich schlecht.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Grimbor - 26.10.2010, 21:37
Gerade im Bestiarium kannst du davon ausgehen, dass keine Kritik mit allgemeiner Zustimmung gleichzusetzen ist. Es gibt eben keine Kritikpunkte, die überarbeitet werden müssten und da Bestienkonzepte ja nicht wirklich zur Diskussion stehen, sondern nur ausgebessert werden wenn denn Bedarf besteht müssen nicht drei, vier Leute sagen wie toll es doch ist ehe ein Konzept als angenommen gesehen werden kann.
Re: [Diskussionsthread]: Bestiarium
Warmonger - 27.10.2010, 07:59
EIN Nicken wäre aber auch was ^^
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