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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: KleeneSunny - Amika Forum: Maya und Domenico aus dem Unterforum: Schreibforum Antworten: 2 Forum gestartet am: Freitag 06.10.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: SCHREIBWETTBEWERB! Geschichten (BITTE LESEN!) Letzte Antwort: vor 12 Jahren, 1 Monat, 9 Tagen, 13 Stunden, 50 Minuten
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Re: SCHREIBWETTBEWERB! Geschichten (BITTE LESEN!)
KleeneSunny - 07.06.2010, 20:18SCHREIBWETTBEWERB! Geschichten (BITTE LESEN!)
So. bitte lest alle Geschichten, weil es nun mal alle verdient haben gelesen zu werden! =)
und bitte keine "Du-bist-meine-Freundin-ich-stimme-für-sich" Bewertungen.
Bleibt ehrlich und wählt die Sachen die euch WIRKLICH am besten gefallen =)
Teilnehmer:
TickTackGirl
Anni
Mele
Lala
LoveForGod
Kleene Sunny
TickTackGirl 511 Wörter
Das vierte Blatt
Ich schaute auf das Foto in meiner Hand. Darauf waren drei Leute zu sehen. Eine davon war ich selbst, die anderen beiden meine besten Freundinnen. Ich stand abseits. Sie waren zusammen. Ich konnte tun und lassen was ich wollte, ich würde immer nur die zweite Wahl sein. Klar, sie waren beide echt nett und wirklich gute Freundinnen, aber sie gehörten zusammen wie Pech und Schwefel. Ich war nur ein nettes Accessoire.
Ich hasste diese Stimmung. Eigentlich war alles perfekt, doch es fehlte ein Stück zum Glück. Es war, als stände man in einem Feld voller Kleeblätter, die jedoch alle nur dreiblättrig waren. Und ich wusste, wie sich diese Kleeblätter fühlen mussten. Zwei gehörten zusammen und eines war alleine, trotzdem fest verbunden mit den Anderen.
Ich zog meine Jacke fester um meine Schultern und machte mich auf durch den strömenden Regen in den Park. Zu den Kleeblättern. Vielleicht würde ich ja heute ein Vierblättriges finden. Der Regen rann wie Tränen über meine Wangen. Doch mir ging es nicht schlecht. Aber eben auch nicht gut. Als ich den Boden nach einem vierblättrigen Kleeblatt absuchte, bemerkte ich, dass sich etwas veränderte. Ein leichter Wind kam auf. Ich schauderte. Passte einen Moment lang nicht auf meine Umgebung auf. Und dann stand sie neben mir.
Unauffällig. Lange, braune, wellige Haare. Gekleidet wie jeder normale Mensch auch. Wie ich. Niemand schien sie wahrzunehmen. Außer mir. Sie lächelte mich an. „Hi, ich bin Luise und neu hier. Ich habe im Eiskaffee dort vorne zwei Mädchen getroffen, die meinten, ich solle zu dir kommen, du könntest mich brauchen!“
Ich schaute sie an und musste lächeln. Sie wirkte ein wenig unsicher, aber trotzdem freundlich, so wie ich gerne sein würde. Sie lächelte mich an. „Was machst du hier?“ Ich überlegte nicht einen Moment, ob ich ihr die Wahrheit sagen sollte. Ich vertraute ihr jetzt schon blind. „Ich suche ein vierblättriges Kleeblatt!“
Sie nickte nur, wir brauchten keine Worte. Dann ging sie in die Knie und ich traute meinen Augen kaum. Dort, wo ich schon seit Jahren jeden Tag nach einem vierblättrigen Kleeblatt suchte, fand sie eines auf Anhieb. Sie pflückte es sorgfältig und gab es mir. „Freunde?“
Ich konnte nur noch zustimmend nicken. Wir nahmen uns in den Arm. Ich hatte das Gefühl zu schweben. Jetzt war alles perfekt. Das spürte ich. Der Regen hörte auf. Ich strahlte übers ganze Gesicht. Nichts auf dieser Welt konnte schöner und perfekter sein als dieser Augenblick. Wir gingen, Arm in Arm, die Straße entlang, zu dem Eiscafe, in dem meine beiden anderen Freundinnen saßen. Sie lächelten schon, als sie uns sahen. „Ich wusste ihr gehört zusammen. Jetzt sind wir endlich zu viert!“
Alle nickten. Sie und ich schauten uns an und lächelten. Es war, als hätte alles schon immer so sein sollen. Dieses Gefühl hatte Gott für die Menschen gewollt. Nichts konnte mich in diesem Moment mehr erschrecken. Ich fühlte mich sicher. Sie war das vierte Blatt zu unserem Kleeblatt. Jetzt war kein einsames Blatt mehr unglücklich. Denn es stimmte: Vierblättrige Kleeblätter brachten wirklich Glück.
Anni 1260 Wörter
In Liebe und Glück
Gefühlschaos!!
Erst war es Hass! Dann plötzlich Liebe! Dieser plötzliche Gefühlswechsel traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Noch nie hatte ich so eine Achterbahn von Gefühlen in mir. Teilweiße war es Glück dann wieder Trauer und Schmerz. Manchmal war ich glücklich, wenn ich dran dachte und dann war ich wieder traurig.
Das er in der gleichen Straße wie ich wohnte, machte mich glücklich, doch als ich feststellte, dass er eine Andere liebte machte mich das unendlich traurig.
Ich wollte den Wortwechsel zwischen zwei Personen, die ich kurze Zeit zuvor in mein Herz geschlossen hatte, nicht hören, doch meine Neugier war mal wieder größer und das würde mich irgendwann noch einmal umbringen.
Er ist älter, er ist reifer und er ist einfach... ach ich weiß es nicht. Eigentlich ist er arrogant und unsympathisch also was macht mich dann so verliebt in ihn? War es der Stolz von sich selbst oder doch eher das machoartige Getue von ihm?
Ich weiß es nicht und das ist das, was mich so durcheinander und traurig macht.
Wenn ich nachts in meinem Bett Musik höre, dann denk ich immer an ihn.
ER ist mein letzter Gedanke bevor ich einschlafe!
ER ist mein erster Gedanke wenn ich aufwache!
ES macht mich verrückt oder...eher...nein...
ER ist es der mich verrückt macht.
ER, der Mann den ich liebe, ER, der Mann der mir immer in meinen Träumen begegnet,
!!!ER, der mir seit einer Woche nicht mehr aus dem Kopf geht!!!
... Ich liebe dich Stefan ...
Seite auf Seite las ich meine Liebesbotschaft für ihn. Er ging mir seit meinem ersten Tag in meinem Praktikum nicht mehr aus dem Kopf. Jedes Mal ließ ich die Dinge, die mich so glücklich machen revui in meinem Kopf passieren.
Seufzend legte ich mich auf mein Bett nieder, ignorierte das krachende Geräusch meines Tagebuches.
Seit Tagen hatte ich nichts mehr gegessen. Meine Mutter sah mich immer traurig an. Ihre Leiher mit: "Ich hätte dich nie dahin gehen lassen sollen." hatte sie eingestellt und das war mir nur ganz Recht.
Ich kam mir so leer vor. Wann würde wohl endlich der nächste Tag anfangen, damit ich ihn wieder sehen konnte?
Dieses "Ich-hab-ja-so-Liebeskummer-"-getue in den Schnulzenfilmen hatte ich immer gehasst, doch seit ich es selbst erlebt habe, kann ich es nur zu gut verstehen.
Ich zog mich für die Nacht um. Ein kurzes Tschüss an meine Eltern und dann ging ich ins Bett um wieder eine schlaflose Nacht hinter mich zu bringen.
Ach Stefan...
Am nächsten Morgen weckte mich die Sonne mit ihren sanften Strahlen. Sofort als ich meine Augen aufschlug, sah ich ihn vor mir.
Mit einem freudigen Laut, sprang ich aus dem Bett.
Im Bad brauchte ich wieder eine ganze Ewigkeit. Es dauerte immer lange, bis ich wirklich mit meinem Aussehen zufrieden war.
Mein Frühstück schlang ich nur schnell herunter.
Um kurz von dreiviertel Zehn, machte ich mich auf den Weg. Das Hotel in dem ich mein Praktikum machte, war in meiner Ortschaft, deshalb hatte ich es nicht weit.
Als ich gerade Gedanken verloren die Hauptstraße überquerte, hielt ein silberner VW Polo neben mir. Der Fahrer ließ die Scheibe des Beifahrers herunter surren. Das vertraute Gesicht von Stefan schaute zu mir herauf. Sofort blieb mein Herz stehen und ich hielt die Luft an.
"Morgen. Willst du noch mit hoch fahren? Es regnet doch und du erkältest dich doch nur", sagte er mit liebevoller Stimme. Zumindest kam es mir liebevoll vor. Mir kam eh alles liebevoll vor, was er tat oder sagte...naja...ich war halt verliebt.
"Äh...wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gerne noch mitfahren." Ich hätte mich sofort nach meinen Worten ohrfeigen können. War mir eigentlich gerade klar, dass ich dem Typen meiner Träume gerade zugesagt habe bei ihm mitzufahren? Wahrscheinlich bekam ich dann einen Herzkasper oder Atemnot.
"Klar, macht mir nichts aus." Stefan öffnete die Beifahrertür und ich stieg mit klopfenden Herz ein.
Es war nur eine kurze Strecke, doch es kam mir so vor wie eine halbe Ewigkeit. Als wäre die Uhr stehengeblieben.
Am Hotel angekommen, stieg er in Eile aus um mir die Tür öffnen zu können. Ich bekam nur ein schüchternes Danke heraus.
Stefan hielt einen Schirm über uns beide und so rannten wir zum Eingang.
Melanie saß an der Rezeption und schaute uns etwas entgeistert an.
"Morgen", grüßten wir uns gegenseitig.
An der Gardarobe zog ich meine Jacke aus und verstaute meine Tasche in dem Aufbewahrungsschrank. Stefan war schon in der Küche verschwunden.
Am Ende musste ich feststellen, dass es doch keine so schlechte Idee war bei ihm mitgefahren zu sein.
Mit einem leichten Lächeln machte ich mich an die Arbeit. Erst als Tanja kam unterbrach ich meine Arbeiten.
"Hey Katy willst du mithelfen Zimmer zu säubern?", fragte sie. Ich nickte "Natürlich!"
Wir machten uns zusammen auf in den ersten Stock. Schnell hatte ich es gelernt, richtig die Duschen zu säubern und Betten auszuschütteln. Ich war gerade dabei Handtücher zu legen als sich Tanja mit einer anderen Kollegin unterhielt.
"Jetzt erzähl doch mal!", sagte die andere. "Du kennst doch die Geschichte schon." "Ich möchte sie in allen Details wissen. Wir haben uns alle schon gedacht, dass der Stefan etwas von dir will." Sofort setzte mein Herz aus. Stefan und Tanja ... es war ein Gefühl wie wenn ein Messer sich durch mein Herz bohrte.
Sofort ging ich etwas näher heran, bedacht darauf, dass die beiden mich nicht sahen.
"Also ich war gestern in ICQ on und dann sagte er zu mir, dass ich einer der wichtigsten Personen in seinem Leben sei aber das..." Mehr wollte ich nicht hören.
Nur mir Mühe konnte ich meine Tränen verbergen, als Tanja nach mir schaute. Ich war froh, als ich endlich Mittagspause hatte und ich meinen Gefühlen freien Lauf lassen konnte.
Was war das für ein Leben und was war er für ein Mensch, wenn er erst andere anmacht und sich eigentlich für jemanden anderen interessierte? Ich konnte nicht mehr anders und weinte einfach darauf los.
Es tat gut endlich wieder alles aus sich raus zu haben doch der Schmerz war immer noch nicht ganz verschwunden.
In meiner restlichen Mittagspause grübelte ich darüber nach, wie ich mich wohl jetzt weiter gegenüber Stefan benehmen sollte, ohne das er merkte, dass ich in ihn verliebt war. Zu einem Entschluss kam ich dann leider doch nicht.
Mit hängendem Kopf machte ich mich wieder auf zur Arbeit.
Eigentlich wollte ich Stefan nicht mehr sehen doch ich ertappte mich trotzdem dabei, wie ich mir seine Nähe herbei sehnte.
Sofort als ich angekommen war, überhäufte mich Thomas mit Arbeit. Lustlos machte ich mich auf zum Seminarraum in dem der Staubsauger auf mich wartete. Ich wollte gerade die Tür schließen, als sie jemand von außen aufhielt. Etwas irritiert öffnete ich die Tür wieder. Es war Stefan. "Katy bitte warte kurz. Ich will mit dir reden." Ich lief total rot an und ließ in rein.
Stefan zog einen Stuhl heran setzte sich aber dann noch nicht.
"Du hast das Gespräch zwischen Tanja und Lea mitbekommen und ich möchte nur sagen, dass das alles nicht mehr stimmt. Es war damals so aber nicht mehr, seit ich dich kenne. Wir hegen die gleichen Gefühle füreinander. Bitte gib uns eine Chance." Stefan kam zu mir. Er nahm meine Hand und küsste sie. "Bitte", hauchte er und bevor ich etwas sagen konnte waren seine Lippen auf meinen. Ich war erst etwas verwirrt doch dann erwiderte ich seinen Kuss.
Das war der schönste Tag in meinem Leben. Ich hatte meine erste große Liebe und ich war glücklich wie noch nie.
Mele 80 Wörter
Pures Glück
Wie ich da auf dem Boden saß, dachte ich nur über eines nach, über das Gefühl das tief in mir saß. Es fühlte sich grandios an. Einfach klasse wie ich da saß und mich super fühlte.
Nichts konnte dieses Gefühl übertrumpfen, auch nicht wenn ich super singen könnte oder ich fliegen könnte. Das Gefühl kam immer weiter nach oben bis ich ununterbrochen lächelte und einfach nur dasaß und an dieses Gefühl dachte.
Dieses Gefühl war Glück, pures Glück.
Lala 500 Wörter
Vielleicht war es Glück
Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die kein besonderer Schritt für die Welt war, nicht für die Menschheit, aber für zwei Personen, wenn auch nur für einen kurzen Moment.
Vielleicht werdet ihr sie verstehen.
Die Morgensonne streichelte durch das lichte Blätterdach hindurch das Gesicht der kleinen Emma. Ihr Mund stand offen, und hätte sie jemand beobachtet, hätte er gesehen, wie ihre Augen sich langsam öffneten und zu strahlen begannen, als sie das helle Sonnenlicht bemerkten.
Das kleine Mädchen blieb noch einen Moment auf der feuchten Wiese liegen, bevor es den Schatten der alten Ulme verlies, und in Richtung Dorf sprang.
Ihr dreckiges und an vielen Stellen gerissenes Kleidchen flatterte im Wind als sie sich an den Dörflern vorbei, durch die engen Straßen drängte.
Mit einem letzten Kraftaufbrauch erreichte sie als erstes den Dorfbrunnen. Sie stellte sich auf den zerbrochenen Eimer, den man wohl allein wegen ihr hatte liegenlassen, und lies den anderen an einem Seil in das tiefe Loch gleiten.
Sie war es gewöhnt schwer zu arbeiten, trotzdem fiel es ihr nicht leicht den gefüllten Eimer wieder heraufzuziehen. Sie lies keinen Tropfen des wertvollen Wassers zu Boden fallen als sie ihn mit ihren kurzen Armen heraus stemmte.
Mit zielstrebigen Schritten lief sie weg vom Brunnen und grüßte jeden, dem sie begegnete mit einem ganz besonderen Lächeln.
Es war so ein Lächeln, an das man sich erinnern konnte, auch wenn man alles, was einem sonst wichtig erschienen war, vergessen hatte.
Und irgendwann, die Sonne stand schon fast genau über ihr, erreichte Emma durch die staubigen Straßen ihr Ziel.
Ihre nackten Füße taten weh, als sie sich behutsam auf den Boden setzte. Dann hob sie ihren Blick und schaute der Frau, die nun genau neben ihr saß, in die trüben Augen.
Und diese, vom Alter geplagte Frau, deren Beine zu schwach waren zum Laufen, lächelte zurück. Manche Dinge kann man nicht beschreiben, dieses dankbare Lächeln gehört dazu.
Aber es gab Emma wieder Kraft. Und so kniete sie sich auf den Boden, riss sich ein weiteres Stück von ihrem Kleid ab, und wusch sie.
Währenddessen war ihr Gegenüber eingeschlafen. Und als die kleine Emma fertig mit ihrer Arbeit war, wusste sie, dass die alte Frau nicht wieder aufwachen würde.
Aber sie sah so friedlich aus. Ihr letztes Lächeln ruhte noch auf ihrem faltigen Gesicht.
Emma blieb bei ihr, bis die Sonne untergegangen war. Dann deckte sie die alte Frau mit Blumen zu und ging.
Vielleicht könnte jemand sagen, dass ihre Tat sinnlos gewesen ist, ihr langer Weg niemandem genutzt hat, aber für einen Moment war diese alte Frau glücklich und für einen Moment hat auch dieses kleine Mädchen ein Lächeln zurückbekommen.
Und vielleicht ist gerade das, dass besondere am Glück.
Das es nicht an Zeit gebunden ist, oder wie vielen Leuten es etwas nützt. Sondern, dass es ein bisschen wie ein Sonnenstrahl in einer dunklen Nacht ist.
Vielleicht nur für einen kurzen Moment, und doch kann es Leben verändern…
LoveForGod 100 Wörter
Glückstunde
Als du geboren wurdest,
da blieb die Erde für einen Moment stehen.
Und in diesen Sekunden spiegelten sich endlich
wieder die Sonnenstrahlen in den blauen Regentropfen.
Als du geboren wurdest,
da zaubertest du ein Lächeln auf die Lippen deiner Familie
und Freudentränen in das Gesicht deines Gottes.
Als du geboren wurdest, da sagte Gott:
Diese Tochter ist mir ganz besonders gelungen.
Dies ist eines meiner größten Meisterwerke!
Und er nahm dein Bild zärtlich in die Hand,
rahmte es und es bekam einen Ehrenplatz in seinem Haus.
Als du geboren wurdest,
das war eine von Gottes GLÜCKSSTUNDEN!!!
KleeneSunny 480 Wörter
die liebe des glücks
Ich wollte es schon immer wissen. Was ist das perfekte Glück?
Ich war auf der Suche. So lange Zeit.
Ich habe vergeben. Ich habe gelebt. Ich habe begehrt. Ich habe gerichtet. Ich habe gehasst. Ich habe verflucht. Doch am meisten habe ich wohl geliebt. Unendlich stark geliebt.
Man erzählte mir immer Glück ist vergleichbar mit der bedingungslosen Liebe zweier Menschen. Wer je so lieben wird, dem werde sich die Welt öffnen. Alle Schlösser wuürde geöffnet werden können. Jeder der so liebt, der wird das Höchsterrungene nie vermissen.
Und da habe ich geliebt. Ich habe meine Liebe gelebt. Weil ich dieses perfekte, einzigartige Glück leben wollte. Weil ich genau dieses Glück in meinem Herzen tragen wollte, wie diese Liebe. Doch ich habe so sehr geliebt, dass es weh tat. Dass es mir mein liebendes Herz zeriss. Und ich habe geweint und geschrien und es mit aller Kraft versucht.
Ich habe wieder und wieder dieses Glück gesucht. Mit Männern. Mit Frauen. Mit beiden. Und doch gab mir nichts nur annähernd dieses unbeschreiblich Glücksgefühl. Dieses Gefühl, was dich denken lässt, du schwebst in den Wolken. Das dich meinen lässt, es könne nie wieder auch nur eine rote Träne aus deinen bitteren Augen fließen. Doch nichts gab mir diese unglaubliche Erfüllung. Nichts machte mich auf diese Weise glücklich.
Und dann habe ich begriffen das Glück mehr sein muss. Mehr als bedingungslose Liebe. Mehr als undurchdringbare Hoffnung. Mehr als unvergleichliche Besitztümer. Und noch viel mehr, als das Leben selbst.
Ich habe die Schatten der Liebe, und vor allem die der Welt, von meinen kranken und schwachen Augen gewischt. Am hellen Schein dieser mir bis dahin unbekannten Welt fast erblindet, tastete ich mich vor, mit fest geschlossenen Augen.
Und in diesen so zerbrechlich, wehrlosen Moment meiner Selbst, genau da habe ich ihn gespürt und in seiner unverkennbaren Gestalt gesehen. Seinen Boten. Er berührte meine kalte Haut mit seiner glänzenden Hand, sodass mir ein Schauer der Behaglichkeit über den Körper zog und mein Herz ein Gefühl des rein Glücks verspürte. So stark, dass mein Körper bebte und jede einzelne Zelle es mit Hochgenuss in sich aufnahm.
Und jedes Mal wenn mir die Sonne oder der Wind wieder ein unvergleichbaren Schauer über die Haut jagt, weis ich genau, dass mein Glück schon immer bei mir war und auch jetzt wieder nah bei mir verweilt. In solchen Momenten wird mir mehr den je bewusst, dass es das war, was ich immer gesucht habe. Dass es schon immer da war und ich nur ein einziges Mal die Augen öffnen hätte müssen. Nur einmal um das vollkommene Glück zu sehen.
Glück. Die reinste, schönste und höchste Form von Glück ist für mich jeden Tag aufs neue der Beweis für Gott. Und jeder der meint Glück je gespürt zu haben, weis nicht welch Glück einem widerfährt, wenn man bedingungslos, unwiderruflich und ohne jeden Zweifel Glauben schenken darf.
Re: SCHREIBWETTBEWERB! Geschichten (BITTE LESEN!)
Amika - 15.02.2011, 16:47
mir gefallen die geschichten von Anni und TickTackGirl am besten aber auch die anderensind echt gut gelungen
ganz großes lob an alle :D
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