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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Dieudonne Forum: PrisonS aus dem Unterforum: Help! My Lover Has A Tail Antworten: 1 Forum gestartet am: Donnerstag 05.11.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: 1. Kapitel Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 10 Monaten, 29 Tagen, 16 Stunden, 21 Minuten
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Re: 1. Kapitel
Dieudonne - 28.04.2010, 19:471. Kapitel
Ich, Edric Chanticleer, lebe in einem Dorf, das mitten in einem alten Wald war. Davon mal abgesehen, dass ich regelmäßig ausgepeitscht wurde, weil ich die Tiere befreite, die die anderen Dorfbewohner gefangen hatten, gefiel es mir dort zu leben. Ich liebte das Dorf und die Tiere, also blieb ich. Mir war klar, dass sie mich nicht mehr lange so weitermachen lassen würden, doch das war mir egal.
Unruhiges Gemurmel weckte mich auf, schnell zog ich mir etwas an und verlies dann meine Hütte um zu sehen was den Tumult verursachte.
Sie hatten wieder ein Tier gefangen, einen ungewöhnlich großen Wolf, der ein pechschwarzes Fell mit strahlend eisblauen Augen besaß. Wütend knurrte der Wolf in seinem Käfig. „Denk nicht einmal daran!“ warnte mich eine tiefe Stimme neben mir, ich sah zu dem Mann, es war der Sohn des Dorfältesten und dazu noch der beste Jäger hier im Dorf. „Wenn du ihn befreist, ist das dein Todesurteil! Du hast uns schon genug ärger gemacht, jetzt reicht es!“ fuhr er fort. Ich drehte mich wieder zu dem Wolf um der mich nun anstarrte. Diese wunderschönen Augen sahen mich direkt an. „Sag das du mich verstanden hast!“ Ich drehte mich um und bevor ich wieder in meinem Hütte verschwand sagte ich ein bisschen eingeschnappt: „Verstanden...“
Ich hatte es verstanden. Egal was mit mir passierte, ich musste ihn befreien!
Als die Nacht anbrach, schlich ich mich zu dem Käfig, in dem er gefangen war. „Schhh... ganz ruhig... ich hole dich hier raus.“ Der schwarze Wolf war verletzt, Blut rann aus etlichen Wunden. Sogar die Gitterstäbe, die ich mit meinen Händen fest umklammerten, waren voller Blut. Das Schloss war schnell geknackt, vorsichtig öffnete ich sein Gefängnis und trat zur Seite, wobei ich mir das Blut von der Hand leckte. Der Wolf würde immer ein Teil von mir sein, und unsere Schicksale waren ähnlich, denn alles endete mit Blut. „Geh... und lass dich nicht noch einmal fangen!“ Der Wolf sprang aus dem Käfig und schnaubte leise.
„He! Was machst du da? Edric, bist du das?! Nicht schon wieder!“ Langsam drehte ich mich um. Eine Jäger stand ein paar Meter vor mir. Der Wolf knurrte und verschwand dann zwischen den Bäumen. „Ich konnte nicht anders...“
„Du weißt was deine Strafe ist! Diesmal wirst du jedoch danach alleine zurecht kommen müssen... es wird dich umbringen!“ Ich ging auf dem Wächter zu, ich würde nicht viel gegen ihn ausrichten können, denn mein Körper war eher schmächtig gebaut und für einen Kampf ungeeignet. Der Mann, der mir gegenüber stand, grub seine Faust tief in meine Magengrube, sodass ich das Bewusstsein verlor.
Ich wachte auf einen harten Boden auf, ich kannte diesen Ort, es war mein Keller. Der Geruch meines getrockneten Blutes stieg mir in die Nase. Ein stechender Schmerz lies mich aufschreien. Weitere Peitschenhiebe liesen meinen Körper aufbäumen. Ich wehrte mich nicht und lies es über mich ergehen. Als mein Blut den Boden rot färbte, hörten sie auf und liesen mich so liegen. Ich schaffte es mich in mein Bett zu schleifen. Da ich zu viel Blut verloren hatte, sackte ich dort zusammen und verlor das Bewusstsein.
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