6. Kapitel

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    Re: 6. Kapitel

    Dieudonne - 30.04.2010, 20:28

    6. Kapitel
    Vielleicht konnte mir Luke erklären, warum ich träumte ein Wolf zu sein. Ich nickte ihm unsicher zu, ich wollte die Wahrheit über ihn wissen.
    „Na gut... Ich bin kein Mensch. Du bist auch keiner mehr und Dorian, Dorian ist auch dein Sohn. Er ist das Ergebnis unserer verbundenen Seelen... Ach ja und heute Nacht wirst du dich zum ersten mal verwandeln.“ Luke beobachtete mich mit einem ironischen grinsen auf den Lippen. „Und? Das wolltest du wohl nicht hören oder?“
    „Du bist dieser schwarze Wolf!? Das kann nicht sein! … oder doch?“
    Luke verdrehte die Augen. „Ich kann es dir nicht zeigen, nicht ganz... Edric, sieh mich an!“
    Das tat ich, sein wunderschönen Augen raubten mir schon wieder den erbärmlichen Rest meines Verstandes. Mir fielen seine schwarzen Wolfsohren erst auf als er sie Kerzen gerade aufstellte. „Du hast Ohren!“
    Luke zuckte mit den Schultern. „Du doch auch. Und schau was ich noch habe, einen Schwanz!“ Ich sah an ihm herunter und errötete. Ein langer flauschiger Schwanz lugte hinter Luke hervor. „Du sagst die Wahrheit nicht wahr?“
    „Ja...“ Er sah zu seinem Sohn herüber. „Für ihn bist du seine Mutter...“ Auch ich sah zu dem kleinen Jungen, der auf der harten Bank schlief. „Unsere Seelen haben sich verbunden? Ich habe es gesehen... wie er erschien.“ Ich wand meinem Blick von Dorian ab und sah wieder in Luke´s eisblauen Augen die nun strahlten. „Du hast mit mir geschlafen? Als ich schlief...“
    „Ich wollte nur nach dir sehen... aber du hast im schlaf meinen Namen gestöhnt.“ Er lachte, als hätte ich einen Witz nicht verstanden und sprach dann weiter. „Nachdem ich mindestens zehn Minuten in deiner kleinen Hütte umhergelaufen bin, ging ich wieder zu dir. Du warst aufgedeckt... Du hast so gut gerochen ich konnte einfach nicht widerstehen. Tut mir leid... Ich werde gehen, wenn du die Wandlung überstanden hast.“ Nun drehte Luke sich wieder um und wendete das Stück Hirschfleisch. „Ich will nicht das ihr geht...“ nuschelte ich so leise, dass es ein normaler Mensch nicht gehört hätte. Doch Luke war auch kein normaler Mensch, sondern ein Wolf im Menschenpelz.

    Er gab mir keine Antwort, also seufzte ich leise, setzte mich neben Dorian und stich ihm durch sein seidenweiches Haar.
    „Ein Teil von mir... und von dir“
    Dorian regte sich und ich zog schnell meine Hand zurück. „Habe ich dich geweckt?
    „Nein“ sagte der kleine Junge schläfrig und rieb sich dabei über die Augen. Er sah so unglaublich niedlich aus, dass ich ihn an mich drücken wollte, um ihn dann nie mehr loszulassen.
    Dorian holte tief Luft und war auf einmal hellwach. „Gebraten!? Ich wollte es roh“ er klang gar nicht begeistert. Luke wollte gerade noch ein Stück in die Pfanne geben, als ich sagte: „Er kann es ruhig roh essen... das macht ihr doch eigentlich oder?“
    Dorian sah mich mit seinen großen Augen an, er war sichtlich verwirrt, da er jetzt erst bemerkte, was er gerade gesagt hatte. „Aber...“
    „Edric weiß von dir und mir... und von ihm.“
    „Er weiß das er meine Mama ist!?“ Dorian schlang seine zierlichen Arme um meinen Hals und gab mir einen kleinen Kuss auf die Wange. „Mammmaaa!“
    „Dorian!“ Wies ihn sein Vater zurecht. „Wenn es ihm besser geht... verlassen wir ihn. Also lass das!“ Sein ernster Blick, zusammen mit dem soeben gesagten, liesen Dorian zurück schrecken. „Ja aber... Ich will bei Mama bleiben...“
    „Do-ri-an! Man kann nicht immer alles haben was man sich wünscht, das musst du lernen... kommt, das Essen ist fertig.“ Luke legte mir auf meinen Teller das Stück Fleisch das er angebraten hatte. Dorian bekam das rohe Stück und Luke´s Teller blieb leer. Die Pilze und die Beeren, die ich gesammelt hatte, gesellten sich zu dem leckeren Stück Fleisch.



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