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Re: Von Prinzen und Pizzas
Ginger Fish 666 - 06.06.2010, 14:48Von Prinzen und Pizzas
Von Prinzen und Pizzas
Vorwort:
Die berühmten drei Jahre vor dem Angriff der Cyborgs. Vegeta hat Unterschlupf bei Bulma gefunden und diese versucht nun den launischen Prinzen zu ertragen. Dabei erfährt sie mehr über sein Leben und seine Interessen.
Kapitel 1
Die Tage wurden langsam wieder länger und die letzten Blätter fielen träge auf den Asphalt der langen dunklen Straßen. Keine Menschenseele war draußen und sogar innerhalb der CC war es seltsam ruhig.
Die wehrten Hausherren hatten sich mal wieder auf eine Reise begeben und Bulma musste nun alleine auf den kleinen Prinzen aufpassen, der mal wieder mit unzähligen Verletzungen im Bett lag und nicht aufstehen durfte. „Ein Glück...“, grummelte Bulma leise vor sich hin. Denn nun konnte er ihr wenigstens den Tag nicht vermiesen.
Seit gut zwei Monaten war er nun hier und seitdem war nichts mehr wie zuvor. Bulma fühlte sich schon wie ein Dienstmädchen und hätte dem Prinzen in der ein oder anderen Situation gerne eine gepfeffert. Doch die gewitzte Erfinderin wusste natürlich nur zu gut, dass Vegeta nicht ungefährlich war und vor Frauen wahrscheinlich auch keinen Halt machte. Yamchu, ihr Langzeitfreund und Verlobter, traute sich auch nicht in seine Nähe, spuckte aber immer wieder große Töne, wenn eure Majestät nicht in der Gegend war. Doch selbst dieser ließ mal wieder seit Tagen nichts von sich hören und in Bulma brodelten die gewohnten Hass- und Eifersuchtsgefühle. Erst vor gut einem Monat hatte sie erfahren, dass Yamchu ihr fremdgegangen war. Und das musste sie ausgerechnet von Vegeta hören, der gesehen haben will wie Yamchu eine Frau heftigst angebaggert und sogar mit ihr geknutscht haben soll. Ob Bulma ihm Glauben schenken sollte wusste sie nicht. Doch als sie knapp eine Woche später ähnliches sehen durfte stockte ihr der Atem und musste Vegeta zum ersten Mal Recht geben.
Sie wusste bis zu diesem Tag nicht, warum sie nicht mit ihm Schluss machte. Wohl, weil sie dachte, dass Vegeta sich in diesem Falle ins Fäustchen lachen würde.
Die langen Wintertage standen bevor und Bulma brauchte noch was zum Anziehen. Schließlich waren die Klamotten in ihrem Schrank Mode letzten Jahres und so konnte sie als Frau von Welt schlecht vor die Tür gehen. Jedoch hatte sie auch bedenken, als sie an ihrer Kaffeetasse nippte und in den kahlen Himmel aus ihrem Fenster hinaus blickte. Sie konnte Vegeta schließlich schlecht alleine lassen, aber mitnehmen wollte sie ihn erst recht nicht. Bulma schätzte ihn nicht so ein, dass er freiwillig mit auf eine Shopping-Tour kommen würde. Außerdem durfte er sich sowieso nicht bewegen. Doch alleine wollte sie auch nicht los ziehen. Aber zwingen konnte sie ihn auch schlecht. Er wehrte sich nun mal sehr gern und hat dadurch schon oft Sachen zu Bruch gehen lassen. Erst vor wenigen Tagen musste der werte Prinz wiedermal seine Aggressionen an einer Vase im Flur auslassen. Bei der Vase allein ist es natürlich nicht geblieben. Auch einige Fenster und Türen mussten sich verabschieden. Wieso der Herr immer so launisch war fragte sich Bulma schon fast tagtäglich. Das musste doch einen Grund haben. Meistens tat sie es damit ab, dass er ja eine recht schlimme Kindheit gehabt haben muss und seine Wut nun mal jetzt preisgab. Wenn sie sich selbst gegenüber ehrlich war hätte sie auch nicht unbedingt bei einem Tyrannen aufwachsen wollen.
Jedoch musste Bulmas Ausstattung nun wirklich nicht als Boxsack dienen. Eben aus diesem Grund hatte sie ihm ja den GR konstruiert. Dort konnte sich der Krieger auspowern. Und das tat er auch jeden Tag. Nicht selten ging er dabei zu Bruch. Wie auch vor ein paar Tagen. Er hat den GR einfach in die Luft gesprengt und sich selbst damit schwer verletzt. Eine ganze Nacht lag er ohnmächtig im Bett und selbst jetzt konnte er sich nur schwer bewegen. Dieses mal stand es wirklich schlecht um ihn. Er sah das natürlich nicht ein und hatte letzte Nacht versucht aufzustehen, um weiter trainieren zu können. Der Versuch schlug allerdings fehl als er die Treppe runter stolperte. Nun hatte der Herr auch noch einen gebrochenen Arm und Bulma musste ihn sogar füttern. Zum Frühstück hin hatte er sich natürlich heftigst dagegen gewehrt, aber was blieb ihm sonst anderes übrig? Als Saiyajin wollte er ja auch nicht auf sein Essen verzichten und schließlich hat er es doch stillschweigend hinnehmen müssen. Bulma selbst fand das zwar auch alles andere als berauschend, aber was sollte sie tun. Spätestens nach einem Tag würde der Herr eh Krawall machen, weil er nichts zu Essen bekommt.
Sie stellte ihre Kaffeetasse auf dem kleinen Nachttisch neben ihrem Bett ab und seufzte leise. Da sich Yamchu nun mal nicht meldete ging sie davon aus, dass er das Weite gesucht hatte.
Seit gestern Nacht überlegte sie, ob sie sich nicht doch von ihm trennen sollte und wenn sie ehrlich war waren ihre Gefühle zu ihm schon lange nicht mehr so wie früher. Als sie ihn vor Jahren kennen gelernt hatte verliebte sie sich Hals über Kopf in den Rebellen. Bulma hatte nun mal eine Schwäche für die Bad Boys und wurde daher bei seinem Anblick schwach. Heute jedoch sah die Sache ganz anders aus. Er meldete sich tagelang nicht und ab und an hatte Bulma auch das Gefühl, als würde sie den wahren Yamchu gar nicht kennen. Sie hatte zwar keine Beweise für ihre Vermutungen, aber irgendwie benahm sich Yamchu in letzter Zeit seltsam, als hätte er etwas zu verbergen. Anfangs dachte die Erfinderin noch, dass Yamchu etwas vorhatte. Einen Heiratsantrag zum Beispiel oder auch eine überraschende Urlaubsreise. Aber das konnte sie sich bei ihm einfach nicht vorstellen. Vor wenigen Monaten hatte sie sich noch jeden Tag gewünscht, dass er sie mal heiraten würde. Aber seitdem Vegeta im Hause war hielt Yamchu Abstand zu der hübschen jungen Frau und meldete sich meistens nur noch per Telefon und dann fragte er auch ständig nach, ob Vegeta in der Nähe sei. Sie konnte sich keinen Reim darauf machen und beschloss nach einigen Tagen auch nicht mehr darüber nachzudenken. Sie konnte gut verstehen, dass manche aus der Z-Gruppe Angst vor ihm hatte. Man konnte schließlich nie wissen, wann er wieder einen seiner Ausraster hatte.
Bulma seufzte kurz auf und zog sich frische Klamotten an. Sie ging hinaus auf den Flur. Ein paar der kleinen Lämpchen funktionierten nicht mehr, aber da es schließlich Tag war konnte man alles ohne Probleme sehen. Leise schlich sie zu Vegetas Zimmer hinüber. Vorsichtig drückte sie ein Ohr gegen die Tür und lauschte. Geräusche aus dem Zimmer kamen nicht und ansonsten war alles um sie herum auch mucksmäuschenstill. Sie drückte langsam die Türklinke hinunter und spähte durch den Tierschlitz ins Zimmer. Der Krieger lag im Bett, hatte die Augen geschlossen und atmete recht leise. Bulma macht die Tür ganz auf und ging auf Zehenspitzen in das Zimmer. Aufwecken wollte sie ihn auf gar keinen Fall. Dann würde er wieder rummeckern oder sonstige Kommentare ablassen. Als sie an seinem Bett angekommen war beugte sie sich über das Gesicht des Prinzen und lauschte seinem Atem. Er hörte sich noch sehr schwach an und auch sein Gesicht wirkte nicht so, als würde er jeden Moment aufspringen und wieder in den GR wollen. Ganz genau betrachtete sie den Krieger aus dem Weltall und musste etwas schmunzeln. Gut sah er ja wirklich aus. Seine markanten Züge wirkten sehr männlich und seine schwarzen Haare ließen ihn dazu noch gefährlicher aussehen. Was Bulma aber am meisten an ihm gefiel waren seine pechschwarzen Augen. Manchmal konnte man ein Glänzen in diesen erkennen. Meistens jedoch waren sie kalt und irgendwie geheimnisvoll. Schon seitdem sie ihn das erste Mal gesehen hatte fragte sie sich, was er wohl für dunkle Geheimnisse mit sich trug. Sicher hatte er viele Leben auf dem Gewissen und sie wollte auch nicht wissen wie viele Frauen schon unter ihm zu leiden hatten. Aber irgendwie machten diese Gedanken Vegeta nur faszinierender. Sicherlich hätte Bulma desgleichen niemals zugegeben und auch, wenn sie insgeheim wohl doch mehr für ihn entwickeln würde fühlte sie, dass das ungeheuerlich gefährlich für sie sein könnte. Sie biss sich auf die Unterlippe. Sein Kopf war zur Hälfte von einem Verband bedeckt, denn nicht nur sein Arm hatte einiges abgekriegt. Seitdem sie ihn heute Morgen gefüttert hatte schlief er friedlich in seinem Bett und hatte bisher noch keinen Mucks von sich gegeben.
Bulma hätte nun einfach gehen können. Endlich neue Klamotten kaufen. Aber aus irgendeinem Grund blieb sie an seinem Bett sitzen. Vorsichtig strich sie mit einer Fingerspitze über die Wange des Kriegers. Sein Gesicht war unnatürlich bleich. Anscheinend ging es ihm wirklich alles andere als gut. Das allein hätte viele Frauen dazu verleitet eben nicht einkaufen zu gehen. Bulma jedoch war nicht wie andere Frauen. Dennoch hatte sie innerlich zu kämpfen. Sollte sie den verletzten Saiyajin hier lassen? Was, wenn er Hilfe brauchte? Oder wenn mit ihm doch etwas Schlimmeres war, als bisher angenommen? Andererseits brauchte Bulma wirklich neue Klamotten und den ganzen Tag nur im Haus zu hocken, weil Graf von Rotz vielleicht etwas brauchen könnte wollte sie auch nicht.
Das Bulma eben doch mehr für genau dieses großkotzigen Saiyajin fühlen würde wusste sie zu diesem Zeitpunkt nicht. Und auch nicht, dass genau das schon eine Woche später ihren Anfang finden sollte.
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