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Break my Heart
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    Re: FF

    Gouenji - 18.06.2010, 23:02

    FF
    Wenn der Himmel mich hassen würde, dann wäre das in Ordnung.
    Denn mehr als auf mich hinab regnen kann er ja nicht, oder?

    Natürlich kann er das.
    Der Himmel kann dir zeigen, dass du ein schlechter Mensch bist.
    Dass du sündigst.
    Dass du Blut unschuldiger an deinen Fingern kleben hast.
    Und zu guter Letzt kann der Himmel dich töten, mitreißen in Stürmen und dich in tausend fetzen reißen mit einem einzigen Sturm.
    Wenn du Glück hast, trifft dich sogar der Blitz.


    Fahles glitzern grüner Edelsteine, funkelnd aufglühend wie brennendes Gras, erschienen gen Firmament gerichtet, als die seichten Sonnenstrahlen des sommerlichen Gemüts seine Nase kitzelten und ihn somit aus dem Schlaf rissen, den er sich gerechterweise nach vier langen Nächten hatte gönnen wollen und es nun endlich geschafft hatte, vernünftig einige Stündchen in selber Position zu verweilen. Die Augen geschlossen und der Körper gänzlich entspannt.
    Einsam schob sich der Oberkörper empor, ergriffen die schwachen Finger, die sich erst wieder daran gewöhnen mussten, etwas zu spüren, das Grün unter sich. Eine Wiese, also befand sich sein Leib nicht in einem Bett. Dabei hatte sich der Untergrund so weich und bequem angefühlt, dass er hätte schwören können, auf einer Wolke zu betten. Umhüllt von warmweicher Wonne, fast wie Watte.
    Fröstelnd umklammerten schwache Arme ihre eigenen schmalen Schultern, zogen die zu diesem Körper gehörenden Knie hinterher. Der Kopf, beschmückt mit durchwühlten schwarzen Locken, senkte sich nun, um sicher zu gehen, ob sich das Gefühl unter seinen Fingern auch nicht getäuscht hatte und dem wurde ihm bestätigt.
    Vorsichtig kamen Beine schlussendlich wieder in Funktion, als seine müden Knochen mit leisem Knacksen die geballte Kraft der Schwerkraft spüren mussten und seine Füße dazu noch den ganzen Druck seines Gewichtes. Nicht, dass er sonderlich schwer wäre, doch wenn man lange nicht mehr eine Pause gemacht hatte, kam plötzlich jeder Schlaf einem wie eine halbe Ewigkeit vor. Kaum stand er auf den Beinen, flogen seine Blicke umher, als würden sie etwas suchen aber nicht finden, ängstlich darüber irgendwo in einer ihm unbekannten Gegend gelandet zu sein.
    Jetzt wo er so darüber nachdachte, konnte er sich auch gar nicht daran erinnern, hier her gekommen zu sein geschweige denn sich hingelegt zu haben. Also wie -
    "Gau." Die Stimme eines Mannes ertönte in weiter Ferne, als habe diese Stimme etwas gesucht und gefunden, wie ein Seefahrer, der Land in Sicht hatte, hatte dieser Mann eben den angesprochenen in Visier. Sein Name war Meguro Gau. Und wenn dieser Mann seinen Namen kannte, musste auch er ihn kennen und dem war so. Die weit entfernte Silouette nahm langsam Form an, sodass er diese identifizieren konnte.

    "Raikou-san!", rief die Stimme eines kleinen Jungen dem fremden Mann entgegen, in dessen Hand eine ihm unbekannte Tüte raschelte. "Wo wart Ihr?" Höflich fragend nahm er dem Angesprochenen besagte Tüte aus der Hand, warf einen flüchtigen Blick hinein, damit seine Aufmerksamkeit auch weiterhin der Gestalt vor ihm galt, der ihn nur mit einem freundlichen und belustigtem Lächeln ansah.
    Unwissend ob er nun auf eine Antwort warten oder weitersprechen sollte, stellte der plumpe Strubbelkopf bereits die nächste Frage. "Wo sind wir hier?"

    Ein bekanntes Gefühl von Wärme überkam dieses Leib, erschütterte ihn von Kopf bis Fuß, als sei diese Art von Wärme ihm vollkommen fremd oder gar neu, streichelte eine große Hand zärtlichst seinen Kopf, während der Junge mit rosanen Wangen auf eine Antwort wartete. Mit einem Mal schien dieser eine Moment mehr Bedeutung aufzuweisen, als jegliche Sprache, jegliche Frage. Es nicht verhindern könnend schlossen sich die Augen des noch immer müde seienden Jungens, untermalte ein kurzer Aufwind diese Nähe, die binnen von Sekunden auch schon unterbrochen wurde, so als hätte sie nie existiert. Die Hand des Fremden senkte sich und zurück blieb der beinahe enttäuschte Gesichtsausdruck beider Personen, die sich schlussendlich in die Augen sahen.
    "Du bist auf dem Weg nach Banten eingeschlafen, deswegen dachte ich, dass ich dich erstmal hierher bringe. Schließlich ist die Luft hier draußen schöner und sauberer.", kam endlich die ersehnte Antwort, auch wenn die Notwenigkeit an Farbe verloren hatte, trauerte der Kleine beinahe über das verlorene Gefühl auf seinem Kopf.

    Verständnisvoll erwiderte er das Lächeln mit einem zauberhaften Kichern, war es nun mehr als nur aufmerksam von dem Älteren gewesen, ihn bis hier her zu tragen, obwohl er doch so schwer war. Denn egal ob zwischen ihnen Jahre standen, so hatte der Schwarzkopf bereits den Körper eines Erwachsenen und war demnach ganz und gar nicht leicht, doch scheinbar stellte selbst sein Gewicht für diesen Mann keine Schwierigkeit dar.
    Warum auch?
    Dieser Mann, den er so voller Stolz hochpreißen konnte, war einer der beiden letzten Abkommen des ehrenwerten Shimizu Clans, einer Gruppe Samurai abstammend aus der Welt Nabaris. Shimizu Raikou.
    "Und in dieser Tüte ist unser Frühstück."
    Es war Magie, denn sie verzauberten sich gegenseitig mit ihren glücklichen Gesichertn.

    Doch so harmonisch wie jetzt war es nicht immer gewesen, viele Strapazen hatten sie erleiden müssen, die Welt Nabaris war nunmal nicht der friedliche Ort, den man sich erhoffte, barg es viele Gefahren mit sich, wenn Shinobi untereinander verfeindet waren und um das Erlangen einer ganz bestimmten Macht kämpften, das stärkste aller Hijutsus - dem Shinrabanshou.
    Er wusste dies alles, obwohl er kein Teil dieser Welt war. Raikou, über den zuvor die Rede war, war der Grund dafür, dass er nun da war, wo er war. Einst hatte er ihn gerettet vor den Männern, die seine Mutter umgebracht hatten und um sich erkenntlich zu zeigen, war er ihm schlussendlich in diese fremde Welt gefolgt. In eine Welt voller Gefahren.

    Doch dies alles war vorbei, endlich durch die Macht seines Freundes, des Trägers dieses mächtigen Hijutsus, der schlussendlich doch der König Nabaris geworden war. Rokujo Miharu, dem sie es zu verdanken hatten, endlich wieder Frieden in beiden Welten herrschen zu haben. Und darüber war nich nur er, sondern auch sein Begleiter Raikou froh.

    "Ah! Raikou-san, Ihr seid so toll! Ich habe furchtbar hunger.", entgegnete der Kleinere schließlich, warf sich kurzerhand wieder zu Boden im Glauben, dass sie wohl ein Picknick machen würden. Schließlich bot sich das Wetter und der Platz nur zu gut dafür an. Und wie dem so war, widersprach der Ältere dem kleinen Schwarzkopf nicht, folgte ihm elegant auf den Boden und legte ihr Essen akurat aus. Er war ordentlich und ein wirkliches Vorbild für Eleganz, wie er empfand. Mit Schönheit konnte man viel verbinden, doch er sah in diesem Mann pure Schönheit und das lag nicht nur daran, dass er zu ihm aufsah und ihn sowieso schon bewunderte, nein auch sein Herz konnte ihm vieles sagen und er brauchte nur diese rosagefärbten Haare schmeichelhaft in sein Gesicht wehen sehen und schon war ihm klar, dass er sich in diesem Anblick hätte verlieren können.

    Wie paralysiert ergriff er mit nunmehr desineteressierten Fingern eines der Obentos, die vor ihm lagen, hingen die leidenschaftlichen Blicke nur wie hypnotisiert auf seinem Gegenüber, der es ihm nicht viel leichter machte weg zu schauen, als er sich zärtlichst eine Strähne aus dem Gesicht kämmte und schließlich mit seinem üblichen Lächeln ebenfalls ein Bento vom Boden aufgabelte. Sein Herz machte einen Sprung, als sich ihre Blicke trafen, er sagte nichts, atmete nicht mehr, nur noch der Wind schien seine Spielchen mit ihnen zu treiben.
    "Stimmt etwas nicht, Gau?", fragte die tiefe ruhig klingende Stimme des großgewachsenen Samurais, als er dessen formlosen Blick in seine Augen vernahm.
    Kopfschüttelnd versuchte sich der Kleine aus dieser Trance zu befreien, zauberte die Scham ihm wieder Röte ins Gesicht, machte es die Tatsache, dass er bei seiner Tagträumerei auch noch einen Zuschauer gehabt hatte, nicht einfacher darüber zu lachen und so zu tun, als sei es nur Einbildung gewesen, dass er Herzklopfen bekommen hatte, als er sein Gegenüber ansah.
    "Nei-nein! A-Alles in Ordnung!", stotterte er als Gegenwehr, schob sich vor Scham das erste Stück Gemüse in den Mund, sah dabei konzentriert auf sein Essen, als würde er gerade eine schwierige Aufgabe lösen wollen.
    Sehen tat er sein Gegenüber nun nicht mehr, er konnte nurnoch sein belustigtes Seufzen hören.

    Er lachte ihn aus, eindeutig. Raikou hatte gemerkt, wie er ihn angesehen hatte. Sicherlich hatte er so ausgesehen wie ein Perverser. Nein wie peinlich und das auch noch vor der Person, zu der er am meisten aufsah, die ihm am meisten bedeutete. Sein bester Freund, wie sein Gegenüber es auch immermal untermalte, auch wenn Gau es immernoch nicht schaffte ihn auch wie einen Freund alleine mit 'Du' anzusprechen und immernoch auf die höfliche Variante zurück griff.
    "Jetzt iss erstmal.", erwiderte das Kichern, das mit zunehmender Zeit immer leiser und trockener wurde, bis es mit einem ersten Bissen, mit dem er sich nun den Mund schloss, vollkommen verstummte. Nickend befolgte der Kleine die Anweisung, ließ es sich nicht noch einmal sagen, schließlich hatte er furchtbaren hunger



    Re: FF

    Gouenji - 21.06.2010, 22:18


    Merken:

    - Miharu sagt 'Gau-san'
    - Miharu kommt am Ende zu Gau, als er wieder auf der Wiese aufwacht und bietet ihm Bento an.
    - Yoite und Raikou sind schon seit einem Monat tot.
    - Miharu fragt, was Gau dort gemacht hat
    - Gau sagt, dass er auf jemanden gewartet habe.



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