K~1.0. Tyc Annaelrah

Crushed Dreams
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    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:55

    K~1.0. Tyc Annaelrah
    Start: 6. März 2008
    Link

    Wir befinden uns auf dem wohl rastvollsten Platz der gesamten Halle. Ein großer dunkler Schatten legt sich über die Parkanlage, tief versteckt in den Katakomben der Hauptarena der WWFL. Seelenlose Mechanik rastet und rostet, wartet auf seine manuelle Aktivierung. In der Ferne ist eine lichtbringende Rampe zu sehen die in die Freiheit führt, blockiert von einer Schranke um Fremdlinge fernzuhalten und Kunden zur Zahlung zu zwingen. Ein Schatten tritt aus dem Horizont und bewegt sich auf die Schranke der Zufahrt zu. Nach und nach erkennt man immer mehr Umrisse des Schattens, eine kleine zierliche Frau welche sich vorsichtig Schritt um Schritt nach vorne tastet. Sanfte, lautlose Schritte... Ihr Weg endet an der abtrennenden Schranke die den Pfad für unauthorisierte unpassierbar machen soll. Die Frau schließt ihre Augen, hebt ekstatisch die Hände und scheint damit ihre Umgebung wahrnehmen zu wollen. In sich gekehrt mit der Stärke ihres Geistes vermag sie Dinge zu sehen, die selbst für gesunde Augen nicht auszumachen sind. Speziell in der Dunkelheit ist dies eine sehr praktische Fähigkeit. Vorsichtig geht sie in die Knie und beginnt die Schranke zu betasten, streicht gemütvoll darüber und scheint dabei etwas aus der Schranke zu lesen. Ein fahnes Lächeln ziert das verdunkelte Gesicht dieser Frau. Plötzlich beginnt über ihr eine Lampe an der Decke des Parks aufzuleuchten. Eine weitere wenige Meter entfernt kopiert jene Aktion sowie daraufhin viele andere Lampen auf diesem Autofriedhof. Fast erschrocken zog die Frau ihre Hände weg und beobachtet das fremde Spektakel. Ängstlich zieht sie die Hände an die Brust um sich zu schützen vor was auch immer. Umso mehr Lichter die Helligkeit der Verderbnis ausstrahlt, desto leichter ist auch zu erkennen um wen es sich bei dieser Frau handelt. Braune verfilzte Haare kommen zum Vorschein, versteckt unter einem roten Kopftuch das in die Haare gebunden ist. Daraus sind ebenso blaue, rote, blonde, grüne und sogar pinke Strähnen zu erkennen. Um ihre nussbraunen Augen herum bildet sich ein ausgeprägtes Rabenauge. Die Lippen, schwarz wie Pech.

    Eine Halskette mit diversen Tierzähnen daran hängt um ihr Haupt, ein violettes bauchfreies Top, rote Elbow Pads... Hinzu trägt sie eine breite Violette Hose mit einer durchsichtigen, pinken Faser darüber. Darunter kommen zarte kleine Stiefelchen zum Vorschein, die im Gegensatz zu professionellen eher mit einem Kindergarten zu vergleichen ist. Doch genug davon, denn diese als Roxxi Laveaux definierte Person wandelt langsam unter die Schranke inmitten des Decks. Ihre Hände weit verbreitet um jegliche Schwingungen in diesem Aussenraum wahrnehmen zu können. Tranceartig 'tanzt' sie in die Mitte des Auto Asylums wo sie ein Auto in den Fokus fasst. In nahezu akrobatischen Schritten läuft sie an den Autoreihen entlang ehe sie vor einem schwarzen Auto stehen bleibt. Seltsame Schwingungen nehmen ihre Instinkte auf. Verwundert geht sie auf die Knie und starrt die Motorhaub des Autos an. Sofort landen ihre zarten Fingerchen auf der Haube des Wagens um die Aspekte zu erforschen. Ihre Augen analysieren die Aura des Autos genaustens. Diese Energie die davon kommt wirkt so unbekannt. Welches Unglück uns wohl bevor steht? Wenige Zentimeter über dem Blech wandert die magische Hand der allseits bekannten Voodoo Priesterin. Ihr Blick wirkt angestrengt als sie das Auto untersucht oder mehr die Motorhaube. Plötzlich dringt uns ein schriller, elektronischer Ton in die Ohren die wohl auch von Roxxi zu hören ist. Erschrocken weicht sie von dem Auto zurück und blickt trotzig darauf hinab

    Roxxi: "Gut... wenn du nicht willst, musst du nicht."

    Nickt die Priesterin verständnisvoll und verbeugt sich vor dem Auto wie vor einer Majestät. Man sollte schließlich vor jedem Geist den gleichen Respekt entgegenbringen, so verlangte es das Gesetz... teilweise. Im Rückwärtsschritt entfernt sich Roxxi von dem Auto ehe sie sich elegant dreht und versucht erneut mit hervorstehenden Armen den Eingang zur Halle auszumachen, schließlich war sie neu hier. Gesandt um zu spähen und in die richtige Richtung zu gehen. Was sie auch tat. Vorsichtig, schritt um Schritt nähert sie sich dem Eingang zur Halle. Von weitem spürt sie bereits, dass sie Treppen zu laufen hat. Eine nervige Angelegenheit, selbst für eine Priesterin wie sie. Doch das tat nichts zur Sache. Sie betastet noch einmal die Eingangstür, man will schließlich sicher sein, dass sich dahinter nichts gefährliches verbirgt

    Roxxi: "Elr faecc fyc elr sylra, sycdan..."

    Stammelt sie bevor sie die Tür öffnet...



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:56


    ... wo natürlich nichts passiert, sonst hätte sie es geahnt. Sie öffnet die Tür und erblickt einige Treppen die zur Hauptetage führen, welchen sie aufmerksam folgte. Nach ein paar Umkreisungen der eigenen Achse ist sie an einer weiteren Stahltür angekommen, hinter welcher sich schließlich das eigentliche Gebäude befindet. Als sie diese öffnete stieg Roxxi sehr erstaunt über die Türschwelle und starrt ungläubig in die riesigen, seelenlosen Korridor die sich vor ihr breit machten. Ein unsichtbarer Faden legte sich in die Luft die wie ein Wirbel sämtliche Gerüche aufsammelt und in der Halle verteilt, so schien es für Roxxi. Der Boden war wie zu erwarten sehr kalt. So kalt, dass Roxxi sie unter ihren dünnen Lederstiefeln spüren konnte. Auch war es unklug lediglich ein violettes Top wie auch eine nahezu durchsichtige rosa Hose, die ihr alles andere als Wärme schenkte. Wenn sich Roxxi stark genug auf ihren Körper konzentrieren würde, ihre Haut anspannen und ihrer Moleküle bei ihrer Arbeit helfen würde, wäre ihr nicht so kalt, dass sie nun davon Gänsehaut bekommt. Oder ist es gar keine Gänsehaut, hervorgerufen von den klassischen Dingen die uns bekannt sind? Elegant schreitet Roxxi in die Mitte des Korridors und beobachtet dabei mit geschlossenen Augen die Lampe über sich. Eine Mücke fliegt feuchtfröhlig im Kreis herum, zufrieden über ihr heut gefundenes Mal was man als Brotkrümel bezeichnen kann. Interessiert beobachtet Roxxi die Mücke beim luftigen Verzehr ihrer Beute. Gespannt lehnt sich Roxxi an die Wand und schaut ihr dabei zu. Es war unterhaltsam, interessant und grotesk zugleich so etwas mit anzusehen. Wenigstens kleckerten Insekten nicht so sehr wie manche von Roxxi's Gattung - dem Menschen. Durchaus konnte der Mensch, wenn er mit offenen Augen durch sein Leben treten würde, von einer Lektion zur anderen springen. Denn der heutige ist alles andere als fehlerfrei. Ein Fakt dem Roxxi nachgehen will, nicht nur um ihren eigenen Nutzen daraus zu ziehen, sondern auch um sich selbst zu bessern. Ein Wesen das strebet nach ständiger Bewegung, gefleckt mit Spinnenseide obliegt dennoch der Zeit. So möget ihr lernen, auf dass man euch eines Tages verzeihe, oh troll'te Welt... Wie vernarrt man manchmal ist



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:56


    Es ist nun eine knappe Woche her, seit Roxxi zu sehen war und noch heute befindet sie sich an dem selben Punkt an dem sie sich vor einer Woche bzw. vor ihrem Vertragsschluss in dieser 'großen' und 'legendären' Liga befindet. Wahrhaftig war das unterhaltsamste hier tatsächlich jenes, was niemanden zu unterhalten schien. Die Wolken die die Sicht einschränkten verschwinden und die Stadt wart in voller Blüte zu sehen. Eingenebelt von Fabriken die in ständiger Bewegung sein müssen, völlig irrelevant welche Bedeutung sie doch für die Zukunft haben. Getrieben vom Standart, untergetaucht in tiefes Gewässer in welches man nicht folgen kann. In Sicherheit wiegend festigen sie dort, begnügen sich mit ihren großen Gehaltsschecks und dem Luxus mit dem man sie umgarnt. In dieser Welt steht das Ego über allem, es gibt nichts wichtigeres als das Ego. Selbst die Nahrung wirkt neben dem Ego wie ein notwendiges Übel das nur im geringsten Maße verzehrt wird. Roxxi war schon klar, dass sie eine völlige Aussenseiterin sein würde. Sie passt nicht in diese Welt voller Gewalt, Ignoranz und Egomanen. Und doch kam sie her, weil sie hier angeblich die Perfektion erfahren würde. Diese Ironie hätte sie spüren müssen. Schon ihr erster Tag bewies ihr das Gegenteil. Ihre Umgebung, ihre Resonanz die ihr die Fans in der Halle gaben... War es Unterdrückung die ihr wiederfährt? War es Furcht die andere antimagnetisch von ihr weggedrückten? Wie sonst wäre zu beschreiben, dass bisher nur ein einziger den Mut hatte, ihr über den Weg zu laufen? Und jener kämpft bald im Wrestlemania Event, dem 'größten' Event des Jahres. Die gesamte Woche über saß Roxxi an der Wand, beobachtete Insekten und dachte über ihre Umgebung nach. An ihr lag es natürlich nicht, denn die Anforderungen hatte sie erfüllt. Selbst ausserhalb der Ringseile wird sie mit Verachtung und Ignoranz bestraft. Nur dieser eine tat es nicht. Zumindestens nicht ganz. War es denn wirklich so? Reichte ihr Mut, ihre Ausstrahlung, ihre Rätselhaftigkeit über die der anderen hinaus, so dass nur die wirklich großen Fische sich an sie heran trauen? Eine amüsante, aber doch ebenso bemitleidenswerte Vorstellung. Ein Schiff aus Papier war schließlich deutlich einfacher zu bauen als ein Schiff aus Holz, einem Schiff das einem von Nutzen ist. Die Forschung des Menschen war interessant und einfarbig zugleich. Es wäre als würde man eine einzige Farbe studieren und doch sind sanfte Sillouetten von einer Landschaft zu erkennen. So sanft, dass die eigentliche Farbe in ein bizarres Rosa wandeln wird um jene Umkleidungen besser zu erkennen. Es war, wie diese kahle Betonwand anzustarren. Die größte Fläche ist von glattem grau überdeckt, doch zur Abwechslung erkennt man nur Schönheitsfehler. War die Menschheit wirklich so engstirnig, dass sie kaum unberechenbarer war als eine nackte Wand? Roxxi hatte bereits schon einmal aufgegeben nachdem es nicht so funktionierte wie es sollte. Dieses Mal wird sie es jedoch nicht, erst recht nicht! Es gibt immer einen Weg und wenn sie sich mit sich selbst beschäftigen müsste. Die Aufgabe besteht darin, andere Menschen zu unterhalten. Sie mag kein The Rock sein oder gar jener dieser Größen. Doch verbarg sie etwas geheimnisvolles worauf sich aufbauen ließ. Ein wenig gelangweilt stochert Roxxi mit einer langen Nadel auf dem Boden herum.

    Mann: "Sie sitzen hier ja immernoch"

    Kam es plötzlich aus einer Richtung aus welcher gerade ein Mann um die Ecke kam und sie mit einem amüsierten Lächeln anblickte. Es sah schon putzig aus, wie sie die Beine bis zur Brust angewinkelt hatte, den Kopf darauf gelegt und mit blubbernden Lippen das Stochern der Nadel im Boden kommentierte.

    Roxxi: "Gibt es denn einen Grund aufzustehen?"

    Erwiederte Roxxi ohne ihn anzuschauen oder gar von ihrer internen Laune abzulenken. Die Belanglosigkeit der Situation schrie in dem Ton ihrer Worte nur so nach Beschäftigung

    Mann: "Es gibt viele Gründe aufzustehen"

    Roxxi: "Würde sich eine dieser Gründe lohnen, es zu tun?"

    Mann: "Kommt darauf an, was sie mit *es* meinen"

    Nun scheint der Mann die Aufmerksamkeit ihrer Augen erhascht zu haben. Ihr Kopf drehte sich langsam in seine Richtung, immernoch auf den Knien gelegt. Vorsichtig umklammert sie mit ihren Armen ihre Beine und hält ihre Finger wie ein Schloss fest. Die simple Logik des Mitarbeits langweilte sie, doch im Gegensatz zu den bisherigen 7 Tagen gleichte es einem Wochenendausflug ins Disney Land aus den Augen eines Kindes. Dennoch überwiegte die negative Stimmung in der Luft, die über Roxxi sogar eine kleine Gewitterwolke erscheinen ließ

    Roxxi: "Gibt es einen Grund, warum Sie mich mit ihrer drittklassigen Philosophie nerven? Sehen Sie nicht, dass Wir schwer beschäftigt sind?"

    Erschrocken riss der Mitarbeiter kurz die Augen auf, umarmte sich selbst anschließend und zeigte ihr einen geschmollten Gesichtsausdruck bei welchem er sich nervös um die eigene Achse drehte, sofern es seine beiden Beine erlaubten ohne sich zu bewegen

    Mitarbeiter: "Ich fragte mich nur, warum Ihr nicht das Interesse gezeigt habt, an Wrestlemania aufzutreten. Einige wertvolle Titel stehen auf dem Spiel und ich bin mir sicher, hätten sie wirklich gewollt, würden sie ebenfalls in einem solchen Match antreten"

    Grinsend schaut Roxxi in die andere Richtung und beginnt den Boden mit einem ihrer Schuhe zu massieren

    Roxxi: "Es ist nicht mein Ziel die Früchte des Lebens belanglosen Prioritätspersonen zu opfern."

    Mitarbeiter: "Aber rumsitzen und Insekten beobachten ist besser? Dir ist bewusst, dass das Gold einen Jemand machen?"

    Roxxi: "Hng... Überall gibt es Objekte der Auszeichnung. Mich treibt es nicht in eine derartige Rüstung, da mir die Optik derer zu wiederwertig ist"

    Mitarbeiter: "Und warum sind Sie hier?"

    Verbissen versteckte Roxxi den ertappten Gesichtsausdruck vor dem Mann. Eine Frage die sie ebenfalls nicht wirklich beantworten kann. Sie hatte sich die Forschung anders vorgestellt. Aber wenn sie keinen Kontakt zu anderen hat, kann sie auch nicht forschen. Zu warten lohnt es sich nicht, wie man sieht. Und zu anderen zu gehen ebenfalls nicht, wie Matt Hardy und Sick Mondo so glanzvoll bewiesen haben. Was also hält sie noch hier? Eigentlich nichts, überhaupt nichts, rein gar nichts. Pure Zeitverschwendung hier Forschung reinzustecken in die primivste Form eines Menschen die nach einem Obdachlosen oder Drogensüchtigen überhaupt möglich ist.

    Roxxi: "Ich... ich... raste... und warte auf den nächsten Zug"

    Der Mann grinste zur ihr nieder. Ihm ist die Orientationslosigkeit dieser Dame bewusst, wirklich schwer diese zu erkennen war es letztendlich nicht. Nur ein Funken Wissen über seine Spezies würde ausreichen. Ihm tat es Leid, dieses Geschöpf so zu sehen, da sie in ihrem Metier sehr glücklich wirkte, obgleich diese Kommentare in Richtung des Offices nicht die positivste Reaktion war, so versteckte sich dahinter ebenfalls ein Hauch von Symphatie.

    Mitarbeiter: "Wir alle warten hier auf den nächsten Zug. Doch dauert es noch lange lange Zeit bis dieser hier ankommt. Sollte Euch dieser Platz zu sorgsam sein, so sucht doch nach Eurem Freund. Er würde mit Sicherheit mit Euch auf diesen Zug warten"

    Roxxi: "Die Richtung dieser Konversation missfällt mir. Spart Euch Eure Anspielungen oder lasst mich in Ruhe"

    Drang es fordernd aus dem zarten Körper der betrübten Voodoo Königin. Ihr Blick wirkte felsenfest und drohte dem Mann, aber doch kann man undefinierbar eine große Trauer aus diesem Gesicht ablesen.

    Mitarbeiter: "Wenn Ihr es nicht versucht, werdet Ihr es nie schaffen

    Plötzlich sprangen Roxxis Augen auf. Sie federt regelrecht auf die Beine und spurtet im schnellen Schritt auf den Mitarbeiter zu. Sie packt ihn am Kragen und schaut ihm tief in seine überraschten und eingeschüchterten Augen. Diese Explosion kam sehr plötzlich und der Ausdruck Roxxi's wirkte umso fester

    Roxxi: "I will..... I WILL! I WILL!!!

    Schrie sie so laut sie konnte in sein Gesicht, von welchem sie dann ablässt und ziellos in eines der Korridore rennt um zu flüchten. Der Kameramann versucht hinterher zu laufen, doch passierte alles zu plötzlich. Roxxi war bereits verschwunden und das einzige das der Kameramann aufnehmen konnte war eine zarte Flüssigkeit die von Roxxi hinabfiel, die gepunktet bis zu einer schmalen gezogenen Linie den Boden befeuchtet. Weinte die Voodoo Queen?

    Kurze Zeit später fand sich die Voodoo Queen vor der Arena wieder. Auf der mittleren Stufe sitzend in der eises Kälte bei welcher sie jedoch ihr typisches Wrestlingoutfit trägt. Sie friert, doch war es ihr egal. Sie hatte gelernt, Schmerzen und Illusionen real zu machen und wieder zu entfernen. Doch war diese Vorstellung derzeit weit weg von ihren Wünschen. Ihre Beine angewinkelt hinter welchem sie ihren Kopf verbirgt und die Beine erneut fest umschlossen von ihren Armen. Sie zittert, sie schluchzt, sie flüstert leise Dinge vor sich hin.

    Roxxi: "Elr fanta ac clryvvah, Saecdan! Ac did sen cuuuuu Maet... Elr fanta selr pacehhah iht feat angarnah, kavumkd juh Nirs, Anvumk iht Dneisbr. Aina dydah pankfeakah tan Saehah. Elr peh Ainan helrd fntek iht ahddiclra Ailr hin. Tulr pedda, kapd sen hulr aeha Lryhla. Kapd sen hulr aeha Lryhla iht ern fantad ac helrd panaiah. Elr pedda Ailr... Elr Vmara Ailr Yh... PEDDA!!!!!!"

    Nahezu verzweifelt ruft sie so laut sie kann diese mysteriösen Worte in die Ferne als wolle sie gehört werden. Doch wie jedesmal wird ihre Bitte wohl keine Folge haben. Und jenen Gott, Götzen oder was auch immer sie anzubeten pflegte, ist nicht allgegenwärtig. Sie kann ihn nicht kontaktieren ohne ein bestimmtes Ritual. Ob O'Haire Recht und sie einen Dämonen beschworen hatte? Bewusst? Unbewusst? Was im Grunde völlig irrelevant ist. Und wenn sie den Satan selbst beschworen hätte, wen hätte es gekümmert? Hier wären wir wieder bei der Ignoranz angekommen. Eine ständige Rotation die niemals ein Ende nehmen wird. Die Überlegung einen wahrhaftigen Dämonen zu rufen, ist durchaus existent. Roxxi verhält sich ihren Mitarbeitern so, wie sie es tun. Roxxi ist völlig egal und zu ersetzen, andersrum ebenso. Es gibt tausende von Ligen da draussen, auf diese hier kommt es nicht an. Warum nicht alles zu grunde reissen und ihnen das zu nehmen, was ihnen wichtig ist? Verdienen würden sie es vielleicht, vielleicht auch nicht. Roxxi ist geblendet, geblendet von einer Fiktion, einer natürlichen paranoia die bei Desinteresse durchaus vorkommt. Zugleich scheint sie gerade nicht viel von sich selbst zu halten, was dies noch verschlimmert. Doch warum? Woher kommen diese plötzlichen Brüche? Was hat der Mitarbeiter mit ihr gemacht? War es überhaupt einer? Seltsam war er schon. Oh nein, jetzt beginnt es auch noch zu regnen... Roxxi's Kiefer beginnt unaufhörlich zu klappern in Koordination zum rythmischen Zucken des Körpers. Sie versucht es zu kontrollieren, sich zu wärmen doch bringt es nichts. Ihr Mana ist aufgebraucht, dieser kurzzeitige Wutanfall hat sie viel gekostet. Ein weiterer Vorwurf den sie sich nun macht. Sie hebt den Kopf und schaut mit ihrem verschwommenen Make Up und tränenden Augen hinauf zum dunklen Sternenzelt. Der Regen ist zart und kaum spürbar, doch ist es kein geringer Regen. In der Tat strömt einiges an Regen herunter, nur verteilt. Vor der untersten Stufe bildet sich eine Pfütze, welche indirekt die Aufmerksamkeit Roxxi's auf sich zieht. Verwundert beobachtet Roxxi diese Pfütze und rutscht noch ein paar Stufen hinunter. Etwas scheint sie intensiv zu faszinieren. Sie spitzt ihre Augen um ein schärferes und deutlicheres Bild zu erkennen. Für uns ist es jedoch nur eine Pfütze. Als Roxxi ganz nah an dem Wassertümpel dran ist, greift plötzlich eine dunkle, krallenartige Hand aus der Pfütze die nach Roxxi zu greifen versuchte. Ms.Laveaux ist völlig erschrocken und machte redlich einen Absatz von ihrer Treppe irgendwohin wo die Hand sie nicht bekommen konnte. Es war eine schreckliche Hand die zum größtenteil aus halbverdorrten Fleisch, hängend an sichtbaren Knochen sowie fünf riesige Krallen die seine Finger sein sollten. Ein kurzer Blick auf Roxxi wird gezeigt wie sie sich auf die Knie wirft, die Augen schließt und schnell eine Art Gebet oder Zauber spricht

    Roxxi: "Loa pakmaeda selr daian iht clrdwa selr jun Anta, Mivd, Fyccan iht Vaian. Loa pakmaeda selr daian iht clrdwa selr jun Anta, Mivd, Fyccan iht Vaian. Loa pakmaeda selr daian..."

    Roxxi unterbricht das Gebet inmitten des Satzes und öffnet zögerlich die Augen. Die Kralle ist weg. Völlig verängstigt schaut Roxxi in den Himmel, schließt erneut die Augen und flüstert leise

    Roxxi: "Loa... fyc rypa elr kadyh, tycc ti taeha Fid yiv selr kamahgd? TYCC TI TAEHA FID YIV SELR KAMAHGD?!?!?"

    Absichtlich drückt Roxxi ihre Augen zusammen um weitere Tränen zu vergießen die sanft ihrem Körper hinab fließen. Diese Roxxi wirkt so völlig anders als wir sie bisher kennengelernt haben. Weit entfernt von dem Original. Wo ist die Selbstsicherheit, die Furchtlosigkeit, das Wissen über all jenes?

    Roxxi: "... Bitte... verlass' mich nicht... Bitte..."



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:57


    Shark Boy hat folgendes geschrieben: Dann tritt auf einmal jemand ins Bild, der erst bei der letzten Deformation-Ausgabe sein Debüt-Match für die WWFL bestritten hat...THE SHARK BOY! Er starrt Roxxi erstmal nur eine Weile an und bevor Roxxi irgendwann sagen kann, redet Sharky auch schon los.

    "Zuerst...warum zur Hölle jammerst du hier rum? Es gibt hier Leute, die in Ruhe Pause machen wollen vom Nichtstun, also verzieh dich mit deinem Geheule woanders hin!"

    SB zeigt mit dem Finger in Richtung Ausgang, wie wird die "neue" Roxxi LaVeaux darauf reagieren.



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:57


    Blitzschnell schießt Roxxi den Kopf zur Seite damit sie Shark Boy erblicken kann. Dabei war die Wucht so ordentlich, dass ihre Haare sich teils an ihrer anderen Schulter festhakten wobei ein wütender Gesichtsausdruck zum Vorschein kam, der im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne zeigte. Doch steckte hinter dem Zorn kein Hass, noch die übliche Respektlosigkeit. Die klaffende Wunde wurde geöffnet und nun blutet sie schmerzerfüllt, das sich auch nicht unterdrücken ließ. Ihre Mundwinkel änderten sich ständig und ließen ihre Lippen nervös über ihre Zähne wandern während zarte Regentropfen an derren Spitze niederfällt. Ihre Schultern scheinen an ihrem Kopf festgemacht, so sehr hebte sie sie. Mit zittriger und vergeblich versuchter Selbstsicherheit in der Stimme spricht sie

    Roxxi: "Ihr scheint jener zu sein, dem ich dieses Dilemma zu verdanken habe, wenn ich Eure Worte richtig deute. Obwohl Ihr nicht wie eine fähige Führungsposition ausseht, doch das hätte ich ohnehin nicht erwartet. Oder irre ich mich da und habe Sie aus reiner Provokation im Satz unterbrochen, da Sie ja sicherlich nun mit dem zweiten Absatz fortfahren wollten. Oder wählte Eure stürmische Art Eure Worte eher zufällig als gewollt? Ihr seid kein Mensch, der sich selbst mit Fragen straft, kann dies sein?"

    Nun dreht sich auch der restliche Körper von Roxxi in Shark Boy's Richtung, den sie fälschlicherweise für einen der obersten Bosse hält. Oder galt dies dem Vorwand einen kleinen Shoot zu verstecken? Kampfbereit jedoch streckt Roxxi die Arme aus um damit einem Kick einen festen Schwung geben zu können. Ob Shark Boy auf einen Kampf aus ist, bleibt stark zu bezweifeln. Roxxi jedoch scheint von allen guten Geistern verlassen. Konzentration? Geradlinigkeit? Paralellen? Klarheit? Was war doch gleich die Definition für solche Worte? Richtig, Roxxi Laveaux. Hm, muss sich um eine Verwechslung handeln. Eine deutliche Zeitverschwendung wenn Shark Boy hier ist um die Unschuld und die Verwirrung des mächtigsten, größten und bisher noch nicht ganz so erfolgreichen Knockout, das je existiert hat. Zumindestens teilweise. Wenn sie wieder bei Sinnen ist, doch derzeit betrachtet sie Shark Boy als einen Feind. Allein wegen der Wortwahl zu welcher man schließlich kein Experte sein muss um jene zu deuten. Herausfordernd schaut Roxxi den Hai Jungen an, während weiterhin der Regen sich auf ihr Haupt legte.



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:57


    Shark Boy hat folgendes geschrieben: Shark Boy sieht einen Moment lang unsicher aus und schaut kurz an Roxxi vorbei, doch mit einem Mal, geht er einen Schritt auf sie weiter zu und nun ist es quasi Gesicht an Gesicht und Shark Boy hat nur eins zu fragen...

    "WHAT?"



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:58


    Als Shark Boy diese Frage hinausposaunte schloss Roxxi reaktionsartig die Augen. Diese hält sie geschlossen und spricht ruhig vor sich hin

    Roxxi: "Fea elr ac sen wiancd tylrda. Jeama Vnykah, faheka Funda... aeh Kmyteydun, gaeh Viarnan"

    Anschließend öffnet sie die Augen, verlässt die Kampfposition und lächelt amüsiert in sich hinein

    Roxxi: "Ich sagte, dass ich ein böses Mädchen war und mich nun benehmen werde, wenn dies die Sprache ist die Sie beherrschen"



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:58


    Shark Boy hat folgendes geschrieben: Shark Boy schaut immer noch etwas ungläubig, aber ernst.

    "Es interessiert mich nicht, ob du ein Bad Girl warst, es interessiert mich nicht ob du ein Good Girl warst und es interessiert mich auch nicht, ob du in X-Tina Aguileras "Carwash"-Video mitgemacht hast. Ich will einfach nur meine verdammte Ruhe und mit deinem Wannabe-Borderline-Syndrom nimmst du mir einfach diese verdammte Ruhe! And you know what?...you know what? Shark Boy can only one language...the language from the ocean! Shall Yeah!"

    Shark Boy starrt noch Roxxi LaVeaux eine Weile an und macht dann wieder einen Schritt rückwärts und nimmt so etwas Abstand wieder zu der Duchgeknallten ihm gegenüber.



    Re: K~1.0. Tyc Annaelrah

    Roxxi LaVeaux - 10.09.2010, 15:59


    Welch unterhaltsame Art jemanden klar zu machen, dass man über mehr als nur eine Sprache verfügt. Und dann dieser erzwungene Humor der so fern war von fast jedem Zusammenhang, dass es schon närrisch rüberkam. Da hält sich jemand wohl für ganz unterhaltsam, hm? Da hatte doch niemanden einen Clownfisch unter seinen Vorfahren, oder? Shark Boy's Auftreten wirkt ein bisschen erzwungen, er war sicher nicht hier um Roxxi's Lautstärke nach unten zu drehen. Sie war ausserhalb der Halle und im großen Amerika gibt es nichts wertvolleres als seine Ruhe, wofür dieses Monument einer Halle wohl stehen wird. Shark Boy hatte wohl noch etwas anderes im Sinn als mit seiner ozeanischen Sprache anzugeben. Auch wenn der Geruch etwas streng war, so würde Shark Boy eine seltsame Packung mit Fischstäbchen abgeben. Trotz des wirren Blickes ihres gegenübers, lächelt Roxxi drein, legt den Kopf ein wenig schief und schaut zu Shark Boy 'herunter'

    Roxxi: "Achtet auf Eure Worte, ihr beginnt Sätze zu bilden die tatsächlich Sinn machen. Auch wenn der Weg dahin sehr rätselhaft bleibt. Seht Euch an, seht Euch um... In Eurem Wasserglas werde ich Euch wohl kaum gestört haben und wenn Ihr zugebt, könnt Ihr mich gar nicht gehört haben. Ihr gleicht einem eingesessenen Greis der begierig am Fenster sitzt und jedes Kind das nur ansatzweise etwas tut, das man als verboten oder über die Grenze gehend deuten könnte, ihr sofort hinunter brüllt und versucht indirekt ein wenig Spaß zu haben indem man einen kleinen Alptraum für kurze Zeit weckt und andere unter Stress setzt. Ein wunderbares, mächtiges Gefühl, nicht wahr? Wussten Sie, dass Fische auf zu engem Raum sterben wenn sie gestresst sind?"

    Man könnte es erneut als Provokation sehen, vielleicht auch ein geheimnissvolles Interesse oder einfach nur eine instandhaltung dieser seltsamen Hin und Herwürfigen Konversation.

    Roxxi: "Erzählen Sie mir doch ein wenig von Eurer... Sprache des Ozeans...fischy glubsch"

    Ende: 3. April 2008



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