1. Kapitel

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    Re: 1. Kapitel

    Dieudonne - 13.11.2009, 20:34

    1. Kapitel
    Mein Name ist Isabelle Throne, ich bin 16 Jahre alt, fast 17. Wohne mit meinem Vater zusammen in einem kleinen, gemütlichen Haus und habe eine pechschwarze Katze namens Gwendal.
    Ich bin außerdem ein sehr ruhiges Mädchen, bin zu jedem nett und gehe ärger aus dem Weg.
    Ja, so würden sie mich beschreiben, doch in Wirklichkeit bin ich ganz anders.
    Mein Ziel ist es so wenig wie möglich aufzufallen, da ich ein großes Geheimnis habe. Ich bin in jemanden verliebt. Das Problem dabei ist, ich darf ihn nicht lieben.

    Heute war ein Tag wie jeder andere, ich sah´s am Tisch und aß mein Frühstücksbrot mit meiner Lieblings Marmelade. Mein Vater machte mir jeden Morgen Frühstück und ein paar Pausenbrote zurecht. Er selbst hatte schon auf der Arbeit gegessen, dass sagte er zumindest.
    Mein Vater, Ciel Throne arbeitete in einem Krankenhaus als Arzt, leider war er immer für die Nachtschichten eingeteilt. Ich konnte vielleicht nicht mit ihm Frühstücken, aber dafür hatte ich ihn den ganzen restlichen Tag. Wenn da nicht die Schule wäre.
    Ich beobachtete meinen Vater, wie er gerade das dreckige Geschirr spülte. Er sah verdammt gut aus, mit seinen schwarzen Haaren und den stahlblauen Augen sah er nicht älter aus als Mitte 20. Vielleicht war das der Grund warum ich ihn liebte. Ich liebte ihn, das war mein Geheimnis. Das schlimme an meinem Geheimnis war das ich ihn nicht liebte wie einen Vater, sondern wie einen Mann.
    „Kleines? Warum starrst du mich so an?“ er trocknete seine Hände an einem Handtuch ab und kam zu mir. „Geht es dir nicht gut? Du bist so blass“ Ich schüttelte den Kopf, irgendwie war es witzig, dass gerade er das sagte. Mein Vater hatte eine sehr helle Haut. „Du wirst mir doch nicht vor deinem 17ten Geburtstag schlapp machen. Er ist morgen solange musst du noch durchhalten ok?“
    Er gab mir einen Kuss auf die Stirn, seine kalten Lippen fühlten sich unglaublich an.
    Doch dieses Gefühl war falsch!
    „Nein mach ich nicht! Ich muss gehen sonst kommen ich zu spät!“ Eilig warf ich mir meine Büchertasche über die Schultern und ging zu meiner Schule.
    Heute war ein sonniger Tag was mich nicht gerade Glücklich machte, ich mochte die sonne nicht und das war milde ausgedrückt. Die Krönung des Tages war, das der Elternsprechtag vor der Türe stand. Meine Klassenlehrerin Frau Walker freute sich besonders mit meinem Vater zu sprechen. Deshalb hasste ich sie, sie konnte mit meinem Vater machen was sie wollte und ich nicht.
    Ich sagte deshalb auch nie wann der Elternsprechtag sei, doch irgendjemand musste ihn wohl angerufen haben, denn er wusste immer wann er war. Das allerschlimmste war, das er sich darauf freute. Ich hatte mal belauscht wie er zu einem seiner Freunde gesagt hat, das sie „lecker“ sei. Danach habe ich solange geweint bis ich eingeschlafen war.
    Ich wollte es mir nicht vorstellen, was meine Lehrerin und mein Vater trieben.
    Während mein Vater bei dem Elternsprechtag war, sah´s ich Daheim und versuchte mich mit einem Film und jede menge Chips abzulenken. Es klappte einiger maßen.
    Als mein Vater wieder nach Hause kam, schwankte er einwenig. „Du bist betrunken?“ er legte seine Arme um mich. „ICH habe keinen Alkohol getrunken“ er kicherte, „und trotzdem bin ich betrunken! … Morgen kann ich mich wahrscheinlich an nichts mehr erinnern...“
    „Nicht mehr erinnern?“ er nickte und flüsterte mir ins Ohr: „Ja mein Schatz“ Ich drehte mich zu ihm um und küsste ihn. Er packte mich am Arm und ich dachte, er würde mich wegstoßen, doch er zog mich an sich und erwiderte meinen Kuss. Er war ein guter Küsser. „Meine süße kleine Belle...“ hauchte er an meinen Lippen. „Ich liebe dich Papa“ mir liefen die tränen aus den Augen. „Aber ich darf dich nicht lieben“ Er küsste die tränen aus meinem Gesicht. „Warum glaubst du das du es nicht darfst?“
    „Du bist mein Vater!“
    „Nein eigentlich nicht. Ich bin nicht dein Vater also darfst du mich auch lieben und glaube mir ich bin froh, dass du mich liebst!“
    Ich schmiegte mich an ihm, um zu verhindern das meine Beine nachgaben. „Ich bin nicht deine Tochter? Aber du bist mindestens 20 Jahre älter“ Er lachte. „Schatz. Ich bin siebenhundertachtundzwanzig Jahre alt aber darauf kommt es nicht an“
    „Papa! Ich meine es ernst! Du schaust aus wie Mitte dreißig, also wie alt bist du?“
    „Ich meine es auch ernst... und wenn du 40 Jahre alt bist, dann werde ich genauso aussehen wie jetzt“
    „Wie meinst du das?“ Er kam nicht mehr zu einer Antwort, er fiel auf das Sofa und schlief ein. Leise flüsterte ich: „Wie viel hast du nur getrunken?“ ich deckte ihn zu und ging dann auch schlafen. Ich war glücklich, auch wenn ich nicht alles erfahren habe.



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