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Re: [OOC] Kompendium der Rassen
Warmonger - 16.06.2010, 19:24[OOC] Kompendium der Rassen
Menschen:
Re: [OOC] Kompendium der Rassen
Warmonger - 16.06.2010, 19:24
Caelan:
Die Caelan sind die am höchsten entwickelte Rasse des ehemaligen Bündnisses. Dennoch hat ihre Technologie einen anderen Weg eingeschlagen. Anstatt die Sprungtechnologie zu entwickeln haben sie eine direktere Transportmöglichkeit gefunden, die auf der Extrapolation der Schwerefelder schwarzer Löcher basiert. Kurz gesagt kann man damit einen Sprung durch ein schwarzes Loch machen, wobei der Austrittspunkt durch eine Formel berechnet wird, in der Eintrittsgeschwindigkeit und Größe des Lochs die Hauptrollen spielen, während der Eintrittsvektor gleich dem Austrittsvektor ist. Da eine Mindestgeschwindigkeit erforderlich ist, um nicht gleich im schwarzen Loch zu bleiben, hat die Systemverteilung der Caelan eine andere, nicht weniger bizarre Geometrie: Anstatt wie ein Schwammgewebe (wie das Bündnisgebiet) sieht das Gebiet der Caelan eher aus wie ein Punkt, um den in einem bestimmten Radius eine Hohlkugel aus Systemen liegt, und um einige von diesen Systemen weitere, unvollständige Hohlkugeln. Nur mithilfe einer Serie von Sprüngen kann man so an seinen Ausgangspunkt zurückkehren. Dennoch besteht die Gefahr, dass die Caelan einmal ein Loch finden werden, das stark genug ist, sie in den Kern des Bündnisgebietes zu tragen, anstatt dass sie nur am Rand kratzen wie bisher.
Die Caelan als Rasse haben ihren Namen ihrem Aussehen zu verdanken; Ihre halbtransparente Haut ist so dunkel wie der Sternenhimmel, und wie über dem stehen auch hier goldene Lichter, zwei, die zeigen, wo die Augen sind. Sie wirken zerbrechlich, beinahe ätherisch, mit langen, zarten Gliedmaßen. Außerdem sehen sie ... ausgefranst aus. Tatsächlich bestehen sie aus Gas, das durch Wechselwirkungskräfte zusammengehalten wird, was ihm Eigenschaften verleiht, die eher zu einem Feststoff passen würden. Dennoch werden diese Kräfte zur Peripherie hin immer schwächer, was für den fließenden optischen Effekt sorgt. Ebenfalls dadurch sind sie körperlich extrem schwer zu beschädigen, obwohl sie auf Organverletzungen genauso reagieren wie Menschen.
Ihre Raumschiffe ahmen diese Formen geradezu nach; Viele sind spinnenhaft, aus dunklem Metall gebaut. Sie setzen auf Schnelligkeit (Die ohnehin für den Schwarzen Sprung, wie man ihn nennt, nötig ist) und Schlagkraft, weniger auf Schutzfelder. Die Größe der Schiffe variiert, aber kaum eines nimmt es an Masse oder Bewaffnung mit den Schlachtschiffen der Menschen auf. Ihre Jäger sind den menschlichen Modellen allerdings insgesamt etwas überlegen, was sich nur durch Teamarbeit, um das ständige Ausmanövrieren zu vermeiden, negieren lässt.
Re: [OOC] Kompendium der Rassen
Warmonger - 16.06.2010, 19:25
Wlay:
Die Wlay sind ein Volk von aufrecht gehenden Humanoiden, die eine Größe von 95 bis 120 cm erreichen. Ihre Statur ist wohl als schlacksig zu bezeichnen, obwohl sich ihr Leib zum unterkörper hin verdickt und sie auch über recht kräftige, wenn auch kurze Beine verfügen. Die Arme der Wlay sind lang und schmal und enden in Händen, die mit jeweils sechs äußerst feingliedrigen und beweglichen Fingern versehen sind, welche im Gegensatz zu menschlichen Fingern über ein zusätzliches Fingerglied verfügen, sodass die Wlay mit ihren Fingern ebenso zu Verrenkungen wie auch zu mikrometerpräzisen Bewegungen fähig sind, die für einen Menschen rein physisch unmöglich sind.
Am auffälligsten an ihrem Äußeren ist wohl jedoch ihr gewaltiger Kopf, der in etwa ein Viertel der Gesamtgröße ausmacht, wobei das Gesicht im Vergleich zum Gesamtkörper ähnliche Proportionen auweist wie das eines Menschen. Die Stirn und der Hinterkopf jedoch sind extrem gestreckt, wobei sie allgemein eher in die Höhe als nach hinten ragen (die Kopfform variiert von Wlay zu Wlay recht stark). Die Augen der Wlay sind ausnahmslos von hellen Blautönen, die von cyan über himmelblau bis ins blauviolette reichen. Wlay-Augen fluoreszieren auch in eben jenem Ton. Pupillen sind nicht zu erkennen.
Die Haut der Wlay hält sich für gewöhnlich in Violetttönen, wobei deren Intensität sowohl von der regionalen Herkunft als auch von der Zeit, die ein Wlay im Sonnenlicht verbringt abhängt (also ähnlich wie auch bei Menschen).
Die Wlay sind von Natur aus neugierig und neuem gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen, wenngleich sie auch eine wissenschaftliche Skepsis allem gegenüber an den Tag legen. In der Regel sind sie friedfertig, doch sehr auf ihre Autonomie bedacht. Fremden gegenüber verhalten Wlay sich zumeist geheimniskrämerisch und sind wenig gewillt, ihr Wissen und ihre Erkenntnis zu teilen, selbst im eigenen Volk herrscht diesbezüglich oft eine gewisse Zurückhaltung.
Die Wlay neigen nicht zu sonderlicher Emotionalität, sondern sind vielmehr äußerst pragmatisch und rational veranlagt und obwohl sie für ihr Befinden untereinander sehr sensibel sind, ist es Fremden doch schwer, ihre ausdruckslose Gefühlsfassade zu durchbrechen. Herzlichkeit drücken die Wlay eher durch Loyalität und praktische Unterstützung denn durch große Gesten aus, Zorn äußert sich in Abschottung und eiskalter Kalkulation. Ein Wlay wird nie unüberlegt oder von seinen Gefühlen getrieben handeln.
Das vermutlich jedoch wichtigste Merkmal der Wlay ist ihre außergewöhnliche Hingabe für die Naturwissenschaft, respektive die Biowissenschaften. Als einziges bekanntes Volk des Universums können die Wlay von sich behaupten, das Geheimnis des Lebens - den Aufbau und die Funktionsweise der DNA - vollständig entschlüsselt zu haben und in der Lage zu sein, dieses Wissen anzuwenden. Gleichwohl wäre es wohl das letzte, was sie tun würden, dieses Wissen an fremde Völker weiter zu geben.
Die Entschlüsselung der DNA hat ganz allgegenwärtige Folgen für das Leben der Wlay: tatsächlich ist quasi ihr gesamtes Wirtschafts- und Technologiesystem darauf aufgebaut. Wlay errichten und konstruieren nichts: sie lassen es wachsen. Ihr wissen um die Funktionsweise der DNA erlaubt ihnen, das Genom von Pflanzen so zu verändern, dass diese zu praktisch jedem erdenklichen Etwas heranwachsen, dass die Wlay benötigen. Häuser bestehen aus Pflanzen, die nach einem individuell maßgeschneiderten DNA-Muster gewachsen sind, Maschinen sind speziell genveränderte Bioorganismen, die anstatt mit elektrischer Energie unter ATP-Verbrauch arbeiten, ja, sogar die Raumschiffe der Wlay sind rein biologisch.
Diese extrem enge Spezialisierung macht die Biotechnologie der Wlay der Technik der anderen Völker jedoch keineswegs unterlegen. Über speziell designte Enzyme ist es den Wlay möglich Materialen mit quasi jeder gewünschten Eigenschaft von Pflanzen synthetisieren zu lassen, so diese nur mit den nötigen Nährstoffen versorgt werden. Auch Massenproduktionen, wie sie in den riesigen Fabrikkomplexen des Erdenbundes betrieben werden, sind den Wlay möglich, denn durch geschickte Manipulation des Zellzyklus und somit des Pflanzenwachstums ist es ihnen gelungen, den Prozess des Wachsens von Biomasse um ein Vielfaches zu beschleunigen.
Wo andere Völker auf Computer setzen arbeiten die Wlay über komplizierte Nervensysteme, die mittels Nervenreizung die selben Leistungen vollbringen, sodass etwa die Piloten von Wlay-Raumkreuzer über adäquate Gerätschaften verfügen wie ein menschlicher Kreuzerkommandant - nur, dass er eben Nervenenden reizt anstatt Eingaben in einen Computer zu tätigen.
Bei all den Möglichkeiten die diese Technologie den Wlay ermöglicht halten sie sich jedoch an einen strengen ethnischen Kodex bei ihrer Arbeit: kein denkendes Wesen, dass diesen Wunsch nicht ausdrücklich äußert, wird gentechnisch verändert und selbst jene, die dies wünschen, bekommen lediglich minimale Anpassungen, die nichts an ihrem Wesen oder ihrer Persönlichkeit ändern. So sind die Wlay zwar bereit, einem an einem Gendefekt Erkrankten das entsprechende Reparaturgewebe zu züchten und einzusetzen, jedoch nicht, ihm Gewebestrukturen zu verpassen, die lediglich zur Steigerung dessen Fähigkeiten dienen.
Selbst die exzentrischsten und verwegensten Wlay-Biologen und -Biochemiker halten sich an diesen Kodex und da dieser ebenfalls das strikte Verbot, dass Wissen unter welchen Umständen auch immer weiter zu geben, beeinhaltet ist ein Missbrauch des selbigen nahezu ausgeschlossen.
Die Wlay waren auf diplomatisches Bestreben der Menschen dem Erdenbund beigetreten und hatte aufgrund von sich rasch entwickelnden intensiven Handelsbeziehungen auch stark von diesem Pakt profitiert, wobei sie die andauernden Versuche der Menschen, neben ihren Handelsgütern auch ihr biotechnisches Know-how zum Handel zur Verfügung zu stellen, stets höflich aber entschieden abgeblockt haben. Die Unruhen in den Kolonialgebieten und der vermehrte Einsatz von Gewalt seitens der Menschen hat die Wlay, die sowohl um ihre Autonomie als auch um die Sicherheit ihres Wissens sehr besorgt sind, jedoch stark verunsichert, sodass sie den Einflüsterungen der Caelan, die die Wurzel allen Übels in der menschlichen Rasse sahen, sehr offen gegenüber standen. Inzwischen haben die Wlay sich vom Erdenbund abgewandt und sich den Caelan und den unter deren Banner versammelten Alienplaneten angeschlossen. Die Menschen werden von ihnen konsequentest ausgeschlossen und wo immer es nötig erscheint auch mit Gewalt verfolgt, obwohl dies ansonsten überhaupt nicht der Art der Wlay entspricht.
Re: [OOC] Kompendium der Rassen
Warmonger - 16.06.2010, 19:25
Djivun
Im Grunde weiß niemand, wie ein Djivun genau aussieht. Auf dem Wüstenplaneten Krasauin entstand dieses Volk auf irgendeine Weise. Manche sagen, es handele sich um Geister, andere meinen, es wären Gaswolken. Fakt ist jedoch, die Djivun haben sich bis jetzt jeder Messung entzogen, jede Untersuchung hinterließ die Ärzte mit mehr Fragen als Antworten. Als technologisch hochbegabte Rasse entwickelten die Djivun vage humanoide Metallkörper, in die sie schlüpfen, wann auch immer sie sich mit anderen Humanoiden verständigen müssen oder etwas bewegen müssen. Ihre körperlose Gestalt bringt den Nachteil mit sich, dass sie für alles, was sie tun Maschinen brauchen. Die erste Hülle für die Djivun wurde daher von Menschen gebaut. Der Akt der Verschmelzung mit einer solchen Maschine dauert allerdings recht lange, ebenso, wie die Trennung. Zerstört man also eine Maschine, in der ein Djivun sitzt, kann man sich sicher sein, dass man das Wesen ebenfalls getötet hat.
Die Hüllen bestehen aus schwarzen Metall. Die Baumeister geben ihnen vage humanoides Aussehen, allerdings stellt der Kopf auf Wunsch der Djivun hin einen Totenkopf dar. Die Augen darin brennen in einem blauen Licht. Meist kleiden die Djivun ihre Hüllen in fließende, schwarze Roben. Da sie kämpferisch im Grunde komplett talentfrei sind, lassen sie die Hüllen für den Kampf mit größeren Anzügen verschmelzen. Diese sind etwa zwei Meter groß und stark gepanzert. Im Grunde ist es dasselbe, wenn ein Mensch eine Rüstung anlegt.
Re: [OOC] Kompendium der Rassen
Warmonger - 17.06.2010, 20:14
Laryk
Laryk sind eine relativ menschenähnliche Rasse, die geradezu im Nachbarsystem lebt. Vor dem Eintreffen der Menschen hatten sie keine Form von Sprungtechnologie, waren aber dennoch eifrige Flottenkommandanten, die sich untereinander bekriegten. Der unglaubliche Platzgewinn durch den Trojanersprung hat sie unterienander befriedet und zu Dankbarkeit gegenüber dem Erdenbund verpflichtet; Deshalb sind sie ihm treu geblieben. Laryk habein eine blaue Haut, die wesentlich lederartiger als die menschliche ist. Sie sind etwas größer als Menschen, etwa zwei Meter zehn im Durchschnitt. Das ist vor allem durch den Bau ihrer Beine bedingt. Der Fußballen ist der einzige Kontaktpunkt zum Boden, der Rest des Fußes ist wie bei Wolfspfoten nach hinten gestreckt. Das sorgt für einen sehr lässig aussehenden, federnden Gang. Die Gesichtszüge der Laryk sind schärfer als menschliche, sehen bei einigen beinahe aus wie eine Knochenmaske, aber durchaus schön nach menschlichen Maßstäben. Befremdlicher sind die zwei kurzen Tentakel am Kinn, die keinem besonderen Zweck dienen, und die homogen blutrote Färbung der Augen. Diese Besonderheit der Durchblutung sorgt auf dem Wüstenplaneten von dem sie stammen für eine bessere Kühlung der empfindlichen Zellen dahinter, und auch die Haut dient der Hitzeresistenz. Nebenbei kann man damit auch Feinde abschrecken. Die Kultur der Laryk ist relativ einfach, verglichen mit dem Protokoll, das Menschen sich erdacht haben. Das System basiert auf Ehre und Verdienst, das heißt, gesellschaftlich angesehene Positionen werden meist von verdienten Militärs besetzt. Alle anderen haben zwar Grundrechte, die im Großen und Ganzen den Menschenrechten entsprechen, haben aber wenig bis kein politisches Mitspracherecht. All das sowie die Tradition führt zu einer ziemlichen Militärbegeisterung. Die Flotte der Laryk ist eine der technisch stärksten, auch wenn es ihr aufgrund der erst relativ kürzlichen Expansion an Masse fehlt.
Das Grundkonzept der Laryk-Flotte ist, das alle Schiffe mehr oder weniger gleich sind und daher reibungslos zusammenarbeiten. Daher sind die meisten der Schiffe in allen Bereichen recht gut, aber in keinem so überragend wie etwa die Caelan in ihrer Geschwindigkeit. Wenn überhaupt liegt der Schwerpunkt auf Schlagkraft. Die größten Laryk-Schlachtschiffe können sich mit jedem anderen messen und bilden waffenstarrende Festungen, während die kleineren Einheiten meist etwas einseitig ausgerüstet sind. Das führt von Zeit zu Zeit zu Schwierigkeiten mit komplementär spezialisierten Gegnern, wird aber durch das Zusammenwirken verschiedener Schiffstypen negiert.
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