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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: KleeneSunny - Schnuffi - Loveforgod - noname - Ticktackgirl - purple_angel<3 - Angi90 Forum: Maya und Domenico aus dem Unterforum: Schreibforum Antworten: 11 Forum gestartet am: Freitag 06.10.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: ROUTETRIP Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 6 Monaten, 1 Tag, 17 Stunden, 8 Minuten
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Re: ROUTETRIP
KleeneSunny - 26.06.2010, 22:35ROUTETRIP
anfang von einer neuen geschichte... wenn es euch gefällt mache ich weiter
mal kurz zum inhalt (sind ja paar verwirrungen entstanden) :
May, Maya und Amy sind 3 unterschiedliche Frauen. Sie haben nichts miteinander gemeinsam. Sie kennen sich nicht und hätten sich wohl auch nie kennengelernt, wenn May nicht losgefahren wäre.
Und als sie zueinander finden, da wird ihnen klar, was sie schon lange vergessen haben.
TEIL 1 - Unverändert
May war ein hübsches Mädchen. Nicht von bezaubernder Schönheit, wie diese abgemagerten, angepinselten Models aus der Cosmopolitan. Sie war nicht gertenschlank, aber dünn genug um darüber nachzudenken, und bestimmt kein männermordender Vamp, aber sie war hübsch.
Doch wenn man es recht betrachtete, wollte sie weder das Eine, noch das Andere sein. May war ein kluges Mädchen, das wusste was sie tun musste, um ihren Willen zu bekommen. Raffgier und Neid waren ihr fremd. Sie beneidete niemanden. Und trotzdem war sie kein Mädchen der großen Worte oder mächtigen Taten. Sie hatte die Welt nicht verändert, obwohl sie das wollte. Und wenn sie an sich selbst dachte, verstand sie den Grund ihrer Existenz nicht.
Als sie in ihr Auto stieg und sich die dunkelbraunen Haare zurückstrich, dachte sie nicht an Vergangenes. Sie dachte an die Zukunft. An das was sie vielleicht haben würden, an das was sie vielleicht sehen würde und an die Dinge, die sie vielleicht erleben würde.
Ihr war es schwer ums Herz und sie hatte vor in die Freiheit zu fahren. In eine Freiheit, die ihr bis hierhin verwehrt blieb.
Doch diese Schwere im Herzen rührte nicht von der ungelebten Freiheit her, sondern von ihrem unglaublichen Selbsthass. Sie hasste jeden Fehler an sich und bestrafte sich für jeden falschen Schritt. Die Männer begehrte sie schon längst nicht mehr, aber dafür etwas umso mehr. Gott. Sie krallte sich an ihn, wie eine Ertrinkende ans Boot. Und doch glaubte sie fest daran, dass ihr der Himmel verwehrt blieb.
Ihr Herz kannte keine Vergebung. Sie kannte nur Schuld. Schuld diese sie all die Jahre selbsterworben oder bekommen hatte. Ohne jede Rücksicht auf Verluste. Diese Schuld wollte sie vom Himmel davontragen lassen. Bis sie nichts mehr spüren konnte, außer Gott selbst.
Mit jener Einstellung fuhr sie los. Immer weiter geradeaus. Erst langsam. Dann immer schneller und schneller. Bis sie dann abbog. Nach rechts. Nach Links. Und noch einmal nach links.
-
Maya dachte zu dieser Zeit noch nicht daran, dass sie gehen würde. Dass sie ihn verlassen würde und nie wieder in diese starken Männerarme zurückwollte. Das konnte daran liegen, dass sie noch nicht wusste, dass er gerade in diesen Moment eine Andere sexuell befriedigte. Sie überschwemmte ein Vorgefühl von Begierde, als Maya den Schlüssel im Schloss drehte.
Man muss dazu sagen, dass Maya dumm war. Nicht dumm, weil sie nicht intelligent wäre. Sondern dumm, weil sie naiv ist. Sie war eine begnadete Immobilienmaklerin. Sie wäre sogar reich, gäbe es da nicht die Männer, die ihr das Geld, wie andere Blumen pflückten, aus der Tasche zogen.
Mit ihren 35 Jahren lebte sie immer noch in der 3 Zimmerwohnung ihrer Stundentenzeit, mit dem Unterschied, dass es keine Partys mehr gab. Und keine lesbische Mitbewohnerin. Die Inneneinrichtung hatte sich minimal verändert. Die Gardinen hatte sie wohl ein oder auch zweimal ausgetauscht und sie stellte ständig neue Blumen in die Vase neben das Fenster. Sie hatte ihr Schlafzimmer in das ehemalige Zimmer ihrer Mitbewohnerin verlegt. Aus dem immer noch leeren Zimmer sollte vor langer Zeit ein Büro werden, was sie sich aber nicht leisten konnte.
Maya war einfach nicht der Typ Frau zum erfolgreich werden und wenn man es recht bedenkt, so wusste sie das anscheinend auch. Sie hatte nicht den Ehrgeiz oder Mut erfolgreich zu werden und wartete lieber auf den großen Boom. Der ganz sicher irgendwann kommen würde. Komisch nur, dass er nicht schon in den letzten 20 Jahren gekommen ist.
So öffnete sie also die Tür, hörte bekannte Geräusche und schmiss dann ihn samt Flittchen, welche er gebumst hatte, aus der Wohnung. Dann setzte sie sich vor den Fernseher, holte das Erdbeereis und weinte ihm keine Träne nach. Den wenn sie ehrlich war ,hatte sie ihn wohl nie geliebt.
-
Amy war talentiert, aber es war kein Geheimnis, dass sie ihr Talent verschwendet hatte. Sie betrank sich täglich, rauchte zu viel und ging jeden Tag missgelaunt auf Arbeit. Dort motzte sie die Tanzschülerinnen an, sagte ihnen wie scheiße sie waren und ging dann unbefriedigt in irgendeine Bar. Nach 5 Bier schleppte sie einen Kerl ab, stieg mit ihm ins Bett und verschwand noch vor dem Morgengrauen aus seiner Wohnung. Für gewöhnlich sah sie ihn danach nie wieder.
Anders war es mit James. Der einzigen, festeren Beziehung die sie wohl jemals hatte. Er verfolgte sie in ihren Träumen und lies sie dann schweißgebadet morgens aufwachen. Das einzige bestehende Problem war aber, dass James ein bekannter Sänger einer Rockband war und sie nur ein Groupie. Ihre Beziehung bestand darin, dass sie den Tourbus und seine Umgebung ein Jahr lang begutachten durfte, etwas Rockstarflair einatmen konnte und im nächsten Jahr gegen ein neues Model ausgetauscht wurde.
Das alles war nicht die schönste Zeit ihres Lebens, weil ihr das Leben an sich egal war und sie so viele Selbstmordgedanken hegte, dass es schon wie Atmen zu einer ihrer lebensnotwenigen Eigenschaften gehörte.
Amy hatte längst vergessen, dass jedes Menschenleben einen Sinn hatte und ihren Gott erfolgreich verdrängt. Sie lebte in den Tag hinein und schürte sich einen Dreck um die Alltagssorgen von ihr selbst und anderen.
Amy ist tatsächlich einer unter Millionen von Menschen, die keiner Liebe bedürfen, sondern damit zufrieden sind andere glücklich zu machen. Leider hatte Amy verlernt, wie glücklich machen funktioniert und damit ihr wohl noch viel größeres Talent weggeschmissen.
Re: ROUTETRIP
Schnuffi - 27.06.2010, 12:45
ich fänds cool weitere teile zu lesen .. auch wenn ich es ein wenig verwirrend finde.
Re: ROUTETRIP
Loveforgod - 27.06.2010, 13:14
Ja, ich find auch, dass du weiterschreiben solltest.
Cool geschrieben!!!
Respekt!
LG Loveforgod
Re: ROUTETRIP
KleeneSunny - 02.07.2010, 15:14
so neuer teil =)
TEIL 2 - Ausdauer
May fuhr die Straße entlang und landete irgendwann auf einer Autobahn. Sie wusste nicht wo sie hinfuhr und sie war auch nicht daran interessiert, den May hatte ja eh kein Ziel. So fuhr 2 oder 3 Stunden dahin. Immer geradeaus.
Bis sie an ein Autobahnkreuz kam. Für eine Entscheidung war es ihr noch zu früh. Sie wollte noch etwas Entscheidungsfreiheit genießen. Darum fuhr sie auf den nächsten Parkplatz. Sie parkte und saß einfach da. Sie schnallte sich ab, stellte den Sitz etwas zurück und saß da. May starrte in den blauen Himmel. Sie beachtete die Zeit nicht.
Irgendwann schlief sie wohl ein, den als sie die Augen erneut aufschlug, dämmerte es. May stieg aus ihrem Wagen, streckte sich ausgiebig und holte ihr Geld vom Beifahrersitz. Dann ging sie aufs Klo und holte sich in der Raststätte eine Packung Milch.
Vor ihr an der Kasse standen 2 junge Männer. Beide sahen gut aus, aber May interessierte ihr Aussehen so wenig, wie ihre Kleidung. Der Einzige Grund warum sie tatsächlich ihre Aufmerksamkeit auf sich zogen, war die Tatsache, dass der eine Junge sich gerade Zigaretten gekauft hatte. May rauchte nicht gerne und außerdem war ihr das Geld zu Schade. Aber sie wusste, dass sie bald Hunger bekommen würde und das war schlecht. Sie hasste es zu essen und Zigaretten hielten sie vom Essen ab.
- Hey. -
Einer dieser Jungs drehte sich um. Zum Glück der mit den Zigaretten. Er schaute sie an und entschied ob er mit ihr reden sollte. Sie wusste sofort, dass er mit ihr reden würde. May strich sich gekonnt die Haare aus dem Gesicht und schlug die Augen erneut auf.
- Hi. Kann ich dir helfen? -
Er lächelte. Lächeln war gut.
Sie lächelte zurück. Bezahlte ihre Milch und winkte ihm mitzukommen. Sie kannte Raucher. Vor allem Raucher die Auto fahren. Bis nach draußen würde er die Schachtel geöffnet haben, so dass sie eine Zigarette oder zwei klauen könnte, ohne viele Worte zu verschwenden.
Und wie geplant passierte es. May war eine Meisterin. Sie lächelte ihn noch 2 oder dreimal an, erzählte ihm dann 5 Sekunden etwas und schnappte sich 3 Zigaretten. Ehe er etwas sagen konnte, war sie schon verschwunden.
Als sie losfuhr, musste sie lächeln. Sie war stolz auf sich selbst. Doch dieses Gefühl von Stolz hielt nicht lange. Um genau zu sein, es hielt gar nicht. Sie startete den Wagen und vergas diesen Jungen genau so schnell, wie den Stolz ihn überredet zu haben.
Re: ROUTETRIP
KleeneSunny - 07.08.2010, 20:54
wenn nach dem wieder nichts kommt nehm ich sie wieder raus -.-
Maya verließ ihre Wohnung wie jeden Tag um acht Uhr. Sie stieg in den blauen Renault Clio vor ihrer Haustür und fuhr los. Wie immer kam sie genau 8 Uhr 15 an der Autobahnauffahrt an. Maya war durchgeplant, denn sie hasste Unordnung. Sie hasste andere Umstände. Wenn etwas passierte das nicht geplant war, kam sie aus den Konzept.
Als Jugendliche hatte sie mit dieser Tollpatschigkeit unheimlichen Erfolg bei Jungs, da sie bei jeden den Beschützerinstinkt weckte. Früher hatte sie über ihre Vergesslichkeit und ihre gnadenlose Unfähigkeit gerade zu laufen einfach hinweg gelacht.
Heute war sie anders. Sie wollte nicht mehr vergesslich sein und alles unter Kontrolle haben. Ihr Leben hatte sich zu einer wohltuenden Gefangenschaft gewandelt. Der Käfig ihrer eigenen Kontrolle sperrte sie so weit an, dass sie getrost darauf vertrauen konnte, nichts mehr falsch zu machen.
Nachdem sie auf die Autobahn gefahren ist, drehte sie wie gewohnt das Radio lauter, um die Staunachrichten zu hören. Die euphorisch, schreiende Stimme nervte sie entsetzlich, aber für sie war es einfach wichtig das zu hören. Sie stellte beruhigt fest, dass nirgendwo ein Stau war, der sie behindern würde. Darum gab sie Gas und stellte das Radio wieder leiser.
Kurz vor ihrer Ausfahrt stockte ihr wagen, sie wechselte die Fahrspur und fuhr langsamer. Ihr Auto ruckelte immer mehr und sie starrte panisch auf die Geschwindigkeitsanzeige. Immer weiter ging der Zeiger zurück. Sie blinkte und fuhr auf den Standstreifen. Dort hielt sie, bekämpfte einen Wutanfall und stieg aus dem Auto aus, um dagegen zu treten.
Sie schaute die vorbeifahrenden Autos an und trat vor Wut noch einmal gegen ihr Auto. Und als ob diese Wut die Autos verschreckt hätte, hielt 2 Meter vor ihrem eigenen ein anderes.
Und überrascht dachte sie auf einmal, manchmal sind unerwartete Dinge gut.
Re: ROUTETRIP
noname - 08.08.2010, 10:18
Viele sind in Ferien, deshalb schreib ich jetzt einfach mal ;) Mir gefällt der Anfang der Geschichte, allerdings kann man ja noch nich so viel dazu sagen, da es ja erst so alles ins Rollen kommt...
Re: ROUTETRIP
Ticktackgirl - 08.08.2010, 13:57
ich finds toll.....
also ned rausnehmen bitte!!!!!
xDDD
Re: ROUTETRIP
purple_angel<3 - 08.08.2010, 15:19
Wenn du das rausnimmst, werde ich echt wütend!!!! Das ist super!!
Re: ROUTETRIP
Angi90 - 24.09.2010, 11:51
Ich finde die geschichte auch nicht schlecht! =)
ist mal etwas anderes! =)
ich bin einmal gespannt, wie es mit den drei verschiedenen frauen weitergeht! =)
lg
Re: ROUTETRIP
KleeneSunny - 26.09.2010, 13:09
kein plan warum ich dann nichts mehr reingestellt hab 0o
na ja.
nächster teil <3
Amy stand zu dieser Zeit an der Straßenbahn und überlegte, ob sie heute wohl schwarzfahren können würde. Als die Bahn kam, sah sie mit geübten Blick, dass sie es konnte.
Als sie in die Bahn stieg, richteten alle für einen kurzen Moment die Augen auf diese atemberaubende Frau. Amy war schön. So schön, dass man geblendet wurde und sich selbst schäbig vor kam. Dabei war es gar nicht ihre eigene Schönheit, die andere Menschen so verzauberte. Es war die Aura von Gutmütigkeit, die sie so stark umgab, dass wenn sie vom Weltfrieden erzählte, es die Welt glauben würde.
Doch Amy war keine Frau der Worte, vor allem nicht der Großen. Sie hasste Menschenmengen, so sehr wie sie das eigene Leben hasste. Sie bekam diesen Moment der Aufmerksamkeit gar nicht mit.
Und damit verschenkte sie eine Aura, die die Welt hätte überzeugen könne. Amy wusste nichts von dieser Aura. Sie hatte sich so erfolgreich um Freundschaften, wie um Vorträge gedrückt. Sie war fest davon überzeugt, dass man ihr gar nicht zuhören wollte, obwohl genau das der geheime Wunsch von Millionen war.
Nach 8 Haltestellen stieg Amy aus, begleitet von hunderten Augenpaaren.
Auf ihrem Weg zur Tanzschule wurde ihr mehr Beachtung geschenkt, als einem Star auf dem roten Teppich. Doch es war jeden auch sofort klar, dass ihm die Beachtung von Amy verwehrt blieb. Und wenn man ehrlich war, so keimte im Moment dieser Erkenntnis in jeder einzelnen Brust etwas Neid auf. Neid auf die Menschen, die ihre Aura jeden Tag geschenkt bekamen. Wie konnten sie wissen, dass Amy niemanden Aufmerksamkeit schenkte? Nicht mal sich selbst.
Sie schloss die große, gelbe Glastür der Tanzschule auf und ließ sie weit offen. Auf ihren Weg zu den Garderoben schaltete sie überall das Flurlicht ein und flutete die Tanzschule mit dem hellen Schein des Lichtes.
Diese Sekunde des Entflammens aller Lampen war das einzige Ereignis jeden Tages. Es erinnerte sie an die Zeit, wo sie Gott noch verfallen war. Es erinnerte sie an den warmen Sommertag, wo sie ihn gespürt hat.
Doch heute schmerzte ihr Herz zu sehr. Sie verstand nicht, wie ihr großer Gott so viel Hass verbreiten konnte. Unfähig seine Nähe weiterhin zu ertragen, entschied sich Amy gegen ihn. Sie wollte niemanden mehr Vertrauen, weil Vertrauen so wage war. Weil es bedeutete, dass sie ihr Herz öffnen musste. Und genau davor hatte sie Angst.
Wem man sein Herz öffnete, der ergreift die Chance und man wird abhängig. Amy wollte nie wieder abhängig sein. Von niemand. Egal ob Junge, Mann, Mensch oder Gott.
Re: ROUTETRIP
Angi90 - 26.09.2010, 13:48
genial!=)
ich liebe deinen schreibstil! =)
bin gespannt wie es weitergeht! =)
lg
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