Das Mare

Unbesiegbar
Verfügbare Informationen zu "Das Mare"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Vicati - Grimbor - Fellknäuel - Ena
  • Forum: Unbesiegbar
  • aus dem Unterforum: Ideen, Anregungen
  • Antworten: 8
  • Forum gestartet am: Sonntag 19.08.2007
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Das Mare
  • Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 6 Monaten, 28 Tagen, 16 Stunden, 23 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Das Mare"

    Re: Das Mare

    Vicati - 29.08.2010, 16:47

    Das Mare
    Ich habe schon länger davon gesprochen, meiner neusten MSG-Idee (oder auch nicht mehr ganz so neu, inzwischen sind mir schon einige andere Ideen durch den Kopf geschwirrt, aber das lassen wir jetzt mal. :wink: )
    Um zu sehen, ob überhaupt Interesse an einer Unter-Wasser-MSG besteht, poste ich bereits den ersten Teil, die Vorgeschichte.


    Ein kurzer Abriss über die Geschichte des Mares

    Einst herrschten die Dinosaurier über die Erde und die ersten Menschen wurden gejagt. Dann kam Kord. Der Gott des Feuers, des Krieges und der Sonne brachte den Menschen den Glauben an ihn und sie erlangten die Macht, die Magie des Feuers zu wirken. Das Menschenvolk sammelte sich und schuf die gewaltige Stadt Atlantis an den Ufern des Atlantiks. Die bisherigen Herrscher der Erde, die Dinosaurier, sahen nun dem Tod ins Auge und die Menschen vertrieben sie. Bald hatten die Diener Kords die alleinige Herrschaft über den Planeten.
    Doch Kord war auch der Kriegsgott und er wollte Krieg. So liess er die Menschen gegen einander Kämpfen und ein tödlicher Krieg wütete bald in allen Ländern der Erde. Die Herrscher von Atlantis waren die erbarmungslosesten Kämpfer Kords und nach Jahren des Krieges entschlossen sie sich, den Krieg mit einem einzigen, gewaltigen Zauber zu gewinnen. Doch sie konnten diesen Zauber nicht kontrollieren und so rollte er mit seiner ganzen gewaltigen Zerstörungskraft über das Antlitz der Erde und verwandelte sie in eine einzige, triste Stein- und Sandwüste. Atlantis bekam die volle Kraft des Zaubers zu spüren versank in den Fluten des Meeres. Das Wasser flutete die Strassen, Häuser und Paläste der Stadt und die Ersten, die ertranken, waren die Diener Kords. Die Einzigen, die nicht starben, waren die Kinder, die in der Stadt lebten. Sie wurden gerettet, weil sie unschuldig waren. Ihre Retterinnen waren die Zwillingsgöttinnen Elia und Celan, die Göttinnen des Wassers und des Eises, der Flut und der Ebbe, des Mondes und der Sterne, der Ungestümheit und der Ruhe, der Freiheit und der Weisheit. Sie rettete die Kinder vor dem Tode, indem sie sie in Geschöpfe des Wassers verwandelten. So entstanden die Tidenwesen und das erste Volk des Wassers breitete sich aus der versunkenen Stadt Atlantis im ganzen Atlantik aus, den sie fortan Mare Cor nannten, das Meer des Herzens.
    Bald schon herrschten die Tidenwesen auch im Mare Medium, dem Meer der Mitte, im Mare Clementia, dem Meer des Sanftmutes, im Mare Septentrio, dem Meer des Nordens und im Mare Meridies, dem Meer des Südens.
    Die im Mare Septentrio lebenden Tidenwesen verehrten vor allem Celan, die Zwillingsgöttin des Eises und durch die Liebe zu ihrer Göttin und die konzentrierte Eismagie in den nördlichen Gefilden wandelten sich die Körper dieser Tidenwesen von Generation zu Generation und sie wurden selbst zu Geschöpfen des Eises. Die Nor, wie sich sie sich nun nannten, sagten sich vom Reich der Tidenwesen los und gründeten ihr eigenes Königreich. Doch auch wenn sie nun nicht mehr unter dem selben König lebten, verbanden die Nor und die Tidenwesen immer noch ihr Blut und sie blieben die wohl am engsten miteinander verbundenen Völker in den Fluten der Mare.
    Im Mare Meridies traf man auf die nomadischen Quallenmenschen und bald bauten die Tidenwesen und die Nor mit diesen enge Freundschafts- und Handelsbeziehungen auf. Doch die Quallenmenschen hatten Feinde, die mächtigen Tokezen, die Herrscher der unerforschten Untiefen des Mare Clementia. Die Tidenwesen wurden in einen schon Jahrtausende andauernden Krieg, der die Quallenmenschen heimatlos gemacht hatte, hineingezogen. Auch die Nor schwammen nach Süden, um ihre Verwandten zu unterstützen. Schlachten gegen die Tokezen wurden geschlagen und in dieser Zeit kam es zu Unstimmigkeiten im Orden von Flut und Eis, dem Priesterorden der Tidenwesen und der Nor, welcher die Zwillingsgöttinnen verehrte. Bisher waren alle Priester der Magie des Wassers und des Eises mächtig gewesen, doch wirklich beherrschen und im Krieg einsetzen konnten sie sie nicht. So trennten sich ein teil der Priester vom Orden und gründeten die Schwimmenden Schulen. Dort sollten fortan richtige Magier ausgebildet werden, die sich der Erforschung und Beherrschung, eine unschätzbare Hilfe im Kampf gegen die Tokezen. Doch die Wesen des Wassers richteten ihr Augenmerk so sehr auf die Gefahr aus der Tiefe, dass sie die Gefahr die aus ganz anderer Richtung drohte, nicht bemerkten.
    Noch während sich die Geschöpfe des Wassers gut entwickelten, litten die Menschen an Land unter dem mächtigen Zauber, der verhinderte, dass sich die Erde wiederherstellen konnten und auf ewig eine öde Wüste blieb. Nur wenige Menschen begannen auch, die Zwillingsgöttinnen zu verehren und bauten aus den Bäumen eines Waldes, der den Zauber irgendwie überstanden hatten, grosse Flosse, auf denen sie Dörfer bauten und über die Meere segelten. Sie nannten sich die Flösser sagten sich von den an Land lebenden Menschen los und diese versuchen immer, wenn sie ein Floss sehen, dieses zu zerstören.
    Die Menschen, die die Katastrophe überlebt hatten, verehrten immer noch Kord. Sie zogen in Clans über das Wüstenland der Kontinent und jeder Clan hat mindestens einen Hexer, einen Magier, der sich darauf versteht, die Magie des Feuers zu wirken. Je grösser der Clan ist, desto mehr Hexer herrschten über ihn. Alle Clans lebten in Feindschaft zu einander und schlachteten einander gegenseitig ab, wenn sie aufeinander trafen. Auch machten sie Jagd auf alle anderen Wesen, die sie trafen, ob nun Bestie, Tidenwesen oder sonst jemand.
    Doch Kord war wütend darüber, dass die Zwillingsgöttinnen die Kinder von Atlantis gerettet hatten und befahl den Clans, sich zu sammeln und liess sie dann zu den Ufern des Mare Mediums ziehen. Die dort lebenden Tidenwesen waren verängstigt, denn alle Truppen waren ausgesandt worden, um den Tokezen Einhalt zu gebieten und die Feuermagie, über die die Hexer geboten immer noch über genügend Macht, um die Menschen zu den Städten der Tidenwesen, in denen sich zu dieser Zeit nur Alte, Kranke und Kinder befanden, zu führen. Diese waren verängstigt und diesen Moment nutzte Kord, um den Tidenwesen anzubieten, sich ihm zu unterwerfen. Er sagte, die Zwillingsgöttinnen würden ihnen nicht helfen und nur mit seiner Gunst könnten sie überleben.
    Die Tidenwesen willigten ein und Kord lehrte sie eine besonders mächtige Abart der Feuermagie, die Höllenmagie. Doch die Magie war zu stark für die Alten und Kranken und auch für einige der Kinder und so starben sie. Jene, die überlebten, veränderten sich mit dem Feuer, das nun durch ihre Adern floss. Nun schickte Kord die Tidenwesen aus dem Mare Medium, die sich nun Höllensalamander nannten, nach Atlantis. Dort griffen sie die Stadt an und flohen, als die Atlanter zurückschlugen, zurück ins Mare Medium. Die in der Stadt zurückgebliebenen Truppen verfolgten die Höllensalamander, wurden aber im Mare von der vereinten Armee der Kordanhänger vernichtend geschlagen. Erneut zogen die Höllensalamander aus, um Atlantis anzugreifen und diesmal waren sie sicher, dass sie die Stadt einnehmen könnten.
    Die Kämpfe gegen die Tokezen waren jedoch erfolgreich und die riesenhaften Wesen wurden in die Tiefen des Mare Clementia zurückgedrängt und derart dezimiert worden, dass sie die Kämpfe nicht mehr weiterführen konnten. Deshalb waren die Truppen in ihre Heimat zurückgekehrt und so trafen die Höllensalamander auf die Rückkehrer. Durch ihre geringe Zahl wurden nun sie vernichtend geschlagen und die wenigen Überlebenden kehrten ins Mare Medium zurück. Dessen einzigen Eingang, der schmale Golf Medium, verschlossen sie mit Höllenmagie und dann zogen sie sich in ihre Städte zurück, um sich zu erholen.
    So herrschte tausend Jahre Frieden im Mare. Doch dann kehrten die Tokezen zurück und entfesselten den Zweiten Krieg. Erneut zogen die Nor, die Tidenwesen und die Quallenmenschen ihre Truppen zusammen, um sich den Bestien entgegen zu stellen. Auch die Höllensalamander kehrten aus ihrem selbst gewählten Exil zurück und griffen in die Kämpfe ein. Sie schlugen sich auf Befehl Kords auf die Seite der Tokezen und der folgende Krieg, später der Ewige Krieg genannt, dauerte fünfhundert Jahre an und mehrere Generation erlebten nie, wie Frieden im Mare herrschte. Doch nie gaben die Tidenwesen und ihre Verbündeten auf und schliesslich siegten sie, warfen die Tokezen und die Höllensalamander zurück und diese mussten ihn ihre Exile zurückkehren.
    Wieder herrschte Frieden für fünfhundert Jahre und die Tidenwesen erforschten die bisher unerforschten südlichsten Ausläufer des Mare Cor. Dabei stiessen sie auf das Gefängnis des finsteren Gottes der Tiefen, Arraken, und dessen Volk, die Haizwerge. Sie befreiten diese unbeabsichtigt aus ihrer ewigen Gefangenschaft und die Haizwerge begannen, die Städte der Tidenwesen anzugreifen. Erneut nahmen die Truppen der Völker des Mares den Kampf auf und ein neuer Verbündeter schlug sich auf ihre Seite. Die erste Schöpfung Arrakens, die Anemonlinge, welche Arraken und die Haizwerge einst einkerkerten und dabei aber einem Fluch Arrakens erlagen, welcher sie zu ewiger Erstarrung verdammt. Dieser wurde aber durch die Befreiung des finsteren Gottes aufgehoben.
    Trotz dieser Unterstützung verloren sie eine Schlacht nach der anderen, bis die Zwillingsgöttinnen die Seelentiere aussandten, um die Haizwerge zu besiegen. Nun gewannen die Verbündeten langsam an Boden und es gelang, die Haizwerge zurückzudrängen und wieder zu verbannen.
    Nach dem Ende des Krieges liessen sich die Anemonlinge im Mare Clementia und im Mare Cor nieder und auch mit ihnen bauten die Tidenwesen enge Handelsbeziehungen auf.
    Fünfhundert Jahre lang herrschte Frieden, dann griffen die Höllensalamander ein weiteres Mal Atlantis an. Dank jahrelanger Planung und der effizienten Nutzung der Höllenmagie gelang es ihnen, tief in die Stadt einzudringen. Doch während eine Schlacht in den Strassen der Stadt tobte, griffen die Haizwerge ebenfalls Atlantis an, mit den Anemonlingen im Rücken. Die Haizwerge kämpften sich durch die Reihen der Höllensalamander und, da die Tidenwesenkrieger nun nicht mehr gegen die vernichtende Macht der Höllenmagie standen, gelang es ihnen, ihre Stellungen zu halten, während die Truppen der Haizwerge von hinten durch die Anemonlinge aufgerieben wurden.
    Atlantis war gerettet, doch nun begannen sich die verbliebenen Truppen der Haizwerge und der Feuersalamander aus Rache für die verlorene Schlacht zu bekämpfen. Während dieser Kämpfe entwickelten die beiden Völker einen tiefen, ewig anhaltenden Hass aufeinander. Durch die Verluste und durch das Eingreifend der Tidenwesen und der Anemonlinge mussten beide ihre Truppen zurückziehen.
    Nach zweihundert Jahren kehrten nun ein drittes Mal die Tokezen aus den Tiefen zurück, stärker und zahlreicher als je zuvor. Sie zogen gegen die Siedlungen der Anemonlinge, doch schnell kam die Hilfe der Tidenwesen, der Nor und der Quallenmenschen. Auch die Seelentiere zogen gegen die Tokezen. Die Flammensalamander öffneten das Mare Medium, um die Tokezen zu unterstützen, doch durch die Schlacht bei Atlantis waren sie noch geschwächt und den Verbündeten gelang es, sie in ihr Reich zurückzudrängen. Sie ergriffen auch die einmalige Gelegenheit und drangen ins Mare Medium ein, um die Höllensalamander in ihrem eigenen Reich zu vernichten. Doch sie hatten die Macht unterschätzt, über die die Höllensalamander dort verfügten und so wurden sie in einen aufwändigen Zermürbungskrieg verwickelt, während im Mare Clementia noch der Krieg gegen die Tokezen tobte. Und langsam häuften sich auch noch die Angriffe der Haizwerge. Es schien, als hätten sich alle Feinde im Mare auf einmal erhoben…



    Völker, Magie und was mir sonst noch so in den Sinn kommt, wird folgen...irgendwann.
    Antwortet inzwischen schon mal auf die Umfrage. :mrgreen:



    Re: Das Mare

    Grimbor - 29.08.2010, 21:15


    Hmm... also mir persönlich ist das ganze ehrlich gesagt zu überladen an Völkern, Magiearten und historischen Ereignissen, deren Relevanz für die MSG ich schwer abschätzen kann. Rück doch mal ein paar zusätzliche, konkret auf die MSG-Idee bezogene Infos raus. Welche Völker sollen alle spielbar sein? Wie wird in etwa die Anfangssituation aussehen? Wird sich die MSG stark auf den Krieg konzentrieren oder auch noch andere Seiten aufweisen?



    Re: Das Mare

    Vicati - 30.08.2010, 11:59


    Grimbor hat folgendes geschrieben: Hmm... also mir persönlich ist das ganze ehrlich gesagt zu überladen an Völkern, Magiearten und historischen Ereignissen, deren Relevanz für die MSG ich schwer abschätzen kann. Rück doch mal ein paar zusätzliche, konkret auf die MSG-Idee bezogene Infos raus. Welche Völker sollen alle spielbar sein? Wie wird in etwa die Anfangssituation aussehen? Wird sich die MSG stark auf den Krieg konzentrieren oder auch noch andere Seiten aufweisen?

    Spielbar werden nur Tidenwesen, Nor, Quallenmenschen, Anemonlinge und Seelentiere sein., also die "Guten". Nur Eis- und Wassermagie werden für uns relevant sein, Feuermagie wird nur von Menschen bzw. Höllensalamander gewirkt werden. Der Krieg bedeutet für uns einfach, dass Haizwergüberfälle an der Tagesordnung sind, nicht besonders viele Soldaten in Atlantis und Umgebung sind und dass das Mare Medium belagert wird. Startpunkt wird Atlantis sein, allerdings möchte ich noch nicht all zu viel über die Aufgabe in der MSg verraten.



    Re: Das Mare

    Grimbor - 30.08.2010, 12:37


    Wird es denn relevant für die MSG sein, dass wir einen Kämpfer-Charakter schreiben? Also jemanden, der auch wirklich aktiv im Krieg mitmischt? Oder ist es genauso gut möglich, einen Zivilisten zu schreiben?



    Re: Das Mare

    Vicati - 30.08.2010, 16:59


    Natürlich wird es zu Kampfsituationen kommen, ich habe aber nicht vor, mitten ins Schlachtfeld zu rennen oder mich der Armee der Armee anzuschliessen. Ich werde auch Berufe beschreiben, die nicht unbedingt zum Kampf geeignet sind z.B. die Walsänger.



    Re: Das Mare

    Grimbor - 30.08.2010, 18:57


    Gut, dann bin ich ja schonmal auf die weiteren Hintergründe gespannt...



    Re: Das Mare

    Fellknäuel - 30.08.2010, 19:27


    Ich bin hin- und her gerissen: einerseits klingt das Setting wirklich faszinierend, da hast du wirklich Fantasie bewiesen.

    Andererseits kann ich es mir einfach nicht vor stellen, die ganze Zeit in der MSG überwiegend im Wasser zu sein. Vielleicht ändert sich das, wenn die MSG mal an läuft, aber vorerst wähle ich (und nur im Bezug auf MSGs^^) die letzte Antwort.



    Re: Das Mare

    Ena - 30.08.2010, 19:28


    Bisher klingt das alles recht ansprechend, wenn auch ein wenig fremd. Ich warte mal was noch so kommt, bevor ich eine Antwort auf die Umfrage eingebe.



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Unbesiegbar

    Psycho Force: Street War - gepostet von Pitchblack am Freitag 10.04.2009
    Unsere Feinde - gepostet von Pitchblack am Dienstag 12.02.2008



    Ähnliche Beiträge wie "Das Mare"

    15 Juli 2010 - gepostet von _aLeXaNdRa_ am Samstag 15.07.2006
    Die beiden Brüder, der Greis und der Vogel - gepostet von superman am Montag 28.08.2006
    ___ Credits | __:__ Uhr |SZ ___ | Rang 60 | killerbiene - gepostet von [CG] Wismerhill - Titox am Montag 18.09.2006