Nie wieder!

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    Re: Nie wieder!

    Ginger Fish 666 - 06.06.2010, 14:49

    Nie wieder!
    Kapitel 1

    Wiedermal landete das Hauptschiff von Freezers Flotte für ein paar Tage auf einem unbewohnten Planeten. Und wieder wusste die Besatzung ganz genau warum: Vegeta hatte wieder was angestellt. Der siebzehn jährige Saiyajin hielt die Krieger ganz schön auf Trab und machte Unsinn wo er nur konnte. Vor einiger Zeit hatte Freezer deswegen beschlossen ihn etwas zu ´erziehen´. Ob das jedoch etwas bringen würde war bei den anderen Thema Nummer eins eines jeden Tages. Denn kein Tag verging an dem der Prinz nicht irgendwas anstellte. Zu Beginn hatte Freezer noch drüber hinweg gesehen, weil er besseres zu tun hatte als sich um eine Nervensäge zu kümmern. Doch irgendwann ging selbst ihm Vegeta gehörig auf den Geist. Zuerst versuchte Freezer es mit Unterricht unter seiner Führung. Jeder, der bisher vom Meister persönlich unterrichtet wurde war danach gehörig. Doch Vegeta nicht. Freezer ließ ihn in die dunkelsten Räume tagelang ohne Nahrung einsperren, aber selbst das brachte den Prinzen nicht zur Besinnung. Selbst Prügelstrafen scheinen ihn nicht zu beeindrucken. Also hatte sich Freezer ein Konzept ausgedacht, welches einfach funktionieren musste!

    Alles begann an Vegetas vierzehntem Geburtstag. Das Raumschiff war auf dem Weg zu einem eher unbewohnteren Planeten namens Xenox. Dieser Planet fehlte Freezer noch, dann hätte er eine klare Grenze zwischen Coolers Reich und seinem geschlossen. Er verstand sich eigentlich recht gut mit seinem älteren Bruder, aber ihr Vater hatte ihnen befohlen eine Grenze zwischen den Herrschaftsgebieten zu ziehen, damit der Handel nicht durcheinander geraten konnte. Cooler überließ seinem kleinen Bruder die Planeten wohl weil er wusste, dass dort eh nichts zu holen war und die Bevölkerung zur Ausbildung zu Kriegern nichts taugen würde.
    Zarbon schleimte sich bei seinem Meister mal wieder tüchtig ein und erzählte ihm, dass seine Mannschaft ganz alleine einen der größeren Planeten des Sektors unterworfen hatte. Freezer, der nur mit einem Ohr zuhörte bastelte an seinem Kartenhäuschen. Ab und an brauchte selbst der Tyrann etwas Entspannung und diese suchte er entweder bei einem Gläschen Wein oder eben beim Kartenhäuschenbauen. „Toll Zarbon.“, meinte der Ice-Jin schließlich, als er die Grundbasis seines Hauses zusammengebaut hatte, „Du hast also ganz allein einen Planeten mit Kindern erobert. Wirklich bemerkenswert.“ Die Ironie des Meisters war unter der Mannschaft wirklich sehr bekannt und vor allem mit Zarbon erlaubte er sich gerne einen Spaß. Zarbon, der nur etwas verdattert drein schaute, merkte erst jetzt, dass die Bewohner wirklich allesamt Kinder waren und sich mit Steinen gewehrt hatten. „Wie viele hast du verloren?“, wollte der Meister wissen. Einen Verlust konnte er sich bei dieser Aufgabe zwar nicht vorstellen, doch bei Zarbon konnte man nie wissen. „Sechs.“, antwortete der recht feminin wirkende Krieger. Freezer sah ihn nur ungläubig an. Er konnte es einfach nicht glauben, dass Zarbon sechs Krieger bei diesem Einsatz verloren hatte. „Such dir endlich mal stärkere! Ich hab dir schon tausendmal gesagt, dass Unterklassekrieger nur für die Ausbildung oder zum Putzen da sind!“ „Ja, Meister“ Zarbon verbeugte sich einige Male und schämte sich sichtlich. Tatsächlich hatte er auf diese Mission nur Unterklassekrieger mitgenommen, da er glaubte mit ihnen auszukommen. Freezer schüttelte nur den Kopf und winkte Zarbon aus seinem Raum raus. Wenn das Cooler erfahren würde konnte er sich wieder Sprüche anhören, wie schlecht seine Mannschaft doch sei. Cooler hatte wirklich die besseren Krieger. Er war allerdings auch der erste Sohn King Colds und hatte somit viele Vorzüge, die Freezer nicht genießen durfte.
    Der Tyrann seufzte leise und schüttelte noch einige Male den Kopf. Wie konnte es bloß sein, dass selbst Zarbon auf einer solch einfachen Mission sechs Krieger verloren hatte. Kinder waren doch nun wirklich keine Gegner. Wie dem auch sei, dachte er sich und lehnte sich etwas in seinem Sessel zurück: Etwas stolz blickte er auf die Basis seines Kartenhäuschens und fast hätte er sich sogar selbst auf die Schulter geklopft. Nun fehlte noch ein Glas Rotwein und alles wäre perfekt. Wäre da nicht dieses Geräusch. Ein lautes ins Gehirn brennende Piepen ertönte aus den Lautsprechern. Freezer verdrehte genervt die Augen. Entweder Dodoria versuchte sich wieder an einer Durchsage oder die Sprechanlage war mal wieder defekt. Überhaupt nichts in diesem Raumschiff schien anständig zu funktionieren. Weder die Besatzung brachte ihre Aufgaben ohne Zwischenfälle fertig, noch tat es die Ausrüstung richtig. Seit nun zehn Minuten ertönte dieses Piepen und Freezer konnte sich so langsam nicht mehr auf sein Kartenhäuschen konzentrieren, was ihn sichtlich kochen ließ. Wütend stapfte er aus seinem Raum und schaute sich im Gang um. Die paar Krieger die auf den Gängen ihr Unwesen trieben blieben sofort ehrfürchtig stehen und fielen auf die Knie. Keiner wollte den Tyrannen in einem solchen Zustand verärgern. Freezer beachtete die paar Schwächlinge nicht und machte sich auf zur Schaltzentrale, denn von dort kam dieses unerträgliche Geräusch was sich schon bald in einen Tinitus umwandeln würde. Und dann hätte der Ice-Jin noch viele Tage etwas von diesem. Das wollte er natürlich um alles im Universum verhindern und so glitt der recht kleine, dafür aber umso stärkere Kriegerfürst in die Zentrale. Gerade als er die große Tür öffnen wollte konnte man aus der Sprechanlage eine Stimme hören, die Freezer durchaus kannte und ihn nur noch wütender werden lies.
    „Hallöchen ihr Saftärsche! Falls es der Pöbel noch nicht vernommen hat: Euer Lieblingsprinz hat heute Geburtstag und wünscht sich den absoluten Gehorsam des Fußvolkes! Ansonsten wird der Widerstand gegen solchen Befehl mit dem Hakebeil bestraft!“ Vegeta! Der nervige kleine Prinz der Saiyajin. Warum musste er ausgerechnet heute so etwas bringen. Freezer hatte weiß Kami sowieso schon einen dicken Schädel und hatte nun wirklich keine Lust sich mit diesem Nervzwerg abzugeben. Doch weiß sein musste musste nun mal sein. Wütend legte er seine Hand in das Tastfeld und ließ die Tür öffnen.
    Der kleine Prinz saß auf einem der größeren Stühle an dem Schaltpult und brüllte immer noch ins Mikrofon. Freezer schwebte langsam zu ihm rüber. Die anderen Personen im Raum hatten sich schon an die Wände gepresst und blickten nun interessiert aber auch ängstlich zu ihrem Meister und Herrscher, welcher nach wenigen Sekunden direkt hinter Vegeta stand.
    „Eure Knie schlodern wahrscheinlich schon vor lauter Angst und die Scheiße stinkt sowieso in euren Höschen. Daher denke ich werde ich mir heute den wohl am meisten stinkenden-“ Vegeta hielt mitten im Satz inne. Er spürte den kalten Schatten auf seinem Rücken und drehte sich langsam um. Als er das weiße Wesen hinter sich sah und langsam den Blick hob schluckte er hart. „Meister...“ Seine Augen wurden größer und die Pupillen kleiner. Freezer starrte ihn wütend an. Seine leuchtend roten Augen wirkten nun noch bedrohlicher als sonst und sein Schweif schlug hart auf den Boden. Mit seiner kalten linken Hand packte er den jungen Saiyajinprinzen im Nacken und zog ihn zu seinem Gesicht hoch. „Jetzt hörst du mir mal zu, du kleiner Affe! Wer hat dir erlaubt die Sprechanlage mit deiner widerlichen Stimme zu missbrauchen?! Du schwingst jetzt auf der Stelle deinen kleinen Arsch in deinen Raum oder ich mach dir Beine!“, zischte der Ice-Jin und ließ Vegeta auf den Boden fallen. Der Prinz nickte hastig und rutsche über den Boden Richtung Tür.
    Freezer schaute ihm kurz hinterher und verschränkte die Arme. //Immer nur Ärger mit diesen Affen!//, dachte er sich und seufzte leise. Kurz sah er noch mal zu den Kriegen, welche an der Wand lungerten und machte dann kehrt zu seinem Raum. Schließlich wartete dort ein Kartenhäuschen was zu Ende gebaut werden wollte. Doch was er wirklich in seinem Raum vorfand war etwas grundsätzlich anderes.



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