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Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Arne - 05.09.2010, 22:12Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Hallo TT-Fans,
sicher kennen die meisten von Euch das Schreiben von André zur Entscheidung der Stadt, die rigorose Hallenschließung um 22:00 Uhr einzuführen.
Ich finde das unserem Sport sehr wenig dienlich, wie auch die Vielzahl der
zeitgleich verkündeten Regeländerungen auf Stadtebene zeigt. Die Argumentation der Stadt mit Verweis auf die Gefahrenabwehrverordnung halte ich auch für nicht stichhaltig.
Wie seht Ihr das? Wollt Ihr künftig damit leben? Oder würdet Ihr einen Versuch begrüßen, dagegen vorzugehen?
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Christian Bochmann - 06.09.2010, 04:40
nunja, wir kennen es in diesdorf momentan nicht anders(bzw in Olvenstedt)
grundlegend finde ich eine rigorose durchsetzung fehl am platze.
Schade, dass die stadt das so sieht!
Es wird also sehr schwer, abends alle punktspiele(inner woche) fertig zu kriegn, wenns mal knapper wird. Und so gehts sicherlich nicht nur unserer Sportart.
würde also einen vorstoß begrüßen...dazu hilfreich ist immer ein bericht an die volksstimme, habe ich damals mit unserer halle auch gemacht, als sie einfach in den sommerferien geschlossen werden sollte. Das ist 1. stoff für die zeitung und 2. muss die stadt auf sowas reagieren...wenn nicht, weiter gehts ;)
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Stefan Ulrich - 06.09.2010, 17:51Gefahrenabwehrverordnung...
...meines Erachtens können wir hier herrlich beobachten, wie von der Stadt eine zusätzliche Reglementtierung freigeschaltet wird.
Um es einfach zu sagen, alles wird komplizierter und bürokratischer...
Nun muss natürlich auch gleich anschließend die Frage gestellt werden: Warum erhalten wir mit besserer Technik weniger Zeit zum Sport? Gefahren abwehren - will die Stadt uns dort schützen, vor wem bzw. vor was sollen wir geschützt werden? Sind die Straßen nicht mehr sicher, haben wir in den letzten Jahren alle nur viel Glück gehabt, dass nichts passiert ist? Dabei ist zu betonen, dass dort Erwachsene in ein System/Schema gepresst werden sollen und das mit Hilfe der Technik.
Wir haben bei AEO leider auch schon "Niedlichkeiten" in Hinsicht des neuen Betreiberkonzeptes der Schulstandorte und damit auch der Schulsporthallen zu spüren bekommen. Jetzt kommt die Kostenfrage um ein Vielfaches mehr zum Vorschein. Allein bei dem Fixpunkt 22 Uhr ist ein Schichtwechsel der beauftragten Wach- und Schließgesellschaften nicht ganz als kostentreibender Faktor von der Hand zu weisen...
Und wenn sich bereits Anwohner mit den ersten Beschwerden in Richtung Stadt gewendet haben sollten, dann sollte wohl mehr eine Aufarbeitung der Einzelfälle erfolgen, anstatt eine pauschale Aburteilung des Vereinssportes, wie es derzeit passiert...
Mein Standpunkt sieht es als erforderlich an, nicht alles hinzunehmen wie es vorgesetzt wird. Die Stadt hat auch eine Verpflichtung dem Bürger und Steuerzahler gegenüber und sollte in gewissen Situationen flexibler reagieren können.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Martin Sauerbrey - 06.09.2010, 18:50
Die neue Regelung ist absolut Sch... Seht euch doch nur mal an wie der Stadtpokal jetzt aussieht. Pokalabende waren immer schön lang mit vielen Spielen, jetzt wird man nach einer Stunde durch sein, sofern ich das System richtig verstanden habe. Da wird sich jeder zweimal überlegen, ob man für eine Stunde den Weg in die Halle findet.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
André Nickel - 06.09.2010, 23:05
Hallo TT-Freunde,
der Vorstand des TTSVM hat durch meine Wenigkeit mit dem Fachbereich Schule und Sport Herrn Willms über eine Stunde lang sachlich und kontrovers diskutiert. Die Gefahrenabwehrordnung sieht vor das Sporthallen und Sportplätze ab 22 Uhr verlassen sein müssen (es gibt Ausnahmen Bördelandhalle/Stadion oder TT-Turniere Weihnachtsturnier, Medizin-Open, Mitternachtsturnier) aber bisher waren Vereine dabei die keine Hallenordnung kennen. Die Hallenordnung in allen Sporthallen schreibt generell vor das die Halle um 22 Uhr verlassen sein muss, daran möchte sich die Stadt halten und nichts anderes. Es gibt für uns keinen Spielraum. Mit dem Hinweis über die Volksstimme zu gehen ist hier fehl am Platze, denn die meisten Sportfreunde wissen welche Vereine gemeint sind. Beschwerden von Anwohnern liegen vor und das sind nicht wenige, sollten diese Beschwerden über das Gericht mal laufen dann hat sich das erledigt dann ist alles im Tee. Die Gerichte berufen sich auf die Gefahrenabwehrordnung und damit schiessen wir uns ein Eigentor.
Also haltet euch da ein wenig zurück. Sollte ein Sportfreund ohne Wissens des Vorstandes an die Presse gehen droht Ärger von unserer Seite.
Vereine die meinen sie sind dagegen können sich gerne mit stichhaltigen Argumenten an Herrn Willms wenden.
Mit sportlichen Grüßen
Vorsitzender des TTSVM
André Nickel
Apropo Martin-
der Stadtpokal und Bezirkspokal wurde früher so schon gespielt frag mal die alten Herren
und eine Lösung musste zumindest für diese Saison gefunden werden.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Henning Neu - 07.09.2010, 01:10
Verstehe nicht, warum ein freundlicher/sachlicher Artikel mit Schilderung der Problematik und Änderungswünschen eines einzelnen Sportlers in der Zeitung unerwünscht ist!? Warum würde sich der Vorstand angegriffen fühlen, wenn man den Versuch unternimmt, für alle Sportler/Sportarten ein bisschen mehr Hallenzeit zu gewinnen? Zumal ich das Gefühl habe, dass durch diese neue Regelung mehr Menschen in Md unglücklich gemacht wurden als umgekehrt. Jede halbe Stunde länger wäre Gold wert in meinen Augen.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
André Nickel - 07.09.2010, 12:17
Henning,
wir haben alles versucht was in unserer Macht steht.
Wir wollen keine Konflikte mit Gerichten führen müssen wo wir als Sportfreunde verlieren usw., dann können wir bald um 21 Uhr aus der Halle sein. Für die Presse arbeiten bekanntlich laut Wahlbeschluss nur vereinzelte Sportfreunde W.Kotulla und meine wenigkeit als aktive Presseverteiler. Ansonsten die restlichen die anderen Sportfreunde J.Glistau, M.Kelle und G.Glistau für den Punktspielbetrieb ansonsten keiner. Dies ist ein Beschluss und der ist unantastbar. Wie gesagt alles geht über den Vorstand.
Wie gesagt wer sich beschweren möchte kann das bei Herrn Wills tun, kann es aber auch net ändern-wir finden es auch bedauer-und ärgerlich aber es ist nicht zuändern. Ihr seit jung und das ist verständlich aber in 50 Jahren denkt ihr vl auch anders.
Jetzt habe ich zum Thema schon zuviel gesagt und geschrieben nehmt das so hin und wir vermeiden großen Ärger.
Mit sportlichen Grüßen
André
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
André Nickel - 07.09.2010, 13:43
Sehr geehrte Sportfreunde,
Lösungen und Kooperationsmöglichkeiten wären hilfreich
hiermit möchte ich mitteilen das dieses keine Verbote des Vorstandes sind. Wir sind bereit Lösungen zu finden und diese auch zu behandeln, vl habt Ihr Anregungen die wir vorstellen können. Wie gesagt auch betroffende Vereine können sich beim Fachbereich Schule Sport melden.
Sollten Sportfreunde immer noch andere Fragen zu dieser Problematik haben dann wendet euch bitte an meine Person um diese Sache zu diskutieren oder auch die Argumente von Herrn Willms bzw von mir und dem Vorstand zu erhalten.
Mit sportlichen Grüßen
Vorsitzender des TTSVM
André Nickel
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Henning Neu - 07.09.2010, 14:04
Ok. Nur noch eine Antwort meinerseits.
"Für die Presse arbeiten bekanntlich laut Wahlbeschluss nur vereinzelte Sportfreunde... ansonsten keiner. Dies ist ein Beschluss und der ist unantastbar. Wie gesagt alles geht über den Vorstand."
Sobald man als Sportler/Bürger Magdeburgs auftritt und nicht als Tischtennisspieler, wäre die Machthierarchie sowieso nicht anwendbar aus meiner Sicht.
"Ihr seit jung und das ist verständlich aber in 50 Jahren denkt ihr vl auch anders."
Kommt der USC in seine eigentliche Halle zurück, sind es effektiv noch 2 Stunden TT am Stück. Und das reicht kaum, um einen begeisterten TT-Spieler glücklich zu machen. Auch in 50 Jahren werde ich da hoffentlich nicht anders drüber denken :-)
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Stefan942 - 07.09.2010, 14:38
Henning Neu hat folgendes geschrieben: Ok. Nur noch eine Antwort meinerseits.
"Für die Presse arbeiten bekanntlich laut Wahlbeschluss nur vereinzelte Sportfreunde... ansonsten keiner. Dies ist ein Beschluss und der ist unantastbar. Wie gesagt alles geht über den Vorstand."
Sobald man als Sportler/Bürger Magdeburgs auftritt und nicht als Tischtennisspieler, wäre die Machthierarchie sowieso nicht anwendbar aus meiner Sicht.
Auch im Tischtennis ist das nicht anwendbar, da Meinungs- und Pressefreiheit in unseren Breiten- und Längengraden generell und nicht nur außerhalb vom Tischtennis gelten. Und ich wär auf den Ärger gespannt, dem jemandem gemacht werden soll, der nen Brief an die Zeitung schreibt.
Bei uns muss 22:00 die Halle dunkel und bis 22:15 auch Sanitär- und Umkleideräume verlassen sein. Schön ist das nicht, vor allem wenn man weiß das bei 1-2 bestimmten anderen Abteilungen darüber gern hinweg gesehen wird, wenn denn mal überhaupt einer kontrolliert.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Christian Bochmann - 08.09.2010, 13:01
*lach*
Als ob ich mir meine Meinungsfreiheit verbieten lasse...zudem schreib ich ja nicht selbst den Artikel, dafür gibt es Leute in der Redaktion, die sich darüber sicher freuen würden ;)
Is schon etwas lachhaft, was hier an den Tag gelegt wird. Ich lass mir weder vom "vorstand" noch von irgendwem anders was verbieten. es war ein vorschlag, der sicherlich etwas Licht ins Dunkle gebracht hätte.
was denkste wie schnell die springen und das kippen... ;)
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Stefan Ulrich - 08.09.2010, 19:29Gesetzestext
Fassung Magdeburg, den 27. Mai 2002 10 Jahre Geltungsdauer
http://www.magdeburg.de/media/custom/37_1182_1.PDF?loadDocument&ObjSvrID=37&ObjID=1182&ObjLa=1&Ext=PDF&_ts=1022582251
...Gefahrenabwehrverordnung-schöner Begriff, aber was bedeutet er?
Anbei die Verordnung, meines Erachtens sind die Paragraphen
§ 4
Ruhestörender Lärm
§ 9
Ausnahmen und
§ 10
Ordnungswidrigkeiten von Interesse.
Jetzt kommt die Gretchenfrage ins Spiel, was hat das wirklich mit uns zu tun?
Kann ich mir nicht wirklich erschließen! Vielleicht kann mir jemand in meiner Hilflosigkeit weiterhelfen? Da besteht noch erheblicher Aufklärungsbedarf von Herrn Willms...
Gruß Stefan
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Christian Bochmann - 09.09.2010, 15:40
Das ist ja lustig...
Im endeffekt ist nur die Nachruhe für uns entscheidend. Und die beginnt 22uhr. Ich würde ja gern mal trümper sehen, wie er nach 22uhr vor unserer halle steht(sei es, wenn sie ganz voll ist) und dann schaut, wer gestört wird. und da das bei fast allen hallen zutrifft, ist diese regelung mehr als unverständlich.
Das dürfte im Normalfall gar nicht fassen, ich dachte die hätten das direkt auf die Turnhallen der Stadt gefasst, aber sowas von oberflächlich gehalten ..das ist schon etwas lustig.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
TH - 10.09.2010, 14:15
Ich will hier mal ne ganz verrückte Idee ins Spiel bringen. Die Anwohner dürften ja eigentlich nicht vom Lärm wie z.B. auf Sportplätzen betroffen sein, da TT ja ein eher ruhiger Sport ist. Also kann doch nur das Licht störend für die Anwohner sein. Dann kann man doch die Fenster verdunkeln und fertig. Dunkle Halle von außen, aber nicht von innen. Da kann die ganze Nacht gespielt werden.
Ich glaube persönlich auch, dass die Presse das gern aufgreift. Nach dem Motto in der Bördelandhalle beim Handball bis um 23:00 Uhr spielen aber die kleinen Sportler werden ab 22:00 Uhr ausgesperrt.
Ich kann den Vorstand verstehen, dass er Sorge hat das die Hallen noch früher zugemacht werden und man als Vorstand übergangen wird. Aber genauso ist es richtig, dass wir eine Pressefreiheit und Meinungsfreiheit haben und der Vorstand es niemanden (auch nicht under Androhung von Strafe) verbieten kann sich in der Presse zu äußern.
Man darf nicht vergessen, die Mitarbeiter in der Stadt sind ja auch immer von Wahlen betroffen. Irgendwann wird auch wieder der Bürgermeister gewählt. Des Weiteren könnte man ja ein Bürgerbegehren und darauf folgend einen Bürgerentscheid anstreben. Diese Hallenzeiten betreffen ja nicht nur den TT und da sollten doch genügend Unterschriften zu bekommen sein.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Stefan942 - 10.09.2010, 14:50
TH hat folgendes geschrieben: Man darf nicht vergessen, die Mitarbeiter in der Stadt sind ja auch immer von Wahlen betroffen. Irgendwann wird auch wieder der Bürgermeister gewählt. Des Weiteren könnte man ja ein Bürgerbegehren und darauf folgend einen Bürgerentscheid anstreben. Diese Hallenzeiten betreffen ja nicht nur den TT und da sollten doch genügend Unterschriften zu bekommen sein.
TH hat folgendes geschrieben: Man darf nicht vergessen, die Mitarbeiter in der Stadt sind ja auch immer von Wahlen betroffen. Irgendwann wird auch wieder der Bürgermeister gewählt. Des Weiteren könnte man ja ein Bürgerbegehren und darauf folgend einen Bürgerentscheid anstreben. Diese Hallenzeiten betreffen ja nicht nur den TT und da sollten doch genügend Unterschriften zu bekommen sein.
15% aller Wahlberechtigten, sind in MD 28000-29000 benötigte Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Das will erstmal gestemmt sein. Aber ein Versuch ist sowas immer wert1
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
al_bundy - 10.09.2010, 17:59
TH hat folgendes geschrieben: Ich will hier mal ne ganz verrückte Idee ins Spiel bringen. Die Anwohner dürften ja eigentlich nicht vom Lärm wie z.B. auf Sportplätzen betroffen sein, da TT ja ein eher ruhiger Sport ist. Also kann doch nur das Licht störend für die Anwohner sein. Dann kann man doch die Fenster verdunkeln und fertig. Dunkle Halle von außen, aber nicht von innen. Da kann die ganze Nacht gespielt werden.
Ich glaube persönlich auch, dass die Presse das gern aufgreift. Nach dem Motto in der Bördelandhalle beim Handball bis um 23:00 Uhr spielen aber die kleinen Sportler werden ab 22:00 Uhr ausgesperrt.
Ich kann den Vorstand verstehen, dass er Sorge hat das die Hallen noch früher zugemacht werden und man als Vorstand übergangen wird. Aber genauso ist es richtig, dass wir eine Pressefreiheit und Meinungsfreiheit haben und der Vorstand es niemanden (auch nicht under Androhung von Strafe) verbieten kann sich in der Presse zu äußern.
Man darf nicht vergessen, die Mitarbeiter in der Stadt sind ja auch immer von Wahlen betroffen. Irgendwann wird auch wieder der Bürgermeister gewählt. Des Weiteren könnte man ja ein Bürgerbegehren und darauf folgend einen Bürgerentscheid anstreben. Diese Hallenzeiten betreffen ja nicht nur den TT und da sollten doch genügend Unterschriften zu bekommen sein.
Bin 100% deiner Meinung. Allerdings steht in der Verordnung nichts drinne das der Bürger durch Lichteinstrahlund die von den Leuchten der Halle ausgeht, gestört werden können. Somit trift eigentlich keine Klausel auf uns Sportler zu.
Ob, wer und in welcher Form sich jmd an die Presse wendet ist irrelevant. Selbst wenn man einen Artikel verfässt der 1:1 in die Presse kommen kann, heist das nicht das der Artikel so wie verfasst wurde in die Presse kommt. Der Redakteur kann Änderungen vornehmen, kann das in die Schublade P stecken, oder Anhand des Artikels einen eigenen Artikel verfassen.
Ob die Entscheidungsträger diesen Artikel behertzigen und ob sich was ändert steht auf nen anderen Blatt Papier. Ich denke jedoch eher nicht. Es ist deutlich einfacher alle über einen Kamm zu scheren, als für jeden einzelenen Individuallösungen zu schaffen. Ich bin mir auch ziemlich sicher das kaum ernsthaft an Individuallösungen gedacht wurde. Warum auch, die können sich keine Wochen daran aufhalten. Die haben besseres zu tun. Ich bin nicht gerade überzeugt von Entscheidungsträgern, da Diese im Regelfall selten gut informiert sind. Meistens läuft es ja so, das die Typen ihre Hanseln haben, was erarbeiten, und denen ein Pamflet vorlegen und ihre Empfehlungen aussprechen. Danach wird dann meistens auch gehandelt. Ob das nun i diesen Fall auch so ist weiß ich nicht. Spielt auch keine Rolle.
Denn wem diese Verordnung stört, der sollte was dagegen unternehmen. Ob diese Verordnung gekippt werden kann, bzw. Individuallösungen geschaffen werden, kann natürlich keiner garantieren. Jedoch kriegen die da mal mit das die nich einfach machen können was sie wollen ohne auf Gegenwehr zu stoßen. Die besten Lösungen sind Die, die man gemeinsam erarbeitet und nicht Die die einen auferzwungen werden weil es einer kleinen Personengruppe zu gute kommt. Kompromissschaffung.
Und ich denke, in unseren Fall sollte sich was machen lassen. Wir sind ruhig, verschmutzen nix, und nehmen nix in beschlag, außer die Nutzung der Halle. Und wenn es eine Beitragserhöhung gibt, Aufgrund der steigenden Kosten des Personals, dann wird das bestimmt auch jeder nachvollziehen können und jeder mal ein zwei € mehr bezahlen.
Irgendwann ists noch so weit das wir nach 22Uhr nicht mehr das Haus verlassen dürfen... Demnächst dürfen wir auch noch alle unsinnigerweise Kohle fürs Atmen abführen (CO2 Steuer). Macht was gegen wenns euch stört. Ein Fehler ist das nicht! ;-)
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Christian Wernike - 14.09.2010, 15:01
Ahoi.
Ich teile natürlich euer aller Ärger über die reale Verkürzung der Zeiten, in denen wir trainieren und Spiele bestreiten können. Das ist ganz großer Mist, absolut. Allerdings warne ich wie auch André vor überstürzten Reaktionen wie Protesten in der Presse oder Ähnliches. Wenn auch vielleicht aus anderen Gründen als er.
Zunächst einmal scheinen fast alle von euch das Gefühl zu haben, uns wäre etwas weggenommen worden, was uns rechtmäßig zustünde. Dabei war es eigentlich ein Privileg gegenüber fast allen anderen Sportlern Magdeburgs, dass wir unsere Trainings- und Punktspielstätten bisher quasi nach hinten unbegrenzt nutzen durften. Während es die überwiegende Mehrheit der Volleyballer, Badminton-Spieler, Handballer, Fußballer, Tennis-Spieler, usw. gar nicht anders kennt, als zwei- oder dreimal unter der Woche nachmittags zwei, drei Stunden zu trainieren und dann schon fast von den nachfolgenden Trainingsgruppen aus der Halle/vom Platz gejagt zu werden, sind wir doch alle damit aufgewachsen, völlig ohne Zeitdruck vom frühen Abend bis spät in die Nacht tun und lassen zu können was wir wollen (also soweit es die Vereinskollegen zulassen :wink: ).
Auch mit dem Punktspielbetrieb unter der Woche genießen wir doch eigentlich eine Ausnahmestellung. Bei den allermeisten Sportarten finden sämtliche Punktspiele, auch auf Kreisebene, am Wochende statt. Nicht nur müssen Handballer, Fußballer, Volleyballer, usw. viele ihrer Sonnabende und Sonntage opfern, sie (Okay, mit Ausnahme der Fußballer und Tennisspieler im Sommer) müssen auch untereinander um die begrenzten Hallenzeiten an Sonnabenden und Sonntagen konkurrieren. Solche Sorgen kennen wir auf Kreisebene fast überhaupt nicht - tatsächlich gilt es doch sogar als besonderer Vorteil des Tischtennis' auf Kreisebene, dass man immer über alle Wochenenden frei verfügen kann.
Somit sollten wir uns auf jeden Fall erstmal klarmachen, dass uns nichts genommen wird, was uns zusteht, sondern dass uns ein Privileg gestrichen wird. Das muss ja nicht heißen, dass wir das einfach unkommentiert hinnehmen und uns damit abfinden. Nur sollten wir das im Hinterkopf haben, wenn wir uns irgendwo beschweren wollen. Denn aus eigenen Erfahrungen kann ich mir gut vorstellen, wie die Antwort auf Proteste bei entsprechenden Stellen ausfallen dürfte: Zitat: Ihr schafft eure Spiele/Wettbewerbe nicht bis 22 Uhr? Dann spielt halt am Wochenende, wie alle anderen auch.
Was wir brauchen ist eine verdammt gute Begründung, warum wir prinzipiell nicht am Wochenende spielen können, aber unter der Woche bis zu 4 oder 5 Stunden spielen und trainieren müssen. Also sowas in der Richtung: Zitat: Guckt mal, wir haben hier zwölfundzwanzig Tischtennisvereine und zweihundertsiebzig gemeldete Mannschaften mit insgesamt neunhundertvierundachzig aktiven und ein paar hundert nicht mehr ganz so aktiven Spielern (Zahlen können variieren :wink: ). Wenn die alle am Wochenende auch noch in die Hallen müssten, zusätzlich zu unseren dreihundertfünfundsechzig Spielern in Bezirksklasse und darüber, müssen wir am Sonnabend um 05.00 Uhr anfangen, bis Sonntag 23.00 durchmachen und alle anderen Sportarten können sich neue Spielstätten suchen. Wir müssen also die Punktspiele wenigstens auf Kreisebene unter der Woche durchführen.
Bei so vielen Spielern - und das sind im Schnitt nunmal um die zwölfundzwanzig pro Verein, wobei darunter natürlich noch viel mitgliederstärkere Vereine sind - und vielleicht zwei oder sogar drei Tagen in der Woche, in denen sowohl trainiert als auch der Spielbetrieb durchgeführt werden muss, reichen knappe 3 Stunden einfach nicht aus. Eine ganze Reihe von Vereinen hat noch nichtmal den Platz für mehr als 5 Tische, so dass gar nicht mehr als 10 Spieler zeitgleich angemessen trainieren können.
Man sieht also, allein den Zahlen nach benötigen die Magdeburger Tischtennis-Vereine eher mehr Hallenzeiten als bisher, nicht weniger. Wir bedauern es wirklich sehr, wenn wir durch Training und Wettkampfbetrieb Anwohner belästigt haben. Wir bitten diese um Entschuldigung und möchten gern klären, wie es dazu kommen konnte um das in Zukunft abzustellen. Wir sind selbstverständlich kompromissbereit und können uns auch mit Einzel- und Härtefallregelungen anfreunden.
Es ist jedoch unbedingt nötig, gerade im Hinblick auf den Hobby- und Breitensport auf Kreisebene, in dieser Frage eine Lösung zu finden, die nicht nur den Gesetzen und Vorschriften genügt, sondern auch für die Sportler und des Sports praktikabel ist.
Oder so. :D
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Stefan942 - 14.09.2010, 15:25
Christian Wernike hat folgendes geschrieben: Somit sollten wir uns auf jeden Fall erstmal klarmachen, dass uns nichts genommen wird, was uns zusteht, sondern dass uns ein Privileg gestrichen wird.
Wie mans nimmt, man könnte auch sagen: Tischtennis bekommt jetzt den Nachteil, den viele andere schon haben. Wird also doch etwas genommen?
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Christian Wernike - 14.09.2010, 15:36
Stefan942 hat folgendes geschrieben: Christian Wernike hat folgendes geschrieben: Somit sollten wir uns auf jeden Fall erstmal klarmachen, dass uns nichts genommen wird, was uns zusteht, sondern dass uns ein Privileg gestrichen wird.
Wie mans nimmt, man könnte auch sagen: Tischtennis bekommt jetzt den Nachteil, den viele andere schon haben. Wird also doch etwas genommen?
Und was genau ist ein nicht vorhandener Nachteil anderes als ein Vorteil, also Privileg?
Wenn du beim Rollstuhlbasketball der Superstar schlechthin bist, weil du als einziger Spieler deine Beine benutzen kannst und deshalb sämtliche Würfe blocken und alle Rebounds holen kannst indem du aufspringst, hast du einen Nachteil nicht, den alle anderen haben. Sagt jetzt der Welt-Rollstuhlbasketballverband "Moment, so geht das nicht weiter. Der Stefan muss jetzt auch immer schön im Rollstuhl sitzen bleiben, weil das so in den Regeln steht und was haben wir uns eigentlich die ganze Zeit dabei gedacht, ihm das einfach durchgehen zu lassen?", würde dir dann nicht ein Privileg genommen? :wink:
Übrigens möchte ich daran erinnern, dass das Entscheidende an der Stelle nicht das "wegnehmen" ist, sondern "was uns zusteht". Natürlich wird uns so oder so etwas weggenommen. Aber eben nichts, worauf wir ein natürliches Recht hätten. So wie du im Rollstuhlbasketball auch kein natürliches Recht darauf hättest, als Einziger deine Beine benutzen zu dürfen, nur weil du es kannst.
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Stefan942 - 14.09.2010, 15:55
Der Vergleich hinkt, da der Stefan in deinem Vergleich eben bei Weitem nicht der einzige sein kann, der seine Beine benutzen könnte, sondern womöglich nur der einzige ist, der es auch tut.
Anders ausgedrückt mein ich, dass ich mir hier nicht vorstellen kann, dass TT in jeder Halle in MD an jedem Wochentag der letzte Nutzer ist und andere eben sonst warum auch immer 22:00 abgeschlossen haben, alternativ TT nicht die einzige Sportart ist, die über diese Zeit hinaus in den Hallen war. Oder irr ich mich da?
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Christian Wernike - 14.09.2010, 16:00
Stefan942 hat folgendes geschrieben: Anders ausgedrückt mein ich, dass ich mir hier nicht vorstellen kann, dass TT in jeder Halle in MD an jedem Wochentag der letzte Nutzer ist und andere eben sonst warum auch immer 22:00 abgeschlossen haben, alternativ TT nicht die einzige Sportart ist, die über diese Zeit hinaus in den Hallen war. Oder irr ich mich da?
Kann ich nicht sagen. Habe ich aber auch gar nicht behauptet, oder? Ich denke schon, dass auch bei anderen Sportarten mal überzogen wird, weil man die Halle eh als Letzter nutzt. Doch soweit ich weiß, wird das so gut wie nur beim Tischtennis als zwingend notwendig betrachtet. Oder ist die Aufregung jetzt bei den Volleyballern, Handballern, usw. auch gerade groß?
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
al_bundy - 14.09.2010, 16:12
Christian Wernike hat folgendes geschrieben: Stefan942 hat folgendes geschrieben: Christian Wernike hat folgendes geschrieben: Somit sollten wir uns auf jeden Fall erstmal klarmachen, dass uns nichts genommen wird, was uns zusteht, sondern dass uns ein Privileg gestrichen wird.
Wie mans nimmt, man könnte auch sagen: Tischtennis bekommt jetzt den Nachteil, den viele andere schon haben. Wird also doch etwas genommen?
Und was genau ist ein nicht vorhandener Nachteil anderes als ein Vorteil, also Privileg?
Wenn du beim Rollstuhlbasketball der Superstar schlechthin bist, weil du als einziger Spieler deine Beine benutzen kannst und deshalb sämtliche Würfe blocken und alle Rebounds holen kannst indem du aufspringst, hast du einen Nachteil nicht, den alle anderen haben. Sagt jetzt der Welt-Rollstuhlbasketballverband "Moment, so geht das nicht weiter. Der Stefan muss jetzt auch immer schön im Rollstuhl sitzen bleiben, weil das so in den Regeln steht und was haben wir uns eigentlich die ganze Zeit dabei gedacht, ihm das einfach durchgehen zu lassen?", würde dir dann nicht ein Privileg genommen? :wink:
Übrigens möchte ich daran erinnern, dass das Entscheidende an der Stelle nicht das "wegnehmen" ist, sondern "was uns zusteht". Natürlich wird uns so oder so etwas weggenommen. Aber eben nichts, worauf wir ein natürliches Recht hätten. So wie du im Rollstuhlbasketball auch kein natürliches Recht darauf hättest, als Einziger deine Beine benutzen zu dürfen, nur weil du es kannst.
Wenn da drinne steht, um 22Uhr geht das Licht aus, und man hat uns bisher gestattet bis 23 oder XX Uhr zu bleiben, dann ist das ein Prvileg. Da man sich außerhalb der festgelegten Zeiten dort aufgehalten konntet. ;-)
Es steht dir bis 22Uhr zu die Halle zu nutzen. Nicht mehr, nicht weniger. Alles darüber hinaus ist Kulanz (Previleg) und liegt im Ermessen der Stadt
Re: Hallenschließung/ Alarmschaltung um 22:00 Uhr
Henning Neu - 17.11.2010, 23:43
morgen geht es für den usc wieder in die alte halle zurück mit alarmanlage/22uhr. wenn es bei den 22uhr bleibt, dürfte der punktspielbetrieb spannend werden. kommen erst 19uhr rein und punktspiele sind somit erst frühestens 19.30 startbar. bei engen ausgang definitiv mit abbauen und duschen kaum einhaltbar.
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