Sennheiser HD-590

Das Forum ist auf www.digitalorgel.de umgezogen!!!
Verfügbare Informationen zu "Sennheiser HD-590"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: prinzipal - naummi - Unda Maris - Gernot - martin
  • Forum: Das Forum ist auf www.digitalorgel.de umgezogen!!!
  • Forenbeschreibung: Hier bitte keine Beiträge mehr posten!
  • aus dem Unterforum: Computer & Tonausgabe
  • Antworten: 8
  • Forum gestartet am: Montag 19.06.2006
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Sennheiser HD-590
  • Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 8 Monaten, 30 Tagen, 19 Stunden, 53 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Sennheiser HD-590"

    Re: Sennheiser HD-590

    prinzipal - 19.06.2006, 20:20

    Sennheiser HD-590
    Liebe Forenleser,
    ich kann zur Benutzung der HW-Samples meinen Kopfhörer HD-590 nur empfehlen. Das ist der Nachfolger : http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm.nsf/root/05343 technisch hat sich nicht viel geändert siehe auch hier : http://www.dooyoo.de/kopfhoerer/sennheiser-hd-590-prestige/1003953/
    Die Orgel-Abstrahlung ist bei HW Orgeln aufgrund der enormen Klangqualität eines der größten "Probleme". Ich denke fast, dass eine hochwertige Abstrahlung fast genauso viel bis mehr als die Software mit den Samplesets kostet. Das verläuft dann von den noch relative günstigen Synric's zu sehr sehr teuren Genelec's. Die günstigste Möglichkeit (besonders für den Einstieg praktisch) ist dann letztendlich doch noch der Highend-Kopfhörer.

    freundliche Grüße:
    Johan Eggers



    Re: Sennheiser HD-590

    naummi - 19.06.2006, 20:47


    Ich habe mir letztes Jahr den AKG K 240 angeschafft (http://www.heise.de/preisvergleich/a6819.html). Gab es für ca. 70 EUR bei eBay und ich bin damit sehr zufrieden. Allerdings habe ich auch noch keine anderen getestet. Der K 240 ist ein offenes System, man hört also noch ganz gut, was um einen herum stattfindet. Vielleicht schaue ich mir auch mal was komplett geschlossenes an... dann gibt es nur mich und die Orgel! ;-)



    Re: Sennheiser HD-590

    prinzipal - 19.06.2006, 22:37


    Ja etwas Geschlossenes wäre besonders beim Spielen von leisen Registrierungen günstig, wenn man jetzt im heißen Sommer von einem Ventilator gekühlt wird (wie ich).... :wink:



    Re: Sennheiser HD-590

    Unda Maris - 20.06.2006, 13:38

    Auch schön
    Für Hauptwerk2 habe ich den Sennheiser HD 595, im Zusammenspiel mit einem eingebauten Millenium-Kopfhörerverstärker von Thomann (50 Eier) Der Sennheiser gefällt mir noch wesentlich besser als der HD 590, weil er noch leichter und luftiger sitzt und auch der Bass einfach noch knackiger und offener ist. Das Teil wurde außerdem mit dem Design-Award "red dot" ausgezeichnet, zu Recht, wie ich finde. Auch die Meßwerte sind etwas besser, was eigentlich aber nichts zu sagen hat. Hab ihn vor einem Jahr bei technik-direkt für 150 Euro bekommen. Ich würde mir den immer wieder holen weil hier optimales Preis/Leitsungsverhältnis ist. http://www.sennheiser.com/sennheiser/icm.nsf/root/05343
    Außerdem ist Sennheiser eine "anständige deutsche Firma" (das darf man ja nun seit der Fußball WM wieder sagen) und AKG ist Österreich (sorry, liebe Österreicher ;-(
    Es grüsst Fähnchen schwenkend
    Walter



    Re: Sennheiser HD-590

    prinzipal - 20.06.2006, 15:29


    Zum Thema Kopfhörerverstärker: Ich konnte es einfach nicht fassen , dass ein so leistungskleiner Verstärker so viel kosten kann (wie es bei so vielen Kopfhörerverstärkern der Fall ist) . Ich bin dann nach langer Suche zu diesem Produkt gekommen: Behringer Kopfhörerverstärker 4fach

    Bin damit auch absolut zufrieden.

    freundliche GRüße:
    Johan Eggers



    Re: Sennheiser HD-590

    Gernot - 20.06.2006, 22:22

    Wiedergabe über Kopfhörer/Lautsprecher
    Hallo !

    Zum Einen möchte ich zwei sehr gut (= neutral) klingende offene Kopfhörer empfehlen : Den K601 und den K701, beide von AKG.
    Ich selbst benutze zum Orgelspielen den K601 und bin damit sehr zufrieden.

    Zum Anderen :
    Was die Wiedergabe über Lautsprecher angeht gibt es gerade bei Stereo- und "wet recording"-Sets oft erhebliche Unterschiede zwischen dem "Originalklang" in der Kirche und der im heimischen Kämmerlein erzeugten Approximation.

    1)
    Zuallererst findet durch die Aufnahme der Orgelpfeifen auf im Normalfall zwei Kanäle (hierunter fallen auch Mehrkanalaufnahmetechniken, wenn danach auf Stereo gemischt wird) eine extreme Reduktion des realen dreidimensionalen Klanges auf zwei Punkte statt (nämlich je eine punktförmig gedachte Schallquelle pro Kanal).

    2)
    Lautsprecher (es sei denn, es sind gute aber leider auch teure Studiomonitore mit neutralem Übertragungsverhalten) färben den Klang idr. nennenswert ein. Hierdurch entstehen weitere Abweichungen vom Original.

    3)
    Ein extrem wichtiger Punkt sind die akustischen Eigenschaften des Raumes, in dem die Orgel erklingen soll. Ideal wäre ein sehr stark gedämmter Raum, was aber schnell mal mehrere 1000 Euro kosten kann. Also sind die meisten Räume akustisch ungünstig und verzerren den Klang weiter, z.B. durch Interferenzen.

    Für mich persönlich folgt daraus eine klare Indikation für den Kopfhörer :

    - Dadurch, daß die zwei "punktförmigen Schallquellen" sehr nahe am Ohr sind entsteht eine der Realität ziemlich nahekommende geometrische Situation (v.a. bei mit ORTF oder einer ähnlichen Methode aufgenommenen Sets)

    - Kopfhörer haben vergleichsweise kleine, leichte Membranen, mit denen ein neutrales Klangbild viel einfacher (= billiger !) zu realisieren ist als mit großen Lautsprechern, bei denen z.B. viel Membranmaterial bewegt werden muß

    - Das Berücksichtigen der akustischen Eigenschaften des Raumes entfällt komplett, weil die Orgel ja gar nicht im Raum erklingt !


    Viele Grüße,

    Gernot Wurst



    Re: Sennheiser HD-590

    martin - 23.06.2006, 14:00

    Re: Wiedergabe über Kopfhörer/Lautsprecher
    Gernot hat folgendes geschrieben: Zum Einen möchte ich zwei sehr gut (= neutral) klingende offene Kopfhörer empfehlen : Den K601 und den K701, beide von AKG.
    Ich selbst benutze zum Orgelspielen den K601 und bin damit sehr zufrieden.
    Eine Empfehlung wert ist sicher auch der AKG K240DF, m.W. der einzige, der *dokumentiert nach IRT* diffusfeldentzerrt ist. Allerdings scheint der sehr hochohmig zu sein und braucht Power ohne Ende.
    Zitat: Zuallererst findet durch die Aufnahme der Orgelpfeifen auf im Normalfall zwei Kanäle (hierunter fallen auch Mehrkanalaufnahmetechniken, wenn danach auf Stereo gemischt wird) eine extreme Reduktion des realen dreidimensionalen Klanges auf zwei Punkte statt (nämlich je eine punktförmig gedachte Schallquelle pro Kanal).
    Das kann man so aber nicht sagen, schliesslich ist es ja gerade der Trick, Phantomschallquellen bilden zu können (also "Ortung" von Klangquellen, wo gar keine LS sind). Laufzeitstereofonie bildet ja durchaus auch eine Tiefenstaffelung gut aus.

    Interessant fände ich mal Sampling mit dem Schoeps KFM oder dem Neumann Kunstkopf (ersteres hat allerdings oft Probleme mit einem zu grellen Klangbild, wenn man zu dicht an der Schallquelle ist, zweiterer versagt natürlich prinzipbedingt bei LS-Wiedergabe).

    Gruß,
    m.



    Re: Sennheiser HD-590

    Gernot - 27.06.2006, 15:10

    zwei Pukte
    Ich meine das im technischen Sinn : Es sind eben zwei Kanäle, sprich ein Stereopfeifensample besteht aus zwei eindimensionalen Folgen von Abtastwerten.

    Das hat nichts damit zu tun, wieviel "Rauminformation" die Daten dieser beiden Kanäle enthalten.

    Mit der Reduzierung meinte ich folgendes :

    In der Realität ist der Klang beschrieben durch eine in einer bestimmten Geometrie (z.B. ein Kirchenraum) stattfindenden zeitabhängigen Luftdruckveränderung, also durch eine vierdimensionale Funktion p(x,y,z,t), die eine Teilmenge des R4 (Geometrie X Zeitintervall) auf einen Teil des R1 (Menge der Luftdruckwerte) abbildet. Von diesen unendlich vielen Punkten werden beim Aufnehmen etweder (stereo) stark vereinfacht gesagt zwei herausgepickt und die eindimensionalen Funktionen p [x1,y1,z1] (t) p [x2,y2,z2] (t) diskretisiert, oder man nimmt in Mehrkanaltechnik einfach noch mehr solche Funktionen auf und erhält dann die beiden Stereokanäle durch Linearkombinationen aus diesen (genannt "Mixdown").

    In diesen Zwei Folgen steckt dann die ganze akustische Information, also die Tiefenstaffelung und all das.
    Und jetzt kommt es : Welche Lautsprecher sind wie in einem wie beschaffenen Raum anzuordnen, um eine im Rahmen der Gegebenheiten bestmögliche Approximation der Originalsituation (nämlich in der Kirche) zu erreichen ? Und wie gut wird diese Approximation ?

    Ich sage nicht, daß das Ergebnis einer Wiedergabe über Lautsprecher zwangsläufig schlecht ist. Ganz sicher nicht.
    Allerdings wage ich die Behauptung, daß eine so gute Annäherung an den Originalklang (eine geeignete Aufnahmemethode vorausgesetzt) wie man sie mit guten Kopfhörern bekommen kann, auf eine andere Art aus technischen und aus finanziellen Gründen nicht zu haben ist.

    Es geht also nicht unbedingt um die Klangqualität als solche, sondern um Authentizität, die zumindest für mich wichtig ist, wenn es um Klangdokumentationen geht, man also eine Orgel möglichst realitätsnah erleben möchte.

    Deshalb ist eine Kombination aus einer geeigneten Aufnahmetechnik (stereo, z.B. dummy head oder ORTF bzw. Abwandlungen davon) in Verbindung mit der Wiedergabe über Kopfhörer meiner Ansicht nach in Sachen Authentizität und v.a. Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar.

    Viele Grüße,

    Gernot



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum Das Forum ist auf www.digitalorgel.de umgezogen!!!

    Mein Selbstbauprojekt - gepostet von prinzipal am Freitag 23.06.2006



    Ähnliche Beiträge wie "Sennheiser HD-590"

    590|556 - tralala (Montag 05.02.2007)
    Sennheiser PC-150 - dickfettkollsn (Samstag 26.03.2005)
    Kopfhörer Sennheiser HD25 - dickfettkollsn (Montag 23.05.2005)
    299|590 - DaDom85 (Samstag 07.04.2007)