Takeru & Manori. Pre- Story

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    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 04.10.2009, 18:33

    Takeru & Manori. Pre- Story
    Zusammenfassung

    Takeru, ein Assassine, der kurz vor dem Ende seiner Ausbildung steht wird zu einer Inhumation in ein Kleines Dorf, einige Meilen vond er Stadt entfernt geschickt.
    In diesem Dorf trifft er in einer Taverne auf die Kellnerin Manori, die ,ihrer Schönheit wegen von vielen Männern begrabscht wird und unsittliche Sprüche zu hören bekommt.
    Als Takeru Zeuge einer solchen Szene wird, beschützt er das zwei Jahre jüngere Mädchen, und , wie der Zufall so spielt verschwindet der Müllerslehrling in der folgenden Nacht spurlos.
    Da er seinen Auftrag erfüllt hat, gibt es für den Assassinen keinen Grund mehr zu bleiben, wenn er auch nicht übers Herz bringt, Manori dort zu lassen.


    Takeru hob den Kopf in die Morgenluft und schloss die Augen, als die noch junge Sonne sein Gesicht berührte.
    Er hielt inne, trotz der Last des Sattels auf seinen Armen und dem Drang, so schnell wie möglich zurück zu der Gilde zu kommen.
    Jetzt war es noch ruhig. Diese Ruhe würde nicht lange anhalten, hätte er doch eigentlich bei dem gedanken an den Bevorstehenden stundenlangen Ritt schon das leichte kribbeln der Angst verspürt, doch das Tat er nicht.
    Das Wort 'Angst' war schonf rüh aus seinem gedächnis herausgeprügelt worden, er fühlte nur einen leichten Zorn auf das Pferd, auf dessen Rücken er nur mit Mühe und Not bleiben würde.
    Aber wenigstens musste er nicht Laufen.
    Atmen entströmte schwer seinen Lungen, als er in die beinahe noch Nächtliche Stille trat, in der das Dorf schlief und den Sattel auf den dunklen Rücken des Pferdes legte.

    Er hoffte, sie wäre wach, würde ihns ehen, hinunterkommen, sodass er fragen könnte, ob...
    Takeru schüttelte den Kopf.
    Nein. Alles war in Ordnung, wie es war.
    Und so sollte es sein.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 07.10.2009, 18:17


    Manori.

    Wieder war die Kälte in ihre Glieder gefahren.
    Wieder hatte der Mond seiner selbst in ihren meergrünen Augen begutachtet.
    Wieder hatte der Teufel sich in ihre feuerroten Haare verliebt.
    Wieder stand sie da, vor dem Fenster, die Hände vor das Herz gepresst.
    Leise summend, um dem Tod zu entkommen.

    Einsam.
    Kalt.
    Verloren.
    Glücklich.

    Sie spürte seine Anwesenheit bevor sie ihn hören konnte.
    Doch sie rührte sich nicht.
    Nicht sie sollte ihm entgegen kommen.
    Niemals.
    Sie war stark.
    Sie würde watren.


    Traurig füllte die Melodie das Anwesen und brachte die Wände zum weinen.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 07.10.2009, 19:14


    Vielleicht war es Hoffnung oder eine Ahnung, die ihn dazu veranlasste, sich umzudrehen, nach oben zu schauen. Zu ihrem Fenster.
    Ihrem Fenster.
    Sein junges Herz sprang und tanzte für einen Kurzen Augenblick, als er tatsächlich sah, oder zu sehen glaubte, was er sich erhofft hatte zu sehen.
    Hoffnung.
    Er lächelte leise, als Morgenwind aufkam und zärtlich mit ihren wunderschönen Haaren spielte, sie vor die tiefen, Meergrünen Augen wehte und schließlich verschwand, Herbstluft zurücklassend.

    Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, sich erkenntlich zu zeigen, doch der Moment war so schön. Er hätte ewig so stehen können.
    Sie für alle Zeit ansehen können.
    Momente wie dieser sollten für immer bleiben.
    Für immer.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 08.10.2009, 19:35


    Manori.

    Ein Lächeln umspielte ihre Lippen als sich ihre Blicke fanden.
    War er doch das einzige was dieses Lächeln brauchte.
    Was sie brauchte.

    Der eisige Wind zog und zerrte an ihr.
    Zurück in die Wirklcihkeit!
    Denn das konnte sie nicht sein...

    "Kommst du?", flüsterte sie.
    Ihre Stimme zitterte vor vorfreude, in seinen Armen zu versinken.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 08.10.2009, 19:46


    Das Silber seiner Augen strahlte Dunkel im jungen Morgenlicht zu ihr auf, als sich sein Herz still zusammenzog.
    Schweigend schüttelte er den Kopf.
    "Nein, Manori.
    Ich muss gehen. Ich werde erwartet."

    Und doch blieb er stehen.
    Wartend.
    Hoffend.
    War ihm auch nichts anderes vergönnt zu tun.
    Er konnte und wollte nicht gehen.
    Nicht bevor sie irgendetwas gesagt hatte.

    Sie sollte mitkommen.
    Sie musste mitkommen.

    Und doch wartete er stillstehend.
    Und hoffend.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 08.10.2009, 19:56


    Manori.

    Eis.
    Kälte.
    Etwas kühles breitete sich in ihr aus und ihr Lächeln verzog sich zu einer schmerzhaften Grimasse - jedoch kaum erkennbar.

    "Achso. Leb Wohl."

    Sie hob eine Hand und verschwand in ihrem Zimmer.
    Weg vom Fenster.
    Weg von der EisesKälte.
    Weg von dem TodBringer.

    Weg.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 08.10.2009, 20:02


    Er erstarrte, die silbernen Augen von Verlust des erwarteten aufgerissen.
    Stille fraß sich in den Morgen, während die Sonne aufging.
    Und fallendes Leder, die schnallen aus Silber fielen zu Boden, fraßen ihrerseits die Stille.

    "Warte."
    Erschrocken über die heftigkeit seines Ausbruchs zuckte er zusammen, ehe seine Hände sich im alten Holz des Hauses verfingen und ihn nach oben brachten, wo sein Blick in ihr Zimmer fiel, und er vor Anstrengung keuchte.

    "Warte. Bitte."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 08.10.2009, 20:15


    Manori.

    'Warte.'
    Sie zuckte zusammen.

    "Warten? "
    Ironie troff von ihren Worten.

    "Ich dachte du musst gehen?"
    Ein Schutzschild aus Eis wob sich um ihre Worte, welche jedoch schrieen und ihre Schlingen auswarfen um sein Gehör mit der Wahrheit zu erreichen.

    Nimm mich mit.
    Lass mich nicht allein.
    Lass mich nicht im Stich...



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 08.10.2009, 20:41


    Er schluckte und in ihm schrie etwas, dass ihm unheimlich blöd vorkam.
    "Ich...."
    In der Stille, die von den ersten Vögeln nun vertireben wurde ließ sich leichte Röte auf blassen Wangen nieder und die silbernen Augen sahen zu Boden.

    "Ich..."

    Seine Lungen füllten sich mit der Landluft und er blickte auf.
    Auf, in ihre sanften, kalt scheinenden grünen Augen.

    "Ich möchte, dass du mit mir kommst."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 14.10.2009, 09:34


    Manori.

    Mit ihm kommen?

    Sie schluckte einen riesigen Klumpen unwohlbefinden und zweifel hinunter.

    "Das...das kann ich nicht..."

    Tränen stiegen ihr in die AUgen.
    er wollte sie mitnehmen..

    Sie wich vom Fenster zurück.

    "Woher willst du überhaupt wissen das ich mit kommen mag?"



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 15.10.2009, 19:00


    Er wollte nicht sagen, dass ihre Worte sich wie ein Schlag ins Gesicht anfühlten, aber er wich nicht zurück, zuckte nicht zusammen, selbst wenn das Gefühl ihm unangenehm war.
    Natürlich. Er war ein Narr gewesen, solche Dinge anzunehmen.
    Schließlich war er nicht die ganze Welt. er konnte nicht von ihr erwarten...
    Seine Finger schlossen sich um das Fensterbrett und es knirschte leise, als er sich hochscwang und schließlich in ihrem Zimmer stand.

    "Das...habe ich nicht angenommen."
    Lügner. Aber das war ihm in dem Moment egal, als er sich die Bilder des letzten Tages ins Gedächnis rief, und er fühlte, wie Zoern und bitterer Triumph durch seine Adern flossen.

    "Aber ich will, dass du mitkommst.
    Ich möchte nicht..."

    Takeru unterbrach sich, schluckte die brennenden Gefühle hinunter, hob den Kopf und sah sie sanft an.

    "Was willst du noch hier?
    Willst du als Kellnerin oder Müllersfrau enden?
    Verheiratet mit einem Jahre älteren Mann, oder willst du täglich begrapscht und befummelt werden, um irgendwann als alte Jungfer zu sterben?"
    Er dachte an die stinkenden, hässlichen Bauern, die die Sorgen der Welt in ihrem Metglas ertränkten, und sein Magen wurde sauer, als er das schöne rote Haar zwischen ihren sah, eine hinuntergrezogene Bluse, gesabbere und Bier auf dem langen, schmutzigen Rock.
    Seine Faust ballte sich und sein Körper bewegte sich auf sie zu, nur einen Schritt, ehe er sich zurückhalten musste, um sie nciht zu berühren, nciht die blassroten Wangen zu berühren, nicht ihr rotes Haar, nicht...
    Sie war so wunderschön.
    So wunderschön.
    Sie war vergeudet in diesem Fleckchen Erde, wo sie für alle anderen nciht mehr wert war, als ein Sack voll Gold.

    "Ich kann dich hier nicht allein lassen. Aber ich kann nicht bleiben.
    Hängt dir an diesem Leben so viel, das ich dir nicht geben kann?"



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 15.10.2009, 19:11


    Manori.

    Ein Lächeln wollte sich auf ihr Gesicht stehlen, doch sie verbat es.

    Tränen bahnten sich an doch sie blockierte ihnen den Weg.

    Wich noch einen Schritt zurück.

    Wie ein scheues Reh.
    Doch ihr leben hatte sie gelehrt, scheu zu sein.

    Ungewollte, unerliche Kälte begleitete ihre Stimme.
    "Glaubst du nicht ich kann auch alleine Fliehen?"



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 15.10.2009, 19:20


    Er wusste um die momentane Kälte in seinen Silbernen Augen, als er den Kopf hob und sie ansah.
    "Ich würde dich nie alleine fliehen lassen."
    Dazu bist du zu kostbar.
    Würde denn nicht jeder, der einen Schatz findet, ihn behalten?
    Du glänzt viel zu hell, als das du übersehen werden könntest.
    Ein Stern.

    Takeru ließ das silber schmelzen, sah sie an und hielt seine Beine zurück, einen Weiteren Schritt auf sie zuzutun.
    Nein.
    "Ich würde mir nie verzeihen, dich alleine fliehen zu lassen.
    Komm mit. Ich bitte dich. Komm mit mir.
    Warum zögerst du?
    Mache ich dir angst? Bin cih nicht gut genug?
    Warum zögerst du?"



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 15.10.2009, 19:24


    Härte.
    Schmerz.
    Kanten, Narben, Blaue Flecken.
    Ihre Augen verrieten so viel, nur nicht die Wahrheit.

    "Ich lasse mich nicht besitzen!"



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 15.10.2009, 19:29


    Takeru wich zurück, eine bewusst ausgeführte Reaktion, kein Instinkt, keine Angst.
    Kalkuliert. Steril.
    Die verworrenheit der Situation schlug ihm auf die Nerven, amchte ihn schwindlig.
    Dinge waren so anders geworden.
    "Verzeih mir.
    Soll ich dann gehen? Ohne dich?"
    Nein.
    Wie er auf ein Nein hoffte.
    Wie er hoffte... Er hatte nie zuvor gehofft.

    "Lass mich das nicht tun. Bitte."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 15.10.2009, 19:34


    Manori.

    Sie drehte sich nicht um.
    Schaute nicht weg.
    Schaute niemals weg.

    "Ja."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 15.10.2009, 19:46


    Und soffort war sie werde da.
    Natürlich. Immer dann, wenn man sie brauchte.
    Assassinenmaske. Keine Regung. Ausdruckslos. Ohne Mimik.
    Und trotzdem.
    Natürlich.
    Natürlich war es so gekommen.
    Und er wäre ein Narr, weiter auf sie einzureden.
    Obwohl er wusste, dass er sie niewieder sehen würde.
    Wie war doch gleich die Metapher von den einhundert Jungen und dem Irren?

    Deshalb waren Leute wie er immer allein.
    Deshalb waren sie alle allein.
    Weil niemand...
    Takeru schluckte.
    Dann...ist dies ein Lebewohl?"
    Aber ich will nicht, dass es so endet.
    Es hatte ja nochnichteinmal einen Anfang.
    Seine stimme war rau und leise. So war er eben ein Narr.
    Aber wenigstens musste er jetzt wieder erlernen, dei Einsamkeit zu schätzen.
    Was immer automatisch geschehen war, aber sich nun wegen einiger Stunden bloß vollkommen verflüchtigt hatte.

    Verletzt. Er war verletzt.
    Und in einem unachtsamen Moment, indem er sich auf sie zubewegte und ihre warme, schlanke Hand zum Abschied an seine Lippen hob, zeigte sich diese Verletztheit.

    Takeru drehte sich um, kam sich wie ein Junge vor, was ihn ärgerlich machte, stieg auf die Fensterbank und sprang, ohne sich umzudrehen in die Nacht hinein.

    Der MAntel bauschte sich um ihn, als er landete und seine Fäuste ballten sich.
    Vorbei und lange her.
    Neimand würde je davon erfahren.
    Was also kümmerte es ihn?
    Was also kümmerte sie ihn?

    Er sah nicht nocheinmal auf, obwohl er scih es wünschte.
    Obwohl er hoffte.
    Er würde nicht hoffen.
    Nicht wieder.

    In der Stille sattelte er das Pferd, musterte es mit der Wut,d ie er aufbringen konnte.
    Irgendwer musste schuld sein.
    Es hätte auf dem Weg hierhin sterben können.
    Dann wäre er vielleicht nie heir angekommen.
    Und hätte sich nie so lächerlich gemacht.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 15.10.2009, 19:54


    Manori.

    Sie wartete, bis sie ihn aufkommen hörte, auf dem Boden.

    Und dann fiel die Mauer von ihr ab.
    Der Damm brach.
    Die Tränen flossen.
    Die Schluchzer ertönten.
    Die wangen Röteten sich.

    Sie taumelte auf ihr Bett zu, stolperte und fiel, versuchte sich an etwas festzuhalten und mit lautem krachen fiel ein kleiner tisch um, auf sie rauf.

    Doch sie bemerkte es nicht.
    Reagierte nicht.
    Krümmte sich auf dem boden.
    Geschüttelte von krampfartigen Schluchtzanfällen.

    Feine Blutspuren, wie rote Flüss aus der Sicht eines Vogels, zogen sich über Stirn und Hände während sie da in Scherben lag.

    Sie wollte ihn nicht gehen lassen aber...
    Sie wollte nciht schwach sein aber...
    Sie wollte nicht verloren gehen aber...
    Sie wollte nicht fliehen aber...
    Sie wollte alles ändern aber...

    Aber...

    Aber...



    Aber.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 15.10.2009, 20:12


    Takeru hob den Kopf und musterte ihr Fenster.
    Dann doch. Meinetwegen.
    Es stand immernoch offen.
    Es stand immernoch offen.
    Und dann....
    Er hatte das Pferd osgelassen, ungeachtet des Tieres, dass sich vielleicht erschrecke. Es interessierte ihn wenig.

    Und er hatte sie gesehen. Und gewusst, dass er sich nciht getäuscht, sich nicht lächerlich verhalten hatte.
    Und dann war sein Herz in Stücke gesprungen. Oder zerrissen.

    Wieder bauschte sein Manel, als er sich auf den Boden fallen ließ.
    Er hob sie hoch. Berührte sie endlich. Ihr Gesicht. Ihre Hände. Ihre Augen. Ihre Tränen.

    Der Tisch war weggerissen worden, auf den Scherben kniete nun er, sie lag auf dem blanken Boden.
    Keine Scherben mehr.

    Sein Daumen strich über ihre Wange, wischte die Tränen fort, das Blut aus ihren Wunden.
    Blut aus ihren Wunden.

    Er saß in den Scherben einer Vase und wiegte ihren Kraftlosen Körper, der sich in schluchzern wand, strich mit der Hand unablässig Tränen fort und schloss die Augen nicht, um sie weiter ansehen zu können.
    Momente wie dieser Sollten ewig sein.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 15.10.2009, 20:17


    Manori.

    Sie spürte ihn.
    Sein Hände.
    Seinen Atem.
    Seine Wärme.
    Sein...sein alles.

    Sie wollte sich nicht besitzen lassen.
    Sie wollte nicht bessen sien.

    Doch getragen.
    Getragen wollte ise werden.

    Und zwar für immer.
    Langsam beruhigte sie sich, und das Schluchzen hörte auf - doch nicht die Tränen.
    Die liefen weiter - auch als sie schon eingeschlafen war.

    <3



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 15.10.2009, 20:34


    Er hob sie stumm hoch, die Augen immernoch offen und ihrem Atem lauschend, der imer langsamer und ruhiger wurde.
    Aber die Tränen flossen immernoch, glänzten auf ihrem Gesicht und machten sie unberührbar für alle weltlichen Probleme.
    Owbohl sie weinte. Obwohl sie trauerte.
    War sie so weit fort für alles irdische, dass er sein herz schlagen fühlte und lächelte.
    Doch er trug sie nicht aus dem Fenster, sondern zum Bett, worauf er ihren Körper sanft legte und die stille Anmut ihres Schlafes bewachen würde, bis sie aufhörte zu weinen.
    und dann würde er gehen.
    Wie sie es wünschte.
    Selbst wenn es ihm das Herz nocheinmal auseinadner reißen würde.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 16.10.2009, 22:04


    Manori.

    Der Frieden war viel zu kurz.
    Die Stille war viel zu kurz.
    Die zweisame Einsamkeit war viel zu kurz.

    Den als Manori die Augen aufschlug, war alles vorbei.

    Ihr Kopf schmerzte.
    Ihre verweinten Augen brannten.
    Die vielen kleinen Schnitte fühlten sich wie winzige heiße Nadeln an, welche unablässig auf sie einstachen und sie hatte den metallisch-bitteren Geschmack ihres eigenen Blutes auf der trockenen, sich pelzig anfühlenden Zunge.

    Vergessen, hatte sie nichts.
    Hätte der harte Aufprall, der tiefe Schlaf oder der leichte Blutverlust nicht wenigstens eine kurze Amnesie auslösen können?
    Nein...natürlich nicht.

    SIe stöhnte bei dem Versuch sich aufzurichten.

    Er war fort.
    Sie war allein.
    Und es war ihre Schuld.

    "Warum zum Teufel bist du gegangen!", verfluchte sie ihn, wohl wissend, das es ihre Schuld war - das sie ihn weggeschickt hatte.
    Ihn beleidigt hatte.
    Belogen hatte.

    Es war ihre Schuld gewesen.
    Sie war die Schuldige.
    Und nun musste sie ihre Strafe absitzen.

    Während der ganzen morgentlichen Prozedur des Aufstehns, Waschens und Anziehns kniff sie die Lippen zusammen, um keinen Laut der Verzweiflung, des Schmerzes, der Trauer...
    Nein.
    Sie würde sich nicht beschweren.
    Sie war die Schuldige.

    Sie allein.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 17.10.2009, 12:27


    Er musterte sie während sie aufstand.
    Verhielt sich ruhig, wagte kaum zu atmen.
    Er hatte nciht gehen können.
    Wenn er gegangen wäre, wäre er neimehr ind er Stadt angekommen.
    Weil sein Weg ihn immer zurückgebracht hätte.
    Weil es nichts anderes mehr gab.

    Sie hatte das offene Fenster nicht gesehen, ihn nicht beachtet.
    Eines der Talente, die man lerne.
    Eines der...

    Er zuckte zusammen,a ls sie aus der Stille ausbrach und ihn beschimpfte, ihn der weggelaufen war, ihn,d er gegangen war und sie nicht mitgenommen hatte.
    Und in diesem Moment wurde es war. Noch nie war eine so intense Wärme durch seinen Körper geflossen, hatte ihn eingehüllt und sein Herz langsam beruhigt, die schmerzenden Muskeln besänftigt.
    Ihre Augen.
    Ihre wunderschönen Augen.
    Und ihre Stimme, die noch vom Schlaf und von Tränen zitterte.

    Seine Hände zitterten, während sie der Versuchung wiederstanden, sie zu berühren, sie zu umarmen, sie zu halten, wie sie es getan hatten, während sie schlief.
    Sie halten.

    "Hast du deine Meinung geändert?"
    Brüchi. Rau. Hoffend.
    Er schluckte. Wartete. Hoffte.

    Du musst.
    Weil ich sonst niemehr von hier fortgehen kann.
    Weil ich...
    Weil du...

    Wir.
    Du musst...du musst.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 17.10.2009, 20:22


    Manori.

    Eigentlich hatte sie es gewusst.
    Tief in ihrem inner hatte sie es gewusst.
    Gehofft.

    Warum also schrak sie zusammen?
    Warum ließ sie den Kamm fallen?
    Warum begannen ihre Hände noch mehr zu Zittern?
    Warum blieb sie nicht sitzen, sonder sprang in die Höhe und fiel ihm um den Hals?

    Was war mit der Selbstbeherrschung, dem Selbstschutz paasiert, welchen sie sich über die fünfzehn Jahre die sie sich durch ihr Leben kämpfen musste antrainiert hatte?

    "Ja...", flüsterte sie, ihr Gesicht in seiner Schulter verborgen.
    "Ja...ja...ja."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 16:28


    Seine Arme legtens ich sanft um ihren Körper, hüllten sie in den schwarzen Mantel, während seine Lungen sich langsam mit ihrem Duft füllten, der nun um sie beide wehte und das schmerzende Herz heilte, dass ihn seiner Brust zu schlagen begann.
    Seine Hand stützte ihren Kopf, verbarg sich inihrem Haar.
    Und seine Lippen lächelten. Lächelten, wie sie es nie getan hatten, bei den Dingen, die ihm das Leben gebracht hatte.

    Er wusste nciht, was er hätte sagen können, was er hätte sagen wollen, da alles so perfekt und vollständig war.
    Und so hielt er sie fest und fühlte ihren Herzschlag, ihren Atem.
    Eine Weile. Eine ewigkeit lang.
    Eine Ewigkeit.

    "Dann lass uns gehen."

    Seine Arme hoben sie hoch, sein gesicht lächelte sanft in ihre wunderschönen, tiefen Augen, bevor er sprang und sanft auf dem Boden aufkam, wo das Pferd stand, auf welches er sie hob und sich hinter sie setzte.

    Und sein Herz hielt den Moment fest.
    Es würde gut werden.
    Alles war gut.
    Sie war hier.
    Sie würde immer hier sein.
    Bei ihr.
    Er würde nun auf sie aufpassen. Für immer.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 18.10.2009, 18:17


    Manori.

    Manori lehnte ihren Kopf an seiner Schulter an und liebkoste seine Wange.
    Die Rythmischen bewegungen des Pferdes waren eine eintönige begleitung die sie kaum noch wahrnahm.
    Schweigend ritten sie vor sich hin - die unberührte Spannung genießend, und immer wieder ertastend, erprobend wie viel sie ausshielt.

    Bedächtig verengte Manori den griff ihre Arme um seine Taillie.

    Immer erst wenn die Sonne unterging und sie da saßen, in das Feuer starrten und an nichts dachten wurde die Stille gebrochen und sie fanden sich in einem mitreisendem, kompliziertem gespräch wieder, während dem Manori Takeru genau beobachten konnte, seine Blicke wenn er sich über etwas aufregte oder von etwas schwärmte.
    Seine angewohnheit die Fäuste zu ballen wenn er wütend wurde und das verlegene lächeln wenn er sich in etwas geirrt hatte, und sie ihm das gegenteil bewies.
    Der ausweichende Blick wenn sie ihn dabei ertappte wie auch er sie beobachtete und die Strahlenden augen wenn er von seinen vielen Leidenschaften sprach.
    Das Thema ihrer Vergangenheit vermieden sie beide, waren sich im stillen übereingekommen nich darüber reden zu wollen...

    Diesen Abend brach Manori die Stille.
    "Was treibt jemanden wie dich eigentlcih in so ein Dorf wie das von mir?"



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 18:33


    Sein Blick hatte besonnen auf ihr gelegen, auf der Bewegung ihrer Hände, während sie sprach. Auf den wissenden, leicht spöttischen Blick, wenn sie seine Weltanschauung berichtigte.
    Das Lachen, wenn er falsch lag.
    Die Vorsicht, die sie beide umgab, die einen Abstand schuf, der ihre Berührungen trennte.
    Und trotzdem war die Wärme da, die sie umgab und erfüllte auch seine Augen, deren Ausdruck er nicht kannte, der ihm so fremd und vertraut war, wie sie.
    Und doch...
    Er hatte die Frage gefürchtet. Hatte sich überlegt, was er antworten sollte, was er antworten konnte, ohne zu lügen.
    Man hört dann niewieder auf.
    Aber wie würde sie reagieren?
    Würde sie reagieren?
    Assassine. Sein Leben bestand aus diesem Wort, er war ein Assassine und verabscheute das Wort Mörder, wie sie es alle taten.
    Und doch...
    Er fühlte, wie sein inneres Schluckte, während er, wieder unter der Maske, einen Stock nahm und teilnahmslos in den Flammen stocherte, um die Stille zu überbrücken und sich selbst ein wenig Zeit zu verschaffen.
    Er wollte nicht lügen. Er konnte nicht lügen, obwohl er darin ein Meister war.
    Aber wenn sie es wüsste, wenn...
    Risiko.
    Nein.
    Er würde sie nicht verlieren. Er konnte sie nicht verlieren, und das mehr, als dass er nicht lügen konnte.

    Er schob eine Hand in seinen Mantel und griff nach dem Messer, welches ihm die Gilde geliehen hatte.
    "Mein Lehrmeister hat mich geschickt um das von Eurem Schmied abzuholen."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 18.10.2009, 18:39


    Manori.

    Er wirkte abwesend und schaute ihr nicht in die Augen.

    Sie griff nach dem Messer und schaute es sich in dem Schein des Feuers an.
    "Es sieht nicht aus wie von unserem Schmied...", sie gab ihm die Waffe zurück und wechselte das Thema.
    "Was lehrt dich dein Lehrmeister denn?"

    Doch die Vertrautheit mit der sie eben noch umgegangen waren verschwand langsam, und auch ihr Blick verlor sich in den Flammen.

    Wieso belügst du mich...



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 18:48


    Er spannte die Kiefermuskeln an, und nahm das Messer zurück, hob den Kopf und musterte die Sterne, während sein Herz still weiterschlug.
    Seine Hand formte sich zu einer Faust, während in seinem Kopf Gedanken über Gedanken schlugen.
    "Verzeih mir...
    Ich..."

    Er unterbrach sich, biss sich auf die Lippe , senkte den Blick und sah sie eine Zeitlang schweigend aus den sanften Augen an, die sie ihm verliehen hatte.
    Trotz der seltsamen Situation wurde ihm warm, als er sie sah.
    "Ich möchte lieber nicht darüber reden...
    weil ich nicht will, dass du mich hasst.
    Was du tun wirst."

    Atmen schmerzte, und er schloss die Augen, war versucht, sie zu berühren, doch er konnte nicht...
    Er konnte so vieles nicht.

    Sein Blick war flehend, als er sie erneut ansah.
    "Versprichst du mir, nicht erneut danach zu fragen?"

    Verletzlich...
    So leicht.
    Zerbechlich war das Gerüst, auf dem alles sand.
    Alles stehen würde.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 18.10.2009, 22:15


    Manori.

    Ihr blick wurde weich.
    Nein.
    Er log sie nicht an.
    Er verschwieg ihr nicht.
    "Wenn das dein Wille ist, dann kann ich warten."

    Ihr hände suchten seine.
    Fanden sie.
    Langsam zog sie sich näher an ihn heran.
    In seinen Augen gefangen.
    Nicht einmal blinzeln konnte sie...



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 22:20


    Ihre Nähe, ihre berührung erstaunte ihn, raubte ihm den Atem, der durch ihren ersetzt wurde, der nun süß seine Lungen füllte und auf seinen Lippen lag.
    Die silbernen Augen verfingen sich in ihren, die ihm die Schwerelosigkeit ermöglichten, und ihn doch gleichzeit schmerzhaft tief fallen ließen.
    Sein Herz schlug. Ihr Herz schlug.
    Gleichzeitig.

    Mondlicht flackerte und berührte ihr Gesicht sanft, fing sich in ihren Augen und ließen sie strahlen, während das Feuer in ihren Haaren brannte.

    Seine Hand hob sich, immernoch im Griff verflochten und berührte die warme, weiche Haut, die sich an seine Handfläche schmiegte, als wäre sie genau dafür gemacht worden.

    "Du bist wunderschön."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 18.10.2009, 22:27


    Hinal.

    Sie konnte nicht antworten.
    Wollte nicht antworten.
    Wollte nichts hören.
    Nicht hören wie schön sie war.

    Das hatte sie schon oft genug gehört.
    Von zu fielen Lüstlingen.
    Männer, die stanken.
    Männer, die ihre Hand ergriffen und daran zerrten.

    Auch Takerus Hand ielt ihre.
    Und aufeinmal wurde sein griff unerträglich.

    Sie riss sich los.
    Griff ins Feuer und holte ein brennenden Holzscheit hinaus.
    Hielt es sich ganz nah ans gesicht.
    Ihre Hand zitterte, doch aus ihren Augen sprang blinde Wut.

    "Ich wünschte ich wäre hässlich. EIne Hässliche blinde Kuh, die niemand will!"



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 22:35


    Aus einem plötzlichen Instinkt wurde Wut, die aus Angst erstand, welche ihr den Holzscheit zu nahe, viel zu nahe an ihr Gesicht hielt, ungeachtet dessen, wohin er flog
    Die Silbernen Augen verfestigten sich und seine Hand griff fest um ihr Handgelenk.
    "Sei nicht töricht. "
    Weil du nciht weißt, was hätte passieren können.
    Weil ich deine Schmerzen nicht hätte ertragen können.
    Weil ich doch trotzdem gewollt hätte, wenn du eine hässliche Blinde Kuh gewesen wärst.
    Aber seine Stimme war kalt, brannte wie Eis durch die Luft, durchschnitt Sekunden, bis er ihren Arm fallen ließ, das Feuer austrat und eine Decke über die brennende Stelle warf, wo der Scheit hingefallen war.
    "Steig auf.
    Wir reiten weiter."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 18.10.2009, 22:51


    Manori.

    Sein griff schmerzte sie unheimlich, doch sie beschwerte sich nicht.
    Kniff ihre Augen zu schmalen Schlitzen zusammen.

    Natürlich, er wollte nicht das ihre Schönheit verloren ging.
    Er wollte das sie sein Schatz blieb.
    Seiner.
    Allein.

    Sie sagte nichts, stieg hinter ihm auf das pfer auf.
    Dcoh sie hielt sich am Sattel fest, beobachtete wie sich die Haut an der er sie fest gehalten hatte langsam dunkelblau färbte und sie zu einer reihe anderer blauer Flecken und vieler kleiner Kratzer gesellte.

    Natürlich.
    Er war ein Mann.
    Nichts anderes.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 23:00


    Sie ritten durch die Nacht, ritten durch den Tag mit kurzen Pasen um das Prerd abzukühlen.
    Sie sprachen nicht viel und er fühlte immernoch die Rückstände der letzten Nacht, die Angst, die Wut, dieses seltsame Gefühl.
    Und er hatte natürlich wieder alles kaputtgemacht.
    Vielleicht hätte er sie garnicht erst mitnehmen sollen.
    Es wäre für Beide besser, gesünder gewesen.
    Doch immer, wenn er daran dachte, tanzten erinnerungen vor seinen Augen, die die verlorene Wärme zurückholten, und er musterte sie und bereute leise.
    Am Abed des zweiten Tages setzte er sich zu ihr ans Feuer, darauf bedacht, genügend Abstand zu lassen, und sie nciht zu berühren, während er ihr den Tee reichte, bevor er sich auf die Andere Siete der Flammen setzte.
    "Willst du, dass ich dich zurückbringe?"

    Er hatte die verbrogene Hand zur Faust geballt, die den ganzen Arm schmerzte.
    Er fühlte den Schmerz, den ihm diese Frage bereitete und hoffte, er hätte sie nicht gestellt, wollte garkeine Antwort wissen, wünschte sich einen Abend zurück, um nciht das zu sagen, was er gesagt hatte.
    Er wollte doch nur...
    Wollte doch...
    Er senkte den Blick.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 18.10.2009, 23:19


    Manori.

    Sie wärmte ihre Hände an dem Tee.
    Schaute ihn nicht an.
    Schaute ins Feuer.

    "Wozu? Das war niemals mein zu Hause. Du setzt mich einfach...im nächsten Dorf ab. Ich komme schon allein zurecht."

    Ihre Hände zitterten.
    Es tat ihr weh.
    Der Gedanke ihn zu verlassen.

    Doch dann viel ihr Blick wieder auf die Blauen Flecke auf ihrem Arm - die neuen wie die Alten - und sie schmeckte die Bittere galle wärend ihre Hände noch stärker zu zittern begannen.

    Nein.
    Sie wollte nicht bei ihm bleiben.
    Sie konnte nicht bei ihm bleiben.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 23:26


    Er bemerkte ihren Blick und schlcukte, während die kälte ihn wieder einholte und ihre Antwort ihn innerlich schaudern ließ.
    Ich habe doch gesagt, ich lasse dich nicht allein.
    Ich habe doch gesagt, ich beschütze dich.
    Das einzige, was ich bis jetzt getan habe...
    Er erstickte den Gedanken und verfluchte sich selbst, ehe er den Blick hob und sie musterte.
    "Das...mit gestern Abend tut mir Leid."

    Natürlich. Das ist, was jeder sagen würde. Jeder in solcher Situation sagt.
    Denn schon bald werde ich dich vergessen haben.
    Er ballte die Faust enger, sodass der Schmerz in seine Schulter wanderte, hob dann den abgewandten Blick erneut und fühlte, wie der Schmerz darin brannte.
    "Du hast mir Angst gemacht. uU machst mir immernoch angst, weil ich dich nicht einschätzen kann, weil ich nciht weiß, was du tun wrst und das ist neu für mich.
    Ich wollte dir nicht wehtun, ich würde dir niemals wehtun wollen.
    Ich hatte nur solche Angst.
    Solche Angst..."

    Seine Stimme verlor sich, ebenso wie sein Blick, in den Flammen.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 18.10.2009, 23:47


    Manori.

    Sie sah ihm nicht in die Augen.
    Hätte sie es getan, hätte sie den Schmerz in ihnen gesehn.
    Das hätte sie vielleicht besänftigt, doch sie tat es nicht.

    "Nein.", murmelte sie, und langsam wurde ihre Stimme lauter.
    "Du hast mir wehgetan, weil du diich nicht mehr kontrolieren konntest - weil du mich nicht kontrollieren konntest. Weil du mich besitzen willst. Weil du Angst um meine Schönheit hattest. Und nicht um mehr, oder gar um mich."
    Immer noch schaute sie ihm nicht in die Augen.
    Starrte ihre Händ an, welche sich krampfhaft an dem Becher mit dem Warmen Tee festhielten.
    Langsam, ganz langsam ließ sie ihn sich über die linke Hand laufen.
    Bis sich auf die Lippe bis sie blutete, um nicht vor schmerz aufzuschreien.

    "Ich. Lasse. Mich. Nicht. Besitzen..!", presste sie zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 18.10.2009, 23:59


    Er zitterte und schmerz durchtränkte seinen Körper.
    Doch er schrie nicht. Er sprang nicht auf, er warf den Tee nicht weg, er zwang sie nicht, aufzuhören.
    Er blieb ruhig. Aus Gründen, die er sich nciht erklären konnte.

    Langsam bewegte er sich auf sie zu, stumm , ohne etwas zu sagen, die Schmerzen in den Silbernen Augen tragend löste seine Hand den Becher aus ihren verkrampften und verbrannten Fingern, uben diese zu seinen Lippen, bis der heiße Tee auch diese Verbrennt hatte.
    er hielt sie, zerbrechlich wie sie war vorsichtig und ohne sie zu umfassen, um sie nciht zu erdrücken, den Fehler nicht erneut zu machen.
    Dann lagen seine Lippen auf ihren und er schmeckteihr Blut auf seiner Zunge sektsan süß.
    Schmerz.

    Er löste sich von ihr und die von dem seltenen Gefühl dunklen Augen sahen sie an.
    "Hör auf...Bitte. Hör auf."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 19.10.2009, 00:03


    Manori.

    Und endlich sah sie ihm in die Augen.
    Sah seinen Schmerz.
    Seine Leidenschaft.
    Seine Liebe.

    Ihr Hände taten weh.
    Ihr Lippen taten weh.
    Ihr Kopf schmerzte.

    Doch in dem Moment, en dem er sie berührte, vergaß sie all das.
    Spürte nur ihn.
    Sah nur ihn.
    Wollte nur ihn.

    Ihn.

    "Danke..."



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 19.10.2009, 00:10


    Er schüttelte den Kopf, stand auf
    "Nein."
    Seine Lippen brannten und seine Hände schmerzten.
    Stumm holte er eine Decke und hüllte sie darin ein ehe er sich wieder an die Stelle zurücksetzt und mit demselben dunklen Blick in die Flammen starrte.
    "Danke mir nicht .
    Mach das nur niewieder."

    Und dann setzte die reaktion ein, die er erwartet hatte, sein Herz begann schnell zu schlagen und der müde, apathische Schmerz brannte nun in seinen Adern, loderte in der Angst, die er wiederum verspürt hatte.

    Angst.
    Kälte wickelte scih um ihn und er machte sich klein um von ihre nicht überall erreicht zu werden.
    Angst.



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Wieb. - 19.10.2009, 00:25


    Manori.

    Sie fühlte wie er sich klein machte.
    Sah ihn wie sein Blick sich düsterte.
    Verschleierte.

    Vorsichtig kniete sie sich vor ihn, schlang ihre Arme um ihn und küste ihn auf beide wangen, die stirn und letztendlcih auf die verbrannten Lippen.

    "Doch. Doch. Dich dich dich dich will ich!"

    Und tränen des Glückes stiegen ihr in die Augen.

    "Ich liebe dich."

    Er war doch nicht nur...einer.
    Er war...



    Re: Takeru & Manori. Pre- Story

    Leha. - 20.10.2009, 19:44


    Seine Augen schlossen sich, und sein Herz ebhielt diesen Moment, behielt diese Sekunden, diese Wärme, ihren Atmen, den Geruch ihres Haars, der sich mit dem der Nacht mischte, den er so liebte.
    Er wartete zehntelsekunden, die sich schmerzhaft in die Länge zogen, stumm die wärme ihrer Handflächen, ihrer Lippen aufnehmend, ehe seine Fingerspitzen ihr Kinn stiffen, leicht, vorsichtig, um sie nicht zu verletzen und sich seine Lippen jeweils auf ihre legten und er die frische Wunde spürte, die ihre Zähne in die empfindliche Haut geschlagen hatte.
    Während dieser Realitäten, dieser Gegenwärtigkeiten behielt er die silbernen Augen geschlossen.
    Als er sich von ihr löste, lehnte er seine Stirn sanft gegen ihre, hob ihre Hand und führte diese erneut an seine Lippen.
    "Ich liebe dich."



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