Verfügbare Informationen zu "Seal Breaker (Kapitel I)"
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Mordak - Warmonger - Vicati - Redeyes - Ena - Helbrand - Fellknäuel Forum: Unbesiegbar aus dem Unterforum: Archiv - Fantasy Antworten: 289 Forum gestartet am: Sonntag 19.08.2007 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Seal Breaker (Kapitel I) Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 3 Monaten, 8 Tagen, 10 Stunden, 43 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Seal Breaker (Kapitel I)"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 22.02.2010, 16:40Seal Breaker (Kapitel I)
Maez gähnte laut, während er sich der Akademie näherte. Ein wenig müde rieb er sich über die Augen. Noch einmal studierte er während dem Laufen das Gesuch des Königs. Sehr förmlich war es nicht, aber schließlich fragte er auch nur seinen Bruder. Trotzdem ging es hier um den Elsionschen König.
"Ich hoffe wir schaffen es ohne Probleme bis nach Elsim."
murmelte Maez in sich hinein und rieb sich über die Augen. Er war den halben Tag gewandert auf dem Weg von Grandia zur Akademie. Ein Pferd hatte er sich nicht leisten wollen, da er eigentlich kräftig genug sein sollte. Allerdings spürte er nach einem halben Tagesmarsch schon die Schmerzen in seinen Knochen.
"Das hoffe ich auch."
meldete sich plötzlich der orangenfarbige Vogel auf seiner Schulter zu Wort. Ein wenig irritiert blickte Maez zu seinem Begleiter und ignorierte ihn dann erst einmal. Nach ein paar weiteren Augenblicken, ließ sich der Seal Breaker erst einmal auf den Boden fallen und ruhte sich einen Moment aus.
"So weit ist es doch gar nicht mehr."
konnte sich Alak nicht verkneifen. Maez winkte ab. Er entspannte seine Muskeln für einige Minuten und konnte sich schließlich dazu überwinden, wieder aufzustehen und weiter zu gehen.
"Schon irgendwie unpraktisch, dass der König keine Soldaten mitschicken konnte."
warf der orangenfarbige Begleiter ein.
"Unpraktisch ist noch sehr vornehm ausgedrückt."
seufzte Maez und knackte mehrmals mit seinem Nacken.
Nach einer halben Stunde durch etwas dichteres Gestrüpp wurde der Wald um den Pfad wieder lichter und als Maez schließlich den Waldrand verließ, wurde ihm der Blick auf die Stadt gewährt. Nun, Stadt war eigentlich kein Ausdruck. Es war eher ein großgeratenes Dorf mit einer Vielzahl von Gasthäusern, die Unterkunft für allerhand Leute bot. Einfache Läden wie Schmieden oder Bäckereien waren natürlich auch vorhanden, aber trotzdem erweckte der Anblick einfach nicht dieses Stadtgefühl.
Dann schweifte Maez Blick hinüber auf das Akademiegelände, was nur ein kleines Stück weiter lag. Schon von weitem erkannte man die Vielzahl an Übungsplätzen, Lernräumen und vor allem die zwei großen Gebäude, die wohl für Vorlesungen und dem Direktorat dienten. Sie waren graue Steinbauten, die die anderen Häuser locker um das doppelte Überragten.
"Ich hoffe mal, da finde ich ein paar geeignete Leute."
"Bestimmt" meinte Alak. Maez brummte. Dann stapfte er weiter in Richtung Stadt.
Später dort angekommen, suchte er sich erstmal eine Unterkunft. Er entschied sich für ein recht großes Gasthaus mit vielen Fenstern, was auf viele Zimmer schließen ließ.
Maez reservierte sich ein Zimmer und holte sich ein paar Informationen. Eine Stunde später war er auf dem Weg zum Akademiegelände.
(So, hier ein bisschen längerer editierter Eingangspost, wies auch sein sollte)
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 22.02.2010, 18:54
Norren war über eine Schriftrolle gebeugt, in der die Gefahren und Schwierigkeiten des Siegelbrechens erklärt wurden. Eigentlich wusste er sie bereits, aber das eine Siegel, das er vor ein paar Tagen gebrochen hatte, hatte ihn derart übermäßig geschwächt, dass er an seiner Begabung zweifelte. Er war bestimmt einer der schlechtesten Sealbreaker überhaupt. Er bemühte sich allerdings stetig, das zu ändern, und deshalb studierte er gerade diese Schrift im Garten der Akademie. Was war schon einer mit der Begabung ohne die Fähigkeit, sie auch auszuleben? Mit diesem Hintergedanken hatte er auch begonnen, Kämpfen in klassischeren Weisen zu lernen, aber eigentlich wollte er ein echter Sealbreaker sein ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 22.02.2010, 20:22
Vicati sass im Schatten eines Baumes und streichelte über Avarunyms Fell. Der Wolfsdämon war der Dämon seines 8. Siegels und er hatte sich entschieden, ihn zu behalten. Vorgestern erst hatte er sein 10. Siegel gebrochen und war nun aus der Akademie bereit, die Akademie zu verlassen. Allerdings wusste er noch nicht, was er tun sollte, weshalb er noch im Schulgebäude geblieben war.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 23.02.2010, 03:12
Maez streckte sich noch einmal, bevor an die Türe des Direktorates klopfte.
"Herein?" erhallte die Stimme von innen. Maez öffnete die Türe und trat ein. Der Direktor blickte von seinen Unterlagen auf und lächelte.
"Ah, Maez. Dich habe ich heute nicht erwartet."
Der Sealbreaker kratzte sich ein wenig verlegen und kam näher. Der Direktor stand auf, schüttelte Maez die Hand und bot ihm einen Sitzplatz an, welchen der müde Mann mit freunden annahm.
"Nun, alter Freund, was kann ich für dich tun?"
Maez räusperte sich.
"Ich brauche Leute für den Weg nach Elsion, Drak. Am besten gleich ein paar deiner Schüler, natürlich nur welche die sich auch wehren können. Am liebsten wären mir Veteranen, ansonsten Absolventen. Wenn es sein muss nehme ich auch welche, die noch nicht fertig sind mit ihrer Ausbildung und übernehme den Rest selbst."
Der Direktor blickte über seine Brillengläser hinweg in die leicht milchigen Augen des Seal Breakers.
"Willst du mit ihnen im Anschluss in den Krieg ziehen?"
Maez seufte.
"Wenn es sein muss."
Drak runzelte die Stirn und musterte das Gesicht des Seal Breakers.
"Du weisst, was der Krieg aus Menschen macht. Mein Gott, sieh mal an was er aus dir gemacht hat."
Maez blickte schuldbewusst zu Boden.
"Mir ist klar, dass ich bereits zu viele Siegel gebrochen habe und der Körper es einem nicht verzeiht, wenn man zu radikal ist. Dennoch, ich werde Truppen brauchen, wenigsten von hier bis Elsim. Ich habe keine Lust ein Siegel für ein paar Wegelagerer einzusetzen, nur weil meine Knochen allmählich nachlassen."
Drak rümpfte die Nase. Offensichtlicherweise gefiehl ihm die Idee überhaupt nicht. Er wusste, was der Krieg aus Menschen machte. Nur was er aus Seal Breakern machte, war wesentlich schlimmer.
"Und wenn ich mich weigere?"
Maez schüttelte den Kopf.
"Tu das nicht, Drak. Ich frage dich als Freund, weil ich es will, aber ich kann es als Botschafter des Königs tun. Mit seinem Recht kann ich jeden in den Kriegsdienst zwingen, der mir Waffentauglich erscheint."
"Das würdest du nicht wagen!"
Maez wirkte betrübt.
"Ich hoffe ich muss es nicht tun, alter Freund."
Der Direktor öffnete den Mund, schloss ihn aber wieder ohne ein Wort. Er kratzte sich mit seinen Fingern an dem Kinn und murmelte etwas in sich hinein.
"Maez ist halt doch manchmal stur."
Meldete sich plötzlich wieder der Vogel zu Wort. Ohne auf ein weiteres Wort zu hoffen, packte der Seal Breaker sein drittes Siegel und steckte es in seine Tasche. Nur noch ein dumpfes Gekrächze drang weiter hervor.
"Also?"
Meinte Maez und sah hoffnungsvoll zu seiem alten bekannten. Drak atmete ein paar Mal tief ein und aus und erhob sich schließlich.
"Ich gewähre dir jeden auszusuchen unter einer Bedingung."
Maez hob die Augenbrauen.
"Die da wäre?"
"Jeden, den du Auswählst, bringst du zu mir. Ich entscheide über sein Schicksal, ob er mit dir gehen darf oder ob er noch hier bleiben wird."
"Dir ist klar, dass die Veteranen nicht mehr deine Schüler sind."
"JEDEN! BRINGST! DU! MIR!"
Brüllte der Direktor aus vollem Halse und schlug bei jedem Wort mit seinen beiden Fäusten auf den Tisch. Maez musterte das wutentbrannte Gesicht des Direktors. Er kannte ihn schon eine ganze Weile und so wie jetzt war er nur, wenn ihn etwas wirklich wirklich wütend machte. Der Seal Breaker seufzte und stand auf. Er streckte seine rechte Hand aus.
"Einverstanden."
Drak nahm einen tiefen Atemzug und schlug daraufhin ein.
"Ich kenne jeden einzelnen und seine Fähigkeiten. Ich werde wissen, wer sich am besten eignet."
Maez nickte, öffnete seine Tasche, hob den röchelnden Vogel wieder auf seine Schulter und ging zur Türe. Auf dem Weg dorthin blieb er noch einmal stehen.
"Dann mach dich auf eine Menge Leute gefasst, weil ich ganz genau weiss, dass du so gut wie keinen gehen lässt und du ganz genau weisst, dass ich eigentlich doppelt so viele brauchen werde, wie ich hier letztendlich kriege."
Drak winkte aber nur ab, denn er wollte nicht weiter über das Thema diskutieren. Maez öffnete die Türe und schloss sie leise wieder hinter sich.
"Nun denn, begutachten wir die Leute."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 23.02.2010, 11:39
Ryu sass auf einem Baumstamm des Akademigeländes und hatte beobachtet wie Maez das gelände betreten und zum direktor gegangen war. Katt hatte den Kopf auf seinen schoss gelegt und döste vor sich hin. Ryu streichelte sie mit einer hand was dem Katzendämon ein schnurren entlockte. Ryu wusste das er sich eigentlich auf seine Prüfung vorbereiten sollte anstatt einen fremden zu beobachten der hierherkam. Doch im prinzip wollte er diese Prüfung noch nicht ablegen. Am anfang wollte er ja nichteinmal die kunst des siegelbrechens erlernen, doch mit Katt hatte sich das geändert. Doch nun stand er vor der Prüfung sein 10. Siegel zu brechen und es machte ihm irgendwie angst. er fand es keine gute idee einen teil seiner Seele zu Opfern und am liebsten würde er es ganz sein lassen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 23.02.2010, 13:58
Als Maez das Gebäude wieder verließ, kniff er für einen kurzen Moment die Augen zusammen. Das direkte Sonnenlicht machte ihm ein wenig zu schaffen. Er brauchte ein paar Sekunden, bis sich die Augen gewöhnt hatten und schritt dann weiter in richtung Übungsplätzen. Auf dem Weg kam ihm gleich ein Mann entgegen, der bereits etwas älter wirkte. Maez hielt ihn an.
"Entschuldigt, werter Herr, aber darf ich fragen wer ihr seid?"
Der Mann rümpfte die Nase und schritt weiter. Maez blickte ihm kurz nach und zuckte dann mit den Schultern.
"Na gut, dann halt nicht."
Murmelte der Sealbreaker. Während er weiter ging, holte ihn plötzlich ein Hase ohne Ohren und mit großen Vorderbeinen ein. Ein wenig verwundert blickte Maez auf den Dämon hinab, denn er kannte ihn.
"Taru? Was gibt es denn? Hat Drak etwas vergessen?"
Der etwas deformierte Hase starrte direkt in Maez Augen.
"Ich bin zur Vorberatung mitgekommen."
"Vor...beratung?"
Fragte Maez verblüfft. Der Hase nickte und sprang vom Boden hoch bis auf Maez anderer Schulter. Alak krächzte etwas genervt, blieb ansonsten aber ruhig. Der Seal Breaker sah ein wenig verwirrt zu dem Hasen.
"Wozu brauchte ich denn Vorberatung?"
Taru schlug kurz mit seinen Hinterbeinen aus.
"Du wolltest doch den Herren von gerade eben fragen, ob er mit möchte, nicht?"
"Frage ob er möchte ist ein bisschen nett ausgedrückt. Wenn es sein muss mache ich wirklich von dem Recht als Botschafter des Königs gebrauch."
Der Hase streichte sich mit der Rückseite seiner Vorderpfote über die Nase.
"Nun, das war einer der Hausmeister."
Ein wenig überrascht blieb Maez stehen und drehte sich um. Allerdings war der Mann schon ausser Sichtweite.
"Hm, nun, vielleicht kann ein bisschen Vorberatung nicht schaden."
Etwas später erreichte Maez eine kleine Gruppe von jungen Leuten, die zusammen im Kreis saßen und redeten.
"Und die da?"
Meinte der Seal Breaker mit einem Kopfnicken in Richtung der Gruppe. Der Hase schüttelte den Kopf.
"Die sind noch nicht lange genug Schüler hier."
Maez ging weiter und blickte ein wenig verwundert zu Taru.
"Woher weisst du das eigentlich alles?"
"Ich sitze täglich mit Drak in dem Büro. Ich kann auch denken, weisst du?"
"Jaja, schon gut, so war das nicht gemeint."
Der Vogel nutzte die Chance.
"Also ich finde ich schon ein wenig dumm."
Maez Augen funkelten für einen Moment.
"Schnabel zu, Alak!"
Mit einem weiteren Seufzer stapfte der Mann weiter, bis er eine neue mögliche Wahl erspähte. Sein Blick fiel auf eine Gestalt, die im Schatten eines Baumes saß. Ihr Kopf war unter einer Kapuze verborgen und neben ihr lag ein großer Wolf im Gras.
"Wie ist es mit dem da?"
Der Hase wirkte nachdenklich.
"Lange nicht mehr gesehen. Schon ne ganze Weile hier."
Maez kam langsam näher.
"Keine Ahnung. Da wirst du Drak fragen müssen."
Der Seal Breaker stellte sich vor die Gestalt und bückte sich ein wenig hinunter.
"Hallo. Ich bin Maez. Maez Sintarin. Und ich hätte da eine Frage."
Zur Begrüßung streckte er Vicati seine Hand entgegen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 23.02.2010, 16:39
Kari marschierte gelangweilt durch das Akademiegelände. Ihr Kimono schleifte ein wenig auf dem Boden dahin, ihre nackten Füße tappten über den Boden.
"Was machst du jetzt?", drang es aus der Flamme, die in Kreisbahnen um sie herumschwebte.
"Ich versuche ein bisschen zu trainieren." Sie drehte sich nach rechts und trat nach draußen. Die frische Luft war ihr lieber als das stickige, öde Lernen.
"Mal sehen, wo wir ein Plätzchen finden..."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 23.02.2010, 18:14
Vicati blickte auf. Ein Mann stadn vor ihm, auf der einen Schulter ein Vogeldämon, auf der anderen der Hasendämon des Direktors.
"Vicati Eryol. Und die Frage wäre?", antwortete er und legte eine Hand auf Avarunyms Nacken.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 23.02.2010, 19:13
Maez zog seine Hand wieder zurück und musterte das Gesicht des jungen Mannes. Durch die schwarzen Haare wirkten die blauen Augen in dem Schatten stechend, als könnten sie durch einen hindruch sehen. Maez ging in die Knie, damit er mit Vicati ungefähr auf einer Höhe war und ließ dann seinen Blick auf den Dämon fallen. Nach ein paar Sekunden des Schweigens fragte er schließlich:
"Ich habe etwas zu erledigen und könnte jede Hilfe brauchen, die ich kriegen kann. Würdest du denn in Erwägung ziehen, mir zu helfen? Du siehst wie ein fähiger Kämpfer aus."
Dabei hatte Maez keinerlei Ahnung, ob sich sein Gegenüber zum kämpfen oder Siegel brechen leisten würde. Aber es würde nichts bringen, ohne Zustimmung des Gegenübers überhaupt zum Direktor zurück zu gehen. Drak würde jede Art von Zwang verbieten und Maez wollte ihn nicht zwingen. Dafür kannten sie sich zu lange.
"Also?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 23.02.2010, 19:20
Ein weiteres Mal versuchte Norren, die Hinweise des Autors aus dem Kopf zu rezitieren, um sicher zu gehen, dass er sie verstanden hatte. Nichts. Seine restliche Konzentration verfiel, als er einen augenscheinlich hochrangingen Mann mit einem seiner Mitschüler, Vicati, sprechen sah. Ihn würde bestimmt niemand jemals ansprechen, beeindruckt von seinem Begleiter oder seiner Siegelzahl. Immerhin, vielleicht von seinen kämpferischen Fähigkeiten.
Dennoch stieg in ihm blanker Neid auf, als der Fremde Vicati die Hand reichte. Einen Augenblick zögerte er, dann zog er ein Messer aus der Tasche. Einmal zog er es sich über den Arm, sodass ein wenig Blut hervorkam, gerade genug, um einen Kreis mit vier Strichen darin auf die Handfläche zu zeichnen, die wie eine geöffnete Pfote geformt waren. Sein drittes Siegel, wusste er; Er hatte das zweite übersprungen. Ganz oder gar nicht, schoss ihm wagemutig in den Kopf.
Er brach das Siegel, wobei ihm Textfetzen aus der Rolle im Kopf umhergeisterten. Sammeln ... Konzentrieren ...
Als er die Augen wieder öffnete, stand vor ihm eine kleine, beinahe niedliche Kreatur. Etwas kleiner als ein Affe, aber mit einer ziemlich ähnlichen Schnauze, aus der zwei runde Eckzähne herausragten. Grauschwarzes Fell bedeckte den mageren Körper, und die etwas kürzeren Gliedmaßen, als sie es bei einem Affen gewesen wären, endeten in zartbraunen Pfoten mit vier Gliedern. Aus erwartungsvollen braunen Augen sah es zu Norren auf. Dieser grinste leicht, leicht nur, weil ihm der ganze Körper zitterte und das Blickfeld verschwamm. Einen stärkeren Dämon hätte er wohl kaum ausgehalten.
Als er sich halbwegs beruhigt hatte, ging er in Richtung des fremden Mannes. Wer weiß, vielleicht würde ihn das ebenso beeindrucken wie derjenige von Ryu.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 23.02.2010, 19:49
Maez wollte eigentlich noch Vicatis Antwort abwarten, als ihm ein paar merkwürdige Geräusche auffielen. Er drehte sich um und erkannte einen Seal Breaker, einen Schüler, der gerade eines seiner ersten 10 Siegel brach. Das Ergebnis war zwar alles andere als überragend, allerdings hatte das Maez Aufmerksamkeit geweckt. Welcher Seal Breaker war leichtsinnig genug, ein Siegel ohne einen Grund einfach so alleine zu brechen? Wozu? Als sich die Person, ein ebenfalls junger, braunhaariger Mann, ihm näherte, richtete sich Maez auf und drehte sich zu ihm um.
"Was sollte das denn werden?"
Fragte er ihn laut, als der junge Mann immer näher kam. Da das Ergebnis relativ unbeeindruckend war und der Seal Breaker sein Siegel wohl nicht zum kämpfen gebrochen hatte, interessierte Maez die antwort umso mehr.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 23.02.2010, 20:53
Ungeachtet dessen, dass sich Maez weggedreht hatte, antwortete Vicati mit einem Grinsen: "Kämpfen? Wo solls den hingehen?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 23.02.2010, 21:19
Tassian Brandt, Söldner und erfahrener Seal Breaker, umkreiste mit dem Übungsschwert seine Sparringspartnerin. Wenn er gerade ohne Anstellung war, hielt er sich immer in der Akademie oder in der Stadt in der Nähe auf. Hier wurde Seal Breaker nicht angefeindet und wer Selbigen bedurfte, ging hier auf die Suche nach einen.
Dreis Grundhaltung wirkt schlampig, besten Falls lässig, aber er wusste dass die Öffnungen von ihr nur fingiert waren um ihn zu ködern. Als ihr aufging, dass er ihr noch so einfach in die Falle ging, starte sie eine Attacke mit ihrem Übungsschwert. Er fing den Streich nahe man Körper ab, verhakte die beide Waffen in einander und drücke sich Näh an sie ran. Eine seiner Hände löste sich vom Schwertgriff für einen Fausthieb gegen ihren Kopf. Aber sie wich mit einer Drehung aus. Gleichzeit spürte der ihr Bein an seinem. Er verhinderte seine Falle in der er sie mit einem Ellenbogenstoß von einander löste.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 24.02.2010, 16:23
Maez drehte seinen Kopf zur Seite, nachdem Vicati geantwortet hatte. Er wollte seinen Blick nicht von Norren lösen, aber die Tatsache, das jemand interesse zeigte, hatte etwas für sich.
"Ein ganzes Stück weit weg."
Meinte er kurz angebunden. Er wollte nicht zu viele Informationen los werden, die sich verbreiten könnten und andere Leute abschrecken würden.
"Sag nur ob du interessiert bist."
Dann richtete Maez seinen Blick wieder auf den jungen Mann vor ihm.
"Von dir hätte ich auch gerne eine Antwort. warum hast du so unnützerweise gerade ein Siegel gebrochen? Für den Spaß? Einfach so? Oder..."
Maez Blick wirkte dunkler, woraufhin der orangene Vogel auf der Schulter zu krächzen begann.
"Hör auf anderen Angst einjagen zu wollen, du alter, unfähiger Mann."
Der Seal Breaker runzelte die Stirn und pustete dann Alaz von seiner Schulter. Der störte sich allerdings nicht viel daran, denn er kam zurück geflogen.
"Sehr witzig."
Meinte der Dämon und klang dabei ein wenig generft.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 24.02.2010, 16:45
"Das ... das war mein drittes Siegel, das zweite, das ich gebrochen habe. Ich musste mich beweisen, wie ich zugeben muss ... vor mir selbst. Ich bin vermutlich kein sehr guter Sealbreaker, aber ich will einer werden. Außerdem kann ich kämpfen ..."
Er zögerte einen Moment unter dem Blick des älteren Mannes, hielt ihm aber stand und ließ es drauf ankommen, reckte das Kinn vor.
"Vielleicht war es falsch, aber das kümmert mich nicht viel. Es ist nichts passiert. Diesmal."
Der kleine Dämon, den er gerufen hatte, zupfte fragend an Norrens Hosenbein und blickte auf eine Weise, die dem jungen Mann bittend vorkam ... Er wusste es nicht, aber er hob das Wesen hoch und setzte es sich auf dem Arm. Für seine Fülle war es ziemlich leicht ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 24.02.2010, 17:05
Am Rand des Akademiegeländes war Nethran Algaryn gerade dabei, einigen jüngeren Schülern beim verfeinern ihrer Kampfkünste zu helfen. Mit einem von ihnen focht er einen Übungskampf aus, während die anderen aufmerksam zu sahen. Nethran hatte seine Abschlußprüfung noch nicht lange hinter sich und suchte nun nach einer Anstellung als Söldner. Wenn er gerade nicht auf der Suche war, vertrieb er sich seine Zeit damit, sein Wissen an die Schüler der Akademie weiter zu geben. Seine Schwertkunst war nicht gerade herausragend, aber auch nicht schlecht, und mit Sicherheit reichte sie aus, um es mit vielen der Banditen, die das Land unsicher machten, auf zu nehmen. Und sie war auf jeden Fall so gut, daß er den Schülern hier noch etwas bei bringen konnte.
Eine kleine, etwa armlange geflügelte Schlange flatterte aufgeregt über den beiden Kontrahenten im Kreis herum und verfolgte den Kampf, wobei sie sich scheinbar nicht über die richtige Perspektive einig wurde. Nethran beachtete Koloun nicht, doch die Augen seines Trainingspartners suchten immer wieder instinktiv nach dem fliegenden Geschöpf.
"Beachte sie nicht," mahnte Nethran den jüngeren. "Konzentriere dich allein auf deinen Gegner. Wenn es einmal ernst wird, kann dich deine mangelnde Konzentration schnell das Leben kosten!"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 24.02.2010, 19:53
"Na gut, ich bin interessiert", sagte Vicati und erhob sich. Sekundengleich sprang auch Avarunym auf die Pfoten und tabte neben seinen Herren.
"Und was muss ich jetzt tun? Ein Formular ausfüllen? Eine Aufnahmeprüfung bestehen?", fragte er mit fragendem Blick an Maez gerichtet.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 25.02.2010, 00:22
"Erstmal folgen."
Meinte Maez und richtete dann seinen Blick wieder nach vorne. Norren hatte ihn irritiert.
"Du weisst gar nicht, was du dir antust mit nutzlos gebrochenen Siegeln."
Zischte er leicht wütend.
"Schau mich an. Wie alt würdest du mich schätzen? Wahrscheinlich zu alt. Siegel zerstören deinen Körper, du machst es durch Mutwilligkeit nicht besser."
Dann kam Maez eine Idee, die ihn für ein paar Sekunden verstummen ließ.
"Ich werde dich mit zum Direktor nehmen."
Meinte er daraufhin dann bestimmt.
"Und du kannst auch gleich mitkommen."
Sagte er wieder mit dem Blick zu Vicati, dessen Dämon auch aufbruchsbereit zu sein schien. Als erste Anwärter hatte sich Maez zwar etwas anderes erhofft, aber er war entschlossen zu nehmen, was er kriegen konnte. Vicati wollte ihm ja ohnehin folgen, aber Norren würdigte er noch ein, zweimal eines wütenden Blickes um ihn einzuschüchtern.
"Los gehts und keine Widerrede."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 25.02.2010, 15:32
"Na schön, ich komme erstmal mit", sagte Vicati, ungleich uninteressierter.
"Komm, Avarunym!", befahl er seinem Dämon.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 25.02.2010, 16:23
Kari bewegte sich im Rythmus zu ihrer Flamme durch den Übungskreis. Ihr Dämon schoss immer wieder kleinere Feuerbälle auf sie ab, an denen sie ausweichen trainierte.
"Oh, die Drehung sah aber schlampig aus...das machen wir gleich nochmal!", dirigierte sie das weiße Flämmchen aus einem winzigen schwarzen Maul.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 25.02.2010, 19:50
Zwei Siegel, und schon regte sich dieser Mann auf. Der war bestimmt bei seinem zwanzigsten oder sogar höher, schätzte Norren. Er verkniff sich einen Kommentar und kam mit; Er hatte wenig zu befürchten, es war zwar unüblich und eigentlich auch gefährlich, seine ersten Siegel alleine zu brechen, aber nicht verboten. Außerdem hatte es sich gelohnt, fand er; Das kleine, pelzige Wesen sprang wieder von seinem Arm und folgte ihm. Beim Absprung fühlte Norren einen unerwartet starken Druck; Es schien, dass der Dämon mehr MUskeln besaß, als es den Anschein hatte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 25.02.2010, 23:17
Ryu sass immernoch auf dem Stein und beobachtete die kleine gruppe die sich gebildet hatte. Katt hatte aufgehört zu schnurren und Ryu erkannte an den aufgestellten langen Ohren, das sie lauschte. Für Katt war es kein problem die gruppe auch auf diese entfernung zu verstehen wenn sie sich konzentrierte. "Na was sagen sie?" "anscheinend sucht der Fremde freiwillige Sealbreaker, aber keine ahnung für was... und er hat den begleiter des direktors dabei, vermutlich um ihm bei der wahl zu helfen." "hmm das könnte die gelegenheit sein hier herauszukommen." "Du hast deine abschlussprüfung noch nicht abgelegt, der Direktor wird dich nie gehen lassen." "Dann werde ich ihn gar nicht erst um erlaubniss fragen.... er hat nicht das Recht mein Schiksal zu bestimmen... Du weist das ich von anfang an diese Magie von anfang an nicht erlernen wollte, aber ich wurde dazu gezwungen... das einzig positive an ihr warst bis jetzt du." Katt lächelte und leckte Ryu einmal über die Wange. "Ich werde mir das mal näher ansehen, wenn dus erlaubst." "geh ruhig, aber stell nicht wieder was an was sich nicht gehört." Katt grinste und verschwand mit ein paar schnellen schritten in den Büschen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 26.02.2010, 03:41
ooc: Hoffe, das ist ok, is bisschen Power Emote drin und n bisschen eigenbewertung. Wenns euch nicht gefällt, sagt einfach: "Der Kerl kennt mich doch gar nicht." bzw. im Notfall tu ichs raus editieren.
Auf dem Weg zurück zum Direktor mit Vicati und Norren im Schlepptau, gabelte Maez noch drei weitere Schüler auf. Einen, der ihn auch noch interessierte und zwei, die nur zum ablehnen gedacht waren. Er würde doch zumindest 3 von 5 Schülern beanspruchen können.
Als er etwas später bei Drak klopfte, bittete ihn der Direktor herein.
"Da wäre ich wieder. Und hier ist meine erste Vorschlagsgruppe."
Maez öffnete die Tür, woraufhin die Schüler eintraten. Sie blieben kurz stehen und im Anschluss wurden sie wieder hinaus geschickt.
"Also?"
Fragte Maez. Der Direktor grübelte nachdenklich für ein paar Sekunden die Stirn.
"Keinen."
Meinteer schließlich bestimmt. Maez seufzte und setzte sich auf den Stuhl vor Drak.
"So funktioniert das nicht. Ich werde jemanden mitnehmen. Ob du es willst oder nicht. So kannst du wenigstens noch darüber richten, wen. Also?"
Drak grübelte erneut. Dieses Mal länger und intenstiver. Der Direktor wollte keinen der Schüler in den Krieg schicken, aber eigentlich hatte Maez nunmal das Recht, mitzunehmen wen er wollte.
"Der junge Mann mit dem Wolf."
"Ach, Vicati?"
Drak wirkte ein wenig überrascht.
"Der machte den Anschein als ob er wirklich mit wollte. Warum nicht der."
"Zu eigensinnig. Er würde dich eher behindern anstatt dir zu helfen."
"Aha... Und das Mädchen ohne Dämon?"
"Unerfahren, ängstlich. Sie ist defenetiv falsch."
"Hm."
Maez musste das richten. Das Mädchen wollte er ohnehin nicht, aber Vicati war durchaus ein brauchbarer Kandidat.
"Wie siehts denn mit diesem Strohkopf aus."
"Der ist eingebildet. Ich glaube, er würde nicht mitgehen wollen, er ist nur hier um zu zeigen, dass er sich an allem Beteiligt, was von der Akademie ausgeht. Erzähl ihm, dass es um den Krieg geht und er geht von selbst."
Maez murmelte. Er rieb sich ein weiteres Mal über die Augen, um seine Müdigkeit wegzuwischen und sprach dann weiter.
"Und der andere?"
"Welcher."
"Der mit diesem Hund."
"Ach, Polos. Nein, er ist der Sohn eines guten Freundes, das kann ich nicht verantworten."
Maez ließ den Kopf hängen.
"Und was willst du von Norren?"
Der Seal Breaker sah auf.
"Wem?"
"Norren. Der Kerl mit den braunen Haaren und dem depressiven Blick."
"Ach der."
"Ja, der. Du kannst den unmöglich mitnehmen wollen. Er hat praktisch keine Erfahrung, schließlich hat er erst ein Siegel gebrochen."
"Zwei."
Korrigierte ihn Maez.
"Oh? Na dann zwei. Das sind immernoch sehr wenig."
"Er hat es einfach so gebrochen, ohne Gegner oder sonstigen Grund. Nicht zum Kämpfen, sondern ich glaube nur um anzugeben."
"Soso."
Murmelte Drak.
"Und jetzt? Das macht ihn doch nur unnützer als Kandidaten."
"Ich will ihn mitnehmen um zu zeigen, wohin Siegelbrechen führt."
Der Blick des Direktors verdunkelte sich.
"Wegen einmal angeben möchtest du ihn gleich in den Krieg mitnehmen?"
"Ich muss nehmen, was ich kriegen kann. Bei ihm habe ich wenigstens einen Grund."
Drak schüttelte den Kopf.
"Nein, das kann ich nicht machen. Er ist zu ungeübt, zu unerfahren."
"Ich werde ihn mitnehmen."
Der Direktor schnaufte einmal tief aus.
"Das geht nicht."
"Dann gib mir einen der anderen! Ich nehm den Polos."
"Das würde mir sein Vater nie verzeihen."
"Dann den Kerl mit dem Wolf."
Drak fuhr sich genervt durch die Haare. Maez wusste, dass er genug Druck gemacht hatte. Wenigstens einen Sieg konnte er verbuchen.
"Also schön. Ich überlasse dir Vicati. Aber nur ihn, ist das klar?"
Maez nickte. Ihm blieb wohl keine andere Wahl, auch wenn er Drak ungerne belog.
"Na gut, ich sehe mich dann mal nach weiteren Leuten um."
"Schick mir Vicati noch herein, ich möchte nur mit ihm reden. Er wird dich ja schon wieder finden, du fällst auf wie eine Vogelscheuche im Getreidefeld."
Maez nickte nur kurz und ging zur Türe. Dort angekommen bittete er Vicati zum Direktor und schickte die anderen Schüler wieder fort. Als Norren ebenfalls gehen wollte, packte Maez ihn an der Schulter.
"Moment, du kommst mit mir."
Er würde ihn mitnehmen, aber er durfte es nicht zu offensichtlich machen. Schließlich saß der Hasendämon noch auf seiner Schulter und er würde seinem Meister sicher davon berichten, wenn Maez einen Schüler ohne die Erlaubnis vom Direktor mitnehmen würde. Dann verließ er das Direktoratsgebäude wieder auf der Suche nach weiteren Rekruten.
Drak bittete Vicati sich zu setzen.
"Hat man dir erzählt worum es geht?"
Der Direktor wartete die Antwort gar nicht erst ab.
"Maez möchte in den Krieg ziehen. Und er will so viele leute wie möglich mitnehmen. Verstehst du? Er will dich als Werkzeug missbrauchen, zum Kämpfen. Der Krieg ist gefährlich, vor allem für einen Seal Breaker. Du darfst dich nicht überanstrengend, verstehst du? Zuviele gebrochene Siegel und du siehst bald aus wie Maez. Man könnte meinen, er stirbt bald an Altersschwäche. Also solltest du dich nicht darauf einlassen. Lass es bleiben, sträube dich dagegen, in Ordnung?"
Nachdem der Schwall von Text auf den jungen Mann vor Drak niedergegangen war, lehnte sich der Direktor zurück um erst einmal tief Luft zu holen und die Antwort von Vicati abzuwarten.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 26.02.2010, 18:40
Was wollte der Mann denn noch von ihm? Der Direktor hatte doch kaum Ärger gemacht. Vielleicht wollte er das nachholen ... Mitkommen würde er ohnehin nicht, wohin auch immer er Vicati nehmen würde, Norren wollte er bestimmt nicht wirklich. Wenn dann als Erziehungsmaßnahme, aber da würde er verdammt noch mal nicht mitmachen.
Wütend schlurfte er hinter Maez her, und der kleine Dämon hintendrein, inzwischen so finster wie sein Meister blickend.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 26.02.2010, 20:40
"Ich werde schon aufpassen und ausserdem will ich nicht die ganze Zeit hier rumsitzen. Und wenn Siegelbrechen so gefährlich ist und der Krieg für Sealbreaker so eine Katastrophe, weshalb werden wir hier dann genau für den Krieg ausgebildet? Das Siegelbrechen hat nun mal nur in Kriegszeiten einen Zweck", antwortete Vicati gelangweilt. "Ich werde Maez begleiten, aber ich verspreche, wenn es mir erscheint, la wolle er mich ausnützen, werde ich hierher zurückkehren", sagte er aber dann schon viel vernünftiger.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 27.02.2010, 02:54
Drak seufzte.
"Ihr werdet nicht für den Krieg ausgebildet. Ihr sollt nur eure Kräfte kontrollieren können, nach der Ausbildung steht euch dann frei zu tun, was ihr wollt."
Der Direktor runzelte die Stirn.
"Aber gut, im Grunde kann ich dich nicht hierbehalten. Du solltest nur wirklich auf dich aufpassen. Siegel brechen ist gefährlich und Seelensiegel brechen umso mehr. Das hast du ja bereits am eigenen Körper erfahren können, wenn auch in äußerst geringem Ausmaß. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich weiß, was Maez vor hat. Sei einfach vorsichtig."
Dann winkte Drak zur Türe, was hieß, dass es Vicati nun frei stand zu gehen.
Maez schnaufte einmal tief durch. Zumindest zu einem hatte er eine Einverständigung. Das war doch schonmal ein Anfang. Den anderen würde er halt mitnehmen, Drak hin oder her. Sein Blick fiel immer wieder auf den Schüler, der hinter ihm her trottete. Er erinnerte ihn ein wenig an sich selber in seiner eigenen Jugend. Viel Zeit war seitdem vergangen und Maez hatte auf schreckliche Art erfahren müssen, was es heisst, es mit den Siegeln zu übertreiben. Der Seal Breaker wollte den Schüler ein wenig beruhigen, allerdings fielen ihm keine guten Worte ein. Letztendlich öffnete er nur den Mund, um ihn wieder zu schließen.
"Wo finde ich denn am ehesten erfahrenere Leute?"
Meinte er dann an Taru gerichtet. Der Hasendämon schreckte hoch, als er merkte, dass er angesprochen wurde.
"Nunja, die sind hier überall. Am besten aber du versuchst es mal bei den Übungsplätzen."
Maez nickte und murmelte.
"Übungsplätze... soso. He, du."
Meinte er an Norren gewandt. Er stapfte bereits in die Richtung der Plätze.
"Kannst du kämpfen? Willst du gegen mich kämpfen?"
'Der kann es doch kaum erwarten, mir eine reinzuhauen, so wie der dreinschaut' ging es Maez durch den Kopf.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 27.02.2010, 19:07
„Gut, machen wir eine Pause“, sagte Tassian und ging zu seinen Sachen, die er am Rand des Trainingplatzes abgelegt hatte.
„Ich brauche keine“, antworte Drei eingeschnappt, „wir können gern noch weiter machen.“
„Tja, aber ich mache jetzt eine Päuschen“, sagte der Söldner und nahm ein Schluck Wasser aus seinen Trinkbeutel.
Dann blickt er seinen Dämon an und meinte mich einen fiesen Grinsen: „Aber wenn du keine Pause brauchst, kannst du ja zwei, drei Mal um die Akademie laufen.“
Dreis Gesichtszüge erstarrten für ein Moment. Sie blickte zu ihren Herren und erwiderte mit einem angespannten Lächeln: „So ein kleine Unterbrechung klingt gar nicht schlecht.“
In Punkt Kraft und Schnelligkeit waren katzenartig Dämonen überragend, aber wenn es um Ausdauer ging macht sie relativ schnell schlapp.
Tassian lächelte leicht und sah sich um was auf den anderen Plätzen vor sich ging.
„Was beobachtet ihr?“ erklang plötzlich Dreis raue Stimme hinter ihm. Tassian wäre vermutlich zusammen gezuckt, hätte er sich nicht daran gewohnt wie geräuschlos und schnell sich Drei bewegte.
„Ich sehe einen Einäugigen bei dem Versuch Blinden das Fangen bei zubringen.“
„Für mich sieht es wie Schwertübungen aus.“
Tassian musste kurz auflachen.
„Das denken sie sicher auch.“
„Was ist damit“, fragt Drei und deute in Richtung von Kari.
„Das wüsste ich auch gern. Was bringt es, wenn man lernt den Attacken des eigenen Dämon auszuweichen.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 28.02.2010, 12:40
"Ich kann kämpfen, ich hab mehr zu tun als mein Leben zu riskieren und deswegen von verbrauchten Männern angeschnauzt zu werden, wisst ihr."
Das war riskant, das war aggressiv, und Norren wusste nicht, wie Maez darauf reagieren würde; Aber er vertraute auf seine eigene Kampfkunst, die verdammt nochmal zu den Besten an der Schule gehörte. Wenn man zu den Schlechtesten in jeder anderen Hinsicht gehörte, musste man sich irgendwie hervortun ...
Als sie bei den Übungsgelände angekommen waren, griff Norren sich ein Holzschwert; Er hatte zwar auch schon mit Waffen aus Stahl gefochten, aber er wusste nicht, wie gut Maez war, also ging er lieber auf Nummer sicher, anstatt sich Narben einzuhandeln. Aber eigentlich hielt er ihn für keinen viel besseren Kämpfer als sich ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 28.02.2010, 18:11
Maez musterte Norren interessiert, als dieser sich mit seinem Holzschwert in Stellung brachte. Es war zwei Jahre her, seit Maez zuletzt in einer Schlacht um Leben und Tod gekämpft hatte. Das Gefühl war mit einer Holzwaffe zwar nicht das gleiche, aber eine gewisse Anspannung tat sich trotzdem in seinem Körper breit.
Der Seal Breaker nahm sich ebenfalls ein Schwert, setzte die beiden Dämonen auf seinen Schultern an den Rand des Übungsbodens und trat Norren gegenüber. Als sich beide in Stellung brachten, zögerte Maez. Sein Gegenüber hatte für sein Alter eine überraschend gute Stellung. Lücken in seiner Verteidigung waren rar gesäht und sein Körper schien bereit zu sein, auf jede Bewegung reagieren zu können. Trotzdem war er noch jung. Erfahrungen im Krieg hatte er anscheinend noch keine gesammelt, denn die Überzeugung, den Gegenüber töten zu wollen fehlte in seinen Augen.
Maez machte sich bereit, wartete ein paar Sekunden und machte schließlich den ersten Angriff. Es war ein einfacher Stoß, aber er kam schnell.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 01.03.2010, 11:27
"Genug, das reicht!" keuchte der junge Mann, als Nethran ihn einmal mehr in eine Situation gebracht hatte, in der er nichts weiter tun konnte als seine Niederlage einzugestehen. Nethran zog sein Schwert zurück und gab seinem Trainingspartner so die Gelegenheit, sich wieder auf zu richten.
"Vielen Dank für das Training," sagte der Student. "Deine Kampfkünste sind wirklich gut."
"Sie sind... ausreichend," antwortete Nethran. Selbstüberschätzung hatte nie auch nur ansatzweise zu seinen Schwächen gehört. "Ich bezweifle, daß ich in einer echten Schlacht bestehen könnte, aber für die Banditen in diesen Landen reicht es allemal."
"Ja, deine Stärken liegen woanders, richtig?" meinte der Student grinsend und deutete auf den Bogen auf Nethrans Rücken. "Ich habe gehört, daß du damit gut umgehen kannst."
"Nun, besser als mit dem Schwert auf jeden Fall," erwiderte er schmunzelnd. Er ließ seinen Blick über den Kampfplatz schweifen, und kurz blieb er an einem Studenten hängen, der einen Übungskampf gegen einen alten Mann focht, den er hier noch nie gesehen hatte. Dann fixierte er wieder sein Gegenüber, das gerade sagte: "Kannst du es mir zeigen? Ich würde es gerne sehen."
Achselzuckend griff Nethran nach seinem Bogen und wandte sich den Zielscheiben zu, die entlang der Mauer aufgereiht waren.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 01.03.2010, 17:07
Das kam zwar schnell, war aber nicht besonders ausgefeilt. Eigentlich genau das Gegenteil von dem, was Norren von dem schon schwächer wirkenden Mann erwartet hatte. Dennoch passte er sich schnell genug an, um den Stoß abzufangen. Wenn der Stil so bleiben würde, hätte er gute Chancen, zumindest durchzuhalten. Er erwiderte die halbherzige Attacke seines Gegenübers mit einem zurückhaltenden Schlag, von unten rechts, der ihm keine Blöße gab und jede Parade möglich machte. Er wollte nicht angeben, aber auf keinen Fall blamiert werden ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 01.03.2010, 18:10
Kurz bevor Maez in Reichweite von Norrens Schlag kam, brach er seinen Ansturm abrupt ab und ließ stattdessen das Holzschwert aus seiner Hand gleiten. Die Waffe flog geradewegs weiter auf den jungen Mann zu, während Maez zur Seite auswich und aus einer anderen Richtung wie seine Holzklinge anstürmte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 02.03.2010, 01:31
Als Maez und Norren anfingen zu kämpfen wagte sich auch Katt aus dem Gebüsch. als ob nichts währe setzte sie sich neben die beiden begleiter und blickte kurz zu ihnen und dann wieder auf den kampfplatz. "na was meint ihr, wer gewinnt den Kampf?"
Ryu war es inzwischen auch leid einfach nur herumzuliegen und schlenderte übder das gelände der Akkademie. Dabei entdeckte er Kari wie sie gerade mit ihrem Partner übte. Es sah ein bischen merkwürdig aus wie sie den feuerbällen mit drehungen und sprüngen versuchte auszuweichen. Doch er sagte nichts um sie nicht zu stören und sah ihr einfach ein weilchen zu.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 02.03.2010, 17:44
Während einer Drehung sah Kari zufällig Ryu, der sie beobachtete. Sie blieb aprubt stehen und winkte ihm zu, was ihr Dämon ausnutzte. Ein überraschend großer Feuerball für eine so kleine Flamme fegte sie aus den Ring.
Kurz darauf konnte man nur noch einen hitzigen Streit zwischen zerzauster Herrin und Diener verfolgen, der ziemlich oft das Wort "Entlassen" enthielt.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 02.03.2010, 20:09
Norren war durchaus überrascht von der ungewöhnlichen Aktion Maez, aber er entschloss sich, sich dem Mann zuzuwenden. Die Übungswaffe traf ihn hart in die Seite, aber er war sich sicher, dass das nur ein Bruchteil dessen war, was sein Gegner sonst mit ihm angestellt hätte. Er keuchte und schwankte ein wenig - aber er hatte eine Waffe, und Maez nicht. Er verkniff sich dennoch ein Grinsen, der Kerl stand noch.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 02.03.2010, 21:46
Ryu musste sich das lachen verkneifen. Natürlich fand er es nicht lustig das Kari angekokelt wurde, doch das streitgespräche zwischen ihr und ihrem Dämon war es dafür umso mehr.
Vieleicht fand er es deshalb witzig weil er mit Katt manchmal genau dieselben probleme hatte.
ungeachtet des streites ging er zu den beiden und hielt Kari die hand hin um ihr aufzuhelfen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.03.2010, 05:14
Ein merkwürdiges Gefühl überkam Maez. Die Art wie Norren den Schlag auf sich genommen hatte, um sich auf seinen Gegner und nicht auf die Waffe konzentrieren zu können, diese Art war ungewöhnlich. Die meisten gingen davon aus, beides abwehren zu können, was fatales Fehldenken war. Ein wenig irritierte es Maez, aber gleichzeitig stieg in ihm ein leichtes Glücksgefühl auf. die Spannung des Kampfes hatte er immer irgendwie genossen, auch wenn er es nie wirklich zugeben würde. Sein Blut fing an in seinen Ohren zu rauschen und das Adrenalin schoss durch seinen Körper. Der Seal Breaker fühlte sich, als könnte er seinem Gegenüber mit bloßen Händen den Kopf vom Körper reißen. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen rannte er näher. Er griff mit der linken Hand nach der Holzwaffe. Wenn er es zu fassen kriegen würde, könnte Norren nicht fliehen, ohne ihm das Schwert zu überlassen. Die rechte Hand formte er zu einer Faust und raste damit direkt auf Norrens Flanke zu.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 03.03.2010, 16:24
Dankbar nahm Kari die Kand an und lächelte Ryu an. Die Flamme wirbelte um ihn herum, als wolle sie ihn genauestens mustern.
"Für den hast du dich treffen lassen? Also...da hattest du schon bessere, oder?"
Kari griff nach der Flamme und stopfte sie in eine Innentasche ihres Kimonos.
"Hey. Tut mir Leid, er ist unheimlich vorlaut..."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 03.03.2010, 18:46
Norren war überrascht, dass Maez noch ohne Waffe angriff; Ihm kam das sowohl leichtsinnig als auch gefährlich vor. Unvorbereitet stolperte er einen Schritt zurück, was zum Glück auch Maez Angriff fehlgehen ließ. Er duckte sich und hielt das Holzschwert über sich, während er nach dem von Maez angelte, das neben ihn gefallen war, und es schließlich auch zur Abwehr hob.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.03.2010, 19:10
Nachdem Maez ein wenig unvorbereitet seinen Gegenüber verfehlte, nutzte er den Schwung anderweitig. Er drehte seinen Körper weiter, hob sein Bein und ließ es auf den geduckten Gegner nieder rasen. Überraschenderweise blockte Norren allerdings den Kick mit beiden Schwertern. Das kam so unerwartet, dass Maez zu taumeln begann und sich erst mit ein paar Schritten zur Seite wieder einigermaßen fangen konnte. Für einen so jungen Mann hatte der Gegner in den Augen von Maez ein überraschend gutes Reaktionsvermögen, aber es war nichts, was der Seal Breaker nicht mit Erfahrung wett machen können müsste. Er spannte beide Beine an, sprang nach oben und ließ sich mit dem Ellbogen vorraus auf Norren fallen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 04.03.2010, 00:45
Ryu musste wieder lachen, aber winkte dabei gleichzeitig ab. "mach dir da mal keine gedanken darüber, ich kenne dein problem, glaub mir..." er verdrehte die augen. "glaub mir, Katt ist noch schlimmer wenn sie wieder mal... ihre phase hat.... etwa alle 3 monate dreht sie völlig durch und geht auf Männerjagd." Ryu zuckte mit den schultern, für ihn war das schon lange normal. "aber dein Dämon ist auch interesannt, eine lebende Flamme... dein wievielter ist er?.. oder sie?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 04.03.2010, 17:17
War dieser Kerl denn übergeschnappt? Er schlug sich, als ginge es um Leben und Tod, dabei schlug er sich nur mit einem Schüler ...
Norren war auf einen derartig selbstmörderischen Angriff nicht vorbereitet, und während er hilflos dastand konnte er kaum mehr tun als das eine Schwert quer zu Maez Flugbahm zu schwingen und mit dem anderen zuzustoßen. Er wusste nicht, wie viel Effekt diese Schläge hatten, denn kurz darauf wurde er schon vom Aufprall seines Gegners umgeworfen. Alles was er noch hörte, als sein Schädel hart gegen die Steine des Übungsplatzes schlug, war, dass sein eigener kleiner Dämon sich wütend auf Maez gestürt hatte, dem Anschein nach versuchte er, den älterne Mann zu erwürgen ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 04.03.2010, 18:38
Maez war benommen. Was war passiert? Er hatte sich gerade auf Norren geworfen, als ihn etwas getroffen hatte. Etwa eines der Schwerter? Maez konnte sich kaum vorstellen, dass sein Gegenüber schnell genug reagiert hatte. Trotzdem hatte ihn etwas am Kopf getroffen. Als der Seal Breaker langsam seine Gedanken wieder richtig fassen konnte, wurde ihm auf einmal bewusst, dass sich der kleine Dämon seines Gegners, der sich bis gerade eben nicht eingemischt hatte, an seiner Kehle befand. Und er drückte mit einer unerwarteten Stärke, die Maez in Atemnot brachte. Der Mann wollte sich wehren, aber der Dämon schlug mit den Beinen nach der linken Hand des Seal Breakers, wenn sie sich näherte und die rechte steckte unter dem Schüler fest.
Maez schaffte es, während ihm langsam die Luft abgeschnürt wurde, noch ein "Alak!" rauszukrächzen. Im nächsten Moment rammte den Affendämon anscheinend eher unerwartet der orangene Vogel vom Hals des Mannes. Ein heftiger Hustenanfall folgte daraufhin, während Maez langsam wieder besser Luft bekam. Dann hievte der Seal Breaker den Körper seines Gegners kurz an um seinen Arm zu befreien. Maez zog sich auf die Beine und hielt sich den Kopf.
"Das hat mich mehr mitgenommen als ich dachte. Der Kleine hat ja echt was drauf."
Meinte der Mann während er sich die Schläfe rieb.
"Bist du wach oder ausgeknockt?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 04.03.2010, 21:14
Vicati hatte das Büro des Direktors verlassen und ahtte sich suchend durch das Akademiegelände bewegt. Avarunym war im schweigend nachgetrottet.
Nachdem er den Park nach Maez durchsucht hatte, ging er zu den Übungsplätzen und beobachtete mit immer grösser werdendem Grinsen den Kampf zwischen Maez und Norren. Wieso prügelte der alte Sealbreaker wie besessen auf den Schüler ein?
Als Norrens Affendämon an die Kehle von Maez sprang, erklang von Avarunym ein ganz und gar unwölfischen Lachen, das man auf dem ganzen Platz hören konnte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 05.03.2010, 17:09
Eigentlich war Norren gerade nicht so wirklich scharf darauf wieder aufzustehen. Sein Magen schmerzte furchtbar von dem Stoß, mit dem Maez ihn niedergerammt hatte, sein Kopf ebenso. Dennoch richtete er sich auf, denn sein eigener kleiner Dämon stürmte schon wieder auf Maez zu, der ihm den Rücken zugewandt hatte, und diesmal würde er dem Vogel wohl ausweichen ... Er sah nun, dass das affenähnliche Wesen kurze, spitze Klauen besaß, von denen vorher das ganze letzte Fingerglied wegeklappt gewesen war; Daher hatte es sich weich und pelzig angefühlt.
Mühsam stolperte er vorwärts, bis er zwischen dem Angreifer und Maez stand. Sofort brach der Dämon seinen Angriff ab und striche, wie besorgt, um Norrens Beine, während er Maez wütend anfauchte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 05.03.2010, 19:40
Maez drehte sich ein wenig erschrocken um, als das Fauchen des Affens zu seinen Ohren drang. Noch überraschter war er, als er Norren auf seinen Beinen erblickte. Allerdings sah er genau so mitgenommen aus wie Maez. Der Seal Breaker schloss für einen Moment die Augen und entschuldigte sich dann bei Norren.
"Ähm, tut mir Leid. Da ist es wohl mit mir durch gegangen. Ich... hab ein wenig übertrieben."
Maez Blick ging zwischen Norren und dem Affen hin und her.
"Aber du kannst doch ganz gut kämpfen. Erstaunt mich immer wieder. Und das Ding da..."
Der Blick blieb an dem Affendämon hängen. Maez rümpfte die Nase und blickte wieder zu Norren. Er wollte dem Schüler eigentlich eine Lektion erteilen, aber das war wohl ein bisschen nach hinten los gegangen. Maez musterte den jungen Mann von oben bis unten und beschloss schließlich, dass es das einfachste wäre, ihn direkt zu fragen.
"Ich weiss, Drak... also der Direktor ist dagegen, aber willst du mich nicht begleiten? Ich könnte gut jemanden gebrauchen der ein wenig unscheinbar wirkt, es aber faustdick hinter den Ohren hat."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 06.03.2010, 10:55
"Mein achter." Sie lächelte stolz, immerhin war sie nur noch zwei Siegel vom Abschluss entfernt. "Sie geht auf Männerjagd? Wieso nimmt sie nicht einfach dich?" Sie wurde ein klein wenig rot. "Oder...meinst du das wörtlich?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 06.03.2010, 11:43
Eigentlich wollte Norren sich freudestrahlend bedanken und zustimmen, aber sein Zustand ließ das nicht recht zu. Er nickte nur kurz, ehe er aufstöhnte, auf die Knie sank und sich erbrach. Hoffentlich denkt der Kerl jetzt nicht, ich sei ein Weichling, dachte ein Teil von ihm, einem anderen war es einfach egal. Was schlug ihn dieser Mann auch so zusammen.
Sein eigener kleiner Dämon stand wachsam daneben, und sah Maez so drohend an, als ob dieser sich jede Sekunde wieder auf Norren stürzen könnte ... Wahrscheinlich würde er ihn behalten.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 06.03.2010, 14:11
Maez betrachtete Norren steif für eine Sekunde und brach dann in schallendes Gelächter aus. Dann ließ er sich auf seinen Hintern fallen und stöhnte ebenfalls.
"Na, wie wars?"
Meinte Tza'Alak, der wieder zu Maez Schulter flog, die Blicke auf den Affen gerichtet.
"Mir tut alles weh. Diese Schüler hier sollte man nicht unterschätzen."
Der Seal Breaker grinste, während er sich die Schulter rieb. Dann zog er seinen Fuß ein wenig zurück, als das Erbrochene in seine Richtung floss. Als er Vicati bemerkte, der anscheinend zugesehen hatte, wand er sich ihm zu.
"Gut, dass du da bist. Was hatte Drak noch zu sagen? Und hast du uns zugesehen? Willst du auch mal kämpfen? Allerdings bin ich gerade ein wenig fertig."
Der Seal Breaker wechselte seine Hand und rieb die andere Schulter.
"Allerdings würde ich ohnehin nicht gegen so einen Wolf ohne Siegel kämpfen wollen. Die Dinger darf man einfach nicht unterschätzen."
Murmelte Maez, während er zu dem Affendämon schielte. Als Norren fertig war und aussah, als könnte er wieder stehen, reichte ihm Maez die Hand, aber nachdem der Dämon versuchte, ihm in die Finger zu beißen, entschied sich der Seal Breaker anders.
"Alles in Ordnung. Kannst du stehen?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 06.03.2010, 18:31
Ryu's stimmung sank einen moment lang als er an seine eigene abschlussprüfung dachte, doch er fing sich schnell wieder und lächelte. "nein nein, deine erste vermutung war die richtige. aber es hat einen anderen grund, es klingt vieleicht komisch, aber Katt ist für mich eher soetwas wie eine kleine... na ja wohl eher grosse Schwester.. und na ja darum... du verstehst schon..." er wurde ebenfalls Rot. Die meisten leute fanden es, gelinde gesagt, komisch das ein Sealbreaker solche gefühle für seinen Dämon empfand.
Katt musste grinsen. "Ihr beiden nehmt eure übungskämpfe ja ziemlich ernst." Die Dämonin stand auf und ging zu Maez, Norren und Vicati hinüber. "Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich habe gehört das ihr für eine unternehmung leute sucht, liege ich da richtig?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 06.03.2010, 21:47
"Scheiße ists", brachte Norren hervor, als er wieder aufgestanden war, und spuckte einige Male aus. Ihm war immer noch übel zumute, aber immerhin konnte er wieder stehen, ohne sich zusammenkrümmen und verschwinden zu wollen.
"Verdammt, ja, ich komme mit; Darum hab ich ja auch den Dämon gerufen. Aber bitte nicht noch mal so was, ja?"
Stöhnend hob er seine Übungswaffe auf und ging, um sie in ihre Halterung zurückzubringen. Der kleine Affendämon klappte seine Klauen wiede rein und folgte ihm dabei auf dem Fuße.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 06.03.2010, 23:47
Tassian und Drei hatten den Übungskampf auch beobachtet. Die Ohr des Dämons zuckten und sie reckte sich den Söldner hoch und flüstert: „Der alte Mann könnte ein Auftraggeber sein.“
Tassian mustere Maez und meinte dann: „So wie der Kämpft könnte das ein Selbstmordmission sein.“
„Ich glaube, es braucht jemand der auf ihn aufpasst.“
„Das sehe ich anders.“
„Dann der übliche Wetteinsatz?“ fragt Drei aufgeregt.
Tassian warf seinem Dämon ein Blick zu.
„Das habe ich nicht gesagt.“
„Da gibst du zu, dass ich recht habe? Und ich gewinne?“
Ihre Augen verengten sich und sie grinste breit.
„So einfach gewinnst du nicht“, antworte er.
Sie zuckte gelassen mit den Schultern.
„Ich gehe mir den alten Mann ansehen“, sagte der Söldner.
„Ist gut, Meister.“
Der Dämon tänzelt Richtung Kari und Ryu los.
„Wo geht’s du hin?“
Sie blickt mit einen undurchsichtigen Lächeln zurück.
„Meine sozialen Fähigkeiten schulen.“
Sie ernte einen misstrauischen Blick.
„Vergieße bitte kein unnötiges Blut.“
Drei antworte gekränkt: „Wann hätte ich, dass schon mal getan?“
Tassian setzt zu seiner Antwort an, entschied sich aber dann um: „Geh und hab deine Spaß.“
„Denn habe ich doch immer.“
Dann trennten sich ihre Wege.
Der Mann ging zu Maez und grüßte ihn: „Ich bin Tassian Brandt. Söldner. Heuert ihr an?“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 07.03.2010, 00:16
Nachdem Nethran seine Pfeile von den Zielscheiben - ein jeder hatte mitten ins Schwarze getroffen - eingesammelt hatte, schritt er zu Maez und Norren hinüber, die mittlerweile Gesellschaft bekommen hatten. Die Worte des alten Mannes hatte er deutlich vernommen, und sie ermutigten ihn. Wenn dieser Mann Söldner suchte, war das vielleicht seine Chance, endlich von hier weg zu kommen.
Er stellte sich an die Seite und wartete geduldig, bis Maez mit den anderen fertig war.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 07.03.2010, 09:34
"Ich denke nicht, dass ich gegen dich kämpfen sollte, mein Kampfstil ist etwas ...unkonventionell...", ein Grinsen überzog sein Gesicht und auch auf dem Gesicht seines Dämon zeigte sich ein- wer hätte das gedacht - wölfisches Grinsen.
Plötzlich sagte Avarunym mit tiefer Stimme: "Und ohne Siegel gegen uns zu kämpfen wäre wirklich eine schlechte Idee. Wir kämpfen nämlich auch nie allein."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 07.03.2010, 10:07
"Merk dir eines, mein Guter."
Sagte er an Norren gewand und klopfte sich dabei den Staub von der Hose.
"Im Krieg gibt es keine Übungskämpfe. Entweder man überlebt, oder man stirbt. Der Trick ist, besser zu sein als die anderen, deshalb solltest du einen Dämon auch nicht offen zeigen. Wenn du ihn erst beschwörst, nachdem sich dein Gegenüber sicher war, dass du ein normaler Krieger bist, hast du den Überraschungseffekt auf deiner Seite."
Im Anschluss knackte Maez mit seinem Nacken und rieb sich erneut die Schulter.
"Vor allem bei dir wäre es umso furchteinflößender für deinen Gegenüber, wenn du plötzlich ein Siegel vor seinen Augen brichst, nachdem du bereits nur mit Waffen einen guten Kampf geliefert hast."
Dann bückte sich Maez mit einem leisen Ächzen und schulterte das Holzschwert, nahm es dann aber wieder herunter.
"Autsch, lieber nicht."
Dann drehte er sich den anderen zu. Eine kleine Ansammlung von Leuten hatte sich gebildet, das meiste Schüler die ein wenig unglaubwürdig zugesehen hatten. Sie hielten es wohl für übertrieben, in einem Kampf alles zu geben. Aber Maez war da anderer Meinung. Er musterte Vicati für einige Sekunden, dann seinen Dämon.
"Nunja, wie soll ich sagen, Alak ist zum Kämpfen nicht sehr geeignet und meine restlichen Siegel sind mir dann doch etwas zu schade, um sie im Übungskampf zu verschwenden. Ausserdem befürchte ich, dass ich einen von euch mit einem Siegelbruch töten könnte. Dämonen sind nicht immer leicht im Zaum zu halten."
Ein Lächeln machte sich auf Maez Lippen breit, ehe er sich dem Katzendämon zuwandt, der sich ebenfalls dem Schauplatz genähert hatte.
"Ja, da hast du richtig gehört."
Der Seal Breaker blickte kurz in die Gesichter der Leute, die neben dem Dämon standen. Er konnte ihren Meister nicht identifizieren. Entweder, er spielte erstaunlich gut einen Unbeteiligten oder er war schlicht nicht da. Zweiteres war wahrscheinlicher, da der Meister wohl nicht viel davon hätte, so zu tun als gehöre er nicht dazu.
"Wer möchte das denn wissen, meine Liebe? Wo ist denn dein Meister, wenn ich fragen darf?"
Fragte Maez ruhig.
"Falls er nämlich Interesse hat, wäre es mir lieber, er würde sich persönlich bei mir melden. Ich finde es ein wenig... nunja, unhöflich, wenn er zu faul ist, selbst nachzufragen."
Der Seal Breaker bemerkte in dem Augenblick, dass bereits alle der Anwesenden mitgekriegt hatten, warum er hier war.
"Nun, das spart mir ein wenig Zeit."
Ging es ihm durch den Kopf.
"Also herhören Leute."
Rief er dann etwas lauter.
"Ich suche noch Freiwillige, die mich begleiten. Wohin, das werde ich noch nicht sagen. Warum werde ich auch nicht sagen. Wenn ihr Gold wollt, um mitzukommen, so bin ich bereit zu bezahlen, wenn ihr keines wollt, auch gut. Es wird gefährlich und ich garantiere nicht für euer Überleben, aber ich werde niemanden zurück lassen, den ich nicht retten kann. Wer interesse hat, soll sich noch bei mir melden. Zu finden bin ich..."
Maez stellte sein Holzschwert zu den anderen und lehnte sich an die Wand daneben.
"...genau hier, denn ich bin gerade etwas zu zerknartscht um mir was besseres zu suchen."
Und mit diesen Worten rieb sich Maez den Nacken und starrte im Anschluss zu den Zuschauern, die sich großteils schon wieder auflösten. Ein wenig mehr Interesse hatte er eigentlich schon erhofft.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 07.03.2010, 11:29
Einer derer, die blieben, war Nethran. Sein Schlangendämon Koloun hatte es sich auf seiner Schulter bequem gemacht. Nun trat er einen Schritt vor.
"Ich möchte mit Euch kommen. Meine Ausbildung zum Sealbreaker habe ich bereits hinter mir, also gibt es von daher keine Probleme zu erwarten." Er warf einen bezeichnenden Blick in die ungefähre Richtung von Draks Büro.
"Ich bin außerdem ein ziemlich guter Schütze, und das mit dem Siegel brechen... geht auch in Ordnung." Das Zögern vor seinen letzten Worten war kaum zu überhören.
Koloun hatte ihn während seiner Rede ständig beobachtet, was den jungen Mann jedoch kalt zu lassen schien. Nun fixierte die Flügelschlange Maez, als warte sie auf eine Antwort.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 08.03.2010, 08:45
Maez musterte den jungen Mann, der heran getreten war. Er und sein Dämon machten einen ordentlichen Eindruck. Er schien zu wissen wovon er sprach. Maez hatte die Gestalt schon vorher gesehen. Sein Blick wanderte zu den Übungsplätzen, auf denen die Schützen sich versuchen konnten. Als er Nethrans Zielscheibe erblickte, musste er grinsen.
"Guter Schütze stimmt schonmal."
Murmelte Maez und sah wieder zurück zu dem Bewerber. Allerdings klang er nicht sehr sicher, was seine Fähigkeiten im Bereich Siegel brechen anging. Aber da könnte der alte Mann sicher was ändern, schließlich hatte er allerhand an Erfahrung. Die Frage war, inwiefern Drak da zustimmen würde.
"Ach, im Grunde kann mir egal sein, was er sagt."
Meinte Maez versehentlich laut. Er blickte kurz zu Nethran, in eine andere Richtung und wieder zu Nethran, räusperte sich und stützte sich von der Wand weg.
"Ich würde ja gerne deine Fähigkeiten sehen, aber das erscheint mir gerade ein wenig unnötig. Dennoch denke ich, wenn du Interesse hast, dass du durchaus fähig genug bist, um mitzukommen. Aber ich warne dich nochmal: Es wird gefährlich. Ich garantiere für das Überleben von niemanden."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 08.03.2010, 15:45
„Was soll das denn gewesen sein? Ein schlechter Scherz oder was? Suchen sie wirklich Leute? Oder wollten sie nur, dass bald in der ganzen Gegend bekannt ist, dass jemand mit einem Geheimauftrag Siegelbrecher anheuert?“
Tassian blickt Maez mit einer Mischung aus Verärgerung und Verwirrung an.
„Ich heuere nicht an, wenn man mir nicht sagen kann, wie mein Auftrag lautet.“
Der Söldner verzog angewidert das Gesicht.
„Und die Sachen, das sie so mit dem Gold um sich werfen wohlen, das kann doch nur bedeuten, dass sie damit rechnen nicht wirklich so viel am Ende bezahlen zu müssen, wie sie jetzt bereit sind mit zunehmen. Oder werfen sie damit um her, weil mit ihrem sicheren Tod rechnen. Als doch ein Selbstmordauftrag.“
Die Zahl der Interessierten hatte sich mehr, als halbiert.
„Sieht aus als ob die Zahl der Todeskandidaten sich weiter verkleinert hätte.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 08.03.2010, 16:08
"Ich bin dabei", warf Norren ein und missachtete Tassian völlig. Er wollte endlich weg von der Akademie, denn auch wenn er sie noch nicht beendet hatte, war er doch fertig mit ihr. Genug davon, zu studieren und schief angeschaut zu werden, weil man erst ein Siegel mit verheerendem Erfolg gebrochen hatte. Na, inzwischen zwei, das besserte die Situation doch.
Vermutlich wird das hie noch länger dauern, dachte er sich, und setzte sich auf dem Boden den Trainingsrings.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 08.03.2010, 17:33
"Ich bin ja bereits aufgenommen und meine Zusage hast du", eint Vicati nur.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 08.03.2010, 17:46
"Daß ich in Gefahr geraten könnte, wußte ich bereits, als ich mich entschied, ein Söldner zu werden," kommentierte Nethran achselzuckend. "Ich kann nicht behaupten, sonderlich erfahren zu sein, denn bisher habe ich kaum Aufträge absolviert, aber..." er warf einen kurzen Seitenblick zu Norren, "...Kampferfahrung scheint ja ohnehin zweitrangig zu sein."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 08.03.2010, 19:27
Maez musste grinsen, als ihn Tassian ein wenig aufgewühlt ansprach.
"Der Kerl hat schon die Erfahrung für eine gesunde Paranoia."
Murmelte der Seal Breaker in sich hinein. Er grübelte einen Moment. Jemanden mit Erfahrung wollte er in jedem Fall haben, aber einen Sturkopf konnte er gar nicht gebrauchen.
"Sie müssen uns ja nicht begleiten. Ich teile hier trotzdem noch niemanden mit, was ich zu tun habe. Und das mit dem Geld... nunja, ich bin im Auftrag des Königs unterwegs, wenn ihr es unbedingt wissen wollt. Er zahlt mir soviel, wie ich für die Mission benötige. Und ich bestimme, wieviel ich benötige."
Dann wandte er sich kurz an Nethran.
"Nun gut, wenn du bereit bist, mitzukommen, dann werde ich einen Weg finden, Drak gefügig zu machen."
Norren hätte Maez in jedem Fall mitgenommen, allerdings hatte sich nach dem Kampf ein wenig die Einstellung zu ihm geändert. Er mochte ihn nun ein wenig. Immerhin.
"Weitere Interessenten?"
Etwas enttäuscht blickte Maez zu den verbliebenden Leuten, die sich alle nicht so recht sicher zu sein schienen. Er seufzte tief.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 08.03.2010, 19:41
Norren hatte genug Erfahrung im Trainigsring, und das wusste er, und vermutlich wusste das auch Nethran, der den größten Teil ihrer gemeinsamen Zeit auf ihn herabgesehen hatte, weil er weder ein besonders guter Siegelbrecher noch publikumswirksam gewesen war. Aber jetzt war schluss damit, mit seiner beschißnen Zeit hier an der Akademie. Herablassend, wie um die Behandlung Nethrans zu spiegeln, spuckte er diesem vor die Füße und wandte sich ihm ab und Maez zu. Was solls, dachte er sich, ich bin sowieso weg, und wenn der mitkommt, soll er gleich lernen, dass er in keiner Weise besser ist als ich ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 08.03.2010, 21:27
Tassian grinse leicht schief.
„Ich sagte nicht, dass ich nicht mit kommen will. Und ich muss nicht wissen was sie für den König zu erledigen haben. Ich muss wissen was ich für sie tun soll. Es muss im Moment keine Details sein.“
Der Söldner machte ein Geräusch, das wie eine Mischung aus Schauben und Lachen klang. Dann ging er zu Maez und beugte sich herab um zu Flüstern:
„Etwas wie ‚Beschützen sie mein Leben‘, Eure Exzellent.“
Dann richte er sich wieder auf.
„Können sie mir so einen Auftrag nennen. Oder begnügen sie sich mit ‚Frischling‘, ‚Heißsporn‘ und ‚Ärger‘?“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 08.03.2010, 22:05
Nethran blickte den jüngeren entgeistert an. Er wußte, daß Norren ein Schüler hier war, und daß er seine Ausbildung einige Jahre nach ihm begonnen hatte, und auch, daß er den größten Teil davon noch vor sich hatte. Davon abgesehen wußte er so gut wie nichts über ihn; nicht einmal seinen Namen. Nur verständlich, daß dessen aggressiver Vorstoß ihn nun irritierte.
Dann wandte er sich jedoch achselzuckend ab. Nethran hatte endlich die Chance, aus diesem Nest hier weg zu kommen und seine Karriere als Söldner zu beginnen. Er war entschlossen, sich das nicht von diesem streitlustigen Spinner verderben zu lassen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 09.03.2010, 02:21
Während viele der angehenden Sealbraker zurückwichen schien Katt umso neugierig zu werden und schloss näher zu Maez auf. "Ihr habt das wohl falsch verstanden. Ryu hat mich nicht hierhergeschickt um herauszufinden was hier vorsich geht, ich wollte von mir aus wissen was hier vorsicht geht, schlieslich bekommt die akkademie nur selten besuch... und ausserdem riecht ihr interesannt." sie lächelte. "aber glaubt mir ich kenne Ryu sehr gut und wenn ich ihm hiervon erzähle wird er sich euch sicher anschliesen wollen. selbst wenn eure reise gefährlich wird und vieleicht auch tödlich enden könnte."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 09.03.2010, 18:41
Auch wenn ihm Tassian etwas suspekt vor kam, so mochte er doch dessen Art. Jemand mit Erfahrung wäre alles andere als fehl am Platze.
"Naja. Wie wärs denn mit Leibwache fürs erste?"
Meinte er, laut genug dass es alle hören konnten. Es verriet ja nicht zuviel, was andere Ohren nicht hören sollten. Dann wandte sich Maez an den Katzendämon.
"Ich würde das ganze gerne mit deinem Meister persönlich klären. Verstehe mich nicht falsch, du bist nicht unbedingt unhöflich, nur... unpersönlich."
Maez Augen ruhten auf dem Dämon. Irgendetwas irritierte ihn an Katt, auch wenn er es nicht genau betiteln konnte. Dieser Dämon hatte etwas...
"Ich bin hier, falls dein Meister noch Interesse hat."
Mit diesen Worten lehnte sich Maez wieder gegen die Wand und holte ein paar Mal tief Luft, bevor seine Augen wieder durch die restlichen Anwesenden wanderten.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 10.03.2010, 02:24
Katt nickte. "keine sorge, jemand der so interesannt richt würde ich auch noch finden wenn er längst in die nächste Stadt weitergezogen währe." sie lies offen ob das nun ernstgemeint oder ein frecher scherz gewesen war und verschwand so lautlos wie sie gekommen war um Ryu aufzuspüren.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 12.03.2010, 15:16
"Ich wünschte, ich würde mich besser mit meinem Dämon verstehen." Kari musterte Ryu mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck. Sie war nie sonderlich gut mit ihrer Flamme ausgekommen, sie stritten sich wann immer es ging, doch trotzdem würde sie ihr wahrscheinlich das Leben retten, wenn es soweit war, dass sie kämpfte.
"Er will mir nicht einmal seinen Namen sagen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 13.03.2010, 18:47
Ryu überlegte kurz. "Vieleicht weil er oder sie keinen Namen hat und sich blos schämt es zuzugeben? Vieleicht solltest du deiner flamme ja einen Namen geben und sollte sich herausstellen das sie doch bereits einen hat wird sie ihn dir spätestens dann verraten." Er blickte sich kurz um, weil er dachte ewas bläuliches an ihm vorbeihuschen zu sehen, entdeckte aber nichts. "Und ne zu enge bidung zu deinem Dämon kann auch nachteile haben. Viele meiner Mitschüler und selbst der Direktor halten mich für verrückt wegen der Engen bindung die ich zu Katt habe."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 15.03.2010, 15:14
Tassian warf Katt ernste, nachdenkliche Blicke nach.
Kann sie das wirklich? Katzenartige Dämonen haben normalerweise ein ausgezeichnetes Gehör und Augen, ins besonderen bei Nacht. Aber Spürfähigkeiten sind doch das Metier von Hunde- und Wolfsartigen.
Dann wand sich der Söldner wieder Maez zu.
„Nun, Milord. Da ihr endlich einen eindeutigen Auftrag habt, können wir zu den Bedingungen kommen. Ich bekomme das Doppelte von dem, was ihr bereit seit dem Kindergarten zu zahlen und ich werde wöchentlich und im voraus bezahlt. Das gilt auch für etweilige Beute.
Die andere Sache ist. Was ich mache, mache ich ganz oder gar nicht. Wie ihr was diesen Kindern eure Leibwache formiert und mich dabei haben wollt, macht ihr mich zum Kommandanten. Als Kommandant eure Leibwache werde ich die Verantwortung für eure körperlichen Unversehrtheit tragen und euch dorthin bringen wohin ihr auch immer wollt, Milord.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 15.03.2010, 15:27
"Sicher, weil ich mich auch von einem wildfremden Kerl herumkommandieren lasse. Seid ihr verrückt, hier anzukommen und mehr Lohn zu fordern? "
Norren war aufgesprungen und stand nun mit wütender Miene bei Maez und Tassian.
"Wenn es nun darum geht, Forderungen zu stellen: Ich fordere, dass ich den gleichen Lohn bekomme wie dieser Großkotz, und jedenfalls den gleichen Rang bekleide wie er, falls ihr auf einer derartigen ... Formalität überhaupt bestehen wollt."
Erwartungsvoll blickte er Maez an.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 15.03.2010, 17:23
"Und ich werde mich von keinem von euch beiden herumkommandieren lassen. Wenn hier jemand das Kommando hat, dann ist es der Anwerber", mischte sich nun auch Vicati in das aufkeimende Streitgespräch ein. Wie um die Worte seines Herren zu unterstreichen, zuog Avarunym die Lefzen hoch und knurrte bedrohlich.
"Was die Bezahlung angeht, will ich jetzt schon die Hälfte ausgezahlt bekommen und den Rest dann am Ziel. Das gilt dann aber nur für das Eskortieren. Für jeden einzelnen weiteren Auftrag will ich eine weitere Bezahlung, die Hälfte ebenfalls, bevor ich diesen ausführe."
Ein Grinsen schlich sich auf das Gesicht des Sealbreakers. Streit und Zahlen waren schon immer seine Stärke gewesen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 15.03.2010, 18:21
Was Nethran betraf, so waren seine Ansprüche nicht allzu hoch - allerdings auch nicht so niedrig, wie so mancher glauben mochte.
"Keine besonderen Bedingungen meinerseits," sagte er, Norren und Vicati ergänzend, deutete aber im gleichen Atemzug auf Tassian, "solange ich keine Befehle von diesem arroganten Schnösel annehmen muß... oder überhaupt von jemand anderem als Euch."
"Was für ein Dummkopf," bemerkte Koloun mit einer Stimme, die an das Zischen einer Schlange erinnerte. "Glaubst du, der endet so wie dieser andere Kerl, der auch so überheblich war?"
"Kommt drauf an, wo es ihn erwischt," meinte Nethran trocken, ohne Tassian weiter zu beachten. "Wenn es hier in der Nähe ist, wird er vielleicht das Grab direkt neben ihm bekommen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 15.03.2010, 20:09
"Nun..."
Murmelte Maez mit seinem Blick zu Tassian, und breitete dann die Arme aus, zu den anderen deutend.
"Sie haben die anderen gehört. Das mit dem Kommandanten wird wohl nichts."
Maez legte den Kopf schief.
"Das Problem ist, dass ich nicht nur Sie mitnehmen will. Allerdings auch nicht darauf verzichten. Deshalb wird es jetzt ein wenig kompliziert."
Alak krächzte auf, aber Maez bedeutete ihm mit einer Handbewegung, still zu bleiben.
"Das Geld sollte im Grunde kein Problem sein, es sei denn, ihr versucht euch alle zu überbieten. Dann kann ich gar keinen von euch bezahlen, also wäre mir ja eigentlich ganz recht, wenn ihr euch einigen könntet. Am besten aber ohne so rumzubrüllen, mein Kopf brummt immernoch."
Maez rieb sich die Schläfe. Er war sich nicht sicher, was er von Tassian halten sollte. Bildete er sich zuviel ein auf seine Fähigkeiten oder hielt er was er versprach? Aber Maez konnte es ohnehin nicht austesten, denn kämpfen war im Moment das letzte, was er wollte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 16.03.2010, 09:56
Tassian hatte nicht die kleineste Reaktion auf die Äußerungen der drei gezeigt. Nach dem Maez sich schließlich zu Wort gemeldet hatte lächelte leicht.
„Milord, im Prinzip hatte der Jenige mit dem Geld das Sagen, auch was notwendige Hierarchie angeht. Aber ich habe wohl zu lang nur mit anderen Söldner zusammengearbeitet.“
Der Söldner hielt seinen Blick konstant auf Marz gerichtet.
„Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch eine Gruppe Möchtegernabenteurer führen könnte. Es bedarf wohl einer kleinen Demonstration meinerseits, Milord.“
Darauf ging er den Ständer mit dem Übungswaffen entlang und nahm sich zwei einfache Schlagstöcke mit jeweils ein Meter Länge.
„Wenn Erfahrung einem den nötigen Respekt nicht einbringt, dann tut es etwas anderes.“
Dann begab er sich zur Mitte des Übungsfeldes, dreht sich zu den Dreien um und sagte dann Laut:
„Eine Regel! Die Jenigen, die mich berühren können, bevor sie zu Boden geht oder zum Aufgeben gezwungen sind, brauchen keine Befehle von mir anzunehmen oder sich mit der Hälfte meines Soldes zufrieden geben! Geht das für euch so in Ordnung, Milord?“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 16.03.2010, 11:27
Nethran erkannte auf den ersten Blick, daß er dem älteren und erfahreneren Söldner im Nahkampf nicht gewachsen war und schnaubte abfällig.
"Ratschläge dürft Ihr mir gerne geben, aber Befehle werde ich von Euch nur annehmen, wenn Ihr es seid, der mir meinen Sold aus bezahlt!" sagte er laut in Tassians Richtung. Und an Maez gewandt fügte er hinzu: "Ich habe meine einzige Bedingung gestellt. Akzeptiert sie oder verzichtet auf mich."
Dann wandte er sich ab und schritt zu Ryu und Kari hinüber.
"Was ist mit euch beiden?" sprach er sie unvermittelt an. "Ich hatte den Eindruck, daß ihr an seinem Angebot interessiert wärt, oder habe ich mich da geirrt?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 16.03.2010, 11:48
„Frischlings Vorschlag ist gut, Milord“ sagte Tassian, „Gebt mir den ganzen Sold und ich bezahle sie als meine Leute!“
Der Söldner stand immer noch ungerührt und gelassen da.
„Dann arbeite ich für euch und sie für mich. Klare Hierarchie und keine Probleme mehr!“
Er grinste leicht bei seiner Äußerung.
Der Frischling war ein kluger Kopf. Stürz sich in Hals über Kopf in einen aussichtlosen Kampf und hat ein Ausweg aufgezeigt ohne offensichtlich von seiner Position abzuweichen. Er könnte einen passablen Stellvertreter abgeben, obwohl er etwas mehr Mumm hätte zeigen können.
Dem Heißsporn und dem Ärgernis hätte ich zwar lieber gleich und jetzt die Köpfe zurecht gerückt…
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 16.03.2010, 14:48
"Ich stimme mit Nethran überein, eure körperliche Überlegenheit schlägt sich nicht in einer geistigen nieder, weshalb euer Vorschlag wohl Abfall ist."
Regungslos stand Norren der Herausforderung gegenüber; Vielleicht könnte er es schaffen, aber er wollte es weder riskieren noch diesem ... Machtmeschen Gelegenheit zu irgendeiner Bestätigung seiner Worte geben. Söldnerpack ... Er wandte sich wieder an Maez.
"Ich bin nicht dabei, wenn jemand anderes als ihr über mir steht, abgesehen von der Zeit, in der ihr vielleicht nicht da sein solltet."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 16.03.2010, 21:43
Ryu wollte gerade etwas antworten als etwas blaues aus dem gebüsch sprang und direkt in die gruppe segelte. alle landeten auf dem Boden und man konnte erkennen was sie umgeworfen hatte. Es war Katt gewesen die aus dem Gebüsch gesprungen war und nun auf Ryu lag und diesem fröhlich über die wange leckte. Ryu versuchte sie wegzustossen, doch ihre raue Zunge kitzelte ihn so das er kaum dazu kam richtig luft zu holen oder etwas zu sagen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 16.03.2010, 22:03
"Er", Vicati nickte in Norrens Richtung, "hat Recht. Wenn ihr jemanden in einem einfachen Übungskampf besiegt, sagte das überhaupt nichts über Eure Führungsfähigkeiten und das Verhalten ihn einem echten Kampf aus. Und ausserdem werden wir ja auch wegen unseren sealbreakerischen Fähigkeiten gewählt, die bei Euch auch ziemlich gering sein könnten."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 18.03.2010, 20:12
Koloun hatte den "Angriff" kommen sehen und war empor gestiegen, ohne seinem Herrn jedoch Bescheid zu geben. Nethran war entsprechend überrascht und hatte ebenso wie die anderen für einen Moment den Boden unter den Füßen verloren. Nach einer schnellen Rückwärtsrolle kam er wieder auf die Beine und suchte nach dem Angreifer. Als er sah, daß es nur der Dämon eines dieser Schüler zu sein schien, entspannte er sich wieder. Auch Koloun landete wieder auf seiner Schulter.
"Beim nächsten Mal warnst du mich aber bitte auch, ja?" meinte Nethran trocken.
"Wenn Gefahr besteht - jederzeit," gab Koloun zurück.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 19.03.2010, 14:16
Als ob meine Fähigkeiten hier auf dem Prüfstand gewesen wären.
Tassian krümmte sich kurz zusammen und fing dann an, schalend zu lachen.
„Entschuldigt, aber die habe es mir viel zu einfach gemacht, Milord“, sagte er und wischte sich eine Träne weg, „Ich will eure Kopfschmerzen nicht weiter verschlimmern und ich denke, ich hatte jetzt genügend Spaß.“
Er blickte die drei jungen Männer an.
„Wenn man genau überlegt gibt gar keine Grund jemanden Befehle zugeben. Niemand außer mir ist angeboten wurden, als Leibwache zu fungieren.“
Dann zuckte er leicht mit den Schultern.
„Aber das den Herr offensichtlich sehr recht und mir nicht weniger.“
Tassian machte sich daran den Übungsplatz wieder zu verlassen
„Was meinen Sold betrifft. Ich führe unter anderen den Meisterbrief in der Kunst am Langen Schwert und verfüge über teure Ausrüstung. Es ist üblich dafür den Doppelsold einzufordern.“
Dann sah er spezielle Norren an.
„Das macht mich zu keinen besseren Menschen als andere, sonder einfach nur zu einen besser bezahlten Söldner.
Wenn ihr mir die Sache mit den Doppelsold nicht geglaubt, könnt ihr ihn fragen, er ist auch Söldner und sollte es bestätigen können.“ Dabei zeigte er auf Nethran.
Und mit eine Blick auf Maez sagte er: „Ich zeige euch gerne später den Brief und meine anderen Dokumente, Milord.“
Er blickte sich noch mal um.
„Nur habe ich einfach nicht damit gerechnet, dass noch jemand hier das Gleiche einfordern könnte. Sollte ich mich getäuscht haben, entschuldige ich mich und ich halte auch niemand mit gleichwertigen Qualifikationen davon ab, ebenfalls Doppelsold einzufordern. Allerdings ist es ziemlich dreist es ohne diese zu tun.“ Wie zufällige blieben dabei seine Augen wieder bei Norren hängen.
„Milord, ich will euch nicht reinreden, wenn ihr bezahlt mit euch zu reisen. Nur bei einer Auswahl weiterer Leibwächter rate ich euch darauf zu achten, dass sie vorbehaltslos zusammen arbeiten können. Ich muss nun ein paar Reisevorbereitungen treffen und stoße zu euch bevor ihr die Akademie verlasst.“
Sagte er und tat die Übungsstöcke zurück.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 19.03.2010, 16:32
Kari stieß einen entsetzten Schrei aus, als Ryu zu Boden geworfen wurde und plötzlich eine Katzenfrau auf ihm lag. Dann erinnerte sie sich wieder daran, dass es ja sein Dämon sein musste - was sie zum Lächeln brachte.
"Du hast sie echt unter Kontrolle, ich muss schon sagen..."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 19.03.2010, 16:57
Norren war belustigt von dem Kurswechsel des Söldners; Jetzt war keine Rede mehr von Befehlen und Hierarchie.
"Meinetwegen soll der Arbeitgeber das halten wie er will, ich hoffe nur, ihr seid eure großen Worte auch wert."
Er war nicht sehr glücklich über die Aussicht, schlechter bezahlt zu werden als ein Anderer, aber der Grund dafür hörte sich plausibel genug an. Mist auch, aber er wandte sich ab und ging die paar Schritte zu Nethran herüber.
"War nicht so gemeint mit dem Ausspucken vorhin, ich kann keine Anspielungen mehr auf meine Ausbildung hören, und auch nichts, was nur danach klingt ... Konntest du ja nicht wissen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 19.03.2010, 16:59
Es dauerte ein weilchen bis Katt von Ryu ablies und dieser sich von seinem lachanfall erholt hatte. mit einem breiten grinsen kraulte er Katt, sties sie aber auch so bestimmt von sich hinunter. "freches biest. Was soll dieser überfall den?" Katt begann zu schnurren und griste zufrieden. Danach musterte sie Kari und Nethran. "Ich habe was interesanntes herausgefunden und dachte es würde dich interessieren... und deine neue Freundin vieleicht auch."
Katt berichtete über ihr gespräch mit Maez und das er auf der suche nach fähigen Sealbreakern war.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 19.03.2010, 19:06
ooc: Helbrand, deine Beiträge sind wie immer nett geschrieben aber haben leider auch weiterhin diese grauenhafte Rechtschreibung :P
Maez Augen blieben auf Tassian fixiert, während er das Übungsgelände wieder verließ. Als er schließlich ausser Sichtweite war, seufzte der alte Mann. Er ließ seinen Blick über die letzten verbliebenden streifen, was mittlererweile allesamt nur noch die wenigen Interessenten waren. Es klang wohl doch ein wenig zu gefährlich.
"Also die Kurzfassung. Geld spielt keine Rolle, solange ihr nicht übertreibt. Ich weiss, wann übertrieben klingt, aber im Grunde ist es egal, schließlich bezahlt mich der König. Wegen der Gefahr... die bleibt bestehen. Und noch was: Einigt euch mit diesem... naja, etwas sturen Söldner, wenn man so will. Er hat zwar durchaus recht, aber ich habe nicht vor irgendjemand anderem Befehlsgewalt über meine Gruppe zu geben. Trotzdem ist jemand mit Erfahrung nicht zu verachten. Deshalb..."
Maez rieb sich an der Schläfe und schwieg für einige Sekunden.
"Kompliziert das ganze. "
Er seufte erneut.
"Na gut, ich überlasse es euch, mit jemandem wie dem zu reisen. Ich glaube, ich sollte mich noch nach eventuellen Bewerbern umsehen."
Maez stieß sich von der Wand ab, hatte daraufhin aber ein paar Probleme zu stehen.
"Ich muss mich wirklich mal wieder in Form bringen."
Murmelte der alte Mann während er sich stabilisierte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 19.03.2010, 19:50
"Fähige Sealbreaker? Das wäre genau das richtige für dich!", wisperte es aus den Tiefen ihres Kimonos. Das Flämmchen tauchte auf, etwas gequetscht und schien Ryu einen Moment zu mustern, bevor es sich bestimmt in die Richtung machte, aus der es die Stimmen gehört hatte - für einen Feuerball hörte es ausgesprochen gut.
Kari wartete gar nicht lange, sie schnappte sich Ryus Hand und zog ihn hinter sich her.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 19.03.2010, 20:03
Ryu war viel zu überrascht und lies sich wiederstandslos mitziehen. Katt musste grinsen, wohl weil Kari ähnlich impulsive war wie sie, zumindest in diesem moment. Sie sprang ebenfalls auf und folgte den beiden mit schnellen sätzen, so das die ganze truppe nur kurze zeit später bei Maez angekommen war.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 19.03.2010, 21:36
Maez wollte gerade los marschieren, als ihm die Truppe entgegen kam. Mit gerunzelter Stirn musterte er die Anwesenden.
"Und wer seid ihr? Neue...?"
Dann erblickte er Katt.
"Ah, verstehe. Ich kann wohl davon ausgehen dass einer von euch Ryu ist?"
Dabei blieben seine Augen erst kurz auf den jungen Mann gerichtet, wechselten dann aber zwischen den beiden Menschen hin und her. Er räusperte sich kurz und rieb sich mit geschlossenen Augen an der Schläfe. Danach blickte er wieder zu den beiden.
"Ich geh ma davon aus, der Dämon da hat euch bescheid gesagt. Also wisst ihr wies aussieht?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 19.03.2010, 22:06
Ryu nickte und musterte Maez. "Ja ich denke Katt hat ziemlich genau umschrieben was sie suchen... und was mich erwarten könnte. Ich würde gerne mitkommen...es gibt nur ein problem..." "Ja, der Direktor hällt ihn für etwas besonderes und will Ryu nicht gehen lassen..." "Besonderes? so kann man es auch nennen... na ja wohl nicht... in wirklichkeit hällt er mich für völlig verrückt und ich vermute er will mich nicht gehen lassen weil er meint ich sei eine gefahr für die welt da draussen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 25.03.2010, 23:28
"Eine Gefahr für die Welt da draußen?"
Maez musterte den jungen Mann genauer. Seine Augen trafen die seines Gegenübers und der alte Mann hielt für ein paar Momenten dem Blick stand. Dann lachte er laut auf.
"Das klingt gut. Oder was meinst du, Alak?"
Tza'Alak nickte kurz, was fast nicht zu erkennen war. Maez schmunzelte noch.
"Ich glaube, ich werde ein wenig mit Drak reden müssen. Da wird sich schon etwas machen lassen."
Der Dämon des Direktors nahm nicht an dem Geschehen Teil. Er schien abwesend zu sein, oder vielleicht wollte er auch einfach nicht auf Ryu angesprochen werden. Jedenfalls blieb er ruhig und hielt sich aus der Sache raus.
"Na gut, Ryu."
Er legte kurz den Kopf schief und lächelte dann erneut.
"Dich kriegen wir schon mit."
Dann wanderte Maez Blick langsam zu Ryus Nachbarin.
"Und du? Darf man deinen Namen und Anlass erfahren?"
Die Frage war an Kari gerichtet.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 26.03.2010, 13:01
"Mein Name ist Kari." Sie lächelte freundlich und schien sich nicht am Aussehen des Gegenübers zu stören. "Ich lerne fleißig und kann alle meine Lektionen auswendig. Es wäre mir eine Ehre, auf eine Mission zu gehen." Auch wenn das ein wenig schmeichlerisch klang, meinte sie es doch ernst.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 27.03.2010, 15:16
"Kari, soso."
Murmelte Maez. Er war sich nicht ganz sicher, was er von dem Mädchen halten sollte. Sie sagte zwar, sie wäre gewillt und fähig, auf eine Mission zu gehen, aber der alte Mann war nicht überzeugt. Ausserdem hatte er nicht gerne Frauen dabei. Das brachte nur Ablenkung.
"Wie sieht es denn mit dem Umgang von Waffen oder anderer Art des Kämpfens aus?"
Meinte Maez in Richtung Kari. Seine Stimme klang jetzt etwas höher, ja ein wenig spöttisch könnte man meinen. Der alte Mann war interessiert zu sehen, wie Kari reagieren würde.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 28.03.2010, 14:01
Kari stockte kurz, dann fuhr sie jedoch höflich wie vorher fort: "Ich übe jeden Tag zwei Stunden lang andere Arten des Kämpfens. Ich denke, dass ich euch nicht aufhalten werde." Bei den letzten Worten hob sie leicht eine Augenbraue, als hätte sie den Seitenhieb sehr wohl verstanden, war aber zu gut erzogen, um Wut zu zeigen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 30.03.2010, 17:04
"Ach vergessen wir´s," meinte Nethran achselzuckend. "Schön, daß diese Sache aus der Welt geschafft ist."
Er sah zu Tassian hinüber. "Ziemlich eingebildet... aber immerhin scheint es keine heiße Luft zu sein, die er von sich gibt. Wir werden wohl noch sehen, was er so drauf hat."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 30.03.2010, 17:20
"Jaaah ... Sieht nicht so aus, als hätten wir große Chancen gegen seine Ansprüche."
Norren hoffte allerdings, dass sich das noch ändern würde. Immerhin, Nethran schien nicht ganz so übel drauf zu sein. Eigentlich wirkte er eher ganz nett. Er setzte sich an den Rand der Arena und nahm seinen ersten Dämon auf den Schoß.
"Sieht so aus, als bräuchte ich einen Namen für dem hier, hm?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 31.03.2010, 07:39
Nachdem Kari Maez antwort gegeben hatte, murmelte dieser kurz etwas in sich hinein. Dann seufzte er kurz und atmete einmal tief durch.
"Also gut. Ihr scheint mir alle einigermassen fähig zu sein euch zur Wehr zu setzen. Ich habe im Moment ohnehin weder die Kraft noch die Nerven, irgendjemand auf sein Können zu testen, deshalb werde ich wohl zum Direktor gehen und mit ihm den letzten Rest fragen klären. Wenn einer von euch mitwill um mit ihm etwas zu besprechen, könnt ihr mir ja folgen. Ansonsten solltet ihr schonmal eure Sachen packen, denn ich habe nicht vor, den restlichen Tag hier zu verweilen."
So stapfte der alte Mann wieder zurück in Richtung Draks Büro, während er sich langsam erholte und immer weniger Probleme mit dem laufen hatte. Er seufzte erneut.
"Worauf habe ich mich da bloß eingelassen?"
"Ich fands ohnehin eine schlechte Idee."
"Klappe Alak."
Zischte Maez und rieb sich wieder über die Schläfe. Es würde wahrlich ein langer Marsch werden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 01.04.2010, 16:46
"Wähle den Namen für deinen Dämon weise," riet ihm Nethran, ohne dabei besserwisserisch zu wirken, "denn er wird dich, sofern du ihn behältst, dein ganzes Leben lang begleiten.
Komm mit, Koloun," fügte er, an seinen eigenen Dämon gewandt, hinzu. "Der alte Mann hat uns unsere erste Anweisung gegeben, und ich halte sie für eine gute Idee, also laß sie uns rasch ausführen."
Er winkte den anderen zum Abschied und entfernte sich dann, um sich zu seiner Unterkunft zu begeben. Koloun flatterte ihm hinterher, ohne sich dabei allzusehr zu beeilen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 02.04.2010, 14:53
Tassian entfernte sich von den Anderen, als Drei zu ihm stieß.
„Geht’s los?“ fragte sie neugierig.
„Ja.“
„Und?“
„Und was?“
„Und wer lag richtig?“
Der Söldner verzog sein Gesicht und warf seinem Dämon einen kurzen Blick zu. Was sie selbstzufrieden grinsen ließ.
Nach einem kurzen Aufstöhnen, sagte Tassian: „Geh packen und sieh zu, dass sie dich nicht dabei erwischen. Ich will dieses Mal nicht wieder jemanden zurück bringen müssen.“
„Das ist deine eigene Schuld, was bringst du ihnen auch das Kämpfen bei.“
Er seufze kurz: „Ich hätte mich nicht von Lirm breitschlagen lassen sollen, aber wenn ich was anfange denn mach ich es richtig.“
„Dann nimm Lirm doch mit. Sie ist ziemlich gut mit den Schwert.“
„Drei, welchen Sinn macht es, wenn ich Kriegsweisen erst retten um sie dann in den Kampf mit zu nehmen. Und jetzt kümmere dich um unsere Reisevorbereitungen. Ich muss mich um den üblichen Aufpasser bemühen.“
Kurz danach stand er vor einer Tür in der Akademie, hob die Hand und klopfte kräftig an.
„Herr Direktor, hier ist Tassian Brandt. Kann ich eintreten?“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 02.04.2010, 19:11
Ryu und Katt blickten sich an und grinsten. "na endlich können wir weg von hir, los las uns packen." "geh schonmal vor ich muss noch ganz kurz was erledigen." Ryu nickte und machte sich auf den weg zu seinem Zimmer um das wenige zu packen das er hatte.
Katt flizte in zwischen davon und hatte Maez nach kurzer zeit eingeholt. Ohne umschweife drückte sie dem Sealbreaker einen Kuss auf die Wange, sagte leise "Danke" und war auch genau so schnell wieder verschwunden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 02.04.2010, 20:57
Maez murmelte etwas in sich hinein, als er von Katt ein wenig überrumpelt wurde. Diese war auch schneller wieder verschwunden, als der Seal Breaker antworten konnte.
"Hm."
"Also das hab ich jetzt nicht kommen sehen."
Meinte der Vogel auf Maez Schulter.
"Hats dir wenigstens gefallen?"
"Klappe, Alak. Du kannst auch nicht ernst bleiben."
Alak klackerte mit dem Schnabel, was ein wenig an ein Lachen erinnerte.
"Naja, du hasts ja sonst nicht so mit Frauen."
"Ruhe jetzt."
Antwortete Maez trocken. Nachdem der Vogel nun ruhig blieb, holte Maez tief Luft und rieb sich noch einmal über die Schläfe. Dann stapfte er weiter in Richtung Draks Büro.
Drak war zwischenzeitlich mit dem Kopf in irgendwelchen Papieren vertieft. Langsam unterschrieb er die verschiedenen Zettel, während er fast bei jedem Mal seufzte. Dann klopfte es auf einmal an der Türe und eine Stimme war zu vernehmen, die um Einlass ersuchte.
"Ah, Herr Brandt. Bitte."
Als Tassian die Türe geöffnet hatte, winkte der Direktor zum Stuhl vor seinem Schreibtisch.
"Bitte, setzen sie sich doch."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 02.04.2010, 22:07
„Danke ihnen, Herr Direktor“, sagte Tassian höflich und setze ich auf den ihm angebotenen Stuhl.
„Lass sie mich gleich zur Sache kommen, ich habe einen Auftrag und breche sehr bald. Ich weiß noch nicht wie lange ich weg bin und darum wollte ich sie bitten ab und zu nach meinen … Schutzlingen zu schauen. Die Älteren sind in der Lage sich um alles zu kümmern, aber jemand sollte ihn mitteilen, das ich weg musste.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 02.04.2010, 23:56
Der Direktor nahm seine Brille ab und rieb sich über die Augenlieder. Als er die Augen wieder öffnete, blickte er Tassian ein paar Augenblicke an, bevor er seine Brille wieder aufsetzte.
"Die Sache mit Maez?"
Fragte der Direktor. Er wartete erst keine Antwort ab.
"Wie ich ihn kenne, hat Maez nicht alle Informationen preis gegeben."
Drak seufzte.
"Er will in den Krieg ziehen. Da bin ich mir sicher. Ihnen muss ja nicht erzählen, was die Kriege aus uns machen. Wenn Sie bereit sind, ihm zu folgen, dann ist es ihre Entscheidung. Aber wollen Sie das den Waisen antun?"
Ein weiteres Seufzen entfuhr dem Direktor.
"Nichts desto trotz werde ich trotzdem auf sie aufpassen. Wenn es sein muss so lange, bis sie selbstständig ausziehen. Falls Sie nicht wieder auftauchen sollten."
Draks verengte seine Augen und starrte zu Tassian. Er wusste, dass sein Gegenüber nicht von seiner Entscheidung abzubringen war, nicht einmal nach Draks Ansprache. Dann seufzte der Direktor erneut und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 03.04.2010, 00:41
Tassians Gesicht zeigt ein mildes Lächeln.
„Die alte Melodie und der selbe Text. Ich habe sie einfach zu tief in meine Finanzen blicken lassen.“
Dann streckte seine Hand demonstrativ nach vorne und blickt den Drak durchdringend ernst an.
„Mit diesen Händen habe ich zwei Jahrzehnte lang gelernt zu verletzten, zu töten oder zu zerstören. Das sind und werden keine Hände eines Bauers. Wenn ich mich zu Ruhe setzen, dann mit genügen Land um Andere, die das viel besser könnten als ich, es bewirtschaften zu lassen.“
Dann lächelte er wieder und sagte: „Mir würde jede Ernte verdorren.“
Während er sein Hand zur Faust ballte, fügte er weiter lächelnd mit tödlichen Ernst hinzu: „Was die Waisen betrefft, ist jeder Einzelne ein ziemlich starke Motivation für mich gesund wieder zurück zu kommen. Und ich vernichten jeden der mir dabei in die Quere kommt, egal wer es ist.“
Dann öffnete er seine Hand wieder, nahm sie runter und zuckte gelassen mit den breiten Schultern.
„Bis jetzt bin ich immer zurück gekommen. Falls nicht, habe ich dafür gesorgt, dass die Kleinen weiterhin regelmäßig von meine Geld etwas erhalten.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.04.2010, 03:08
Drak seufzte erneut, gefolgt von einem langsamen Nicken.
"Ich weiss, ich weiss. Ich werde schon aufpassen und dafür Sorgen, dass nichts wirklich schlimmes passiert."
Meinte er ruhig. Seine Augen blieben an denen von Tassian hängen. Er wollte gerade etwas weiteres sagen, als es an der Türe klopfte.
"Ja, bitte?"
"Ich bin's!"
Ertönte Maez Stimme von der anderen Seite. Drak erhob sich.
"Einen Moment."
Dann wand er sich noch einmal an Tassian.
"Ich kann Sie ohnehin nicht mehr umstimmen, allerdings ist das ja nichts neues. Gibt es noch irgendetwas wichtiges, dass ich wissen sollte?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 03.04.2010, 09:18
Vicati war im selben Moment, als auch Maez sich zurückgezogen hatte, gegangen,um seine Sachen zu packen. Avarunym strich währenddessen noch ein wenig um Maez herum und beobachtete, wie Ryu, Katt und das Mädchen mit dem alten Mann redete. Dann rannte der Wolf plötzlich in irrsinnigem Tempo davon und sprang über die Ummäuerung der Akademie und verschwand in einem kleinen Wäldchen dahinter.
Vicati betrat sein Zimmer und liess seinen Blick über die - etwas karge - Einrichtung schweifen. Zwar nicht sein riesiges Zimmer im Haus seines Vaters, ein hoher Lord, trotzdem hatte er sich hier wohl gefühlt. Er seufzte und machte sich dann daran Waffen, seine Rüstung und einige andere Dinge einzupacken.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 03.04.2010, 12:07
Tassian war ebenso wie der Direktor auf gestanden und erwidert sein Blick mit einer Mischung aus Überraschung und Neugier.
Täusche ich mich oder klag Drak irgendwie verschwörerisch.
Kurz blicke er nachdenklich zu Tür und sah wieder zum Direktor.
„Dann sollte ich es wohl besser auch erfahren.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 03.04.2010, 13:05
"Ich glaub, ich nenne ihn Mogha ... Der Name passt doch, oder?"
Alle, die ihm hätten zuhören können waren schon gegangen, also sprach Norren dies praktisch zu sich selbst. Schließlich stand er seufzend auf und machte sich wie Nethran und Vicati daran, seine Sachen zusammenzupacken. Nicht viel mehr als das einfache, einschneidige Schwert, das er sich hier verdient hatte, nur ein wenig Kleidung; Und die ganze Zeit wich Mogha nicht von seiner Seite, begleitete ihn geschmeidig und lautlos.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.04.2010, 17:39
"Ich hab gerade nicht wirklich Lust zu warten."
Meinte Maez, der die Türe geöffnet hatte. Drak schloss seinen gerade geöffneten Mund wieder und setzte sich erneut.
"Du bist heute aber ungeduldig."
"Ich habe mir auch zu lange Zeit gelassen. Und Kämpfen musste ich auch noch."
Drak runzelte die Stirn.
"Ach, ähm, Tassian wars. Oder Herr Tassian? Egal, wie sieht es aus? Sind sie aufbruchsbereit?"
Maez Blick wanderte zwischen Tassian und dem Direktor hin und her.
"Was ist eigentlich noch los, dass sie zu Drak müssen?"
"Nichts..."
Warf der Direktor schnell ein.
"Es ist nichts wichtiges und wir waren sowieso gerade fertig. Herr Brandt, ich erwarte Ihre Rückkehr."
Meinte der Mann und setzte sich wieder auf seinen Stuhl.
"Und nun zu dir Maez... Ich schätze das wird mir jetzt ohnehin nicht gefallen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 06.04.2010, 16:13
Viel verdächtiger hätte sich der Direktor jetzt nicht verhalten können.
Tassian blickte Maez an und sagte: „Ich versprach wieder zu euch stoßen bevor ihr die Akademie verlasst und ich halt meine Versprechen.“
Dann sah er zu Drak und fügte hinzu: „Und warum ich war ist leicht erklärt.
Da ich hier nur zu Gast bin, melde ich mich immer bei Direktor Drak, wenn ich komme und gehe. Ein einfache Frage der Höflichkeit und eigentlich gar nicht der Rede wert.“
Tassian hoffte damit weiter Fragen von Maez vermieden zu haben und er es damit auf sich beruhen ließ.
Während er den Raum verließ bete er zur Göttin der Geheimnis und Schweigsamkeit, sie möge Drak davor bewahren etwas über seine privaten Angelegenheiten zu verlieren.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 10.04.2010, 21:32
Nethran brauchte nicht lange, um sein Hab und Gut zusammen zu packen, denn er besaß nicht viel davon. Nach relativ kurzer Zeit kam er zurück zum Akademiegelände, in der Absicht, sich beim Direktor zu verabschieden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 17.04.2010, 16:29
"Also..."
Sagte Maez langsam. Drak blickte ihn mit finsterer Miene an.
"Folgendes: Ich habe jetzt eigentlich genug Leute zusammen. Wenn du mir erlaubst, diese mitzunehmen, dann belasse ich es dabei."
Drak antwortete nicht.
"Den von gerade eben kennst du ja schon. Da das ein Veteran ist, wird er ohnehin mitkommen."
Der Direktor lehnte sich in seinem Stuhl zurück und schnaufte einmal
"Nur weiter."
Sagte er, ein bisschen grimmig dreinschauend.
"Vicati..."
Begann Maez, wurde dann aber jäh unterbrochen.
"Weiss ich. Weiter."
Der Sealbreaker atmete einmal tief durch. Dass er doch Norren mitnehmen würde, sollte er lieber verschweigen.
"Also. Da wären dann noch Kari und..."
"Kari?"
Der Direktor runzelte die Stirn.
"Die Kari? Die junge Frau."
"Ähm..."
"Du willst diese junge Frau mit in den Krieg nehmen. Bist du noch ganz bei Trost?"
Draks Stimme wurde bei den Worten immer lauter.
"Sie hat sich freiwillig gemeldet."
"Das haben fast alle, davon bin ich überzeugt. Sie wissen ja nicht, was der Krieg für einen Seal Breaker bedeutet."
"Ich werd schon auf sie aufpassen."
Drak atmete einmal tief durch, um sich zu beruhigen, aber es half nichts. Er stand auf und schlug mit den Fäusten auf seinen Bürotisch.
"Einen Dreck wirst du!"
Maez seufte.
"Reg' dich ab, ich bin ja noch nicht einmal fertig."
"Ich werde dir nicht erlauben, irgendwelche Kinder mitzunehmen!"
"Sie sind ja keine Kinder mehr."
"Sie sind trotzdem zu jung für den Krieg!"
Maez schwieg. Er könnte antworten, aber er wollte die Diskussion nicht auch noch anstacheln. Stattdessen wartete er ab, bis Drak sich beruhigt hatte und sich auf seinen Stuhl zurück fallen lies.
"Also Kari wäre da noch und dieser junge. Ich glaube Ryu hieß er."
Drak grinste. Maez war ein wenig verwundert über die Reaktion.
"Ryu sagst du? Mit so einer Katze als Dämon?"
"Ja?"
"Nein."
"Was?"
"Du hast mich schon verstanden."
"Damit gebe ich mich nicht zufrieden."
"Tut mir Leid, aber ich überlasse dir weder noch."
"Dann tut es mir Leid, Drak."
Maez verließ das Büro und ließ dabei einen Direktor zurück, der seinen Kopf hängen ließ. Er war im Auftrag des Königs unterwegs und ließ sich nicht aufhalten. Von niemandem, nicht einmal einem alten Freund. Dafür würde er von jedem Recht gebrauch machen, dass ihm seine Majestät gegeben hatte. Er trat nach draußen und streckte sich. Ein wenig schuldig fühlte er sich schon, aber daran gab es nichts zu ändern. Die Gruppe wollte er nicht zu groß haben. Und die wenigen Interessenten hatte er ohnehin für sich gewinnen können. Maez rieb sich über den Nacken und schritt langsam, aber sicher in Richtung Dorf. Die anderen wussten bescheid. Wer zu Drak wollte, sollte hingehen. Der Rest würde ihn schon irgendwie finden. Und mit irgendwie dachte sich Maez schon einen Plan aus. Alak blieb bei der Akademie und suchte die Leute, die auserwählt waren, mitzukommen. Er würde ihnen bescheid geben.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 17.04.2010, 16:39
Nethran erreichte das Büro des Direktors eine kleine Weile, nachdem Maez es verlassen hatte, weshalb er auch nichts von dem Vorfall eben mit bekommen hatte. Mit Koloun auf seiner Schulter schritt er zur Tür des Büros und klopfte an.
Auch wenn er die Akademie bereits verlassen hatte und somit voll und ganz sein eigener Herr war, so hatte er den Direktor doch in guter Erinnerung und wollte auf keinen Fall verschwinden, ohne sich persönlich von ihm zu verabschieden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 17.04.2010, 17:12
"Herein."
Erhallte die Stimme des Direktors von der anderen Seite der Türe. Drak legte ein Lächeln auf die Lippen, als er Nethran sah.
"Ah, Herr Algaryn."
Meinte er und versuchte, so neutral bis freundlich wie möglich zu klingen. Drak wollte nichts von dem Streit mit Maez preis geben.
"Bitte, setzen sie sich doch."
Meinte der Direktor und bedeutete auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 17.04.2010, 17:30
Nethran erwiderte den Gruß mit einem Lächeln, obwohl er ahnte, daß dieses Gespräch durchaus unerfreulich enden konnte; die Einstellung des Direktors zu dem, was er, Nethran, vor hatte, war allgemein bekannt, und auch, wenn Drak bereits gewußt hatte, daß er das Söldnerhandwerk aus üben wollte, so mochte er doch gehofft haben, daß sich die Absicht des jungen Mannes durch seinen mangelnden Erfolg bei der Auftragssuche noch ändern würde.
Wer nicht über die Gabe verfügte, in das Innere eines Menschen zu sehen, merkte dem jungen Söldner jedoch keinen seiner finsteren Gedanken an, während er der Einladung des Direktors folgte und Platz nahm. Einen Moment lang zögerte er noch und versuchte, eine möglichst sanfte Überleitung zu finden; dann jedoch entschied er, daß eine solche Behandlung seines Gegenübers unwürdig wäre.
"Ich habe einen Auftrag angenommen," sagte Nethran, unvermittelt auf den Punkt kommend. "Ich werde einen Gesandten des Königs auf einer Mission begleiten, doch zuvor wollte ich mich von Ihnen verabschieden und Ihnen meinen Dank aus sprechen. Für alles."
Dann lehnte er sich leicht zurück und wartete auf die Reaktion des Direktors.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 17.04.2010, 17:52
Drak zuckte kurz mit dem Auge, als ihm Nethran die Neuigkeit erzählte. Wie hatte Maez es wagen können, ihm zu verschweigen, dass er Nethran ebenfalls mitnehmen wollte? Er starrte den jungen Mann noch einige Zeit eindringlich an, bevor er sich überhaupt bewegte. Als es soweit war, sackte der Direktor ein wenig in seinem Stuhl zusammen und seufzte tief.
"Herr Algaryn..."
Begann Drak und versuchte, geduldig und freundlich zu klingen. Er wusste, wenn jemand wie Nethran sich einen Gedanken in den Kopf gesetzt hatte, konnte der Direktor machen was er wollte, er würde seinen Gegenüber nicht davon abbringen können. Aber ein letzter Versuch konnte nicht schaden.
"Ich verstehe ja, dass sie gerne ein Söldner sein möchten. Aber wissen sie, einen Auftrag eines Königsgesandten anzunehmen scheint mir ein wenig gefährlich zu klingen."
Drak brauchte keine Antwort abzuwarten. Er konnte bereits in Nethrans Augen die Reaktion sehen. Erneut seufzte der Direktor.
"Sie schulden mir nichts. Eigentlich bin ich es, der danken muss. Dafür, dass sie ein guter Schüler waren. Und dafür, dass sie sich noch verabschieden, bevor sie verschwinden."
Der Direktor nahm die Brille ab und rieb sich über seine Augen.
"Danke."
Meinte Drak und lächelte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 17.04.2010, 18:31
Nethran atmete innerlich auf, als der Direktor nach gab. Er hatte bereits befürchtet, einen Streit mit einem möglicherweise häßlichen Ausgang mit diesem Mann aus tragen zu müssen, was ihm ganz und gar nicht gefallen hätte.
Nachdem Drak ohnehin schon bereit war, ihn ziehen zu lassen, wäre es ein Leichtes gewesen, einfach zu gehen, doch Nethran wollte dennoch auf den Einwand des Direktors ein gehen. Er fühlte sich einfach dazu verpflichtet.
"Ich bin ehrlich froh, daß Sie meine Entscheidung akzeptieren, Direktor Drak. Wissen Sie, ich zweifle nicht daran, daß es gefährlich wird, aber... daß das Söldnerhandwerk gefährlich ist, wußte ich bereits lange, bevor ich mich entschied, es zu ergreifen. Sie haben mir - uns allen! - immer wieder erzählt, wie gefährlich es da draußen zu geht, und ich bezweifle Ihre Worte nicht. Dennoch muß ich meine eigenen Erfahrungen machen, denn wenn ich es nicht tue... wenn ich eine Gelegenheit wie diese aus schlage, werde ich mich immer fragen, ob diese Entscheidung auch wirklich richtig war."
"Ich bin sicher, Sie verstehen das, Herr Direktor," fügte er nach einer kurzen Pause hinzu. Er erhob sich langsam und einen Moment lang wirkte er unschlüssig, so als ringe er mit sich selbst, während er eine Entscheidung traf. Nach einem kurzen Zögern streckte er seine Hand aus, dem Direktor entgegen.
"Ich wünsche Ihnen alles Gute, Herr Direktor," sagte er lächelnd. "Machen Sie weiter mit dem, was Sie tun. Ihre Schüler werden es Ihnen danken!"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 17.04.2010, 22:07
Drak zögerte ebenfalls ein paar Sekunden. Er wollte etwas sagen, aber er konnte es einfach nicht. Schließlich stand er auf und nahm Nethrans Hand entgegen. Seine andere legte er auf die beiden Hände und sah seinem Gegenüber tief in die Augen.
"Geben sie auf sich acht."
Meinte er und lächelte ebenfalls. Er schüttelte Nethrans Hand lange, bevor er sie wieder los ließ. Er sah Nethran hinterher, als er das Zimmer verließ und als der junge Mann draußen war, ließ sich der Direktor wieder auf den Stuhl fallen. Er nahm erneut seine Brille ab und wischte sich eine Träne von der Wange.
"Maez..."
Ich hasse dich. Das waren die Worte, die dem Direktor in diesem Moment durch den Kopf gingen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 17.04.2010, 22:13
Mit gemischten Gefühlen verließ Nethran das Büro des Direktors, und er hatte noch keine fünf Schritte getan, als ihn bereits Alak aufgabelte und ihm Bescheid sagte.
"Alles klar," bestätigte der junge Söldner nickend. "Ich bin bereit!"
"Wir sind bereit!" verbesserte ihn Koloun.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 18.04.2010, 16:09
Gerade kam Norren die Treppe herunter, in Gedanken über seine Zukunft versunken, als er schon Alak sah, der gerade Nethran Bescheid gab; Er selbst nickte ihm nur zu und machte sich daran, durch die Haupttür zu verschwinden. Vor der Tür des Direktors zögerte er kurz, er hatte ihn gern gehabt, aber es war wohl besser, wenn der ihn nicht sah. Bedrückt schlich er nach draußen, während Mogha unbekümmert um seine Beine lief und in jeder Ecke nachsah, ob sich vielleicht etwas Interessantes dort verbarg. Mit dem Beutel über der Schulter und dem verpackten Schwert in der Hand lief er ein paar Male im Kreis ... Wartete auf die anderen, um endlich aufzubrechen, um nicht doch noch vom Direktor gesehen zu werden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 27.04.2010, 12:57
Ryu hatte in der zwischenzeit seine sachen ebenfalls gepackt. Viel war es zwar nicht gewesen, doch er hatte sich zeit gelassen. Katt war in der zwischenzeit auf erkundungstour gegangen um zu sehen ob und wie der Direktor reagierte und kehrte erst zurück als Ryu bereits fertig war.
"und?" "Nichts." "wie? nichts?" "na nichts eben, der direktor scheint keinen versuch zu machen irgendjemanden am gehen zu hindern, zumindest nicht auf irgend eine art die ich entdecken könnte." "hmm na gut häte nicht gedacht das er so einfach aufgiebt... aber egal, los gehen wir." "Willst du dich nicht verabschieden?" "verabschieden? wozu? du weist doch das diese Akademie für mich mehr ein gefängniss war als irgendetwas anderes... ich wurde gezwungen hier zu sein und nun soll ich auch noch aufwiedersehen sagen damit die sich noch einreden ich sei gerne hier gewesen? nein, nicht mit mir, ich hoffe ich muss diesen ort nie wieder sehen."
Katt wusste das die sache für Ryu hiermit erledigt war auch wenn sie über seine haltung nur den kopf schüttelte, wenn es um dieses thema ging war Ryu nachtragend wie ein kleines Kind.
Die beiden verloren keine zeit und verliessen das gelände der Akademie und erst als Ryu einen grossen abstand zwischen sich und die Mauern gebracht hatte wartete er. "was hast du?" "na ja..." "du wartest und hoffst das du Kari triffst stimmts?" Ryu grummelte während Katt breit grinste. "Ja..."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 27.04.2010, 17:02
Vicati spazierte - mit einem kleinen Beutel über der Schulter, einr Lederrütung unter dem Mantel und zwei Schwertern, ein Degen und ein schlankes Kurzschwert, am Gürtel - aus dem Schülergebäude. Mit einem Satz sprang Avarunym über die Mauer der Akademie und schlenderte, als ob nichts gewesen wäre, neben seinem Meister her.
"Und, was hast du heute erwischt?", fragte Vicati grinsend seinen Dämon.
"Oh, nur ein kleines Reh. Aber die Jagd hat Spass gemacht", antwortete der Dämonenwolf.
Vicati lächelt, dann entdeckte er Alak, der gerade auf ihn zu segele, um ihnen Bescheid zu sagen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 27.04.2010, 18:17
Einmal kurz geriet Norren, als er seine Kreise zog, vor das Fenster des Direktors. Unschlüssig wartete er, bis der einmal von seiner Arbeit aufsah, dann hob er die Hand zum Abschied und verschwand auf dem Weg, auf dem sie ohnehin gehen würden. Hundert Meter entfernt wartete er, setzte sich ins GRas am Rand des Weges und sah zurück zu den Gebäuden, in denen er einen guten Teil seines Lebens verbracht hatte. Vorbei ... Mogha indes fegte durch die hohen Wiesen davon, dass hinter ihm eine Schneise zurückblieb, kam zurück, lief in einer anderen Richtung fort, schlug mitten in der Luft Räder ... Er war geradezu deprimierend fröhlich.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 28.04.2010, 01:08
Maez wirkte ein wenig betrübt. Er seufzte. Der Seal Breaker hatte es sich in einer Taverne gemütlich gemacht, die sich in der Nähe der Akademie befand. Er sah etwas betrübt aus, während er eine Suppe löffelte, die er sich zuvor bestellt hatte. Das Recht jeden in den Kriegsdienst zu zwingen, den er für Waffenfähig hielt. Er wollte Drak das wirklich nicht antun. Sie hatten viel zusammen durchgemacht. So viel. Die drei großen Kriege, die Belagerung der Dandrianer. Es tat ihm Leid. Aber Maez hatte etwas zu tun. Maez legte seinen Löffel zur Seite und kramte ein weiteres Mal das Gesuch des Königs heraus, nur um sich wieder auf den richtigen Pfad zu bringen. Seine Augen fokusierten nicht das Blatt, es wirkte eher als würde er durch das Schreiben hindurch sehen. Allerdings nur für einen Augenblick. Maez Augen fuhren noch einmal über die Buchstaben. Er rollte den Zettel wieder zusammen und steckte ihn ein.
"Es tut mir Leid."
Sagte er laut, um sein Gewissen zu beruhigen.
"Was denn?"
Maez schreckte auf einmal hoch, als der Wirt neben ihm trat und etwas Brot brachte.
"Äh, nichts. Danke."
Meinte der Sealbreaker kurz und wandte sich wieder seiner Suppe zu.
"Ich hoffe Alak beeilt sich."
Murmelte Maez.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 28.04.2010, 14:19
Auch Kari hatte sich Zeit mit Packen gelassen - so viel Zeit, dass sie, als sie mit ihrer Tasche aus dem Gebäude herausgerannt kam, für einen kurzen Moment glaubte, sie seien alle ohne sie verschwunden. Den lästigen, langen Kimono hatte sie gegen ein weitaus bequemeres Sommerkleid mit T-Shirt-Ärmeln ausgetauscht, auf dem orange und rote Blumen gedruckt waren. Um die Taille war ein breiter Ledergürtel geschnallt, der nicht so recht dazupassen wollte. Auch das Schwert, mehr ein Säbel, das daran hing wirkte fremd zu ihrer friedfertigen Ausstrahlung.
"Hey, da vorne ist Ryu", meldete sich ihre Flamme und schwebte auf und ab. "Und diese Katzendämonin. Katt..."
"Ich bin nicht blind." Kari sagte das etwas schroff, doch sie lächelte, rannte den Weg entlang - sie trug nun doch Stiefel - und legte Ryu von hinten eine Hand auf die Schulter.
"Hey! Ich dachte schon, ich wäre zu spät!"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 29.04.2010, 17:13
Tassian verließ das Gelände der Akademie. Er trug seine Lamellenrüstung, Bein- und Unterarmschienen. Mit Drei, die ihm folgte, hatte er ein Diskusion.
„Du hättest besser aufpassen müssen.“
„Wer hat Lirm gezeigt wie man Fallen legt.“
„Trotzdem hätte ich die Begegnung mit ihr gern vermieden.“
„Ihr könntet euch von ihr verabschieden.“
Der Söldner grummelte.
„Ihr hätte, das Verabschieden auch vermeiden können.“
„Auch und wie?“
„Sie mit nehmen.“
„Drei!“
„Ihr habt sie gut ausgebildet und wenn der alte Mann so viel bezahlt, wie er sagt, kämmt ihr eurem Ziel schneller näher mit einem zweiten Sold. Ich bin mir ziemlich sicher, sie wäre nur zu gerne bereit, euch ihren Sold zu überlassen, wenn sie dafür nur ihn eure nähe sein darf.“
Tassian antworte nicht, sondern wanderte mit seinen Augen eine Weile umher.
„Ihr denkt wirklich darüber nach?“ stellte Drei überrascht fest.
„Du mag’s recht haben, aber es kommt überhaupt nicht in Frage.“
Für den Dämon klang ihr Meister, als ob er von seinen eigenen Worten nicht überzeugt wäre. Sie blies es aber dabei und ging die beiden schweigend an Kari und Ryu vorbei.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 29.04.2010, 18:04
Ryu drehte sich um und blickte zu Kari. "hey, schön das du auch mitkommst..." "Ja, Ryu hat dich sicher schon vermisst." "Katt hör bitte auf damit..." "was denn? ist doch nichts schlimmes das du dich in Kari verkuckt hast." "Katt!!" Katt's grinsen wurde noch breiter, so das man meinen könnte, sie würde gleich ihre Ohren verschlucken, während Ryu hochrot anlief und verlegen zu boden blickte.
Katt schien das ganze nicht zu kümmern und beschnupperte neugierig die flamme von Kari.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.05.2010, 12:46
ooc: Also flaut das Interesse wirklich so rapide ab? Ich versuchs zumindest nochmal, vielleicht wenn ja mal bisschen was passiert wirds besser :P
Maez stand mittlererweile vor dem Gasthaus und wartete. Alak lies sich viel Zeit, sonst war der Vogel doch immer so schnell mit seinem vorlauten Schnabel unterwegs. Der Seal Breaker rieb sich müde die Schläfe, als er plötzlich zusammen zuckte. Verstört blickte er zur Seite. Neben ihm, etwa eineinhalb Meter von seinem Kopf entfernt, steckte ein Pfeil in der Holzwand. Maez schluckte. Er musste es ja mit einem Monster von Schützen zu tun haben, denn er sah niemand aus der Richtung, aus der der Pfeil kam bis zum Waldrand. Selbst mit einem Langbogen war es schwer genug, über so eine Distanz zu schießen, geschweige denn zu treffen. Oder vielleicht eine Armbrust? Trotzdem...
Der Seal Breaker suchte sich schnell Deckung bei einem der Häuser. Als er es hinter die Wand schaffte, sirrten zwei Wurfmesser knapp hinter ihm ebenfalls in die Gasthauswand. Nun gut, Armbrust hin oder her, aber ein Wurfmesser konnte man nicht über so große Distanzen so zielgenau werfen. Maez bezweifelte, dass überhaupt jemand sein Messer hätte von Waldrand bis zu ihm werfen können. Es war also jemand in seiner Nähe. Viel besser ging es dem Seal Breaker durch dieses Wissen allerdings auch nicht. Maez presste sich an die Hauswand und ging ganz langsam mit seinem Gesicht ein Stück nach vorne um ein wenig um die Ecke spähen zu können. Als sein Auge gerade etwas erkennen konnte, raste schon der nächste Wurfdolch auf ihn zu und der Seal Breaker schaffte es nur knapp, dem unverwundet zu entgehen.
"Verdammt, wofür habe ich eigentlich Rekruten, wenn sie nich da sind, falls es mal brenzlich wird."
Murmelte der alte Mann und blickte zum anderen Ende des Hauses, welches ihm Deckung gab. Die Chance war groß, dass dort ebenfalls ein Schütze wartete und über das Dach oder geradewegs weglaufen war keine gute Idee.
"Immerhin hatte es noch diesen Bogenschützen. Oder Armrust. Nein, nein, ein Bogenschütze, es war ein Pfeil. Bleib bei Verstand."
Der Seal Breaker ohrfeigte sich einmal und blickte dann wieder zu der entfernteren Ecke. Fest an die Wand gepresst schob er sich hinüber. Bei der Ecke angekommen, spähte er ebenfalls zur Sicherheit einmal daran vorbei. Auch hier wär genug Fläche gewesen um ihn anzugreifen, aber es rührte sich niemand. Das war Maez Chance. Er stürmte heraus und bekam just in diesen Moment zu spüren, wie es sich anfühlte, einen Wurfdolch in den Oberarm zu kriegen. Der alte Mann keuchte kurz auf und hechtete sich hinter das nächste Haus. Dort angekommen drückte er sich wieder an die sichernde Wand und zog mit einem Schnaufen, welches einen Schrei unterdrückte, die Klinge aus dem Arm. Die Augen des Seal Breakers musterten mit ernster Miene die Waffe.
"Verdammt. Sie haben mich schon eingeholt."
Ging es Maez durch den Kopf. Ihm blieb also keine Wahl. Wenn nicht bald Hilfe zu ihm eilen würde, und Maez befürchtete, dass es ohnehin niemand rechtzeitig schaffen würde, dann müsste er tun, was er eigentlich nicht tun wollte. Genau deshalb hatte er sich doch andere Leute dafür geholt.
"Verdammt, ich bin einfach zu nachlässig geworden. Immer bei mehreren Leuten, alleine ist man ein einfaches Ziel."
Der Seal Breaker ohrfeigte sich ein weiteres Mal, dieses Mal allerdings nur aus Wut auf sich selbst. Dann beäugte er den Wurfdolch noch einmal.
"Na gut."
Meinte er auf einmal ruhiger. Er atmete einmal tief durch und lies dann die Klinge über seinem Handballen baumeln. Das Blut tropfte hinab und bildete eine kleine Lache, in die Maez seinen Finger eintauchte, nachdem er den Dolch fallen gelassen hatte. Er zeichnete einen Kreis mit siebziehn Strichen, die alle im gleichen Abstand zueinander Kreisförmig aufgestellt waren. Im Zentrum fand ein neun zackiger Stern seinen Platz und zwei Punkte, die wild zwischen den Strichen ohne jegliche Symmetrie eingezeichnet wurden, vollendeten das Siegel. Maez schloss seine Augen für einen Moment, fühlte das pulsierende Siegel in seiner Hand und als er wieder aufschaute, konnte er ein leichtes Leuchten in seinem Blut erkennen. Er hob die Hand und während das Blut an seinem Handballen zu Boden tropfte, so blieb das Siegel von der Bewegung gänzlich unberührt. Maez atmete noch ein weiteres Mal tief durch.
"Ich hoffe ich bin nicht aus der Übung."
Murmelte er leise zu sich selbst. Er wollte keine Siegel mehr brechen, sein Körper war so schon genug ausgelaugt. Aber wenn ihn die Leute verfolgten, die Besitzer dieses Dolches waren, und Maez war sich sicher, dass sie es waren, dann musste der Seal Breaker von dem Spähtrupp angegriffen worden sein. Er würde also einen jeden Beseitigen müssen, sonst wäre seine Position und wahrscheinlich sein Plan bald aufgeflogen. Der alte Mann konzentrierte sich. Das Siegel löste sich von seiner Hand und wuchs. Als es groß genug war, und nur ein Seal Breaker weiss, wann sein Siegel bereit ist, ging Maez einen Schritt nach vorne und durchfuhr das Leuchten vor ihm mit seiner Hand. Das Siegel brach.
Mit unglaublicher Geschwindigkeit erhob sich ein Kopf aus der Dämonenwelt. Es folgte ein Hals und ein Körper, insgesamt ein ausgewachsener Dämon, der ein wenig an einen Igel erinnerte. Sein Körper zumindest bestand aus gelben, langen Stacheln, die in alle Richtungen weg standen. Seine sechs Beine, drei zu jeder seite, waren in einem neunzig Grad winkel zu Boden gerichtet und hinterließen große Fußspuren, als der Dämon landete. Das Monstrum, so könnte man es fast schon nennen, hatte einen langen Hals, auf dem ein pummeliges Babygesicht trohnte. Die Augen waren geschlossen, der Lippen zu einem gerade Schlitz verengt. Die Nase sah eigentlich aus wie eine Menschennase, aber das ganze Vieh machte dadurch nur einen noch groteskeren Eindruck. Das wohl einschüchternste war, dass der Kopf etwa fünf Meter über den Boden ragte und der Durchmesser wohl etwa an Maez Körpergröße heran kam. Der Dämon war schätzungsweise acht bis neun Meter lang und breit genug, um sich auf ein Haus zu setzen und nichts als Schutt und Asche davon über zu lassen.
Der Seal Breaker keuchte im ersten Moment. Er hatte fast vergessen, was für ein Gefühl es war, wenn plötzlich die Lebensenergie ausgesaugt wurde. Der alte Mann fing sich aber schnell genug wieder, richtete sich auf und sah zu dem Kopf des Dämonen, welcher seinen Blick erwiderte, allerdings immer noch mit geschlossenen Augen. Ohne ein Wort zu wechseln, senkte der Dämon den Hals und lies Maez aufsteigen. Die Stacheln zogen sich ein an den Stellen, an denen der Seal Breaker seinen Fuß setzte und so bahnte sich der alte Mann einen weg zum Rücken des Dämon. Als Maez seinen Platz gefunden hatte auf der weichen, gelben Haut, stellte er sich breitbeinig hin und hielt sich an den Stacheln um ihn herum fest.
"Such sie!"
Brüllte er dann laut und der Dämon hob seinen Kopf und öffnete die Augen. Maez glaubte, das sein Siegel etwas erblickt hatte, denn im nächsten Moment rannte das Monstrum los in die Richtung, aus der vor einer Ewigkeit, wie es dem alten Mann vor kam, der Dolch ihn verfolgt hatte.
"Such sie alle!"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 03.05.2010, 13:14
Eine kleine grüne geflügelte Schlange flatterte, von dem riesigen Dämon an gelockt, herbei und aufgeregt um dessen Kopf herum, ehe sie schließlich Maez auf spürte. Von Nethran, Kolouns Herrn, war jedoch nichts zu sehen.
"Was ist passiert?" zischte Koloun aufgeregt in die Richtung des alten Sealbreakers. "Wurdet Ihr angegriffen? Wo sind die Feinde? Und wieviele sind es?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.05.2010, 13:48
Der Seal Breaker hatte die grüne Schlange, die um seinen Dämon geflogen war, im ersten Augenblick gar nicht bemerkt. Erst als sie zu ihm flog, und mit ihm redete, fiel Maez Koloun auf.
"Ja ich wurde angegriffen."
Brüllte Maez durch den Wind. Sein Dämon lief ein wenig schnell und der alte Mann hatte Mühe, sich festzuhalten.
"Das sind gefährliche Gegner. Glaube ich."
Fügte er schnell hinzu.
"Sie sind mindestens zu zweit aber maximal zu siebt oder acht! Es dürfte nur ein Spähtrupp sein!"
Der Dämon fing auf einmal an wie wild zu gackern. Er hatte anscheinend den ersten ausfindig gemacht.
"Ich weiss nicht wo die anderen sind, aber es darf keiner entkommen! Ich werde versuchen, soviele wie möglich zu..."
Der Rest ging in einem Geräusch unter, dass ebenfalls aus dem Mund des großen Dämons kam. Es klang wie ein unglaublich hohes Kreischen, dass ebenso laut war. Kurz darauf schossen eine Salve Nadeln aus dem Maul in Richtung Boden. Maez konnte allerdings vom Rücken des Dämonen nicht erkennen, ob dieser nun was getroffen hatte oder nicht.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 03.05.2010, 15:39
Eine Weile noch saß Norren im Gras und wartete, aber schließlich entschied er sich, auf eigene Faust zu dem Gasthaus zu gehen, wo Maez auf sie wartete. Das Schwert auf der Schulter und den Beutel in der Hand wanderte er die Straße entlang, bis er bemerkte, dass Mogha inzwischen ziemlich weit weg war. Zumindest außer Sichtweite. Unruhig sah sich Norren um. Es wäre ihm lieber gewesen, den kleinen Dämon in der Nähe zu wissen, man wusste nie, was hinter der nächsten Wegbiegung wartete, in diesen Zeitn. Plötzlich jedoch erscholl ein klagender, wütender Aufschrei irgendwo links, nicht weit von der Taverne entfernt, wie es schien. Hastig ließ er sein Bündel auf der Straße liegen und rannte querfeldein, auf das Geräusch zu. Der Anblick der Abscheulichkeit, die vor ihm stand, ließ ihn beinahe wieder kehrt machen, aber derjenige von Mogha, der mit einigen Nadeln in der Pfote fauchend vor dem ... Ding stand, hielt ihn zurück. Der Koloss schien weitertrampeln zu wollen, aber das kleine, drahtige Wesen mit den messerschrfen Krallen wirkte wohl bedrohlich genug, dass es im wilden Lauf verhaarte und nur noch zögerliche Schritte machte. Und dann erblickte Norren MAez oben auf dem Rücken des Viehs.
"Was ist denn hier los, verdammt?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 03.05.2010, 16:31
Vicati hörte Lärm aus dem Dorf, während er dorthin schlenderte. Sofort beschleunigte er seine Schritte und auch Avarunym rannte schneller. Der junge Sealbreaker zog noch im Laufen den Degen und das Kurzschwert aus den Scheiden und kam so, mit gezükten Schwerter und einem wild knurrenden, pechschwarzen Dämonenwolf, beim Gasthaus an.
Ein gewaltiges Vieh, ein Dämon rannte dort herum und Maez trohnte gemütlich auf einem Kopf.
"Was soll das? Sind Feinde hier?", fragte Vicati laut rufend. Insegeheim freute er sich schon. Hoffentlich, er wollte seine Fähigkeiten endlich auch einmal an einem Gegner erprben.
Plötzlich stak ein Pfeil knapp neben seinem Kopf aus der Hauswand. Vicati keuchte, während Avarunym noch lauter knurrte und dann in eine Gasse sprintete.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.05.2010, 17:56
ooc: Naja, eigentlich ist mein Dämon schon ne ganze Ecke stärker als deiner, was man an der Größe hätte vermuten können, aber ich will mal nich so sein.
Maez, der nun langsam die Ursache dafür erspähte, warum sie angehalten hatten, seufzte. Er erkannte sowohl den kleinen Dämon, der sich vor seinen gestellt hatte.
"Du nervst, ich habs eilig!"
Brüllte er dem Affen ähnlichen Ding entgegen. Das schien sich nicht groß irritieren lassen zu wollen. Glücklicherweise traf auch kurz darauf das Herrchen des Dämonen ein und fragte, was denn sei.
"Nimm mal dein Vieh da weg!"
Brüllte der Seal Breaker wütend.
"Ich wurde angegriffen und verfolge die Gegner! Du kannst mir gerne helfen, aber stell dich bloß nicht gegen mich."
Dann wandte sich Maez wieder seinem Dämon zu.
"Den meint ich nicht. Und während er gerade seinen Blick senkte, erhaschte er zwei Personen in einer Gasse. Beide schossen in verschiedenen Richtungen davon. Einer wurde schon von dem Wolf verfolgt, der einem der anderen Seal Breaker gehörte. Wie hieß er nochmal? Egal, Namen waren nicht wichtig. Maez zeigte den Finger auf den anderen fliehenden und schrie aus vollem Halse.
"DER!"
Der Dämon, der sich immernoch nicht an dem kleinen Vieh vorbei trauen wollte, welches ihm im Weg stand, begann auf die flüchtende Person mit Nadeln aus seinem Mund zu feuern, aber er wollte nicht so richtig treffen.
"Lass dich nicht ablenken! Töte ihn!"
Befahl Maez.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 03.05.2010, 18:01
ooc: Nicht mächtig genug, aber bedrohlich genug ^^
Ohne dass Norren viel dazu oder dagegen getan hätte setzte sich auch Mogha in Bewegung und sprintete zwischen den Beinen des größeren Dämons hindurch auf den Schatten zu, der von hundert kleinen Nadeln gejagt wurde. Mit einem Satz krallte er sich in die Steine einer Hauswand, mit einem zweiten war er schon auf dem Dach und jagte von oben tiefgebückt über dem Gesuchten her. Auch norren tat, was er konnte - aber er konnte weder mit dem Monster Maez' noch mit seinem eigenen kleinen Kerl mithalten. Fieberhaft dachte er nach, ob der den Beiden wohl irgendwie den Weg abschneiden könnte ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 03.05.2010, 19:29
Ein Schwert sauste auf den Flüchtenden zu, der von Avarunym verfolgt wurde. Vicati hatte eine Abkürzung durch die Gassen genommen und griff nun ebenfalls in den Kampf ein. Der Flüchtende duckte sich knapp unter dem Schwert durch und Avarunym setzte ihm nach, sprang und bohrte seine Zähne in den Naken des Mannes. Dieser schrie laut auf und Vicati nutzte die Gelegenheit, um den Degen in den geöffneten Mund des Mannes. Sein Schreien verstummte, Blut sprudelte aus Mund und Nase und der Dämonenwolf löste seine Zähne aus dem Fleisch. Die Zähne leuchteten kurz und wurden langsam wieder kürzer.
"Wo sind noch andere?", fragte Vicati, während er den Degen herauszog und ihn an der Kleidung des Toten sauber strich.
Avarunym schnüffelte kurz und knurrte dann: "Da hinten sind zwei."
Er stürmte los und Vicati stoppte nur kurz, um Maez ein "Dahinten sind zwei, wir kümmern uns drum!" zurief und dann dicht hinter seinem Dämon herrannte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 03.05.2010, 21:51
Als Koloun über der Straße umher schwirrte, fiel ihm plötzlich ein Mann auf, der mit einem gespannten Bogen auf Maez zielte. Rasch flog die Flügelschlange auf den Schützen zu und wirkte einen Zauber auf ihn. Der Mann stieß einen erschrockenen Schrei aus, als sein Körper plötzlich von lodernden Flammen umhüllt war, und vor Schreck fiel ihm der Pfeil von der Sehne. Dann merkte er, daß die Flammen ihm gar nichts an haben konnten - es war nur eine Täuschung. Er stieß einen Fluch aus und griff nach einem neuen Pfeil, und diesmal zielte er auf Koloun.
Gerade machte er sich bereit, erneut den Pfeil fliegen zu lassen, als er ein Sirren hörte. Er sah zur Seite, und einen winzigen Sekundenbruchteil lang konnte er noch den heran rasenden Pfeil erkennen, ehe sich dieser unterhalb seines rechten Auges in sein Gesicht bohrte. Der Mann hatte nicht einmal mehr Zeit zu schreien, er war tot, bevor er den Boden berührte.
Koloun flatterte aufgeregt zu einem Baum nahe dem Gasthaus, in dem es sich Nethran mit seinem Bogen gemütlich gemacht hatte.
"Guter Schuß!" rief Koloun seinem Herrn zu. "Du hast ihn voll erwischt."
"Was täte ich nur ohne dich und dein Feenfeuer!" erwiderte Nethran trocken. "Jetzt such weiter, vielleicht sind noch mehr von diesen Kerlen hier."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.05.2010, 22:01
Als Maez, der seinen Blick noch bis gerade eben an den Flüchtenden und den Dämon von Norren geheftet hatte, riss sich von ihnen los, als er Vicatis zurufen hörte. Er sah die Leiche in einer der Gassen und nickte bestimmend.
"Zwei weitere bei denen. Ich schätze mit dem Wolf kriegt er sie schon klein."
Als Maez wieder zurück blickte, sah er, wie der kleine Affenähnliche Dämon den Menschen fast eingeholt hatte. Nachdem das kleine Vieh wirklich mehr auf dem Kasten hatte, als man ihm eigentlich ansah, beschloss Maez noch ein weiteres Ziel zu suchen. Denn er war sich sicher, dass es noch mehr Gegner gab. Just in dem Moment kam, wie von Zauberhand, Alak auf Maez Schulter geflogen.
"Noch einer?"
Fragte der Seal Breaker und klang dabei sogar ein wenig Gleichgültig. Tsa'Alak nickte nach vorne in Richtung Wald.
"Also doch."
"Ja."
Krächzte der Vogel kurz zur Antwort. Maez musste schnell handeln. Er war sich sicher, dass jemand am Waldrand gewesen war. Ob es wirklich der Bogenschütze war, das war mittlererweile egal. Es durfte niemand entkommen. Maez nickte zu seinem Dämon, welcher ihn verstand ohne ihn anzusehen.
"Ich überlasse dir diesen da, Norren!"
Brüllte der alte Mann aus vollem Halse nach unten. Dann sah er in Richtung Wald.
"Spring!"
Der Dämon lies seinen Körper beinahe auf den Boden sinken, während er seine Beine anspannte. Maez klammerte sich mit all seiner Kraft an die Stacheln. Dann, mit einem heftigen Ruck wurde Maez auf die Haut des Dämonen gedrückt. Er musste all seine Energie aufbringen, damit seine Beine nicht nachgaben. Der Wind peitschte dem alten Mann ins Gesicht. Dann wurde der Druck leichter und änderte sich langsam in ein Fallen. Dieses Mal waren es die Hände, die alles daran setzten, ja nicht nachzulassen.
"Das wird wehtun."
Krächzte Alak, der daraufhin von Maez Schulter ablies und anfing zu fliegen. Er war wohl nicht zu scharf auf den bald folgenden Aufprall. Glücklicherweise federte der große Dämon allerdings die Landung ab, indem er mit seinem Hals nachgab. Trotzdem war die Wucht zu stark. Maez wurde erst auf die Knie gedrückt, rutschte dann aber ab und nur durch die Geistesgegenwart des Dämons, der seine Stacheln an der Seite einzog, an der Maez hinunter fiel, knallte der alte Mann auf den feuchten Grasboden, anstatt von einer Vielzahl Stacheln durchlöchert zu werden. Maez wurde die Luft aus den Lungen gepresst bei dem Aufprall und er verlor beinahe das Bewusstsein.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 03.05.2010, 23:13
Als der Dämon verschwand, spähte ein Angreifer aus einer Gasse. Er winkte seine beiden Kameraden und trat heraus. Er machte zwei Schritte in Richtung des am Boden liegenden Botschafters, dann hörte er ein Aufschreien hinter sich. Als er sich überraschend umdrehte, hatte er gerade noch Zeit zu regestieren, dass einer seiner Kameraden mit aufgeschnitten Bauch zu Boden ging, bevor er die Blutfontäne bemerkte die plötzlich aus eine tiefen Schnitte Wunde seines anderen Kameraden schoss. Dann sah er einen schwer gerüsteten Riesen mit erhoben Langschwert auf sich zu kommen und hob sein Schwert um den kommenden Schlag zu parieren.
Tassian ließ sein Schwert in ein Bogen an der zu Abwehr erhoben Waffen seines Gegners vorbei in dessen Körperseite gleiten. Der Mann stöhnte auf und gesellte sich zu seinen Kameraden am Boden.
Der Söldner ließ seine Außergefecht gesetzten und qualvoll sterbenden Opfer zurück und eilte zu seinem ohnmächtigen Auftraggeber. Ohne Zögern packte Tassian Maez, warf ihn sich über die Schulter und schaffte ihn in eine Seitengasse. Dort legt er ihn vorsichtig ab und untersucht ihn.
„Herr, seit ihr in Ordnung?“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 03.05.2010, 23:57
Maez, der seine eigenen Fähigkeiten wohl ein bisschen überschätzt hatte, stöhnte laut. Er brauchte ein paar Augenblicke um sich zu besinnen und war umso überraschter, als er Tassian erblickte.
"Was... Ähm, Ja, es geht schon."
Meinte der Seal Breaker und rieb sich den Kopf. Er wollte gerade aufstehen, als sein Rücken ein unschönes Knacken hören lies.
"Wo ist... mein Dämon?"
Fragte der alte Mann seinen Gegenüber, während er versuchte sich wieder zu besinnen.
"Ha-habe ich den am Waldrand erwischt?"
Maez seufzte und sprach weiter ohne eine Antwort abzuwarten.
"Hör mir zu! Einer ist im Wald. Er muss sterben, bevor er entkommt. Sonst haben wir bald einen Haufen am Hintern, gegen den nichteinmal all unsere Siegel gemeinsam etwas ausrichten können."
Maez starrte auf seine Hand. Die Handfläche, auf der das Siegel gezeichnet worden war, wirkte bleich.
"Und helft den anderen. Ich..."
Der Kopf des Seal Breakers wurde schwummrig.
"Alak... kann hel..."
Maez sprach nicht weiter. Er stützte sein Gesicht auf seine Handfläche und versuchte, sich die Übelkeit mit Hilfe von Willenskraft zu vertreiben. Der Sturz hatte ihn zuviel gekostet. Zuviel Kraft, aber noch viel mehr. Ein Siegel, einfach verschwendet. Das konnte nicht wahr sein. Das durfte es enfach nicht.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 04.05.2010, 17:18
Schlitternd kam Vicati um eine Häuserecke zum Stehen. Zwei Männer, die mit dem Rücken zu ihm standen, standen drei Meter vor ihm.
Mit einem lauten Knurren überwand Avarunym, der die zwei schon vor Vicati erreicht hatte, die Distanz zwischen ihm und seinen Gegnern. Die Männer wirbelten, durch das Knurren aufgeschreckt herum und einer sah nur noch ein Wolfgebiss mit Zähnen, die mfür einen normalen Wolf eindeutig zu gross waren, auf sich zu sausen. Dann bohrte Avarunym auch schon eben diese Zähne in das Gesicht des Mannes und riss ihn, durch seinen Schwung, noch dazu um.
Der andere zog ein schweres Schwert, um seinem Kumpanen zu helfen, doch Vicati war nun auch bei ihm angekommen und schwang seine Klingen gegen den Mann. Dieser hörte ds Sirren in der Luft und drehte sich gerade noch rechtzeitig um, um die ansausenden Schwerter zu parieren. Ungestüm schlug er nun mit seinem Schwert zuück, so dass Vicati nun auch Mühe hatte, den Angriff zu parieren. Es gelang ihm und er ging zum Gegenangriff über. Nach einigem Hin und Her gelang es Vicati, den Degen in die Schulter seines Gegner zu bohren. Mit einer schnellen Rückwärtsbewegung zog sich der Verwundete aus Vicatis Reichweite zurück. Dabei riss er dem Sealbreaker den Degen aus der Hand. trotz seiner Schmerzen grinste er. Doch dann hellte sich auch Vicatis Gesicht auf, was wiederum den Mann verunsichterte. Doch nur einen Moment lang, denn dann spürte er, wie sich nadelspitze Zähne in seinen Nacken bohrten und sah wie Vicati vorsprang und das andere Schwert in seine Brust bohrte.
"Der war gar nicht mal so schlecht", sagte Vicati, während er sich hinkniete, um den Degen wieder an sich zu nehmen und seine Waffen an der Kleidung des Toten zu säubern.
"Das hat man gesehen", antwortete Avarunym mit einem unpassenden Wolfsgrinsen im Gesicht und blutverschmierter Schnauze.
"Pah, du hast auch ganz schön lange für deinen gebraucht."
"Ja, er hat echt gut geschmeckt, ich dachte, du müsstest dem nur kurz den Wanst aufschlitzen, aber das hast du ja ohne mich nicht geschafft."
Vicati schnaubte nur noch. Wärend ihres Gespräches waren sie zur Hauptstrasse gelaufen und nun entdeckte der Sealbreaker und sein Dämon einen der anderen.
"He, du!", rief Vicati. Wie heisst er noch gleich? ...Ah, ja, Norren. "Norren! Wo ist der Rest der Truppe?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 04.05.2010, 20:05
Norren antwortete zuerst incht, sondern verlagerte das Körpergewicht nach vorne und zog schnell das Schwert. Aus der Gasse, in die Vicati keinen Einblick hatte nehmen können kam ein Flüchtling geschossen und hieb mit Wucht von oben nach dem jungen Mann, aber dem gelang eine Parade wie aus dem Lehrbuch, bei der er sich hinkniete und die Wucht des Hiebes gut verteilte. Zwei Attacke nspäter hatte er gewonnen, ohne einen Streich zu führen: Mogha hatte sich von oben auf dem Mann gestürzt und ihm vier Finger seitlich in den Hals gerammt. Ziemlich mit dem Nerven am Ende drehte sich Norren zu der Stimme um.
"Keine Ahnung. Bin alleine gekommen. Sollten schnell schauen ... Aber das hier war der letzte, glaub ich."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 05.05.2010, 12:52
Tassian wandte sich an seine Dämonin und gab ihr ein Zeichen, worauf diese in Richtung des Waldrandes verschwand.
„Seid beruhig, es wird sich darum gekümmert. Ihr sollte euch nicht bewegen, ihr seid verletzt und scheint auf den Kopf gefallen zu sein.“
Der Söldner begann sich um die Verletzung zu kümmern.
Drei kam aus einer Gasse geflitzt und passiert da bei Norren und Vicati mit ihren Siegeln.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 05.05.2010, 18:32
Mit einem fast instinktiven Zucken schlug Norren nach dem Dämon, der an ihm vorbeiflitzte, aber zum Glück verfehlte er. Dann drehte er sich dahin um, wo er hergekommen war, würdigte die Leiche seines Gegners keines Blickes mehr und ging zurück zu Maez. Auf dem Weg dorthin kam er an Vicati vorbei. Ein wenig gequält presste er die Worte hervor.
"Das ... War das erste Mal, dass ich jemanden umgebracht habe ... Das ist nicht gut."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 05.05.2010, 19:17
Vicati würdigte die Leiche nur eines kurzen Blickes.
"Man gewöhnt sich dran", sagte er zu Norren und holte mit schnellen Schritten zu ihm auf und lief dann neben dem anderen Sealbreaker her.
"Wer hätte gedacht, dass die Feinde schon bis hier her kommen. Maez hat uns wohl einiges verschwiegen, wenn der Feind ihn hier angreift."
Etwas unruhig blickte er sich um.
"Ich hoffe, wir haben alle erwischt."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 06.05.2010, 15:10
ooc: Tut mir Leid fürs nicht schreiben, aber ich überseh es immer <.<
Kari riss die Augen auf und wurde schnell knallrot. Sie schaute auf ihre Füße, damit Ryu es nicht sah.
"He he, willst du mich in deine Nase zieh'n oder was?!", schnauzte ihre Flamme Katt an und flog aus ihrer Schnupperreichweite. "Wollt ihr zwei Turteltäubchen nicht mal die anderen finden?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 08.05.2010, 14:09
Katt musste auf die Reaktion der Flamme kichern. "einen Lustigen Dämon haste hier, aber er hatt recht, wir sollten uns auf den weg ins Dorf machen, die anderen warten sicher schon."
Ohne eine antwort abzuwarten schupste und schob sie Ryu und Kari mit sanfter gewalt richtung Dorf. Das die beiden dabei ab und zu fast zusammenstiesen schien von ihr beabsichtigt zu sein.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 08.05.2010, 17:51
"Ich schau mal besser nach den anderen."
Norren lief los, das Schwert noch in der Hand, auf die Schule zu, die Straße zurück. Oder vielleicht zuerst vor der Leiche weg. Als er etwa da stand, wo er sein Bündel gelassen hatte, das er hastig aufhob, erblickte er die zwei Gestalten in der Ferne, die den Weg herabkamen. Er blieb stehen und winkte - und bemerkte, dass Mogha unter ihm die Bewegung nachahmte. Immerhin eine kleine Aufmunterung.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 09.05.2010, 14:50
Kari ließ sich widerstandslos zum Dorf hinabschubsten, doch jedes Mal, wenn ihre Schulter die von Ryu berührte zuckte sie zusammen und wurde röter. Erleichtert erblickte sie Norren, der ihnen zuwinkte und lief auf ihn zu, gefolgt von der Flamme. Ryu zog sie am Handgelenk mit sich.
"Da sind wir. Entschuldige die Verspätung."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 09.05.2010, 16:33
Maez Kraft schien langsam wieder zu ihm zurück zu kehren. Er richtete sich langsam auf. Immernoch deprimiert über die Tatsache, dass er ein Siegel verschwendet hatte, taumelte er ein paar Schritte die Gasse entlang.
"Wir sollten die anderen finden und fragen, ob sie alle erwischt haben. Ich hoffe es."
Meinte er an Tassian. Er wollte weitergehen, aber das Gleichgewicht wollte nicht so richtig und Maez hatte wirklich Probleme, sich auf den Beinen zu halten.
"Wir sollten uns wirklich beeilen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 09.05.2010, 16:53
Jemand trat weiter vorne in die Gasse und kam Tassian und Maez entgegen, begleitet von einer geflügelten Schlange.
"Meister Maez!" rief Nethran, als er erkannte, daß sein Auftraggeber nicht in der allerbesten Verfassung zu sein schien. "Alles in Ordnung? Seid Ihr verletzt?"
Er deutete über seine Schulter, nachdem er sich vergewissert hatte, daß Maez nicht wirklich verletzt war. "Wir haben den Rest von ihnen ausgeschaltet. Wir konnten keine weiteren Feinde mehr entdecken."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 11.05.2010, 20:27
Ryu ging es ähnlich wie Kari wenn sich ihre Schultern berührten. Nur Katt schien ihren spass daran zu haben und grinste breit. aus ihrer sicht verhielten sich die beiden ein bischen kindisch, aber sie fand das eher lustig als lästig.
Norren brachte Ryu zum glück auf andere gedanken, was die Röte langsam aus seinem Gesicht weichen lies. Etwas irritiert blickte er sich um "Was ist den hier passiert?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 11.05.2010, 20:56
"Feinde. Hier! Wir hoffen, alle getötet zu haben."
Norren war glücklich, ein bisschen mit seinen Taten angeben zu können, wo er doch die ganzen Jahre im Schatten anderer gestanden hatte, aber immer noch wahr ihm nicht wohl dabei. Mit einem Mord zu prahlen ... So drehte er sich um und bedeutete den beiden, ihm zu folgen; Widerum machte er sich querfeldein auf den Weg zu Maez.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 12.05.2010, 16:37
Kari warf Ryu ein schüchternes Lächeln zu, dann machte sie sich daran, Norren zu folgen. Ihre Flamme meckerte leise vor sich hin, und ließ sich schließlich auf Katts Kopf nieder. Ein kleiner weißer Rauchfaden züngelte aus ihrem Mund - wohl ein Seufzer.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 13.05.2010, 17:42
Schmerzen durchtrieben den Kopf des Seal Breakers. Schmerzen und die Gewissheit, etwas unglaublich Dummes getan zu haben. Siegel Brechen war etwas, das Maez eigentlich nicht mehr hatte tun wollen. Und dann hatte er es auch noch verschwendet. Er, der es sich eigentlich nichteinmal leisten konnte, überhaupt noch welche zu brechen. Verschwendet! Maez Augen fanden ihren Fokus in denen von Nethran wieder. Der alte Mann, der jetzt noch älter wirkte als davor, was allerdings eher ein temporärer Faktor bleiben würde, bedeutete Nethran, ihm zu schildern, was alles passiert war.
"Habt ihr wirklich alle gekriegt?"
Fragte er, ein wenig langsam.
"Und wieviele waren es? Ich muss es ganz genau wissen. Wenn nur einer entkommen ist..."
Maez schwieg für einen Moment. Ob es wirklich richtig war, seine Gruppe darüber aufzuklären, dass er bereits verfolgt wurde? Sie konnten es sich wahrscheinlich schon denken. Trotzdem würde der Seal Breaker noch ein wenig warten.
"Wir sollten aufbrechen. Sofort!"
Er hustete kurz.
"Gehen wir zu ihnen und dann verlassen wir dieses Dorf mitsamt der Akademie."
Der Mann blickte abwechseld zu Tassian und Nethran, während er sich humpelnd weiter bewegte. Dabei wollte ihm weiterhin ein Gedanke nicht aus dem Kopf.
"Einfach verschwendet..."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 16.05.2010, 17:11
Der Söldner folgte Maez. Dabei behielt der misstrauisch die Umgebung im Auge.
„Ich konnte nur drei ausschalten“, sagte Tassian, „und Drei kümmert sich um den am Waldrand.“
Dann fragte er Nethran:
„Wie viele konnte ihr ausschalten?“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 16.05.2010, 17:20
"Einen. Meinen ersten."
Norren war nicht nach vielen Worten, als er sich wieder bereit machte, Maez zu folgen, aber er fragte sich, in was er hier hineingestolpert war. Noch konnte er einfach umdrehen und zurück zur sicheren Akademie laufen ... Aber er wollte nicht. Das hier war seine Zukunft, wie er wusste.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 16.05.2010, 19:14
"Ich und Avarunym haben auch drei erwischt", sagte Vicati, der hinter Norren trat und Maez betrachtete.
Das Siegelbrechen scheint ihn ziemlich mitgenommen zu haben, er sieht noch älter aus als vorher.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 18.05.2010, 17:27
"Ich habe zwei Ziele ausgemacht und eliminiert," antwortete Nethran, doch noch während er Meldung machte, musterte er Norren, mit einem leicht besorgten Ausdruck in den Augen. Nachdem er selbst seinen ersten menschlichen Gegner - einen Banditen - getötet hatte, war er eine Weile mitgenommen gewesen, doch er hatte sich wieder gefangen, und auch wenn es ihm immer noch nicht gefiel, so hatte er sich doch damit abgefunden, das die Notwendigkeit, das Leben eines Feindes zu nehmen, mit seiner Berufung untrennbar verknüpft war.
Norren jedoch hatte vielleicht nicht so viel Zeit wie er, um sich damit ab zu finden. Nethran hoffte, daß der jüngere es dennoch schaffen würde.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 22.05.2010, 13:34
Ryu schaute sich zusammen mit Katt den Kampfplatz an, oder bessergesagt die Kampfplätze. Das Dorf hatte auch ein wenig was abbekommen, doch nichts tragisches. Ausser den Angreifern schien auch sonst niemand zuschaden gekommen zu sein, die frage war nur ob sie alle erwischt hatten. Das Problem hierbei war nur das keiner zu wissen schien wieviele Angreifer es am anfang gewesen waren. "Katt kannst du die spur von diesen Typen aufnehmen?" "Ich kanns probieren, aber versprechen kann ich nichts." Der Katzendämon schnüffelte an den Leichen und versuchte etwas zu finden was sie alle gemein hatten und einen eventuellen überlebenden entlarven würde.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 23.05.2010, 19:50
Maez wusste nicht, was er tun sollte. Wenn es jemand geschafft hatte zu entkommen, war es schon zu spät. Ihn könnten sie nicht mehr einholen. Und falls doch würden sie weiter Zeit verlieren. Andererseits war es gefährlich die Reise zu beginnen, wenn ihnen der Feind bereits von anfang an im Genick saß. Und wo zum Geier war eigentlich Tsa'Alak? Maez konnte ihn nicht ausfindig machen, aber es fiel ihm sowieso schwer, eine klare Sicht beizubehalten. Die anderen redeten über irgendwas, aber der Seal Breaker schenkte ihnen keine Aufmerksamkeit. Er musste nachdenken. Er musste sich entscheiden. Etwas anderes blieb ihnen nicht übrig. Die Frage war nun, weiterziehen oder jagen. Sie könnten auch warten. Ach, bei Xaxis, jetzt fielen Maez auch noch total bekloppte Gedanken ein. Warten wäre wohl der größte Fehler, denn der Feind wüsste entweder genau wo sie sind oder hätte keine Ahnung und sie würden ihren Vorteil nicht ausnutzen. Dann fasste der alte Mann schließlich einen Entschluss.
"Also..."
Murmelte er, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es war allerdings so leise gewesen, das ihn fast keiner gehört hatte. Der Seal Breaker räusperte sich und brüllte dann aus vollem Halse.
"Hört mir zu!"
Das ganze war lauter gewesen als beabsichtigt und es hätte Maez nicht gewundert, wenn der ein oder andere zusammen gezuckt wäre. Als er glaubte, die anderen hörten ihm zu, fasste er sich kurz.
"Wir brechen auf. Sofort! Ich gebe euch noch fünf Minuten, dann verlassen wir diese Stadt. Ich hoffe ihr habt alles, was ihr braucht."
Der Seal Breaker versuchte sich mit dem Reden auch von der Tatsache abzulenken, dass er sein letztgebrochenes Siegel total verschwendet hatte. Er wollte nicht daran denken.
"Wir treffen uns genau hier. Wer seine Sachen schon hat, wartet mit mir. Der Rest sollte sich jetzt wirklich beeilen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 23.05.2010, 20:32
Nethran, der Maez´ bereits seine Aufmerksamkeit geschenkt hatte, zuckte bei seinem Aufschrei tatsächlich leicht zusammen, sagte aber nichts weiter, sondern lauschte nur dessen Anweisungen. Als der Sealbreaker geendet hatte, deutete Nethran nur auf seinen Rucksack, den er schon die ganze Zeit trug. "Was mich und Koloun betrifft, wir sind bereit."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 23.05.2010, 20:36
Vicati nickte und drehte sich dann, gefolgt von Avarunym, um und ging zu seinem Beutel zurück, den er fallen gelassen hatte, als der Wolfsdämon den Feind gewittert hatte.
Vicati hob den Beutel auf und drehte sich dann erneut um, diesmal um zu Maez zurück zu gehen.
"Ich wäre auch bereit", folgte er Nethrans Beispiel.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 23.05.2010, 22:28
Norrens Magen beschwerte sich ein wenig, dass sie nicht länger warteten, aber trotz der zerstörten Hoffnung auf einen Besuch im Gasthaus setzte er sich ohne Widerspruch an einen Baum. Geistesabwesend zupfte er einen Grashalm aus und kaute darauf herum, ehe er sich auch zu einer Antwort entschloss.
"Bin auch bereit. Seid ihr's denn? Ihr seht ... Müde aus."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 24.05.2010, 11:56
Maez winkte ab bei den Worten von Norren. Es stimmte zwar, der alte Mann fühlte sich nicht sonderlich gut, aber sie hatten alles andere als Zeit zu verlieren.
"Ich sch-schaff das schon."
Murmelte er hörbar. Er strich sich über die Schläfe und wand dann seinen Blick den anderen zu.
"Was ist mit euch?"
Fragte er Ryu, Kari und auch Tassian.
"Seid ihr bereit?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 24.05.2010, 20:00
Ryu blickte zu Maez und schüttelte den Kopf. "Ich habe alles dabei was ich brauche und besitze... ich muss nur meinen Wasserschlauch füllen, doch das kann ich auch am nächsten Fluss erledigen." Er blickte kurz zu Katt die mitlerweilen aufgehört hatte zu schnüffeln. "und?" "nichts... wenn einer der Angreifer überlebt hat, dann riecht er nicht... aber bei einem Menschen ist das völlig unmöglich, selbst wenn er sich gerade frisch gewaschen hat... und bei der hitze haben die Typen ziemlich stark geschwitzt." "aber absolut sicher bist du dir nicht?" "nichts ist absolut sicher... leider."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 25.05.2010, 11:40
Kari nickte. "Ich bin aufbruchsbereit." Ihre Flamme schoss um sie herum. "Meine Taschen sind gepackt und Proviant ist verstaut." Wie zum Beweis zog sie ihren Rucksack etwas enger.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 25.05.2010, 23:08
„Kein Sorge ich schon alles bei mir.“
Der Söldner war dabei einer der Leichen der Angreifer zu durch suchen. Er begutachtet das Schwert des Mannes und warf es auf den Boden.
„Billiges Massenprodukt, nicht mal geschmiedet nur gegossen.“
Dann fand er den Geldbeutel und sah nach was sich ihn im befand.
„Gedungene Mörder sich schon schlimm genug, aber schlecht bezahlte sind ein wirkliches Ärgernis.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 26.05.2010, 18:32
Maez Gedanken schweiften ab. Sie mussten nach Osten, also wäre das nächstgelegene ein kleines Dorf, welches etwa zwei bis drei Tagesmärsche entfernt war. Allerdings nur, wenn man die Straße nutzte und da war man auffälliger. Durch den Wald würde der Marsch als Gruppe allerdings zeitintensiv ausfallend. Also wohl doch lieber die Straße. Oder? Der alte Mann wedelte mit der Hand, um diese Gedanken und den anderen, welcher sich nicht lösen wollte, zu vertreiben und konzentrierte sich auf das hier und jetzt.
"Dann los. Sofort."
Der Blick des Seal Breakers wanderte für einen Moment zwischen den Leuten umher und stapfte schließlich, ein wenig taumelnd, die Straße entlang. Sie müssten aufbrechen, sofort. Immerhin versuchten sie zu fliehen, auch wenn das allen wahrscheinlich nicht ganz klar war.
Nach einer Ewigkeit, jedenfalls kam es dem alten Mann so vor, hatten sie endlich die Stadt verlassen. Sie folgten einem kleinen Pfad durch die Wälder, in denen sie so schlecht wie möglich zu finden waren. Allerdings hatte Maez Probleme, sich immernoch ganz auf den Beinen zu halten. Und das verschwendete Siegel plagte weiterhin sein Gewissen. Der Mann lies immer wieder seinen Blick nach hinten wandern um seine Mitreisenden zu mustern. Eine schöne Gruppe hatte er sich da zusammen gewürfelt aus den beklopptesten Idioten die er hatte finden können. Er hätte einfache Soldaten bevorzugt, zumal er eigentlich kein Freund des Siegelbrechens war. Jedenfalls nicht mehr. Der Krieg war für einen Seal Breaker die Hölle. Man verwendete alle seine Siegel in dem schlimmsten Zustand, nur weil es einem Befohlen wurde. So hielten manche hochstufige Siegel keine Minute durch, bevor man wieder in Ohnmacht fiel. Ausserdem zerrte es an den Kräften, sowohl geistig als auch körperlich. Maez war der lebende Beweis. Als einer der wenigeren Seal Breaker, die lebend aus einer Schlacht hervor gingen, hatte er seinen Körper keine Sekunde geschohnt. Das wollte er keinem seiner Mitreisenden antun, schon gar nicht weil die meisten irgendwelche Jungspundte waren, die noch genug Zeit vor sich hatten. Maez war zwar auch nicht sehr alt, kam sich aber trotzdem vor, als wär er zwei Generationen vorraus. Der Blick des alten Mannes fiel auf Norren und er seufzte. Ihm müsste er noch einiges bei bringen, was das Siegelbrechen betraf.
"Und dieses kleine Affenvieh..."
Ein Schaudern lief über Maez Rücken und er ließ seinen Blick weiter wandern. Er kam auf Ryu. Diesen konnte er nicht einschätzen. Er hatte ihn noch nicht kämpfen sehen und auch nicht sonderlich viel mit ihm gesprochen. Sein Dämon schien zwar ganz nützlich zu wirken, allerdings war sich der alte Mann über die Beziehung zwischen dem Dämon und seinem Meister nicht ganz im klaren. Und diese Sache mit Drak... Er würde ihn noch weiter beobachten müssen. Kari, die sich anscheinend bestens mit dem gerade Erwähnten verstand, konnte er auch nicht einschätzen. Es nervte ihn, nicht zu wissen, auf wen er sich in einem Kampf verlassen konnte und wen er lieber noch ein wenig hinten behielt. Dann war da noch Vicati. Er hatte etwas geheimnisvolles, schien aber nicht zu zögern, wenn es darauf ankam. Und sein Dämon sah auch eher aus, als wäre er durchaus zum Kämpfen geeignet, was man von Maez Siegel nicht gerade sagen konnte. A propos, wo trieb sich eigentlich Tsa'Alak schon wieder rum? Er war irgendwann weggeflogen und hatte sich seit dem nicht mehr blicken lassen.
"Wenn ich den Flattermann in die Finger kriege..."
Weiter gings. Nethran, ja. Dieser wirkte auch etwas kampferprobter. Er hatte seine ersten Geplänkel wohl auch schon hinter sich gehabt. Sein Dämon wirkte zwar nicht unbedingt wie ein Kämpfer sondern eher wie ein Späher, aber der Anblick konnte ja bekanntlich trügen. Ausserdem Schlagen einschätzen war immer so eine Sache. Zu guter letzt dann noch der langjährige Söldner. Er schien sich eine Ecke länger als die anderen im Geschäft zu befinden. Zwar wirkte er professionell, trotzdem fand Maez, hatte er noch etwas kindisches an sich, auch wenn der alte Mann nicht genau sagen konnte was. Sein Dämon, der ihn irgendwie an den von Ryu erinnerte, schien ebenfalls etwas vom Kämpfen zu verstehen. Ihn könnte er nach vorne schicken, wenn er sich nicht sicher war, was sie erwartete.
Nach einer Weile wurde der Wald wieder lichter. Der Seal Breaker überlegte für einige Augenblicke. Eine Lichtung wäre für die Nacht zwar ein guter Rastplatz, allerdings würden sie ihren Feinden wie auf einem Silbertablett serviert werden. Im Wald waren sie schwerer zu finden, allerdings blieb der Wald nur in Richtung Süden weiterhin dicht. Maez drehte sich zu den anderen und erläuterte kurz die Lage.
"Ich lasse euch entscheiden, wo ihr lieber hingeht. Wir können es ja je nach Mehrheit entscheiden."
Der Seal Breaker selber würde den Wald bevorzugen, aber er wollte erst einmal die Meinung der anderen hören.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 09.06.2010, 14:53
Während Maez ihnen den Weg wies folgte Kari mit dem Elan, sich zu beweisen, doch hatte sie nicht vor wie eine Idiotin voranzustürmen. Sie dachte über ihre Lage nach, es wurmte sie, dass ihr Führer an ihr zweifelte. Ganz anders war da Ryu, er schien sie nicht für unfähig zu halten - jedenfalls zeigte er es nicht.
Sie hörte sich an, was Maez darüber sagte und war froh darüber, entscheiden zu dürfen. Einerseits war der Wald viel sicherer, doch würden ihre Verfolger sie wahrscheinlich dort vermuten. Es blieb die Möglichkeit, dass sie die Lichtung wegen ihrer Offensichtlichkeit ausschlossen. Andererseits wollte sie nicht für die Lichtung stimmen und sich einen "Typisch Frau, sie nimmt das bequemere"-Blick ernten. Enthalten wollte sie sich aber auch nicht.
"Wenn wir Verfolger haben werden sie uns im Wald vermuten. Die Lichtung ist nicht gefährlicher, wenn wir Wachdienst schieben", sagte sie schließlich mit leicht gerunzelter Stirn - wie sie fand war das diplomatisch genug.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 09.06.2010, 16:46
"Ich bin für den Wald. Wache stehen kann man da genausogut, und ich denke mit einem Blick auf die Lichtung riskieren wir alles, wenn sie uns überlegen sind. Und die Feuerlinie ist frei."
Norren sprach überlegt, denn auch er wollte sich den Respekt Maez' erwerben. Hier konnte er das endlich einmal - ohne gnerell nicht ernstgenommen zu werden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 09.06.2010, 18:22
Ryu überlegte ein weilchen und lies sich beide möglichkeiten durch den kopf gehen, doch offensichtlich wollte Katt nicht darauf warten. "Der Wald ist eindeutig die bessere Lösung, auf der lichtung sind wir wie auf dem Silbertablett, während sich mögliche feinde im nahen wald problemlos verstecken können, da helfen auch Wachen nichts." Ryu schaute im ersten moment etwas irritiert zu Katt, nickte danach aber."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 09.06.2010, 19:25
Vicati nickte.
"Ich muss den beiden zustimmen, der Wald ist um einiges sicherer als die Lichtung. Ich bin also auch für den Wald", sagte er. Neben ihm knurrte Avarunym etwas, das entfernt zustimmend klang.
"Ausserdem kann Avarunym Feinde schon von weitem riechen und er braucht keinen Schlaf, also sind die Wachen auch nicht nötig."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 09.06.2010, 23:10
"Wald!" pflichtete Nethran den anderen bei, obgleich das Ergebnis ohnehin schon beinahe fest zu stehen schien. Dennoch verkündete er seine Wahl nicht nur, er schien es auch für nötig zu halten, seine Wahl zu begründen.
"Im Wald ist die Gefahr eines Hinterhalts zwar größer, aber insgesamt sind wir dort schlechter zu beobachten und an zu greifen. Und falls wir in einen Kampf geraten, gibt es dort unzählige Hinterhalte, aus denen ich schießen kann."
"Und selbst im Wald werden Feinde es schwer haben, sich vor mir zu verstecken!" fügte Koloun zischelnd hinzu.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 10.06.2010, 20:45
Zufrieden blickte Maez in die Runde. Er hatte eigentlich ohnehin vorgehabt, durch den Wald zu marschieren, aber es war doch mal interessant herauszufinden, wie die Gruppenmitglieder so ticken.
"Also gut."
Fasste er schließlich den Entschluss.
"Wandern wir durch den Wald."
Das würde anstrengend werden. Maez hoffte, dass sich seine Gruppenmitglieder durch einen Marsch durch das Unterholz nicht völlig entkräften ließen. Schließlich lag noch ein weiter Weg vor sich.
Die Gruppe wanderte weiter und bald wurde es dunkler. Alak hatte sich bereits wieder zu ihnen gesellt und etwas mit Maez besprochen, was keiner sonst gehört hatte. Oder eher verstanden, denn Maez war sich sicher, dass es genug Dämonen in dieser Gruppe gab, die ein offenes Ohr für allerhand Informationen hatten und seien sie noch so leise geflüstert. Stattdessen hatte Alak nur vor sich hin gekrächzt. Maez hatte viele Jahre gebraucht, um das Krächzen überhaupt einordnen zu können. Es war soetwas wie eine Vogelsprache. Im Vergleich zu der der Menschen allerdings viel viel simpler und schwerer zu identifizieren.
Maez stolperte über einen Baumstumpf.
"Es wird mir ein wenig zu dunkel. Alak, würdest du mir etwas aushelfen?"
Der Vogel flog ein Stück nach oben und fing an zu Leuchten. Er gab in etwa das Licht einer Fackel wieder, bis auf das Flackern. Was Alak an Kampfstärke einbüßte, machte er in Maez Augen an Nützlichkeit wett. Der Vogel war darauf bedacht, nicht zu stark zu leuchten, um irgendwelche ungewünschten Gäste auf sich aufmerksam zu machen.
"Viel besser."
Meinte der alte Mann mit einem leichten Grinsen. Der Marsch ging weiter, bis schließlich die endgültige Nacht herein brach. Der Himmel war von Wolken bedeckt und schottete so die Erde vom Himmelslicht ab. Die Sterne waren zu schwach, um den dunkle Decke zu durchleuchten.
"Nun gut. Ein wenig wandern wir noch, dann machen wir Rast. Ein leuchtender Vogel im halbdunkel macht schon genug Leute stutzig."
Das ganze war mehr an ihn als an die anderen gerichtet, er sagte es aber laut genug damit jeder von seinem Plan wusste.
Nachdem niemand einen Einwand hatte, nickte Maez zufrieden. Und so kam es schließlich, das nach schätzungsweise einer halben Stunde der alte Mann schließlich stehen blieb. Er blickte sich kurz um und versuchte soviel von seiner Umgebung durch das schwache Licht Alaks ausmachen zu können.
"Ich glaube, hier passt es ganz gut."
Murmelte er. Die Bäume gaben genug Fläche frei, damit sie dort alle liegen konnten, ohne sich zu sehr quetschen zu müssen. Rund herum war der Wald relativ dicht und verdeckte die Sicht auf ihren Rastplatz.
"Hier bleiben wir."
Meinte Maez schließlich beim zweiten Mal entschlossen lauter. Er legte seinen Rucksack ab, lehnte ihn an einen Baum und setzte sich.
"Wenn ihr noch ein Feuer wollt, sucht euch Feuerholz."
Dann gähnte der alte Mann laut.
"Ich für meinen Teil bin zu müde für die Suche."
Er lehnte sich neben seinen Rucksack und blickte zu seinen Gruppenmitgliedern.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 13.06.2010, 20:41
"Ich brauche kein Feuer. Ebensowenig wie eine Zielscheibe auf dem Rücken."
Norren war auch müde. Und in Gedanken versunken, über seinen ersten Mord. Nein, kein Mord, es war ein Kampf gewesen, ein ziemlich fairer noch dazu. Er setzte sich mit dem Rücken an einem Baum, während Mogha noch unruhig durch die Gegend streifte, schloss die Augen und lehnte den Kopf zurück. Am liebsten würde er sich mit jemandem unterhalten, dachte er, aber die Anderen haben bestimmt ihre eigenen Sorgen ... Hoffnungsvoll sah er noc heinmal umher.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 13.06.2010, 22:02
Ryu und Katt waren sichtlich erleichtert als sie nicht mehr weitergehen mussten. Katt blickte neugierig zu einigen Bäumen in der nähe, während Ryu seinen rucksack ablegte. "Hey, diese beiden Bäume stehen nahe genug." Die Dämonin deutete auf den Baum unter dem Maez sass und auf einen kleineren ca 2 Meter entfernt. Ryu warf noch einen letzten blick zu Kari und nickte dann. "Na dann mal los." Die beiden förderten aus dem Rucksack ein Seil und eine art decke aus dichtem Leder. Das Seil spannten die beiden um die Bäume, die Katt vorhin ausgesucht hatte und legten die Lederdecke darüber. Es wirkte wie ein kleines Zelt, allerdings war es noch nicht gespannt, sondern hing lasch von dem Seil hinunter. Offenbar hatte Ryu noch keine Pflöcke, den er begann gerade damit ein paar geeignete äste mit seinem Dolch zuzuspitzen. Katt hingegen grinste und ging zu Kari. "na wie findest du es? ich weis noch niccht ganz fertig, aber bald."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 14.06.2010, 15:09
Kari hob beide Daumen und grinste Katt anerkennend an. "Ich finde es toll. Und es ist auch eine gute Tarnung." Sie legte ihren eigenen Rucksack ab und löste den Pferdeschwanz, so dass ihre Haare wieder wie ein Vorhang über ihren Rücken fielen. "Kann ich helfen?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 15.06.2010, 14:49
Tassian blickte sich die Lagerstätte kritisch an. Dann tauschte er sich mit seinen Dämon per Handzeichen aus. Worauf hin Drei in Dunkel des Wald es verwand.
Der Söldner setzte sich an einen Baum in der Nähe von Maez. Er besah sich die anderen, als sich deine und Norrens Augen trafen. Unschlüssig erwiderte er die hoffenden Blicke des Jungen Mannes.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 15.06.2010, 17:09
Nethran schritt zu einem nahen Baum und ließ sich unter diesem nieder. Er selbst hielt es für etwas gefährlich, ein Feuer zu entzünden, weshalb er auch keine Anstalten machte, Feuerholz zu suchen. Koloun löste sich von seiner Schulter und flatterte nach oben, um sich irgendwo in einem Baum ein Plätzchen zu suchen, von wo aus man einen guten Ausblick hatte.
Nethran hätte seinen Dämon jetzt zwar gerne bei sich gehabt, doch es war jetzt einfach sinnvoller, wenn Koloun sich dort oben verbarg und nach potentiellen Angreifern Ausschau hielt. Er hatte keinen Zweifel, daß sein Dämon dieser Aufgabe gerecht werden würde, und fühlte sich sogleich sicherer.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 16.06.2010, 20:00
Ebenso unschlüssig blickte Norren zurück zu dem Schwertmeister. Nach einigen Sekunden entschloss er sich dann, ein Gespräch zu riskieren, stand auf und ging zu dem Älteren hinüber.
"Heh ... Ich habe von euren Qualifikationen gehört, woher bekommt man die eigentlich alle? Studieren?"
Vor dem Baum, an dem Tassian saß hockte sich Norren hin, als ob er einem Lehrmeister lauschen würde.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 16.06.2010, 20:39
Tassian dachte kurz über die Frage des jüngeren Mann nach.
„Man benötig nur eine Lehrstätte oder Lehrmeister mit entsprechendem Renommee“, antworte der Söldner, „Ihr könnte den nächsten Tempel der Göttinnen der Kriegskünste auf suchen. Die Priester unterrichtet Gläubige für einen geringen Obolus in den Künsten. Dafür müsste ihr gläubig sein, aber es gibt anderer gute Lehrmeister, die ihr üppiges Lehrgeld wert sind.
Zu dem Besten oder vermutlich der Beste ist Oberste Königliche Hofwaffenlehrmeister.“
Ein leichtes Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen.
„Aber wenn man nicht Teil des königlichen Hofes oder zu fälliger weise das Unglück hat mit ihm verwand zu sein, werde ihr nicht das Pech haben in den Genuss seiner Lehrmethoden zu kommen.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 16.06.2010, 20:47
"Gibt bessere als den Obersten Königlichen Hofwaffenlehrmeister, obwohl der auch ziemlich gut ist", mischte sich Vicati in das Gespräch ein. "Ich war zwei Jahre bei dem in der Unterweisung, ich weiss von was ich rede."
Ein schmales, gequältes Lächeln tauchte auf seinem Gesicht auf.
"Wenigsten ein Vorteil, wenn der Vater adlig ist."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 17.06.2010, 15:05
"Ich glaube, ich könnte mehr als einen Vorteil aus adeligen Eltern ziehen. Geld zum Beispiel ... Bin abgebrannt wie ein Kerzendocht."
Es freute Norren, dass sich Vicati eingemischt hatte; Ein echtes Gespräch war schön, und er ahtte viel zu lange keines mehr gehabt. Er lehnte sich ins Gras zurück und sah durch die Baumkronen in den sich schnell schwärzenden Himmel.
"Ich würde gerne mal richtig fechten lernen. Ich meine, ich kann fechten ... Aber eben so richtig studiert. Mit allen Feinheiten."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 17.06.2010, 15:12
"Nun", antwortete Vicati, "studiert bin ich auch nicht, hat nicht gereicht. Aber mein Vater liess mich mit fünf Jahren an den Waffen, bis man mit dreizehn meine Sealbreakerfähigkeiten bemerkte. Mein Vater ist fast durchgedreht, er hält nicht viel von Sealbreakern, er hält sie für Verräter an ihrem eigenen Volk. Und das obwohl einer meiner Lehrer Sealbreakerin war."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 17.06.2010, 20:49
Ryu hörte mit einem Ohr zu während er Pflöcke schnitzte um das Zelt fertig aufzubauen. "Erinnert mich irgendwie als ich von meinen Sealbreaker-fähigkeiten erfahren habe... meine Eltern waren einfache Bauern, alles was sie nicht verstanden begegneten sie mit misstrauen und sie verstanden nicht gerade viel... ich kann mich noch genau daran erinnern wie sie mich ansahen als dieser Knilch von der Akkademie es ihnen erklärte." Ryu seufzte, es war nun schon jahre her, doch noch immer schmerzte die erinnerung.
Katt grinste Kari an. "Ja, kannst du, indem du es dir im Zelt bequem machst. Ryu war der meinung das dass Zelt den Weiblichen mitgliedern der Truppe zur verfügung stehen sollte." Ihr grinsen wurde noch breiter.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 17.06.2010, 23:12
„Nun, ich kenne den jetzigen Lehrmeister nicht wirklich, aber gegen den Letzten schneidet wohl keiner gut ab“, warf Tassian ein.
Nach einer kurzen Pause setzt er fort: „Mein Vater war nicht erfreut über die Entdeckung meines Talents.“
Ein Stirnrunzeln zeichnete sich auf dem Gesicht des Söldners ab.
„Oder auch nicht. Mein Vater redete kaum uns nach Mutters Tod. Noch weniger offenbarte er uns seine Gefühle. Seine bevorzugte Form der Kommunikation war die Ausbildung in den Künsten.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 20.06.2010, 17:22
"Mein Vater hatte mit Kämpfen nichts am Hut. Oder mit Siegelbrechen. War Bauer ... Als ich als Siegelbrecher entdeckt wurde hat er mich einfach zur Schulde geschickt. Das wars."
Inzwischen hatte sich Norren eine bequemere Position gesucht, saß auch an einem Baum, so dass alle Gesprächspartner praktisch im Kreis saßen. Oder arbeiteten. Er selbst würde unter freiem Himmel schlafen, das war nicht sehr bequem, aber er hatte weder ein Zelt noch den Elan eines zu bauen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 30.06.2010, 11:03
Maez blieb stumm. Er lauschte den Unterhaltungen der anderen, bis diese auch langsam nachließen. Seine Gedanken drifteten ab zu der Zeit vor ein paar Jahren, als er mit dem Siegelbrechen begann. Es war eine gute Zeit. Maez und Drak hatten sich in einer Seal Breaker Akademie nahe Malabas, eine kleine Stadt relativ zentral in Grandid getroffen. Drak war von vornherein gegen das Siegelbrechen und die Vergewaltigung der eigenen Seele. Maez hingegen war heißblütig und bereit, seine Siegel zu brechen wann immer es nötig war. Sein damalige Hitzköpfigkeit hatte ihn zu dem gemacht, was er nun war. Alt, schwach, ein Schatten seiner selbst. Man könnte ihn ja auf etwa siebzig Jahre schätzen, wenn man nach den Haaren und falten gehen würde. Allerdings war Maez dafür noch zu fit.
Als er seine Gedanken wieder auf die Gegenwart konzentrierte, stellte er überrascht fest, dass Ryu immer noch nicht mit dem Zelt bauen fertig war. Total übermüdet schloss er schließlich die Augen und entschied sich, schon mal einen Ausflug ins Reich der Träume zu machen. Die anderen konnten wach bleiben so lange sie wollten, nur würde Maez sie schon früh genug wieder aufscheuchen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 02.07.2010, 19:21
Kari jauchzte, als sie erfuhr, dass sie in einem Zelt schlafen durfte. Obwohl sie es niemals gegenüber den anderen zugegeben hätte, hasste sie es, ohne ein Dach (oder ein Stück Stoff) über den Kopf zu schlafen. Sie fühlte sich ständig beobachtet, wenn die Sterne sie anstrahlten. Sie krabbelte zu Ryu hinüber und gab ihm, als gerade keiner hinschaute, einen Kuss auf die Wange, dann flitzte sie schneller als man verfolgen konnte unter das Zelt und kringelte sich ein. Ihr Flämmchen schwirrte währenddessen unermüdlich um das Lager herum, seine Farbe war nun schwarz, damit es nicht von anderen entdeckt wurde.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 03.07.2010, 14:30
„Auch keine Fall endet es damit, das ihr eine Lehrmeister gefunden habt, “kehrte Tassian zu ursprünglichen Thema zurück, „Man muss sich den Meisterbrief hart erarbeiten und ein Quäntchen Talent kann nichts schaden. Und schließlich braucht man das richtige Instrument um die Kunst ausführen zu können.“
Dabei klopfte er auf das Heft seines Langschwertes.“
Er blickte die anderen ernst an.
„Aber seid ihr nicht müde? Der Wald ist ein schwieriges Gelände und unser Arbeitgeber gibt ein ganz schönes Tempo vor.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 03.07.2010, 22:55
Ryu hatte gerade das Zelt fertig gespannt und wollte sich gerade unter den Baum setzen, als Kari ihm einen Kuss auf die Wange gab. Ryu war von Kari's Kuss so überrascht, das er ersteinmal ein paar minuten brauchte um zu verarbeiten was gerade passiert war, doch dann lief er rot an, wie eine Tomate.
Kurz nachdem Kari im Zelt verschwunden war und sich eingerollt hatte, krabbelte auch Katt in das Zelt. Sie musterte Kari mit einem breiten grinsen und rollte sich ebenfalls ein. "Du hast Ryu ganz schön in verlegenheit gebracht und seinen Puls ganz schön in die höhe getrieben."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 04.07.2010, 14:20
"Talentiert genug bin ich, glaub ich. Aber, ihr habt recht ..."
Es war allerdings spät geworden, man konnte gerade noch den Sonnenuntergang bewundern, und daher ging Norren zurück zu einem ersten Lagerplatz und legte sich hin. Er hatte bisher nicht viel von Luxus gehalten, also würde er jetzt wohl wieder mit einem niedrigeren Standard als die anderen klarkommen - und sei es aus Prinzip. Er verschränkte die Arme unter dem Kopf, zog ein Bein an und schloss die Augen. Damit war er ziemlich wehrlos - aber er vertraute auf Mogha, dass der schon sehen würde was kam ... es war gut, einen Dämonen zu haben, auch wenn Siegelbrechen ein Risiko war.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 05.07.2010, 17:11
"Ohne Übung und einen begabten Lehrmeister nützt auch das grösste Talent niemandem etwas", antwortete Vicati. "Aber Ihr habt recht, wir sollten jetzt wirklich schlafen."
Der junge Sealbreaker drehte sich um und ging, gefolgt von seinem Wolfsdämon - an den Rand des Lagers, wo er eine Wolldecke, die er aus seinem Beutel kramte, ausbreitete, sich darauflegte und die Augen schloss.
Sein Dämon blieb wachsam neben ihm sitzen und musterte die Umgebung immer wieder mit misstrauischem Blick.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 11.07.2010, 16:24
Doch Kari kicherte nur, kurz darauf ging ihr Atem gleichmäßig. Sie lächelte leicht, Ryus Wange fühlte sich gar nicht so schlecht an. Sie dachte kaum den Gedanken zu ende, da war sie auch schon eingeschlafen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 12.07.2010, 21:51
Maez träumte. Selten tat er das. Vor allem in letzter Zeit waren die Bilder, welche sein Unterbewusstsein ohnehin nicht gerne hergab selten. Umso überraschender war der Traum an sich. Es waren Bilder von früher. Die Tatsache, sein Siegel vergeudet zu haben nahm den alten Mann augenscheinlich mehr mit als er sich einreden wollte. Sein Traum durchwand die Zeiten des Krieges. Bis zu dem Tag, als er aufhörte, seine Siegel für die Armee und das Land einzusetzen. Er erinnerte sich noch genau an den Tag. Er war alleine auf dem Schlachtfeld. Seine Feinde waren vernichtet. Seine Verbündeten hatten sich zurück gezogen. Seine Freunde waren tot. Nunja, fast alle zumindest. Drak hatte sich von dem Missbrauch der Seele für die Armee abgewendet. Und Mina... Sie hatte mitgekämpft. Denn auch sie wollte ihren Tribut leisten. Aber es sollte wohl nicht sein. Sie starb auf dem Schlachtfeld.
"Sie hatte noch Zeit..."
Murmelte Maez. Minas Siegel waren bei weitem nicht so zahlreich gebrochen worden wie die von dem Seal Breaker. Sie hätte im nachhinein noch wunderbar viele Jahre normal weiter leben können. Es war einfach nicht fair. Aber das war es eigentlich nie. Maez hatte Menschen ihr Leben aushauchen sehen, als sie im Maul einer riesigen Schlange waren. Oder zerissen wurden von langen, peitschenartigen Armen. Sie hatten Angst. Der Seal Breaker war stattdessen immer furchtlos in die Schlacht gezogen. Aber als Mina starb, brach etwas in ihm. Er hielt ihre Leiche noch viele Stunden in den Armen, nachdem sie gestorben war. Sie hatte mit ihm zuletzt vor der Schlacht geredet. Immer davon erzählt, dass sie es kaum erwarten konnte, endlich wieder nach Hause zurück zu kehren. Maez hielt sie fest und flüsterte ihre viele Male zu, sie könne nun heim gehen. Er hielt ihren Körper bis tief in die Nacht und verschwand anschließend. Er sah ihr Bild noch ganz genau.
Dann schreckte er hoch. Verwirrt durch den ungewöhnlichen Traum brauchte der alte Mann erst ein paar Momente um sich zu orientieren. Als er langsam wieder einen klaren Kopf bekam, blickte er sich um. Es war noch dunkel, aber seinen Vermutungen nach nicht mehr allzu lange. Der alte Mann rieb sich über die Schläfen und räusperte sich. Er entschied sich mit den Dämonen die restliche Nacht wacht zu bleiben und die Truppe schon am frühen Morgen aufzuscheuchen. Er hatte ein unbehagliches Gefühl von Blicken im Nacken.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 12.07.2010, 22:22
Kat lächelte nur bevor auch die einschlief und dabei zufrieden schnurrte.
Kurz nachdem Maez aufgewacht war drehte sich Ryu zu ihm herum. Er schien schon ein ganzes weilchen auf zu sein oder hatte vieleicht auch gar nicht geschlafen. "Scheint so als in ich nicht der einzige mit Schlechten Träumen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 12.07.2010, 23:11
Maez zuckte kurz zusammen. Er hatte eigentlich gedacht, er sei als einziger Mensch wach. Als er sich beruhigt hatte, musste er ein wenig Lächeln.
"Ja."
Gab er schließlich kurz zur Antwort. Er machte ungefähr aus, aus welcher Richtung Ryu zu ihm gesprochen hatte. Es war für ihn zu dunkel, um seinen Mitreisenden genau auszumachen.
"Bist du sicher, dass du mit so wenig Schlaf auskommst? Wir brechen bald auf und ich werde dich nicht schonen."
Meinte der alte Mann ein wenig nekisch.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 12.07.2010, 23:16
Ryu seufzte. "keine sorge... ich schlafe schon seit wochen nicht mehr richtig... und bisher war ich immer fit wenn es darauf ankam..."
Ryu schwieg einen moment lang, als ob er überlegen würde. "Wie war das bei euch als ihr das erstemal ein Seelensiegel gebrochen habt?" kam Ryu direkt mit der Frage heraus. Es schien als beschäftigte ihn diese Frage schon länger, vieleicht war sie auch der grund für seine Schlaflosigkeit.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 12.07.2010, 23:23
Maez lehnte sich zurück und warf den Blick in den Himmel.
"Anders."
Antwortete er schließlich nach einer langen Pause. Dann schmunzelte er leise.
"Mein erster Soul Break wollte nicht so richtig hinhauen. Erst beim dritten Anlauf hab ich mir das Siegel intensiv genug vorstellen können, um überhaupt durchzuschreiten. Das Gefühl danach ist allerdings unbeschreiblich."
Maez warf einen Blick zu seiner Hand, die er in der Dunkelheit immernoch nicht sehen konnte.
"Man fühlt sich gut. Wirklich gut. Stark, schnell, mächtig. Ich habe auch gehört, dass manche Seal Breaker in einen Blutrausch gefallen sind durch den Soul Break. Aber das passiert ohnehin so gut wie nie. Danach fühlst du dich nur irgendwie... schwach."
Maez ballte die Hand zu einer Faust.
"Allerdings nichts, über das man nicht wieder hinweg kommt. Ausserdem ist der Schaden, denn das 10te Siegel verursacht, verschwindend gering."
Meinte er zum Abschluss noch mit beruhigender Stimme.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 12.07.2010, 23:34
Ryu seufzte und blickte ebenfalls auf seine Hand. anscheinend hatte er es auch schon versucht aber nicht geschafft.
"Ich hab viele darüber reden gehört... Negativ und Positiv... doch ich muss zugeben das ich angst davor habe. vorallem das mit der verstärkung der Lebensenergie und ihr absinken danach macht mir sorgen... oder anders gesagt, hat der Soul Break auswirkungen auf meinen Dämon.. auf Kat... das ist es wohl was mich am meisten beschäftigt..."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 12.07.2010, 23:46
Mardor blickte mit einem Schmunzeln in die Richtung, aus der Ryus Stimme kam. Der Junge erinnerte den alten Mann an sich selbst. Er hatte ebenfalls große Sorgen gehabt vor seinem Soul Break. War eigentlich auch nicht wirklich verwunderlich, wenn man die Tatsache bedachte, dass man einen Teil seiner Seele der Dämonenwelt opferte. Aber Maez versuchte in einem beruhigendem Ton zu sprechen.
"Also wirklich Angst haben brauchst du nicht. Zwar ist es wirklich merkwürdig beim ersten Mal, aber ist es das nicht immer?"
Der Seal Breaker lachte leise.
"Ich denke zwischen dir und deinem Dämonen wird sich nicht viel ändern. Höchstens ein bisschen mehr Verständnis. Der Siegelbruch übergibt ja einen Teil deiner Seele der Dämonenwelt und bekommt dafür ein wenig Kraft aus ihr. Je höher das Siegel, desto stärker der Einfluss. Es wird dir also bei den späteren Soul Breaks ein wenig so vorkommen, als ob du deinen Dämonen besser verstehen kannst. So kamen ich und Tza'Alak auch auf eine Sprache, auch wenn dieses Vogelgekrächze unglaublich schwer zu sprechen ist."
Der alte Mann lachte erneut und lies seinen Blick wandern. Nach einer längeren Pause fügte er noch etwas hinzu.
"Ich bin mir sicher, du wirst einen fabelhaften ersten Soul Break hinkriegen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 13.07.2010, 00:00
Ryu zuckte nur mit den Schultern. "noch besser mit Kat verstehen? ob das überhaupt geht... das band zwischen uns ist jetzt schon..." Ryu schien nach dem richtigen wort zu suchen, "intensiver... mehr.. stärker, als zwischen den Sealbreakern meinr klasse...."
Ryu hielt wieder inne, vieleicht hatte der Direktor Maez nicht erzählt was er persönlich von Ryu hielt. "bevor ich Kat beschworen habe waren meine Haare Schwarz und jetzt... tja jetzt sind sie so blau wie ihr Fell... Sie ist mehr als ein gewöhnlicher beschworener Dämon... meiner meinung nach."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 13.07.2010, 00:10
"Hm."
Der Seal Breaker dachte ein wenig nach.
"Das klingt wirklich nach einer stärkeren Bindung als gewöhnlich. Nichts desto trotz wirst du ja quasi ein wenig dämonenartiger durch den dämonischen Einfluss, deshalb kann es durchaus sein, dass du später Dinge bemerken wirst, die dir sonst nicht aufgefallen sind. Oder ihr."
Maez blickte angestrengt in die Dunkelheit, aber er konnte Ryu trotzdem noch nicht ausmachen.
"Lass mich dir nur einen Rat geben... Wie soll ich das am besten sagen."
Der alte Mann räusperte sich.
"Man sollte wissen wo seine Grenze ist. Also... Werde nicht zu, naja, intim mit deinem Dämon. Ich habe nur schlechtes von solchen Fällen gehört."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 13.07.2010, 00:37
Ryu musste Lachen, hielt sich aber sofort die Hand vor den Mund und verwandelte es so in ein belustigendes glucksen. Als er sie wieder gefangen hatte blickte er zu Maez, immernoch mit einem breiten grinsen. "Dieser Tip kommt ein bischen zuspät." Ryu schien in der dunkelheit recht gut sehen zu können den er musste schonwieder breit grinsen. "Bevor ihr fragt das war bevor Kat sich soweit entwickelt hatte und ich... na ja ich war jung, gerade so aus der pubertät raus und hatte plötzlich einen verdammt gutaussehenden Dämonen der mir nicht von der seite wich und mindestens einmal im Monat rollig wurde.. wie eine Katze halt... den rest könnt ihr euch denken.... hmm oder vieleicht mal selber erleben... mir schien als würde sich Kat für euch interessieren."
Ryu schien froh zu sein das dass thema um das Siegelbrechen abgeschlossen was und es viel ihm wesentlich leichter über Kat und seine vergangenheit mit ihr zu reden. zumindest redete er mit Maez ziemlich unbekümmert darüber. Vieleicht auch weil der alte Sealbreaker schon viel mehr erfahrung mit den Siegeln und Dämonen gemacht hatte und Ryu wohl am ehesten verstehen konnte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 13.07.2010, 01:01
Maez muste sich bei Ryus Äußerungen räuspern.
"Naja, solange es sich wohl in Grenzen hält...ähm."
Der Seal Breaker versuchte schnell die Bilder, die sich in seinem Kopf breit machten, zu verscheuchen. Irgendwie gelang ihm noch die Abweichung auf ein anderes Thema.
"Nur mal aus Interesse..."
Maez versuchte Ryu nicht zu nahe zu treten.
"Also ich weiss dass irgendwas zwischen dir und Drak, ich meine dem Direktor, war. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, unsere Meinungen gingen schon immer auseinander, mal mehr, mal weniger. Mich würde nur Interessieren, warum der Direktor dich auf keinen Fall gehen lassen wollte."
Der alte Mann erinnerte sich an die vorgefallenen Ereignisse.
"Ich musste immerhin zu ganz schön harten Mitteln greifen."
Seine Gedanken wanderten zu dem niedergeschmetterten Direktor. Er war ein guter Freund von Maez, aber sie hatten wie so oft verschiedene Meinungen von so ziemlich allem. Der Seal Breaker wand schnell wieder seine Aufmerksamkeit seinem Mitreisenden zu und versuchte so weiter dem vorherigen Thema auszuweichen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 13.07.2010, 01:42
Ryu seufzte. "Das ist eine lange geschichte... kurz gesagt weil er mich für Verrückt hällt... für einen Typen den man zum wohle der gemeinschaft einsperren muss..." Ryu überlegte kurz doch er sah keinen grund warum er Maez nicht die ganze Geschichte erzählen sollte, er schleppte die ganze sache sowieso schon viel zu lange mit sich herum. "Wir waren nie die besten freunde das gebe ich zu... schon von anfang an. Wie schon gesagt fühlte ich mich dazu gezwungen das Siegelbrechen zu lernen und meines alten Lebens und meiner Famile beraubt, wohingegen er natürlich die meinung der Akademie vertrat das man diese Magischen kärfte nicht ungeschult lassen durfte weil sie sonst unkontrolliert ausbrechen würde. Ich habe das immer angezweifelt und behauptet das sei ein vorwand damit man alle mit magischen kräften einfach einsammeln und für die zwecke des Königreiches einspannen konnte... und später habe ich dann auch alles angezweifelt was an der Akademie gelernt wurde, habe mich oft mit den Lehern und folglich auch mit dem Direktor gestritten... ich war wohl der schlimmste Schüler den man sich vorstellen kann.... tja und dann... schlieslich blieb mir trotz allem nichts anderes übrig als zu lernen mit meinen kräften umzugehen, was schlieslich dazu führte das ich Kat heraufbeschwor... am anfang war das ja noch nichts ungewöhnliches und na ja die beziehung mit ihr hielt er wohl nur für eine phase eines dummen pubertierenden jugendlichen... Doch dann... wir beide entwickelten uns wohl weiter, Kat entwickelte sich zu einer eigenen persönlichkeit... bekam einen eigenen willen, entwickelte eine persönlichkeit unabhängig von mir.. und ich.. ich lies sie gewähren weil ich in ihr mehr sah als einen einfachen Dämon... vieleicht weil ich mir meine familie zurückgewünscht habe... auf jedenfall wurde Kat für mich soetwas wie eine Schwester... eine art familienersatz... ich glaube da hat der Direktor angefangen mich für verrückt zu halten... na ja vieleicht ist es auch verrückt aber das war mir ganz ehrlich soetwas von egal, wie gesagt wir mochten uns nicht wirklich jetzt kam einfach noch ein grund mehr für ihn dazu... tja bis dann dieser vorfall passierte der meine Haarfarbe veränderte. Es war eigentlich nur ein übungsturnier im Schertkampf... nichts besonderes nur da um unsere fähigkeiten zu testen und unsere fortschritte zu begutachten... ich weis noch wie ich Kat am morgen noch versuchte die verbindung die zwischen einem Sealbreaker und seinem Dämon bestand, zu erklären, das wir unsere Lebensenergie sozusagen teilen... oder bessergesagt sie von meiner Lebt... auf jedenfall schien sie deswegen zu glauben das ich deshalb zu schwach währe, als ich einem meiner gegner unterlegen war... ich weis nicht genau was Kat da gemacht hatte oder wie sie das angestellt hat, doch sie schien irgendwie die Lebenskraft die sie von mir bekam an mich zurück zu schicken... sie selbst verlohr dabei das bewustsein, aber für mich war es wie ein energiestoss... nur ein paar minuten, doch es reichte um den kampf zu gewinnen... das war auch der augenblick als sich meine Haare verfärbten... egal was Kat getan hatte, es hatte irgendwie das Band zwischen uns verstärkt und na ja... für verrückt hielt mich der Direktor ja schon lange, doch seitdem schien er mich auch für eine gefahr zu halten... vieleicht hatte er angst das ich mit Kat verschmelzen würde und eine art überDämon werden würde oder das sich alle meine Siegel gleichzeitig öffnen und mit mir verbinden würden oder etwas in der art... vieleicht war es auch die tatsache das soetwas vorher noch nie passiert war und niemand wusste was passieren könnte... aber einfach so wegsperren konnte er mich auch nicht schlieslich hatte ich niemanden verletzt und einen richtigen beweis für meine gefährlichkeit gab es ja auch nicht.... die letzten paar jahre verbrachte er damit alle möglichen hohen leute anzuschreiben um sie von der gefahr die von mir augehen würde zu überzeugen, damit er mich endlich wegsperren konnte... vermutlich hatte er jemanden gefunden der ihm gehör schenken wollte, als ihr kamt und mich rekutiertet... tja wenn ich die wahl habe im Krieg vermutlich draufzugehen oder den rest meines lebens für etwas eingespert werden für das ich nichts kann... tja dann lieber den Krieg..."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 13.07.2010, 10:19
Maez hörte geduldig zu. Er versuchte, sich Ryu an der Akademie vorzustellen. Es klang als sei es für die Akademiker nicht einfach gewesen. Aber für Maez Mitreisenden schien es auch eine harte Zeit gewesen zu sein. Der alte Mann konnte sogar nur zu gut verstehen, dass der Dämon einen gewissen Halt für den damals jungen Schüler geboten hatte. Es war sicher hilfreich gewesen, jemanden zu haben, der zu einem steht, egal wie man sich entschied. Aber der Vorfall mit den Haaren klang dann doch etwas merkwürdig. Zumal die ersten Dämonen in einem so geringem Maß an der Lebenskraft zogen, dass man nie etwas davon merkte. Trotzdem glaubte der alte Mann Ryu, auch wenn es ein außergewöhnlicher Fall war. Ausnahmen gab es überall, warum also auch nicht in diesem Fall? Als Ryu fertig war, seufzte Maez ein wenig leise. Der Krieg, ja. Für einen Seal Breaker war der Krieg nicht besonders. Der alte Mann erinnerte sich zurück. Er hatte zu seiner Kriegszeit ein Siegel nach dem anderen gebrochen, bis er wieder ohnmächtig wurde. Sonderlich klug war das nicht gewesen, aber manchmal war es das, was für eine Schlacht nunmal benötigt wurde. Jemanden, der alles gab.
Maez räusperte sich:
"Weisst du... Ich weiss noch nicht, ob wir in den Krieg ziehen werden. Denn Drak hat schon irgendwo recht gehabt und ein paar von euch sind noch ziemlich jung. Es wird sich im Verlaufe der Zeit zeigen, wie dringend unsere Hilfe benötigt wird und dann werde ich entscheiden, wer mitkommt und wer nicht. Aber mach dir keine Sorgen. Zurück schicken werde ich niemanden. Eure Ausbildung werde ich wenn nötig noch während unserer Reise beenden, was ihr danach macht bleibt also euch überlassen."
Maez schwieg für einen Moment und versuchte die richtigen Worte zu finden.
"Und wenn euch während den Kämpfen etwas... hm. Also wenn du dich nicht mehr beherrschen kannst, sei es durch was auch immer, ich kann und werde dich stoppen. Also mach dir nicht soviel Sorgen ums Brechen deiner Siegel, sondern versuch positiv an die Sache heran zu gehen."
Dem alten Mann war durchaus klar, dass das leichter gesagt als getan war. Aber er wollte seinen Mitreisenden trotzdem etwas Mut machen. Während der Zeit in der die beiden redeten wurde es langsam heller. Der Seal Breaker beschloss, nichtmehr lange zu warten, sondern bald aufzubrechen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 14.07.2010, 00:24
Ryu nickte und lehnte sich wieder gegen den stamm des Baumes. Er musste zugeben das es etwas beruhigendes hatte das Maez auf ihn aufpassen wollte, er hatte zu dem alten Sealbreaker mehr vertrauen als zu einem Lehrer der Akademie.
Dann spielte er ein wenig mit dem gedanken was er überhaupt tun würde wenn sie wirklich nicht in den Krieg ziehen würden. diese möglichkeit hatte er gar nie in betracht gezogen. er währe einfach frei und könnte ganz von vorne anfangen, irgendetwas. Seine gedanken schweiften hinüber zu Kari... was würde sie wohl tun falls sie nicht in den Krieg zogen. vieleicht könnte er sie ja begleiten... nein er wollte sie begleiten um jeden preis, falls sie was vorhatte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 14.07.2010, 13:51
Maez schwieg noch einen Moment lang. Dann wandte er den Blick wieder zu Ryu. Er konnte nun einen Baumstamm mit Beulen erkennen. Sein Mitreisender lehnte wohl daran. Die Umrisse waren wohl klar genug, um für einen Bogenschützen aus einem guten Winkel ein gutes Ziel zu bieten. Gefährlich genug, entschied Maez. Er stand auf, streckte sich ausgiebig und ging dann zu den anderen.
"Wir ziehen weiter."
Meinte er im Laufen an den Jüngeren hinter ihm. Besonders sanft war der alte Mann bei der ganzen Aktion allerdings nicht. Er entschied, dass es mit Wasser wohl am schnellsten ging. Der Seal Breaker nahm einen gefüllten Schlauch, öffnete ihn und kippte erst Nethran und dann mit einem hämischen Grinsen auch Norren die kühle Flüssigkeit ins Gesicht. Tassian ließ er nur ein kurzes "Aufstehen!" zukommen. Er war überzeugt, dass der Söldner schnell genug auf den Beinen sein würde. Das war meistens bei den Veteranen so. Bei Vicati beließ es Maez auch bei Worten, wobei in diesem Fall der Dämon, der ein wenig bedrohlich drein sah, der ausschlaggebende Punkt war. Das Mädchen überließ er Ryu.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 14.07.2010, 15:50
00c *grummel* feigling^^
Da Maez keine anstalten machte das Zelt aufzusuchen und Kari ebenfalls ne kalte Dusche zu verpassen blieb es wohl an Ryu hängen. Er überlegte wie er Kari wecken könnte ohne eine peinliche situation zu provozieren.
Doch das Problem löste sich von selber als Kat ihren Kopf aus dem Zelt streckte und herzhaft gähnte. Ryu grinste und ging zu seiner Dämonin. "Morgen, na gut geschlafen?" Kat grinste. "Jap ist gemütlich in dem Zelt, kannst Kari ja das nächste mal fragen ob du auch bei ihr Schlafen darfst." Ryu lief wieder rot an. "Hör auf so einen unsinn zu reden, sie würde mir höchstens eine Ohrfeige geben... weck sie lieber auf, Maez will meiterziehen und wir müssen das Zelt ja auch noch abbauen." Kat sagte nichts, grinste jedoch Frech bevor sie wieder im Zelt verschwand. Leise schlich sie zu Kari, schmiegte sich an sie und flüsterte ihr leise ins Ohr. "guten morgen.. aufstehen." Dann, ohne vorwarnung, leckte sie Kari über das Gesicht um sie zu wecken.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 14.07.2010, 19:33
ooc: Aber echt. Die würd doch nur zum wilden Tier und kratzt die Augen aus... :P
Kari zuckte zusammen, kicherte, dann schreckte sie plötzlich hoch. Ihre Haare standen in alle Richtungen ab. "Was...bin ich die Letzte?!" Hektisch krabbelte sie aus dem Zelt, sah sich um, doch als sie Ryu sah, begann sie hastig ihre Haare zu richten, in denen zahlreiche Blätter und Gräser vom Boden hingen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 14.07.2010, 19:53
Nethran erhob sich mit einem leisen Grummeln, aber ohne ein lautes Wort der Klage, und wischte sich das Wasser aus dem Gesicht.
"Wenigstens mußt du es nun nicht mehr selber tun," zischte Koloun, der die Szene verfolgt hatte, vergnügt, und auch Nethran mußte grinsen. Sein Dämon konnte wohl allem eine positive Seite abgewinnen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 14.07.2010, 19:56
Ryu blickte zu Kari und fragte sich wie Kat sie wohl geweckt hatte, den es hatte wirklich nur ein paar Sekunden gedauert.
Ryu versuchte eine beruhigende geste als Kari panisch anfing ihre Haare zu richten. "keine sorge, keine Panik, Maez hat die anderen auch eben erst geweckt, ein paar minuten hast du schon noch zeit. gut geschlafen?"
Kat schob sich neben Kari aus dem Zelt und grinste frech als sie bemerkte wie nervös die beiden wiedermal waren und das nur weil sie sich gegenüberstanden. Und damit Ryu nicht irgendwie ablenken konnte machte sie sich ersteinmal aus dem Staub richtung Maez und den anderen, wo sie sich ersteinmal genüsslich streckte. "Stehst du immer so früh auf oder nur weil wir gerade miten im Wald unterwegs sind?" fragte sie Maez. "Ach ja ganz vergessen, guten Morgen." und mit diesen worten drückte Kat Maez einen Kuss auf die Wange, fast genau so wie Kari gestern Ruy.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 14.07.2010, 20:01
Avarunyms Raute strich sanft über sein Gesicht und Vicati erwachte. Gerade schüttete Maez Norren Wasser übers Gesicht. Dann fuhr er Tassian ziemlich rüde an. Avarunym wollte schon zu einem Knurren ansetzen, doch Maez kam erst gar nicht auf die Idee, ihm Wasser über den Kopf zu schütten, sondern rief ihm ebenfalls nur ein "Aufstehen!" zu. Und zwar aus sicherer Entfernung. Nachdem er sich abgewandt hatte, warf Vicati seinem Dämon ein hämisches Grinsen zu, das er sich einfach nicht verkneifen konnte. Der Alte hatte wohl ein wenig Angst vor Avarunym!
Der Sealbreaker erhob sich leichtfüssig und liess seine Decke in seinem Beutel verschwinden.
"Ich bin abreisebereit! Gibts noch etwas zum Frühstück?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 14.07.2010, 20:04
"I-ich. Ja. Hab gut geschlafen. Ich meine...es war erholsam in dem Zelt. Aber das nächste Mal solltest du drin schlafen." Sie lächelte etwas, dann wurde ihr bewusst, wie sich das anhörte und sie wurde knallrot. Schnell suchte sie nach ihrer Tasche und kontrollierte den Inhalt.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 14.07.2010, 20:13
etwas verlegen blickte Ryu zu boden und versuchte ersteinmal Kari nicht anzusehen. "Nein ist schon in Ordnung, ich meine klar hatte ich das Zelt eigentlich für mich gedacht, aber da wusste ich ja nicht das du mitkommen würdest... und na ja da du die einzige Frau in der Gruppe bist... ok.. zusammen mit Kat aber das ist was anderes... und da dachte ich es sei nur recht euch beiden das Zelt zu überlassen... also mach dir darum keine gedanken.." Er hielt kurz inne und blickte dann wieder zu Kari. "nur eine kleine bitte... Falls es einmal Regnen würde... würdest du das Zelt mit mir teilen?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 14.07.2010, 20:57
ooc: Na so schnell noch nicht ;)
Maez wollte gerade nach Alak rufen, um sich ein bisschen Licht zu schaffen, als der Katzendämon seines schlaflosen Leidensgenossen zu ihm kam. Nach ein paar Worten küsste sie ihn, was den Menschen ein wenig irritierte.
"Äh, guten Morgen."
Gab der Seal Breaker ein wenig irritiert zurück. Er konzentrierte sich schnell wieder auf das Wesentliche.
"Ich bin nicht gerade ein Langschläfer. Achja, hier."
Der alte Mann kramte für einen Moment in seinem Rucksack herum und zog ein paar Streifen Dörrfleisch heraus. Er warf einen Streifen Avarunym zu und der andere segelte auf den Kopf von Katt zu.
"Das ist alles, was ich als Frühstück bieten kann."
Meinte er zu Vicati und hielt ihm die Hand mit dem trockenen Fleisch entgegen. Dabei trat er ein wenig unsanft gegen Norren, um diesen endlich wach zu kriegen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 14.07.2010, 23:12
Tassian hatte die Augen auf geschlagen und erhob sich in einer fliesenden Bewegung. Mit ein paar raschen Bewegungen vertrieb er den Schlaf aus den Gliedern.
„An Nahrung braucht ihr offensichtlich noch weniger als Schlaf“, kommentierte der Söldner, „aber ich brauchen leider mein drei Mahlzeiten am Tag, sonst werde ich unleidlich.“
Daraufhin holte er geräucherten Schinken, Käse, Brot und Äpfel aus seinen Rucksack hervor.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 15.07.2010, 01:46
Maez blickte ein wenig überrascht auf die Menge an Nahrung, die der Söldner mit sich führte. Dagegen war alles was er bieten konnte ein Witz. Aber ihm sollte es recht sein. Maez war selten besonders hungrig und wenn doch, konnte er sich bis zur nächsten Stadt beherrschen.
"Hauptsache Ihr lasst Euch nicht zuviel Zeit."
Meinte der alte Mann schließlich knapp angebunden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 15.07.2010, 08:12
Norren war scho nwach gewesen - ziemlich - als Maez ihn plötzlich in die Seite trat. Was war so schlimm daran, noch ein bisschen liegen zu bleiben und den anderen zuzuhören? Immerhin hatte er nichts zu packen. Und ein Bach, an dem er sich waschen könnte, war auch nicht in der Nähe. Murrend stand er auf und schüttelte sich das Wasser aus den Haaren.
"Na danke vielmals. Das wäre auch wirklich ein bisschen sanfter möglich gewesen ... Erwartet nicht dass ich euch warne, wenn ich jemanden auf euch zielen sehe."
Norren streckte sich ausgiebig und gähnte, grinste aber scho nwieder ein bisschen. Die freiere Atmosphäre außerhalb der Akademie tat ihm gut. Plötzlich tauchte Mogha wieder auf, von irgendwo, absolut ungehört, und fauchte Maez an. Anscheinend hatte er etwas gegen körperliche Gewalt gegenüber seinem Meister ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 18.07.2010, 15:36
"Natürlich!", platzte Kari heraus, und wurde sofort wieder knallrot. "Ich meine. Warum nicht..." Sie hob ihren Rucksack auf die Schultern, ihr Flämmchen tigerte zwischen den Bäumen umher. Sie griff in ihre Brusttasche und holte zwei Kekse heraus. "Hier, als Dank, dass ich in dem Zelt schlafen durfte." Sie lächelte ein wenig schüchtern und hielt ihm einen von den Butterkeksen hin.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 18.07.2010, 15:46
"D.. danke." Mit einem lächeln nahm Ryu schüchtern den Keks und bisgenüsslich in ihn hinein. Er war lecker und genau das richtige für seinen Leeren Magen. Er nickte Krai freundlich zu und begann dann das Zelt wieder abzbauen.
Katt hatte sich das Stück trockenfelisch im Flug geschnappt und es regelrecht verschlungen. Sie gab ein zufiredenes Schnurren von sich und machte sich danach daran Ryu beim abbauen des Zeltes zu Helfen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 30.07.2010, 15:38
ooc: So, bevor das hier noch stehen bleibt bevor ihr überhaupt mal zum Siegelbrechen kamt
Ungeduldig blickte Maez zu Tassian, bis es ihm schließlich zu lange dauerte.
"Des Rest könnt Ihr im Gehen essen."
Sagte er schließlich in gebieterischem Ton. Dann drehte er sich um, zurrte seinen Rucksack fest und wartete nur noch wenige Augenblicke bevor er schließlich mit einem "Weiter gehts!" voran marschierte. Er wartete gar nicht die Reaktionen der anderen ab, sondern lief zielstrebig in das dichte Gewirr aus Bäumen. Der Vogel des Sealbreakers leuchtete erneut, was dem alten Mann eine bessere Sicht ermöglichte. Und seinen Mitreisenden, wenn sie denn Schritt halten konnten. Es war zwar noch ein wenig heller geworden, sodass man Bäume von Menschen unterscheiden konnte, aber Maez hatte es generell lieber hell. Er stapfte über große Wurzeln, Sträucher und Gräser und versuchte, aufmerksam zu bleiben. Falls etwas raschelte wollte er wissen warum. Zwar hatte die Gruppe Dämonen dabei, die einer solchen Aufgabe eher gewachsen wären, aber der alte Mann verließ sich lieber auf sich selbst. Das war schon immer so gewesen und würde immer so sein.
Nachdem Maez sich ziemlich sicher war, dass ihm die gesamte Gruppe folgte, legte er einen Zahn zu. Er wollte versuchen, das nächste Dorf innerhalb des nächsten Tages zu erreichen. Vielleicht sogar noch in der Nacht. Allerdings hatte der Marsch durch den Wald viel Zeit gekostet. Aber er könnte frische Vorräte gebrauchen und ein Bett zum schlafen. Das Schlafen unter freien Himmel fiel ihm nicht mehr so leicht, wie er es in Erinnerung hatte. Er wurde eben auch geistig alt. Dann fiel ihm langsam wieder ein, dass sie den Wald nach Süden gefolgt waren. Sie liefen ohnehin nicht ganz in die richtige Richtung und würden es unmöglich an einem Tag zum Dorf schaffen. Maez drehte seinen Blick links. Das Licht wurde langsam heller im Osten, die Sonne würde wohl bald über den Horizont kriechen. Maez schnaufte einmal, blieb abrupt stehen und drehte sich zur Gruppe.
"Wir gehen nach Osten. Direkt. Keine Diskussion. Ein ganzes Stück an Feldern kommt auf uns zu. Felder die nun schon länger brach und ungenutzt sind. Wir wollen darüber sein, bevor die Nacht erneut einbricht. Einwände?"
Die letzte Frage war nicht wirklich gestellt, denn Maez aktzeptierte im Moment keine Wiederrede. Er wurde ein wenig nervös.
"Los!"
Meinte er kurz, bevor jemand etwas sagen konnte, und schritt nach Osten. Sie würden innerhalb der nächsten Stunde den Wald verlassen. Ein gefährliches Stück Wanderung kam auf sie zu.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 30.07.2010, 16:55
Karis Flamme wirbelte die ganze Zeit, während sie wanderten unruhig um sie herum, so dass sie kein einziges Wort mit Ryu wechseln konnte. Ständig begann die Flamme mit etwas Anderem, völlig Unwichtigem und zog ihre Aufmerksamkeit auf sich.
Endlich frei..., dachte Kari, als die Gruppe kurz stehen blieb. Maez schien nachzudenken. Doch kaum hatte sie den Mund geöffnet und einen Schritt Richtung Ryu gemacht, ging es auch schon weiter. Ohne Einspruch zu erheben folgte sie ihrem Anführer und lächelte im Vorbeigehen kläglich.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 03.08.2010, 19:21
Der Magen von Norren gab einige deutlich vernehmliche Geräusche von sich - er hatte nichts gegessen. Trotzdem murrte er nicht, als er weiterziehen sollte, sondern sprang auf und griff sich sein Bündel. Kein Zelt abzubrechen, nichts zusammenzupacken, nur weiterziehen und hoffen, dass Mogha mitkam.
Das Leben war auf einmal viel leichter geworden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 08.08.2010, 22:01
Auf Nethran machte Maez einen etwas nervösen Eindruck; doch das war schon seit ihrem Aufbruch aus der Stadt so. Angesichts dessen, was dort passiert war, wunderte es ihn nicht einmal. Nethran folgte den anderen weiter, aber er behielt ihre Umgebung sehr aufmerksam im Auge, und Koloun tat das selbe.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 12.08.2010, 02:53
Der Wald wurde lichter, der Himmel heller. Beides Dinge die die Wanderung erleichterten. Beides Dinge, die die Gruppe schneller in Gefahr brachte. Egal. Er hatte einen Entschluss gefasst. Sie würden bis zum Abendgrauen über die Felder sein. Wenn sie in einer lichten Gegend schlafen würde, würde sich das entweder für eine gute, entspannende Nacht oder aber für die letzte Nacht eignen. Da er letzteres nicht riskieren wollte, würde er die Gruppe bis zum Einbruch der Nacht wieder in den Wald verfrachtet haben.
Die Sicht war nun klar genug. Zwar war das Leuchten des Vogels praktisch, aber nicht mehr wirklich nötig.
"Alak!"
Sagte der Seal Breaker laut. Ohne ein Wort zu wechseln, stellte der Vogel das Leuchten ein und flog zwischen den Baumkronen in den Himmel. Er würde nun seine Aufgabe als Späher übernehmen. Aber gab Maez trotzdem kein Gefühl von Sicherheit.
"Verdammt. Ich darf unter keinen Umständen mehr ein Siegel brechen. Schlimm genug, dass das letzte verschwendet war, aber wenn ich noch eines breche, stehe ich schon wieder vor einem Soul Break."
Die Paranoia brachte den alten Mann dazu, mit sich selbst zu reden. Und die Nervosität, die ihn heim suchte. Dann, sehr plötzlich, war es auf einmal frei. Sie waren am Waldrand. Sie waren schon darüber hinaus. Die Bäume hatten einfach aufgehört. Hinter ihnen stand eine Wand aus Bäumen, während sich vor ihnen eine Ebene erstreckte, die teilweise mit kniehohem Gras überwuchert war. Der Wald auf der anderen Seite war nicht zu erkennen.
"Tempo jetzt!"
Brüllte Maez beinahe. Er war nun noch nervöser. Er wusste allerdings nicht, dass die Sorge begründet war. Denn er hatte die Verfolger noch nicht bemerkt.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 16.08.2010, 09:22
Gerade als Maez sie laut zur Eile an trieb, flatterte Koloun herbei und landete auf Nethrans Schulter, um ihm etwas ins Ohr zu flüstern. Der junge Mann hörte aufmerksam zu und zog dann sein Gesicht in Sorgenfalten. Mit einigen raschen Schritten war er neben Maez.
"Scheinbar werden wir verfolgt," teilte er ihm mit. "Koloun hat mindestens zwei Männer aus gemacht, die uns in sicherem Abstand folgen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 16.08.2010, 10:32
Kari wollte auf keinen Fall Schwäche zeigen, deshalb zog sie noch einmal an und hielt mit Maez Schritt. Wie ein Kreisel flog ihre Flamme um sie herum und zeterte, besonders als es hieß, dass sie verfolgt wurden. "Diese Reise war von Anfang an eine schlechte Idee!" Entnervt grabschte sich Kari die Flamme und stopfte sie in ihre Tasche, wo das Geschimpfe nur noch gedämpft zu hören war.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 22.08.2010, 00:34
Maez wollte weiter preschen, als ihn einer aus seiner Gruppe einholte. Es war der junge Mann mit der Schlange. Und er schien keine guten Nachrichten zu überbringen.
"Was gibts?"
Wollte der alte Mann fragen, aber Nethran war schneller und teilte ihm sogleich die so wichtige Information mit. Maez hob die Hand um der Gruppe zu signalisieren, stehen zu bleiben. Er selbst hielt ebenso ruckartig an und legte für einen Moment den Kopf schief.
"Wieviele genau? Mindestens ist mir zu schwammig, ich muss wissen wer und wie stark. Wie sahen sie aus? Und wie schnell sind sie?"
Der Kampf war nun, wie es schien, unausweichlich. Es sei denn, sie könnten Distanz über die Ebene gut machen. Dann aber nur, wenn es sich lohnte. Sich zu verausgaben um letztendlich erschöpft kämpfen zu müssen war eine schlechte Idee.
"So genau wie du dich erinnern kannst."
Drängte er den Dämonen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 22.08.2010, 11:47
"Szsswei konnte ich deutlich erkennen," gab Koloun bereitwillig Auskunft. "Zzsswei konnte ich erspähen, doch nicht genau ssssehen. Bewegungen im Gehölzzss! Ich denke, noch einmal zzsswei oder vier! Leichte Rüsssstungen tragen ssssie, und Schschwerter und Bögen."
Nethran sah beunruhigt zurück. Wenn Koloun richtig schätzte, waren es sechs bis acht Feinde, mit denen sie sich herum schlagen mußten, und sie waren für den Nahkampf ebenso ausgerüstet wie für hinterhältige Attacken aus der Distanz.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 22.08.2010, 15:25
"Sechs bis acht Gegner?", fragte Vicati und wandte sich an Avarunym. "Riechst du sie?"
Der Wolfsdämon schüttelte den Kopf.
"Sie sind geschickt. Stellen sich gegen den Wind."
"Wir haben es also mit sechs bis acht Gegnern zu tun, weshlab wir ihnen zahlenmässig überlegen sind, vor allem wenn man noch unsere Dämonen mitzählt. Sie sind aber daruaf vorbereitet, uns aus dem Hinterhalt anzugreifen", fasste der Sealbreaker kühl zusammen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 22.08.2010, 15:44
"Dann lassen wir sie besser nicht einen Hinterhalt aufbauen ... Wenn sie hinter uns sind dürfen sie uns nicht überholen. Dann gibt's keinen Hinterhalt ..."
Norrens Gedanken mochten ein bisschen einfach sein, aber eigentlich waren sie ja so nachvollziehbar wie korrekt. Wenn sie immer aufpassten und den Gegnern ihren Überraschungsvorteil nahmen waren sie die Überlegenen.
"Oder wir legen ihnen einen Hinterhalt. Solange wir vorne liegen."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 22.08.2010, 16:00
Kari blieb aprubt stehen, als sich die beiden über ihre Verfolger unterhielten. Angestrengt linste sie in alle Richtungen, doch natürlich konnte sie niemanden sehen. Vielleicht kam es zu einem Kampf. Dann konnte Kari beweisen, dass sie kein Klotz am Bein war! Oder es zumindest versuchen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 22.08.2010, 18:42
ooc: Ich hab euch mal mit ein bisschen Poweremote mitgeschleift, hoffe das geht ok.
Wie bitte? Bis zu acht Gegner hingen ihnen an den Fersen und Maez Instinkt hat sich nicht zu Wort gemeldet? Oder jemand ganz anderes...
"ALAK!"
Der Vogel war im nächsten Augenblick schon da.
"Wir haben mehrere Verfolger hinter uns? Wie konntest du das nicht bemerken?"
"Ich habe keine Adleraugen, ich helfe nur so gut ich kann."
Der alte Mann wollte den Dämonen schon anschreien, als ihm wieder einfiel, das er wichtigeres zu tun hatte. Nämlich eine Entscheidung fällen. Sie waren bereits auf freier Fläche und damit ein leichtes Ziel. Würden sie allerdings zum Wald zurück kehren, um dort zu warten, wäre es eine große Zeitverschwendung. Maez wollte weiter, so schnell wie irgend möglich. Und so bald wie möglich.
"Wir versuchen, sie abzuhängen."
Es war keine gute Idee. Das war dem alten Mann auch klar, aber er wollte es einfach versuchen. Allerdings würden sie noch hunderte von Metern ein gutes Ziel bieten. Sie mussten also ausser Reichweite, bevor die Verfolger den Wald verließen. Und das war beinahe schon unmöglich. Egal.
"Ja, wir werden es versuchen. Los!"
Maez drängte die Meute an, ihm zu folgen und hastete los. Es war keine gute Idee. Er würde es nicht schaffen. Er glaubte zwar daran, aber man kann sich auch trotz Erfahrung täuschen.
Und so kam es, wie es kommen musste. Die Gruppe hatte sich seit gut drei Stunden durch das kniehohe Gras geschlagen. Alle waren erschöpft und sie büßten von Schritt zu Schritt mehr Geschwindigkeit ein. Maez selbst konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Er hatte nicht gedacht, das das schnelle laufen ihn derart ermüden würde. Die anderen sahen zwar ebenfalls müde aus, aber der alte Mann wirkte eindeutig am schwächsten. Und dann flog Alak zu ihnen herab.
"Sie kommen. Schnell unterwegs und in dem Tempo in baldiger Zeit hier. Man sieht sie schlecht, aber ich weiss nicht wie gut sie sehen. Vielleicht sind wir bald in Schützenreichweite."
Maez wollte die Gruppe zu mehr Geschwindigkeit anspornen, als er stolperte und auf die Knie fiel. Er hatte Mühe sich aufzurichten und beschloss daher, sich lieber umzudrehen und zu setzen.
"Wir bleiben und kämpfen."
Zischte er unter schwerem Atem heraus. Sie hatten nun keine andere Wahl.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 22.08.2010, 22:39
Nethran hatte während ihrer kurzen Flucht die ganze Zeit über den Bogen in der Hand getragen. Maez hatte kaum ausgesprochen, da lag auch schon ein Pfeil auf der Sehne. Er hastete jedoch noch einige Schritte weiter, um sich hinter den anderen zu postieren - Bogenschützen waren an der unmittelbaren Front nun mal nicht gefragt.
"Koloun!" rief er leise und deutete, den Pfeil auf der Sehne voraus, in die Richtung, in der er ihre Feinde vermutete.
"Verlasssst euch auf mich!" zischte die Flügelschlange und sauste davon. Trotz ihrer geringen Größe fiel sie allein durch ihre Art schon auf, weshalb sie hoch flog, um nicht so schnell entdeckt zu werden. Es dauerte nicht lange, bis sie einen erschrockenen Schrei in der Nähe hörten, und aus der Richtung, aus der er kam, drang ein orangerotes Leuchten zu ihnen, das sogar im hellen Sonnelicht noch deutlich zu erkennen war. Kurz darauf vernahmen sie einen zweiten Schrei, leiser als der erste. Durch Kolouns Feenfeuer würde der Feind leichter aus zu machen sein, was ihnen schon mal einen gewissen Vorteil ein brachte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 23.08.2010, 17:32
Mit gezückten Klingen huschte Vicati flink durch das kniehohe Gras, dicht gefolgt von seinem Dämon, der sich ebenso flink wie sein Meister bewegte. Kolouns Feenfeuer war nützlich, damit die beiden sich zielsicher auf ihre Feinde zu bewegen konnten. Vicati hoffte, dass es sie lange genug ablenken würde, damit er zu ihnen gelangen konnte.
Leider erzielte der Scheinzauber nicht ganz den gewünschten Effekt. Zumindest einer der Gegner ignorierte die Flügelschlange und entdeckte den sich anpirschenden Sealbreaker. Mit einer die Geschwindigkeit, die das Geschick eines jahrelang geübten Bogenschützen verriet, riss er einen Pfeil aus dem Köcher und seinen Bogen hoch, spannte die Sehne und liess das tödliche Geschoss fliegen.
Vicati warf sich zur Seite, doch der sirrende Pfeil traf ihn trotzdem in den Oberschenkel und drang tief ein. Mit gezischten Flüchen versuchte Vicati, sich wieder zu erheben. Das war eine schlechte Idee, einerseits weil sofort ein scharfer Schmerz durch seinen Körper schoss und ihn zusammenzucken liess und andererseits weil er sich dann wieder über das Gras erhoben hätte, das ihn nun einigermassen vor den Blicken und Pfeilen der Feinde verbarg.
Avarunym, den der Schütze nicht entdeckt hatte, stellte sich mit hochgezogenen Lefzen vor seinen Meister, bereit, sein Leben für ihn zu opfern.
Vicati hoffte, dass der Kampf nicht all zu lange dauern würde und das sich jemand mit Wundheilung auskannte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 23.08.2010, 19:59
Auch Norren zog sein Schwert und hastete geduckt vorwärts, allerdings mit insgesamt mehr Erfolg als Vicati. Ans der nämlich von einem Pfeil getroffen wurde war er selbst gewarnt, und mit einem bedauernden Blick huschte er an sienem verwundeten Kameraden vorbei. Wenn er seine Feinde umbrachte war ihm mehr geholfen als wenn er an der Wunde herumpfuschte.
Ein Pfeil schlug neben ihm in einen Baum, und kaum fünfzehn Meter entfernt sah er den Bogenschützen. Im Vertrauen darauf schnell genug zu sein sprang Norren vorwärts, fühlte einen Pfeil seinen Ärmel durchschlagen, der das Gegenteil bewies, aber dann war er dran und erschlug den Schützen. Ein langer, weit ausholender Streich durch die Kehle.
Ein Mann mit einem Kurzschwert ragte auf einmal hinter ihm auf und hob die Waffe zum Schlag, das Gesicht wutverzerrt. Vermutlich hatte er seinen Kameraden nicht gerne sterben gesehen. Auf einmal tauchte Mogha wieder auf, der sich die ganze Zeit irgendwo herumgetrieben hatte - Norren hatte schon leiese Zweifel bekommen, ob die Bindung noch bestand - und näherte sich dem Mann von der Seite, fauchend und spuckend. Vorsichtig ging Norren in Verteidigungshaltung ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 23.08.2010, 20:13
Im Gegensatz zu den anderen preschte Kari nicht vorwärts, sondern wartete, bis sich ihr einer der Bogenschützen näherte. Er legte gerade einen Seil an die Sehne, als diese zu brennen begann und eine weiße Fackel in sein Gesicht flog, mit weit aufgerissenem Mund biss sie sich fest und verbrannte alles, was sie berührte. Lautlos und leichtfüßig war Kari vor dem Mann und stach mit ihrem Dolch in sein Herz, kaum mehr als ein rotes Gesicht und ein Loch in der Rüstung blieben. Sie sah sich flüchtig um und erkannte Norren Verteidigungshaltung stehen. Mit schnellen, sprunghaften Schritten näherte sie sich ihm.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 24.08.2010, 00:32
Ryu war zwar nicht fix und fertig, doch der schnelle marsch hatte sich bemerkbar gemacht und seinen tribut gefordert. Und nun mussten sie sich ihrer Haut erwehren, schon wieder.
Katt ging es um einiges besser, der spurt schien ihr nicht wirklich etwas ausgemacht zu haben. Als Maez beschloss zu kämpfen lies sie sich auf alle viere fallen und nutzte das hohe Grass geschickt als deckung um sich einem Feind zu nähern. Hätte Ryu ihre gegenwart nicht gespürt, wüsste er nun selber nicht wo Katt nun war. Sie würde sich bei der passenden gelegenheit auf einen Feind stürzen und ihn auch schlagen, zumindest hatte Ryu keinen zweifel daran. Was seinen eigenen erfolg anging war er sich nicht ganz so sicher, den einen echten Kampf auf Leben und tod hatte er bisher noch nie hintersich. Doch trotzdem zog er sein Schwert und nutzte das Hohe Gras ebenfalls als Deckung, schlieslich hatte er keine Lust schon aus 100 Metern entfernung von einem Bogenschützen abgeschossen zu werden.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 24.08.2010, 11:09
Einmal mehr stellte Nethran sein Können mit dem Bogen unter Beweis, als er den Pfeil von der Sehne fliegen ließ, und dieser sein anvisiertes Ziel nur knapp unterhalb der Augen traf. Der Mann war tot, noch ehe er den Boden berührte, und das Leuchten um seinen Körper erlosch.
Sofort hatte Nethran einen neuen Pfeil hervor gezogen und machte sich daran, sein nächstes Ziel zu suchen. Plötzlich hielt er inne und warf sich dann im nächsten Moment flach auf den Boden. Zwei Pfeile sirrten über ihn hinweg, dort, wo sich gerade noch sein Kopf befunden hatte. Er sprang auf und ließ den Pfeil fliegen, doch da er nicht genau gezielt hatte, wurde es kein tödlicher Treffer; das Geschoß traf den Schützen in den rechten Arm und machte diesen damit unbrauchbar.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 24.08.2010, 14:09
Maez wollte kämpfen. Seine Gruppe unterstützen. Er wollte wirklich. Aber der Marsch hatte ihn mehr angestrengt als er gedacht hatte. Gerade als er aufstehen wollte, spürte er erneut die Schwäche in seinen Beinen. Allerdings fiel es ihm in der nächsten Sekunde überhaupt nicht mehr schwer, als er sich aufrappelte, um einem Pfeil auszuweichen. Als er stand spürte er die Anstrengung in seinen Knochen, aber die Schmerzen waren nicht wichtig. Seine Gruppe war in einem Kampf verwickelt und er kämpfte noch nicht mit. Das war wichtig. Maez hatte kein Schwert. Aber würde sich eines besorgen können. Der alte Mann stürmte nun ebenfalls nach vorne in das Getümmel, darauf bedacht, nicht von einem Pfeil getroffen zu werden. Es gelang ihm eigentlich ganz gut, wenn er dabei ein wenig mehr auf den Boden geachtet hätte. Er stolperte erneut über irgendetwas und konnte sich nur mühsam auf den Beinen halten. Als er sich wieder konzentrieren konnte, sah er eine Pfeilspitze auf sich zurasen. Mit aller Kraft warf sich der Seal Breaker zur Seite, aber der Aufprall auf seinem Arm zog seinen ohnehin schon schlechten Zustand nur noch mehr in Mitleidenschaft.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 31.08.2010, 00:30
Die beiden Bogenschützen die eben noch Nethran und Maez unter feuer genommen hatten erlebten ihr blaues Wunder. Von einem der beiden konnte man plötzlich einen Panischen Schrei hören, wobei er im selben moment im hohen grass verschwand. Katt hatte sich im schutz des hohen Grass an den Bogenschützen angeschlichen und ihm die Beine weggezogen. Dieser hatte offensichtlich nicht damit gerechnet das sich jemand aus der Gruppe so schnell und ungesehen bewegen konnte.
Ryu war das wesentlich ungeschickter. Zwar hatten ihn die Bogenschützen nicht entdeckt, doch ein anderer Krrieger aus der Truppe schon. und dieser Attackierte Ryu nun. Der erste Schwerthieb kam wie aus dem nichts und Ryu war dem Schlag nur knapp mit einer Rolle zur seite entkommen. Siether befand er sich in der Defensive. Sein gegner war eindeutig besser mit dem Schwert ausgebildet worden als Ryu, den die Lücken in seinem angriffsmuster waren für Ryu zu klein um sie ausnutzen zu können.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 31.08.2010, 11:40
Während sie auf Norren zulief, sah sie aus dem Augenwinkeln Ryu, der in Bedrängnis geraten war. Nun...bei weitem mehr bedrängt wurde als Norren, der ja noch seinen Dämon hatte. So leise wie möglich pirschte sie sich an dem Mann an und stieß, als er gerade seinen Arm hob ihr Messer in die ungeschützte Rüstungslücke seiner Achsel und kurz darauf in die Brust.
Lächelnd hielt sie ihm eine Hand hin, um ihm aufzuhelfen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 01.09.2010, 01:42
Für Ryu war der Angriff von Kari genau so überraschend, den er musste sich völlig auf seine Abwehr konzentrieren. Als sein Gegner plötzlich zusammensackte machte Ryu reflexartig einen satz nach hinten und landete im hohen Grass. Erst dann erkannte er Kari die seinen Gegner unbemerkt niedergestochen hatte. Mit einem lächeln nahm er ihre Hand und lies sich aufhelfen. "Das war ein guter Angriff, ich bin beeindruckt, ich muss zugeben das ich dir das gar nicht zugetraut hätte."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 01.09.2010, 07:28
Als die Bedrohung durch Kari in der Flanke schwand wurde Norrens Gegner wieder selbstsicherer und ging zum Angriff über, wobei er aber immer einen Blick auf Mogha warf, um nicht unvermittelt angesprungen zu werden. Den ersten, vorsichtigen Hieb parierte Norren ohne große Probleme, aber sein Gegner erkannte, dass er noch ungeübt war. Mit einem gemeinen Grinsen fing er an, ihn mit schwierigeren Schlägen einzudecken. Gerade da sprang Mogha hervor, von der Seite - und orde vom schweren Schild beiseitegefegt. Er hatte immer noch mit dem kleinen Dämon gerechnet ... Das hier war ein harter Gegner.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 01.09.2010, 10:07
Nethran sah, was mit Maez passiert war, und auch, daß der Bogenschütze, der ihn anfangs verfehlt hatte, erneut zum Schuß an setzte. Möglicherweise würde der erfahrene Seal Breaker auch dieses Mal rechtzeitig aus weichen können, doch Nethran wollte sich nicht darauf verlassen - er war als Leibwächter und Verstärkung im Kampf angeheuert worden, und, verdammt noch mal, diesen Job würde er auch erfüllen!
Er visierte den Schützen rasch an und ließ den Pfeil fliegen. Das Geschoß ging knapp vorbei, aber es lenkte den Schützen immerhin von Maez ab und auf den im Moment gefährlicheren Gegner. Einen winzigen Moment überlegte Nethran, ob er den bereits auf der Sehne liegenden Pfeil ab schießen oder erst einmal beiseite springen und es dann erneut versuchen sollte. Dann jedoch nahm ihm Koloun die Entscheidung ab, indem er seinen Feind mit Feenfeuer bezauberte. Zusätzlich raste die kleine Flügelschlange noch herab und biß nach dem Mann, so daß er sich zwangsläufig von Nethran ab wenden mußte. Sofort flog Koloun wieder davon, und bevor der Feind auch nur seinen Bogen auf den kleinen Dämon hatte aus richten können, hatte bereits Nethrans Pfeil seinen Kopf durchbohrt.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 05.09.2010, 12:47
ooc: Damit auch mal wieder was passiert, der Kampf scheint die Schreiber hier ja nicht wirklich zu packen.
Sie hielten sich gut. Maez würde nicht groß eingreifen müssen, um den Kampf zu ihren Gunsten zu entscheiden. Es wäre gleich vorbei. Naja, auch Erfahrung liegt nicht immer richtig.
Die Angreifer hatten scheinbar erkannt, dass sie stark dezimiert wurden, also griffen sie zu ihrer Geheimwaffe. Der letzte Mann begann zu fliehen, während der Mann vor ihm seine Hand zum bluten brachte. Mit gekonnter, schneller Bewegung zeichnete er ein Siegel auf die Hand. Maez schien in diesem Moment der einzige zu sein, der die ganze Aktion bemerkte. Er versuchte sich mit Mühe und Not aufzurichten, aber er schaffte es nicht. Der gegnerische Sealbreaker war allerdings ohnehin nicht zu unterschätzen. Ein Pfeil flog auf ihn zu, dem er geschickt auswich. Er schien also auch auf den Kampf zu achten.
"Schießt! Nochmal, auf ihn!"
Zu spät. Gerade als Maez den Blick wieder nach vorne richtete, brach der Feind bereits das Siegel. Der Dämon, der aus dem Siegel entstand, machte einen starken Eindruck. Wahrscheinlich irgendwas zwischen dem 50sten und 70sten Siegel. Der Dämon sah aus wie eine große, schwarze Kugel aus einer Flüßigkeit, die ihn zusammen hielt. Drei Stelzen, die gleichzeitig wie spitze Stacheln aussahen, hielten die Kugel um die sechs Meter über dem Boden. Plötzlich zog sich ein Stachel vom Boden in die Kugel zurück. Er verschwand quasi einfach. Stattdessen kam ein anderer Stachel zum vorschein, der sich weiter vorne in den Boden bohrte. Der Dämon bewegte sich. Und zwar genau auf die vordersten Kämpfer zu.
"Verdammt!"
Brüllte Maez durch zusammengebissene Zähne und richtete sich langsam auf.
"Ich muss ihnen helfen!"
Ging es ihm durch den Kopf.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 06.09.2010, 17:03
„Warte noch“, rief Tassian, der in der Nähe von Meaz verweilt war, „vielleicht werden wir dem schnell Herr als ihr…“
In dem Moment tauchte Drei aus dem hohen Gras auf und attackiert den gegnerischen Siegelbrecher.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 06.09.2010, 17:16
Vollkommen überrascht von Ryus Aussage schob Kari die Unterlippe vor. "Was soll das heißen? Ich bin genauso lang auf die Akademie gegangen wie du! Natürlich stehe ich dir in nichts nach! Hmpf!" Sie wandte sich ab, doch gleich darauf tauchte ein Dämon auf. Sie hatten einen Sealbreaker! Kari drehte ihr Messer in der Hand, daraufhin flog ihre Flamme auf sie zu und riss den Mund auf. Kurz sah es aus, als würde Kari ihren Dämon erdolchen, doch dann löste sich die Flamme auf und umschloss die Klinge mit dem weißen Feuer. Als Drei angriff, rannte sie auf den Dämon zu, um ihn so lange abzulenken, bis der Katzendämon einen Treffer gelandet hatte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 06.09.2010, 17:36
Gerade war Norren mit seinem Gegner fertig geworden. Er selbst hatte von vorne angegriffen, und der Kämpfer, der nocht damit gerechnet hatte dass Mogha sich so schnell erholen würde hatte geblockt und seinerseits angegriffen, damit aber seine Verteidigung geöffnet. Der kleine Dämon überraschte ihn von hinten, machte nicht viel mehr als über die leichte Rüstung zu kratzen, um dann daran hochzuklettern. Das war wichtig, befand der Krieger und drehte sich um, wischte mit dem Schwert nach hinten, anscheined Norren unterschätzend. Der jedoch wand sich beinahe um den Schild herum und rammte das Schwert einhändig in den Hals seines Feindes. Keuchend stand er über der Leiche da, als sich auf einmal von links ein großer, dicker schwarzer Schatten näherte. Überrascht stolperte Norren ein paar Schritte zurück - und Mogha tat es ihm gleich. Dennoch kan die sonderbare Kugel weiter auf sie zu ...
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 06.09.2010, 18:20
Der gegnerische Sealbreaker war überrascht von Dreis Angriff, durchaus. Aber Erfahrung bringt Reflexe. So konnte der Mann gerade noch ausweichen, als die Krallen auf ihn zustießen. Er wurde zwar am Oberschenkel erwischt, aber ihn störte das nicht weiter. Er fixierte seinen Blick auf den Katzendämon und im selben Moment schossen zein weitere Stachel des schwarzen Dämonen aus seinem Kugelförmigen Körper, direkt auf Tassians Begleiter zu, um etwas Raum zwischen ihr und dem Meister zu schaffen.
Währenddessen hatte Maez sich wieder aufgerappelt aber immernoch Probleme, gerade zu stehen. Der alte Mann hielt seinen Blick starr auf die Gruppenmitglieder vor dem Dämon gerichtet. Die Gedanken in seinem Kopf rasten und gingen viele verschiedene Aktionen in dieser Situation durch. Er wurde wieder aus dem Denken rausgerissen, als er plötzlich die vorstürmende Kari sah. Er war nämlich nicht der einzige. Auch der Dämon bemerkte sie und während er einen Angriff nach hinten startete, tat er das gleichzeitig auch nach vorne. Neue Stacheln schossen hervor und hielten direkt auf das Mädchen der Gruppe zu. Der Sealbreaker bekam dabei nicht mehr als ein keuchendes "Nein" hervor.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 06.09.2010, 20:37
Blut quoll aus der Wunde. Nach einer schnellen Untersuchnung stellte Vicati fest, dass es nur eine Fleischwunde war, die zwar heftig blutete, aber eigentlich nicht lebensgefährlich war. Wenn man sie schnell verband.
Entschlossen zog der junge Sealbreaker den Pfeil aus der Wunde und riss einen Fetzen seiner Hose ab.
Die kann ich sowieso nicht mehr gebrauchen, dachte er dabei.
Schnell und fachmännisch verband er die Wunde mit dem Stofffetzen und stillte so den Blutfluss. Zwar nur etwas vorübergehendes, aber vorerst musste es reichen. Mit einem schnellen Rundumblick erfasste er die Lage. Die Feinde waren zwar besiegt, doch sie hatten einen Sealbreaker dabei und der hatten einen scheinbar ziemlich mächtigen Dämon beschworen. Vicati wollte kein Siegel brechen, doch er würde es tun, falls es nötig war. Vorerst wollte er aber versuchen, den Sealbreaker auszuschalten.
"Avarunym, schleich dich an den Typen an und versuch ihn zu überwältigen!"
"In Ordnung", knurrte der Dämon als Erwiderung und hechtete mit langen Sprüngen durch das Gras, um den feindlichen Dämonen zu umgehen und seinen Meister von hinten anzufallen.
Vicati kroch währenddessen durch das Gras. Die Beinwunde schmerzte zwar, doch das konnte er aushalten. Er suchte die Leiche des Mannes, den Kari als erstes ausgeschalten hatte. Als er sie fand, hob er dessen Bogen auf, der neben ihm lag und zog einen Pfeil aus dem Köcher. Zwar war Vicati kein besonders guter Schütze, doch mit einer Beinwunde konnte er wohl kaum in den Nahkampf gehen, vor allem nicht wenn ein riesiger Kugeldämon vor seinem Ziel stand. Sein Ziel war es, denn Dämon lange genug abzulenken, um Avarunym genug Zeit zu geben.
Schnell legte er an, zielte auf den Dämon und liess das Geschoss davonsegelb.
Avarunym hatte sich währenddessen von hinten angeschlichen und stüzte sich nun lautlos von hinten auf den feindlichen Sealbreaker.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 06.09.2010, 21:45
Bevor die Stacheln Kari durchbohren konnten hechtete Ryu von der seite heran und riss sie mit sich aus der Schusslinie. Er war Kari gefolgt als sie losgestürmt war und das er die Stacheeln bemerkt hatte und rechtzeitig reagierte, war wohl eine pure reflexhandlung. die beiden landeten ein wenig weiter Links im hohen Grass, während die Stacheln den boden durchbohrten wo sie gerade eben noch gestanden hatten.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 07.09.2010, 12:28
Kari hatte mit einem Angriff gerechnet. Wendig wollte sie den Stacheln ausweichen...als sie plötzlich etwas packt und außer Reichweite riss. Völlig perplex blinzelte sie Ryu entgegen, der auf ihr lag und aussah, als wäre er überrascht über seine eigene Tat. Noch ehe sie auch nur ein Wort sagen konnte, überzog sich ihr Gesicht mit einem rosaroten Schimmer.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 07.09.2010, 21:06
Die stacheln hatten die beiden nur knapp verfehlt. Ryu zitterte bei dem gedanken das sie ihr ziel hätten treffen können. erst danach wurde ihm bewust das er auf Kari lag und wurde ebenfalls etwas rot. "a..alles in ordnung bei dir? Haben dich die stacheln nicht noch irgendwo gestreift?" Dämliche frage, schoss es Ryu durch den Kopf und trotzdem wollte er irgendwie von Kari selber hören das es ihr gut ging.
Katt hatte den letzten fliehenden noch verfolgt und deshalb gar nicht mitbekommen das ein gegnerischer Sealbreaker einen Dämonen beschworen hatte. Im ersten moment etwas perplex beobachtete sie den kampf. Den Dämon direkt zu bekämpfen hielt sie für unklug, besser war es die quelle seiner kraft auszuschlaten. also machte sie sich daran sich an den gegnerischen Sealbreaker anzuschleichen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 08.09.2010, 14:24
Verdammt, sie haben einen Sealbreaker! Diese Gedanken schossen Nethran sogleich durch den Kopf, als er sah, wie das schwarze Monstrum auf seine Kameraden los ging. Im ersten Moment wußte er nicht so recht, was er tun sollte, aber dann zwang er sich zum nachdenken. Den Dämon selbst an zu greifen, war wohl relativ sinnlos - er war sich nicht einmal sicher, ob seine Pfeile hier überhaupt etwas bewirken konnten. Nein, sie mußten den Sealbreaker finden und töten. Doch zuerst mußte etwas Ablenkung her...
Einen kleinen Moment noch zögerte er, dann schuf er ein Siegel - es war sein elftes - und durchstieß es mit der Hand. Der Dämon, den er gerufen hatte, erinnerte ihn stark an eine größere Version von Koloun, denn er sah fast genauso aus wie seine Flügelschlange, nur daß er gut mannshoch war.
"Befehle, Meisssster?" zischte die Kreatur, die sogar von derselben grünblauen Farbe wie sein Begleiter war.
"Ja, schnapp dir den großen Dämonen! Lenk ihn ab, während ich mich um den Sealbreaker kümmere!" wies er seinen Diener an. Mit kräftigen Flügelschlägen hob dieser vom Boden ab und jagte auf die schwarze Riesenkugel zu. Nethan wartete gar nicht erst ab, ob sein Dämon erfolgreich sein würde, sondern machte sich daran, den Sealbreaker zu suchen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 08.09.2010, 15:46
"Ich bin unverletzt!"
Sie versuchte unter seiner - wenn auch angenehmen - Last davonzukommen, doch er lag ziemlich genau auf ihrer Körpermitte und war so schwer abzuschütteln. "Könntest du vielleicht...runtergehen, damit wir helfen können?", fragte sie, immernoch rosarot angelaufen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 13.09.2010, 15:04
Der Sealbreaker war auf den Angriffs Avarunyms gefasster gewesen, da er nach Dreis Angriff aufmerksamer war. Er wich dem gefährlichen Gebiss aus, aber die Krallen erwischten ihn noch. Er spürte, dass sich die Gefahrenquellen immer mehr auf ihn fixierten, deshalb brüllte er kurz darauf aus vollem Halse:
"Hey, ich brauch mehr Schutz."
Der Dämon hielt in seinem Vormarsch inne und bewegte sich wieder auf seinen Meister zu. Der war inzwischen damit beschäftigt, zwei Katzen- und einem Wolfdämon auszuweichen. Gerade als er es schaffte, einem synchronen Angriff der drei Kreaturen mit geringen Wunden zu entfliehen, traf ihn ein Pfeil in den Arm.
"Hey!"
Schrie er wütend. Nethan war nun ebenfalls an Ort und Stelle. Der Dämon, der sich durch die große Schlange hatte ablenken lassen, wendete die Aufmerksamkeit wieder seinem Meister zu. Er versenkte mehrere Stachel um ihn herum und schloss dabei seinen Meister unter sich ein. Die restlichen Soldaten waren mittlererweile alle eliminiert worden und nur der Mensch unter seinem Dämon war übrig, um die Gruppe zu bekämpfen.
"Töte alle!"
Der Dämon tat wie ihm geheissen und lies weitere Stacheln aus seinem Körper hervor schiessen, darauf ausgerichtet, soviel Gruppenmitglieder wie möglich zu erwischen.
Maez sah die Stachel kommen, aber ein mitgenommener Körper reagierte langsamer. Er versuchte auszuweichen, aber eine der Spitzen bohrte sich durch seine Schulter. Der alte Mann schrie auf, während er zu Boden gedrückt wurde. Er konnte erkennen, dass der Dämon die etwas größere Schlange als momentan größte Bedrohung einstufte und viele Stacheln in ihre Richtung schickte. Der Kreisrunde Körper des Dämon erinnerte mittlererweile mehr an eine zu groß geratene Kastanienschale. Mit zuviel Reichweite. Während der Dämon halbherzig versuchte, die lächerlichen Menschen auszuschalten, konzentrierte er viele seiner Attacken auf Nethans neues Siegel. Wenn er den Schlangendämon erwischen würde, wäre das wohl sein Ende.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 16.09.2010, 14:30
Erleichtert registrierte Nethran, der seinen Dämon bereits tot gewähnt hatte, daß dieser nicht so leicht zu erwischen war, denn er hatte nicht nur das Aussehen von Koloun, sondern auch seine Beweglichkeit übernommen. Behende wich die Flügelschlange den Stacheln aus, während sie um den Dämon herum flatterte und ihn mit Blitzschlagattacken ein deckte, die gefährlich aus sahen und es zweifellos auch waren - doch ob sie dieser Kreatur auch tatsächlich gefährlich werden konnten?
Nethran wußte es nicht. Falls es ihnen gelingen sollte, den Sealbreaker zu erwischen, war es auch nicht wichtig. In jedem Fall genoß dieser Gegner im Moment oberste Priorität für den jungen Söldner, während er in geduckter Haltung und mit einem Pfeil auf der Sehne seines Bogens durch das Gras hastete.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 18.09.2010, 18:11
Mogha war wohl der falsche Gegner für diesen Kugeldämon. Mit einem kurzen Ruf befahl Norren ihm daher, sich um den Sealbreaker zu kümmern, in der Hoffnung, dass das auch gelingen würde. Nicht unbedingt wahrscheinlich, aber er war bestimmt eine Hilfe. Er selbst richtete seine Aufmerksamkeit auf den Kugeldämon. Irgendwer musste ja auch gegen den kämpfen. Vorsichtig näherte er sich der Gestalt. Ein schwarzer Stachel schoss auf ihn zu, doch damit hatte er gerechnet; So schnell er konnte hieb er mit dem Schwert danach. Ein kurzes Stück der dunklen Masse fiel ab, zuckte kurz und blieb dann liegen, während der Strahl sich sofort wieder zurückzog. Ein paar Stacheln mehr wandten sich ihm zu - sah aus, als hätte er unangenehme Aufmerksamkeit erhalten.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 18.09.2010, 21:03
Ryu schluckte und wurde noch ein stück röter. Hastig stemmte er sich etwas nach oben und rollte sich zur seite ab, damit er nicht mehr auf Kari lag. Da es Kari gut ging und um sich auf andere gedanken zu bringen betrachtete er den Dämon aus der Deckung heraus. Da dieser begonnen hatte Stacheln auf alles und Jeden abzuschiessen das er sah, waren sie momentan noch in sicherheit. "Wir sollten uns anschleichen, vieleicht können wir so für eine überraschung sorgen." Er blickte zu Kari, die röte in seinem gesicht hatte wieder etwas abgenommen, war aber noch zu erkennen.
Katt lies ein fauchen hören als der Kugel-dämon zurückkam und seinen meister schützte. Sie zog sich wieder in das hohe gras zurück und schlich um den Sealbreaker und dessen Dämon herum. Der Nadelwall schien gleichmässig zu sein, keine grössere Lücke durch die man sich hätte rasch zwängen können. Ein guter schütze konnte vieleicht zwischendurch schiessen, doch sowas lag Katt nicht, also mussten sie wohl oder üblich ein paar dieser stacheln entfernen und dann blitzschnell angreifen wenn sie eine chance haben wollten. Sie blickte sich nach dem anderen Katzendämon und dem Wolfdämon um, damit sie ihre aktion kordinieren konnten.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 24.09.2010, 18:21
Kari nickte nur und ignorierte Ryus Röte mit höflichem Schweigen. Sie ging etwas in die Knie, nahm ihr Messer wieder auf und versuchte sich so lautlos wie möglich an den nächstgelegenen Feind - den Sealbreaker - anzupirschen. Dank ihres geringen Gewichtes und ihren luftig leichten Schritten war sie kaum wahzunehmen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 26.09.2010, 15:23
ooc: Ich hoffe ihr verzeiht mir ein wenig Poweremoting
Der Dämon war ein wenig verstört, als er von Norren verletzt wurde. Es war nichts kritisches, aber der Mensch versuchte sich ernsthaft, direkt mit einem Dämonen anzulegen. Während die schwarze Kugel nur noch halbherzig versuchte, ihren Meister zu verteidigen und sich stattdessen auf die große fliegende Schlange und den kleinen Menschen konzentrierte, ging der feindselige Sealbreaker in Kampfhaltung. Er hatte realisiert, dass er nicht nur in großer Gefahr schwebte, sondern sein Dämon sich nun auch anderweitig beschäftigte. Allerdings blieben die Stacheln fürs erste Stecken. Der Sealbreaker zog zwei kurze Schwerter und blickte sich schnell und mit suchendem Blick um. Er erkannte gerade noch einen weiteren Pfeil, der auf ihn zu flog. Mit einem kurzen Schritt nach hinten wich er dem Geschoss auf und blickte wütend zu Nethran, als ihm etwas kleines im Gras auffiel. Ihm fiel es besonders deshalb auf, weil es sich bereits innerhalb der Nadeln befand. Mogha sprang kreischend auf den Feind, welcher sich nur knapp unter dessen Fängen wegducken konnte. Etwa einen Herzschlag später griffen die drei anderen Dämonen gemeinsam an und rissen ein Loch in die Nadelwand. Die "Beine" des Kugeldämons zogen sich schnell zurück und öffneten einen Eingang in die Barrikade.
Der Kugeldämon bemerkte zwar die Verwundung, hatte es aber nun weiter auf die Schlange abgesehen. Dann, es war eigentlich nur ein Glückstreffer, traf eine seiner Stacheln die zu groß geratene Vogelmissgeburt in einen der Flügel. Ohne auch nur darauf zu achten, ob die fliegende Schlange denn wirklich besiegt war, wandte sich der Dämon schon dem Menschen zu. Wie konnte er kümmerlicher Mensch denn denken, einen Dämonen bekämpfen zu können. Norren, der den Angriffen bisher gut ausgewichen war, bekam eine Salve von vielen dünnen Spitzen in seine Richtung gefeuert.
Der feindselige Sealbreaker stolperte zurück. Sein Käfig war nichtmehr annähernd so brauchbar, wenn er riesige Lücken hatte. Nur einen kurzen Moment überlegte er, druchtrennte dann selbst ein Bein auf der anderen Seite des Nadelwalls und schlüpfte dann durch die entstehende Lücke.
"HEY!"
Brüllte er zu seinem Dämon, der wie Wild durch die Gegend feuerte.
"Ich brauche Schutz!"
Der Dämon reagiert nur träge, fast als wäre er von seinem Meister gelangweilt, indem er wieder ein paar Stacheln um den Menschen herum im Boden versinken ließ. Es waren allerdings dieses Mal weniger und wirklich Schutz boten sie nicht. Der Dämon war allerdings zu abgelenkt, um darauf zu achten.
Maez rang in der Zwischenzeit nach Luft und versuchte hilflos, sich aufzurichten. Er schaffte es nicht. Der Dämon verfolgte bereits andere Ziele, als den alten Mann anzugreifen, aber dadurch fühlte sich der alte Sealbreaker nicht wirklich besser. Er wollte den anderen im Kampf beistehen, aber die Wunde nahm ihn stark mit.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 29.09.2010, 23:08
Beunruhigt sah er zu seinem Dämon, dessen eine Schwinge verwundet war, was ihn in seiner Beweglichkeit nicht unerheblich ein schränkte. Glücklicherweise wandte sich der schwarze Dämon nun von der Flügelschlange ab, denn ein einziger Volltreffer hätte sicher ihr Ende bedeutet - so konnte sie noch eine Weile weiter an greifen. Oder ihm, Nethran, zumindest die Zeit für den Fangschuß geben.
Er sah, daß der gegnerische Sealbreaker abgelenkt war, und legte einen weiteren Pfeil auf die Sehne. Da ihn gerade niemand an griff, nahm er sich einige wertvolle Momente Zeit zum zielen und ließ den Pfeil dann fliegen, als er glaubte, eine Lücke in der Verteidigung des Gegners entdeckt zu haben.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 02.10.2010, 15:05
Gerade als Kari in Wurfweite war, schoben sich erneut schwarze Stacheln vor den Sealbreaker und verhinderten ihren Angriff. Sie fluchte leise und zog sich zurück, um auf eine passende Gelegenheit zu warten. Da erblickte sie Nethran, der gerade schoss und verfolgte gespannt, ob sein Pfeil treffen würde.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 06.10.2010, 00:31
Der feindselige Sealbreaker sah den Pfeil kommen. Aber zu spät. Er sprang zurück, da bohrte sich das Geschoss in seine Hüfte. Der Mann schrie auf und torkelte zurück, konnte sich allerdings noch auf den Beinen halten.
"Du kleiner Basta-!"
Aus den Augenwinkeln heraus sah der Sealbreaker, wie die Dämonen nachsetzten. Mit zusammen gebissenen Zähnen rollte sich der Mann zwischen zwei Stacheln hindurch. Er murmelte irgendetwas und zeichnete sich schnell ein Siegel auf die Hand.
"Ihr habt es so gewollt!"
Brüllte er auf einmal und lachte dann wahnsinnig. Er hielt seine Hand vor sich und schloss die Augen. Er wollte ein zusätzliches Siegel brechen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 06.10.2010, 06:50
Zwei kleine, spitze Stacheln waren so lang, dass sie Norren noch an der Schulter erwischten, nachdem er schon zurückgesprungen war. Wütend schlug er eine weite Sense und trennte beide ab, einen nur ein winziges Stück vor der Spitze, den anderen durchas schmerzhaft lang. Dann jedoch stolperte er wieder weiter zurück, von dem plötzlich in seiner Schulter aufflammenden Schmerz überrascht. Entweder diese Stacheln waren vergiftet oder einfach nur verdammt scharf. Mogha sah seinen Herren zurücktaumeln, sah den Sealbreaker weiter beschwören. Die kurzen, präzisen Gedanken, dass ein neuer Dämon Norren zuverlässiger töten würde als der alte, ließen ihn sofort wie eine Stahlfeder auf den Verwundeten zujagen, durch das Dickicht schwarzer Stacheln hetzen, bis er beinahe unter dem Dämon selbst stand.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 06.10.2010, 09:33
Die verdammte Wunde schmerzte immer, wenn Vicati versuchte, sich zu erheben, um einen Pfeil abzufeuern. So war er mehr oder weniger gezwungen, tatenlos zu zusehen, wie die anderen mit ihren Dämonen gegen den feindlichen Sealbreaker und seinen riesigen Kugeldämon kämpften.
Plötzlich sog Vicati scharf die Luft ein, als er sah, wie der Sealbreaker begann,ein zweites Siegel zu brechen. War der Typ vollkommen wahnsinnig? Zwei derart mächtige Siegel würde er nicht lange kontrollieren können! Andererseits war es ja durchaus in Ordnung, wenn er sich überanstrengte und dann umkippte. Seine Dämonen würden sich auflösen und man könnte ihm einfach ein Messer in den Kopf stecken und die Sache wäre erledigt. Allerdings könnte er noch ein wenig aushalten und seine beiden Dämonen würden über sie hinwegfegen und sie in kleine Stückchen zerreissen. Vorausgesetzt, der zweite Dämon wäre nicht ein Fischdämon oder ein Wurmdämon oder etwas in diese Richtung. Das wäre eigentlich ganz lustig...
Eine andere Frage drängte sich in Vicatis Kopf, als er sich trotz der Schmerzen in Position brachte, um das Ganze zu beenden. Wo war eigentlich der Siegeldämon aus den ersten zehn Siegeln? Entschlossen drückte Vicati alle Gedanken und die Schmerzen in seinem Bein zur Seite und konzentrierte sich darauf, den Pfeil möglicht genau auf den Sealbreaker abzufeuern. Einatmen, ausatmen, das Ziel fokussieren...
Vicati liess die Sehne los und der Pfeil segelte seinem Ziel entgegen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 06.10.2010, 10:01
Auch Kari sprang auf den Sealbreaker zu, allerdings von hinten. Auf so eine Gelegenheit hatte sie gewartet. Das Messer erhoben, schlich sie sich an, federte dann ab und wollte es ihm in den Nacken jagen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 10.10.2010, 21:55
Nethran stieß einen leisen Fluch aus, als er sah, daß auch dieser Pfeil seinen Feind nicht getötet hatte, und griff sofort nach einem neuen. Er erstarrte beinahe, als der gegnerische Sealbreaker Anstalten machte, ein weiteres Siegel zu brechen.
"Nein!" stieß er hervor und sah plötzlich, daß Koloun ganz in der Nähe des Gegners war. "Koloun! Greif ihn direkt an, Beeilung!"
Sein Gefährte hörte den Ruf und stürzte sich auf den Sealbreaker hinab, um ihn mit Klauen und Zähnen zu bearbeiten, während Nethran eilig einen neuen Pfeil auf die Sehne legte und ihn fliegen ließ.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 11.10.2010, 00:21
Der Sealbreaker murmelte grinsend in sich hinein, als das Siegel sich vor der Hand ausbreitete. Es ging schnell, er hatte schließlich Erfahrung. Das Siegel war schon fast fertig und der Mann wollte es gerade durchbrechen, als ihn ein stechender Schmerz durch die Hand fuhr, gefolgt von einem dumpfen Geräusch, als wäre etwas auf den Boden gefallen. Als der feindselige Sealbreaker seinen Blick fixierte, fiel ihm auf, dass ihm die halbe Hand fehlte. Im ersten Moment von dem Anblick schockiert, brüllte er plötzlich vor Schmerz auf. Das Siegel vor ihm verschwand im nichts, während die Konzentration des Sealbreakers sich auf ein anderes Ziel richtete. Mit blutigen Klauen konnte er Mogha im Gras sehen und trat mit voller Wucht nach dem affenähnlichen Dämon.
"Du kleines Scheisstück!"
Wut und Schmerz vermischten sich zu einer Rage, die den Mann seine ganz Aufmerksamkeit raubten. Wütend brüllte er seine Hand an und betrachtete die Hälfte die er noch hatte. Blut sprudelte nun heraus und lief ihm über den Arm hinunter. Völlig abgelenkt von seiner Wunde bemerkte der Sealbreaker ebenfalls nicht den Pfeil, der auf ihn zu raste. Er traf ihn in die Brust.
Durch die Wucht torkelte der Mann erneut überrascht nach hinten und knallte daraufhin mit Kari zusammen. Karis Klinge traf nicht den Nacken sondern zwischen dem linken Schulterblatt und der Wirbelsäule. Schmerzhaft war es in jedem Fall, aber es tötete den Sealbreaker nicht sofort. Das Gewicht riss die junge Sealbreakerin beinahe mit zu Boden, allerdings schien Kari sich noch unter dem Körper heraus rollen zu können.
Der Feind richtete sich langsam auf. Als er auf den Knien saß hob er den Kopf und sah einen weiteren Pfeil in seine Richtung fliegen. Allerdings verblasse langsam seine Sicht und er glaubte nicht, dem noch ausweichen zu können. Die Kälte in seiner Brust und seinem Rücken breiteten sich mit höllischen Schmerzen vermischt über den gesamten Körper aus. Doch knapp bevor der Pfeil den Menschen traf, fing ein zu groß geratener Schmetterling das Geschoss ab. Er blockte es einfach mit einen Flügeln und wandte sich dann seinem Meister zu. Was man dem Dämon allerdings nicht ansah war, dass er auch die kleine, fliegende Schlange aufgehalten hatte, aber nicht ohne selber Schaden zu nehmen. Mit einem Grinsen betrachtete der Mann sein zehntes Siegel und verfolgte die Buchstaben, die über die Flügel des Schmetterlings flackerten.
"Ha!"
Wollte er rufen. Aber er war zu schwach. Sie waren trotzdem zu langsam gewesen. Mit einer gewissen Genugtuung lies der Mann wieder seinen Kopf hängen und wurde daraufhin von mehreren Klauen der drei anderen Dämonen erfasst. Der Schmetterling und auch der Kugeldämon verschwanden im selben Moment. Es war vorbei.
Maez keuchte und versuchte sich erneut aufzurichten, als er plötzlich aus dem Augenwinkel sah, wie sich die schwarze Masse entfernte. Er hob seinen Kopf und spähte in die Richtung des Feindes, konnte diesesn aber nicht ausmachen. Anscheinend hatten die Kinder und der Söldner es geschafft, den Mann alleine zu verjagen, ja vielleicht sogar zu töten. Was allerdings nicht hieß, dass sie nun in Sicherheit waren. Sie mussten schnell weiter, was Maez zwar ebenso wollte, ihm aber trotzdem nicht gefiel. Er hatte schon Schwierigkeiten, aufzustehen, ein langer Marsch wäre wohl umso schwerer. Nun, da die Gefahr allerdings gebannt war, würde sich der alte Mann erstmal um seine Wunden kümmern.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 15.10.2010, 18:02
Kari schaffte es gerade noch sich wegzurollen und sprang auf die Füße, bereit, den Schmetterling ihr Messer entgegenzuschicken, als sich die Dämonen auch schon verzogen. Erleichtert atmete sie auf und entließ ihren Dämon aus dem Messer. Als sie dabei an sich herabsah, entdeckte sie Blut, das auf ihrem Oberkörper war. Sie spürte keinen Schmerz, war sie...nein. Es musste von dem Sealbreaker gespritzt sein, als sie ihn getroffen hatte. Kari blickte sich um. Als Unverletzte musste sie helfen, wo sie konnte. Vorsichtig ging sie zurück, wo Maez hingefallen war und beugte sich über ihn, wobei sie eine Hand auf dem Knie aufstützte und ihm die andere entgegenhielt. "Geht es?"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 19.10.2010, 00:53
Der Sealbreaker stöhnte erst, sah dann zu Kari auf und lächelte. Er nahm ihre Hand entgegen und lies sich von ihr auf die Beine helfen.
"Muss wohl gehen."
Gab er knapp zur Antwort.
Jetzt, da er endlich erstmal wieder stand ließ er seinen Blick über das Kampffeld schweifen. Es schien niemand seiner Gruppe gestorben zu sein, aber Verwundete gab es scheinbar durchaus. Maez drückte seine Hand auf die Wunde, stöhnte kurz und wand sich dann wieder zu Kari.
"Wir sollten uns um die anderen kümmern. Wir müssen nämlich schnell weiter, sehr schnell! Ich glaube, der Angriff wird nicht der einzige bleiben."
Maez stapfte los, darauf bedacht, sein Gleichgewicht zu halten. Würde er noch einmal hinfallen wäre das erneut sehr schmerzhaft und irgendwie schaffte es auch nicht, selbstständig aufzustehen. Er hätte das ganze ja gerne aufs Alter geschoben, allerdings war er ja gar nicht so alt.
Als er sich der Gruppe näherte, rief er ihnen bereits entgegen.
"Kümmert euch um die verletzten. Wir müssen gleich los."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 19.10.2010, 08:09
Norren war verletzt, aber er zählte wohl nicht richtig. Die Wunde an seiner Schulter blutete zwar so, dass der Stoff darüber schon an ihm klebte, aber trotzdem konnte er den Arm noch richtig und ungehindert bewegen. Er zählte also eher zu den Helfern als zu den Verwundeten. Ächzend bückte er sich und hob sein Schwert auf, bevor er wieder zum unmittelbaren Schaulatz des Kampfes kam.
"Braucht überhaupt jemand Hilfe?"
Er fragte so laut, dass ein etwaiger Verwundeter es eigentlich hören müsste. Das ersparte ihnen vielleicht unbequemes und langes Suchen.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Fellknäuel - 21.10.2010, 12:37
Nethran begnügte sich nicht damit zu fragen, denn er hatte bereits Vicati entdeckt, der - offenbar verletzt - am Boden lag. Er lief zu ihm und kniete sich neben ihm hin, um die Wunde zu untersuchen.
"Sieht nicht allzu gefährlich aus," meinte er und sah sich nach den anderen um. "Ich brauch hier Verbandszeug!" rief er ihnen zu. Er selbst hatte welches in seinem Gepäck, doch das hatte er natürlich fallen lassen, als der Kampf begonnen hatte.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 21.10.2010, 20:18
Ryu hatte sich seinen Rucksack geschnappt und lief damit zu Nethran und Vicati. "Moment ich hab welche dabei, ich hoffe die reichen aus." Er stellte seinen rucksack auf den Boden und begann hektisch zu suchen. Nach ein paar Sekunden zog er einen Leinenbeutel heraus, öffnete ihn und förderte daraus endlich einen aufgerollten Leinenverband. "Hier, wie schlimm ist es?"
Katt begab sich zu Kari und Maez. mit unsicherem blick musterte sie den Sealbreaker und wandte sich dann an Kari. "Er ist geschwächt, wir sollten ihn stützten."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Vicati - 21.10.2010, 20:23
"Nicht besonders", antwortete Vicati und strafte seine Worte Lügen, als er nach einer Bewegung vor Schmerzen das Gesicht verzog. "Nur eine Fleischwunde."
Mit einer Hand griff er sich die Verbandsrolle und wickelte den Grossteil ab. Viel war es wirklich nicht. Aber es würde reichen. Mit einigermassen geschickten Handbewegungen entfernte er den improvisierten Verbandund besah sich die Wunde.
"Blutet kaum noch, aber vielleicht sollte man es nähen. Und schienen. Ohne eine Gehhilfe werde ich wohl nicht besonders weit kommen", sagte er nach einem kurzen Blick auf die Wunde mit einem schiefen Grinsen.
In der Zwischenzeit kaum auch Avarunym angetrottet und leckte über seine Wunden, um sie vom Blut zu reinigen. Allerdings war schon ein beeindruckend schnell voranschreitender Heilungsprozess zu beobachten.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 22.10.2010, 17:08
Kari nickte und wartete gar nicht darauf, ob Maez widersprechen würde, sondern stemmte sich direkt gegen seine Schultern und schlang einen Arm um die Rückseite seiner Hüfte. "Lasst uns doch noch kurz ausruhen. Ihr werdet sicher zusammenbrechen, wenn wir daselbe Tempo wie zuvor beibehalten."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 23.10.2010, 01:18
Maez wollte Einwand erheben, aber er wusste ja, dass Kari recht hatte. Nicht nur, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte, aber er blutete auch immernoch aus seiner Schulterwunde. Vielleicht sollte er erst einmal versuchen die Wunde zu versorgen. Allerdings hatte er all seine Sachen wie Medezin und Proviant in seiner Tasche. Und die war ihm bei seinem ersten Sturz zu Boden gefallen. Zumindest glaubte er das, er war sich nicht mehr sicher wo sein Gepäck lag.
"Können wir..."
Sein Satz riss ab und wurde durch ein Keuchen unterbrochen. Wie konnte ihn die Anstrengung und die Wunde dermassen viel Kraft kosten? Er hatte im Krieg doch schon schlimmeres überstanden. Und jetzt ließ er Kinder für sich kämpfen, weil er es selbst nicht besser hin bekam? Maez atmete noch einmal tief durch und versuchte seine Gedanken neu zu ordnen. Er fixierte erst Katt, dann Kari.
"...zu meinem Gepäck."
Zischte er durch seine zusammen gebissenen Zähne. Er versuchte, das Gewicht von den Schultern, der beiden helfenden zu nehmen, aber seine Beine verwehrten ihm den Dienst.
'Verdammt nochmal, seit wann bin ich denn so schwach?'
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 01.11.2010, 14:00
Nachdem Vicati anscheinend schon ausreichend versorgt war ging Norren ebenso wie Kari und Katt zu ihrem Anführer, Maez. Gestützt genug schien der allerdings schon zu sein, also dachte er kurz nach, was es sonst noch nützliches zu tun war. Es schien ihm fast als sei er das gleiche fünfte Rad am Wagen wie schon in der Schule, als ihm ein kleiner Gedanke kam.
"Meister ... Sollen wir die Leichen durchsuchen? Vielleicht findet sich ein Hinweis, wer sie geschickt hat."
Währenddessen tollte Mogha in der Gegend herum, genauer gesagt zog er ziemlich große Kriese um den Lagerplatz, mal schneller, mal langsamer. Norren konnte es nur recht sein, eine Art ... Wache in der Nähe zu haben, noch dazu eine mit Bindungen zu ihm ... Aber im Vergleich zu einem Dämon wie Katt oder Koloun schien er irgendwie zurückgeblieben.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 06.11.2010, 17:00
"Seid ihr sicher, dass Ihr euch nicht doch ernsthafter verletzt habt?" Kari und Katt brachten Maez mit vereinten Kräften zu seinem Gepäck. Er sah wirklich schlimm aus. Womoöglich hatte ihn noch mehr getroffen, als er gedacht hatte..."Wir sollten Euch untersuchen, der Schock kann bewirken, dass ihr die Wunde nicht spürt!"
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 12.11.2010, 21:56
"Nein... Wir sollten weiter, bald. Seht zu, dass die Verwundeten versorgt werden. Ich kann schon auf mich selber aufpassen."
Natürlich war das gelogen. Nun, zumindest der zweite Teil. Sie sollten nämlich wirklich so bald wie möglich weiter, denn Maez wollte nicht riskieren, an Ort und Stelle den nächsten Kampf ausfechten zu müssen. Dann kam Norren zu ihm. Er fragte etwas und der alte Sealbreaker lächelte. Einerseits war es eine gute Idee, die Leichen zu durchsuchen. Allerdings nicht aus dem Grund, den der Junge gebracht hatte, denn Maez wusste sehr wohl, wer ihm an den Hacken hing. Und durch ihn auch den anderen. Dass wusste der Sealbreaker, damit hatte er von Anfang an gerechnet. Es war ihm egal. Um sein Ziel zu erreichen, musste er eben Opfer bringen. Auch wenn er dafür nicht vor hatte, einen seiner Leute dabei sterben zu lassen. Trotzdem wollte er seine Fassade, als wisse er genauso wenig wie die anderen, ein wenig aufrecht erhalten.
"Ja, durchsuche die Leute. Vielleicht findest du ja etwas."
Würde er nicht. Jedenfalls nichts, womit er etwas anfangen könnte. Zumindest erhoffte sich der Sealbreaker genau das. Mit einer schmerzverzerrten Miene blickte er zu Vicati und denen, die ihn versorgten.
"Wie gehts ihm?"
Rief er ihnen zu.
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Helbrand - 15.11.2010, 18:14
„Durchsuchen sollten wir die Leichen auf jeden Fall, mehr Information über den Feind kann nie schaden“, meldete sich Tazzian zu Word und machte dabei ein ernsthaft besorgtes Gesicht“, Und wenn wir jetzt weiter hetzen schaden wir uns nur selbst. Wir könnten den letzten Verfolgern nicht entkommen. Wir können unser Tempo kaum steigern, vermutlich werden wir sogar langsamer sein. Dass wir sobald auf weiten Feinden getroffen sind, zeigt mir dass der Feind sehr genau über uns Bescheid weiß. Viel zu gut Bescheid weiß. Wir haben gesehen, dass der Feind Dämonen einsetzt. Es ist sehr gut möglich, dass wir unter Beobachtung stehen. Noch schlimmer, wenn der Feind Dämonen als Boten einsetzt, können wir gerade von mehreren Trupps eingekreist werden oder Feind könnte versuch uns in eine Hinterhalt treiben. Wenn sie das nicht gerade schon versucht haben.“
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Warmonger - 15.11.2010, 21:29
Froh, dass Tassian, der erfahrene Söldner, ihm zugestimmt hatte, ebenso ihr Anführer, legte Norren seine Sachen beiseite und bückte sich über der ersten Leiche, der des Beschwörers, der vermutlich der Wichtigste von allen gewesen war. Er suchte lange und sorgfältig, fand aber nur einige Münzen, einige, die ihm bekannt waren, und einige, die aus einem fremden Reich zu stammen schienen. Anschenend tatsächlich Soldataten, aber auf einem eher irregulären Streifzug - umindest kam es Norren so vor. Er war natürlich nicht der erfahrenste Militärtheoretiker der Welt ... Kein Papier mit Befehlen, keine sonstig wichtig erscheinenden Dinge. Verflucht - andererseits auch gut, denn das legte nahe dass sie nicht gerade eine Eliteeinheit darstellten, was widerum hieß, dass sie vermutlich die einzige hier in der Gegend gewesen war. Norren steckte das Geld ein und stand wieder auf.
"Nichts Wichtiges. Ich glaube, das waren auch keine besonders Wichtigen Soldaten."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Redeyes - 17.11.2010, 21:30
Ruy sah sich um und begann im hohen Gras zu suchen, fand aber nichts womit er Vicatis Bein schien, oder worauf er sich hätte stützen können. "verdammt nichts..." er seuftzte und blickte zu Maez, was sollte er nun sagen? Er blickte wieder zu Vicati. "Hier ist nichts was wir brauchen können... im Wald finden wir vieleicht was, aber scheint so als müssten wir ersteinmal als stütze ausreichen." Ryu half Vicati beim aufstehen und stütze ihn, damit sie zu den anderen zurück konnten. "sieht nicht sehr gut aus... mir ist klar das wir weiter müssen, doch wenn die wunden nicht zumindest teilweise verheilen können werden wir uns nur im Schneckentempo vorwärts bewegen können."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Ena - 08.12.2010, 20:52
"Ryu, warte, ich habe eine Idee!" Kari setzte Maez vorsichtig im hohen Gras ab. "Hat noch jemand außer unser Bogenschütze einen Bogen?", fragte sie und riss sich einen Fetzen ihres Kleides ab. "Hakt die Sehne aus. Es ist besser als nichts und hält hoffentlich."
Re: Seal Breaker (Kapitel I)
Mordak - 20.12.2010, 00:53
Maez ließ sich mit einem Ächzen absetzten und beobachtete Kari, die zu den anderen Verwundeten hastete. Er seufzte laut, als er sie alle beobachtete. Sie verhielten sich schon wie Kameraden, obwohl sie sich in dieser Gruppe wohl kaum kannten. Und auch nicht auf einer Reise wie dieser. Und obwohl Maez Vernunft wusste, dass sie eigentlich gleich weiter Reisen sollten, so war er gewillt, ihnen allen eine Verschnaufpause zu gönnen. Da könnten sie auch ihre Beziehungen untereinader stärken. Aber sie waren nach wie vor wie eine Zielscheibe. Also blickte sich der alte Mann um und hielt ausschau nach einer geeigneten Stelle zum rasten. Vicati würde es heute ohnehin nicht weit schaffen und auch Maez gestand sich ein, dass ihn die Schmerzen jetzt schon mitnahmen. Schließlich konnte er kaum aufrecht stehen, geschweige denn laufen. Er grübelte und entschied schließlich, die Entscheidung wieder seiner Gruppe zu überlassen. Sofern diese sich in seiner Nähe sammelte, denn der alte Mann hatte keine Lust, das Schreien anzufangen.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Unbesiegbar
Noch namenloses SciFi-Projekt - gepostet von Fellknäuel am Dienstag 22.12.2009
Mal wieder IMBA-Grenzen-Fantasy - gepostet von DerZwerg am Samstag 15.09.2007
Eure liebsten Fabelwesen und Dämonen!! - gepostet von Silvanus am Montag 08.10.2007
Natural Devastation - gepostet von Muyuu am Mittwoch 17.06.2009
Char-Übersicht (Die Gilde der schwarzen Magier) - gepostet von mailinn am Donnerstag 25.10.2007
Ähnliche Beiträge wie "Seal Breaker (Kapitel I)"
Flotten der Member - souleater (Donnerstag 16.02.2006)
Flotten Artikel M3 E30 - White E30 (Samstag 16.09.2006)
Blind schickt flotten - Zebraldo (Dienstag 06.09.2005)
Wo sind die Flotten? - Haendler (Freitag 20.01.2006)
Flotten abschicken und befehligen - littledragon (Samstag 30.09.2006)
Flotten zusammenlegen - annadawn (Dienstag 03.07.2007)
Colors Flotten - Colordeath (Mittwoch 18.07.2007)
Flotten-Schrotten - Anonymous (Montag 06.12.2004)
Flotten - Willenzwerg (Freitag 16.03.2007)
Eure Flotten - oktozan (Freitag 12.05.2006)
