Ein stressiger Tag

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    Re: Ein stressiger Tag

    Lena - 16.06.2006, 22:35

    Ein stressiger Tag
    Am Morgen wurde ich von dem „wunderschönen“ * ring ring* Ton vom verdammten Wecker aus meinen schönsten Träumen gerissen. Ich drehte mich um und sah die Uhrzeit. „Mist erst 6 Uhr. Welcher normale Mensch stellt sich Samstag um 6 Uhr nen Wecker?“ Tja die Antwort war natürlich ganz einfach. Ich selber :D :wink: 8) Ich war leider schon um 7 mit meiner Freundin Nicole verabredet. Sie wollte in den Urlaub fahren und ich hatte versprochen sie am Bahnhof abzusetzen. Ich quälte mich aus meinem Bett und sprang erstmal unter die kalte Dusche. Im ganzen Haus war noch niemand zu sehen oder zu hören. Ich kochte mir erstmal einen extra starken Kaffee und überflog schnell die Zeitung. Dann wurde es Zeit für mich zu Nicole zu fahren. Sie wartete schon vor der Haustür auf mich und sah auch nicht gerade sehr ausgeschlafen aus. Sie packte ihre Taschen in den Kofferraum und stieg ein. Die Fahrt dauerte zum Glück nicht lange und so konnten wir auf dem Bahnsteig noch ein wenig quatschen und uns vernünftig verabschieden. Als Nicoles Zug außer Sicht war fuhr ich nach Hause und zog schnell meine Reitklamotten an. „Wenn ich schonmal so früh wach bin kann ich auch gleich zum Hof fahren.“, dachte ich mir. War bei diesen Temperaturen ja auch angenehmer. Auf dem Hof war auch noch nichts los. Janina stand in ihrer Box und döste noch vor sich hin. Als ich die Boxentür öffnete hob sie leicht den Kopf und guckte mich an. Ich legte ihr das Halfter um und führte die Stute zum Putzplatz. Sie ließ sich brav putzen und genoß die „Prozedur“. Anschließend holte ich Trense und Sattel und machte mich mit Janina auf in den Wald. Scheinbar war sie aber noch nicht völlig ausgeschlafen und hatte irgendwie keine Lust auf einen Ausritt. Es dauerte sehr lange bis die Stute in einen leichten Trab wechselte. Ich beschloß das Tempo erstmal beizubehalten, vielleicht würde Janina ja in einigen Minuten besser drauf sein. Aber das war wohl ein Schuß in den Ofen! Mittlerweile schien sie etwas motivierter und ich wollte gerade angaloppieren. Doch plötzlich fing Janina an zu buckeln und stieg. Ich versuchte mich mit aller Kraft oben zu halten was mir auch anfangs noch ganz gut gelang. Aber dann machte sie einen überraschenden Sprung nach vorne und schon lag ich auf dem Waldboden. Ich hoffte nur, dass Janina jetzt stehenbleibt aber auch da hatte ich leider unrecht. Sie machte sich mit einigen Galoppsprüngen aus dem Staub. Ich rappelte mich wieder auf und lief ihr sofort hinterher. Ich hatte mich schon auf eine Stundenlange Suchaktion eingestellt, als ich die Stute grasend zwischen den Bäumen stehen sah. Ich ging langsam auf sie zu. „Ruhig meine Süße. Ist doch alles in Ordnung. Bleib schön stehen.“ Ich redete ihr solange gut zu bis ich ihre Zügel in der Hand hatte. Janina war immer noch ein wenig aufgekratzt. Ich führte sie erstmal ein Stück durch den Wald und beruhigte sie. Zum Glück schaffte ich das auch nach kurzer Zeit und stieg wieder auf. Janina war jetzt ganz ruhig und aufmerksam und so setzten wir unseren Ausritt fort. Diesmal gings im Trab zum Strand. Es war zwar erst 9 Uhr morgens aber doch schon ziemlich warm. Ich ließ Janina bis zu den Fesseln ins Wasser gehen und trieb sie dann an. Sie fiel in einen leichten Galopp. Bei dem schönen und warmen Wetter machte es auch nichts, dass ich auf dem Pferderücken ziemlich nass wurde. Nach einer Weile ließ ich Janina wieder durchparieren zum Schritt. Ich stieg ab, bannt Janina im Schatten an und nahm ihr den Sattel ab. Ich wollte uns beiden eine kleine Pause gönnen. Ich ließ mich neben ihr ins Gras fallen und schloß die Augen. Auch Janina ließ den Kopf hängen und entspannte sich ein wenig. Nach gut einer halben Stunde stand ich wieder auf, sattelte Janina und ritt mit ihr im Trab zurück zum Hof. Erst jetzt merkte ich, dass mein rechtes Handgelenk verdammt weh tat. Ich konnte kaum mehr den Zügel halten und war richtig froh als den Hof sah. Ich stieg ab und führte Janina in ihre Box. Dort nahm ich ihr Sattel und Trense ab und bürstete sie noch schnell über. Zum Abschied bekam sie noch einige Leckerlies von mir. Dann machte ich mich auf den Heimweg. Mein Handgelenk tat immer noch ziemlich weh und so fuhr ich erstmal ins Krankenhaus. Meine Hand wurde geröntgt und ordentlich untersucht und am Ende verließ ich das Krankenhaus mit einer Gipsschiene. Meine Hand war zwar nur verstaucht aber der Arzt meinte, dass so eine Schiene sicherer wäre und ich trotzdem noch alles machen könnte. Sogar reiten! Als ich das Krankenhaus verließ war es schon 14 Uhr. Ich fuhr nur schnell nach Hause um mich umzuziehen. Anschließend war ich noch bei Marc eingeladen. Er gab heute ne WM- Party. „Hey Marc wie geht’s dir? Alles fertig für die Party?“ „Klaro alles fertig. Was ist mit deiner Hand passiert?“, wollte Marc wissen. „Och nur nen kleiner Reitunfall.“, schmunzelte ich. Dann kamen auch schon die anderen. Es war echt lustig mit 40 Fussballverrückten England gegen Serbien zu gucken. Anschließend gabs ein riesen Grillfest mit allem was dazu gehört. Später guckten wir natürlich auch noch die anderen beiden Spiele an dem Abend. Die Stimmung war richtig klasse und die „kleine“ WM- Party ging noch bis 3 Uhr Nachts.



    Re: Ein stressiger Tag

    Larissa - 17.06.2006, 10:15


    Super,
    ich würde sagen 4500D Oder Vici?

    Er ist echt ausführlich und es ist toll, das du auch mal etwas negaties schreibst!

    Gut gelungen!



    Re: Ein stressiger Tag

    Lena - 17.06.2006, 20:19


    Danke Larissa :D

    Tja das Leben ist eben nicht nur positiv :wink:



    Re: Ein stressiger Tag

    ponymaus - 19.06.2006, 14:46


    Jap, stimmt so, trägst du´s auch gleich ein? Wer toll :wink:



    Re: Ein stressiger Tag

    Larissa - 19.06.2006, 15:51


    Jap, mache ich Vici, hatte nur noch keine Ziet es zu machen.

    War letzte Woche voll im Stress!

    Habe ein neues Pony...

    Tja, wie das Leben halt so ist...



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