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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: nanutschka - Lilaah Forum: Diosa de los Dragones Forenbeschreibung: Malygos - Fun Gilde aus dem Unterforum: Taverne "Drachennest" Antworten: 3 Forum gestartet am: Dienstag 14.04.2009 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Schlafstörung trieb mich zu dieser tat Letzte Antwort: vor 13 Jahren, 6 Monaten, 28 Tagen, 23 Stunden, 3 Minuten
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Re: Schlafstörung trieb mich zu dieser tat
nanutschka - 29.08.2009, 17:54Schlafstörung trieb mich zu dieser tat
Nur ein Traum?
Paula und ihre freunde waren einst zu Viert, denn sie hatten dieses Abenteuer schon einmal bestehen müssen.
Robert, war der der als erster von dem unglaublichen Schatz profitiert hatte bei dessen Fund sie sich schworen, dass er die Gruppe nicht trennen konnte. Doch der Schatz machte Robert reich, so reich das er schon Panikattacken bekam wenn er auch nur daran dachte etwas davon an jemanden abgeben zu müssen ohne etwas anderes dafür zu bekommen.
Robert war also Reich, und Paula und die anderen Zwei nagten immer noch am Hungertuch, denn sie waren nicht unbedingt faul, aber auch nicht so arbeitsam das sie eine arbeit langfristig behielten. Also verdingten sie sich als Tagelöhner und arbeiteten nur wenn kein stück Brot mehr auf dem Tisch war.
Es war also mal wieder soweit das einer der Drei arbeiten musste, Paula konnte diesmal nicht auch wenn sie sonst das meiste Geld heimbringt. Blieben noch Holger und Martin, sie zogen Strohhalme. Martin zog den Kürzeren und machte sich widerwillig auf die suche nach arbeit.
Während Martin auf der Suche nach arbeit war, überlegten Paula und Holger wie sie es schaffen sollten den nächsten Winter zu überstehen wenn es noch weniger zu tun gab als jetzt schon. Am Abend, kurz bevor Martin von arbeit und Einkauf zurück war, kam der zündende Gedanke. Der alte Schatz hoch oben in der alten Burg mit dem gefährlich langen aufstieg, er erfüllt jedem der es hinauf schafft einen Wunsch und sie hatten es schließlich schon einmal geschafft lebend dort oben anzukommen.
Es wurde zeit Martin von dem Plan zu erzählen, auch wenn die Chancen nicht sehr hoch standen das er jemals wieder dort hinauf gehen würde. Er war es schließlich der beim ersten erklimmen den linken arm verlor.
Jedoch Martin willigte schnell ein, er konnte schließlich seine geliebte Paula nicht den Monstern überlassen die am aufstieg warteten … oder Holger.
Sie aßen erst einmal zu Abend, suchten ihr bisschen habe beisammen und legten sich schlafen, denn es würde ein langer tag werden.
Noch mitten in der Nacht wachten sie wieder auf und machten sich auf den weg. Nicht mehr ganz wach erreichten sie in den späten Abendstunden den fuß der Burg und da es nachts viel zu gefährlich war den aufstieg zu wagen, nächtigten sie noch einmal.
„Jemand hat das Seil gestohlen, jemand hat das Seil gestohlen“ schrie Martin.
Martin hatte also seine Wache verschlafen und man hatte sie beklaut. So was passiert nun mal wenn man unterm Sternenzelt schläft.
Nichts desto trotz mussten sie langsam los, denn die Mittagssonne stand schon am Himmel und vor Einbruch der Dunkelheit mussten sie oben an der Burg angekommen sein.
Der weg nach oben war auch Tagsüber nicht ungefährlich, denn an jeder Biegung des Aufgangs wartete ein rätsel und eine Truppe Monster auf jeden der es wagte zur Burg zu wollen. Gesäumt von unzähligen Skeletten begann der schaurige aufstieg lang und ebenerdig.
Schon an der ersten Biegung wartete diesmal ein Rätsel das von Günther Jauch persönlich hätte sein können und die Untoten warteten gierig auf den Ausgang dessen. Sie lösten es trotz des drucks der durch die bloße Anwesenheit der Untoten auf ihnen lastete, und bekamen ihre erste Waffe, eine Lanze, mit der sie sich zumindest annähernd verteidigen konnten. Kaum hatten sie jedoch die Lanze in den Händen, fielen die Untoten über sie her um ihnen den Garaus zu machen und die Burg zu schützen wie es ihre Bestimmung war. Ein kurzer unblutiger Kampf entfachte, die Untoten schlugen mit ihren Waffen um sich und fingen an zu beißen sobald sie entwaffnet waren, denn sie waren zu langsam für unsere Drei Helden.
Die Untoten bluteten nicht weil die Zeit ihre Innereien zu staub hatten zerfallen lassen und so rieselte der sand aus ihnen heraus. Unsere Helden wurden wegen ihrer Schnelligkeit nicht getroffen.
Auf halbem weg zur nächsten Biegung, bemerkte Paula wie sich hinter Ihnen etwas bewegte. Sie drehte sich um, sah aber nichts Auffälliges und dachte sich das ihre furcht ihr nur einen streich spiele.
An der Biegung und dem nächsten rätsel angekommen, waren keine Monster zu sehen und sie schöpften schon Hoffnung diesmal ohne Kampf weitergehen zu können, aber weit gefehlt. Die Bewegung von der Paula dachte sie wäre ein streich ihrer angst, wurde zu schrecklicher Realität, eine handvoll Werwölfe schlich sich aus den schatten um sie zu attackieren. Schnell schnappte sich Holger die Lanze und deutete Paula und Martin das rätsel zu lösen während er die Werwölfe in Schach hielt. Holger hatte bereits einen Schnitzer kassiert aber auch 2 der Werwölfe bereits getötet. Paula und Martin hatten das rätsel immer noch nicht gelöst als Holger bereits dabei war dem letzten Werwolf den Garaus zu machen. Er wandte sich zu ihnen um und grummelte vor sich hin „Amateure, so kann ich nicht arbeiten“ und drückte instinktiv auf die Nase des Gebildes das sie vor sich hatten. Zum Vorschein kam ein Schwert das in Werwolfblut getränkt werden musste und damit verborgenes sichtbar machen sollte.
Bewaffnet mit dem Schwert und der Lanze und den Fellen der Werwölfe in ihrer tasche zogen sie weiter den aufstieg hinauf. Doch kaum hatte sie die hälfte hinter sich rafften sich die toten Gebeine der Werwölfe wieder auf um sie zu jagen. Unsere Helden bemerkten den angriff erst spät und doch kamen sie mit einem blauen Auge davon, als sie merkten das die klingen des Schwertes und der Lanze das sonnenlicht auf die Skelette brannte und jene zu staub zerfielen die davon getroffen wurden.
Paula war schon fast an der nächsten Biegung angekommen als sie merkte das sie allein war.
Fast panisch schaute sie sich nach ihren freunden um und rief ihre Namen, bekam aber keine antwort. Plötzlich hörte sie neben sich ein kichern und eine unsichtbare hand griff nach ihrem arm. Als sie schrie und ihre augen schloss wurde ihr der mund zugehalten und eine ihr bekannte stimme sagte „Paula“, „Paula beruhige dich, wir sind es, Martin und Holger“. Als sie sich beruhigt hatte und die augen wieder öffnete standen die beiden breitgrinsend vor ihr.
Die Werwolffelle hatten sie unsichtbar gemacht, und wie jungs nun mal sind konnten sie sich diesen üblen scherz nicht verkneifen.
Paula war sauer, und gab beiden eine Kopfnuss. Tränen schossen den beiden in die augen, das waren die härtesten Kopfnüsse die sie je bekommen hatten.
Nachdem die jungs nun ihren spaß hatten und die Quittung dafür bekommen haben, gingen sie weiter auf die nächste Biegung zu.
Auch hier warteten Kreaturen die allerdings nicht von dieser welt zu sein schienen. Ihre augen brannten und der geifer der aus ihren Mäulern troff, hinterließ mit jedem tropfen einen zischenden laut wie säure die auf etwas gelandet ist das sie zerfrisst.
Martin stob dem ersten sein schwert in den rachen und es röchelte beim sterben vor sich hin, die anderen bewegten sich nicht. Also beschlossen sie, die anderen auch zu töten bevor sie das rätsel in angriff nahmen. Paula nahm einen der Werwolfpelze und warf es über eines der Monster, aber statt unsichtbar zu werden fing der Pelz an sich um das Monster zu legen wie eine zweite haut. Jedoch war es eher so das der Pelz das Monster fraß, aber er löste sich auf nachdem das Monster vertilgt war.
Nachdem sie alle Monster dieser Biegung erledigt hatten, widmeten sie sich dem rätsel. Zwei Löcher auf Brusthöhe deuteten an hineinzusehen oder etwas hinein zu stecken. Da keiner von ihnen bereit war sein augenlicht zu opfern falls etwas passierte, blieb nach Martins Meinung nur die Möglichkeit das jeder einen arm hineinsteckte. Da er selbst schon einen arm geopfert hatte, kamen sie zu selbigem Entschluss und jeder steckte einen arm hinein. Zu fühlen war allerdings nicht uns zuerst passierte auch nichts, aber dann klickte es und das rätsel bewegte sich von ihnen weg. Es kam ein Morgenstern zum Vorschein. Da dieser ihr zu schwer war, tauschte sie ihn mit Martin gegen sein schwert.
So zogen sie etliche Monster und Biegungen weiter. Sie trugen einige Blessuren davon denn mit dem schwert konnte Martin deutlich besser umgehen als mit dem Morgenstern.
An der letzten Biegung angekommen, stand die sonne schon ziemlich tief am Horizont, aber sie mussten ja weiter denn die Nacht hätten sie wohl nicht überlebt.
Sie trafen auf eine Gruppe Kriegstrolle, eine davon war wohl eine Frau denn ihre hauer waren deutlich kleiner als die der anderen und ihre stimme war zu hoch für die eines Mannes.
Das rätsel deutete an das einer der trolle ihnen helfen würde, und die Fessel sich lösen würde, wenn sie das rätsel lösen könnten bevor die sonne untergeht. Ein komisches Gebilde das aussah wie eine Doppelkrone musste aufgesetzt werden zum lösen des rätsels. Sie knobelten wer sie aufsetzen sollte, die trolle setzten Gedankenmagie ein und flüstertem jedem zu „soll doch ein anderer dieses ding aufsetzen, wenn wir das rätsel nicht lösen verliert er seinen kopf und es ist einer weniger da mit dem man teilen muss“. Die sonne war schon fast untergegangen als Martin sich entschloss das komische Gebilde aufzusetzen, um seiner liebe zu Paula willen.
Nur noch wenige Minuten bis die sonne vollständig verschwunden war, eile war geboten wollten sie überleben und Martins kopf retten, denn nach dem aufsetzen wurde das Gebilde um Martins kopf immer enger.
Während sich Paula und Holger dem rätsel widmeten, schlichen sich die trolle an sie heran um sie anzugreifen. Martin blieb nichts anderes übrig als seinen Morgenstern Richtung Trollfrau zu schleudern, welcher sie aber um haaresbreite am kopf verfehlte. Der knall den
der Morgenstern beim Aufprall an der wand verursachte ließ Paula und Holger aus ihrer Faszination für das rätsel hochschrecken, gerade noch rechtzeitig so das sie dem ersten angriff ausweichen konnten der sonst tödlich für einen der beiden gewesen wäre. Die Trollfrau stand plötzlich auf ihrer seite und bekämpfte gemeinsam mit ihnen die anderen trolle.
Als alle trolle bis auf die Frau tot waren, löste sich die Fessel um Martins kopf und er rang nach luft. Die Trollfrau sprach ruhig „ Ihr drei tapferen Helden habt alle rätsel gemeistert, euren Freund gerettet und mich erlöst indem mich euer erster angriff verfehlte. Ihr sollt nun zum Burgeingang gehen eure letzte Prüfung meistern, ohne einen hinterlistigen angriff der Gegner die ihr bereits besiegt habt.“ Und mit einem puffen verschwand sie in Rauchschwaden.
Noch während sie weitergingen spekulierten sie, wer diesmal den schatz für sich beanspruchen sollte, denn der letzte dem sie ihn gegönnt hatten, hatte danach nichts mehr von ihnen wissen wollen.
Ihre Wahl fiel auf Paula, Paula würde nicht so werden wie Robert. Sie war schließlich eine Frau und auch wenn Frauen nicht unbedingt immer gut mit Reichtum umzugehen wissen, so würde sie doch ihre freunde nicht dafür im stich lassen.
Am Burgeingang angekommen hielten sie Ausschau nach ihrer letzten Prüfung die sie erwarten sollte.
Hungrig und Müde von den Ereignissen des tages, konnten sie keine Bedrohung entdecken und schritten durch das Tor. Sie erschraken als das Tor hinter ihnen zu Boden krachte und mit seinen spitzen noch einen Zipfel Werwolfsfell erwischte, der aus Martins tasche baumelte.
Dann plötzliche stille, als hätte das Burgtor jegliches Geräusch ausgesperrt. Sie lauschten, nahmen aber keinen laut wahr, bis plötzlich der Boden bebte. Sie erschraken erneut denn so ein beben hatten sie noch nie vernommen.
Als sich zum beben noch ein lautes brüllen gesellte, wussten sie da kommt was großes auf sie zu. Ein riesiger schatten schlängelte sich in den letzten Sonnenstrahlen die mauern entlang.
Ein Drache.
Noch nie zuvor hatten sie solche furcht verspürt, Drei kleine Menschen gegen einen riesigen Drachen, wie sollten sie das nur überleben ohne Deckung oder Verteidigung. Sie stellten sich.
Nachdem sie den Entschluss gefasst hatten sich gemeinsam dem Drachen zu stellen, wurde das beben weniger, das brüllen leiser und zum Vorschein kam ein alter Mann.
„Ihr habt euch tapfer allem gestellt das meine Burg beschützen sollte. Alle rätsel gelöst die den aufstieg erschwerten, und auch die letzte Prüfung mit Bravour bestanden. Allerdings kann nur einer von euch meinen Schatz haben, wer soll es sein?“
„Paula“, sagten die jungs einstimmig. Und wir hätten da noch eine frage „ was war die letzte Prüfung?“. „Euer zusammenhalt gegen euer Ego, hättet ihr anders entschieden, hätte ich euch alle töten müssen.“
Glücklich und mit dem Schatz unter Paula´s arm verließen die Drei die Burg am nächsten morgen, denn der Zauberer hatte versprochen das Tor nicht vor dem morgengrauen zu öffnen und die Monster für den Rückweg in Stein zu verwandeln.
Wieder in ihrem Dorf angekommen, wurden die Drei als Helden gefeiert, fast so als ob jemand von ihrem Abenteuer bereits erzählt hätte.
Die Waffen haben sie in der Burg zurück gelassen und die Schatzkiste unter Paula´s arm konnte dank dem Werwolffell niemand sehen. Wer also konnte außer ihnen von ihrem Abenteuer wissen?
Der Rummel um unsere Drei Helden hielt noch einige Wochen an, was wohl daran lag das sie jeden Abend in der wirtschaft zu finden waren und mindestens eine lage ausgaben.
Bis sie eines abends den alten Mann in der ecke bemerkten der aussah wie der Zauberer der Burg, als sie auf ihn zugingen um sich zu vergewissern das er es nicht ist, sagte der alte Mann „ ihr habt euer glück in eurer Freundschaft und in eurem schatz gefunden, feiert und freut euch des Lebens.“ Mit einem puffen verschwand er wie einst die Trollfrau und die anderen in der wirtschaft bekamen nichts davon mit.
Als sie am nächsten morgen erwachten, stellten sie fest das nichts mehr zu essen da war, ihre Kleidung wieder zu lumpen geworden war und man ihnen im Dorf wieder wie vor ihrem Abenteuer begegnete.
War etwa alles nur ein schöner Traum ?
Ende..
Re: Schlafstörung trieb mich zu dieser tat
Lilaah - 30.08.2009, 10:54
War ganz gut zu lesen und das Ende war unerwartet.
Kann man da eine Lektion für das RL rauslesen?
z.B.: Wenn du dich ins Zeug legst und alles tust was du kannst wirst du reich belohnt wobei das am Ende egal ist weil dein Land (der alte Mann) sich zum Schluss eh alles krallt und alles fürn Arsch war?
Die Lektion musste ich nicht lernen, die kannte ich schon. XD
Mal im Ernst, worum geht es? Um Freundschaft. Klar zusammenhalt ist wichtig aber das Ende ist trotzdem dann fürn Arsch. Obwohl sie alles richtig gemacht haben war alles wieder weg. Das ist echt mies... schlechtes Karma?
Re: Schlafstörung trieb mich zu dieser tat
nanutschka - 30.08.2009, 14:11
Keine ahnung ob man da was rauslesen kann oder soll ^^
hab ich so geträumt in den kurzen schlafphasen .. 3std schlaf .. wach .. 3 std schlaf .. und dann hab ichs halt aufgeschrieben ^^
Hab keine ahnung wie sich so ein hirngespinst so festfressen konnte das ichs aufschreiben konnte xD
lg flo
p.s mir scheint das neues geld vor der nachzahlung eintrifft .. also sollten wir im laufe der woche wieder online eintrudeln :)
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