Fernsehgottesdienst Hour of power

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    Re: Fernsehgottesdienst Hour of power

    Mary - 18.06.2006, 11:28

    Fernsehgottesdienst Hour of power
    Das Interview von Pastor Dr. Schuller mit Michael Guillen von heute
    hat mich sehr beindruckt. Hier noch einmal zum Nachlesen Interview und Predigt:


    Hour of Power Text vom 18.06.2006

    Begrüßung:
    Dies ist der Tag, den Gott gemacht hat. Lasst uns froh und glücklich sein.

    Gebet:
    Wir warten, wir sind bereit zu hören, wir hoffen, wir stehen auf unseren geistigen Zehenspitzen, um einen Blick zu erhaschen. Gott, heute haben wir Verbindung mit Dir, und in deiner Gegenwart liegt Friede. Hier fühlen wir Deine Macht. Herr, am Ende dieses Tages werden wir mit Sicherheit sagen, dass es wirklich wahr ist. Dies ist der Tag, den Du gemacht hast, um uns Deinen Segen zu gewähren.

    Bibellesung:
    Hört diese Worte Davids, die wir im Psalm 145 finden:
    Ich will Dich loben, mein Gott und König. Ich will Deinen Namen für immer und ewig preisen. Jeden Tag neu will ich Dich preisen und auf ewig Deinen Namen loben. Groß ist der Herr und im höchsten Maß der Lobpreisung würdig. Niemand kann Seine Größe ergründen.

    Eine Generation wird die Kunde von Deinen Werken an die nächste geben. Sie werden von Deinen gewaltigen Taten berichten. Sie werden über die Herrlichkeit Deiner Majestät reden und Deiner wundervollen Worte gedenken. Sie werden von der Größe Deiner ehrfurchtgebietenden Werke berichten, und ich werde von Deinen mächtigen Taten künden. Sie werden die Überfülle Deiner Güte verherrlichen und frohen Herzens von Deiner Gerechtigkeit singen. Der Herr ist barmherzig und voller Mitleid, er ist langmütig, und Seine Liebe ist unendlich. Der Herr ist gütig gegenüber allen.
    Möge Gott mit dieser Bibelstelle Ihr Herz berühren.

    Interview mit Michael Guillen:
    Ich habe die Ehre, den berühmten amerikanischen Fernsehwissenschaftler Michael Guillen hier zu begrüßen. Seien Sie willkommen, Michael Guillen. Gefällt es Ihnen hier?
    Ja, hier ist es nie langweilig. Bei der Rede bei der „Internationalen Mitarbeiterkonferenz“ war ich nervös, aber sie wurde mit Begeisterung aufgenommen. Ich habe es genossen.
    Ich sah Sie im Fernsehen. Sie sprachen über Handys und Mikrowellengeräte.
    Ja, das stimmt.


    Worum ging es da?
    Bei der Sendung „Good Morning America“ sprachen wir über Handys. Neueste Untersuchungen belegen anscheinend, dass Handys Mikrowellen von äußerst geringer Intensität ausstrahlen. Diese Art der Kommunikation scheint Auswirkungen auf den Körper zu haben. Eine Untersuchung scheint zu beweisen, jetzt muss ich sehr vorsichtig sein, ich möchte niemandem Angst machen.

    Es sieht aus, als würden Mikrowellen, die die Handys aussenden, unser Hirn ein klein wenig aufwärmen, gerade so viel, um die Blutzirkulation und unsere Reaktionszeit zu erhöhen. Wenn man den von Handys ausgestrahlten Mikrowellen ausgesetzt ist, erhöht sich unsere Reaktionszeit, weil sie unser Hirn ein bisschen erhitzen. Aber, niemand sollte in Panik geraten, die Mikrowellen aus einem Handy sind etwa tausendmal schwächer als jene Strahlen, die uns treffen, wenn wir unsere Mahlzeiten kochen. Wenn ich also von „erhitzen“ rede, meine ich: ganz, ganz geringfügig. Aber es ist trotzdem ein Problem.


    Haben Sie ein Handy?
    Ja, ich habe eines. Charlie Gibson stellte mir die gleiche Frage. Meine Antwort ist: Ich verwende es, aber nur wenig. Das war mein Rat an alle Zuschauer: Man sollte ein Handy so wenig wie möglich benutzen. Die Forschungen gehen weiter. Ich will wirklich niemandem Angst einjagen.

    Wie ist es mit den Mikrowellengeräten?
    Es ist ein Problem, aber diese Geräte sind gut isoliert. Also keine Sorge. Als christlicher Wissenschaftler möchte ich sagen, was dies für mich bedeutet. Ich diskutiere es nicht öffentlich, bevor ich mir nicht gründliche Gedanken darüber gemacht habe. Ich dachte über einige Dinge nach. Zunächst bestärkt dies die Vorstellung von der menschlichen Unvollkommenheit. Das Handy ist eine großartige Erfindung, aber unvorhersehbare Konsequenzen sind nie zu vermeiden.

    Wir könnten uns lange darüber unterhalten, aber es geht nicht. Als die Computer kamen, wurde gesagt, wir würden weniger Papier verbrauchen. Papier wird heute mehr als je zuvor verbraucht. Zur Sicherheit bekam jeder Football-Spieler bessere Schutzkleidung, aber heute gibt es mehr Verletzungen, als es früher der Fall war. Die Spieler glauben, dass man bei den Schutzpolsterungen härter spielen kann Immer wieder gibt es diese unbeabsichtigten Folgeerscheinungen. Als Christ denke ich, dass sich die menschliche Unvollkommenheit selbst fortpflanzt.

    Es gibt eine weitere Überlegung, Dr. Schuller. Können Sie sich vorstellen, Aristoteles, der vor weit über 2000 Jahren lebte, ein Handy zu erklären? Sie sagen zu Aristoteles: „Sieh her, Du sprichst in dieses kleine Gerät und kannst mit jemandem reden, der Tausende von Kilometern entfernt ist.“ Er würde es für unmöglich halten. Das brachte mich auf den Gedanken, dass das, was die Wissenschaft heute für unmöglich hält, z. B. was die Bibel beschreibt. Atheistische Wissenschaftler oder Skeptiker sagen: Wie kann es Gott geben?

    Wie sind Wunder zu erklären? Vielleicht wird es in 2000 Jahren möglich sein, Dinge zu erklären, die heute für unvorstellbar gehalten werden. Genauso wie wir, 2000 Jahre nach Aristoteles, ein Handy entwickelten. Dies beweist die Veränderlichkeit der Wissenschaft. Sehr wenig von dem, was die Wissenschaft vor 2000 Jahren für richtig hielt, trifft noch zu. Die alten Vorstellungen mussten neuen Entdeckungen und Erfindungen weichen. Wie wird sich die wissenschaftliche Vorstellung in 2000 Jahren von der heutigen unterscheiden wird?

    Ich wette, dass sie mehr mit der Bibel übereinstimmen wird als je zuvor. Das ist der jetzige Trend. Das haut mich einfach um! Man denkt eigentlich, je umfassendere Erkenntnisse die Wissenschaft gewinnt, desto mehr würde sich die Wissenschaft von den Aussagen der Bibel entfernen, aber das Gegenteil ist der Fall. Hören Sie. Nehmen Sie nur einmal die Entstehung des Universums. Die Wissenschaft glaubte immer an die Unveränderlichkeit des Weltalls.

    Es bedeutet, dass das Universum immer so war und ewig so bleiben würde. Das ist die Unveränderlichkeits-Theorie, eine von der Wissenschaft allgemein anerkannte Tatsache, bis 1940. Erst vor etwa 50 Jahren kam der Beweis, der die Überzeugung brachte, dass sich das Universum ausdehnt. Wenn sich das Universum ständig ausdehnt und sich die Galaxien immer weiter voneinander entfernen, liegt nichts näher als der Schluss, dass es ein Punkt in der Vergangenheit gab, an dem alle Materie ein einziger Klumpen war und plötzlich explodierte.

    Hier hatten wir zum 1. Mal den Beweis, dass das Weltall einen Anfang hatte. So wie es in der Bibel steht: Es gab einen Anfang. Je mehr Erkenntnisse die Wissenschaft bekommt, desto mehr sieht man, dass sie sich nicht von den Angaben der Bibel wegbewegt, sondern auf sie zu. Die Bibel zeigt uns eine vereinfachte Skizze der Welt, ohne Einzelheiten. Die Religion taugt wenig für die Wissenschaft, ebenso wenig wie die Wissenschaft für die Religion geeignet ist.

    Diese grobe Skizze der Welt, die wir in der Bibel finden, wird im Detail von der Wissenschaft ergänzt. Es gibt keinen Widerspruch. Bibel und Wissenschaft arbeiten zusammen. Ich finde das überwältigend. Es ist wirklich fantastisch.
    Wie ist es in der Zukunft? Sie sehen auf das nächste Jahrhundert. Sehen Sie, dass Wissenschaft u Religion kooperieren und einander unterstützen?


    Ich hoffe es sehr, Dr. Schuller. Ihre Botschaft für das Jahrtausend ist es, den Menschen Frieden zu bringen. Gesegnet seien die Friedensstifter. Habe ich Recht? Wir haben bei einem Essen darüber gesprochen. Das, was ich zu sagen habe, ist eine Ergänzung Ihrer Botschaft. Frieden zwischen den Menschen zu stiften ist äußerst wichtig. Ich rede von dem Frieden, der in uns, in jedem geschaffen werden soll, jener Frieden zwischen unserem Verstand, der zur Skepsis neigt, und unserem Geist, der uns zum Glauben hinzieht.

    Es ist unsere Aufgabe, Frieden zwischen unserem Verstand, unserem skeptischen Verstand, und unserem gläubigen Geist zu schaffen. Nur so haben wir eine bessere Chance, unseren eigenen Frieden zu finden, genauso, wie Sie es möchten. Das ist es, was ich so aufregend finde. Dieses Problem hatte ich in meinem persönlichen Leben. Mein Großvater und mein Vater waren Pastoren einer Pfingstgemeinde. Ich sollte ebenfalls Pastor werden. Aber Gott setzte mir diese verrückte Idee in den Kopf, Physiker zu werden.


    Haben Sie in Yale studiert?
    Nein, an der UCLA, weil ich in einem Stadtteil von L.A. geboren wurde. Ich ging zur Universität von Kalifornien und dann nach Cornell, wo ich den Abschluss machte und in Physik und Astronomie promovierte. Dann habe ich in Harvard zehn Jahre lang Vorlesungen in Physik gehalten. Jetzt bin ich wissenschaftlicher Redakteur bei ABC-News. Als mein größtes Glück betrachte ich es, dass es mir gelungen ist, Frieden in meinen mit sich selbst im Streit liegenden Geist zu bringen.


    Wie und wo geschah das?
    Das ist eine lange Geschichte. Ich war bei meinen Abschlußarbeiten und dabei entdeckte ich, dass Wissenschaft und Religion keine Konkurrenten sind, wie ich dachte, und wie viele vielleicht denken. Eine Ansicht, die in der Welt vorherrscht. Das ist ein großer Irrtum, Dr. Schuller.

    Ich bin hier, um Ihnen zu berichten, was ich herausgefunden habe. Wissenschaft und Religion sind wie 2 Elternteile, ebenso wie Verstand und Geist es sind. Der eine meiner Elternteile lehrt mich, meinen Verstand zu benützen, meine logischen Fähigkeiten, um die Geheimnisse dieser Welt zu erforschen, soweit sie meine fünf Sinne erfassen können.

    Der andere Elterteil, mein geistiger, Jesus Christus, lehrt mich, an Dinge zu glauben, die jenseits dessen liegen, was meine fünf Sinne zu begreifen vermögen. Lassen Sie es mich so zusammenfassen: Es ist sowohl Jesus Christus wie mein Geist, die mir die Sicherheit geben, dass ich nach meinem irdischen Tod weiterleben werde. Ebenso erlauben es mir andererseits mein Verstand und meine Wissenschaft, mein Leben auf dieser Welt zu genießen. In anderen Worten, ich habe den landschaftlich reizvollen Weg zum Himmel eingeschlagen.

    Ich komme an kleinen subatomaren Teilchen vorbei, an den Zellen, den Bakterien, den Planeten, den Asteroiden und den Sternen. Das ist Wissenschaft. Wenn ich am Ende der Studien des Alls angelangt bin, wird Jesus Christus auf mich warten, um mich in eine andere Welt zu führen, eine Welt, die viel großartiger ist als unsere irdische. Ich bin entschlossen, den reizvollen Weg zum Himmel weiterzugehen. Ich möchte allen jungen Menschen, den Rat geben, Frieden zwischen Verstand und Geist zu schließen und den schönen Weg zum Himmel einzuschlagen.


    Herzlichen Dank, Michael. Gott liebt Sie, und wir auch. Michael, Sie haben mit meiner Tochter Carol gearbeitet und Sie sind dabei großzügig mit Ihrer Zeit umgegangen. Um was ging es da?
    Es war ein Erlebnis. Es geht Hand in Hand mit dem, worüber wir sprachen. Ich sage Ihnen, Ihre Tochter Carol Milner ist ein Naturtalent, umwerfend.

    Sie erzählte von dem außergewöhnlichen Multimilliondollar-Projekt, an dem sie arbeitet. Genannt „Glory of Creation“, eine Ergänzung zu „Glory of Christmas“ und „Glory of Easter“. Als sie ihr Vorhaben beschrieb, sagte ich: Carol, können Sie Hilfe wissenschaftlicher Art brauchen? Sie könnten doch Ihre Geschichte der Schöpfung auf eine Weise erzählen, dass sie mit der Bibel als auch mit den neuen Erkenntnissen der Wissenschaft im Einklang steht, wäre „Glory of Creation“ nicht nur Gläubigen, sondern auch für die Skeptiker in der Welt, die nur ihren Verstand benutzen und sich von wissenschaftlichen Tatsachen leiten lassen.

    Wir könnten ihnen sagen, dass die Geschichte von der Schöpfung schon in der Bibel steht und dass unsere Wissenschaft erst jetzt anfängt zu entdecken, dass die Aussagen der Bibel absolut wahr sind. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich die Arbeit an diesem Vorhaben zusammen mit Carol begeistert. Es ist ein Projekt, das Hoffnung verspricht.


    Es wird bald zu sehen sein. Welch ein Anfang! Ich hoffe, dass damit ein Beitrag zur Veränderung der Welt geleistet wird. Mit Ihrer Hilfe und wissenschaftlichen Ratschlägen und mit David Foster, der die Musik schreibt, und Ihrer hingebungsvollen Arbeit, wird es bestimmt gut, nicht wahr? Mit Gott, der seine Hand darüberhält und alles lenkt. Es kann nicht schiefgehen.

    Predigt:
    Es war ein Brief mit zehn Seiten. Ich musste weinen, als ich ihn erhielt, und die Tränen kommen mir immer noch, wenn ich ihn erneut lese. Er gibt einem so viel Auftrieb. Es geht um Kapitel 3 meines Buches. Heute hat meine Predigt den Titel: Der tiefste Schmerz im Leben. Ich habe Sie gebeten, eine Liste von den Schmerzen zu erstellen, die Menschen auf unserem Planeten erleben können.

    Ich habe hier eine Liste und sehe, es gibt etwa 17. Ich habe auch eine persönliche Liste erstellt. Sie können ihr entnehmen, welche Beulen und Schrammen mir mein Leben zugefügt hat. Sie können selbst entscheiden, welche die Schmerzlichsten waren. Kapitel 3 trägt die Überschrift: Der tiefste Schmerz im Leben. Dies zu tun ist sehr wichtig, weil es Ihre Urteilskraft stärkt. Sie werden es benötigen, um Ihre Tränen in Edelsteine zu verwandeln, um einen Schmerz zu verkraften und nicht in ein schwarzes Loch zu fallen, um einen Schmerz hinzunehmen und nicht zu verbittern und hart zu werden.

    Sie müssen sich ein Gespür für die Verhältnismäßigkeit aneignen. Welcher ist der schlimmste Schmerz? Ich war einmal Gast bei Armand Hammer in L.A., um Elie Weisel zuzuhören, der einen Vortrag hielt. Elie Weisel hat den Friedensnobelpreis erhalten. Er war in einem Todeslager, weil er Jude war. Er überlebte. Er sagte etwas, das ich nie vergessen werde. Er sagte: Ich habe alles durchlitten, was einem an Schmerzen zugefügt werden kann. Folter und ich sah, wie Familien und Kinder ermordet wurden. Ich habe alles durchgemacht.

    Ich sage Ihnen, was das Schrecklichste während dieser Holocaustzeit war: Das Gefühl, daß keiner wusste, ob ich noch lebte, war niederschmetternd. Kein Mensch ahnte, dass ich noch lebte. Alle hatten mich abgeschrieben. Sie führten ihr Leben weiter. Sie waren mit anderen Dingen beschäftigt, und ich fühlte, sie hatten mich aufgegeben. Diese grenzenlose Verlassenheit ist die schwerste Last des Lebens.

    Der Grund, warum ich mich damit in Kapitel 3 befasse, ist sehr wichtig. Vor Jahren wurde mir klar, wenn man die schlimmsten Schläge verdauen kann, die einem das Leben versetzt, dann wird man mit allem fertig. Wenn Sie Prüfungen erleben, wenn Ihnen Schwierigkeiten den Weg versperren, fragen Sie sich: Was ist das Schlimmste, das geschehen könnte?

    Wenn Sie das in den Griff bekommen, schaffen Sie auch alles andere. So bewältigen Sie selbst das Schlimmste im Leben, Verlassenheit, den Holocaust, die Vergessenheit. Vom Kreuz bis zum Holocaust war das Leben voller Schmerzen und Pein, aber das Schlimmste ist die Verlassenheit. Elie erfuhr dies im Holocaust, Jesus am Kreuz, als er schrie: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

    Das ist die Hölle. In der Theologie gibt es Schilderungen von Himmel und Hölle, das sind natürlich nur Vermutungen. Ich glaube jedoch, in einem sind sich alle Religionen einig, dass die eigentliche Hölle die vollkommene Abwesenheit Gottes ist. Die wahre Hölle ist Verlassenheit. Mir gefallen die Worte aus Psalm 139: Wohin kann ich gehen, Gott, um Deinem Geist zu entgehen? Wohin kann ich vor Deiner Gegenwart entfliehen?

    Wenn ich zum Himmel emporsteige, bist Du da. Wenn ich mir mein Lager in der Hölle bereite, siehe, Du bist da. Sollte ich mich auf des Morgens Flügel schwingen, um mich am äußersten Ufer des Meeres niederzulassen, selbst dort wirst Du mich lenken, und Deine rechte Hand wird mich halten.

    Wenn die Finsternis über mich hereinbrechen sollte, wird sich die Nacht um mich erhellen. Wir können vor der Gegenwart Gottes nicht entfliehen. Wenn große Schrecken und Tragödien über sie hereinbrechen, fragen Leute: Wo ist Gott? Gott ist die erste Macht, die zur Stelle ist. Ich war bei Pastoren in Denver eingeladen, um eine Predigt zu halten, die den Weg aus Schmerzen zur Heilung weist und von der Heilung zur Hoffnung. Diese Einladung war eine große Ehre für mich.

    Vor dem Abendessen und dem Gottesdienst fuhr ich nach Littleton. Der Grund dafür war Casey Ruegegger, die ich treffen wollte. Sie war hier bei dem Musical „Glory of Christmas“. Ihre Eltern und ihre Familie sind treue Freunde von Hour of Power. Casey hat das Massaker in Littleton überlebt. Sie gab keine Interviews, aber ich wurde zu ihr nach Hause eingeladen. An Schulter und Arm hatte sie schwere Schussverletzungen. Zum Glück war es der rechte Arm, denn sie macht bei einem Reitwettkampf mit.

    Sie ist eine ausgezeichnete Reiterin. Bei dem Wettbewerb handelt es sich um Westernreiten. Für die englische Reitart bräuchte sie beide Arme, aber beim Westernreiten hält man den rechten Arm gerade nach unten. Alles wird mit der linken Hand getan. Ihr linker Arm ist nicht verwundet, und sie wird es bestimmt schaffen. Ich betete mit ihr und ihrer Familie. Dann wollten mich noch die Großeltern von Cassie Bernall sehen. Wir trafen uns im Hotel. Ich lernte den Großvater von Isaiah Shoel kennen, der erst vor ein paar Tagen beerdigt worden war.

    Ich traf die Großeltern von zwei prächtigen Menschen, die kaltblütig erschossen worden waren. Auf der Welt gibt es viel Böses. Bevor ich sie traf, wollte ich den Ort besuchen. Die Polizei von Denver und Littleton gaben mir eine Sondereskorte. Ich war vorher nie da, und was mir besonders auffiel, dass es dort wie in den vornehmsten Gegenden von Orange County in Südkalifornien ist, mit seinen Straßen, Einkaufszentren und modischen Geschäften.

    Man kann sich nicht vorstellen, dass sich in einem so wohlhabenden Bezirk eine derartige Tragödie hatte abspielen können. Die Straße hinauf zum Schulgelände ist sechsspurig und sehr stark befahren. Bevor wir noch zur Schule kamen, sah ich Zelte entlang der Straße, Blumen und noch mehr Zelte, Geschenke und eine Fahne, auf der zu lesen stand: Wir lieben euch, und wir beten für euch. Fort Wayne, Indiana. Wieder Blumen, Geschenke, Zelte und Schriftzüge, Beweise der Liebe: Wir beten für euch. Salt Lake City, Utah.

    Man konnte solche Plakate aus allen Städten und Staaten des Landes sehen. Ich sah die Autoschlange, Stoßstange an Stoßstange, es ging kaum vorwärts. Die Autos verließen die Hauptstraße und fuhren hinüber zum Hügel, wo Kreuze wie Denkmäler standen.

    Ich sah Hunderte von Leuten mit Regenschirmen, es war ein regnerischer Tag. Ich ging an der Autoschlange vorbei, etwa 2 Kilometer lang. Die Menschen waren aus allen Bundesstaaten gekommen, um ihre Bestürzung und ihr Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen. Wo ist Gott, wenn so eine Katastrophe über anständige Menschen hereinbricht? Wo ist Er?

    Meinen Gott, ich sah Ihn dort. Mir war, als würde ich durch ein übernatürliches Licht fahren. All die Menschen, ihre Liebe, ihre Anteilnahme, ihre Gesten, ihre Karten, ihre Geschenke. Gott war in Gestalt von Menschen erschienen, um uns Seine Liebe und Sein Mitgefühl zu bekunden, und auch Sein Leid. Ich fühlte eine Liebe, die überwältigend war.

    Die Liebe Gottes offenbart sich im menschlichen Geist und Mitgefühl. Dann gingen wir um die Schule herum. Man sieht das Fenster, aus dem ein Junge mit blutendem Kopf herausgehangen hatte und um Hilfe rief. Man hatte das Loch mit Sperrholz versperrt. Die Schule konnten wir nicht betreten, um zur Bibliothek und dem Pausenraum zu gehen. Sie sind als Tatort abgesperrt. Ich habe nie etwas Derartiges gesehen.

    Um zu den Kreuzen zu gelangen, musste ich auf einem rutschigen Pfad, etwa 1 Kilometer lang, zum Hügel gehen, in einer Hand den Regenschirm, mit der anderen hangelte ich mich an einem Stück Zaun entlang, um nicht in den Schlamm zu fallen. Man hatte mir geraten, ein zweites Paar Schuhe mitzunehmen, um sie anzuziehen, wenn ich zu den Leuten sprechen würde.

    Man hatte dort Kreuze aufgerichtet, 13 an der Zahl. Das Erste war das für Rachel Scott. Am Fuß war ein kleines Blumenmeer. Ihre Freunde hatten am Querbalken Inschriften angebracht: „Wir lieben dich“, „Jesus liebt dich“, „Du bist jetzt für immer im Himmel“, „Wir vermissen dich, Rachel“. Sie war für Christus eingetreten und hatte dafür eine Kugel ins Gesicht bekommen, die sie tötete. Da war auch das Kreuz des Lehrers, der durch die Schule gerannt war und so viele Leben gerettet hatte. Auch er wurde ermordet.

    Ein weiteres Kreuz war das für Cassie Bernall, dann das Kreuz für den farbigen Jungen Isaiah Shoel. Ich legte an jedem dieser Kreuze eine Rose nieder und sprach ein Gebet. Dies war das Erlebnis, das mich in den Jahren als Pastor am tiefsten bewegte. Isaiah hatte kurz vorher eine Herzoperation und man hatte nicht geglaubt, dass er durchkommen würde, aber er schaffte es. Dieses Mal schaffte er es nicht. Sein Großvater sagte: Dr. Schuller, er liebte Jesus. Er war stets gut gelaunt. Alle in der Schule mochten ihn.

    Er war ein Spaßvogel, immer lustig. Als sie ihn sahen, sagten sie: Das ist doch dieser N.... Sie töteten ihn. Dann Cassie´s Großeltern. Es war schön mit beiden ihrer Großeltern, bevor ich hinunterging, um meine Predigt zu halten. Die vier erzählten mir eine bemerkenswerte Geschichte über Cassie, die beinahe in eine Gruppe von Teufelsanbetern geraten wäre. Cassie kam gerade noch davon, und nach einem Ausflug mit einigen Leuten, überraschte sie ihre Familie mit: Mama, Papa, ich bin wiedergeboren.

    Ich bin Christin. Das war kein Spaß, sie hat es sich nicht leicht gemacht. Von dem Moment an hatte sie immer ihre Bibel bei sich, bis zum letzten Tag. Als das Schießen und Morden um sie herum anfing, stand sie furchtlos da. Sie kamen zu ihr und fragten: Glaubst Du an Gott? Sie sah die anderen erschossen da liegen, und wusste, wenn sie jetzt „JA“ sagen würde, würde man auch sie erschießen. Aber sie sah die Kerle nur an und antwortete ohne zu zögern: Ja, ich glaube an Jesus Christus. Und peng! Tot war sie. Eine heldenhafte Heilige, eine moderne Märtyrerin für Jesus Christus, eine, die für ihren Glauben eintrat.

    Das war ein langer Gottesdienst heute, und ich muss es jetzt kurz machen. Was sagte ich zu den Leuten? Das Gleiche, das ich Ihnen letzten Sonntag gesagt habe, und ich möchte es wiederholen und dazu noch ein Wort anfügen. Ich sagte: Wie kann man seine Tränen in Edelsteine verwandeln? Zuerst weint man, man bricht zusammen, man lässt es aus sich heraus. Ich kam aus Korea zu meiner Tochter, der man ein Bein amputiert hatte. Ich stürzte ins Bad, brach zusammen, schrie laut. Dann aber verwandelte sich das Weinen in das Wort „Halleluja“. Halleluja! Weinen Sie. Es tut gut. Dann warten Sie. Warten Sie auf den Herrn, und Er wird Ihr Herz stark machen.

    Gehen Sie auf dem schmalen Pfad. Verlassen Sie den Weg zum Herrn nicht. Viele Leute haben ein Kind verloren, und darüber zerbrach die Ehe. Gehen Sie dennoch weiter, gehen Sie aufrecht. Weinen Sie, warten Sie, gehen Sie voran, arbeiten Sie, beschäftigen Sie sich, vertrauen Sie dem Herrn und tun Sie Gutes. Helfen Sie Menschen, die verletzt sind, und anderen, die mehr verletzt sind, als Sie es sind. Seien Sie ihnen ein Priester. Nr. 5, seien Sie achtsam. Sie werden überrascht sein, wie Gott sich Ihnen zuwendet.

    Ich sah Gott in Denver, ich sah Gott in Littleton. Ich sah Ihn in Tausenden von Menschen, die Blumen in den Händen hielten, die vor den Kreuzen innehielten und unter Tränen beteten. Wo ist Gott, wenn die Schrecken über uns hereinbrechen? Er ist der Erste an Ort und Stelle. In den Menschen, Kindern und alten Leuten.

    Seine Liebe ist allgegenwärtig. Sehen Sie sich aufmerksam um. Wie verwandelt man Tränen in Edelsteine? Indem Sie weinen, indem Sie weiter gehen, indem Sie arbeiten, indem Sie wach sind. Das ist ein guter Rat für Christen, für Gläubige. Doch einige sind Ungläubige, Agnostiker, Skeptiker, Atheisten. Ich füge noch etwas für Sie hinzu. Hier ist es.

    Wachen Sie auf. Sehen Sie die Wirklichkeit. Glauben Sie nicht an erfundene Geschichten. Das Leben bringt Schmerzen mit sich. Wenn dies geschieht, kommt alle Liebe zu Ihnen, zu ihrer verletzten Seele. Sie werden es fühlen, es hören. Sie wandeln in der Gegenwart Gottes, dessen Liebe immer um Sie ist. Fangen Sie an zu glauben. Gläubige stehen für ihren Glauben ein. Wer von Ihnen wären in der Lage, das zu tun, was Cassie Bernall getan hat?

    Sie hat eine Verwandte in England, die hörte, dass 13 Jugendliche in Littleton in Colorado erschossen wurden und dass darunter ein Mädchen wäre. Als ihr Mörder Cassie fragte, ob sie an Gott glauben würde, sagte sie: Ja. Ihre Verwandte in England sagte: Das war Cassie! Es gibt noch einen Verwandten von ihr in der Navy. Er war gerade dabei, in Okinawa an Bord eines U-Boots zu gehen, als er die Nachrichten hörte. Keine Namen. Nur dass unter den ermordeten Schülern ein Mädchen wäre.

    Ihr Mörder fragte sie: Glaubst Du an Gott? Sie antwortete: Ja, ich glaube an Jesus Christus. Ihr Verwandter sagte: Das muss Cassie gewesen sein. Gehen wir um die Welt, von Europa in den Nahen Osten. Man wusste, dass sie kühn und in bewundernswerter Überzeugung für Jesus eintrat. Vor zwei Jahren erst hatte sie sich entschieden, Christin zu werden.

    Sie sagte: Ich werde Jesus nachfolgen. Es gibt keine Umkehr. Wie ist es mit Ihnen? Wo stehen Sie? Wenn Sie in die Mündung einer Waffe blicken würden, während um Sie Menschen schreiend und blutüberströmt am Boden liegen, und wenn Sie wüssten, sobald Sie sich zu Ihrem Glauben an Gott bekennen, würde das Ihren Tod bedeuten. Ich habe mich entschieden, Jesus nachzufolgen. Es gibt keinen andern Weg, keine Umkehr. Denn ich weiß, dass Er Sie nicht im Stich lässt. Er wird Sie in Sein ewiges Reich führen, und dann werden Ihre Tränen wirklich in Edelsteine verwandelt.

    Segen:
    Der Herr wird Sie segnen mit dem Frieden, den Er gibt. Sie werden ein Gefühl des Friedens in Ihrem Lachen und Ihren Tränen haben, bis Sie vor Jesus stehen, an dem Tag, an dem es keinen Sonnenuntergang und keinen Sonnenaufgang gibt.


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