Zimmer von Professor Pendragon

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    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    Albus Dumbledore - 17.06.2006, 11:11

    Zimmer von Professor Pendragon
    :)



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    William Pendragon - 07.07.2006, 21:08


    :) Platzhalter :roll: :cat:



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    Galatea Merrythought - 13.07.2006, 07:07


    pp: Gänge

    Galatea schritt mit der ihr zu eigenen Leichigkeit über den Flur, legte den Kopf kurz auf die Seite und lauschte. Wahrscheinlich war sie spät dran, denn in dem Lehrertrakt herrschte eine ungewohnte Stille.

    Verlegen lächelte sie und hoffte, dass ihr Schwiegervater nicht längst frühstücken gewesen war. Zögerlich hob sie die Hand und klopfte kräftig an die geschlossene Tür.



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    William Pendragon - 13.07.2006, 23:21


    Will, der sich gerade in der Waschnische seines Zimmers befand, richtete sich auf, als er ein lautes und deutliches Klopfen vernahm.
    Sein Blick wanderte kurz zur Türe, dann nahm er ein Handtuch, trocknete sich das Gesicht ab, und hängte es wieder zurück.
    Er drehte den Wasserhahn zu, und trat in das Zimmer zurück.

    "Die Türe ist offen." Erklärte er mit angehmer, ruhiger Stimme, während er sich selbst bereits wieder anderen Dingen zuwandte - der Einteilung seiner Unterrichtsstunden zum Beispiel, die er erst am Vorabend erhalten hatte, und die seither auf dem kleinen Tisch in der Raummitte lag.



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    Galatea Merrythought - 13.07.2006, 23:27


    Galatea lauschte der gedämpften Stimme Williams und öffnete leise die Tür, um in das Zimmer einzutreten.
    "Guten Morgen... glaube ich." sagte sie und lächelte strahlend. "Irgendwie ist mir mein Zeitgefühl abhanden gekommen..."

    Sie trat ein wenig mehr in das Zimmer ein und sah den Vater ihres Verlobten auf ihre stille Art und Weise an.
    "Eigentlich wollte ich dich zum Frühstück abholen, aber da es da draußen so still ist, gehe ich wohl davon aus, dass das schon... vorbei ist?"



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    William Pendragon - 13.07.2006, 23:36


    William sah auf, Galatea entgegen, und ein warmes Lächeln legte sich auf sein Gesicht.

    "Guten Morgen, Galatea." Begrüßte er sie, und ließ augenblicklich von dem ohnehin viel langweiligeren Stundenplan ab.

    "Ganz im Gegenteil." Sagte er, korrigierte sich dann allerdings.
    "Nun ja, nicht ganz... was ich eigentlich sagen wollte..." Er lächelte ihr zu.
    "Ich habe bislang auch noch keine Zeit gefunden zu frühstücken, und würde mich daher über deine Begleitung sehr freuen."



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    Galatea Merrythought - 14.07.2006, 19:36


    Auf Galateas Züge malte sich ein strahlendes Lächeln. "Also ist noch nicht alles vorbei?"
    Sie räusperte sich. "Ich meine... ist das Frühstück noch nicht vorbei? Das klingt gut!"
    Die junge Frau lächelte schelmisch. "Dann komme ich nicht nur in den Genuss eines vorzüglichen Essens, sondern du auch in denjenigen meines unverbesserlichen Redeflusses. Ich habe ein Buch gelesen... äh... natürlich nicht gestern Abend... na ja vielleicht ein bisschen doch... mit dem Titel Von der Oktalogie der Elemente. Sehr spannend muss ich sagen. Es stellt einige meiner Theorien bezüglich Druiden in Frage, um nicht zu sagen nimmt sie völlig auseinander, aber das macht nichts, weil... ich hab sowieso Recht... oder so ähnlich."
    Sie zwinkerte leicht und einige Strähnen ihres langen Haares fielen ihr über die Schulter.



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    William Pendragon - 14.07.2006, 20:22


    "Du machst mich neugierig." Antwortete William lächelnd, und als er soweit fertig war, den Raum zu verlassen, bot er seiner Schwiegertochter seinen Arm an.

    Nur weil man Lehrer an einer Schule war, brauchte man noch lange nicht mit alten Traditionen brechen. Zumal dann nicht, wenn diese Traditionen einfach nur Höflichkeit bedeuteten.

    "Ich bin sehr gespannt auf das, was du mir erzählen wirst." Erklärte er, während er in seiner Erinnerung nachforschte, ob er das Buch irgendwann einmal angelesen, oder sonstige Kritiken darüber zu sehen bekommen hatte.

    "Der Titel sagt mir auf Anhieb nichts. Wer hat es geschrieben?"



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    Galatea Merrythought - 14.07.2006, 20:56


    "Oh äh... es ist von einer gewissen Felicitas Valhero und wirklich sehr unterhaltsam geschrieben. Sie versucht einen Überblick über die gängige magietheoretische Auffassung zu geben und dann ins Detail zu gehen." erklärte Tea und schritt auf ihren Schwiegervater zu.

    "Ich habe mich nicht besonders intensiv mit der Oktalogie beschäftigt. Das war mir zu speziell für die Anforderungen, die mein Beruf stellt. Interessant ist es dennoch und mein Bruder ist ganz versessen auf diesen Elementarkram." Sie schüttelte lächelnd den Kopf. "Apropos versessen... ich... also... mh... ich werde die Stelle hier nächstes Jahr ja nun höchstwahrscheinlich abgeben... sollte nicht irgendetwas unvorhergesehenes passieren." (Hast du ne Ahnung!)

    Tea ergriff Williams Arm und sah ihn an.
    "Ich weiß, dass ich da eigentlich nicht mitzureden habe, aber... es gibt jemanden, den ich für den Posten vorschlagen würde... und es wäre mir lieb, wenn du dir Selarg ansehen würdest... Wenn du von ihm gehört hast, weißt du, dass er sicherlich viele Punkte an sich hat, die gegen ihn sprechen, aber... ich kenne ihn jetzt seit vielen Jahren und sowohl sein Wissen als auch die Fähigkeit mit Menschen umzugehen, sind wirklich sehr groß..."

    Tea war ein wenig blasser geworden, doch wie immer, wenn ihr etwas am Herzen lag, blendete sie alles andere aus.
    "Vielleicht... wenigstens... anschauen..." murmelte sie und ihr Blick glitt in die Ferne.
    Das Bild von der jungen, aufgeweckten Lehrerin hatte sich innerhalb von Sekunden gewandelt und war zu einer abwesend wirkenden, blassen Kopie geworden. Galatea lauschte in sich hinein und ihre Hand schloss sich unwillkürlich um die kleine Perle um ihren Hals.

    Mit bestechender Klarheit begriff sie, dass ihre Zeit schneller verronnen war, als sie sich gewünscht hatte und ihr Blick richtete sich auf William.
    Ihre Augen schimmerten sacht, erblickten Vergangenheit und Gegenwart. Ihre Züge wurden einen winzigen Moment lang entstellt, als Schmerz sich in ihrem Körper zu regen begann.
    Sie sah auf ihre Hand, die sie noch immer auf Williams Arm liegen hatte und langsam löste sie sie.
    Sie trat einen Schritt zurück, entfernte sich nicht nur räumlich von dem Mann, den sie verehrte und größte Sympathie entgegenbrachte, sondern gab der Familie zu verstehen, dass Galatea akzeptieren würde, wenn sie gehen würde. Niemand band andere Menschen an sich, wenn ungewiss war, wie lange das Leben noch anhalten würde.

    Die Sonne fiel ihr in den Rücken und Tea spürte einen Augenblick lang ihre Wärme, bevor auch sie von der Kälte des Schmerzes verdrängt wurde, der langsam in ihr aufstieg.
    Sie gab einen leisen, unartikulierten Laut von sich, verstummte dann aber mit einer seltsam leeren Miene und sank geräuschlos in sich zusammen, eine Statue aus den Farben grün, braun und weiß.



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    William Pendragon - 14.07.2006, 21:44


    William lächelte aufgrund der fröhlich quirligen Art, mit der Tea loslegte.

    "Anbei, wie geht es Tobias? Ich habe ihn seit einer Weile nicht gesehen... er ist nicht zuällig in England?" Warf er ein, ließ Galatea dann aber fortfahren.

    Er bemerkte die leichte Veränderung in ihrer Stimme, noch bevor es offensichtlich wurde.

    "Du meinst Ravenwing?" Hakte er nach, schenkte ihr nun jedoch eine völlig andere Art von Aufmerksamkeit wie bis vor wenigen Sekunden.
    Die braunen Augen musterten sie abschätzend und Besorgnis keimte in ihnen auf.

    "Vielleicht... wenigstens... anschauen..."

    William betrachtete sie nachdenklich.
    Sie wirkte blass und sah schlecht aus, obwohl sie gerade noch wie ein Ausbund an Leben gewirkt hatte.
    Ein kalter Windhauch streifte William, als ihm klar wurde, was das wahrscheinlich bedeuten würde.
    "Wenn das dein Wunsch ist..." Antwortete er leise, ohne sie aus den Augen zu lassen.
    Jede einzelne ihrer Gesten verriet ihm so unendlich viel.
    Ihre Hand wanderte an die Kette, und ihr Blick schweifte in weite Ferne.
    Galatea begriff, was viele andere Menschen niemals verstehen würde. Sie besaß eine Reife, wie die wenigsten Leute sie selbst im Alter erlangten, und ihre Fähigkeit, ihr Schicksal anzunehmen und zu akzeptieren, erstaunte ihn immer wieder - und stimmte ihn traurig, weil sie zu den wenigen Dingen gehörte, die er nicht ändern konnte.
    Er konnte ihr nicht helfen. Konnte keinen Einfluss auf ihr Schicksal, ihr Leben oder ihre Krankheit nehmen.

    Sie entzog ihm ihre Hand und trat einige Schritte von ihm Weg.
    William begriff die unscheinbare Geste, und es sprach ganz deutlich für sie, dass sie dieses Opfer brachte.
    "Galatea..." Seine Stimme war mild, als er sich ihr vorsichtig näherte, und die Hand auf die Schulter legte.
    "Ich schätze... was du zu opfern bereit bist..." Sagte er sanft, während er versuchte, ein wenig seiner Ruhe, und der Wärme des Tages auf die hübsche Junge Frau zu übertragen.
    "Doch das liegt nicht in deiner Entscheidung, und auch nicht in meiner." Er schenkte ihr dieses Lächeln, welches ganz alleine für sie bestimmt war und fuhr sachte fort.
    "Sondern allein in Tarans. Der Junge hat nicht viel von mir.... wohl aber meinen Starrsinn."

    Ein liebevolles Leuchten fand den Weg in seine Augen, doch noch bevor er fortfahren konnte, gab sie einen erstickten Laut von sich.
    Mit unvermuteter Eleganz und Behendigkeit schritt er auf sie zu, und bevor sie das Gleichgewicht verlieren oder wanken konnte, hatte er bereits schützend seine Arme um sie geschlungen.



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    Galatea Merrythought - 14.07.2006, 22:13


    Galatea spürte, dass sie nicht zu Boden fiel, sondern von William festgehalten wurde und Rührung ergriff ihren schmerzumnebelten Verstand.
    Sie wünschte sich ebenfalls seine Arme ergreifen zu können, doch ihre Hände wollten ihr nicht gehorchen. Nichts an ihrem Körper wollte das. Sie war unfähig sich zu regen, sich aufzurichten oder nur den kleinen Finger zu heben. Ihr gesamter Körper war von Kälte und Schmerz paralysiert, selbst in ihren schlimmsten Albträumen hatte sie sich das so nicht vorgestellt.

    Unzählige Gedanken wirbelten an ihrem inneren Auge vorbei und keinen davon konnte sie fassen. Beständig blieb nur, dass sie William dankabar war und Tea wünschte sich mehr als alles andere ihm das irgendwie zeigen zu können.

    Schließlich unter Aufbietung ihres ganzen Willens hob sie den Kopf und öffnete die Augen. Selbst die Sicht schien verschwommen zu sein.
    "Ich bin dankbar, dass du da bist." flüsterte sie, während sie Halt zu finden versuchte und eine Träne floß aus ihrem linken Auge.
    Sie würde noch viele vergießen, aber Tea war nicht bitter darum. Sie würde auch noch oft lachen und es war nur in Ordnung manchmal auch das Gegenteil zu tun.



    Re: Zimmer von Professor Pendragon

    William Pendragon - 14.07.2006, 22:31


    Galateas Körpererschlaffte in Williams Armen, aber das Zittern, welches sie durchfuhr, blieb ihm nicht verborgen.

    Ihre Zeit lief unweigerlich ab.
    Vorsichtig strich er ihr über das hübsche Gesicht, obwohl er wusste, dass sie womöglich nicht die Kraft finden würde, ihn noch einmal einen Blick ihrer wunderschönen dunklen Augen zu schenken.

    Galatea Merrythougt. Was für ein tragisches Schicksal.
    Die junge Frau war ihm ans Herz gewachsen, und William empfand tiefe Sympathie für sie.
    Was ihn anbelangte, so war Galatea schon lange Zeit ein Teil seiner Familie, was es besonders schmerzlich machte, sie so zu sehen.

    Doch so tragisch und schmerzvoll das alles auch sein mochte, Taran hatte keine bessere Wahl treffen können.

    "Ich bin dankbar, dass du da bist."

    Obwohl William den Blick nicht von ihr abgewendet hatte, war ihm nicht aufgefallen, dass sie ihn tatsächlich angesehen hatte.
    Er lächelte traurig, und nickte leicht.
    Galatea sank wieder in sich zusammen, und William hob sie galant auf seine Arme.

    Schweigend schlug er den Weg zurück zu ihrem Zimmer ein.
    Die Ruhe und der Tee, den er zu brauen beabsichtigte, würden an ihrem Zustand nicht viel ändern können aber zumindest kurzzeitig würde es sie sich besser fühlen lassen.
    Und ihm den Eindruck vermitteln, nicht völlig untätig herumsitzen zu müssen.

    tbc: Zimmer Galatea



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