Verfügbare Informationen zu "Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand"
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Anonymous - Killrôy - Bolarion - Nohri - Basaru - Torgar - Jin Forum: Willkommen bei Ordo ab Chao Forenbeschreibung: Forum des Clans "Ordo ab Chao" aus dem Unterforum: Das Haus der Legenden Antworten: 57 Forum gestartet am: Montag 11.09.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 4 Monaten, 31 Tagen, 12 Stunden, 17 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand"
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 06.06.2010, 10:11Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Wofür stehen wir eigentlich? Wie ordnet sich unser Clan in das Spiel ein? Was haben wir für Ziele/Absichten?
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 06.06.2010, 14:14
Ich hoffe, dass ich Deine Fragen richtig verstanden habe, Rugano.
zu 1:Ordo ab Chao = Ordnung aus dem Chaos = Insel für die WoW-ler,
die Spaß an lockerem RP (kein Hardcore) haben. Schließlich sind wir auf einem RP-Server, auf dem großes Anti-RP-Chaos herrscht.
Zu 2:Wenn mit "Spiel" WoW gemeint ist, dann siehe 1.
Zu 3:Ziele/Absichten? M.E. lassen die sich aus dem Text von Basaru heraus lesen. Kurz: Fun mit Gleichgesinnten, in lockerem RP, ohne Raid-Neurose, Chance für Gelegenheitsspieler, unabhängig vom Level.
Wo es möglich und gewünscht ist, sich auch mal im RL kennen lernen (Basaru und ich haben schon einige Mitglieder im RL getroffen).
Was wir NICHT wollen: Eine Raidgilde sein, übermäßig wachsen (ab und zu ein Neuzugang ist ok, aber nie mehr 100 Acc. und mehr, wie ich sie schon einmal hatte. Da leidet die persönliche Beziehung im Clan drunter).
Und ich möchte NIE mehr "elitäre Gruppen" im Clan haben, die nur unter sich sein wollen, andere nicht mit in Inis oder zu Raids mitnehmen, weil sie nicht "gut genug" sind!
Dann so, wir wir es jetzt machen: anderen helfen zu wachsen, und nicht gleich bei ein paar wipes ausflippen. Unseren Mitspielern Mut zu Runs und damit verbundenen Fehlern machen. Nur so sind wir eine Gemeinschaft und schaffen Vertrauen untereinander.
Ich hoffe, das hat Dir Deine Fragen beantwortet, Rugano.
Bis denne, bald wieder im Spiel,
Taz Dingo und dunkle Grüße
Killrôy
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 06.06.2010, 17:43
Nein, leider sind die Fragen damit nicht beantwortet. All diese Punkte waren mir schon klar. Aber sie beantworten nicht die Frage nach Ordo ab Chao im Spiel.
Damit meine ich nicht die Leute aus dem RL, die mehr oder weniger zufällig in der Gilde gelandet sind. Unsere Charaktere meine ich. Sie haben sich zusammengefunden. Aber wozu? Aus welchem Grund versammelt Killrôy die Leute hinter sich?
Unsere Charaktere wissen nicht, was sie eigentlich repräsentieren. Es ist schwierig, gemeinsame Aktivitäten im Spiel zu planen, wenn keiner weiß, was man eigentlich vorhat.
Arthas töten? Dann machen wir was falsch, denn im Moment arbeiten die wenigsten darauf hin. Unterstützen wir eine bestimmte Fraktion? Dann sollten wir dort gemeinsam (tägliche) Quests abschließen. Gibt es einen Hass gegen eine andere? Dann sollten wir ab und zu mal gemeinsam unter ihnen aufräumen.
Wenn jemand von uns Spielern einmal ein gemeinsames RPG-Abenteuer planen möchte, sollte jeder wissen, was die Ziele von Killrôy und seiner Truppe sind, nicht die der Spieler.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Bolarion - 06.06.2010, 21:44
Guter Einwand - und gute Idee.
Aufruf an alle: Was könnte unsere Chars dazu veranlasst haben, in unserem Orden mit zu wirken???
Ich überlege mir mal für Wâla was ...
Im Übrigen, haben sich ja schon ein paar Chars mit tollen Hintergrund - Stories bei uns verewigt.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 07.06.2010, 13:01
Jetzt habe ich kapiert, Rugano. Diesen Ansatz habe ich bei der Ausgliederung Des ORDO aus dem ZIRKEL übersehen.
War erstmal darauf aus, wieder Ruhe rein zu bekommen und "Gleichgesinnte" um mich zu scharen.
Du hast Recht! Ist ist Zeit für den zweiten Schritt. Und Deine Gedankenanstöße sind gut.
Eine RPG-Linie könnte den ORDO noch spannender machen.
Damit Basaru und ich nicht wieder nur an unserem eigenen Daumen lutschen,
wäre ich für Vorschläge dankbar.
Bolarion stellt die richtige Frage: was hat die Mitglieder veranlasst, sich um Killrôy zu sammeln?
Rugano, Du "alter" RPG-ler *grins*, hast du Lust, einen Vorschlag zu entwickeln?
Die Hintergrundgeschichten der Chars könnten dabei hlefen.
Und es liegen einige vor.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Nohri - 07.06.2010, 16:43
oh das ist eine gute Idee! .... jetzt wird es auch für mich interessant. Ja der Rugano ist schon ein schlingel :-) ... er war nämlich des öfteren mal dungeon master bei hero quest; wenn jemanden das was sagt. -> RollenBrettSpiel. Jetzt kommt endlich etwas bewegung in die sache. schade dabei ist leider nur, das es momantan auf dem server recht wenige clans geben wird die da eventuell mitmachen würden. die meisten spieler hier sind nur wegen des einen grundes hier: items, items, items.
wir brauchen mir RP!
tolle idee - ich mach mit
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 07.06.2010, 17:28Die Geschichte des Clans
Diese Geschichte ist ein Vorschlag. Ich maße mir nicht an, vorzuschreiben, wie hier alles gewesen zu sein hat. Vor allem deswegen nicht, weil ich hier Charakteren etwas in den Mund lege oder sie etwas machen lasse, was den Spielern vielleicht nicht gefällt. So sind bitte alle meine Beiträge zu diesem Thema zu verstehen. Ich nehme gerne konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge entgegen und werde die Story auf eure Einwände hin gerne über- und eure Ideen einarbeiten.
Aufstieg und Auflösung des Schwarzen Zirkels
Brutan versammelte immer mehr Mitglieder der Horde um sich. Gemeinsam wurde der Schwarze Zirkel immer stärker. Die Kundschafter der Gilde hatten den Auftrag herauszufinden, wer den Angriff auf die Blackhorns zu verantworten hatte. Die Informationen waren dürftig, aber man ging ihnen sofort nach. Immer öfter attackierten sie die Stützpunkte der Allianz, um die sinnlose Ausrottung des Stammes der Blackhorns zu rächen.
Eines Tages ging der Zirkel wieder einem Hinweis nach. Die Gruppe schlich auf unterschiedlichen Wegen zu einem Vorposten der Allianz im Brachland. Unweit des Lagers sammelten sie sich hinter einem Hügel. Merkwürdigerweise hörten sie schon Kampfeslärm. Brutan erklomm den Hügel kriechend und spähte zum Lager hinüber.
„Da wird schon gekämpft. Ich konnte aber keine Hordler sehen. Wir nutzen die allgemeine Verwirrung und stürzen uns in den Kampf!“
Geduckt hinter Büschen, um nicht zu schnell entdeckt zu werden, liefen sie zum Lager hinüber. Sie hörten das Gebrüll eines Orks und die Rufe der Alliierten. Diese konzentrierten sich auf nur eine Stelle, so dass sie es dem Schwarzen Zirkel sehr leicht machten. Brutan erkannte, dass sich tatsächlich nur eine Orkfrau der Übermacht erwehren musste. Er stieß ebenfalls ein lautes Gebrüll aus, um nun auf sich aufmerksam zu machen. Angriffe aus dem Hinterhalt verpönte er.
Die Alliierten, welche nicht direkt in den Kampf verwickelt waren, drehten sich um und stürzten sich auf sie. Doch die Kämpfer der Horde waren ausgeruht, während die Soldaten der Allianz schon erschöpft waren.
Der Kampf dauerte nicht lange. Bald lagen die meisten Alliierten am Boden. Die Orkfrau kämpfte noch gegen zwei Alliierte, die ihr den Weg zur Verstärkung abschneiden wollten. Brutan stürzte sich auf sie und wurde von der Kriegerin mit einem breiten Grinsen empfangen. Den Soldaten in ihrem Rücken sah Brutan zu spät.
„Achtung, hinter dir!“, rief er ihr zu, und sie wandte sich um. Das rettete ihr wahrscheinlich das Leben. Der Streitkolben, der ihren Kopf zertrümmern sollte, erwischte nur ihren Unterkiefer. Noch in der Drehung holte sie mit ihrem Schwert aus und köpfte den Soldaten.
„Hingerhägiger Feiging!“, schimpfte sie. Dann wandte sie sich ihren Rettern zu. „Gange. Isch bing Bascharu. Wasch maht ihr hier?“
Der Anblick der Orkfrau mit dem zertrümmerten Unterkiefer war eigentlich grauenhaft. Trotzdem musste Brutan lachen. Die hatte vielleicht Nerven! Fast von den Alliierten getötet, in letzter Sekunde gerettet hat sie nichts Besseres zu tun als sich darüber Gedanken zu machen, was ihre Retter hier wollen!
Als Schamane war er jedoch in der Lage, ihre Wunde zu versorgen. Leider hatte der Unterkiefer einen Totalschaden erlitten.
„Es tut mir leid, Bascharu. Leider kann ich deinen Kiefer nicht vollständig wieder herstellen. Ich fürchte, du wirst nicht mehr klar sprechen können.“
„Nein, nischt Bascharu! Bascharu!“, beschimpfte sie Brutan. Doch dann musste sie lachen. Unter größter Mühe gelang es ihr, ein klares 's' zu formen: „Basssaru.“
Brutan grinste: „Oh, entschuldige bitte, Basaru. Ich bin Brutan. Wir sind der Schwarze Zirkel. Ein bunt zusammengewürfelter Haufen, der das Ziel hat, einigen Alliierten in den Hintern zu treten.“
„Hintern treten ischt gut. Braucht ihr noch jemanden? Allein ischt dasch Treten doch etwasch schwierig, wie isch bemerkt habe.“
„Na klar, eine Kämpferin wie dich können wir immer brauchen.“
So schloss sich Basaru dem Schwarzen Zirkel an.
„Durchsucht das Lager!“, befahl Brutan seinen Leuten. Findet irgend etwas, was uns zu dem Mörder meines Stammes bringt!“
„Haben die Alliierten deinen Schdamm auschgelöscht?“, fragte Basaru voller Bedauern.
„Ja. Aber ich werde den Mistkerl finden, der das zu verantworten hat.“
„Alsch isch vor einigen Jahren von Donnerfelsch ausch insch Brachland aufgebrochen bin, kam isch an einer scherschdörten Taurenschiedlung vorbei“, erzählte Basaru. „Leider kam isch schu schbät, um noch helfen schu können. Der Anblick der Toten hat misch schehr wütend gemacht. Isch bin weitergelaufen und schah vor mir eine kleine Gruppe Alliierter. Da isch scho wütend war, bin isch nur brüllend hinter ihnen hergerannt, um schie schu töten. Bevor schie schisch erschrocken umgedreht hatten, konnte ich noch einen Namen hören: Schdielhahrt oder scho ähnlisch.
Ach, übrigensch: Habt ihr etwasch Rum dabei?“
Wie es der Zufall wollte, war Steelheart der damalige Hauptmann der Festung Tiragarde. Brutan versammelte seine Leute zunächst in Orgrimmar, um sie zum finalen Schlag gegen den Mann zu führen, der seinen Stamm auf dem Gewissen hatte.
In Orgrimmar erwartete den Schwarzen Zirkel eine Überraschung. Brutan wollte Thrall Bericht erstatten und machte sich auf den Weg zu ihm. Vor Thralls Thron standen ein Taure und neben ihm ein Troll. Da Brutan sehr naturverbunden war, bemerkte er sofort die typische Aura der Untoten, die von diesem ausging.
Gerade wandten sich die beiden zum Gehen. Als sich der Taure umgedreht hatte, fiel Brutan die Kinnlade herunter.
„Fortan!“
„Brutan!“ Die beiden fielen sich in die Arme.
„Ich warte draußen auf dich“, sagte Fortan. „Schätze, wir haben uns viel zu erzählen.“
Brutan erstattete Thrall Bericht und erhielt die Erlaubnis, Tiragarde anzugreifen.
Vor dem Thronsaal sprach ihn Fortan wieder an, während er auf seinen Begleiter deutete:
„Das hier ist Killrôy. Schöner Name, was? Er wurde vom Lichkönig persönlich ausgebildet, um die großen Herrscher zu töten. Unter großer Anstrengung hat er sich aus dessen Klauen befreit. Ich habe ihm schon erklärt, dass wir Brüder sind. Was machst du hier?“
Brutan erzählte es ihm.
„Du hast den Mörder unseres Stammes gefunden? Wir begleiten dich!“ Das war keine Frage, sondern eine Feststellung.
„Gegen die Alliierten?“, fragte Killrôy und grinste boshaft. „Immer.“
„Übrigens habe ich eine Bitte“, fuhr Fortan fort. „Seit mich die Druiden in ihren Kreis aufgenommen haben, nennt man mich Powwow. Fortan ist mein Name aus Zeiten, in denen ich ein Kind war.“
„Selbstverständlich, Powwow“, erwiderte Brutan. „Du bist erwachsen. Das sieht man daran, dass du vor Thrall stehst und einen Todesritter deinen Begleiter nennst.“
Nachdem man Basaru aus der Kneipe geholt und mithilfe eines großen Eimers kalten Wassers wieder halbwegs ernüchtert hatte, zog der Schwarze Zirkel gegen Tiragarde. In einer großen Schlacht fiel die Festung und Brutan kämpfte sich bis zu Steelheart vor. In einem harten Kampf Mann gegen Mann besiegte Brutan Steelheart. Er stellte seinen schweren Huf auf Steelhearts Brustkorb und legte sein Schwert an dessen Kehle.
„Was sagt dir der Name Blackhorn?“
In Steelhearts Gesicht arbeitete es. Offenbar versuchte er wirklich, sich zu erinnern.
„Ein Stamm der Tauren in Mulgore“, half Brutan ihm auf die Sprünge. "Deine Leute haben ihn ausgelöscht."
„Ich bin hier schon lange Kommandant. In Mulgore ist nie ein Kämpfer der Allianz unter meinem Kommando gewesen“, keuchte Steelheart unter der Last von Brutans Gewicht.
„Du lügst!“, herrschte Brutan ihn an und in der Aufregung schlitzte er Steelhearts Kehle leicht an. Ein Blutstropfen lief an dessen Hals herunter.
„Ich lüge nicht. Wir haben einmal den Befehl erhalten, Mulgore auszukundschaften. Ich schickte einen kleinen Trupp los, um diesen Auftrag auszuführen. Von denen kam nur ein Mann wieder. Er berichtete, dass sein Trupp von Kämpfern der Venture Co. überfallen wurde. Er sei gerade hinter einem Busch gewesen, als die anderen von hinten niedergemetzelt wurden. Man zog ihnen wohl die Kleidung aus und ließ sie liegen.“
„Lügner!“, schrie Brutan ihn an und beugte sich nach vorn. Versehentlich verlagerte er dabei sein Gewicht auf die Klinge und stach Steelheart das Schwert durch den Hals. Entsetzt blickte der Taure auf den Leichnam. Als ihm klar wurde, was er gerade getan hatte, ließ er den Schwertgriff los, als sei dieser glühend heiß. Dann kauerte er sich neben dem Alliierten nieder. So fanden ihn seine Getreuen.
„Wir haben einen großen Fehler gemacht“, eröffnete Brutan ihnen. „Es waren die Falschen.“
„Esch war nischt Hauptmann Schteelheart?“
„Es war nicht die Allianz. Beerdigt die Toten. Bei Steelheart halte ich Totenwache. Morgen überführen wir seinen Leichnam nach Astranaar, von wo aus er nach Sturmwind gebracht werden kann.“
Die ganze Nacht hatte Brutan nun Zeit zum Nachdenken. Er glaubte Steelheart. Nicht er und seine Leute hatten seinen Stamm ausgelöscht sondern die Venture Co. wegen ihrer Geldgier. Jahrelang hatten Brutan und seine Leute ein Phantom gejagt, sie hatten Alliierte getötet, die zwar Feinde der Horde, aber nicht seine persönlichen waren. Für ihn waren sie unschuldig, denn er hatte sie nicht im Namen Thralls sondern aus egoistischen Motiven bekämpft.
Unschuldig. Noch oft blieben seine Gedanken in dieser Nacht an diesem Wort hängen. Am nächsten Morgen war er müde, sein Kopf war schwer. Ein Ziel hatte er zunächst nicht, aber eines konnte er nicht mehr: Die Männer und Frauen anführen, die an seiner Seite gekämpft hatten.
Nachdem sie Steelhearts Leichnam vor Astranaar aufgebahrt hatten, teilte Brutan seine Entscheidung und seine Gründe seinen Gefolgsleuten mit.
„Na und? Dann haben sie eben nicht deinen Stamm getötet. Sie waren Alliierte und damit Feinde der Horde. Ihr habt nichts Unrechtes getan!“, rief Killrôy. Von Powwow wusste man, dass Killrôy alles hasste, was mit der Allianz zu tun hatte.
„Ich erwarte nicht, dass Ihr meine Entscheidung versteht, Killrôy. Ich lasse mich von niemandem umstimmen. Sucht euch einen neuen Anführer.“
Gesenkten Hauptes machte er sich auf den Weg nach Donnerfels, wo er meditieren und wieder Klarheit über sein Leben gewinnen wollte. Er merkte nicht, dass ihm einige Männer und Frauen in respektvollem Abstand folgten. Sie wollten Brutan nicht allein seinem Schicksal überlassen.
Achtung, bitte: So, wie die Geschichte bislang verlaufen ist, wird Brutan künftig davon Abstand nehmen, gegen die Allianz zu ziehen. Mir persönlich liegt daran, weil ich bislang von den wenigsten Spielern mitbekommen habe, dass sie PvP spielen. Weil dem so ist, sollte Ordo ab Chao kein Clan sein, der Rachefeldzüge gegen die Allianz plant (die dann von uns doch nicht durchgeführt werden).
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 07.06.2010, 17:42
Im Thread "Die Geschichte des Clans" werde ich mir Gedanken darüber machen, wie die Gilde entstanden und was ihre Ziele sein könnten. Ihr seid herzlich eingeladen, eure Ideen, Kritiken oder sonst irgendwas dort zu hinterlassen.
Übrigens war ich nicht irgend ein "Dungeon Master". Ich war "Der Böse", genannt Morcar, ein Schüler Mentors und besessen von dem Wunsch, Dämonen zu beherrschen. :twisted:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 07.06.2010, 20:32
Basaru, Maedros und ich sind auch "alte" RPG-ler. U. a. Midgard, Vampire, Werwolf und seit 2 Jahren Earthdawn.
Also dann lassen wir Rugano doch mal als "Storyteller" und "Master of RP" ran. Ich freue mich schon darauf.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Nohri - 07.06.2010, 20:37
Yuchu!!!! Lasset die Spiele beginnen
:bravo:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 07.06.2010, 20:37
Basaru kam 1/2 Jahr nach Brutan in den ZIRKEL, vor rund 4 Jahren.
Powwow stieß ca. 2 Jahre später dazu, als er und sein Bruder Brutan sich wieder trafen.
Killrôy war nur noch das letzte 1/2 Jahr im Zirkel, und hat vor 2 Monaten die
Leitung des Clans übernommen.
PS: Ich habe Ergänzungen zu Pow und Kill in deren "Geschichte der Chars" geschrieben.
Mir gefällt die Geschichte bisher, und sie paßt.
Jetzt weiß ich, es gibt nicht nur einen "Super Mario", sondern auch einen
"Super Rugano"!
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Nohri - 07.06.2010, 20:58
na, das ist doch mal ein einstieg. mir fehlt nur etwas der zusammenhang - wer war denn brutan?
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Basaru - 07.06.2010, 21:20
Ich habe euch ein separates Forum gegeben, da der ursprüngliche Thread "öffentlich" ist.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 07.06.2010, 21:20
Dann schau mal in die Geschichte der Chars: Brutan und Powwow :lol:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Nohri - 07.06.2010, 23:41
oh ja stimmt! ups :pfeif:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 08.06.2010, 17:28Geschichte Version 2.0
Ich habe die Geschichte nun etwas umgeschrieben. Jetzt tauchen auch die anderen Urgesteine der Gilde auf.
Die Details sind nicht so chronologisch, wie es in den Char-Storys ist, aber ich habe mich bemüht, sie authentisch einzubauen.
Wie immer gilt: Es ist ein Vorschlag, ich baue gerne noch ein paar Details mit ein, die ihr noch vermisst und ich schreibe auch gerne noch einmal um, wenn ihr mir sagt, dass etwas anders sein soll.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Basaru - 09.06.2010, 17:29
Hohoo dasschh ischhhh gut!!! Proscht.... die Geschischte gefällt mir, isch ja fascht scho wie isch schie immer erschählt habe... nun ja... *klatscht in die Hände* ... und Rum, ja isch glaube, da fing dasch auch mit dem Rum an *lacht dröhnend*
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 09.06.2010, 17:33Re: Die Geschichte des Clans
Achtung, bitte: So, wie die Geschichte bislang verlaufen ist, wird Brutan künftig davon Abstand nehmen, gegen die Allianz zu ziehen. Mir persönlich liegt daran, weil ich bislang von den wenigsten Spielern mitbekommen habe, dass sie PvP spielen. Weil dem so ist, sollte Ordo ab Chao kein Clan sein, der Rachefeldzüge gegen die Allianz plant (die dann von uns doch nicht durchgeführt werden).
Sehr gut! Großes Lob!
Mit der Storyline bin ich einverstanden. Wir haben wenig Mitstreiter, die PvP machen. Killrôy treibt sich ab und zu gerne auf Schlachtfledern rum. Aber das lässt sich bestimmt unterbringen. "Auch bei Rockbands gibt es Musiker, die mal kurzfristig in anderen Bands mitspielen." Just for fun! Und Killrôy muss halt manchmal sein "Mütchen" kühlen, sich austoben, damit er als Clanchef ausgeglichener ist. *fettes grins* Manchmal trifft er dort auf anderer Krieger des Clans, die ähnlich Bedürfnisse haben.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 10.06.2010, 12:43
So, hier folgt die Fortsetzung. Wer sie aufmerksam liest, wird feststellen, dass sie gute Vorlagen für einen Eintritt in die Gilde liefert. Hier sollten sich einmal diejenigen melden, die kurz nach der Gründung der Gilde eingetreten sind. Unsere Chefs haben da vielleicht auch den Überblick. Für Nehpa habe ich schon eine Idee, weil er eine Char-Story geschrieben hat. Aber vielleicht überlegt er sich ja selbst etwas. Ich muss ja nicht alles selbst machen, schon gar nicht, wenn es um Eure Chars geht.
Phönix aus der Asche
„Warum macht ihm das so schwer zu schaffen, ein paar Alliierte getötet zu haben?“, fragte Killrôy Powwow. Killrôy wollte bei Powwow bleiben und dieser seinen Bruder nicht im Stich lassen. Deswegen gehörten sie zu den wenigen, welche Brutan in respektvollem Abstand folgten.
„Ich fürchte, das wirst du nicht verstehen. Arthas hat dir Hass eingepflanzt, der sich trotz deiner Befreiung von ihm nicht aufgelöst hat. Du musst hassen, schätze ich. Du musst gegen irgendwen kämpfen.
Bei uns Tauren ist das etwas anders. Wir kämpfen nicht aus Prinzip. Wir kämpfen, wenn wir es müssen, um beispielsweise unser Leben zu verteidigen. Manchmal auch, wenn wir der Meinung sind, dass wir großes Unrecht damit wieder gut machen können.
Unser Stamm wurde, abgesehen von Brutan und mir, völlig ausgelöscht. Wir hatten niemandem etwas getan. Einige von uns gehörten zwar dem Heer Thralls an, aber niemand hatte einen führenden Rang. Meistens waren wir nur als Schamanen oder Druiden dabei, um Thralls Männer zu heilen. Also kein Grund, den ganzen Stamm auszurotten.
Brutan hat den Verantwortlichen gesucht. Dabei war ihm jedes Mittel recht. Allein das liegt eigentlich schon nicht in unserer Natur. Und nun musste er erfahren, dass er Leute umgebracht hat, die gar nichts mit dem Überfall auf unser Dorf zu tun hatten. Er hat in den Augen eines Tauren doppeltes Unrecht begangen. Wir gehören zwar der Horde an, aber für uns gelten auch die Gesetze der Tauren. Und die sind in manchen Dingen strenger. Darüber muss er erst einmal hinweg kommen.“
Killrôy schwieg. Ihm war nie der Gedanke gekommen, dass Töten von Feinden etwas Unrechtes sein könnte. Er schlug wahllos jeden Alliierten nieder, der ihm zu nahe kam. Warum eigentlich? Er fand keine Antwort auf diese Frage. Stattdessen stellte sich ihm eine neue: Er wurde erschaffen, um die Herrscher der Horde wie die der Allianz zu töten. Nachdem er sich von dem Einfluss Arthas' befreit hatte, fühlte er sich der Horde irgendwie verbunden, die Allianz hingegen hasste er abgrundtief. Warum war das so?
Auch diese Frage konnte er sich nicht beantworten. Aber sie setzte sich in seinem Hinterkopf fest und trat jedes Mal in den Vordergrund, wenn er Alliierte sah. Auch, wenn ihm die Antwort fehlte, bewirkte künftig allein die Frage, dass er ruhiger wurde und nicht mehr jeden Alliierten attackierte, der seinen Weg kreuzte.
In Donnerfels zog sich Brutan in die Höhle der Magier und Schurken zurück. Seine Begleiter, welche er immer noch nicht bemerkt hatte, kehrten auf einen Tipp von Basaru hin in das hiesige Gasthaus ein: „Die haben hier einen vorschüglischen Rum! Den müscht ihr probieren! Kommt, isch lade eusch ein!“ Wie sollte man da nein sagen?
Nach ein paar Bechern einigten sie sich darauf, abwechselnd bei dem meditierenden Brutan Wache zu halten. Dieser verbrachte mehrere Tage in der Höhle, um ein Ziel zu finden, welches seinem Leben wieder eine Richtung gab. Allein ihm wollte nichts einfallen.
So öffnete er schließlich seine Augen und erblickte zu seiner Überraschung Basaru, welche neben ihm kauerte und ganz offensichtlich schnarchte. Er wollte sich leise erheben, aber seine Beine waren eingeschlafen, er stolperte und landete auf Basaru, die davon erwachte. Brutan rappelte sich hoch.
„Basaru, was machst du hier?“, fragte er sie.
Sofort verzog sie das Gesicht. „Hohooo nisch scho laut!!! Mein Kopf!!! Der Helm isch wieder vieeehhll schu klein", ranzte sie ihn an.
Brutan musste trotz seiner Situation grinsen. Er hatte in normaler Lautstärke gesprochen. Offensichtlich war die Orkin wieder einmal verkatert.
„Wir konnten dich doch nicht einfach allein lasschen. Du hascht dem bunten Haufen, der schisch Schwarzscher Schirkel nennt, ein Schiel gegeben!!! Hohooo, na ja, dasch isch ja auch gansch nett von Dir, jetscht wisschen wir wo wir dran schind. Und nun, esch schieht ja scho ausch, alsch wenn wir Dir jetscht wasch beim Denken helfen müsschen", grummelte sie.
Brutan war gerührt. Er wurde von Basaru ins Gasthaus geschleppt, wo sie unter großem Hallo von dem Rest der Meute begrüßt wurden.
Basaru funkelte sie an: "Heee nisch scho laut!!!" Die anderen grinsten schadenfroh.
„Und, Cheffe, was machen wir jetzt?“, fragte ein Troll.
Der Angesprochene lächelte hilflos. „Ich weiß es wirklich nicht.“
„Aber ich.“ Erstaunt blickten alle auf Killrôy, welcher diese Worte ausgesprochen hatte. „Die Venture Co. hat deinen Clan getötet. Deine Rache ist noch nicht vollendet. Beenden wir dieses Kapitel erst einmal.“
Brutan war unsicher. „Und wenn wir wieder die Falschen töten?“
„Ich habe mit den Honoratioren von Donnerfels gesprochen. Die Venture Co. plündert die Minen von Mulgore aus, welche den Tauren gehören. Abgesandte, welche sie auf diesen Umstand aufmerksam machen sollten, kamen nicht wieder. Donnerfels hat eine Belohnung für diejenigen ausgesetzt, welche die Räuber, und nichts anderes sind sie, aus Mulgore vertreiben.
Wenn wir dies tun, ist dies von höchster Ebene nicht nur akzeptiert sondern sogar gewünscht. Du kannst deine Rache nehmen und gleichzeitig Donnerfels einen Dienst erweisen.“
Brutan blickte Killrôy lange an. In ihm arbeitete es. Der Todesritter war noch nicht lange bei ihnen. Was er bislang über ihn wusste, war, dass er Kämpfe nicht nur nicht vermied sondern sie förmlich suchte. Aber er hatte Recht. Seinem Clan konnte er nicht mehr helfen, aber Donnerfels.
„In Ordnung. Ich muss nur noch etwas schlafen. Dann stärken wir uns und brechen auf. Ihr könnt derweil vielleicht noch ein paar Abenteurer suchen, die uns helfen wollen.“
Als Brutan am nächsten Morgen ausgeschlafen und gestärkt vor das Gasthaus trat, hatte sich der kleine Haufen, welcher am Vorabend noch in der Kneipe gesessen hatte, deutlich vergrößert. Wie er von Powwow erfuhr, hatten die meisten von ihnen nahe Verwandte durch die Venture Co. verloren. Sie wollten diesen Störfaktor endlich aus Mulgore vertreiben.
Der Kampf um die Mine dauerte nicht lange. Die Mitglieder der Horde nahmen keine Rücksicht; wer nicht zu ihnen gehörte, wurde niedergeschlagen. Ab und zu erblickte Brutan Killrôy, der wie ein Berserker von einem Gegner zum nächsten fuhr. Er genoss den Kampf offensichtlich. Am Abend war kein Bergarbeiter mehr übrig.
Brutan blickte sich in seinen Reihen um. Er sah in entschlossene, zufriedene Gesichter. Einige versuchten gar nicht erst, ihre Erleichterung zu verbergen und lachten offen. Killrôy machte einen sehr entspannten Eindruck.
„Wir sind hier fertig, denke ich“, sprach Brutan. „Gehen wir zurück nach Donnerfels.“
Hier gab es nun ein kleines Problem. Sie waren so viele, dass von der Belohnung, aufgeteilt auf alle, kaum etwas übrig bleiben würde. Wieder machte Killrôy einen Vorschlag:
„Wir könnten bei der hiesigen Bank ein Fach für den Schwarzen Zirkel anlegen.“
Der Kern ihrer Gruppe saß wieder im Gasthaus. Sie feierten ihren Sieg.
„Den Zirkel gibt es nicht mehr“, erwiderte Brutan. „Die Mörder meines Clans sind tot, sein Ziel ist erreicht. Schon vorher hatte ich ihn aufgelöst. Den Zirkel gibt es nicht mehr“, wiederholte Brutan bestimmt.
„Wir können doch jetsch nisch einfach auscheinander gehen und scho tun alsch wär niksch geweschen!“, schimpfte Basaru.
„Aber was wollen wir denn jetzt tun?“, entgegnete Brutan ihr.
Basaru blickte ihn betreten an und zuckte hilflos die Schultern. Da flog mit einem lauten Knall die Tür auf und ein Bote stürzte in den Raum. Seine Kleidung trug die Zeichen Thralls.
„Jeder der kämpfen kann, soll zu den Waffen greifen. Sonst wird es die Horde nicht mehr lange geben. Der Kampf zwischen der Horde und der Allianz ist teilweise wieder entbrannt. Die Blutelfen und unsere Verbündeten in Nordend melden, dass die Armeen Arthas' wieder auf dem Vormarsch sind. In den verwüsteten Landen tauchen Streitkräfte auf, die sich die Brennende Legion nennen. Die Hüter der Zeit stellen Anomalitäten in der Vergangenheit fest, welche sich katastrophal auf uns auswirken könnten. Und der Zirkel des Cenarius hat Schwierigkeiten mit den Silithiden.“
„Na, wenn es weiter nichts ist ...“ Powwow lachte bitter.
„Hier sind Listen, in die ihr euch einzutragen habt“, fuhr der Bote fort, ohne auf die Bemerkung einzugehen. Er wollte die Liste Killrôy geben, der ihm am nächsten stand, aber Brutan kam ihm zuvor, nahm die Liste entgegen, schrieb etwas darauf und gab sie dem Boten zurück. Der las das Geschriebene und blickte Brutan fragend an:
„Ordo ab Chao?“
„Das sind wir. Beim hiesigen Gildenmeister werdet ihr morgen eine Namensliste der Mitglieder finden. Wir kämpfen alle gemeinsam an derselben Front.“
Der Bote war es zufrieden und verließ den Schankraum.
„Ordo ab Chao?“, fragte auch Basaru. „Oh, dasch kann ja schogar isch auschpreschen!“, freute sie sich.
„Das ist eine uralte Sprache“, erwiderte Brutan. Es bedeutet 'Ordnung aus dem Chaos'. Ich möchte endlich meinen Frieden und all die Faktoren, welche der Bote genannt hat, stören diesen. Wir werden dieses Chaos beseitigen und Ordnung schaffen. Wo immer die Silithiden, die Brennende Legion oder der Lichkönig auftauchen, werden wir zur Stelle sein und sie bekämpfen.“
„Und die Allianz“, warf Killrôy ein.
Brutan grinste. „Die Horde wird mit der Allianz fertig. Ich hindere niemanden von euch daran, gegen sie zu ziehen. Aber ich denke, die anderen Gegner bilden die größere Bedrohung.
Killrôy, ich werde deinen Vorschlag aufgreifen und von der Belohnung ein Bankfach mieten. Wir suchen Gleichgesinnte, welche uns helfen wollen, den Frieden für die Horde wiederherzustellen. Mit etwas Geld aus der Bank können wir diese dann ausrüsten. Für Ruhe und Frieden!“
„Für Ruhe und Frieden“, wiederholten die anderen im Chor.
„Und für die Horde!“, ergänzte Killrôy.
„Jawoll“, sagte Basaru, „Ruhe und Frieden für die Horde", und irgendwie hatte man den Eindruck, sie meinte etwas ganz anderes als sie da aussprach. Dann schien sie sich von irgend welchen Gedanken loszureißen. "Hohoooo jaaahhaa Ruhe und Frieden und einen fetten Krug Rum", kicherte sie vor sich hin.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Nohri - 10.06.2010, 19:48
ich sag da nur: RESPEKT.
Ich überlege die ganze Zeit schon wie ich in die geschichte reinpassen könnte und vor allem wie ich auftauche. ... oh mann das wird schwierig
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 10.06.2010, 20:21
Wie bist du denn tatsächlich in die Gilde gekommen?
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 10.06.2010, 20:35
MEGA!
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 10.06.2010, 20:45
Dickes LOB. Echt ne sehr gute Geschichte. :bravo: :bravo: :bravo:
Da schähm ich mich jetzt grad mal richtig. :oops: :oops:
Mir ist noch nicht mal ein dummer Furz für mein Chars eingefallen. :cry:
Ich glaub ich muß weg. :panik:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 11.06.2010, 13:30
Ich hoffe, dass nicht nur du dich schämst, Rendis! *zieht mahnend die Augenbrauen hoch*
Alle die noch keine Charstory haben, wünsche ich ein schlechtes Gewissen. :lol:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 11.06.2010, 15:17
Genau, wer keine Char-Story liefert, wird logischerweise nicht in der Geschichte des Clans auftauchen.
Ihr spielt ja schließlich eure Charaktere und nicht die, die ich mir für euch ausdenke.
Schaut euch doch mal Teil 4 in dem Thread "Wissenswertes zum Rollenspiel" an. Da stehen einige Fragen, die euch helfen können, eine Geschichte zu entwickeln.[/url]
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 12.06.2010, 01:13
Nochmal meine Bitte! Unterstützt Rugano, er macht sich SEHR VIEL MÜHE um eine gute Story über den Clan zusammen zu bekommen.
Und sie gefällt mir SEHR GUT!
Ich hoffe euch auch!!??
PS:Danke Rugano, wenn ich eine Frau wäre, ich würde Dich knutschen, bis Du schielst! :lol:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Torgar - 14.06.2010, 14:35
Wenn die Zeit dazu da wäre und nicht ständig das RL rufen würde könnt ich auch endlich die Fragmente von Torgars Geschichte und den anderen zusammenkratzen...aber bisher ist leider viel zu tun wesswegen da wenig Zeit bleibt...Zeit die ich lieber mit neuentdeckter Liebe verbringe ;)
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Jin - 14.06.2010, 15:40
Nohri hat folgendes geschrieben: oh das ist eine gute Idee! .... jetzt wird es auch für mich interessant. Ja der Rugano ist schon ein schlingel :-) ... er war nämlich des öfteren mal dungeon master bei hero quest; wenn jemanden das was sagt. -> RollenBrettSpiel. Jetzt kommt endlich etwas bewegung in die sache. schade dabei ist leider nur, das es momantan auf dem server recht wenige clans geben wird die da eventuell mitmachen würden. die meisten spieler hier sind nur wegen des einen grundes hier: items, items, items.
wir brauchen mir RP!
tolle idee - ich mach mit
Huhu :9
So ich bezieh mich jetzt mal auf die textstelle
"kommt endlich etwas bewegung in die sache. schade dabei ist leider nur, das es momantan auf dem server recht wenige clans geben wird die da eventuell mitmachen würden. die meisten spieler hier sind nur wegen des einen grundes hier: items, items,
items."
Folgenden gilden kann man auf der nachtwache noch zum rp zählen:
Die Bewahrer, Kreis der Zuflucht(lang nix mehr von denen gehört), Aussenposten Aufstande, Das Auge .
Es gibt noch einige die mir aber immo entfallen sind, sobald ich mich entsinne wird editierte :)
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Jin - 14.06.2010, 16:00Oweh.. jetz fang ich mich an zu schämen..
Ertsmal dickes lob an rugano sehr schön gemacht.
Und jetzt zu mir ich darf jetzt keinem erzählen das ich ewig im DSA und auch in verschieden Larps unterwegas war. Weil irgendwie krieg ich keine zum Clan passende Geschichte zusammen Rugano HILFE :? .
Amedis /Shalinda /Heimdalson gehören zwar alle zum Stamm Steppenwind (wovon Shali die Älteste ist )
aber wie kriege ich die 3 überreste des Stanmmes bei Ordo ab Chao unter , *grübel*. Ich geh mich mal schämen trotz rp erfahrung ,die zweifelsfrei vorhanden ist krieg ich nichtmal mehr ne einfache geschichte zusamme.
*sich schämend ins eck stellt*
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 14.06.2010, 16:35
Also die einfachste Möglichkeit, zur Gilde zu stoßen, ist der bevorstehende Angriff derselben auf die Mine der Venture Co. in Mulgore. Dafür sucht Brutan ja noch Freiwillige. Wie ich geschrieben habe, haben von denen, die sich daraufhin gemeldet haben, viele ihre Verwandten verloren.
Nun weiß ich aber nicht, wo der Steppenwind-Clan angesiedelt war. Auf jeden Fall gibt es dort irgend welche Bösewichte, die ihn ausgemerzt haben können. Und da Ordo ab Chao ja nun überall unterwegs ist, können Initianden in jedem Winkel Azeroths aufgelesen werden.
Überlege dir, wie und wo dein Clan ausgelöscht wurde, dann findet sich eine Möglichkeit, sich der Gilde anzuschließen.
Aber unter uns: Für Rugano brauche ich auch noch eine Idee. Er wurde ja von Nohri angeworben, aber von der weiß ich noch nichts (*guckt fragend zur Genannten hinüber*).
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 14.06.2010, 16:47
Übrigens heißt der Flugmeister von Donnerfels Steppenwind. Seid ihr verwandt?
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Jin - 14.06.2010, 17:18*grübelnd aus seiner ecke kommt*
Der Steppenwindklan war ursprünglich im Brachland angesiedelt und wurde dementsprechen von den dortigen zentauren aufgerieben. Was man immer noch darnmerkt das keiner der 3 an einem zentauren vorbeigehen kann ohne diesen zu zerlegen.
( ja ich hab warcraft 3 durchgespielt :razz: )
Verhältniss zur Allianz würde ich bei den Steppenwinds als neutral feindlich bezeichnen,keiner der drei wird Allinz angreifen solange sie nicht angegriffen werden, nur shali ist auf Schlachtfelder unterwegs allerdings nur als Heilerin Amedis und Heimdalson findet man wenn überhaupt fast nur in tauusendwinter.
Shalinda bezeichne ich als stammesführerin ( in FlagRsp , was ich jedem ans herz lege der sich auch nur ein bissel mit rp beschäftigt, ersichtlich.
Amedis kann man als Ältestenden des Stammes bezeichnen, sozusage die rechte hand der Stammesführerin, Heimdalson als Jungspund der eher zufällig überlebte, weil er von den zentauren nicht entdeckt wurde, was dieser sich immer noch zum Vorwurf macht und sich selbst mehr oder minder feige findet ( was Heimdalson natürlich niemals öffentlich kundgeben würde).
Heimdalson wurde von Amedis und Shalinda entdeckt als diese die überreste des Stammlagers untersuchten.Damals noch Kälbchen .
Nur wie die drei dann zum Clan gekommen sind , da fällt mir noch nix ein.
(ooc gesehen hat sich Heimdalson auf nen Aufruf von Killroy im Chat gemeldet Amedis und shali kamen dann nach).
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Jin - 14.06.2010, 17:21
Rugano hat folgendes geschrieben: Übrigens heißt der Flugmeister von Donnerfels Steppenwind. Seid ihr verwandt?
hm nicht bewusst auch der Druidenflugmeiter auf der Mondlichtung heist Steppenwind . Allerdings hat shali den namen schon erhalten bevor ich die Npc namen fand, ob es jetzt sinn macht NPC s ins rp einzufügen und wie , ka.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 14.06.2010, 18:03
Also Ordo ab Chao stellt sich in Thralls Dienste. Nun muss die Truppe irgendwie von Donnerfels nach Orgrimmar. Geld haben sie keines mehr, weil das Bankfach doch ein wenig gekostet hat. Also müssen sie zu Fuß los.
Zu Fuß von Mulgore nach Orgrimmar. Der Weg führt durch das Brachland, oder? Also könnten sie doch Heimdalson da irgendwo mitnehmen, der gerade in den Trümmern eines von ihm zerlegten Stützpunktes der Zentauren steht. Oder gleich alle drei Tauren.
Jahrelang haben Shalinda und Amedis das letzte Kälbchen ihres Stammes großgezogen und trainiert. Zur Zeit des Überfalls der Zentauren waren die beiden Älteren gerade bei einem befreundeten Stamm (Chefin und Berater - das passt). Heimdalson war zu jung, um zu kämpfen aber alt genug das zu wissen und sich deswegen wiederum Vorwürfe zu machen. Also trainiert er wie besessen, um später alles beschützen zu können, was sich hinter seinem breiten Kreuz verstecken kann, ohne sich oder anderen eingestehen zu können, wie gut er inzwischen geworden ist (der Spruch "das kann ich nicht tanken" kommt mir da - natürlich völlig zusammenhanglos - in den Sinn).
Ordo ab Chao lädt die drei ein, das Abendmahl mit ihnen zu teilen, alle erzählen ihre Geschichten und die Tauren fühlen sich Brutan sehr verbunden, weil es ihm ähnlich ging wie ihnen. Sie schließen sich ihm an, weil sie dadurch (nicht ungerechtfertigt) hoffen, ihre Familie wieder zu vergrößern.
So, das war jetzt eine Zusammenfassung der Ideen, die mir zu den oben genannten Fakten einfallen. Daraus lässt sich doch bestimmt was machen!
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 14.06.2010, 19:41
Klingt gut, Rugano, unser "Kombinierer"^^
Amedis, dann korrigiere ich mich. Der Unser Clan ist "EINER DER WENIGEN", der dann eine Clangeschichte haben wird. so ok? :razz:
Die BEWAHRER sind übrigens auch aus dem SCHWARZEN ZIRKEL hervor gegangen.
Als der Zirkel mit rund 90 Acc. und 150 Chars, ZU GROSS geworden war,
das RP zu kurz kam, und anschließend der erste Umbruch erfolgte. Die RPler gründeten die Bewahrer, die Raider Siesta, oder gingen zu Eisesglut und anderen Raidgilden.
Damals kamen schon die ersten Zweifel auf, ob Raidgilde und RPler harmonieren.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 14.06.2010, 19:54
Wie gesagt, vom Außenposten kam ich, weil dort nicht mehr viel los war. Das Arsenal zeigt aktuell gerade mal 20 Charaktere in der Gilde an. Einige davon werden von denselben Spielern gesteuert. Da kann man sich vorstellen, dass man online kaum jemanden trifft...
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 15.06.2010, 00:17
Vielleicht wären die, oder einige von denen, was für uns, Rugano. Aber nur, wenn es so nette Typen wie du und Deine "Rotte" sind.
Wir haben keinen Druck zum Wachstum. Wenn aber nette Leute dabei sind.... ok. Und der RP-Gedanke unterstützt wird....auch gut.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Jin - 15.06.2010, 12:57Danke :) Rugano
Jepp hört sich gut an was du aus den fakten zusammengeschustert hast respekt.
( und die klammer hab ich auch mitgelesen :idea: natürlich auch nur zusammenhanglos )
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Nohri - 15.06.2010, 15:08
also wenn der weg nach ogrimmar führt, dann könnte doch nohri dort aufnehmen. ich weiss allerdings noch nicht so recht warum. Ich kann mich gar nicht mehr entsinnen mit welchem alter(lvl) nohri zum clan kam. tja und nohro, ich denke der kam als freischaffender schamane zum clan :idea:
Ach mensch, mir gehts nen bissl wie Amedis, mir fällt nix wirklich schönes ein.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Torgar - 15.06.2010, 15:38
Nohri könnte beispielsweise gespürt haben das einige bei den Ordos nicht nur körperlichen Beistand sondern auch seelischen benötigen weil sie einerseits Familie und Clan verloren haben und ruhelos und voller Wut umherwandeln...
Als Priesterin die es sich zum Ziel gemacht hat anderen zu helfen könnte man es in diese Richtung führen.
Als hochnäsige Blutelfe könnte sie hingegen aber auch versuchen ihren Nutzen aus der Gilde zu ziehen...einige nach ihrer Pfeife tanzen lassen..usw.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Basaru - 16.06.2010, 09:46
Hohooo Langohrin ...jaaa Pfeife tanschen isch gut *fg* ;))))) Proscht Nohri *lacht*
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 20.06.2010, 15:09
Eine neue Familie
Nachdem Basaru ihren Rausch ausgeschlafen hatte – also spät am Vormittag des darauffolgenden Tages, machte sich die Gilde auf den Weg nach Orgrimmar.
Brutan war früh am Morgen aufgestanden, um die Gilde, wie es sich gehört, beim hiesigen Gildenmeister anzumelden. Mit Killrôy hatte er vereinbart, direkt zu Thrall zu gehen, um bei ihm zu erfragen, wo Hilfe gerade am dringendsten sei.
Obwohl er wusste, dass er wieder in den Kampf zog, hatte Brutan seit Jahren wieder gute Laune. Jahrelang war er von dem Gedanken an Rache geradezu besessen gewesen. Dann hatte er feststellen müssen, dass er die Falschen gejagt hatte und war in ein seelisches Loch gefallen. Seine Freunde hatten ihm beigestanden und mit ihnen gemeinsam hatte er nach so langer Zeit die Mörder seines Stammes bestrafen können. Er konnte endlich wieder klar denken.
Der Weg von Donnerfels aus Mulgore hinaus führte durch das ehemalige Stammeslager der Blackhorns. Viel war nicht mehr zu erkennen. Die Überreste der Hütten hatte die Natur wieder in die Ökosphäre einbezogen. Die sandigen Untergründe, auf denen die Hütten gestanden hatten, waren schon wieder von Gras und kleinen Büschen bewachsen. Nur die Steinkreise, welche die Wände der Zelte hatten stabilisieren sollen, und eine runde Walze, welche in der Dorfmitte lag und inzwischen von diversen Moosen und kleinen Gräsern besiedelt wurde, deuteten noch darauf hin, dass hier einmal Tauren gelebt hatten.
Bei der Walze handelte es sich um das ehemalige Totem seines Stammes. Wind und Wetter hatten die kunstvolle Bemalung zerstört. Hier und da zeigten Brandspuren, dass man das Totem verbrennen wollte. Brutan fühlte grimmige Genugtuung. Die Tauren sorgten dafür, dass ihre Totems nicht Opfer von Flammen werden konnten.
Er bat die anderen, etwas vorauszugehen, und blieb mit Powwow im Dorf zurück. Sie gingen gemeinsam zu dem Platz, an welchem früher das Zelt ihrer Eltern stand. Die Feuerstelle war noch zu erkennen, und einige Steine markierten den Verlauf der Zeltwände. Hinter dem kreisförmigen Platz befanden sich zwei flache längliche Hügel, die jeweils an einem Ende von einem Stein begrenzt waren.
Die Brüder blieben davor stehen und hingen jeder seinen Gedanken nach. Als Tauren waren sie überzeugt davon, dass die Geister ihrer Eltern anwesend waren. Vor Jahren hatte Brutan hier allein gestanden, traurig, wütend; sein Gehirn war blockiert gewesen. Zornig hatte er Rache geschworen an den Schuldigen. Hier und da hatten die Fetzen von Uniformen der Alliierten herumgelegen, die ihn auf die falsche Spur gebracht hatten.
Heute stand er hier mit leichtem Herzen. Er spürte, dass seine Eltern ihm seinen Zorn verziehen hatten. Künftig würde er leben und kämpfen nach der Art der Tauren. Ruhig und besonnen, seine Fähigkeiten dort einsetzend, wo sie maximalen Effekt erzielten. Maximalen Effekt für den Frieden der Tauren. Und endlich für seinen eigenen.
Brutan blickte auf und sah zu seinem Bruder hinüber. Der schien seinen Blick zu spüren und löste sich ebenfalls aus seinen Gedanken. Entschlossen nickten sie sich zu, knieten sich noch einmal ehrerbietig vor den Gräbern ihrer Eltern nieder und folgten dann den anderen.
Der Weg führte über Camp Taurajo, welches den Eingang zum Talkessel Mulgores zwar nicht befestigen, aber doch zumindest etwas sichern sollte, nach Osten hinaus. Ihre kleine Streitmacht zog die Aufmerksamkeit der Soldaten auf sich. Diese waren allerdings schon darüber informiert, dass Thrall alle kampffähigen Männer und Frauen der Horde zusammenzog und stellten keine Fragen. Allerdings bat man Brutan, nicht das Camp zur Übernachtung zu nutzen, da die Vorräte hier auch noch begrenzt waren. Die Gilde hätte diese aufgebraucht.
„Kein Problem“, sagte Brutan. „Etwas nördlich von hier befindet sich eine Oase. Das Wasser dort ist zwar nicht sehr sauber, aber dort gibt es viele wilde Tiere, die wir für unser Abendbrot jagen können. Wir übernachten dort.“
Stille lag über der brackigen Oase. Nur ab und zu spielte ein Windhauch mit den Wipfeln der Bäume, brauchte ihre Blätter zum Rauschen und kräuselte das braune Wasser des Tümpels.
Die Sonne näherte sich schon dem westlichen Horizont und Bäume und Felsen warfen lange Schatten. Hinter einem großen Findling hatte es sich ein Zentaur bequem gemacht. Eigentlich sollte er patrouillieren, aber er war überzeugt, dass das Lager sicher war. So lag er also dösend im dämmrigen Zwielicht. Plötzlich wurde es noch dunkler. Er öffnete die Augen und sah zunächst nur eine große breite Silhouette gegen den noch hellen Himmel. Er kniff die Augen wieder zusammen, um besser sehen zu können und versuchte, aufzuspringen: Vor ihm stand ein Taure und starrte ihn an. Er wollte gerade Alarm schlagen, doch der Taure war schneller.
Er stach dem Zentauren sein Schwert in den geöffneten Mund. Seinem Opfer blieb gerade noch genug Kraft, verwirrt seinen Gegner anzusehen, gegen den er keine Chance gehabt hatte, dann brachen dessen Augen. Der Taure zog sein Schwert zurück und der Kadaver fiel zu Boden. Penibel reinigte er es mit Erde und Gras.
„Das war die letzte Wache.“
Aus den Büschen traten zwei weitere Tauren hervor. Ein alter Bulle, welcher die Zeichen der Druiden trug, und eine Schamanin, welche vom Alter her die Mutter des ersten sein könnte.
„In Ordnung, Heimdalson“, sprach der Alte. „Dann können wir uns dem eigentlichen Lager widmen.
„Bei so vielen Zentauren, die hier unter den Bäumen herumstreunten, können im Lager nicht mehr allzu viele sein“, mutmaßte die Schamanin.
„Du hast Recht, verehrte Shalinda“, bestätigte ihr Heimdalson. „Passt ihr zwei auf mich auf, ich kümmere mich um diese Brut.“
Plötzlich knackte es einige Dutzend Schritte entfernt im Unterholz. Alarmiert blickten alle drei dorthin und sahen noch, wie ein Zentaure fortlief.
„Das ist nicht die Richtung zum Dorf. Vielleicht will er uns ablenken. Oder er holt Verstärkung. Wie auch immer, wir müssen jetzt schnell handeln!“, rief der Alte.
Im Dauerlauf machten sie sich auf den Weg zum Lager der Zentauren in der Nähe der Oase. Es war etwas im Wald gelegen, um sich den Blicken eventueller Reisender zu entziehen.
Wie eine Furie stürmte Heimdalson in das Lager, das umgehend einem aufgebrachten Bienenstock glich. Aus den Zelten kamen Zentauren gestürmt, um den Angreifer auszuschalten. Doch Heimdalson war kampferprobt und kannte alle Schwächen seiner Gegner. Unterstützt vom Druiden und der Schamanin wehrte er sich erfolgreich gegen die Übermacht und streckte einen nach dem anderen nieder. Schließlich war niemand mehr übrig.
Die drei Tauren traten zusammen und blickten auf den Berg der vierfüßigen Kadaver.
„Wie wunderbar, dann können wir ja in Ruhe hier übernachten“, sagte eine Stimme mit belustigtem Unterton hinter ihnen.
Brutan führte seine Leute von Camp Taurajo aus nach Norden. Es begann schon zu dämmern, als er stehen blieb und sagte:
„Hier müssen wir nach Osten. Dort hinten bei den Bäumen gibt es eine Wasserstelle. Für uns ist das Wasser ungenießbar, aber es sammeln sich dort viele Tiere, um zu trinken. Das gibt ein Festmahl für alle!“
„Was ist das dort?“ Powwow deutete in dieselbe Richtung wie gerade Brutan. Eine Staubwolke näherte sich ihnen.
„Ein Pferd. Nein, ein Zentaur!“ Killrôy schien von ihnen die besten Augen zu haben.
„Powwow, würdest du bitte?“, fragte Brutan.
Powwow grinste und kurz darauf stürmte ein großer Bär der Staubwolke entgegen, eine eigene hinter sich her ziehend. Man sah, wie die beiden Wolken sich einander nährten. Der Zentaur versuchte offenbar der anderen Staubwolke auszuweichen, doch Powwow korrigierte seine Richtung. Aus der Ferne sah man nur, wie sich beide Wolken zu einer großen vereinten, um dann vom Wind verweht zu werden. Als sich der Staub verzogen hatte, sah man den Tauren neben dem Pferdemenschen stehen. Der Rest der Gilde schloss zu ihm auf.
Killrôy stellte Überlegungen an: „Wir müssen vorsichtig sein. Der Zentaur ist offenbar vor etwas geflüchtet.“
Brutan gab ihm Recht: „Wir werden uns bis zum Rand der Oase schleichen. Basaru und ich versuchen dann herauszufinden, was dort los ist, während der Rest von euch die Umgebung absichert. Bildet einen Ring um die Oase, aber bleibt immer zu zweit!“
Am Rande des kleinen Wäldchens sahen sie weitere Zentauren liegen.
„Irgend jemand mag diese Vierbeiner nicht. Diese hier wurden offenbar von einem Bären getötet, aber nicht aufgefressen. Das bedeutet, dass ein Druide am Werk war“, mutmaßte Powwow.
„Wir gehen jetzt los“, sagte Brutan und verschwand mit Basaru zwischen dem Gestrüpp. Bald hörten sie Kampflärm, dem sie sich vorsichtig näherten. Kurz darauf konnten sie das Lager der Zentauren ausmachen, in welchem drei Tauren wüteten. Gerade hatten sie ihren letzten Gegner besiegt und begutachteten den Leichenberg. Brutan und Basaru gingen zu ihnen.
„Wie wunderbar, dann können wir ja in Ruhe hier übernachten“, machte Brutan auf sich aufmerksam.
Die drei Tauren fuhren herum, erkannten aber, dass sie offenbar Freunde vor sich hatten.
„Die Erdenmutter schütze Euch“, grüßte der Jüngste der drei höflich. Brutan vernahm es mit Freude.
„Mein Name ist Heimdalson“, fuhr der junge Taure fort. „Das hier sind Shalinda und Amedis. Das mit dem Übernachten wird wohl leider nichts werden, denn einer ist uns entkommen und kommt vermutlich mit Verstärkung wieder.“
„Oh, um den haben wir uns gekümmert. Ich bin Brutan, das hier ist Basaru. Wir sind nicht allein, einige Kämpfer begleiten mich. Ich werde ihnen das Signal geben, herzukommen.“ Er gab Killrôy, welcher gerade am anderen Ende des Lagers erschien, ein Zeichen. Killrôy nickte und gab es an jemanden weiter, den man nicht sehen konnte. Nach einigen Minuten füllte sich das Lager wieder mit Leben.
Einige Zeit später saßen Brutan und seine engsten Freunde zusammen mit den drei Tauren am Lagerfeuer. Die Sonne war mittlerweile fast hinter dem Horizont verschwunden. Nur ein roter Streifen am Himmel zeigte, wo sie war. Über dem Feuer hatte man einen Spieß befestigt, der sich mit einem Zhevra drehte. Angenehmer Duft verbreitete sich und sorgte dafür, dass die Münder der Anwesenden nicht trocken wurden.
Basaru hatte damit sowieso keine Probleme. Die Gildenmitglieder hatten beim Durchsuchen des Lagers ein Getränk gefunden, welches offensichtlich alkoholhaltig war. Basaru sprach diesem gut zu:
„Man musch allesch mal auschprobieren. Scheid nisch mäklisch, langt ordentlisch schu!“
Befremdet schauten Amedis, Shalinda und Heimdalson zu ihr hinüber.
„Lasst euch nicht täuschen“, warnte sie Brutan. „Sie würde es mit jedem von euch aufnehmen, selbst in diesem Zustand. Aber dazu ist sie viel zu friedfertig. Darf ich fragen, was ihr drei allein hier draußen macht?“
Die Minen der drei Tauren versteinerten.
„Wir sind alles, was von unserem Stamm übrigblieb“, begann Amedis zu erzählen. „Die Zentauren fielen vor vielen Umläufen über unser Dorf her und zerstörten es. Shalinda und ich waren gerade zu Besuch bei einem anderen Stamm, als es passierte. Heimdalson war damals noch ein Kälbchen. Was genau geschah, weiß nur er. Bislang hat er es nicht geschafft, darüber zu berichten.“
Brutan blickte zu dem jungen Tauren hinüber. Dessen Blick war in die Ferne gerichtet, das Gesicht immer noch starr. Der Gildenanführer meinte, in dem Augenwinkel Heimdalsons etwas glitzern zu sehen. Stumm tauschte er einen Blick mit Powwow aus, der ihm zunickte.
„Vielleicht hilft es euch, wenn ich euch unsere Geschichte erzähle. Es erging uns nämlich ähnlich.“
Es war bereits tiefe Nacht, als Brutan seine Erzählung beendete. Heimdalson war aufgestanden und durchbohrte die Dunkelheit mit seinen Blicken. Nach einer Weile drehte er sich zu Shalinda und Amedis um. Lange sahen sich die drei an. Dann wandte er sich an Brutan:
„Wir schließen uns euch an. Ich möchte mein Leben nicht damit vergeuden, hier im Brachland Pferde zu töten. Ihr habt wieder einen Sinn im Leben gefunden, werter Brutan. Ich hoffe, uns ergeht es in Eurem Kreis auch so.“
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 20.06.2010, 15:36
Nur ein Wort: SPITZE!
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 21.06.2010, 15:27
Heimdalsons Geschichte
Tief in der Nacht, als alle bis auf die aufgestellten Wachen schliefen, erwachte Brutan plötzlich. Er spürte die Gegenwart eines anderen.
„Ganz ruhig“, sagte die tiefe Stimme von Heimdalson, „ich bin es nur. Ich möchte dir etwas anvertrauen. Aber nicht hier, die anderen müssen nicht alles hören.“
Brutan und Heimdalson zogen sich etwas vom Lager zurück, setzten sich hinter einen Felsen und der junge Taure begann seinen Bericht.
„Es war vor etwa zehn Umläufen ...“
Krom'zar war ein Bild von einem Zentaur. Sein Pferdekörper war hoch, muskulös und dennoch schlank, sein Oberkörper drahtig. Regelmäßige Pflege ließ sein Schweifhaar lang wachsen und glänzen. Seinem Aussehen hatte er es zu verdanken, dass sich die Stuten um ihn rissen. Seinem Aussehen und dem Fakt, dass er der Anführer der Kolkar war. Normalerweise zeigte er auch eine entsprechend eitle Mine, wenn er unter seinesgleichen weilte. Doch diese war einem sorgenvollen Gesichtsausdruck gewichen.
Die Kolkar besiedelten Desolace schon ewig. Doch es war zu Streitigkeiten zwischen den Stämmen gekommen, welche einige dazu zwangen, sich anderweitig nach einem Lebensraum umzusehen. Weit im Osten lag ein Land, welches im Vergleich zu Desolace das reinste Paradies war. Gras, welches in Desolace nur spärlich wuchs, bedeckte dort den ganzen Boden bis zum Horizont. Es gab mehrere Plätze, an denen man trinken konnte. Die Landschaft selbst war eben, so dass man gefühlte Ewigkeiten galoppieren konnte, ohne auf Felsspalten oder herumliegende Felsen achten zu müssen.
Krom'zar war noch nicht selbst dort, aber seine Kundschafter stellten ihm immer wieder entsprechende Berichte zu. Er war nicht so naiv zu glauben, dass alles der Wahrheit entsprach, aber er war sich sicher, dass die Erzählungen einen wahren Kern hatten. Desolace war ein Ödland, für eine Landschaft war es nicht schwer, bessere Lebensbedingungen zu bieten als die Heimat der Zentauren.
In letzter Zeit allerdings häuften sich die Meldungen, dass der Vorstoß in den neuen Lebensraum ins Stocken geraten war. Immer wieder wurden die Kundschafter getötet, teilweise sogar kleine Herden, die ausgesandt wurden, das neue Land Stück für Stück zu erobern.
Nun hatte er gerade wieder erfahren müssen, dass eine Kompanie seiner besten Streiter aufgerieben wurde. Aber endlich hatte er auch einen Namen: Regthar Totenfurt. Dieser Orc schickte immer wieder junge Krieger der Horde gegen seine Herden, und diese Grünschnäbel missbrauchten sie als Trainingspartner! Das konnte er nicht dulden. Totenfurt musste sterben! Und gleichzeitig würde man sich endlich den neuen Lebensraum erschließen!
Der Anführer der Zentauren ließ nach Hezrul Blutmal, Barak Kodobann und Verog den Derwisch schicken. Diese drei Zentauren waren - nach ihm natürlich – die intelligentesten ihrer Art. Er gab ihnen hunderte Krieger mit, alle, die er hier in Desolace entbehren konnte. Ihr Auftrag war, Regthar Totenfurt zu töten und das Brachland zu besiedeln.
Doch die Zentauren hatten ihre Kampfkraft und die Organisation der Horde weit überschätzt. Totenfurt erhielt von den Agenten der Horde die Information über den bevorstehenden Angriff und traf Vorbereitungen. Er stellte sich mit einigen Kriegern der Horde den Zentauren entgegen und besiegte sie. Er ließ es jedoch nicht dabei bewenden und beleidigte die Flüchtenden tödlich.
Weit genug entfernt von Totenfurts Bunker sammelten sich die Zentauren und besprachen die Lage. Man einigte sich darauf, den zweiten Auftrag – die Besiedelung des Brachlandes – zuerst auszuführen, um nach einigen Jahren gestärkt den Orc anzugreifen.
Die drei Anführer teilten die Krieger in drei Gruppen ein und zogen jeder in Richtung einer Oase davon.
„Das alles habe ich aus den Zentauren herausgeprügelt, welche Amedis, Shalinda und ich im Laufe der Zeit angegriffen haben. Zwei der Anführer und ihre Herden sind tot, nämlich Barak und Verog. Verog hat diese Herde hier angeführt, mit Barak haben wir vor Jahren schon abgerechnet. Nur Hezrul lebt noch.“ Bitterkeit schwang in Heimdalsons Worten mit und zeichnete sich auf seinem Gesicht ab. „Aber ihn kaufe ich mir auch noch. Ihn haben wir uns für den Schluss aufgehoben, damit er sich lange genug darüber Gedanken machen kann, wer seinesgleichen hier im Brachland bekämpft und wann er wohl an der Reihe sein wird!“
„Er war es, der deinen Stamm getötet hat“, erriet Brutan.
„Ganz recht“, erwiderte Heimdalson grimmig. „Höre weiter.“
Die Sonne ging gerade über der Oase unter, welche sich südlich der Höhlen des Wehklagens befindet. Heimdalson spielte mit den anderen Kälbern am Wasser. Übermütig tollten sie herum, maßen spielerisch ihre Kräfte und knabberten an den Büschen, die hier herumstanden. Plötzlich ertönte ein Horn. Eindringlich und langgezogen und brach mit einem Knacken ab. Ängstlich blickten sich die Kinder an.
„Schnell, ab nach Hause!“, rief ihnen eine der Taurinnen zu, welche auf die Kälber aufpassten. Die jungen Tauren gehorchten ohne Widerworte.
Als Heimdalson beim Zelt seiner Eltern ankam, stürmte sein Vater schon bewaffnet hinaus und verschwand in den Büschen. Seine Mutter und er blieben im Zelt, ängstlich aneinander geklammert kauerten sie auf einer der Pritschen.
Sie hörten, wie der Kampflärm immer lauter wurde; offenbar verlagerten sich die Kämpfe in das Dorf. Dann wurde es still.
Heimdalson machte ein kurze Pause. Ganz offensichtlich musste er gegen Tränen ankämpfen. Brutan begriff, dass er nun den Grund für die Bitterkeit seines Gegenübers erfahren würde. Der junge Taure fuhr fort:
„Plötzlich hörten wird Schritte außerhalb des Zeltes. Sie machten sich nicht einmal die Mühe, die Tür zu benutzen, sondern schnitten sich mit ihren Waffen durch die Zeltwand. Ich hatte furchtbare Angst und versteckte mich hinter meiner Mutter. Kurz linste ich hinter ihrem Rücken hervor und sah die Zentauren.
Dann stürmte meine Mutter auf sie los. Dabei kippte die Pritsche um, ich fiel herunter und das Bett auf mich. Ich hörte sie noch kurz brüllen, dann war es ruhig. Schritte entfernten sich. Doch ich traute mich nicht hervor ...“
Heimdalsons Stimme brach, er kämpfte wieder mit den Tränen, diesmal vergeblich. Die Erinnerung an den Tod seiner Mutter war zu stark. Brutan legte ihm den Vorderhuf auf die Schulter und der Jüngling ließ es geschehen. Es dauerte, bis er sich wieder gefangen hatte.
„Ich weiß nicht, wie lange ich dort gelegen hatte. Es war schon lange dunkel, als ich wieder Schritte hörte. Ich hörte sie zu spät, weil mein Weinen sie übertönt haben muss. Die Pritsche wurde von mir herunter gezerrt.Es war stockfinster, ich konnte wegen meiner nassen Augen nichts erkennen.
'Heimdalson!', rief jemand mit unterdrückter Stimme, und ich brauchte etwas, bis ich die Stimme erkannte. Es war Amedis, unser Stammesältester. Als ich mir die Augen trocken gerieben hatte, erkannte ich, dass auch Shalinda bei ihm war.
'Was ist passiert?', wollten die beiden von mir wissen. Da fing ich wieder an, zu weinen. Ich konnte einfach nicht darüber sprechen. Immer, wenn ich es wollte, versagte meine Stimme.
Doch ich konnte ihnen klar machen, dass es Zentauren waren, die das Lager überfallen haben. Von Amedis erfuhr ich, dass sie auf der anderen Seite des Sees ein Lager errichtet hatten. Der Stammesälteste und unsere Schamanin konnten sich deswegen in das verwüstete Dorf schleichen und nach Überlebenden suchen. Außer mir haben sie aber niemanden gefunden.
Seitdem ziehen die beiden mit mir durch das Brachland. Wir durften nicht an einer Stelle bleiben, weil das die Gefahr des Entdeckt-Werdens erhöht hätte. Amedis und Shalinda haben mir das Kämpfen beigebracht. Ich habe mir geschworen, dass ich niemals mehr jemanden so im Stich lassen werde wie damals meine Mutter. Ich war zu feige ...“
Wieder zuckten Heimdalsons Schultern. Diesmal legte sich ein anderer Huf auf seine Schulter.
„Heimdalson war damals gerade acht Umläufe alt. Er hätte stehend unter den Zentauren durchlaufen können. Ein Tritt ihrer Hufe hätte ihn getötet. Sein Überleben hat er nicht seiner eingebildeten Feigheit, sondern einer gehörigen Portion Glück zu verdanken.“
Amedis war unbemerkt hinzu gekommen. „Inzwischen ist er ein Krieger, wie ich ihn bei uns im Stamm noch nicht gesehen habe. Mutig stellt er sich jeder Herausforderung. Aber er geht alles sehr vorsichtig an. Immer, wenn Shalinda und ich ihm anbieten, offen in einen Kampf zu gehen, äußert er Bedenken: Er sei noch nicht gut genug, um uns beschützen zu können. Nun weiß ich auch endlich, woher seine Selbstzweifel kommen.
Heimdalson ist viel besser, als er glaubt. Vielleicht findet er endlich Vertrauen in seine Fähigkeiten, wenn er sie mit Kriegern wie Euch und Euresgleichen messen kann.“
Der junge Taure hatte sich mittlerweile wieder beruhigt. Er hatte Amedis zugehört und blickte nun hoffnungsvoll auf Brutan. Der lächelte nur.
„Selbstverständlich kann er mit uns gemeinsam trainieren. Wir haben ihn ja schon kämpfen sehen und ich teile Eure Meinung, Amedis. Er wird eine großartige Bereicherung für unsere Gilde sein.“
Der Himmel färbte sich im Osten langsam violett. Brutan, Heimdalson und Amedis legten sich noch einmal für eine Stunde hin, bevor Ordo ab Chao in Richtung Orgrimmar aufbrach.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Jin - 22.06.2010, 16:09SUPER
:bravo: Spitze geschrieben Ruganodanke dir :bravo:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 22.06.2010, 18:49
Dankeschön. Ja, ich brauche halt immer nur ein paar Anhaltspunkte zum Charakter des Charakters und eine Idee, wie er auf die Gilde gestoßen ist.
Also: Äußert euch! Wer nix schreibt, wird in der Story auch nicht erwähnt!
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 23.06.2010, 15:41
Bitte macht euch nicht zu viele Gedanken darüber, in welcher Reihenfolge ihr im RL zur Gilde gekommen seid. Das ist nicht wichtig.
Lest euch die Story durch und schreibt eure Ideen. Es ist auch nicht schlimm, wenn ihr meint, zu einem früheren Zeitpunkt hinzugekommen seid, als der aktuelle Zeitpunkt der Story gerade liegt. Ich schreibe die Kapitel auch noch einmal um.
Damit ihr noch ein paar Anhaltspunkte bekommt: Im weiteren Verlauf kommt die Gilde nach Orgrimmar und sucht dort weitere Anhänger für einen Vorstoß nach Silithus. Dort muss sie auch erst einmal hin und durchquert auf ihrem Weg halb Kalimdor. Überall kann jemand dazukommen. Ich baue alles ein!
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 24.06.2010, 08:33
Ich brauche mehr Input, Leute! Eigentlich wollte ich die Geschichte schon weiterschreiben, aber mir fehlen eure Ideen!
Rêndis hat zwar etwas über Anjuach geschrieben, aber ich kenne weder seinen noch Anjuachs Charakter. Sind sie draufgängerisch, eitel, mutig, zurückhaltend, bescheiden, ... ? Werden sie von Rache oder innerem Frieden geleitet? Wenn ich das nicht weiß, kann ich sie nicht in die Story einbauen, denn davon hängt es ab, wie sie zur Gilde kommen.
Rêndis und Anjuach sind in Orgrimmar dazugestoßen. Was ist mit Nehpa, Nohri, Mengha, Sarabi, ... ? Und wie sind die drauf?
Bitte schreibt, sonst versandet die Gildenstory. Das wäre echt schade. Oder ich bestimme einfach, wie eure Chars so sind, aber das will ich gar nicht. Sind ja eure. Ihr sollt sie in der Story wiedererkennen und nicht denken, da ist ja eine Figur, die HEIßT so wie meine. Es soll eure SEIN.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Basaru - 24.06.2010, 22:56
Rugano, vielleicht ein bißchen warten, bis das Spiel mit dem Ball vorbei ist, dann ist auch bestimmt wieder mehr Aktivität hier.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 25.06.2010, 08:50
Stimmt, das verdränge ich immer.
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 16.10.2010, 19:57
Überarbeitet
Es geht weiter! Nach langer Pause folgt die Fortsetzung. Allerdings ist sie noch nicht vollständig, deswegen ist sie bislang deutlich kürze als die vorhergehenden Abschnitte. Aber das wird sich ändern. Wer noch glaubt, dass er hier an der Stelle beitreten könnte, gibt mir bitte Bescheid und einen kurze Story, wer ihn angeworben hat und wie. Diese werde ich dann einarbeiten.
Weitere Veränderungen
„Ich kann Euch nicht als Gildenleiter akzeptieren.“ Thrall sah Brutan, der gesenkten Hauptes vor ihm auf dem Boden kniete, durchdringend an. „Ihr habt gut für die Horde gekämpft, aber der Überfall auf Tiragarde hätte nicht stattfinden dürfen. Dass uns die Allianz wieder verstärkt angreift, hat seine Ursache in dem für sie nicht nachvollziehbaren Mord an Steelheart und seinen Leuten.
Alle unsere Erklärungsversuche liefen ins Leere, werden als Ausrede abgetan. Ihr habt ein großes Problem verursacht, Brutan. Sagt Eurer Gilde, dass sie einen anderen Anführer bestimmen soll! Ihr dürft gehen.“
Diese Worte trafen Brutan wie ein Schlag ins Gesicht. Mit dieser Wendung hatte er nicht gerechnet. Mechanisch erhob er sich, verbeugte sich noch einmal vor Thrall und verließ den Thronsaal.
Draußen wurde er von Powwow, Killrôy und Basaru empfangen.
„Wo werden wir eingesetzt?“, fragte der draufgängerische Todesritter.
„Das ist noch nicht klar“, erwiderter Brutan bedrückt.
„Wasch hascht du?“, fragte die einfühlsame Orkfrau.
„Wir haben einiges zu besprechen“, antwortete Brutan. Wir treffen uns im Tal der Geister, da haben wir Platz und Ruhe für eine Gildenversammlung. Bitte ruft die anderen umgehend zusammen.“
Es war gerade Mittag, als sich Ordo ab Chao im Tal der Geister in Orgrimmar versammelte. Die Gildenmitglieder waren leicht zu finden gewesen, da fast alle im Wirtshaus saßen. Nun standen sie am Rande des Teiches und diskutierten, worum es wohl gehen würde.
Da trat Brutan aus der Menge hervor und erklomm einen Felsen, der am Ufer lag. Alle Augen richteten sich auf ihn, es trat Ruhe ein.
„Wir wissen, dass die Allianz wieder verstärkt angreift. Die Ursache dafür ist der Angriff des Schwarzen Zirkels auf Tiragarde, der auch noch mit Unterstützung von Thralls Elitekriegern stattfand.
Thrall kann Ordo ab Chao nicht akzeptieren, solange ich der Anführer bin. Das würde seine Position bei Waffenstillstandsverhandlungen mit der Allianz erheblich verschlechtern. Meinen bisherigen Taten für die Horde habe ich es zu verdanken, dass Thrall mich laufen ließ. Aber er möchte nicht noch einmal das Risiko eingehen, dass ich einen solchen Fehler wiederhole. Ich werde euch keinen Vorschlag machen, wer mein Nachfolger werden könnte, damit Thrall nicht auf die Idee kommt, ich würde ihn beeinflussen.“
Nur wenige Gildenmitglieder stellten sich zur Wahl. Kaum eine war der Meinung, Brutan würdig ersetzen zu können. Alle hatten ihn als den Tauren kennengelernt, der die Venture Co. aus Mulgore vertrieben hatte.
Killrôy und Powwow waren unter denjenigen, welche Brutans Nachfolge antreten wollte. Vielen kam dies entgegen, da man wusste, dass diese beiden Brutans engste Vertraute waren. Allerdings hatten nicht wenige von ihnen Vorbehalte gegenüber Killrôy als Todesritter, deswegen wählten die meisten Powwow. Nun bestieg dieser den Felsen.
„Ich danke euch für euer Vertrauen. Der Schwarze Zirkel ist nun endgültig Vergangenheit. Die meisten seiner Mitglieder sind fort, mein Bruder Brutan musste als Anführer abtreten. Die Gilde werde ich jedoch nach den Maßstäben leiten, die er für ihre Gründung angesetzt hatte. Unser Ziel ist und bleibt es, dauerhaft Frieden für die Horde zu erlangen.
Ich werde jetzt zu Thrall gehen, um mir sagen zu lassen, wo unsere Anwesenheit gerade nötig ist. FÜR DIEHORDE!“ Die letzten Worte schrie er.
„FÜR DIE HORDE!“, erwiderte die Gilde im Chor.
Erst spät am Nachmittag kam Powwow von der Besprechung mit Thrall zurück. Der Kern der Gilde saß wartend im Gasthaus. Basaru hatte allerdings eine Möglichkeit gefunden, sich die Zeit nicht zu lang werden zu lassen. Ihr Becher war selten leer.
„Das hat lange gedauert. Musstest du ihn davon überzeugen, uns gegen die Allianz zu schicken?“, empfing ihn Killrôy.
Powwow grinste ihn an: „Ich habe es ihm tatsächlich vorgeschlagen. Aber er will uns erst einmal nicht in der Nähe der Allianz haben“, sagte er mit einem Seitenblick auf Brutan.
„Aber zunächst musste ich ihn davon überzeugen, dass ich eigenständig denke und handle und mich nicht von meinen großen Bruder beeinflussen lasse. Das hat die meiste Zeit in Anspruch genommen.
Wir haben unseren ersten Auftrag. Der Zirkel des Cenarius, welcher in Silithus tätig ist, muss vor den Silithiden geschützt werden. Unsere Aufgabe ist es, in die drei Hochburgen dieser Insekten einzudringen und die Gefahr, welche von diesen ausgeht, zu beseitigen.“
„Das wird aber ein anderer Kampf als gegen Tiragarde oder die Venture Co. Um gegen die Silithiden bestehen zu können, brauchen wir eine kleine, gut organisierte Armee“, warf Brutan ein.
„Hohoo, oder ein paar Fliegenklatschen“, kommentierte Basaru. „Wasch habt ihr denn nur wegen ein paar Inschekten?“
„Hast du diese Insekten schon einmal gesehen?“ Powwow wandte sich an Basaru. „Die sind ungefähr halb so groß wie du und ihr Stachel ist entsprechend lang. Sie sind so giftig, dass man an einem Kratzer innerhalb weniger Minuten sterben kann.“
Basaru machte ein betroffenes Gesicht. „Oh“, sagte sie kleinlaut.
„Wir benötigen mehr erfahrene Heiler und ein paar Kämpfer, welche unsere Krieger von Ferne unterstützen können. Hier in Orgrimmar müssen doch welche zu finden sein. Lasst uns gleich morgen welche für unsere Gilde anwerben!“, schlug Killrôy vor.
Nohro war ein junger und für seine Rasse ungwöhnlich ehrgeiziger und wilder Taure. „Wild“ ist hier relativ zu sehen. Einen Ork mit seinem Charakter würde man als „sehr ruhig“ bezeichnen. Seinem – wie gesagt: für einen Tauren – kriegerischen Gemüt kam die Suche des Ordo ab Chao nach Mitstreitern gegen die Venture Co. sehr entgegen. Brutans Reden hatten ihn sehr beeindruckt und begeistert war er ihm gefolgt. Auch Powwow akzeptierte er voll und ganz als Anführer. Dem Aufruf Killrôys kam er am nächsten Tag gerne nach. Er machte sich im Morgengrauen sofort auf die Suche nach neuen Mitgliedern für die Gilde.
Er gönnte sich nur ein karges Frühstück und verlies dann eilig das Gasthaus. Vor der Tür rannte er eine junge Blutelfe um. Verlegen half er ihr wieder auf die Beine und entschuldigte sich:
„Verzeiht mir, edle Blutelfe. Ich bin in Eile und habe Euch nicht gesehen.“ Damit wandte er sich zum Gehen und strebte in Richtung eines großen Steines, welcher vor der Bank von Orgrimmar lag. Den verdutzten Blick der Elfe sah er nicht mehr.
Nohri war gerade in Orgrimmar angekommen und wollte sich im Gasthaus von ihrer Reise erholen. Doch der Vorfall eben ließ sie ihr Vorhaben vorerst vergessen.
Erst wird man von einem Tauren umgerannt, einem Wesen, welches sonst eher für seinen Sanftmut bekannt ist, und dann erzählt er ihr noch, er wäre in Eile. Ein Taure! Die sind doch normalerweise die Ruhe selbst! Interessiert folgte sie ihm in einigem Abstand und postierte sich unauffällig hinter ihm, so dass er sie nicht bemerkte.
Nohro hatte mittlerweile den Stein erklommen und rief:
„Hört her, hört her! Die Gilde Ordo ab Chao sucht neue Mitglieder für einen Schlachtzug nach Silithus! Wir suchen Vertreter aller Klassen und Rassen, besonders Heiler brauchen wir noch! Wer Interesse hat ...“
Ein Schatten schnellte plötzlich aus der Tür des Wirtshauses auf Nohro zu, rammte ihn und warf den Tauren vom Stein. Der Schatten entpuppte sich als eine Orkfrau mit einem zerstörten Unterkiefer. Ohne ein Wort zu verlieren, packte sie den verwirrten Tauren und schleifte ihn dahin, woher sie gekommen war. Nohri folgte ihnen, neugierig, was weiter geschehen würde. Die Passanten, welche kurz innegehalten und pikiert auf den schreienden Tauren geschaut hatten, schüttelten die Köpfe und zogen ihres Weges.
Die junge Blutelfe betrat hinter der Orkfrau und dem immer noch verwirrt dreinblickenden jungen Tauren die Gaststube. Das ungleiche Paar begab sich zu einem Tisch, an welchem zwei weitere Tauren und ein Troll saßen und frühstückten. Als Priesterin spürte Nohri sofort die Aura des Todes, welche von dem Troll ausging.
Die Orkfrau drückte den Stiermenschen auf einen freien Stuhl am Tisch, setzte sich selbst auf eine Bank, griff zu einem Krug, nahm einen großen Schluck und rülpste vernehmlich. Alle am Tisch sahen den jungen Tauren durchdringend an, der nervös auf seinem Stuhl hin und her rutschte.
„Was ist? Wir sollten doch Mitglieder für unsere Gilde werben!“
„Das nennst du werben? Wir wollen keine Halunken, Diebe oder gar Mörder um uns haben. Wir wollen nicht jeden, wir suchen die Besten! Und deswegen brüllt man nicht einfach herum, sondern guckt sich die Leute genau an. Erst wenn man sicher ist, jemanden gefunden zu haben, der gut ist, spricht man ihn direkt an.“
„Aber das habt Ihr doch auch nicht gemacht, Brutan! Ihr habt in ganz Donnerfels Leute zusammengesucht und jeden mitgenommen, gegen die Venture Co. zu ziehen!“
„Da ging es um die Verteidigung von Donnerfels, nicht um einen Schlachtzug. Ich habe Kämpfer gesucht, die bereit waren, ihre Heimat zu verteidigen. Jetzt suchen wir Kampfgefährten, denen wir sehr oft unser Leben anvertrauen müssen.“
„Ich denke, da bin ich die Richtige“, mischte sich Nohri in das Gespräch ein. Alle wandten sich ihr zu.
„Wer bist du und wie kommst du darauf, dass wir dich brauchen könnten?“ fragte der Taure neben Brutan.
„Mein Name ist Nohri. Der Junge hat nach Heilern gefragt. Ich bin Heilerin, und ich bin gut.“
„Kannst du das beweisen?“, fragte Brutan.
Das Gesicht Nohris wurde ernst. Offenbar konzentrierte sie sich. Plötzlich wurden alle am Tisch mit Ausnahme des Todesritters blass. Bestürzt blickten sie sich an und erkannten, dass sie alle einen fürchterlichen Ausschlag hatten. Sie spürten ihre Kräfte schwinden. Mit letzter Kraft erkannten sie Nohri als die Quelle des Übels. Brutan wollte sich auf sie stürzen, kam aber nicht weit. Seine Kräfte verließen ihn und er fiel zu Boden.
So schnell, wie es begann, hörte es auch wieder auf. Von einem Moment zum anderen fühlten sie sich wieder topfit. Etwas irritiert blickten sie Nohri an.
„Ich habe nicht erwähnt, dass ich nicht nur heilen kann“, eröffnete Nohri entschuldigend. „Ich hoffe, Ihr nehmt mir das nicht übel.“
„Sie ist gut“, sagte der Todesritter, der bislang noch kein Wort gesprochen hatte.
„Woher weißt du das?“, fragte Nohro.
„Ich kenne die Seuche, mit welcher sie euch belegt hat. Sie ist normalerweise nicht so ansteckend und wirkt eigentlich langsamer. Die Blutelfe hat ihre Wirkung vervielfacht und sie anschließend von einem Augenblick zum anderen geheilt. Sie ist gut“, wiederholte der Troll.
Nohri verbeugte sich in seine Richtung und strahlte ihn an: „Dankeschön.“
„In Ordnung. Ich vertraue Killrôys Instinkt. Willkommen bei Ordo ab Chao, Nohri. Ich bin übrigens Powwow“, sprach der Taure neben Brutan.
„Hohooo, dasch war aufregend!“, grölte die Orkfrau. „Isch liebe diesche langohrigen Weschen!“
„Dann könnt ihr mich ja auch noch mitnehmen“, erklang es von der Tür her.
Die Gruppe wandte sich dorthin. Die aufgehende Sonne schien direkt zur Tür hinein und ließ ihre Öffnung in einem gleißenden Licht erscheinen. Vor dem Licht war die Silhouette eines hochgewachsenen Trolls erkennbar. Vor dem Troll stand ein Blutelf und lächelte freundlich.
„Eigentlich dachte ich, wir suchen Leute. Stattdessen suchen sie uns“, sagte Powwow mit einem etwas sarkastischen Unterton. „Und wer bist du?“
„Mein Name ist Rugano“, erwiderterte der Blutelf.
Nohri fiel die Kinnlade herunter. Dann fing sie sich wieder und sagte:
„Rugano hat praktisch im Alleingang Tanaris von den Defias befreit. Unterstützt wurde er von einem Troll namens Tregmar ...“ Ihr Blick wanderte auf die Silhouette hinter Rugano. Die beiden Neuankömmlinge bewegten sich auf den Tisch zu, so dass nun auch der Troll zu sehen war. Er grinste.
„Gestatten, Tregmar.“ Er verbeugte sich vor Nohri.
„Die Befreiung Tanaris' geschah keineswegs im Alleingang. Immerhin waren wir ein ausgebauter Posten der Horde mit nicht wenigen Kriegern“, erklärte Rugano bescheiden.
„Egal, die Referenz ist in Ordnung“, sagte Brutan erfreut. „Wir können jemanden brauchen, der uns durch Tanaris nach Silithus bringt. Und wenn du nur halb so gut bist, wie die junge Dame hier behauptet, bist du eine echte Bereicherung für uns. Darf ich fragen, Tregmar, über welche Fähigkeiten Ihr verfügt?“
„Ihr dürft. Ich bin ebenfalls Heiler. Leider habe ich hier in Orgrimmar zu tun, deswegen kann ich mich Euch leider nicht anschließen.“
„Schade. Nun, wie auch immer, unsere Suche nach neuen Mitglieder läuft ja sehr gut an. Ich bin gespannt, was der Tag noch bringen wird.“
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 22.10.2010, 19:06
Super Rugano, und DANKE!
Bin gespannt, wie Du den Wechsel von Powwow zu Killrôy bewerkstelligst. :razz:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Basaru - 22.10.2010, 22:23
Danke Rugano, gefällt mir, auch wenn Basaru ja sooo lieb dabei weg kommt :))
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 24.10.2010, 19:47
Killrôy hat folgendes geschrieben: Super Rugano, und DANKE!
Bin gespannt, wie Du den Wechsel von Powwow zu Killrôy bewerkstelligst. :razz:
Die Idee dazu habe ich schon längst. Geht ja fast aus deiner Char-Beschreibung von Powwow hervor (bzw. aus dem Text, den du selbst zur Übergabe verfasst hast).
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 25.10.2010, 13:40
War nur neugierig :razz:
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Anonymous - 25.10.2010, 21:00
Aber ich warte mal noch etwas, vielleicht will ja der/die eine oder andere langsam mal dazustoßen.
Leute, meldet euch! Wäre schade, wenn einige sehr bekannte Mitglieder in der Story nicht auftauchten!
Re: Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand
Killrôy - 27.10.2010, 18:17
Ich habe Zeit, Rugano. Werde noch länger dabei sein. :razz:
Ich fände es auch toll, wenn einige "Berühmtheiten" aus dem Clan ein wenig dazu beitragen könnten. Dann wird die Geschichte noch besser, als sie ohnehin schon ist.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Willkommen bei Ordo ab Chao
KLHThreatmeter - gepostet von Igsham am Samstag 09.06.2007
Addons für Raidplanung - gepostet von Targath am Mittwoch 07.11.2007
Eine kleine Hilfe zur Moderation Deines Forums! - gepostet von Basaru am Samstag 01.03.2008
Interface - gepostet von Darkbear am Freitag 16.05.2008
Titan Panel - gepostet von Incontinenza am Mittwoch 27.09.2006
Geschichte von Warcraft - gepostet von Randorin Thunderhoof am Dienstag 17.10.2006
Addon für Krieger? - gepostet von Ketura am Donnerstag 21.06.2007
Nette Videos - gepostet von Ilmig am Montag 19.03.2007
WoW-Bericht in der FOCUS vom 07.05.2007 - gepostet von Brutan am Dienstag 08.05.2007
Update für Group Calender!!!!! Wichtig - gepostet von Basaru am Montag 08.09.2008
Ähnliche Beiträge wie "Laßt mich euch erzählen, wie Ordo ab Chao entstand"
Rogue Char Punkte verteilung Hilfe! - Th3_PuNiSh3r (Dienstag 01.11.2005)
Fragen? - cowgirl (Samstag 02.06.2007)
Hilfe zu euren Signaturen, Avataren usw. - Aurora DeGardo (Donnerstag 09.08.2007)
DF 4 Hauptrahmen gebrochen Hilfe!!!!!!!!! - offre (Dienstag 05.09.2006)
Hilfe, ich werd Angegriffen... - kleinergrizzly (Donnerstag 28.12.2006)
how many filmed songs do we have of frida in the 60's ? - frenchy (Donnerstag 18.10.2012)
fragen zum spiel - Der Arier (Dienstag 18.04.2006)
Tipps und Tricks - Profizocker (Dienstag 29.03.2005)
Kriege den DF 5 nicht eingestellt,... HILFE - Adamski (Sonntag 30.09.2007)
Hilfe ich brauche dringend Getreide - susan (Donnerstag 19.07.2007)
