Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

Maya und Domenico
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    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Loveforgod - 29.06.2010, 18:10

    Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)
    Hey,

    ich hab mal wieder ne Geschichte geschrieben.
    Ihr könnt sie euch ja mal durchlesen.
    Und bitte viiiiele Kommis schreiben! :lol:
    LG Loveforgod

    Verena blickte auf die Uhr. Der Sekundenzeiger kroch wie eine kranke Schnecke im Kreis.
    Wann würde dieses Elend endlich ein Ende haben? Ihre Gedanken wanderten wieder ab. Zum Meer. Wie immer.
    In ihrem Leben drehte sich alles um das Meer. Die Wellen. Den Strand. Den Wind.
    Man setzte große Hoffnungen in sie. Bereits seit ihrem dritten Lebensjahr surfte sie.
    Das Mädchen stöhnte. Englisch war einfach nicht ihr Ding! Genauso wenig wie Mathe, Deutsch, Musik und all die anderen Fächer, durch die sie sich jeden Morgen wieder quälte.
    Write a short Text about the Aboriginies!
    Was bitte waren Aboriginies?
    Verena stöhnte erneut. Sie erinnerte sich dunkel an einen Text mit lauter Jahreszahlen, ihr unbekannten Vokabeln und dem Wort Aboriginies.
    Die Frage war nur: Was stand noch mal da drin?
    Die Zeit kroch quälend langsam voran. Auf Verenas Blatt standen bis jetzt drei Wörter:
    I don’ t know!!!

    Eine viertel Stunde später klingelte es zum Schulende. Niedergeschlagen gab Verena ihre Arbeit an Frau Malsh ab. Sie hatte es geschafft, sechs weitere Wörter auf das Blatt zu kritzeln:
    And I know it immernoch nicht!
    „Na, wie war deine Arbeit heute?“
    Klar. So was musste von einer Mutter kommen, wenn man erschöpft von der Schule heimkam, sich an den Küchentisch schmiss und ein grießgrämiges Gesicht schnitt.
    „Frag lieber nicht!“
    Jane, Verenas Mutter, zog sorgvoll die Augenbrauen hoch.
    „Hör mal, Schätzchen, so kann das doch nicht weitergehen. Du weißt ja, dass in zwei Monaten die Sommerferien anfangen. Und dass wir dann für ein Jahr auf See sind. Wir haben Antrag auf einen Privatlehrer gestellt, aber das lässt der Staat nur zu, wenn dein Durchschnitt besser als 2,5 ist.“
    Ja, in zwei Monaten würde das neue Zuhause der Familie ein Schiff sein. Genauer gesagt, die Nordlandica.
    Jane und ihr Mann Matthias waren Hai- Forscher mit Herz und Seele. Nun arbeiteten sie an einem großen Projekt, für das sie die Haie über längere Zeiträume beobachten mussten.
    Verena musste schlucken. Wieder einmal. Es war ihr größter Traum gewesen, einmal in einem Schiff zu wohnen und über die Meere zu segeln.
    Aber jetzt, als dieser Traum endlich Wirklichkeit werden würde, wurde ihr auch bewusst, auf was sie alles würde verzichten müssen: Ihre Freunde, Verwandte. Den heimischen Strand mit ihrem schönen, blauen Holzhaus. Die tollen Tage mit ihren Freundinnen. Und David. David war ihr Freund gewesen. Seit drei Jahren. Seit sie zwölf gewesen waren. Er hatte immer zu ihr gestanden. Sie waren gemeinsam durch dick und durch dünn gegangen.
    Aber nun würde alles kaputt gehen.
    Verena, eine Fernbeziehung geht für mich einfach nicht. Ich muss dich sehen können. Und spüren…
    Immer noch hörte sie seine Worte: …geht für mich einfach nicht…Immer wieder führte sie sich seine Worte vor…
    Lustlos stocherte Verena in ihrem Essen herum: Bratkartoffeln mit Salat.
    „Schmeckt es dir heute nicht?“ Fragend schaute ihre Mutter sie an.
    „Doch doch. Ist schon okay.“, murmelte Verena. „Ich habe nur heute irgendwie keinen richtigen Hunger.“
    Sie schob ihren Teller zur Seite und ging auf die Terrassentür zu.
    „Hast du keine Hausaufgaben auf?“
    „Mache ich nach dem Surfen.“
    Jane ging auf ihre große Tochter zu. „Hör mal, dein Vater und ich haben beschlossen, dass du ab sofort vor dem Surfen deine Hausaufgaben machst!“, meinte sie, während sie Verena in ihre Arme schloss.
    „Du stehst auf 3,4 und deine Noten verschlechtern sich. In den letzten fünf Arbeiten hattest du eine sechs…“
    „In der Bio- Arbeit eine sechs plus! Immerhin wusste ich, dass eine Pflanze Photosynthese betreibt!“
    „Aber das tut doch nichts zur Sache!“ Jane hatte ihre Tochter wieder losgelassen. Hilflos schaute sie sich auf der schönen Holzveranda um und so, als suche sie etwas, an dem sie sich festhalten konnte, griff sie nach der Lehne einem der schwarzen Gartenstühle. „Überleg doch mal, du hast noch zwei Monate, um deine Noten radikal zu verbessern! Das ist… schier unmöglich!“ Sie sah Verena eindringlich an. „Wenn du das wirklich schaffen willst, dann brauchst du jetzt einser! Sonst…“ sie hob hilflos die Hände. „…kannst du leider nicht mitfahren.“
    Verena schwieg. „Ich kann nicht.“ Ganz leise, und ohne ihrer Mutter in die Augen zu schauen, sagte sie dies, als hätte sie Angst auf die Reaktion ihrer Mutter.
    Jane seufzte. Sie musste den Ehrgeiz in Verena wecken, das wusste sie. Anders würde es nicht gehen. „Überleg doch mal: Das Schiff ist… ein absolutes Traumschiff. Du hast es ja selbst gesehen. Du hast ein eigenes Zimmer, kannst mit deinen Freunden mailen, und um dich herum jede Menge Meer. Und das willst du dir wirklich entgehen lassen?“


    „Eins Minus!“ Verena klang zufrieden, es war die Siebte eins in Folge.
    Jane legte überrascht die Zeitung aus der Hand. Ihre Tochter kam in die Küche stolziert, noch in Sandalen, und hielt strahlend den Deutschaufsatz in die Höhe.
    „Wirklich? Jetzt gibst du aber Gas. Das ist ja großartig!“ Jane drückte ihr einen feuchten Kuss auf die Stirn.
    Mit verzogenen Lippen wischte Verena ihn weg. „Mum!“, rief sie entsetzt. „Ich bin fünfzehn!“
    Aber in Wirklichkeit freute sie sich über das Lob ihrer Mutter.
    „Ich gehe nachher ein letztes Mal zu David.“ Sie hatte ihrer Mutter nichts davon erzählt, dass David Schluss mit ihr machen wollte. Jane war immer Stolz darauf gewesen, dass ihre Tochter einen netten Freund hatte, nicht einen, wie die ganzen anderen Mädchen in ihrem Alter, die sich alle zwei Tage besoffen.
    „Ist okay.“, meinte sie nur. „Einen schönen Tag euch zwei.“

    Zehn Minuten später radelte Verena Richtung Lilienstraße davon. David hatte sie eingeladen, ein letztes Mal zusammen.
    Obwohl sie nicht wusste, was es noch zu sagen gab. Er hatte ihr sehr wohl klargemacht, dass ihm nichts mehr an ihr lag.
    Atemlos kam sie an seinem Haus an und schloss ihr Fahrrad ab. Als sie sich umdrehte, stand David schon an der Tür, er lächelte, so, als wäre nichts geschehen.
    Verena blieb der Atem für einen Moment weg, wie immer, wenn er so vor ihr stand.
    „Hi!“
    Sie sagte nichts. Es tat so gut, wieder seine Stimme zu hören, so unbeschwert und herzlich.
    „Hi.“ Noch immer konnte sie ihren Blick nicht von ihm wenden.
    „Komm rein. Oder willst du hier stehen bleiben? Also ich find‘ s in meinem Zimmer besser. Hab sogar aufgeräumt. Für dich.“
    Verena wurde warm ums Herz, als er das sagte. Für dich!
    Das klang so... wundervoll. Nahezu magisch. Und noch wärmer wurde ihr, als er ihre Hand mit seiner umschloss. Sicher. Geborgen. Und vorsichtig. Es war wieder so, als würde sie nie weggehen. Als würde er immer mit ihr zusammen bleiben wollen. Immer.
    Schweigend setzten sie sich auf Davids Bett.
    „Es ist… schön, dass du gekommen bist.“, meinte er. „Ich hätte nicht damit gerechnet, nachdem ich dir das gesagt hatte… dass ich nicht mehr mit dir zusammen sein möchte. Weißt du, ich liebe dich total, aber damit ist es nicht getan. Ich brauche dich hier. Bei mir. Kannst du das verstehen?“
    Verena nickte. Schweigend. Plötzlich fühlte sie sich schwer. Träge. Zu nichts mehr fähig. Sie brachte ein kraftloses: „Ja.“ Hervor.
    David seufzte. „Hey.“ Er drehte ihr Gesicht zu seinem und wickelte sich eine ihrer blonden Locken um den Finger. Er hatte es immer geliebt, mit ihren Locken zu spielen. Vorsichtig gab er ihr einen Kuss.
    Er war wieder einmal so schön, dass er den Atem anhalten musste.
    „Manchmal wünschte ich, du würdest hierbleiben.“
    „Ja“, meinte sie. „Ich auch. Aber es geht nicht. Es ist mein größter Traum gewesen.“
    Er nickte.

    Sooo... jetzt seid ihr dran! :lol:
    Schön viele Kommis schreiben :lol: .
    Danke im Voraus!

    LG Loveforgod



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    purple_angel<3 - 30.06.2010, 11:02


    Coool!! Du schreibst wirklich toll! Die Geschichte ist gut! Weiter so!



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Loveforgod - 30.06.2010, 17:19


    Echt? Danke... Da werd ich aber rot. :oops: :lol:
    LG LFG



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Lorena di Loreno - 01.07.2010, 18:29


    jaaa du hast es reingestellt :D suuuupi !! :gut: WEITEEEEER!!



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Pauline - 01.07.2010, 20:14


    jaaaaaaaaaaaaaa! :D



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    KleeneSunny - 02.07.2010, 16:43


    weiter aber hurtig ^^



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 02.07.2010, 22:21


    ja.... super, bitte weiter



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Ticktackgirl - 06.07.2010, 15:22


    ja is echt toll...schreib weiter!!!! :lol: :lol: :lol: :lol:



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 06.07.2010, 23:00


    Ja, wann gehts weiter???



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Loveforgod - 07.07.2010, 17:22


    Wir ham grad ziemlich viel in der Schule, aber danach mach ich weiter... :lol:

    LG LFG



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Smily - 07.07.2010, 18:45


    Supi! :D
    Bin schon total gespannt...



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 10.07.2010, 16:22


    Hab ihr dort noch unterricht?

    Wir haben winterferien...



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Loveforgod - 11.07.2010, 16:05


    Ihr habt WINTERFERIEN???????????
    Ach du meine Güte, wir haben gerade 38°C im Schatten und 45°C in der Sonne!!! WIr haben in weniger als einem Monat Sommerferien! Oha!!!!!! :shock:

    LG LFG



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 12.07.2010, 01:33


    Jap. aber heute war die TEmperatur ungefehr wie bei euch....



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    sälä - 12.07.2010, 11:36


    wow.! von wo kommt ihr denn.?! wir haben auch sommerferien aber wir haben 'nur' etwa 31 Grad.. und schon das ist viel zu heiss



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Anni - 12.07.2010, 14:50


    Bei mir is es auch ziemlich heiß schon seit Wochen...ich hab in kanpp drei Wochen Sommerferien :lol: Eine Woche fällt schulisch aus, weil ich da Betriebspraktikum hab... :D



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 20.07.2010, 01:02


    Sud amerika, paraguay......... Jetzt ist es aber ich glaub 7 oder 8º



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    purple_angel<3 - 28.07.2010, 17:31


    7 oder 8° ist gar nicht so schlecht, wenn es winter ist! Wir haben im Winter so -7° oder so.. Ich hasse Winter!!



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 31.07.2010, 00:03


    Ich liebe die Kälte...



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Loveforgod - 16.01.2011, 14:02


    ich hab mal wieder weitersgeschrieben:

    Er nickte. Er verstand sie ja. Aber manchmal wünschte er sich, dass auch er einmal diesen Platz in ihrem Leben einnehmen würde. Ihr größter Traum zu sein.
    Gedankenverloren schaute er sich in seinem Zimmer um. Es war ihm nicht leicht gefallen, mit Verena Schluss zu machen. Und auch jetzt spürte er immer mehr diese Sehnsucht nach Berührungen in sich aufkommen. Er wollte, dass sie bei ihm blieb! Er wollte sie zu jedem Mement sehen. Spüren. Ihre Anwesenheit tat ihm gut.
    "Ich... ich liebe dich."
    Sie richtete ihren Blick auf ihn. Ihre kristallblauen Augen zeigten die Entschlossenheit, die David so an ihr bewunderte.
    "David... ich kann nicht! Bitte höre auf! Ich muss auf diese Reise. Bitte... wenn du so weitermachst bleibe ich noch hier! Aber bitte, lass mich gehen!"
    Langsam nickte er. Und spürte immer mehr, wie sich diese tiefe Verzweifelung in ihm brit machte. Diese pure Verzweifelung, die ihn schier Ohnmächtig machte. Wie sehr hatte er gehofft, dass es etwas werden könnte zwischen ihnen. Mehr. Er hatte geglaubt, dass sie es schaffen würden. Und nun musste er sie aufgeben. Sie loslassen. Alles würde zunichte gehen!
    "Darf ich... darf ich dich noch einmal ganz fest in den Arm nehmen?" Undsicher schaute er ihr in die Augen.
    Verena lächelte, dann kuschelte sie sich ganz fest an ihn und schloss die Augen.
    Eine Weile saßen sie einfach nur so da, ohne irgendeine Eegung. Irgendwann meinte sie: "Es ist so schön bei dir. Aber ich..." David merkte ihr an, dass dieser Satz sie enorme Kraft kostete. "Ich muss jetzt gehen. Hausaufgaben"
    "Achso", meinte er nur. "Okay... dann... kann man da wohl nichts machen."
    Sie nickte. "Okay, also dann... sehn wir uns besitmmt bald mal wieder!"

    Als Verena wieder draußen stand, atmete sie erst einmal tief durch. Es waren keinesfalls die Hausaufgaben gewesen. Nie wäre sie auch nur auf die Idee gekommen, David wegen Hausaufgaben abzusagen. Sie sank zu Boden. Sie wusste nicht, ob es der Regen oder Tränen waren, die an ihrer Wange hinunterlliefen. Kraftlos und niedergeschlagen lehnte sie sich gegen die graue Mauer.Sie fror und der Regen durchweichte ihre Kleider. Aber das alles machte ihr herzlich wenig. Verena schloss die Augen. Sie wollte jetzt einfach nur noch hier liegen und nichts tun. Das letzte, was sie dachte, war: "Gute Nacht, Welt!" Dann schlief sie ein.

    Kapitel 2

    Es war bereits dunekl, als Verena pitschnass und vor Kälte zitternd, zuhause ankam und an ihrem blauen Holzhaus klingelte.



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 17.01.2011, 03:30


    Hey super......

    Lieb die story, und hoff das du bald weiterschreibst....



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Smily - 20.01.2011, 22:08


    Echt super...
    Weiter so!



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 20.01.2011, 23:21


    ich stimm nur ein...



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Loveforgod - 06.03.2011, 15:07


    Es war bereits dunkel, als Verena pitschnass und vor Kälte zitternd, zuhause ankam und an ihrem blauen Holzhaus klingelte. Es dauerte eine Weile, bis ihre Mutter im Schlafanzug und etwas verschlafen aussehend die Tür öffnete. Ohne ein Wort schickte sie Verena hoch in ihr Zimmer unter dem Dachboden. Dort ließ sich Verena erschöpft in ihr Bett sinken.

    Am nächsten Tag wachte sie davon auf, dass sie etwas feuchtes unter sich spürte. Sie war am vorigen Abend pitschnass ins Bett gesprungen und nun war die Matratze ebenfalls pitschnass. Seufzend zog sie sich am Nachtschränkchen hoch und zog sich trockene Kleider an. Sie hatte wirklich keine Lust, heute zur Schule zu gehen. Lustlos ging sie die Treppe herunter und machte sich ihr Frühstück. Seit etwa einem halben Jahr weckte sie morgens nicht mehr ihre Mutter.
    Nach dem Frühstück ging sie ins Bad, zupfte sich zurecht, bis sie akzeptabel aussah, holte ihren blauen Schulranzen aus dem Zimmer und rupfte das das Kalenderblatt vom vorherigen Tag ab. Eine große, rot eingekringelte neun entgegen. Letzter Schultag!!! Heute würde sich alles entscheiden! Verena hatte den Überblick über ihre Noten verloren, aber sie hoffte von ganzem Herzen, dass das Zeugnis ausreichend für die Schiffsfahrt sein würde.
    Auf dem Weg zur Schule begann sie, nervös zu werden. Wie enttäuscht würden ihre Eltern sein, wenn sie jetzt nicht die Noten hatte, die sie haben müsste!? Sie hatten bereits viele Koffer gepackt und sich im Schiff einquartiert, aber Verena wusste, dass ihre ganze Familie wegen ihr daheim bleiben würde, wenn sie nicht mitkonnte. Ihr Herz klopfte rekordverdächtig schnell und Verena hielt die Aufregung kaum noch aus. Und wie sehr würde sie selbst enttäuscht sein? Nachdem sie sich jetzt so angestrengt hatte?
    Jemand tippte sie an der linken Schulter an. Sie drehte sich um. Vor ihr stand Melly. Melly war Verenas beste-Freundin-seit-dem-Kindergarten-und-für-immer.
    „Hi.“, murmelte sie.
    Melly sah sie an. „Ach komm schon, Veve.“ Sie umarmte sie herzhaft. Es war genau das, was Verena jetzt brauchte. „Nimm das nicht so schwer. Du schaffst das! Du hast so viel gelernt, das wird schon, wirklich!“
    „Ich hoffs.“, murmelte Verena.



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Natalia - 06.03.2011, 17:43


    cool, wann gehts weiter???



    Re: Versprich mir dass du nie mehr gehst! (Name geändert!)

    Smily - 15.03.2011, 17:58


    supiiiiiiiiiiiiiiii :D
    weiter so!



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